Archiv der Kategorie: Salate

Wir retten das Brunch – Rosa Rote Bete-Heringssalat

Unsere Rettungstruppe feiert wieder Geburtstag! Heute vor drei Jahren ging die erste Rettungsaktion zum Thema Liptauer an den Start, initiiert von der „Giftigen Blonden“ und der „Turbohausfrau„. Seitdem wurden viele unterschiedliche Sachen, auch hier auf dem kleinen Blog gerettet.

Zum diesjährigen Jubiläum wollen wir das Brunch retten. Wer mag Brunchen? Ich muss gestehen, ich bin da nicht so der große Fan von, weil ich zum Frühstück nicht allzu viel esse und auch nicht der Typ bin, der andauernd, wenn auch nur Kleinigkeiten, isst. Aber mal ist es ganz nett. Erst Recht, wenn die Sachen selbst gemacht sind und nicht aus dem Supermarkt kommen. Und was gehört so auf ein Brunch-Buffet? Nun ist ein Brunch ja eine Mischung aus Frühstück (BReakfast) und Mittagessen (lUNCH), dementsprechend vielfältig ist die Auswahl: typische Frühstückssachen wie Eier (Rührei, gekocht, Omelett), diverse Brotsorten, Aufschnitt, Käse, Marmelade, Dessertartige wie Quarkspeisen, aber auch Warmes wie Cremesüppchen, Quiche (groß oder klein), gebratene Würstchen, Bacon etc. Vielfältigkeit rockt!

Für unser Rettungsbrunch bringe ich einen Heringssalat mit. Irgendwie hat es sich eingebürgert, dass auf den Buffets unserer Familie zu Feiertagen, z.B. Silvester, immer Heringssalat steht. Diesmal wollte ich eine etwas andere Variante mit Roter Bete ausprobieren, die auch noch ein wenig Farbe auf den Tisch bringt. Neben der Farbe bringt die Rote Bete auch noch eine angenehme Süße mit, die wunderbar mit der Säure des Bismarckherings harmoniert. Jetzt kann man Rote Bete ja vorgegart im Supermarkt kaufen, aber um ehrlich zu sein, schmeckt mir die Variante nicht wirklich. Am liebsten kaufe ich frische Rote Bete-Knollen, die ich dann in Alufolie gewickelt im Ofen garen. Sie lassen sich danach sehr leicht schälen und ihr Aroma ist nochmal ein komplett anderes, viel komplexer und angenehmer.

Der Salat ist auch schnell gemacht. Und prinzipiell kann er auch sofort gegessen werden, ich mag ihn aber durchgezogen lieber. Eine Nacht im Kühlschrank schadet ihm nicht und macht die Arbeit für’s Brunch auch weniger aufwendig am entsprechenden Morgen.

Rosa Rote Bete-Heringssalat

Zutaten für 4-8 Portionen je nach Mahlzeit:
1 gegarte mittelgroße Rote Bete
1/2 Apfel
2-4 Gewürzgurken (je nach Größe)
1 kleine Zwiebel
250 g Bismarckheringsfilets (Abtropfgewicht)
2 EL Gewürzgurkenwasser
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker
4 EL neutrales Öl
3-4 EL Schmand
1 Bund Dill

4 Eier, gekocht

Am Tag vorher beginnen!

(1) Die Rote Bete in kleinere Würfel (0,5-1cm) schneiden. Vom Apfel das Kerngehäuse entfernen und ebenso wie die Gewürzgurken auf die Größe der Roten Bete würfeln. Die Zwiebel pellen und fein würfeln. Alles in eine mittelgroße, verschließbare Schüssel geben.
(2) Die Flüssigkeit von den Bismarckheringen abgießen. Ein Doppelfilet herausnehmen. Die dünne Haut abziehen und das Filet in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit den restlichen Filets genauso verfahren und zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben. Gut durchrühren.
(3) In einer separaten kleinen Schüssel das Gurkenwasser mit dem Senf, Salz, Pfeffer und Zucker gründlich verrühren. Unter Rühren das Öl einlaufen lassen, zum Schluss den Schmand einrühren. Das Dressing unter den Salat rühren. Abdecken und mindestens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
(4) Den Dill waschen, trocknen und fein hacken. Unter den Salat rühren.

