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Mohnkuchen mit Zitronencreme

Ein Kuchen zum Wochenende muss ein, oder? Und was hätte ich Lust auf eine einfache, aber saftige Erdbeertorte oder Johannisbeer-Baiser-Torte, jetzt wo der Frühling wirklich da ist und es draußen jeden Tag grüner wird. Aber da müssen wir uns hier in Deutschland noch gedulden, wenn wir die saisonale Früchtchen essen wollen und nicht Importe aus Spanien, Nordafrika oder gar Übersee. Mir wird immer ganz anders, wenn ich auf Instagram die ganzen Leute sehe, die sich jeden Tag Unmengen an Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Himbeeren in die Müslischüsseln oder zum Nachmittagssnack packen. Oder gar Wassermelone! Es ist doch nicht mal annähernd warm genug, um Gelüste nach Wassermelone zu entwickeln! Nochmal eine kurze Liste, wann die Früchte bei uns Saison haben (Referenz: Nord- und Mitteldeutschland, Schrebergarten, freie Natur, ohne Gewächshaus):

  • Rhabarber: ab Ende März/April, Hochsaison ab Mai
  • Erdbeeren: frühe Sorten ab Ende Mai
  • Johannisbeeren: wie Name sagt ab Johanni, also Ende Juni.
  • Himbeeren: frühe Sorten ab Mitte/Ende Juni
  • Aprikosen: französische Sorte ab Juni
  • Pfirsiche/Nektarinen: ab Ende Juni aus Südeuropa.
  • Heidelbeeren: im Freiland an Südhängen ab Anfang Juli
  • Brombeeren: ab August bis September
  • Wassermelone: aus dem südeuropäischen Ausland (Frankreich, Italien, Ungarn, Spanien, Türkei) ab Juli

Ich weiß, es ist obsttechnisch momentan mau, außer den lagernden Äpfeln, aber so ist das nunmal Ende des Winters, Anfang des Frühjahrs. Die Pflanzen müssen ja erstmal blühen, von den Bienchen bestäubt werden und ihre Früchte bilden und reifen lassen. Das dauert alles ein bisschen … Und wenn wir sie dann im Sommer frisch vom Feld, oder jedenfalls nicht ganz so weit transportiert, essen können, schmecken sie um sooo vieles aromatischer! Vielleicht wollt ihr auch ein paar Erdbeerpflanzen auf dem Balkon oder Eurem kleinen Garten anbauen, das ist ganz einfach, braucht keinen explizit grünen Daumen und ihr habt dann zur richtigen Zeit die vollreifen Früchtchen :-)

Kommen wir zum Wesentlichen zurück! Auch jetzt zur obstarmen Zeit kann man schöne Kuchen backen. Diesen Mohnkuchen mit Zitronencreme sah ich auf der ungarischen Seite „Streetkitchen„, deren Videos und Rezepte ich sehr schätze und schon einiges nachgebastelt habe. Mohn scheint eine typisch osteuropäische Sache zu sein. Ich sehe oft Rezepte mit ihm in polnischen Kochbüchern und auch aus der ungarischen Küche kenne ich ihn zur Genüge: zu Schupfnudeln, Brotauflauf mit Mohn, im Kuchen, zu Pflaumenknödeln. Dann kann er auch die Hauptzutaten in einem Rührkuchen sein, der dazu noch ohne Mehl auskommt und somit glutenfrei ist. Sowas passiert bisweilen auch hier *g* Zum Schluss wird der fertige Kuchen mit Lemon Curd bestrichen, was nochmal den richtigen Kick gibt. Das Gesamtkunst, dass sich sehr einfach backen lässt, ist nämlich wirklich wunderbar! Zarter, saftiger Kuchen mit angenehmen Mohngeschmack plus die zitronige Frische des Lemon Curd (macht es gerne nach Frau Kochschlampes Rezept, die funktionieren immer). Großartigst! Probiert es unbedingt aus, wenn ihr Mohn mögt!

Mohnkuchen mit Zitronencreme

Zutaten für Springform (Ø 24 cm):
5 Eier
150 g Zucker
150 g Butter, zimmerwarm
200 g gemahlener Mohn
15 g Backpulver
1 Bio-Zitrone, Schale
50 ml Milch
1 Prise Salz
4 El Lemon Curd (selbstgemacht oder aus dem Glas)

