Archiv der Kategorie: Geflügel

Brathähnchen mit Kräuterbutter nach Jamie Oliver

Traditionell gibt es bei uns am ersten Weihnachtsfeiertag das Festessen! Schließlich ist dann erst echt Weihnachten. Ich würde gerne an diesem Tag ein paar aufwendigere Sachen ausprobieren, aber da stehen zwei Gründe gegen:

  1. Frau Mama möchte auch was von ihrer Tochter außerhalb der Küche haben.
  2. Die Essensvorlieben einiger Familienmitglieder sind heikel. So mögen manche kein Rindfleisch, dass nicht mindestens 3x gestorben ist. Manche mögen an Geflügel nur Huhn.

Damit alle glücklich werden, können wir wahlweise Schwein oder Huhn machen, leider kein schönes Roastbeef, keine knusprige Ente, kein schöner Wildbraten *seufz* Pute ist leider auch keine Option, weil sie meist zu groß ist und die Familie nicht ewig von einem Gericht essen mag.

Letztes Jahr kaufte sich Zwerg das neue „Weihnachtskochbuch“ von Jamie Oliver, so war klar, dass wir daraus etwas kochen wollten. Und da sind echt schöne Rezepte und Ideen drin. Aber viele wegen der oben erwähnten Gründe in unserer Familie nicht durchführbar (dabei würde ich so gerne mal ein Filet Wellington ausprobieren…). Aber auf das Hähnchen mit Kräuterbutter gegart konnten wir uns einigen. Die Hauptarbeit macht der Ofen, Kräuterbutter lässt sich schnell basteln. Und während das Hähnchen vor sich hin brät, kann man entspannt die Beilagen basteln. In unserem Fall ein Kartoffel-Kürbisbrei und einfachst gekochter Rosenkohl von unserem eigenen Rosenkohl aus dem Schrebergarten.

Anstatt das Hähnchen im Ganzen zu garen – wir waren ein bisschen spät dran mit den Vorbereitungen – habe ich es längs halbiert. Eigentlich ganz einfach, wenn man ein vernünftig scharfen und schweres Messer hat oder eine Geflügelschere. Geflügelscheren rocken ja mal richtig! Der Rest war echt einfach: vorbereitetes Gemüse im Bräter verteilen, Zitrone halbieren, Hähnchenhälften außen mit der Kräuterbutter bestreichen und alles ab in den Ofen. Das Hähnchen ist fertig, wenn sich das Fleisch vom Oberschenkel leicht lösen lässt und der austretende Fleischsaft klar, wenn ihr mit einem Messer reinpiekt. Ich weiß, die Kräuter sehen sehr dunkel aus, aber lasst Euch versichert sein, dass sie nicht annähernd verbrannt waren.

Und das war ein Weihnachtsessen bei dem sich nicht einer über irgendeinen Bestandteil beschwerte. Das Hähnchen war herrlich würzig, gar und saftig. Die Beilagen passten hervorragend dazu und wir waren alle angenehm gesättigt, aber nicht zum Platzen voll.

Ein voller Erfolg, sag ich mal, und kann so gerne nochmal auf meinem Teller wandern :-)

Brathähnchen mit Kräuterbutter nach Jamie Oliver

Zutaten für 4 Portionen:
1 Hähnchen ca. 1,3 kg
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Petersilie
1 kleiner Zweig Rosmarin
2 Zweiglein Thymian
Salz, Pfeffer
125 g weiche Butter
2 Möhren
1 Stück Sellerie
1 Zwiebel
1 Petersilienwurzel
1 Zitrone
1 Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian

(1) Das Hühnchen 30-45 Minuten bevor ihr mit der Zubereitung beginnen wollt, aus dem Kühlschrank nehmen.
(2) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
(3) Während das Huhn Temperatur annimmt, die Kräuterbutter basteln (geht auch schon am Tag vorher). Dafür die Knoblauchzehe häuten und fein hacken (oder pressen). Die Petersilienblätter von den Stengeln zupfen, ebenso vom Rosmarin und Thymian. Alle Kräuter fein hacken. Mit dem Knoblauch zusammen zur weichen Butter geben. Salzen und pfeffern. Alles gut miteinander verrühren.
(4 Die Möhren, Sellerie, Zwiebel und Petersilienwurzel schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Zitrone vierteln. Das Gemüse in einem Bräter gleichmäßig verteilen.
(5) Den Beutel mit den Innereien aus dem Huhn entfernen, vorsichtig waschen und gut trocknen. Das Huhn längs halbieren. Von innen und außen salzen und pfeffern. Je die Hälfte der Kräuterbutter gut auf den Hautseiten des halbierten Hähnchens mit Hilfe der Hände verstreichen. Die Hähnchen mit der Hautseite nach oben in den Bräter setzen. Die Zitronenstückchen drunter schubsen.
(6) Auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und etwa 75-90 Minuten braten. Die Haut sollte goldbraun sein und das Fleisch sich wirklich leicht vom Schenkel lösen. Wenn man in den Oberschenkel des Huhns piekst, sollten die heraustretenden Säfte klar sein. Das Huhn aus dem Ofen nehmen und etwas 15 Minuten ruhen lassen.

Dazu passen Röstkartoffeln oder Kartoffelbrei, ihr könnt das mitgegarte Gemüse aus der Auflaufform essen und noch Gemüse nach Gusto dazu garen wie Rosenohl, Rotkohl, Möhrengemüse oder Pilze?

Genießen!

Quelle: nach Oliver, J. (2016): Weihnachtskochbuch. Dorling Kindersley.

Hähnchenragout Gärtnerin Art aus dem Slowcooker

Es gibt genau ein Fertiggericht, dem weder Zwerg (meine kleine Schwester) noch ich widerstehen können: Hähnchenfilet Gärtnerin Art. Das ist ein helles Ragout aus angebratener Hähnchenbrust mit diversen Gemüse mit drin. Einfach nur Reis dazu und wir sind glückselig! Aber irgendwie hat uns immer gestört, dass wir das nicht selbst gemacht haben. Dann machte Zwerg in ihrem kleinen Slowcooker ein Hühnerfrikassee-Rezept und meinte, es schmeckt dem geliebten Fertigfutter sehr ähnlich. Daraufhin probierte ich ein wenig aus und – Tadaa! – es gelang! Ja, es ist ein wenig aufwendiger als andere Slowcooker-Rezepte, wo man die Zutaten nur rein schmeißen muss. Aber der Geschmack! Der Geschmack! Würzige Sauce, zartes Hähnchenfilet, köstliches Gemüse! Ich war sehr begeistert! Das wird es ab sofort öfter geben!

Für diejenigen, die es auf dem Herd kochen wollen, würde ich das Fleisch anbraten und zur Seite stellen. Das Gemüse gröber schneiden und in der Gemüsebrühe zusammen mit dem Fleisch langsam garen (so 20 Minuten?) und dann zum Schluss eben die Sahne mit der Stärke vermischen und unterrühren. Petersilie drauf und fertig. Ich weiß, die geneigte Leserschaft kann kochen und auch dieses Gericht für sich für den Herd umbauen. Ich glaube an Euch! :-D

Hähnchenragout Gärtnerin Art

Zutaten für 3 Portionen:
1 große Karotte
70 g grüne Bohnen
150 g Blumenkohl
400 g Hähnchenbrustfilet
Salz, Pfeffer
1 EL Öl
200 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
100 g Sahne
2 TL Speisestärke
1/2 Bund Petersilie