Den Salat zusammen mit den gekochten Eiern servieren. Dazu passt frisches Brot oder auch Pellkartoffeln als Mittagessen.

Quelle: nach So nach GefühlRoter Heringssalat

Wer mag, kann dem Rettungstrupp auch gerne auf Facebook folgen, einfach dort klicken: Wir retten, was zu retten ist. Dort könnt ihr die bisherigen Rettungen sehen und gleich

Und was steht sonst noch auf dem nett gedeckten Tisch? Hier die Beiträge der anderen Teilnehmer: (die Links werden natürlich nachgereicht – Endlich! Sorry, war ein bisschen stressig hier mit Bewerbungen schreiben und einigen Terminen, die dringend erledigt werden mussten)

Französischer Salat zu Heiligabend oder jede andere Party

Wir haben zwar schon Februar, aber weiter geht es jetzt mit der Festtagsberichterstattung, weil da doch einige Gerichte bei waren, die ich der geneigten Leserschaft vorstellen möchte.

Frau Mama beschloss, dass es Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen geben soll, weil das so schön unaufwendig ist. Nun gut, mir ist es etwas zu wenig feierlich, aber wer bin ich Frau Mama zu widersprechen ;-) Aber damit wenigstens ein bisschen blogbares Material rumkommt, einigten wir uns auf unseren Familienkartoffelsalat und Französischen Salat, den ich nur von ungarischen Feierlichkeiten wie Geburtstags- oder Schulabschlussfesten im Familienkreis kenne. Früher fand ich ihn nicht so prickelnd, mir war es immer zu viel Mayonnaise, die den Geschmack von den ganzen anderen, einfachen aber durchaus köstlichen Zutaten überdeckt hat. Aber seit ich mich so ein bisschen an Mayo gewöhnte, meine eigene gelingsichere, eifreie Version mache und die Zutaten alle frisch vorbereite, mag ich den auch sehr gerne. Nur die Familie musste noch mit einem Praxistest überzeugt werden …

Das Rezept habe ich ein wenig abgewandelt nach dem überaus geschätzten „Österreich vegetarisch“, indem ich noch ein bisschen Apfel ergänzte (ja, ist in der Variante meiner Cousine tatsächlich drin) und ein bisschen an den Mengen der Zutaten schraubte. Sie erschienen mir doch ein bisschen zu wenig für vier Portionen … Es ist einfach und schnell zubereitet, die geneigte Leserschaft sollte nur ein wenig Zeit zum Durchziehen einplanen. Dann schmeckt der französische Salat einfach besser! Frau Mama und ich waren begeistert, der Rest der Mischpoke hielt sich lieber an den Familienkartoffelsalat *g*

Und so sah ein Ausschnitt der Realität an Heiligabend bei uns aus: Schüssel mit Rest Französischem Salat und einer großen Schüssel von Herrn Papa ausgebackenen Schnitzelchen :-)

Französischer Salat

Zutaten für 4 Portionen:

Für das Dressing:
1 Portion eifreie Mayonnaise
Spritzer Worcestersauce
1 EL Schmand
Salz, Pfeffer

Für den Salat:
ca. 250 g gekochtes Gemüse in Würfel geschnitten
(z.B. Karotten, Petersilienwurzeln, Sellerie)
ca. 200 g festkochende Kartoffeln, gekocht, gepellt, in Würfel
1/2 Apfel, gewürfelt
4 EL TK-Erbsen, kurz gekocht
Salz, Pfeffer
Spritzer Zitrone

Zum Garnieren:
Cocktailtomaten
Kresse

(1) Die Mayonnaise zubereiten. Dann die Mayo mit dem Schmand und der Worcestersauce vermischen. Abschmecken mit Salz und Pfeffer.
(2) Das Gemüse mit den Kartoffeln, Apfelwürfeln und Erbsen vermischen, die Salatsauce unterrühren. Eventuell mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken.
(3) Etwas ziehen lassen. Mit Kresse und Tomätchen garnieren.