Butter zum Einfetten der Form

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier belegen und die Seiten mit Butter einfetten.
(2) Die Eier trennen. Butter und Zucker mit Hilfe der Küchenmaschine oder Handrührer schaumig schlagen. Nacheinander die 5 Eigelb zugeben und gut unterrühren. Den Mohn mit dem Backpulver und Zitronenschale unter die Buttermischung rühren. Zum Schluss die Milch unterrühren.
(3) Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zuerst 1/3 des Eiweißes vorsichtig unter den Mohnteig rühren, dann die restlichen 2/3 wirklich vorsichtig mit Hilfe es Spatel unterheben. Dies geht am Besten, wenn der Teig richtig vorsichtig von außen nach innen unter den Eischnee gehoben wird. So bleibt besonders viel, der ins Eiweiß geschlagenen Luft erhalten und der Kuchen nachher luftig.
(4) Den Teig in die vorbereitete Springform geben, glatt streichen und auf mittlerer Schiene 25-35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, ob er gar ist. Dabei mit einem Zahnstocher oder Schaschlikspieß in die Mitte des Kuchens stechen, wenn das Stäbchen sauber, ohne anhaftenden Teig wieder rauskommt, ist er durch. Den fertigen Kuchen herausholen und komplett abkühlen lassen.
(5) Die Zitronencreme gleichmäßig auf den abgekühlten Kuchen streichen. Noch mit ein bisschen des gemahlenen Mohns zur Dekoration bestreuen.

Genießen!

Quelle: StreetkitchenCitromkrémes máktorta

Das schönere Wort für Aprikose – Marillen in Kuchenform

Marille – ach, ich liebe Euch Österreicher für Eure anderen Worte! Wie schnöde klingt dagegen „Aprikose“. Und wir stecken im Höhepunkt der Marillensaison! Im Ungarnurlaub konnte ich schon die frühen Sorten frisch vom Baum gegessen und auch hier in Göttingen sind die reifen, aromatischen Sorten im Supermarkt (egal ob deutsch oder russisch) angekommen. Es wäre ein Träumchen, wenn da die vermaledeite Fruktoseintoleranz nicht wäre. Aber manchmal kann man keine Rücksicht nehmen und ich muss einfach Marillen (und Pfirsiche und Kirschen und Melonen und Nektarinen …) essen. So sammelten sich letzte Woche in meinem Kühlschrank insgesamt über 2,5 kg Aprikosen. Das wäre sogar für jemanden, dessen Darm Fruktose toleriert eine Herausforderung. Aber ich hatte einen Plan!

Zum einen sollte Marillenröster entstehen, den ich für die kalte Jahreszeit eingeweckt habe. Und dann gelüstete mich nach Kuchen mit Marillen. Aber es sollte einfach sein, nicht zu komplziert, nicht aufwendig, kein Mürbeteig. Mürbeteig ist immer noch irgendwie mein kulinarischer Erzfeind. Fragt nicht. Die persönliche Kuchenfee Frau Kochschlampe konnte mir adhoc nicht weiterhelfen und so guckte ich bei der giftigeblonden, die regelmäßig backt und meist unkomplizierte Rezepte unters Volk bringt. Und natürlich wurde ich fündig, ein Marillenkuchen mit Mandelstreuseln sollte es werden. Denn im Vorratsschrank dümpelten noch 40 g gemahlene Mandeln rum, die sonst zu nix zu gebrauchen waren. Für die Streusel wurden nur 30 g benötigt, also habe ich die restlichen 10 g zum normalen Teig gegeben und dafür 10 g vom Mehl weggelassen (aber im Rezept der einfachheithalber nicht angegeben, weil es keinen Unterschied macht.)

Der Kuchen ist tatsächlich unkompliziert zuzubereiten: 2 Schüsseln, wenige, einfache Zutaten, eine Kuchenform. Streusel und Teig sind schnell zusammen gerührt, die Aprikosen vorzubereiten dauert auch nicht ewig. Und der Kuchen ist soo unglaublich köstlich! Mürbeste, knusprige Streusel unter denen schon fast marmeladeartig zerbackene Aprikosen auf einer angenehmen Teigschicht. Ein Träumchen von Kuchen! Unbedingt nachbacken, so lange es noch Aprikosen gibt!

Marillenkuchen mit Mandelstreuseln

Zutaten für eine 26er oder 28er Springform:

Für die Streusel:
75 g sehr weiche Butter
90 g Mehl
30 g geschälte, gemahlene Mandeln
60 g Zucker
1 TL Vanillezucker (hier selbstgemachter)