Slowcooker: 1,5 l
Zeit: 4 Stunden plus 30 Minuten
Stufe: LOW plus HIGH

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Die Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Enden von den Bohnen entfernen und je nach Größe halbieren oder dritteln. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Das Gemüse in kochendem Salzwasser vorkochen. Erst die Möhrenscheiben für 2 Minuten kochen, dann den Rest zugeben und nochmals 2 Minuten garen. Abgießen und in den Einsatz des Slowcookers geben.
(2) Das Hähnchenbrustfilet waschen, trocknen und in mittelgroße Würfel schneiden. Das Öl in einer Pfanne hoch erhitzen. Die Hähnchenwürfel von beiden Seiten kurz braun braten, dabei wirklich hohe Hitze benutzen und nicht sofort umrühren. Salzen und pfeffern. Herausnehmen und in den Slowcooker geben. Das ganze mit wenig Salz und Pfeffer würzen, Gemüsebrühe zugießen. Deckel drauf und auf LOW 4 Stunden garen lassen.
(3) Die Petersilie fein hacken. Die Sahne mit der Speisestärke klümpchenfrei verrühren.
(4) Nach den 4 Stunden den Slowcooker auf HIGH stellen und die Sahnemischung unterrühren. Deckel drauf und nochmals 30 Minuten zum Andicken garen. Zum Schluss die Petersilie unterrühren und abschmecken.

Mit Reis oder Pellkartoffeln servieren.

Genießen!

Einfach, lecker und gesund – Hähnchenstreifen mit viiel Gemüse aus dem Ofen

Vor nicht allzu langer Zeit entdeckte ich die ungarische Seite „Streetkitchen„, auf der bekannte ungarische Blogger Rezepte in Wort und Bild vorstellen und einmal wöchentlich im ungarischen TV auftreten. Und ich muss sagen, mir gefallen die Videos und Rezepte sehr! Es werden ungarische Klassiker vorgestellt (z.B. DAS ungarische Paprika-Hühnchen schlechthin oder selbstgebackene Retro-Snacks), aber auch Gerichte aus andere Küchen der Welt und auch Streetfood wie hausgemachte Big Macs oder Tandoori Spieße. Für mich eine wirklich schöne Inspirationsquelle mit schon vielen virtuellen Lesezeichen *g*

Bloggerin Dóra präsentierte darin eine Gericht in dem viiiel Gemüse und Hähnchenstreifen in Backpapiertaschen gegart werden. Das war mir für den Tag, aber zu viel Pfriemelei (ich besitze doch keine Bastelgeduld), also wurde kurzerhand alles in eine Auflaufform geschmissen und die Garzeit verlängert.

Und es ist wirklich köstlich! Würzig, leicht, gemüsig aromatisch. Großartig! Und wirklich nicht viel Arbeit (Wenn ich das schon sage!). Schnell in die Auflaufform schmeißen und entspannen, so lange es im Ofen gart. Perfekt für stressige Tage, an denen einem nach Comfort Food ist! Natürlich könnt ihr das Gemüse nach persönlichen Vorlieben und Vorratslage ändern, wichtig ist nur, dass es in etwa gleich große Stücke geschnitten wird, damit sie auch gleichzeitig gar werden. Und gerade jetzt im Spätsommer ist die Auswahl an frischem, regionalen Gemüse ja fast überbordend. Also tobt Euch aus und werdet glücklich mit diesem Essen :-)

Hähnchenstreifen mit viiiel Gemüse aus dem Ofen

Zutaten für 3 große Portionen:

Für die Gewürzmischung:
1 TL Salz
1/2 TL gemahlener Pfeffer
1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
1 TL geräuchertes Paprikapulver mild
1 Prise Chiliflocken

1 Hähnchenbrustfilet (also 1/2, nicht die ganze)
1/2 Paprikaschote
1 mittlere Zucchini
1 größere Karotte
1 handvoll Cocktailtomaten
100 g Erbsen (TK)
Salz, Pfeffer
4 EL Olivenöl
2 EL Wermut oder Weißwein
3 TL Butter
einige Zweiglein Thymian und Rosmarin