Dazu passen Frikadellen jeglicher Couleur, Paniertes aus Fleisch oder Gemüse.

Genießen!

Quelle: Seiser, K., Neunkirchner, M. (2012): Österreich vegetarisch. Brandstätter Verlag. Wien. p222

Den Rest des Abends verbrachten wir gemütlich: neben dem obligatorischen Weihnachtsmärchen, probierten wir Zwergs Geschenk aus *g* Ein spaßiges Spiel, dass wir als Kinder in Ungarn schon liebten :-)

Drei-Komponenten-Salat: Fenchel plus Orange plus Olivenöl

Große Salatesser sehen anders aus als ich. Irgendwie bin ich kein großer Rohköstler, gegart bekommt mir Gemüse einfach besser. Aber manchmal habe auch ich Lust auf Salat und dann gerne auf richtige Gemüse und nicht unbedingt einzelne grüne Blätter ;-) Im Winter ist es eher häufiger das Verlangen nach Fenchel mit Orange, ein Klassiker! Und dieser Salat ist so schnell gemacht und besteht, abgesehen von Salz und Pfeffer nur eben aus drei Zutaten. Und ist auch ganz schnell gemacht, nur die Fenchelstreifen sollten wirklich nicht allzudick sein. Natürlich könnt ihr den Salat auch mit dünn geschnittener roter Zwiebel und ein paar Nüsschen erweitern, aber auch so simpel ist er schon sehr köstlich!

Einfachster Fenchel-Orangen-Salat

Zutaten für 2 Portionen:
1 größere Fenchelknolle
1 Orange
Salz, Pfeffer
1-2 EL Olivenöl

Den Fenchel putzen und in dünne Streifen schneiden, die grünen Triebe aufbewahren. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und per Hand einige Minuten durchkneten bis er weicher wird. Die Orange filettieren, die Orangenfilets je nach Größe halbieren, dritteln oder ganz lassen. Den restlichen Saft aus der massakrierten Orange über dem Salat ausdrücken. Das Olivenöl drüber geben und gut verrühren. Die grünen Fencheltriebe fein hacken und über den Salat streuen.

Genießen!

Partyperfekter Käsesalat

Das Jahr ist ja schon ein paar Tage alt, ich weiß, aber ich wünsche Euch trotzdem ein frohes und vor allem gesundes Neues! Ich bin wieder im Alltag angekommen, der Schub ist schon fast vergessen, der Arm zickt auch nur noch selten rum und funktioniert eigentlich wieder einwandfrei. Es kann also weiter gehen hier :-)

Und deswegen möchte ich Euch noch vorstellen, was wir Silvester gegessen haben. Ein Festivitäten-Klassiker bei uns in der Familie ist Käsesalat, dessen Rezept wir von Gartenfreunden der Eltern haben. Eigentlich sind die Zutaten ganz einfach: Käse, Mais, Gewürzgurke, Porree, Paprika und seltsames Fertigdressing. Das wollte ich vermeiden, also schwupps ganz einfaches Dressing selbst angerührt und es schmeckte noch besser als sonst. Allerdings hat der Salat einen Haken: es muss viel geschnippelt werden, weil alles auf Größe eines Maiskorns geschnitten werden muss. Das ist tatsächlich essentiell, weil so alle Zutaten die gleich Größe haben und sich so das perfekte Mundgefühl beim Essen einstellt. Es ist schon irgendwie unangenehm hierbei, wenn man z.B. nur drei Käsewürfel und ein Paprikastück auf der Gabel hat. Nein, man will möglichst alle Zutaten auf einmal schmecken :-)

Aber wirklich so köstlich der Salat und bisher immer ein Renner unter den Gästen! Probiert es ruhig aus, auch wenn es ein bisschen Arbeit bedeutet.