Für den Teig:
150 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g weiche Butter
60 g Zucker
3 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
Abrieb einer Bio-Zitrone
4 Esslöffel Milch

ca. 700 g Aprikosen

Butter für die Form

(1) Die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und zuerst mit einer Gabel, dann den Händen zu Streuseln verarbeiten. Die Schüssel im Kühlschrank lagern bis sie gebraucht werden und damit die Masse fester wird.
(2) Die Aprikosen waschen, trocken. Dann mit einem Messer halbieren, den Kern entfernen und je nach Größe eventuell die Hälften nochmal halbieren.
(3) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen (überstehendes Papier abschneiden) und den Rand dünn buttern.
(4) Das Mehl abwiegen in einem Schüsselchen und mit dem Backpulver gut vermischen.
(5) Die Butter mit den beiden Zuckersorten und Salz gut schaumig rühren. Nacheinander die beiden Eier unterrühren. Den Zitronenabrieb unterrühren. Abwechselnd die Mehlmischung und Milch portionsweise unterrühren bis ein homogener Teig entstanden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh.
(6) Den Teig glatt in der Springform verstreichen. Die Aprikosen gleichmäßig darauf verteilen. Die Streusel drüber streuen.
(7) Den Kuchen auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und ca. 50 Minuten backen bis die Streusel goldbraun sind. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen.

Pur oder mit Sahne servieren.

Genießen!

Quelle: giftigeblondeMarillenkuchen mit Mandelstreuseln

Die Aprikose gehört zu den Rosengewächsen, wie auch die Erdbeere, aber im Gegensatz zur Sammelnussfrucht Erdbeere, sind Marillen Steinfrüchte, sprich ihr Samen ist von einem verholzten Kern umgeben. Und deswegen darf dieser Kuchen auch beim CXXII Blog-Event „Steinobst“ im Kochtopf mitspielen, der dieses Mal von der Apricot Lady Christina ausgetragen wird.

Blog-Event CXXII - Steinobst (Einsendeschluss 15. August 2016)

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Instagram is awesome! Probably my favourite social media tool! You can sneak into so many different lives and see how life works in other countries. I don’t just follow people from Germany, Austria or Hungary but also from across the big pond. And one lovely lady from Canada really liked my picture of this apricot cake with almond crumbles. So here, please, the recipe :-) I hope you like it! I really loved it: mellow but crunchy crumble and almost jamlike apricots.

Simple apricot cake with almond crumbles

Ingredients for one 26er oder 28er cm spring form:

For the crumbles:
75 g very soft butter
90 g all purpose flour
30 g blanched, grinded almonds
60 g granulated sugar
1 tsp vanilla sugar (here homemade)

For the dough:
150 g all purpose flour
1 tsp baking powder
150 g soft butter
60 g granulated sugar
3 tsp vanilla sugar
1 pinch of salt
2 eggs
zest of 1 lemon
4 tbsp milk

ca. 700 g apricots

butter for the spring form

(1) First make the crumbles. Put all ingredients in one bowl and knead them first with a fork then by hand to crumbs. Place in the fridge to firm them up.
(2) Wash and dry your apricots. Half and pit them. Set aside.
(3) Pre heat the oven to 180°C. Line the bottom of the spring form with parchment paper and butter the sides thinly.
(4) Mix flour and baking powder. Beat the butter with both sugars and salt fluffy. Beat in the eggs, one at a time and the lemon zest. Alternate mix in the flour and milk until the batter is homogenic. Don’t beat too much, the cake might get tough.
(5) Put the batter into the spring form and flatten. Put the halved apricots on top with skinside in the batter. Scatter the crumbles on top.
(6) Put it in the oven and let it bake for about 50 minutes until the crumbles are golden and the apricots bubbly.

Serve pure or with whipped cream.

Enjoy!

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Tudom, tudom! Magyarországon már vége ért a sárgabarack szezon. Sajnos, de ez a lehetetlen könnyű és fincsi sütit még meg kell mutatnom nektek. Omladozó és ropogós morzsák, a sárgabarackok majdnem lekváros. Ki kell próbálni nektek!

Egyszerű sárgabarack sütemény mandulás morzsával

Hozzávalók egy 26 vagy 28 cm nyitható süteményforma:

A morzsákra:
75 g nagyon puha vaj
90 g liszt
30 g őrölt mandula
60 g cukor
1 ek vaníliás cukor

A tésztához:
150 g liszt
1 tk sütőpor
150 g puha vaj
60 g cukor
3 tk vaniliás cukor
1 csipet só
2 tojás
1 citrom héja
4 ek tej

kb. 700 g sárgabarack

vaj a forma kikennezéshez

(1) A hozzávalók a mórzsákhoz egy villa segitségével össze dolgozuk. Hütöben tesszünk hogy keményebb legyen.
(2) A sárgabarackok mossuk, száritjuk és kettében vagjuk. A magok kiszedve férre tesszünk.
(3) A sütöt 180°C elö melegitünk. A forma aljában teszünk sütöpapírt és a vékonyan kennünk a szélék vajjal.
(4) A lisztet a sütöporral összekeverünk. A vajat a cukor és sóval habósra keverünk. A citromhéját alá keverünk. Egymás után jöhetnek a tojások. Felváltva a lisztkeverék és a tejet bele keverünk a meddigre sima tészta lesz belöle.
(5) A tésztát a formaban öntünk és simára kennünk. A felezett sárgabarackok héja lefelé beleteszünk. A morzsák átszóruk.
(7) A süteményt a közepére tesszünk a sütöben és kb. 50 percek sütünk meddigre a morzsák pirosarany szinü lesznek és a barackok motyognak.