Öl für die Auflaufform
Alufolie

(1) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine mittlere Auflaufform dünn einölen.
(2) Zuerst die Gewürzmischung mischen. Dafür Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Paprikapulver und Chiliflocken miteinander verrühren. Das gewaschene und getrocknete Hähnchenbrustfilet in Streifen schneiden und in der Gewürzmischung wälzen.
(3) Die Paprikaschote in schmale Streifen schneiden, die Karotte ebenfalls. Die Zucchini halbieren oder dritteln und in breitere Streifen schneiden. Die Cocktailtomaten halbieren. Alles zusammen mit den Erbsen in die Auflaufform geben, mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer gut vermischen. Die gewürzten Hähnchenstreifen dazwischen legen. Den Wermut drüber gießen, Gewürzzweige und Butter darauf verteilen. Mit Folie abdecken und am Rand gut festdrücken. In die Mitte des Ofens geben und ca. 50 Minuten backen lassen bis alles gar ist.

Mit Brot, Kartoffelpüree oder Reis servieren.

Genießen!

Quelle: nach StreetkitchenPapírtasakban sült csirke zöldségekkel

Garantiert unauthentisch, aber lecker: Bohnen-Hähnchen-Curry

Spätsommer = Grüne Bohnensaison! Ich liebeliebeliebe sie! Wenn es etwas im elterlichen Garten gibt, was jedes Jahr angebaut wird, dann grüne Bohnen. Die gesamte Familie ist verrückt danach! Den ersten Schwung der reifen grünen Bohnen aus dem elterlichen Garten durfte ich nach dem Urlaub mit nach Göttingen nehmen. Yeah! Einen Teil habe ich natürlich zu den heißgeliebten Butterbohnen gemacht (Bohnen in Salzwasser kochen, abgießen, Butter drauf und durchschwenken, großartig), aber was mache ich mit dem Rest?

Irgendwie so ganz glücklich war ich mit keiner Variante, die ich in Kochbüchern fand und dann war da ja auch noch die halbe Zucchini und im Tiefkühler ein Stück Hähnchenbrust. Im Kühlschrank fiel mir die geliebte milde, indische Currypaste von Patak’s ins Auge. Hey, das wäre doch was. Authentisch geht anders, aber für leckere Alltagsküche ist das ein wunderbares Rezept! Und so ein Glas Currypaste gehört in jeden Kühlschrank finde ich, erleichtert manchmal einiges ;-)

Unauthentisches Bohnen-Hähnchen-Curry

Zutaten für 2 Portionen:
1 Hähnchenbrust (ca. 250 g)
250 g grüne Bohnen
1 Zwiebel
1 Möhre
1 kleine Zucchini
2 EL Öl
Salz, Pfeffer
3 TL Curry-Paste (Schärfegrad nach Wahl)
1 TL Tomatenmark
200 ml Wasser (oder Brühe)

Zum Servieren:
gekochter Reis
Joghurt

(1) Alles vorbereiten. Das Hähnchenbrustfilet waschen, trocknen und in 1-2 cm große Würfel schneiden. Von den Bohnen die Enden abschneiden, je nach Größe halbieren oder dritteln und gut waschen. Die Zwiebel häuten und in dünne Halbringe schneiden. Die Möhre schälen und in feine Würfel schneiden.
(2) In einem Topf oder Pfanne mit Deckel das Öl erhitzen und die Hähnchenwürfel bei hoher Hitze rundum anbraten bis sie braun sind. Dabei salzen und pfeffern. Herausnehmen und in einer Schüssel zur Seite stellen. Im verbleibenden Öl die Zwiebel und Möhre bei mittlerer Hitze und mit Deckel ca. 10 Minuten andünsten lassen. Dabei öfter mal rühren und aufpassen, dass nichts anbrennt. Die Hitze wieder hochstellen und sowohl Currypaste als auch Tomatenmark zufügen und ca. 1 Minute anrösten lassen bis es duftet. Die Bohnen, Zucchini und angebratene Fleisch in den Topf geben mit der Brühe/Wasser ablöschen.
(3) Das Curry zugedeckt, ab dem Zeitpunkt wo es wieder kocht, bei mittlerer Hitze ca. 20-30 Minuten schmoren lassen. Die Bohnen und Zucchini sollten gar sein, aber noch nicht verkocht.