Käsesalat

Zutaten für 6 Portionen:
1 Dose Mais
500 g mittelalter Gouda
1 rote Paprikaschote
3-5 Gewürzgurken
1/2 Stange Porree
1/2 Bund Petersilie

Dressing:
3 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
Prise Zucker
5-6 EL neutrales Öl

(1) Alle Zutaten für den Salat vorbereiten. Den Mais abgießen und in eine Schüssel geben. Den Käse, Paprika und Gewürzgurken in Maiskorngroße Stückchen schneiden. Das dauert. Ich weiß. Ist aber sehr wichtig, weil sonst der Salat nicht wirklich schmeckt, es muss alles homogen sein. Die Porreestange längs dritteln und in dünne Scheiben schneiden. Alles zum Mais in die Schüssel geben. Die Petersilie fein hacken und unterrühren.
(2) Für das Dressing zuerst den Essig mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker gut verrühren. Dann unter Rühren das Öl zugießen und so lange Rühren bis ein etwas cremiges Dressing entstanden ist.
(3) Über den Salat gießen, gut unterrühren. Abgedeckt und kühl mindestens 1 Stunde ziehen lassen, damit sich die Aromen gut verbinden.

Genießen!

Und was gab es noch auf unserem kleinen Familienbuffet?

Natürlich Russische Eier! Wenn man schon so ein fancy Gefüllte-Eier-Geschirrteil hat, muss es auch benutzt werden:

Die Eier bereitet Frau Mama immer aus dem Handgelenk und ohne festes Rezept zu, aber hier findet ihr eine Variante dafür. Außerdem noch den heißgeliebten Heringssalat, einen Nudelsalat „Alte Schule“ und von Herrn Papa liebevoll ausgebackene, zarte Schnitzelchen. Ein schönes Silvester-Abendessen, gut vorzubereiten und lecker!

Was habt ihr so zum Jahreswechsel gemacht? Wilde Party oder ruhig zu Hause?

Sommer für den Winter: Gurkensalat im Glas

Gurken, meine große Liebe! Und Gurkensalat erst Recht! Als jemand mit halbem ungarischem Gensatz bin ich praktisch mit Gurkensalat aufgewachsen. Eigentlich gab es zu jedem Sonntagsessen in Ungarn Gurkensalat. Ihr merkt, der spielt eine große Rolle in meinem kulinarischen Leben *g*

Beim blauen, sozialen Netzwerk bin ich Mitglied in einer Gruppe, deren Thema Einkochen und anderweitiges Konservieren ist. Und in den dortigen Dateien blieb mein Blick auf einem Rezept zu Gurkensalat im Glas hängen. Die Idee hört sich ja nicht verkehrt an! Einmal Arbeit haben und dann nur schnell ein Glas öffnen, wenn man eine kleine Beilage braucht. Also fix vorbereitet und eingekocht. Letzten Samstag, nachdem mir noch ein anstrengend-schlaflose Nacht in den Knochen steckte und ich keine Lust zum aufwendigen Kochen hatte, bot sich die Gelegenheit zum Kosten, da es mittags nur schnelle Bratnudeln mit Ketchup und Ei gab. Und was soll ich sagen: tolles Zeug! Er ist natürlich anders als frischer Gurkensalat, aber aufgepimpt mit ein wenig Saurer Sahne und Paprikapulver oder so pur, richtig gut! Für gestresste oder leicht verpeilte Menschen eine sehr anständige Alternative!