Hagyunk lehülni és tálalunk igy ahogyvan vagy habos tejszinnel.

Jó étvágyatok!

Strudel zum Mittag – Ungarischer Krautstrudel mit Dillquark

Mit der Giftigen Blonden, der Turbohausfrau und Petra von „Obers trifft Sahne“ trage ich mal wieder eine Challenge aus: Strudel. Strudel sind ja sowohl hier in Süddeutschland als auch in Österreich und Ungarn beliebt. Für einen richtig guten Strudel würde ich sterben! Aber Strudel geht nicht nur in klassisch süß mit Apfel oder Quark, nein auch herzhaft kann die ungarische Küche in Form eines Krautstrudels. Die Oma meiner Cousins in Ungarn hat mal welchen gebacken (zusammen mit allen anderen möglichen Varianten) und seit ich den kostete, bin ich dieser Kombination verfallen! Leicht süßlicher Kohl in knusprigen Lagen Teig, ein Traum!

Und es ist ja alles nicht so schwer. Ich beschrieb ja schon mal ausführlicher, wie so ein Strudel gemacht wird und die Rezeptur für die wirklich einfache Füllung fand ich im sehr ausführlichen Kochbuch „Culinaria Ungarn„. Ungarische Küche, erst Recht die vom Lande ist ja schon sehr simpel und auch diese Füllung besteht eigentlich nur aus angebratenem Kohl, ein wenig Zucker, Salz und Pfeffer. Dabei ist das Verhältnis von Zucker und Pfeffer wichtig, damit es nicht zu süß wird, eher so herzhafte Süßlichkeit. Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist, dass das gehobelte (oder fein geschnittene) Kraut mit Salz ordentlich verknete und stehen gelassen wird, damit es Wasser zieht und die Füllung nicht zu feucht wird und beim Backen eventuell durchsuppt. Das wäre äußerst unangenehm. Also stehen lassen und das Kraut gut ausdrücken bevor es in die Pfanne zum leicht karamellisierten Zucker wandert. Der Rest ist das Übliche Strudelziehen und -rollen. Einfach. Das schafft meine geneigte Leserschaft doch mit links :-)

Ich wollte den Krautstrudel allerdings zum Mittag essen, also habe ich noch einen Kräuterquark dazu gemacht, der wunderbar passte. Ein Salat dazu oder ein nettes Süppchen vorher schaden aber auch nicht. Traut Euch ruhig, es schmeckt wunderbar!

Und jetzt ab mich Euch zu den anderen Damen dort warten ein Apfel-Walnuss-Strudel, herzhafter Spinat-Feta-Strudel und Nuss-Strudel auf Euch :-)

Ungarischer Krautstrudel mit Dillquark

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 Portion Strudelteig
2-3 EL Butter
Mehl zum Bestäuben des Tuchs

Für die Füllung:
1/2 Spitzkohl
Salz
1 EL Öl
1 EL Zucker
Pfeffer

Für den Dillquark:
250 g Quark nach Wahl (hier in Magerstufe)
2 Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
2-3 TL gehackter Dill

(1) Als erstes die Füllung zubereiten, damit sie abkühlen kann. Dafür die Strunk vom halben Spitzkohl entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden. Mit etwas Salz gut kneten und ca. 30 Minuten stehen lassen, damit er Wasser zieht.
(2) Den Dillquark vorbereiten. Dafür die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Zusammen mit dem Quark und Dill verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Im Kühlschrank durchziehen lassen bis er gebraucht wird.
(3) Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Zucker einstreuen. Ohne Rühren bei mittelhoher Hitze in Ruhe schmelzen und etwas karamellisieren lassen. Brav dabei stehen bleiben, nicht weglaufen, wir wollen keinen verbrannten, bitteren Zucker. Den Kohl ausdrücken und in die Pfanne geben. Das zischt etwas, nicht erschrecken. Gut durchrühren, damit der Karamell sich gut im Kohl verteilt und dann bei weiterhin mittelhoher Hitze offen in ca. 20 Minuten golden anbraten. Zum Schluss pfeffern. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
(4) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Butter mit dem Gerät der Wahl schmelzen.
(5) Die Tischdecke auf den Tisch legen und leicht mit Mehl bestäuben. Den Strudel wie hier beschrieben vorsichtig mit dem Handrücken so dünn wie möglich zu einem Rechteck ausziehen. Die dicker gebliebenen Ränder mit einem Messerchen abschneiden. Den Teig dünn mit einem Teil der geschmolzenen Butter bestreichen. Den Kohl gleichmäßig auf einem Drittel der langen Seite verteilen. Die kurzen Seiten einschlagen und mit Hilfe der Tischdecke den Strudel vorsichtig aufrollen und auf das Blech bugsieren. Von außen mit der restlichen Butter bestreichen.
(6) Auf der mittleren Schiene im heißen Ofen 25-30 Minuten backen bis er goldbraun ist. Herausholen und ein bisschen abkühlen lassen. Zusammen mit dem Quark servieren.