Zusammen mit dem Reis und einem Klecks Joghurt servieren.

Genießen!

So unglaublich zart – General Tsos Hähnchen aus dem Slowcooker

Der Urlaub ist vorbei und ich bin wieder zurück in meinem Göttinger Alltag. Auch nicht verkehrt :-) Aber jetzt wieder mehr Planung beim Essen und da leistet der Slowcooker immer noch richtig gute Dienste. Schon vor einiger Zeit probierte ich ein asiatisches Gericht aus, dass wahrscheinlich in Amerika erfunden wurde. In einer Slowcooker-Facebook-Gruppe wurde öfters nach General Tsos Hähnchen gefragt und vorgeschwärmt. Na, in so einem Fall bin ich doch gerne Lemming und folgte dem Link so Gabis „Crocky-Blog„. Hört sich einfach an und köstlich! Die Zutaten gefallen mir und auch nix dabei, was ich nicht essen würde. Da ich jetzt keine Familie zu versorgen, halbierte ich das Rezept einfach und köchelte es in meinem kleinen Slowcooker.

Ich war ja so ein bisschen skeptisch. Ein eigentlich schnelles Wok-Gericht sollte ewig im Slowcooker schmurgeln? Aber Oh!Mein!Gott! das Hühnchen war soo unglaublich zart! Ich habe noch nie zarteres Hähnchenfleisch gegessen. Es fiel förmlich auseinander! Auch die Sauce ein Träumchen und alles so unkompliziert zuzubereiten! Das wird es definitiv öfter geben! Kann es nur jedem Slowcooker-Besitzer ans Herz legen!

Dazu empfiehlt sich Reis und ein ich habe noch ein paar gedämpfte Zuckerschoten gemacht. Passte ausgezeichnet!

Und jetzt husch-husch in die Küche mit Euch!

General Tsos Hühnchen aus dem Slowcooker

Zutaten für 2 großzügige Portionen:
400 g Hähnchenbrustfilet
25 g Speisestärke
Prise Knoblauchgranulat (oder 1/2 kleine, frische Zehe gepresst)
gute Prise Salz
Prise Pfeffer
2 EL Öl

Für die Sauce:
2 EL Hoisin-Sauce
2 EL Sojasauce
2 EL Reisessig
2 EL süße Chilisauce
75 ml Wasser
1/2 Knoblauchzehe, gepresst

Zum Servieren:
gehackte Frühlingszwiebeln (*ähem* vergessen)
Gemüsebeilage nach Wahl
gekochter Reis

Slowcooker 1,5 l
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Garzeit: 4 Stunden auf LOW

(1) Das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden und in einen größeren Gefrierbeutel geben. Speisestärke mit dem Knoblauchgranulat, Salz und Pfeffer mischen, über das Fleisch geben und gut schütteln bis es sich wie eine Schicht um das Fleisch gelegt hat.
(2) Das Öl in einer Pfanne sehr heiß werden lassen. Überschüssige Speisestärke vom abschütteln und die Fleischstücke im heißen Öl kurz rundum hellbraun braten. Das Fleisch darf innen noch roh sein, es geht nur um die leichte Kruste auf der Außenseite! Hähnchenstücke in den Einsatz des Slowcookers geben.
(3) Alle Zutaten für die Sauce verrühren und zu 2/3 über das Fleisch im Slowcooker gießen. Einmal kurz rühren. Reste Sauce aufbewahren.
(4) Den Deckel aufsetzen und auf LOW 4 Stunden garen. Die restliche Sauce dazu geben und eventuell mit etwas Wasser verdünnen, falls die Sauce zu dick ist.

Mit Reis servieren und gehackten Frühlingszwiebeln garnieren.

Genießen!

Quelle: Crocky-BlogAus dem Slowcooker: General Tsos Hühnchen

Und ich glaube, demnächst versuche ich mal den Klassiker der ungarischen Küche, Paprikahähnchen in einer Slowcooker-Version zu basteln.

Hühnerbrühe aus dem Slowcooker

So eine Hühnerbrühe brauche ich öfter mal. Da kommen wieder die ungarischen Gene durch. Dort gibt es jeden Sonntag eine klare Fleischbrühe als Vorsuppe und ich befürchte, dass ist nicht nur bei unserer Familie Tradition, sondern in ganz Ungarn. Und gerade für solche Brühen ist der Slowcooker wirklich ideal! Das Fleisch bleibt richtig zart, weil die Suppe nie wallend aufkochen wird. Und das Gemüse hat keine Chance zu verkochen! Und wie gesagt, für mich sehr entspannend, ich muss nicht drauf achten und kann in Ruhe anderen Sachen widmen: Aufräumen, Balkon bepflanzen, das Sofa bekuscheln. Demnächst möchte ich mich mal an asiatische Brühen wagen … Mal gucken, wie das enden wird *g*

Es ist so einfach, aber sofort wird Hühnerbrühe nur noch so gekocht! Probiert es ruhig aus, wenn ihr so ein Gerät Euer eigen nennt :-)

Hühnerbrühe aus dem Slowcooker

Zutaten für 4-6 Portionen:
1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün
oder
2 Karotten
1 Stück Knollensellerie
1 Stange Porree
1-2 Petersilienwurzeln
oder
einige Stengel Blattpetersilie
2 getrocknete Tomaten
1 handvoll getrocknete Pilze
2 ganze Hühnerkeulen
2 TL Pfefferkörner
1-2 Lorbeerblätter
3-5 Pimentkörner
Salz

Slowcooker 3,5 Liter

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Von der Zwiebel das Wurzelende abschneiden, aber die Schale dran lassen. Die Zwiebel waschen und vierteln. Die Möhren, Knollensellerie und wenn genutzt wird Petersilienwurzel schälen und in mittelgroße Stücke schneiden. Den Porree in dicke Scheiben schneiden. Alles Gemüse gut waschen.
(2) Das Gemüse mit den getrockneten Tomaten, Pilzen, Gewürzen in den Keramikeinsatz des Slowcookers geben. Ein wenig salzen. Obenauf die gewaschenen Hühnerkeulen legen. Mit kaltem Wasser bedecken.
(3) Deckel drauf und 6-8 Stunden bei LOW köcheln lassen.
(4) Das Fleisch und die Gemüse mit einem Schaumlöffel rausholen. Die Brühe durch ein Sieb in einen neuen Topf gießen. Das Fleisch aus den Keulen lösen.

Entweder gleich essen oder auf bevorzugte Art und Weise bevorraten (einfrieren oder einkochen).

Genießen!

Und was wurde jetzt daraus? Ich habe sie tatsächlich nur als reine Suppe gegessen, allerdings noch etwas gepimpt. Noch ein paar Hackklößchen aus dem Tiefkühler darin aufgetaut, noch die obligatorischen Nüdelchens gekocht und einen Teil des gekochten Hühnerfleischs. Hach! Das kann man tatsächlich öfter so essen … *verzücktlächel*

Unser Sonntagsessen: Hähnchenleber Berliner Art ~ A mi vasárnapi ebéd: Csirkemáj Berlini módra