Gurkensalat im Glas

Zutaten für knapp 2 l:
3 Salatgurken
1 Zwiebel
je Glas 1/2 Lorbeerblätter
je Glas 1/2 TL Senfkörner
gehackter Dill
200 g Zucker
200 ml Weißweinessig
3 EL Salz
1 l Wasser

Weck-Gläsern mit Gummiringen und Metallklammern
großer Topf oder Einkochautomat

(1) Die Gläser vorbereiten. Mit heißem Spüliwasser gut auswaschen, mit heißem, klarem Wasser gründlich ausspülen. Die Gläser in den Herd stellen, auf 120°C Ober-/Unterhitze stellen und in 15 Minuten sowohl trocknen als eben auch sterilisieren. Dann die Gläser aus dem Ofen holen und auf einem Holzbrett lauwarm abkühlen lassen. Die Deckel und Gummiringe in einem Topf mit Wasser bedecken, einen Schluck Essig hinzu und einige Minuten kochen lassen. So sterben auch dort die Bakterien ab. Bis sie gebraucht werden, im Topf lassen.
(2) Während die Gläser sterilisieren, den Salat vorbereiten. Die Gurken waschen, trocknen, Enden abschneiden und in dünne Scheiben hobeln (Die Küchenmaschine ist Dein Freund!). Die Zwiebel häuten und in dünne Halbringe schneiden. Lorbeerblätter, Senfkörner und Dill bereitstellen.
(3) Zucker, Weißweinessig, Salz und Wasser in einem Topf aufkochen lassen und so lange kochen bis Salz und Zucker aufgelöst sind.
(4) Die Gläser nach folgendem Prinzip befüllen: In die untere Hälfte eng die Gurkenscheiben einschichten, darauf ein paar Zwiebelstückchen, das halbe Lorbeerblatt, 1/2 TL Senfkörner und ca. 1 TL gehackter Dill. Den Rest des Glases dann wieder eng mit Gurkenscheiben auffüllen. Wenn alle Gläser befüllt sind, die Marinade in die Gläser gießen, dass sie zu ca. 3/4 gefüllt sind. Die Deckel samt Gummiringen mit zwei Metallklammern befestigen.
(5) Einen großen Topf, in den die Gläser passen mit einem alten Küchentuch oder zwei Lagen Küchenkrepp auslegen. Die Gläser hinein stellen und so viel lauwarmes Wasser zugießen, dass die Gläser mindestens zu 3/4 im Wasser stehen. (Wenn ihr Gläser stapelt, muss das oberste Glas mindestens 3/4 im Wasser stehen. Es macht nichts, wenn die Gläser komplett von Wasser bedeckt sind, weil kein Wasser eindringen kann.) Deckel auf den Topf und den Herd auf Stufe 4 von 6 stellen, wenn das Wasser kocht, die Temperatur auf Stufe 2 von 6 zurück stellen und 30 Minuten einkochen lassen. Nach der Zeit die Gläser heraus holen und auf einem Holzbrett stehend vollständig abkühlen lassen. Klammern entfernen und prüfen, ob der Einkochvorgang erfolgreich war, indem man die Gläser nur am Deckel hoch hebt. Noch eine Woche ziehen lassen und dann …

Genießen!

Quelle: Rezept aus einer Facebook-Gruppe

Ihr wollt mehr Grundlageninformationen zum „Wie? Was? Warum?“ des Einkochens?

Neuer Liebling – Amerikanischer Coleslaw

 

Krautsalate werden hier heißgeliebt! Das müssen die halben ungarischen Gene sein … Aber auch in anderen Nationen sind Kohlsalat weit verbreitet. Besonders berühmt ist der amerikanische Coleslaw. Da habe ich auch schon eine Variante von Jamie Oliver ausprobiert. War auch lecker, aber irgendwie noch nicht das Richtige. Der von KFC schmeckt doch besser. Irgendwie reichhaltiger. Und das ist der Punkt. Joghurt schön und gesund als Sauce, aber Mayo gibt da einfach mehr Geschmack.