Dazu passt wunderbar noch ein schöner Salat oder eine Süppchen vorneweg.

Genießen!

Perfekter Spätsommerkuchen: Heidelbeer-Joghurt-Gugelhupf

So langsam neigt sich der Sommer ja dem Ende entgegen, heute ist schon der 2. September! Aber noch lassen sich einheimische Beeren im Supermarkt oder Wochenmarkt käuflich erwerben. Die Brombeeren sind jetzt reif und auch Heidelbeeren lassen sich noch finden. Nein, lasst Euch nicht von der Supermärkten täuschen, wo man das ganze Jahr über Blaubeeren kaufen kann, die dann aber vom anderen Ende der Welt hierüber fliegen. Muss doch nicht wirklich sein, oder? Aber jetzt findet man auch deutsche Beeren für wesentlich weniger Geld als die chilenischen …

Und was kann man damit alles anstellen, außer im Müsli zum Frühstück zu essen oder in Pancake-Teig zu werfen? Einen wunderschönen Heidelbeer-Gugelhupf zum Beispiel backen. Meine persönliche Gugelhupf-Fee ist ja Sonja von „Ginger in the Basement„. Ihre Rezepte funktionieren immer und sind besonders köstlich! Schon im letzten April stellte sie diese Variante mit Joghurt vor, die zu der Jahreszeit auch problemlos mit tiefgekühlten Beeren gebacken werden kann.

Der Kuchen ist tatsächlich sehr unkompliziert zu machen und schmeckt wunderbar! Fruchtig-erdig durch die Heidelbeeren, eine erfrischende Note durch die Zitronenschale und durch den Joghurt nicht ganz so mächtig. Er hält sich auch erfreulich lange (nach 7 Tagen hatte ich ihn dann geschafft *g*) und schmeckt von Tag 2 bis 4 eigentlich am Besten :-)

Also ran an die Beeren und den Ofen! Es lohnt sich!

Heidelbeer-Joghurt-Gugelhupf

200 g Butter, zimmerwarm
300g Zucker
Mark 1/2 Vanilleschote
Prise Salz
4 kleine Eier
250 g Joghurt
Schale einer Zitrone
440 g Mehl
2 TL Backpulver
200 g Heidelbeeren
(funktioniert auch mit Tiefkühlbeeren)

(1) Den Ofen auf 170° Ober-/Unterhitze (150°C Umluft) vorheizen. Die Gugelhupfform gründlich mit Hilfe eines Küchentuchs ausfetten und mit Mehl ausstreuen.
(2) Die Butter mit Zucker, Salz und Vanille schaumig rühren. Die Eier eins nach dem anderen untermixen. Joghurt und Zitronenschale unterrühren.
(3) Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver mischen und vorsichtig mit einem Spatel unterheben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh!
(4) 1/3 der Heidelbeeren vorsichtig einrühren, so dass sie nicht platzen.
(5) Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form geben, 1/3 der Beeren darauf streuen. Den restlichen Teig in die Form geben und mit den restlichen Beeren bestreuen.
(6) In den  vorgeheizten Ofen geben und ca. 70 Minuten backen.

In der Form etwas abkühlen lassen, dann beherzt rausstürzen und komplett auskühlen lassen.
Er hält sich abgedeckt ca. 1 Woche und wird jeden Tag saftiger.

Quelle: Ginger in the BasementHeidelbeergugelhupf

Schnelle Schokoladen-Muffins – Gyors csokoládé muffinok

Ihr kennt alle das berühmte Lied von Ernie aus der Sesamstraße, so von wegen Kuchen und Gäste? Manchmal geht es einem doch tatsächlich so, dass sich Gäste ankündigen, man aber nichts vorbereitet hat (oder nicht wirklich Zeit/Kraft dazu hatte). Barbara von der Spielwiese hatte letztens in dem blauen sozialen Netzwerk ihr Rezept von Schnelle Schokomuffins gezeigt und es wurde prompt im Hinterkopf gespeichert. Und schon wenige Tage später als sich die Mädels von Station 5 ankündigten habe ich sie schnell in einer Sonntagmorgen-Aktion umgesetzt.

