Archiv der Kategorie: Persönliches

Technische Verzögerung

Kennt ihr das, wenn der Rechner immer langsamer wird und bestimmte Funktionen einfach nicht mehr, nunja, funktionieren? Mein Laptop wurde halt langsam alt und nachdem die Windows Updates und das Antivirus Update partout nicht mehr klappten, musste ein neuer her. Und als dann ein neuer ausgesucht und hier eingetrudelt war, musste er ja auch erstmal eingerichtet und sämtliche Daten übertragen werden. Und das dauert …

Und wenn ich schon mal dabei bin, kann ich mich auch gleich nach einem neuen Bildbearbeitungsprogramm umschauen. Ich hab jetzt mal Gimp installiert und versuche mich da einzufuchsen. Es ist doch ein bisschen komplexer als mein altes Programm, aber da steige ich schon hinter. Die Bearbeitung der Bilder dauert gerade nur ein bisschen länger ;-)

Ansonsten hielt mich auch mein berufliches Leben ein bisschen auf Trapp, indem es mich zu anstrengenden, aber auch echt interessanten Veranstaltungen nach Hannover und Frankfurt schickte. Und ich dadurch nicht die Kraft und Muße hatte, mich mehr mit dem Computer zu beschäftigen, stattdessen übte mein Sofa eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf mich aus ;-)

Aber gerade sitze ich auch an einem neuen Rezeptbeitrag für Euch, der am Montag online gehen wird. Freut Euch auf ein schnelles, einfaches aber hochköstliches Rezept für Pasta mit Mangold.

Bemerkenswertes im Februar

Kulinarisches, Lebensmittel und deren Produktion

Inspiration – Was ich bald ich meiner Küche zaubern möchte

sorry, heute nur mit ungarischen Links, aber fragt ruhig, wenn Euch ein Rezept interessiert:

  • Pogatschen mit Weißkohl drin – Káposztás pogi
  • Und Mohn lauert auch noch im Tiefkühler, ich befürchte der wird zu einem Mohn-Kirsch-Kuchen verbacken – Mákos-meggyes süti
  • Ein bisschen Brot zum Snacken schadet ja nie und passend zum hoffentlich bald beginnenden Frühling mit grünen Kräutern – Zöldfüszeres kenyérke

Politik im In- und Ausland

  • Wenn man sich mal etwas intensiver mit dem deutschen Gesundheitssystem beschäftigt, wie ich es in meiner Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen tat, kommt man aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Wenn ich mehr Energie hätte, ich würde in die Politik gehen. In dieser Kolumne beim Spiegel schreibt Tenhagen, dass die von der SPD geforderte Bürgerversicherung doch gar nicht so schlecht, aber nur ein Anfang wäre: „Bürgerversicherung: Was an der Zwei-Klassen-Medizin so schlimm ist
  • Seit letztem Jahr arbeite ich bei pro familia, nicht in der Beratung, ich schmeiße das Büro, aber da wird man so ein bisschen sensibilisiert. Als ich damals erfuhr, dass schon die Erwähnung des Wortes „Schwangerschaftsabbruch“ auf der Homepage eines Gynäkologen unter den Leistungen vom Gesetzgeber als Werbung ausgelegt wird, bin ich echt vom Glauben abgefallen. Zum Glück findet gerade eine öffentliche und politische Debatte über den §219a StGB statt und diese Kolumne bei Spiegel Online fasst meine Gedanken und die meiner Kolleginnen gut zusammen: „Zellen schützen, Frauen quälen
  • Da hat jemand die Rede von Björn Höcke sprachlich analysiert und die Parallelen zur NS-Zeit sind erschreckend: „Die Höcke-Rede in Eisleben“ von La Vie Vagabonde
  • Orbáns Erklärung, dass Ungarn ja die letzte Bastion gegen die „Islamisierung“ Europas sei
  • … Und warum seine Befürchtungen wissenschaftlich-demographisch widerlegt werden können: „Lasst uns wegkommen von Angst und Mythen
  • Und wie Verwandte von ungarischen Politikern (respektive Viktor Orbáns Schwiegersohn) profitieren und zu Geld kommen: The story of how Orban’s son-in-law became rich. Ich bin so ein bisschen besorgt vor den Wahlen im April…

Gesundheit

 

12 von 12 im Februar – Normaler Montag

Montag war der 12. Februar. Ein ganz normaler Montag im Winter.

