Archiv der Kategorie: Im Dreck Wühlen

Balkonien 2015 – Die Anfänge

Der Frühling ist endlich richtig da! Warm und Sonne und lange Tage! So langsam startete auch bei mir die Balkonsaison. Mein kleiner Kräutertisch sieht momentan so aus:

Der Rosmarin blüht wie wild (hinten rechts), der Schnittlauch wuchert (vorne links), der Salbei erholt sich auch langsam vom radikalen Rückschnitt (vorne rechts) und auch die Minze tut was sie soll, nämlich neue Ausläufer bilden (hinten mitte). Vor knapp drei Wochen sahen sie noch so aus:

Auch habe ich endlich ein paar Blümchen gepflanzt. Im Supermarkt nebenan gab es einen Alpenmix mit etwas stiefmütterchenartigen Blümchen, einem Vergissmeinnicht und ein paar dickfleischigen Blumen. Leider standen die Namen nicht auf der Packung. So langsam machen sie sich, wachsen, blühen, breiten sich aus:

Dann habe ich auch wieder Erbsen gelegt, das war letztes Jahr irgendwie cool und hat Spaß gemacht zu beobachten:

Leider wagten sie sich bis jetzt noch nicht aus der dunklen, kalten Erde. Ihr liebe, süßen Erbsen! Habt keine Angst, es ist echt nett hier oben an der Sonne. Und Photosynthese tut auch gar nicht weh. Versprochen!

Frau Mama brachte mir ja letztes Jahr Roten Glücksklee mit. Die Anweisung für den Winter war: eintrocknen lassen, nicht gießen, im Frühjahr die Rhizome aus dem Topf holen und in neue Erde geben. Gut. Und dann findet man in dem kleinen Topf solch sehr interessant aussehende Rhizome:

Ich bin ja nicht so der Blattsalatliebhaber, die meisten schmecken mir zu lasch. Aber Rucola mag ich. Aus Rucola kann man auch super Pesto machen und mit verkochen. Also flugs ein paar Samen auf der Erde verteilt und siehe da, nach Ostern zeigten sich die ersten Keimling. Yeah!

Aber das ist natürlich nicht alles. Ich möchte sehr gerne wieder Pelargonien und Petunien haben. Und dann bringt mir Frau Mama noch eine Patisson- (I ❤ Patisson!) und eine Zucchinipflanze mit. Die Zucchini hat letztes Jahr ja richtig Spaß gemacht und gute Erträge geliefert, dass dieses Jahr wieder eine auf den Balkon ziehen darf! Dafür werde ich die Kartoffeln aufgeben. Das war zuviel Schweinkram beim Ernten und Entsorgen am Ende des Sommers … Im langen Balkonkasten werde ich auch versuchen ein wenig Mangold zu ziehen. Und auch die Radieschen gebe ich nicht auf und probiere es dieses Jahr mit Saatband. Vielleicht bekomme ich von Frau Mama auch noch eine Tomate mit … Mal gucken!

Freut Euch auf noch mehr Balkon-Action dieses Jahr!

Urlaubsmodus an: Ein Wochenende im Schrebergarten

Endlich habe ich auch Ferien! Drei Wochen süßes Nichtstun! Eigentlich wollte ich ja zwei Wochen in Ungarn verbringen, habe es aber abgesagt wegen des dort herrschenden Wetters. Hitze gepaart mit hoher Luftfeuchtigkeit und schnellen Wetterwechseln lassen mich nur auf Sofas versacken, aber so gar nichts Produktives mehr hinkriegen. Wie zum Beispiel mit der Lieblingsgroßcousine spielen oder im Garten oder der Küche helfen. Also verbringe ich die Ferien in der angenehmer temperierten Ostseeheimat, die auch Wind kann.

Letzten Freitag kam ich hier an. Herr Papa holte mich vom Bahnhof ab und wir fuhren schnurstracks in den Schrebergarten, wo die Eltern (fast) jedes Wochenende verbringen. Erstmal tief durchatmen! Wie entspannend! Wie ruhig! Nur gelegentliches Piep und Fiep von den Vögelchen zu hören! Perfekt zum Krafttanken!

 

Als Frau Mama etwas später ankam, drehten wir die obligatorische Runde durch den Garten und ich begutachtete die Neuerwerbungen. Durch den verregneten Juli vor drei Jahren nahmen mehrere unserer Bäume so starke Schäden, dass sie nicht mal mehr richtig Blätter bildeten, geschweige denn Früchte, so dass Herr Papa sie entfernen musste. Das hatte allerdings auch den Vorteil, dass wir uns schön tragende Sorten aussuchen und käuflich erwerben konnten und nicht wie zu DDR-Zeiten gezwungen waren zu nehmen, was gerade da war. Dieser kleine Pflaumenbaum wohnt noch nicht ein Jahr im Garten und hat schon ein Pfläumchen dran bzw. hatte ;-) Sie war weich und reif und wurde teilend genossen. Sehr gute Sorte, wirklich köstlich! Ich freue mich schon darauf, wenn der Baum größer wird und noch mehr Früchte trägt!

Der nächste Tag begann mit ein paar grauen Morgenwolken, aber blauem Himmel unten drunter.

Und gestaltete sich sehr spinnenlastig weiter. Spätsommer ist halt Spinnensaison. An der Terrasse hing das Netz einer Kreuzspinne, in das auch immer mal wieder ein Käferli o.ä.. flog. Das auf dem Bild sichtbare Käferchen wollte ich eigentlich noch retten, aber die Spinne war schneller bei der Arbeit …

Zwerg hatte letzten Samstag auch frei und verbrachte den Tag mit uns im Schrebergarten. Als sie kurz nach Ankunft in das Zimmer ging, wo wir schlafen und machte auf einmal erschrockene Geräusche. Da lief eine Spinne seelenruhig über mein Bett und machte sich gerade daran in meinem Rucksack zu verschwinden. Aber anstatt was zu tun, stand Zwerg einfach nur wie angewurzelt da. Schnell ein Glas geholt, Stück alte Werbung und die Spinne eingefangen … So ein Fleck von zerquetschter Spinne möchte ich dann auch nicht auf meiner Bettdecke habe. Dann lieber schnell rausschmeißen in die Blumen.

Wie gesagt, Spinnensaison! Überall Spinnennetze! Auch da, wo unsere Zwiebeln lagern. Und da stand ich dann davor und Frau Mama musste die Zwiebeln holen. Ich fange Spinnen mit Gläsern ein, kein Ding. Aber sobald mir Spinnennetze ins Gesicht kommen, werde ich panisch …

Dann wendete ich mich angenehmeren Aufgaben zu: Gemüsejagd! Zuerst erbeutete ich die Bohnen für’s Mittagessen. Etwas mühselig, die ganze Zeit vornüber gebeugt rumzustehen und wir haben viele Bohnen dieses Jahr! Aber sie sind sooo lecker!

Dann war zusammen mit Frau Mama die Kartoffeljagd dran. Irgendwie macht das ja schon Spaß: da wo die Kartoffeln gepflanzt wurden und das grün vertrocknete, mit einem Spaten/Grabegabel einstechen und gefühlt Dutzende der dicken, wohlschmeckenden Knollen ausbuddeln. Und dieses Jahr scheint ein besonders gutes Kartoffeljahr zu sein!

Und das war dann das köstliche Endprodukt der Gemüsejagd: Butterbohnen (Familienstandard) mit Pellkartoffeln und Kräuterquark mit allem mögliche an Kräutern aus den Blumenbeeten (Schnittlauch, Estragon, Petersilie, Giersch). Es war wirklich sehr lecker!

Den Nachmittag und Abend verdümpelten wir auf der Terrasse. Höchstentspannend!

Balkon-Garten: Es wird langsam ein Dschungel!

Ich habe lange nichts mehr vom Balkon-Garten gezeigt. Asche auf mein Haupt! Aber dafür jede Woche Bilder gemacht, um die Veränderungen und Fortschritte zu dokumentieren. Der Naturwissenschaftler in mir ;-) Deswegen zeige ich der geneigten Leserschaft dann die Bilder der jeweiligen Pflanzen nacheinander …

Die ersten Sachen konnte ich auch schon ernten, obwohl ich zeitlich gesehen ziemlich spät im Frühjahr anfing mit dem Anbau. Aber die Erdbeeren wohnten ja auch schon in Kassel auf’m Balkon. Aber dieses Jahr haben sie so richtig schöne süße, saftige, rote Erdbeeren produziert. Keine Massen, sind ja auch nur zwei Pflanzen, aber zum Naschen im Vorbeigehen hat es allemal gereicht!

Das Kartoffelgrün ist wirklich monströs groß geworden. Bei der Eimerkartoffel ist es mittlerweile dreimal so groß wie der Eimer …

… und kann sich nicht mehr aufrecht halten. So liegt es unterm Balkonsessel und macht dort weiter fröhlich Photosynthese.

Dafür blüht die Eimerkartoffel mittlerweile in hübschen nachtschattengewächstypischen Blüten. Sind sie nicht schön? Es heißt ja, dass man Frühkartoffeln ernten kann, wenn die Kartoffeln blühen, aber irgendwie ist mir nicht danach sie jetzt schon auszubuddeln. Ich lass ihnen noch Zeit …

Auch die Sackkartoffeln sind mittlerweile sehr hoch geworden und wuchern alles zu.

Leider blühen sie (noch) nicht. Einfach mal abwarten. Sie steht ja auch schattiger als die Eimerkartoffel.

Auch bei den Radieschen und Salat hat sich einiges getan.

Leider sind die Radieschen ziemlich schnell in die Höhe geschossen …

… und haben kaum Knollen gebildet. Die Knollen die da sind, sind total hart und nicht genießbar. Schade. Vielleicht habe ich sie zu eng gesät, vielleicht nicht tief genug, vielleicht war die Erde nicht locker-flockig genug. Ich glaube, nächstes Jahr besorge ich mir ein Radieschen-Saatband.

Ich habe sie dann auch blühen lassen, damit wenigstens die Insekten, die auf dem Balkon rumschwirren, was von den Radieschen haben.

Der Salat ist immer größer und üppiger geworden …

… so dass ich tatsächlich die Tage mal einen kleinen grünen Salat als Beilage essen werde. Schön mit fruchtigem Holunderessig angemacht …

Die Paprika und Aubergine sind so groß geworden und haben ihre Wurzeln schon aus dem Topf unten rausgestreckt, …

dass ich sie letztes Wochenende in größere Töpfe umsetzte und eine ordentliche Portion Guano-Dünger mitgab. Auf dass sie ordentlich wachsen und vielleicht doch noch blühen und vielleicht sogar Früchte ansetzen …

Auch auf dem Kräutertisch wächst es üppig. Minze, Schnittlauch, Salbei, Oregano und Lavendel wurden in größere Töpfe umgepflanzt. Dass sie mehr Platz haben und die Erde mehr Wasser speichern kann, so dass man vielleicht nicht jeden Tag gießen muss. Der Oregano lässt schon wieder seine Blätter hängen, ich hoffe der wird noch ….

Auch der Koriander wächst schön üppig und bevor ich in Urlaub fahre, sollte ich ihn tatsächlich verbrauchen!

Frau Mama brachte mir zu Pfingsten ja Ableger ihres Estragons mit. Zuerst war ich skeptisch, er war doch arg ausgetrocknet (meine eigene Schuld *seufz*), aber ein Stengel kam tatsächlich wieder und hat neue Blätter gemacht. Ich freue mich so!

Auch die Erbsen entwickeln sich prächtig! Auch wenn mein Balkongitter nicht 100%ig ideal zum Klettern für sie ist …

… haben sie doch viele süße, kleine, weiße Blüten angesetzt.

Und irgendein Insekt muss vorbei geflogen sein, so dass  sich schon viele kleine Schoten bilden, …

… die langsam dicker werden. Ich rechne fest mit „großer“ Ernte vor’m Urlaub :-)

Bei den Bohnen sieht es nicht ganz so rosig aus. Es zeigten sich vor drei Wochen tatsächlich die ersten Keimlinge.

Allerdings blieb es bei drei Stück *hmpf*.

Aber die werden unaufhaltsam größer. Ich bin mal gespannt, was da noch draus wird …

Auf meine Tomaten bin ich total stolz! Sie haben sich so prächtig entwickelt! Vor drei Wochen waren erst noch Blüten  zu sehen. Viele Blüten!