Sie bestehen aus Zutaten, die zumindest ich (fast) immer da habe und sind tatsächlich sehr fix gemacht. Das einzig ätzende und langwierige war das Hacken der Schokolade. Das ist meine zweitunliebste Arbeit in der Küche (die meistgehasste ist Petersiliehacken *seufz*):

Wie immer bei Muffins ist es wichtig, dass die trocknen getrennt von den flüssigen Zutaten vorbereitet werden. Dann werden die flüssigen Zutaten unter die trockenen gerührt. Aber wirklich nur ganz ganz kurz, bis sich der Teig eben verbunden hat. Nur so bleiben die Muffins fluffig. Wenn man länger rührt, werden sie aus mir unbekannten Gründen zäh. Also ernsthaft: nur kurz verrühren.

Und diese Muffins fanden allgemeinen Anklang. Nicht zu süß, aber schön schokoladig. Und manchmal stößt man auf kleine Schokoseen, die von etwas größeren, geschmolzenen Schokostückchen stammen. Die werden ins Repertoire aufgenommen und in Omas Rezept-Buch geschrieben!

Schnelle Schokoladen-Muffins

Zutaten für 12 Stück:

75 g Schokolade

Trockene Mischung:
200 g Mehl
2 TL Backpulver
2 gehäufte EL Kakaopulver
80 g Zucker
1 Prise Salz
1-2 EL Vanillezucker

Flüssige Mischung:
30 g Butter, geschmolzen
200 ml Milch
2 Eier

(1) Zuerst den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorheizen. Ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
(2) Die Schokolade mit Hilfe eines großen, schweren Messers (oder einfacher einer kleinen Küchenmaschine) hacken.
(3) Jetzt als erstes die trockene Mischung machen. Dafür alle Zutaten in eine größere Schüssel geben und gut vermischen. Dann in einem anderen Gefäß die Butter mit der Milch und Eiern gut verrühren. Die flüssigen zu den trockenen Zutaten geben und wirklich nur ganz ganz kurz mit Hilfe einer Gabel verrühren. Bis der Teig gerade so verbunden, so bleiben die Muffins fluffig und werden nicht zäh. Zum Schluss ganz kurz die gehackten Schokostücken unterrühren. Den Teig gleichmäßig in der Muffinform verteilen.
(4) Für 15-20 Minuten in der Mitte des Ofens backen bis sie oben aufgerissen sind.
(5) 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, herausnehmen und komplett abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: Barbaras SpielwieseSchnelle Schokomuffins

Nun werde ich in diesem Leben kein Schokoholic mehr, aber diese Muffins sollten jedes Schokobedürfnis befriedigen und dürfen deswegen beim „Death by chocolate„-Event im Kochtopf ausgerichtet von Sibel von „Insane in the Kitchen“ teilnehmen.

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)

*********************** Magyar ***********************

Van olyan hogy jönnek vendégek, de nincsen otthon semmi ajánlattó. Ilyenkor nagyon praktikus hogy van-e gyors receptek egy kis édességnek. Ezek a csokis muffinok egy olyan recept! A hozzávalóm majdnem mindig vannak itthon. A lényeg a muffin sütésen az hogy a száraz és folyadékos hozzávaló külön kel előre készíteni és csak nagyon röviden össze dolgozni.

Gyors csokoládés muffinok

Hozzávalok 12 darabra:

75 g csokoládé

Száraz keverék:
200 g liszt
2 tk sütőpor
2 pupzott ek kakaopór
80 g cukor
1 csipet só
1-2 ek vanilia cukor

Folyékony keverék:
30 g olvasztott vaj
200 ml tej
2 tojás

(1)Előszór elő melegítünk sütőt 180°C-ra. Egy muffin formában teszünk muffin papírok.
(2) A csokit vágunk kis darabokra.
(3) A száraz keverékhez mindent egy nagyobb tálban össze keverünk. Egy másik kisebb tálban összekeverünk a folyadékos hozzávalók. Most gyorsan és röviden keverünk a folyadékot a száraz hozzávalókhoz. Tényleg csak nagyon röviden hogy épp összejön a tészta. Egyenleten elosztunk a muffin formában.
(4) 15-20 percig közepén a sütöben teszünk és hagyunk sütni meddig-re felszakít a muffin a tetején.
(5) 5 percig hagyunk kihűlni a formában. Kihozunk és egészen kihűl egy rácson.

Jó étvágytok!