Kurz nach 6 Uhr erstmal den Wetterbericht gucken zum Wachwerden. Erwähnt ich schonmal, dass ich ein Wetterbericht-Fangirl bin? Aber nur die von ARD und ZDF ;-)

Die alltägliche Morgenroutine.

Das Basteln des Frühstücks für zu Hause und die Arbeit gestaltete sich so:

Oha! Schneehimmel! Und Schnee!

Noch mehr Schnee, allerdings auf unpraktischeren Gegenständen als den Rasen in meinen Hinterhof *seufz* Ich fegte und kratzte mal kurz.

Auf Arbeit angekommen erstmal Radio anschalten und mit schon lange aufgeschobener Arbeit begonnen…

… nämlich die monströs große Büroartikelbestellung gemacht. (Euch sind die Pumps-Klebestreifenabroller aufgefallen?).

Nach Feierabend mittags noch schnell im Supermarkt neben dem Büro ein paar Sachen gekauft: Lebensmittel, faules Abendessen aka Sushi, ein paar Sachen für’s Büro (Joghurt und Mountain Dew) und 20 Narzissen, damit wenigstens in meinem Wohnzimmer ein bisschen Frühling einzieht.

Zu Hause angekommen mussten erstmal die aufgeregte Fischies gefüttert werden und dann ich:

Nach einer Pause stand noch Krankengymnastik am Gerät auf dem Plan. Ich zog mich, packte meine Sportschuhe ein und ging los, obwohl ich mich echt zerschlagen fühlte. Blöderweise verstärkten sich die Spannungskopfschmerzen mit jedem Schritt, so dass ich zwar bei der Physiotherapiepraxis ankam, aber gleich wieder umdrehte und nach Hause ging … An manchen Tagen sollte man auf seinen Körper hören.

Rechtzeitig das vegetarische Sushi aus dem Kühlschrank geholt, um es nicht eiskalt essen zu müssen (Oh Gott, ich werde wie meine Oma, die Kartoffelsalat und Joghurt immer eine Weile vor dem Essen aus dem Kühlschrank nahm *g*):

Der Abend endete mit der montäglichen Spritze gegen die MS und dem Einschlafen auf dem Sofa. Gegen 22:30h wankte ich gen Bett:

Wieder ein Tag geschafft. Nicht aufregend, aber okay :-)

Und wer in noch mehr Leben hineinlinsen will, bei „Draußen nur Kännchen“ sind die gesammelten Links.

Bemerkenswertes im Januar

  • Ist Euch schon aufgefallen, dass es im Supermarkt nur noch die selben 4-5 Apfelsorten gibt? (Fast) Immer gleich groß. immer perfekt in ihrer Farbe. Warum das so ist, wie Apfel-Marketing funktioniert, was sogenannte Clubsorten sind und noch viel mehr, erfahrt ihr hier in der ZDFzoom Reportage: Der wahre Preis für den perfekten Apfel (noch abrufbar bis 24.01.2019).
  • Momentan ist die japanische Ramen-Suppe buchstäblich in aller Munde und ja, auch ich liebe sie und stelle schon Recherchen an, sie bald mal selbst zu kochen, aber bis dahin ist dieser Artikel über die faszinierend-vielschichtige Geschichte des Ramens äußerst interessant: The social history of Ramen (englisch). Und wenn ich nächstes Mal das Lieblingscousinchen in Hamburg besuche, ist ein Abstecher zu Momo Ramen fällig.
  • Alle Fluchen über den Winter, es ist kalt, es ist ungemütlich, es schneit. Aber wie unglaublich hübsch und filigran und schön Schneeflocken eigentlich sind, das beachtet wieder keiner, wird aber hier gezeigt: „Wie schön Schnee wirklich ist, sieht man erst, wenn man ganz nahe rangeht„. Ich mag Schnee! Und jetzt genießt den Winter, Frühling und Sommer kommen noch schnell genug :-)
  • Januar ist ja traditionell der Monat der guten Vorsätze, wer sich regelmäßiges Aufräumen vorgenommen hat, findet bei Nic von „Luzia Pimpinella“ vielleicht eine Methode, die ihm liegt: „Meine 15-15-15-Minuten Ordnung – mein Life Hack zum Aufräumen„. Und ja, auch ich könnte etwas organisierter Ordnung schaffen bei mir …
  • Die Musikerin und Sängerin Judith Holofernes schreibt in ihrem Blog über ihre Hirnhautentzündung im letzten Jahr und wie es sie verändert hat: „Ein völlig unauffälliges Gehirn und andere Geschenke„. Und ich kann nur zustimmen: Genießt was ihr habt! Und wenn ihr merkt, dass etwas kolossal nicht mit Euch stimmt, geht verdammt nochmal ins Krankenhaus!
  • Und wo wir schon bei Gesundheit sind: Ja, Vitamin D ist wichtig! Nein, nehmt nicht einfach auf Verdacht selbstgekaufte Pillen, wenn ihr nicht wisst, ob überhaupt ein Mangel besteht. Warum und weshalb steht hier: „Wie wichtig ist Vitamin D im Winter?
  • Noch ein bisschen Politik. Wenn nicht gerade meine halbe Familie in Ungarn leben würde, würde ich bei der momentanen Politik nicht mehr hinfahren. Ich verstehe weder die Politiker, noch dass die Menschen dort sich alles so gefallen lassen: „In Ungarn ist alles kaputt