Tomate Sophia hatte einen kleinen Schwächeanfall, knickte kurz um und wurde von mir mit Hilfe von weichen Wollfäden am Balkonstuhl festgebunden. Jetzt darf der bis Ende der Saison nicht wegbewegt werden. Aber drauf sitzen kann man immer noch super! Man wird halt nur von rechts mit Tomate angeduftet, von links mit Minze *g*

Dann zeigten sich die ersten Baby-Tomaten, …

… die sich mittlerweile zu Kindern entwickelten.

Auch Tomate Susi zeigte eine kurze Schwäche und wurde dann von uns wieder mit einem Wollfaden vom Balkon draußen durch’s Fenster nach innen am Fenstergriff gesichert.

Zuerst habe ich ja nur gewitzelt, dass ich autark sein werde von der Zucchiniindustrie, als sich meine erste Zucchini zeigte. Ich dachte, die eine, da kommt bestimmt nix nach. Falsch gedacht! Mittlerweile hab ich schon vier geerntet und es sind immer noch drei dran.

Die gesamte Pflanze ist soo monströs groß geworden!

Und ich glaube, da werden noch einige Zucchini nachwachsen. Ich freue mich so sehr darüber!

Ich finde es ja total schön, dass sich wirklich einige Insekten auf meinem Balkon finden: Hummeln, Wildbienen, momentan ein ganzer Schwarm Schwebfliegen und eben auch süße, kleine Marienkäfer, die sich auf Kartoffelblättern ausruhen.

So, das war das kleine Dschungel-Update. Über weitere wichtige Entwicklungen halte ich die geneigte Leserschaft natürlich auf dem Laufenden! Ich bin so gespannt, wie sich alles noch entwickeln wird und freue mich jeden Morgen, wenn ich rausgehe über meinen kleinen Balkon-Garten :-)

Balkon-Garten: (Fast) alles wächst und gedeiht

Ich habe meine Balkon-Berichte etwas schleifen lassen, aber jetzt bringe ich Euch mal wieder auf den neusten Stand. Und ich vermelde: alles wuchert! Das grün der Eimerkartoffel ist mittlerweile mehr als doppelt so hoch wie der Eimer.  Es muss mittlerweile  von der Wand und dem Rosmarin gestützt werden.

Auch bei den Kartoffeln aus dem Sack weiß das Grün mittlerweile nicht mehr wohin mit sich! Ich habe den Rand hochgekrempelt und die Wand stützt es …

Etwas schimpfen muss ich mit meinen Radieschen und dem Salat. Irgendwie will das beides nicht so … Die Radieschen bilden keine Knollen, aber dann benutz ich halt das Grün für Pesto, dafür sollte es reichen. Auch der Salat mickert eher vor sich hin, hmpf!

Dafür kriegen die Aubergine und die Paprika einen Wachstumsschub. Überlege ernsthaft sie nächste Woche vielleicht in einen größeren Topf zu pflanzen.

Auch die Erdbeeren werden immer größer und sollte bald reif werden. Bin ich gespannt, wie sie schmecken werden!

Die Erbsen sind so viel gewachsen, unglaublich! Jetzt können sie endlich am Geländer hochranken und sich breit machen! Die Bohnen sind leider gar nicht gekommen. Auch beim Durchwühlen des Kastens, haben Frau Mama und ich keine entdeckt, also flugs nochmal welche gelegt. Mal sehen, ob die was werden :-)

Tomate Sophia hat sich prächtig entwickelt und beginnt wie wahnsinnig zu blühen. Da bin ich ja mal gespannt, wie viele Tomätchen ich tatsächlich ernten kann …

Es ist eine richtig schön kompakte Pflanze geworden. Gucken wir mal, wie groß sie noch wird …

Auch die Zwerg-Tomate setzt erste zarte, haarige Blütentriebe an …

… und ist dann doch noch eine stabile Pflanze geworden.

Geradezu explodiert ist die Zucchini! Wo kommen auf einmal diese großen Blätter her?

Und sie setzt fleißig Blüten an, wie schön! Leider blühten bislang nur männliche Blüten, aber da in der Mitte habe ich auch zwei weibliche Blüten entdeckt, die dann hoffentlich zu hübschen kleinen Zucchini heran wachsen.

Auch die Blümchen blühen fleißig vor sich hin und ich stehe alle paar Tage davor und schneide die verblühten Zweiglein ab, damit schön viele neue kommen. Vielleicht mach ich nächstes Jahr noch ein paar Blümchen mehr, irgendwie gefällt mir das :-)

Die Kapmargerite hat sich auch wieder erholt und strahlt die Sonne wieder an, sobald sie richtig auf den Balkon scheint.

Meine Eltern waren ja das letzte Wochenende hier und Frau Mama brachte mir noch einen kleinen Klee mit, der hübsch blüht und einen Teil vom Estragon aus dem Garten. Ich hoffe der erholt sich wieder …

Alles grüne explodiert! – Balkon-Kartoffeln und anderes Gemüse

Unglaublich! Wie schnell alles momentan wächst! Was so ein bisschen Wärme und Sonne doch ausmachen. Klar, prinzipiell weiß ich das ja, bin schließlich Botanikerin, aber es ist noch was anderes, das Wachstum, ja ich würde sogar Explosion sagen, vor der eigenen Nase auf dem Balkon beobachten zu können. Ich bin total fasziniert!

Die Kartoffeln sind auch so groß geworden. Ich hab tatsächlich noch weiter Erde angehäufelt und der Eimer ist jetzt voll. Aber die Kartoffelblätter wachsen fröhlich weiter. Ich bin ja gespannt, ob und wann sie blühen!

Bei den Sackkartoffeln wäre noch Platz für mehr Erde, aber auch die lass‘ ich jetzt so, weil ich den Sack sonst nicht mehr bewegen kann. Und vielleicht muss er ja doch nochmal von Punkt A nach Punkt B auf dem Balkon verschleppt werden.

Mit großer Freude stellte ich fest, dass auf meinem Balkon tatsächlich etliche Insektenarten rumfliegen, nicht nur Käfer auch verschiedene Bienen und Hummeln. Eine Hummel war regelrecht berauscht von meinen Schnittlauchblüten. Sie ließ sich überhaupt nicht stören und war ein äußerst geduldiges Modell für mich ;-)

Auch die Brennessel wird langsam groß und kriegt mehr Blätter. Wenn ich nicht aufpasse beim Balkonkasten auf’s Geländer hieven, piekst die mich ganz schön, aber soll ja gut gegen die nicht vorhandene Arthritis helfen …

Auch die Radieschen machen sich, langsam entwachsen sie dem Keimlingsstadium und bilden richtige (wieder mal pieksige) Blätter. Ab und zu muss ich doch eines der kleinen Pflänzchen rauszupfen, damit die anderen schön dicke Knollen entwickeln können.

Auch der Salat kommt langsam in Schwung. Aus diesem Bulk muss ich demnächst nochmal ein paar zupfen, damit die anderen, mal wieder, mehr Platz haben.

Unter die Paprika und Aubergine rührte ich die Tage noch Guano-Dünger und sie wachsen wirklich schön. Die Paprika verzweigt sich so langsam sogar, aber ob sie noch rechtzeitig Blüten und Früchte bildet, dass die dann reif werden können. Ich bin skeptisch …

Die etwas unscharfe Aubergine hat auch schon schöne Blätter gebildet!

Die Arbeit der Bienen trägt Früchte und die ersten Erdbeeren zeigen sich. Bin ich gespannt, wie die schmecken werden!

Auch die kleinen Monatserdbeerchens haben grüne Früchtchen dran. Ich bin gespannt, ob die dann ab Juli tatsächlich nochmal blühen …

Bei der Zucchini kommen wirklich schon die ersten Blüten! Ich freue mich ja so! Ob sie noch anfangen wird zu klettern, wird sich noch zeigen …

Die Erbsen! Was sind die Erbsen gewachsen in der letzten Woche! Und sie wollen definitiv klettern, aber da müssen sie noch ein wenig größer werden bis sie an das Balkongeländer reichen …

Von den Bohnen ist leider noch kein grün zu sehen, aber die sind ja auch erst eine Woche in der Erde, da muss ich mich noch ein wenig gedulden. Die Tomaten machen sich prächtig und wachsen wunderbar.

Ach, ich freue mich so über die grüne Pracht auf meinem Balkon! Es macht so unglaublich viel Spaß zwischen meinen Pflanzen-„Buddies“ zu entspannen *g*

Balkon-Bewohner 2014 – Es grünt und blüht…

Nicht nur die Kartoffeln entwickeln sich prächtig, auch die anderen Balkon-Bewohner wachsen fröhlich vor sich hin. Es ist abzusehen, dass es in den Balkonkästen von Salat und Radieschen doch ein wenig eng wird. Deswegen spielte ich Herrin über Leben und Tod und entfernte einige Pflänzchen aus Bereichen, wo die Pflanzen sehr eng saßen.

Auch die Erbsen sind gekeimt und machen sich auf Richtung Licht… Zusätzlich habe ich gestern noch in einem 1m-Balkonkasten Buschbohnen gelegt, aber das Bild wäre reichlich unspektakulär, weil ja nur Erde zu sehen ist.

Die Zucchini ist auch schon größer geworden, nur haben einige Blätter so seltsame helle Flecken bekommen. Aber ich glaube, in der Mitte kommt eventuell vielleicht schon der Blütenansatz?

Die Tomate Sophia beginnt auch schon zu blühen! Wie soll das nur alles werden, wenn es nächste Woche tatsächlich wärmer wird? Ich erwarte nichts geringeres als eine Wachstumsexplosion ;-)

Auch meine Erdbeeren blühen wie wahnsinnig! So viele Blüten hatten sie in der alten Wohnung mit dem Ostbalkon nie. Die Südausrichtung der Wohnung macht sich doch sehr positiv bemerkbar!

Auch habe ich das Gefühl, dass ich langsam zum Kräutermessie werde, letztens guckten mich dieser Oregano und Salbei mit so traurigen Blättern im Supermarkt an, dass ich sie unbedingt retten musste. Sobald ich neue Blumenerde und Übertöpfe habe, kommen sie in luxuriös große Töpfe und dürfen sich dort frei entfalten.

In jedem Garten findet sich ja auch Unkraut, warum nicht auch auf meinem Balkon ;-) In meinen Husarenknöpfchen wächst tatsächlich eine Brennnessel, aber die Botanikerin in mir, die ihre Diplomarbeit über Unkraut schrieb, lässt sie in Ruhe.

Ich bin mal gespannt wie sich das alles weiter entwickelt, wann die Bohnen keimen, wann die Erdbeeren reif werden. Es bleibt spannend!

Balkon-Kartoffeln – Was für ein Schuss nach oben …

Meine Güte haben die Kartoffeln einen Satz nach oben gemacht! Vergleicht mal, wie klein sie letzte Woche noch waren.

Sie sind tatsächlich so viel gewachsen, dass es mich doch überkam und ich sie anhäufelte. Anhäufeln macht man im Garten, indem man einfach Erde um die Kartoffelpflanzen schüttet. Durch diese künstliche Dunkelheit wird die Kartoffel angeregt, entlang des Stengels mehr Kartoffelknollen zu bilden, man kriegt also eine höhere Ernte. Und genau das kann man auch im Eimer machen, indem einfach zusätzliche Erde reinschüttet. Deswegen hab ich den Eimer beim Legen der Kartoffel ja auch nicht komplett gefüllt. Mein Eimer ist jetzt also zu 2/3 gefüllt und hat noch ein bisschen Platz. Zusätzlich zur Erde kam noch ein wenig Guano-Dünger mit rein, mal sehen, ob es Vorteile bringt.

Auch die Kartoffeln im Sack machen sich prächtig …

… und wurden brav angehäufelt (ich mag das Wort „anhäufeln“ *g*). Dabei stellte ich allerdings fest, dass doch zu wenig Löcher im Erdsack waren. Ich habe noch einige Löcher mit der Schere reingepiekt, auch in den Boden des Sacks und dabei kam eine ziemlich muffige dunkle Brühe rausgeflossen (jetzt keine Sturzbäche, aber doch ein wenig), es stand also schon Wasser im Sack. Aber ich glaube, den Kartoffeln hat es noch nicht geschadet, das Grün sah ja immer ganz munter aus. Meine Schlüsse: nicht so viel gießen und auch darauf achten, dass das überschüssige Wasser richtig abfließen kann. Im Sack ist noch deutlich mehr Platz für neue Erde, das wird glaube ich eine reichere Ausbeute *g*

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