Wir retten Geburtstagskuchen: Quarkwaffeln

Unser kleiner Rettungsevent wird 1 Jahr alt! Sprich, seit 365 Tagen werden in unregelmäßigen Abständen von einer immer größer werdenden Gruppe von Essensenthusiasten Klassiker der Küche, die sonst ein Großteil der Bevölkerung halbfertig als Tüte oder Convenienceprodukt im Supermarkt kauft, selbst gekocht und vorgestellt, um eben zu zeigen, wie einfach (und größtenteils günstiger) manchmal die Herstellung von bestimmten Gerichten ist.

Zum Geburtstag retten wir diesmal den Geburtstagskuchen! Und wenn man sich mal im Supermarkt in der Backabteilung umguckt, findet man wirklich viele Packungen, zu der nur noch Milch, Ei und Butter zugegeben werden muss und der Rest ist in der Packung. Aber halt, der Rest? Was kann schon der Rest sein außer Mehl, Zucker, Backpulver und noch andere Kleinigkeiten? Ihr merkt, eigentlich sind die Dinger unnütz! Und noch unnützer sind doch nur diese „Shaker“-Flaschen für Pfannkuchen und Waffeln. Wo ist denn da bitte der Sinn? Die Zutaten für einfache, schnell zusammengerührte hat doch eigentlich fast jeder im Haus, oder?

Und deswegen rette ich heute die Gemeine Geburtstagswaffel! Leider hatten wir, als ich ein Kind war noch kein Waffeleisen, sonst hätte ich mir wahrscheinlich öfter welche als Geburtstagskuchen gewünscht. So hat Frau Mama für Zwerg und mich immer den berühmt-berüchtigten Papageienkuchen gebacken. Letztens hatte ich Besuch von den Mädels und so ganz ohne was zu Essen dazu stehen, verstößt gegen meine Foodie- und Halbungarinehre *g* Und was eignet sich für nachmittags mehr als etwas Kuchenartiges? Nun wusste ich, dass ich am vorherigen und auch selben Tag nach der Schule keine Kraft und Nerv mehr haben werde, um einen richtigen Kuchen zu backen. Aber Waffeln, Waffeln gehen fast immer. Der Teig ist schnell beisammen und mit meinem großartigen Doppelwaffeleisen auch fix ausgebacken. Perfekt. Fräulein L. überließ ich die Wahl der Waffelsorte aus meinem alten DDR-Backbuch und sie entschied sich für Quarkwaffeln. Es stellte sich heraus eine wahrlich gute Entscheidung! Die Waffeln sind zwar nicht knusprig, aber haben eine nette quarkig-zitronige Note und sind auch nicht zu süß. Wirklich gut! Ich kann sie jedem Quarkliebhaber nur wärmstens an Herz legen! Und sie schmecken auch noch kalt am nächsten und übernächsten Tag!

Einfache Quarkwaffeln

Zutaten für ca. 8-10 Stück:
75 g weiche Butter
75 g Zucker
3 EL Vanillezucker (oder 1 Packg.)
3 Eier, getrennt
150 g Mehl
125 ml Kondensmilch
1/2 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
150 g Quark, einige Stunden vorher im Sieb abgetropft
Prise Salz

Öl für das Waffeleisen

Die Butter mit den beiden Zuckersorten und den drei Eigelben cremig schlagen. Mehl, Kondensmilch, Zitronenschale und den Quark gut unterrühren. Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Das Waffeleisen aufheizen. Die Backflächen dünn mit Öl bepinseln und dann portionsweise die Waffeln nach gewünschtem Bräunungsgrad ausbacken.

Mit Puderzucker bestreuen.

Genießen!

Quelle: Verlag für die Frau (Hrsg.) (1967): Das Backbuch. Verlag für die Frau. Leipzig. 19. Auflage 1983

Und diese vielfältigen Geburtstagskuchen wurden von den anderen gerettet (wird ergänzt):

Ich rette Quarkstollen nach der weltbesten Oma

 