Wohlduftender Zimtkranz

So in den letzten anderthalb Jahren habe ich YouTube für mich entdeckt. Zuerst habe ich nur kurze Kochvideos geguckt, aber mittlerweile folge ich einigen YouTubern regelmäßig, die interessantes von ihren Reisen zeigen, aus ihrem Alltag, was sie wo gegessen haben. Und ja, es sind auch immer noch ziemlich viele mit Hauptfokus auf Essen darunter. Aber es gibt ja auch so viele tolle kulinarische Traditionen auf der ganzen Welt :-) Natürlich folge ich auch einigen ungarischen YouTube-Kanälen, unter anderem Fördös Zé, der auch im ungarischen TV aktiv ist, ein Kochmagazin raus gibt und mittlerweile sein drittes Kochbuch geschrieben hat. Und ich mag die Art, wie er kocht, wie er traditionelle ungarische Gerichte verändert, ihnen aber ihre ungarische Seele lässt und den Ungarn auch neue Geschmackswelten zeigt. Denn, seien wir ehrlich, manchmal sind Ungarn sehr unaufgeschlossen neuen Gerichten gegenüber und bleiben lieber bei ihrer Zubereitungsweise, wie es Oma schon früher immer gemacht hat.

Jedenfalls wurde letztens dort von einer anderen Köchin, genauer gesagt Bäckerin gezeigt, wie man ganz einfach einen Zimtkranz bäckt. Ich meine mit Zimt und Zucker in einem Hefeteig kann man bei mir nicht viel falsch machen und auch die Größe sah singlehauskompatibel aus. Ich war ein bisschen skeptisch bei der Menge an Mehl und Flüssigkeit, die in den Teig kommt, aber es passt im Großen und Ganzen. Der Teig ist innerhalb weniger Minuten geknetet, muss nur 30 Minuten gehen und dann eine gute halbe Stunde im Backofen backen. Innerhalb von 90 Minuten habt ihr einen schönen Zimtkranz fertig, was für Hefeteig fast turboschnell ist. Und die Form! Eine Offenbarung! Ja, ich fluchte ein wenig beim Formen, aber durch diese Kranzform wird der Teig so unglaublich knusprig – ein Traum! Das kriegt keine Schnecke der Welt hin.

Ein wirklicher Traum dieser Kuchen: schnell gemacht, wohlduftend, nicht zu süß, knusprig! Was begehrt Ihr mehr! Auf auf in die Küche und fix nachbacken am Wochenende!

Wohlduftender Zimtkranz

Zutaten für den Teig:
100 ml Milch
2 TL Honig
1/2 Würfel Hefe
260 g Mehl Type 550
1 Prise Salz
ca. 100 ml Wasser
20 g Butter, geschmolzen