Da habe ich nochmal nach Rezepten geguckt und bin auf „USA Kulinarisch“ fündig geworden, wo Gabi einen Coleslaw nach Art des Hard Rock Cafés zeigt. Sie benutzt nur Kohl und Möhren, aber die Sauce hörte sich gut an. Ja, eine sehr großzügige Menge Mayonnaise, aber auch Zucker und Essig, die dem Ganzen einen netten süßsauren Touch geben sollte. Zucker und Fett sind halt Geschmacksträger, aber dafür ist auch ganz viel gesundes Gemüse mit vielen Vitaminen drin. Die Gemüsepalette erweitere ich gerne noch um Radieschen und Fenchel. Das gibt einerseits Schärfe und einen kleinen anissüßen Touch! Ich mag das sehr :-)

Ich war vom Geschmack so begeistert, dass ich mich echt zusammen reißen musste, nicht den gesamten Salat sofort aufzuessen! Und ich behaupte mal, der schmeckt besser als von KFC! So!

Amerikanischer Coleslaw

Zutaten für 4-6 Portionen:
1 kleiner Spitzkohl
2 Möhren
4 Radieschen
1/2 Fenchelknolle
Salz, Pfeffer

Für das Salatdressing:
150 ml eifreie Mayonnaise
2 EL Weißweinessig
2 EL Zucker
1,5 EL Milch
2 EL Joghurt
Salz, Pfeffer

(1) Das Gemüse vorbereiten. Die Möhren schälen, die Radieschen waschen, das obere und untere Ende abschneiden, vom Fenchel die unschöne, äußere Schicht entfernen, das zarte abschneiden und aufbewahren. Vom Spitzkohl die äußeren Blätter entfernen, halbieren und den Strunk heraus schneiden. Alles entweder per Hand grob raspeln oder durch die grobe Reibe der Küchenmaschine jagen. In eine Schüssel mit Deckel geben.
(2) Für das Salatdressing alle Zutaten klümpchenfrei miteinander verrühren und abschmecken. Zu den restlichen Zutaten geben und gut verrühren. Mindestens über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Genießen!

Quelle:
Sauce nach USA KulinarischHard Rock Cafés Coleslaw
Gemüsekombination nach Jamie Oliver

*********************** Magyar ***********************

A szokásos magyar káposzta saláta nagyon szeretem, de más országok ís imádnak ezek a saláták. Ami a legjobban szeretem az a Kentucky Fried Chicken Coleslaw, de nem mindig pénzet akarok érte fizetni. Valahogyan egyedül is kell csinálni. A zöldségek nem a probléma, de a saláta öntet. Kipróbáltam már joghurttal, de az nem az igazi. Tényleg kell majonéz és cukor és ecet. Persze, a zsír és cukor csodát tesz a ízhez :-) Próbáljatok ki! Olyan finom hogy majdnem mindent egyszerre megettem! Egyböl lett a kedvenc amerikai káposzta salátám!

Amerikai káposzta saláta – Coleslaw

Hozzáválók 4-6 adagra:
1 kis fehér káposzta
2 nagyobb sárgarépa
4 retek
1/2 édeskömény
só, bors

Az öntethez:
150 ml majonéz
2 ek fehérborecet
2 ek cukor
1,5 ek tej
2 ek joghurt
só, bors

A zöldségek pucolunk és mindent nagy lukon reszelünk. Az öntethez mindent hozzáválók csomónékül összekeverünk. A reszelt zöldségek az öntettel összekeverünk, még egyszer kóstolunk és ha kell sózunk és borsózunk. Lefedve legalább egy éjszakát hagyunk a hűtőben állni.

Jó étvágyatok!

Wir retten – Salate zum Grillen: Mediterraner Nudelsalat

Die Abteilung im Supermarkt mit diversesten Fertig-Salaten ist schier unüberschaubar und man findet alles: Kartoffelsalat, Krautsalat, Eiersalat, Coleslaw, deutscher Krautsalat, griechischer Weißkohlsalat, Nudelsalat, Schinkensalat, Heringssalat, Wurstsalat, mit Essig, meistens mit Mayo, in fettreudziert und immer mit komischen Zutaten, die man ehrlich nicht in Salaten braucht. Und das hier ist nur etwa 1/5 der Auswahl in meinem kleinen Supermarkt nebenan:

Speck-Kartoffelsalat scheint beliebt zu sein …

Ich gebe es zu, ich stand letztens auch vor dem Regal und war wirklich kurz davor einen Coleslaw zu kaufen, weil Coleslaw für 1 Person sich fast nicht lohnt zu basteln, wenn man nicht dringend viele Kohlkopfreste im Kühlschrank haben will. Ich habe es dann sein lassen, weil ich doch zu der Einsicht kam, dass mein selbstgemachter Coleslaw wirklich besser schmeckt und gesünder ist.

Nachdem Mitretterin Janke (Jankes Soulfood) ein leicht traumatisches Erlebnis auf einem Grillfest hatte, beschloss unsere Rettungstruppe eben als nächstes Salate, die perfekt zum Grillen sind, zu retten. Nachdem ich ja vor knapp zwei Wochen mit der besten Ärztin tatsächlich den kleinen E-Grill anschmiss, bastelte ich noch schnell einen gewünschten Nudelsalat.

Dieser Mediterrane Pastasalat eignet sich perfekt zum Grillen, weil er kein Dressing mit Mayo hat und so auch nicht allzu schnell kippt, wenn er mal länger als 30 Minuten draußen steht. Außerdem ist er schnell zu machen, gut vorzubereiten und, das Hauptargument, wirklich köstlich! Ich habe bis auf den Rucola und das Dressing schon alles mittags vorbereitet. Abends musste nur noch schnell die Vinaigrette geschüttelt werden (Kleine Gläser sind Dein Freund!) und der Rucola untergerührt werden. Hervorragend!

Mediterraner Pastasalat

Zutaten für 4 Portionen:
250 g Pasta (z.B. Penne)
Salz
100 g schwarze Oliven
100 g getrocknete Tomaten in Öl
125 g Mozzarella (1 Kugel)
(oder 125 g Mozzarella-Kügelchen)
2 Zweige Basilikum
40 g Rucola

Für das Dressing:
2 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
5 EL Olivenöl

(1) Die Nudeln in Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und abkühlen lassen.
(2) Die Oliven wenn nötig entsteinen und in Viertel schneiden. Die Tomaten aus dem Öl holen, etwas abtropfen lassen und in feine Streifen schneiden. Den Mozzarella auch aus der Flüssigkeit holen und fein würfeln. Die Blätter von den Basilikumstengeln zupfen und in feine Streifen schneiden. Den Rucola waschen, trocken schleudern, grobe Stengel entfernen und ja nach Größe halbieren und dritteln. Alles zusammen mit den abgekühlten Nudeln in einer großen Schüssel mischen.
(3) Zum Schluss das Dressing mischen. Ich gebe alle Zutaten in ein kleines ehemaliges Marmeladenglas und schüttele enthusiastisch. Ansonsten den Essig mit den Gewürzen in ein Schüsselchen geben, gut verrühren und unter Rühren das Olivenöl hinzu fügen. So lange Rühren bis ein etwas cremiges Dressing entstanden ist. Über den Salat geben und gut durchrrühren. Nochmal kosten. Fehlt Salz oder Pfeffer? Nachjustieren.

Sofort servieren.

Genießen!

Quelle: Schneider, R., Hackl, B. (2009): Homemade Party. Gerstenberg Verlag. Hildesheim. p 11

Braucht ihr noch mehr Ideen zum Grillen? Wie wäre es hiermit:

Und was wurde noch gerettet? Hier die weiteren Beiträge (Links werden im Laufe des Tages nachgereicht):

giftigeblonde 

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