Eigentlich wollte ich ja dieses Jahr endlich mal Omas Wasserkringel backen. Jetzt fragt sich die geneigte Leserschaft wahrscheinlich, was ein Wasserkringel sein mag. Das ist eine Art Stollen, dessen Teig in ein Handtuch eingeschlagen in einem Eimer mit warmem Wasser geht. Ich war leider nie dabei, wenn die beste Oma von Welt ihn gebacken hat, aber sie hat immer einen mitgebracht, wenn sie uns zu Herrn Papas und meinem Geburtstag besuchte. Das Rezept ist glücklicherweise in Omas rosa Rezeptbuch, aber leider (wie bei fast allem) ohne genauere Angaben der Zubereitung *hmpf* Frau Mama fragte dann, ob in dem Buch auch Omas Quarkstollen-Rezept drin sei und ob ich das haben möchte. Quarkstollen? Daran kann ich mich gar nicht erinnern … Aber hey, immer her damit und es kam dann in Form einer Postkarte, auf der Frau Mama in ihrer unnachahmlich akkuraten Handschrift das Rezept für mich niederschrieb. Es las sich auch ganz gut und einfach. Schnell in Gedanken die Vorräte durchgegangen, ob alles da ist. Wieviel Hefe braucht man dafür? Aber nee, nix da! Keine Hefe in dem Stollen, nur Backpulver. Komisch! Darf er sich dann überhaupt Stollen nennen? Keine Ahnung … Nachdem ich den rohen Teig kostete, war ich aber sehr überrascht, er schmeckte so schon sehr stark nach Stollen. Wunderbar! Zwei kleine Änderungen nahm ich vor. Zum einen gab ich Orangeat mit rein, dass die beste Oma von Welt wahrscheinlich nicht mit drin hatte, weil es zu DDR-Zeiten zu teuer/selten war oder einfach in der Familie nicht beliebt. Aber ich mag Orangeat :-) Außerdem formte ich aus dem Teig keinen klassischen Stollen (obwohl das bei der Konsistenz ohne weiteres möglich ist), sondern gab ihn in eine Gugelhupfform. Funktionierte 1a!

Und der Stollen ist soo lecker! Er schmeckt wie richtiger Stollen fruchtig-nussig und ist so schön saftig. Mal gucken, wieviele Tage er überlebt *g* Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, diese Variante mal auszutesten. Schnell und einfach gemacht :-)

Einfacher Quarkstollen

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver (10 g)
1 Prise Salz
175 g Butter
250 g Quark
2 Eier
150 g Zucker
3 EL Vanillezucker (oder 1 Päckchen)
Schale 1 Bio-Zitrone

60 g Rosinen
50 g gehackte Mandeln
50 g Orangeat

2 EL Butter zum Einpinseln
Puderzucker zum Bestreuen

(1) Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugelhupfform gründlich ausbuttern und mehlieren.
(2) Das Mehl mit dem Backpulver und Salz in eine Schüssel geben. Dann den Quark, Butter und Eier hinzu. Die beiden Zuckerarten und die abgeriebene Schale der Bio-Zitrone mit zu restlichen Zutaten geben. Alles so lange kneten bis ein homogener, gut formbarer Teig entstanden ist.
(3) Die Rosinen, Mandeln und Orangeat kurz unterkneten.
(4) Den Teig gleichmäßig in die Gugelhupfform geben. Heraus stehende Rosinen in den Teig drücken (es sei denn man mag verbrannte Rosinen wie ich *g*). Auf die mittlere Schiene des Ofens geben und 60-70 Minuten backen. Stäbchenprobe machen – ein Holzstäbchen/Stricknadel/Spaghetti in den Kuchen stecken und wieder rausziehen. Wenn kein Teig mehr daran klebt, ist der Kuchen gar.
(5) Herausholen und in der Form abkühlen lassen bis er lauwarm. Dann heraus stürzen und auf einen Teller stellen. Die Butter schmelzen und den Stollen damit bepinseln. Dann mit Puderzucker bestreuen. Zwei- bis dreimal wiederholen.

Genießen!

Quelle: Familienrezept

Und weil ja immer weniger Menschen ihren Stollen selbst backen. Sei es aus Angst, dass es nicht schmecken könnte, dass es zu zeitaufwendig sei, dass man gefühlt schon im Juli damit anfangen müsse, damit er zur Adventszeit „reif“ ist, dass der Hefeteig nicht tut was er soll. Euch allen möchte ich hiermit beweisen, dass das alles für diesen Stollen nicht zutrifft. Kein Bangen, ob die Hefe aufgeht, der Teig ist innerhalb 20 Minuten fertig und er schmeckt praktisch sofort! Also probiert es auch vor Weihnachten ruhig aus! Es lohnt sich!

Auch andere Blogger beteiligten sich der Weihnachtsgebäck-Rettungsaktion. Da dieses Wochenende eher von Familie und Geburtstagsfeiereien bestimmt wird, werde ich die Links sobald wie möglich nachreichen! So, endlich sind hier die anderen Retter:

Rike von genial lecker
Sina von giftigeblonde
Susi, die Turbohausfrau
Zorra vom Kochtopf
Hardy, der Genussjäger
Andrea von our food creations
Friederike vom Fliederbaum
Katja von Hoetus Poetus
Janke von Jankes Soulfood
Kerstin von Verboten gut
Irene von der Widmatt
Der Winzer und die Kärntnerin
Karin von Conjas Eck
Sandra von From Snuggs Kitchen

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