Für die Füllung:
40 g Butter, geschmolzen
4 EL Puderzucker
2 EL Zimt

(1) Die Milch zimmerwarm erhitzen, wenn sie gerade aus dem Kühlschrank kommt (für 30 Sekunden in die auf niedrigster Stufe eingestellte Mikrowelle stellen). Den Honig und die Hefe hinein rühren. Zur Seite stellen bis man die anderen Zutaten vorbereitet hat. Die Milch darf nicht zu heiß sein, sonst stirbt die Hefe ab und der Teig geht nicht mehr auf.
(2) Das Mehl in einer größeren Schüssel abwiegen. Die Prise Salz unterrühren. 100 ml lauwarmes Wasser abmessen. Die Butter schmelzen.
(3) Die Honig-Hefe-Milch zum Mehl gießen und beginnen einen Teig zu kneten. Nach und nach das Wasser zugießen, es kann sein, dass nicht alles davon benötigt wird. Wenn der Teig schon glatt ist, die geschmolzene Butter unterkneten. Zuerst hat es den Anschein, dass es zu viel ist, aber wenn ihr ca. 5 Minuten knetet, wird der Teig wunderbar geschmeidig und lässt sich zu einer Kugel formen. Abgedeckt in einer mit Mehl ausgestäubten Schüssel ca. 30 Minuten an einem zugfreien, warmen Ort (z.B. in der Mikrowelle oder im ausgeschalteten Ofen) gehen lassen.
(4) Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Arbeitsfläche zum Ausrollen vorbereiten. Puderzucker mit Zimt vermischen. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kurz bevor der Teig fertig gegangen ist, die Butter schmelzen.
(5) Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 45×25 cm ausrollen. Dick mit der Butter bepinseln, die Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Von der langen Seite aufrollen. Die lange Rolle längs mit einem scharfen Messer halbieren. Unter Fluchen die beiden Stränge umeinander drehen, dabei versuchen, dass die offene Seite nach oben zeigt. Den verdrehten Strang vorsichtig auf das Backblech setzen und dabei zu einem runden Kranz formen. Die Enden gut zusammen kneifen.
(6) Auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und 30-35 Minuten backen.

Herausholen. Abkühlen lassen. Wer mag noch mit Puderzucker bestäuben.

Genießen!

Quelle: Zé magazinBámulatos fahéjas koszorú

12von12 im Januar 2018 – Anstrengend.

Es war der zwölfte des Monat und viele Blogger machten wieder zwölf Bilder von ihrem Alltag und teilten sie im Internet. Gesammelt wird es bei „Draußen nur Kännchen„, nur falls die geneigte Leserschaft neugierig auf anderer Leute Leben ist.

Mein Tag begann äußerst unschön, weil die Nacht sehr anstrengend war mit fiesesten Rückenschmerzen zwischen den Schulterblättern, die nach vorne hin ausstrahlten. So saß ich 2,5 Stunden im Bett, weil es im Liegen schlimmer war. Davon gibt es aber kein Bild.

Irgendwann gab mein Körper auf und schlief trotz Schmerzen ein. Aber erholsam geht anders und dementsprechend gerädert war ich, als ich aufstand und mir meine morgendliche Dosis Wetterbericht abholte. Ich liebe Wetterberichte, besonders wenn sie mir was erklären und nicht nur sagen, ob es regnet.

Der Tag kleidete sich mal wieder in fröhlichstem Grau.

Bevor die Kräfte vollends nachlassen, bin ich noch schnell zum Supermarkt nebenan gegangen und hab letzte Besorgungen für’s Wochenende gemacht. Da ich merkte, dass es einfach ein anstrengender Tag wird, hab ich mir eine Packung Fertigfutter gekauft, die ich nach der Physio nur schnell zubereiten muss. Ja, manchmal möchte ich was Vernünftiges essen, aber die Kraft reicht nicht mal für Nudeln mit Tomatensauce.

Das saubere Geschirr im Geschirrspüler sah mich vorwurfsvoll an und wurde noch schnell ausgeräumt …

… bevor ich dann endlich frühstücken konnte. An doofen Tagen darf man sich was gönnen, so kaufte ich eine Laugenecke.

Und dann musste ich auch schon bald los. Aber vorher noch schnell eine Kleinigkeit für die Arbeit bei der Sparkasse erledigen.

Den Großteil der Mittagszeit verbrachte ich in der Physiotherapiepraxis. Erst 1 Stunde Physio, wobei mir die beste Physiotherapeutin von allen die Restrückenschmerzen weg“zauberte“…

… dann ein bisschen Pause mit Lesen verbracht, bevor es mit der Ergotherapie weiter ging. Bis 13 Uhr 15 war ich dort beschäftigt.

Wieder zu Hause schnell gegessen und bei M*A*S*H entspannt. Und für 1,5 Stunden weggepennt.

Alle, die mich kennen, wundern sich beim Anblick dieses Bildes, aber ja, es gab Salat zum Abendbrot. Und es schmeckte. Und ich brauchte noch nicht mal das Brötchen. Offensichtlich hat mein Körper ein kleines Vitamindefizit *g*

Und natürlich muss so ein anstrengender MS-Tag auch auf den Spritzen-Tag fallen *seufz* Na, denn man Tau! (Wie der Norddeutsche sagt…)

Nachdem ich auf dem Sofa schon fast eingeschlafen bin, wankte ich gen Bett, las noch drei Zeilen in „Die Kekse der Madame Kim“ und schlief quasi sofort ein.