Mir war nach Familie und sehr stark nach Sonntagsessen in der Familie. Nun ist das Problem, dass die Familie 440 km von mir entfernt. Ein traditionelles Sonntagsessen bei uns ist gebratene Hähnchenleber, ich sag mal mutig Berliner Art, mit Apfel und Zwiebel. Als Beilage gab es bei Reis mit Erbsen dazu, von uns Risibisi genannt (und ja, ich weiß, dass das italienische Original etwas anders gemacht wird). Dafür wird einfach gekochter Langkornreis mit Butter, Petersilie und Erbsen (in unserem Fall – ganz wichtig – Dosen-Erbsen, alle anderen können die TK-Erbsen zwei Minuten im Reiswasser mitkochen) vermischt. Und höchstwichtig ist der Möhrensalat dazu. Und auch da geht nur Frau Mamas Version :-)

Also fix noch die Leber gekauft, der Rest der Zutaten ist eh immer im Vorrat. Und es ist unkompliziert zu machen. Einzig bei der Leber darauf achten, dass sie nicht zu lange brät, sonst wird sie unangenehm hart. Auch alle Leberstückchen ruhig nochmal durch gucken vor dem Braten, ob vielleicht doch eine Galle dran vergessen wurde. Wenn ja, zusammen mit den Sehnen und Fettbobbeln wegschneiden, sonst wird die Leber bitter. Und das will ja niemand! Auch salzen wir unsere Leber immer erst nach dem Braten, eben damit sie nicht hart, aber habe jetzt schon öfter in Rezepten gelesen, dass sie vorher gesalzen wird. Die Traute es auszuprobieren, hatte ich noch nicht … Jedenfalls war es ziemlich einfach die Leber vor- und zuzubereiten. Nicht halb so eklig wie ich dachte. Eigentlich gar nicht, wenn man sich erst an die etwas wabbelige Konsistenz der Leber gewöhnt hat. Auch das Braten ging schnell: mehlieren, in die heiße Pfanne geben, einmal umdrehen, wenn es unten knusprig ist und unter dem Deckel wenige Minuten zu Ende garen lassen. Voila! Tat wirklich gut mal wieder Familienessen zu haben, wenn auch leider ohne Familie…

Hähnchenleber Berliner Art

Zutaten für 3 Portionen:
400 g Hähnchenleber
2 Zwiebeln
1/2 Apfel
1+2 TL Butterschmalz
Salz
Mehl

(1) Zuerst die Zutaten vorbereiten. Die Leber waschen und putzen. Dafür größere Fettstücke wegschneiden und wenn noch Galle (die sieht grünlich aus, sollte aber eigentlich nicht mehr dran sein) diese auch definitiv entfernen, weil sonst die Leber bitter schmecken wird. Die Zwiebel häuten und in Halbringe schneiden. Den halben Apfel entkernen und in mitteldicke Spalten schneiden.
(2) In einer mittelgroßen Pfanne auf die ein Deckel o.ä. passt, auf dem Herd heiß werden lassen. 1 T Butterschmalz darin schmelzen lassen. Erst die Zwiebeln ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten, dabei ein wenig salzen, sie sollten aber nicht zuviel Farbe nehmen. Die Apfelspalten für 2 Minuten mit dazu geben. In eine Schüssel geben. Die Pfanne mit Küchenkrepp einfach nur auswischen.
(3) Den Herd wieder auf hohe Hitze stellen. Das restliche Butterschmalz in der Pfanne schmelzen. Einige Esslöffel Mehl in einen Gefrierbeutel geben und die vorbereitete Leber in dem Beutel schütteln, bis sie von allen Seiten mehliert sind. Die Leber vorsichtig in die Pfanne geben, es spritzt! Die Leber ca. 5 Minuten braten ohne sie zu bewegen bis oben etwas Fleischsaft raus kommt. Pfanne vom Herd nehmen, Flamme auf mittlere Hitze runter stellen und die Leberstückchen umdrehen. Vorsicht, die können auch jetzt immer noch spritzen! Zum Schluss die Zwiebel-Apfel-Mischung auf der Leber verteilen. Auf den Herd zurück stellen. Deckel drauf und noch ca. 5 Minuten braten lassen bis die Leber gar aber noch nicht zu trocken ist. Die Äpfel und Zwiebel sollten jetzt auch angenehm weich sein.

Erst zum Schluss salzen, da die Leber angeblich hart wird, wenn man es vorher macht.

Zusammen mit Risibisi und Möhrensalat servieren. Es geht aber auch Kartoffelpüree oder Kartoffel-Möhren-Gemüse.

Genießen!

Quelle: Familienzubereitung

Möhrensalat

Zutaten für 3 Portionen:
1/2 Bund Möhren
1/2 Apfel
1 handvoll Rosinen
1/2 Bio-Zitrone, Saft und Schale
ein Schluck neutrales Öl
Prise Salz
2 Prisen Zucker

(1) Die Möhren putzen und schälen, den Apfel entkernen und vierteln. Beides entweder per Hand oder mit Hilfe einer Küchenmaschine fein raspeln.
(2) In der Schüssel die Rosinen, Saft und Schale der Bio-Zitrone unterrühren. Einen Schluck Öl dazu geben (erleichtert die Vitaminaufnahme), dann mit Salz und Zucker würzen.
(3) Abgedeckt mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Genießen!

Quelle: Familienrezept

*********************** Magyar ***********************

Szerintem az a legjobb hogy egy állatnak már meg kell halni hogy mi megehetünk, akkor fel is kell használni az egész állat. Egy csirkének nincsen csak mellfilé, van is szárnya és lába és a zsiger. Az amit én a legjobban szeretem az a csirkemáj. Nem túl sokat kell rajta pucolni és még gyorsan is főz. Nagyon imádom a reszelt máj módra, de a mi családunk hagyományosan inkább a Berlini módra. Ez az jelent hogy a máj mellett még sül alma és hagyma. Mellé eszünk rizibizi és répa saláta ahogyan anyukám szokta csinálni :) Nagyon kellet egy kis családi vasárnapi ebéd, csak kár hogy a család 440 km tölem lakik … De komolyan, próbáljatok a zsenge csirkemáj így, nagyon guszta!

Sült csirkemáj Berlini módra

Hozzávalók 3 adagra:
400 g csirkemáj
2 hagyma
1/2 alma
1+2 tk olaj vagy zsir
liszt

(1) A csirkemájok mossunk és pucolunk. Levágjunk a zsirt és ha még rajta van az epe is. Ha az epe maradt az egész máj keserü lesz. Nem akarjuk.
(2) A hagymátrol lehuzunk a héját, az almából kivágjuk a csutkát. A hagymát felezünk és szeletelünk mindketten. Egy serpenyőben melegítünk közepes-magas lángon. 1 teáskanál zsir olvasztunk. Előszór dinsztelünk a hagyma egy pár percig, hozzá adjuk az almaszeletek. Kevés percig sütjük. Hozzunk ki és félre teszünk egy kis tálban. A serpenyőt gyorsan ki törölünk.
(3) A májak gyorsan lisztezünk. A maradék zsírt olvasztunk magas lángon a serpenyöben. Óvatosan beteszünk a májak, ne hogy elégünk magunk a forró olajon. 5 percig hagyunk sütni magas lángon. Lehúzzunk a serpenyöt a tüzröl és gyorsan fordítunk a májat. Elosztunk a hagymát és almát a máján, lefedezünk és még egyszer 5 percig sütünk. Sózunk.

Hozzá illik rizibizi vagy burgonyapüré, saláták.

forrás: családi recept

Jó étvágyatok!

Répa saláta anyukám módra

Hozzáválok 3 adagra:
1/2 köteg répa
1/2 alma
1/2 pohár mazsóla
1/2 Bio citrom, héja és lé
kis kortyor olaj
1 csipet só
2 csipet cukor

(1) A répat pucolunk. az almát is. Mindketten finoman reszelünk, kézel vagy gépel.
(2) Hozza adunk a többi hozzávalók és jó össze keverünk.
(3) Lefedve hagyunk minimum 1 orát állni.

forrás: családi recept

Jó étvágyatok!

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