Wie geht es hier im Blog weiter?

In dieser Ecke vom Internet werde ich weiterhin aus meinem Leben berichten, aber da mein Leben sonst ziemlich langweilig ist, bleibt der Hauptbestandteil bei Essen und Rezepten. Schließlich nimmt das Nachdenken darüber und freuen darauf einen Großteil meines Tages ein *g* Ich möchte versuchen dienstags und freitags neue Rezepte für Euch zu posten, wenn es mal wegen des real lifes nicht klappt, nicht ungeduldig sein … Ich mache auch weiterhin grobe Wochenpläne und hatte sie auch eine Zeit lang hier gepostet. Seid Ihr daran interessiert? Wollt/braucht Ihr Ideen für Eure eigenen Mahlzeiten in der Art und Weise? Ich kann Euch meine Pläne gerne zeigen und natürlich auch erzählen, wie gut oder schlecht es mit der Umsetzung klappte ;-) Interessieren Euch Empfehlungen zu interessanten Links/Videos/Texten, die mit allen Bereichen zum Thema „Essen“ zu tun haben? Wie sieht es mit dem Thema „Balkongarten“ aus?

Nachdem ich Euch in den letzten Tagen schon so offen über meine Multiple Sklerose erzählt habe, möchte ich es auch gerne öfter hier im Blog thematisieren. Mir schweben da mehrere Sachen vor, z.B. Interviews mit Therapeuten, welche Möglichkeiten eben Physio- und Ergotherapeuten haben MS-Patienten zu helfen. Dann Begebenheiten aus meinem Leben und Alltag erzählen, die anderen MSlern zeigen, dass sie nicht alleine sind und Freunden/Familie von Betroffenen hoffentlich zu etwas mehr Verständnis verhelfen. Vielleicht auch zeigen, wie man sich den Alltag etwas leichter gestalten kann. Auch so kleine Übungsabfolgen zu verschiedenen Themen, die mir gut tun, würde ich Euch gerne vorführen und erläutern, z.B. Dehnungsübungen für die Beine oder Rücken, oder ein paar Übungen, die einen bei akuter Fatigue wieder ein bisschen wacher machen. Ich werde beileibe kein Fitnessblogger (ich kann mir immer noch 1000 schönere Sachen vorstellen zu tun anstatt Sport), aber nach 5 Jahren doch regelmäßiger Physiotherapie, merke ich, dass die Übungen was bringen und will einige mit Euch teilen :-) Auch möchte ich Challenges, sprich Herausforderungen, an mich selbst stellen, indem ich einfach mal versuche die Empfehlungen vom Physios etc. konsequent(er?) umzusetzen und über Fortschritte, Rückschläge, Erlebnisse zu berichten. Stimmt es, dass das mit der Fatigue besser wird, wenn man mindestens 3x die Woche 30 Minuten etwas fixer spazieren geht? Bringt regelmäßige Meditation oder autogenes Training eine positive Veränderung bei mir? Geht es mir wirklich besser, wenn ich mich hauptsächlich von entzündungshemmenden Lebensmittel und/oder vegetarisch ernähre? Lauter Fragen, die mich interessieren und Euch hoffentlich auch!

Diese Beiträge würde ich am Sonntag veröffentlichen, nicht jeden Sonntag, aber immer mal wieder. Und sonntags würde ich Euch ebenfalls gerne anderes zeigen, zum Beispiel von Restaurantbesuchen oder Ausflügen erzählen. Auch habe ich angefangen Rezepte zu zeichnen und möchte Euch gerne meine Fortschritte (und Rückschläge) vorstellen. An der Aktion #12von12 nehme natürlich weiterhin teil :-)

Auch das Äußere des Blogs soll sich ändern, ich werde also im Laufe des Jahres hier mal nach und nach gründlich aufräumen, durchwischen und ein bisschen die Deko ändern :-)

Was haltet Ihr davon? Interessiert es Euch? Habt Ihr Wünsche und/oder Vorschläge? Ich habe so Lust auf Neues! Neue Menschen, neues Essen, neue Landschaften, neue Geschichten, neue Abenteuer und hoffe, Ihr begleitet mich dabei! Ich freue mich drauf und bin gespannt, was noch alles kommt…

%d Bloggern gefällt das: