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10. Synchronbacken – Eine Bagel-Geschichte in Bildern

Schon zum 10. Mal organisierten Zorra vom „kochtopf“ und Sandra von „From Snuggs Kitchen“ das #synchronbacken, sprich an einem bestimmten Tag backen alle Mitbackwilligen nach einem bestimmten von Zorra und Sandra ausgesuchten Rezept. Natürlich sind dabei auch Abwandlungen erlaubt, je nachdem wieviel sich der einzelne zutraut :-)

Ich muss gestehen, die Ankündigung für dieses #synchronbacken hatte ich irgendwie verpeilt und nur zufällig Samstagmorgen mitbekommen, also wurde der Plan Kiflis zu backen, umgeschmissen und ich widmete mich dem Rezept. An Zutaten hatte ich auch alles da:

Homemade Bagels

Zutaten für ca. 6-8 Stück:

1 grosse Kartoffel (185-250 g), geschält und gewürfelt
250 ml Kartoffel-Kochwasser
7 g Trockenhefe (1 Tüte)
30 ml (1/8 cup) Sonnenblumenöl oder Oel nach Wahl
2 Eier (L), Raumtemperatur
~650 g Mehl
3/4 EL Salz

1 Ei (M), aufgeschlagen und verrührt
Sesam- und/oder Mohnsamen zum Bestreuen

Kartoffeln hatte ich schon Sonnabend zum Mittagessen gekocht, deren Wasser ich aufbewahrte. Und dann wollte ich noch testen, ob ein halber Würfel frische Hefe (entspricht 1 Tüte Trockenhefe), der drei Wochen über dem Mindesthaltbarkeitsdatum ist, noch brauchbar ist. Also habe ich die Hefe in das leicht erwärmte Kartoffelkochwasser gekrümelt und abgewartet…

… Leider stellte sich nach meinem Frühstück heraus, dass die Hefe wohl doch hopps gegangen ist. Nicht ein klitzekleines Blubberbläschen war nach 15 Minuten zu sehen.

Also nochmal komplett von vorne beginnen:

(1) Die Kartoffeln schälen, würfeln und in etwa 400 ml Wasser ohne Salz etwa 10 Minuten kochen bis die Kartoffeln gar sind. Die Kartoffeln abgießen und 250 ml des Wassers auffangen (bei wem es zu wenig ist, ergänzt einfach mit Wasser aus der Leitung).

(2) Das Kochwasser in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf 35-40°C abkühlen lassen. Denn wenn das Wasser zu heiß ist, sterben die kleinen Hefepilze den Hitzetod und der Teig geht nicht auf. Mit dem eigenen Finger testen, klappt natürlich auch. Und die Flüssigkeit wirklich lieber zu kalt als zu heiß haben.
Also warten. Und Märchen gucken.

(3) Die Trockenhefe zugeben und ca. 5 Minuten warten bis ein paar Bläschen (oder leichter Schaum) zu erkennen sind.

(4) 150 g vom Mehl, die beiden Eier, Öl und Salz zu geben und ein paar Minuten auf kleinster Stufe verkneten.
(5) Nach und nach das restliche Mehl zugeben. Bei mir (und auch bei (fast?) allen anderen) blieb einiges an Mehl übrig, also vorsichtig sein. Jetzt den Teig 5-7 Minuten auf kleinster Stufe kneten lassen …

… bis ein wunderschöner Teig enstanden ist. Weich wie ein Babypoppes *g*
(6) Abdecken (hier die allseits beliebte Mörderduschhaube) und an einem zugfreien Ort (z.B. kalten Ofen bei geschlossener Tür) 1-1,5 Stunden gehen lassen.

Wenn der Teig sich verdoppelt (oder wie hier verdreifacht hat) kann weiter gearbeitet werden.

(7) Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Das Ei zum Bestreichen in einer kleinen Tasse verschlagen.
(8) Den Teig etwas flach drücken, aber nicht mehr kneten und in 6-8 gleich große Stücke teilen. (Freihändiges Teilen sollte ich noch üben oder beim nächsten Mal wieder die Waage benutzen. Und beim nächsten Mal tatsächlich 8 Stück, 6 sind zu groß) Die Teigportionen rundschleifen. Dann mit dem Stiel eines Holzkochlöffels ein Loch in die Mitte stechen und den Teigling auf dem Brett um den Löffelstiel schwingen, so dass das Loch größer wird.

(9) Die fertig geformten Bagel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und ca. 15 Minuten ruhen lassen.
(10) In der Zwischenzeit einen großen Topf zu 3/4 mit Wasser füllen und aufkochen lassen. Die Hitze runterschalten, bis es nur noch simmert.
(11) Etwa drei Bagel vorsichtig in das Wasser geben und von jeder Seite 1 Minute baden. Auf das Backblech setzen.

(12) Mit Ei bestreichen, Sesam oder anderen Körnern nach Wahl bestreuen und in den Ofen geben.
(13) 25-30 Minuten backen bis sie goldbraun und schön aufgegangen sind.

Und fertig sind die schönen Bagel. Das Loch hat sich leider wieder geschlossen, aber hey, es gibt schlimmere Schicksale *g* Aber sie sind leider nicht 100%ig so, wie ich Bagel mag. Jetzt kommt Jammern auf hohem Niveau: die Bagel sind zu fluffig. Der Teig ist wirklich wunderbar: einfach zuzubereiten, schmeckt großartig, lässt sich gut verarbeiten, aber das nächste Mal backe ich Brötchen daraus :-)

Danke an Zorra und Sandra für die Organisation! ♥ Es hat wirklich Spaß gemacht und die Vorstellung, dass über Europa verteilt viele Leute zur selben Zeit das gleiche gemacht haben wie ich, ist irgendwie lustig :-D Ich hoffe, beim nächsten Mal schaffe ich es wieder dabei zu sein.

Wen es interessiert wer noch mitgebacken hat und wie die #synchronbagel bei ihnen geworden sind, guckt doch hier: (Links werden im Laufe des Tages ergänzt)

Birgit D von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Anja von Anjandrozeitlos
Ingrid von auchwas
Franziska von nur mal kosten
Karin von Food for Angels and Devils
Christina von The Apricot Lady
Dagmar von Dagmars Brotecke
Sarah von Kinder, kommt essen!
Bernadette von www.verkocht.at
Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Ina von Applethree
Birgit von Backen mit Leidenschaft
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
S-Küche von S-Küche
Caro & Tobi von foodwerk.ch
Caro von Caro in the Kitchen
Tamara von Cakes, Cookies and more

Selbstgebackene Urlaubserinnerungen – Kifli wie in Ungarn

Auch wenn ich länger kein Brot-Rezept mehr veröffentlicht habe, wurde viel gebacken und nur selten Brot für mich selbst gekauft. Aber meist halt das Kartoffel-Weizenbrot oder wenn wirklich nichts mehr da war die Zipferlbrötchen. Die gehen immer noch unschlagbar schnell und schmecken phantastisch! Umzugs- und schulstressbedingt bin ich nicht wirklich dazu gekommen neue Varianten zu testen und zu verbloggen …

Bei Petra von „Brot und Rosen“ entdeckte ich diese „Salzstangen„, die mich fatal an die ungarischen Hörnchen erinnerten, die ich im Urlaub dort öfter kaufe und wirklich liebe. Nur eben gerade in der Form und nicht gebogen. Das Rezept durchgelesen und noch im größeren (nicht im größten) Umzugschaos beschlossen, die Kifli nachzubacken, weil es wirklich schnell ging. Ich sage mal, innerhalb von 75 Minuten sind die Köstlichkeiten aus dem Ofen geholt. Man benötigt nur Zutaten, die man zur Not schnell im Supermarkt umme Ecke besorgen kann oder man eh schon im Vorratsschrank hat. Und schon kann es losgehen. Der Teig benötigt zwar keine langen Gehzeiten, aber durch die lauwarme Flüssigkeit und das kurze überbrühen im heißen (nicht kochenden) Wasser, bekommt die Hefe den nötigen Wärmeschub, um zu arbeiten und die Kifli werden schon fluffig und nicht hart. Probiert sie ruhig mal aus, es lohnt sich! Ein wirklich einfaches, schnelles Rezept, dessen Ergebnis mich und sogar die Familie überzeugt hat! Werde ich definitiv öfter basteln!

Kifli – Fluffige Gebäckstangen

Zutaten für 10 Stück:
500 g Mehl (Type 550)
1,5 TL Salz
4 EL zimmerwarme Butter (entspricht 40g)
200 ml lauwarmes Wasser
50 ml lauwarme Milch
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker

 Zum Bestreuen: Mohn, Sesam, Salz, Kümmel

(1) Mehl mit Salz und Butter verrühren.
(2) Die Hefe mit dem Zucker verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Unten sind die Stadien der Hefeauflösung:

(3) Die flüssige Hefe mit dem Wasser und Milch mischen und alles zum Mehlgemisch geben. 5 Minuten mit der Küchenmaschine auf kleiner Stufe (2 von 10 bei der KitchenAid) kneten lassen.
(4) Den Teig sofort in 10 Teile teilen und diese rund wirken. Dafür den Teigklumpen mit erst mit etwas Druck der flachen Handfläche auf der Arbeitsfläche rotieren lassen, dann die Hand hohl formen und dadurch werden die Bällchen rund. In diesem Video sieht man in schnell, wie es funktioniert. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.

(5) Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen. Von der Herdplatte nehmen. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(6) Bällchen zu einer Zunge ausrollen …

… und von der schmalen Seite her aufrollen, 5 Minuten ruhen lassen.

(7) Dann die Röllchen in das warme (auf keinen Fall mehr kochende) Wasser geben und ca. 1 Minute darin lassen. Gut abtropfen lassen und auf das Blech legen. Mit Salz, Mohn, Sesam oder Kümmel bestreuen.

(8) Stangen im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20-25 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: Brot und RosenSalzstangen

Lime Meltaways – Zartester Limetten-Heidesand

Meltaways hört doch gut an, oder? „Wegschmelzen“, wer will nicht so zarte Kekse essen? Hört sich doch viel besser an als ordinärer Heidesand, wobei der Teig ja eigentlich nichts anderes ist. Und Heidesand mag ich, weil die Kekse so unkompliziert zu backen sind und gleichzeitig unglaublich vielseitig, ob klassisch oder mit Schokolade oder nur einem µ Vanille oder mit Rosmarin. Teig kurz kneten, im Kühlschrank von einigen Stunden bis einigen Tagen zwischenparken, backen. Wunderbar. Auch, dass man die Zubereitung so entzerren kann, Teig basteln klappt noch, aber das backen nicht mehr? Kein Ding, der Teig überlebt ohne Probleme eine Woche im Kühlschrank oder kann auch eingefroren werden. Welchen Schritt man bei diesen Meltaways nicht auslassen sollte, ist das abschließende Wälzen in Puderzucker, der Teig an sich hat wirklich wenig Zucker in sich.

Und die Kekse schmelzen wirklich, sobald sie im Mund sind. Großartig! Durch die Limette kommt eine leicht herbe Zitrusnote, die wunderbar passt. Wer das allerdings nicht so mag, kann es auch gerne durch Zitrone oder Orange ersetzen. Lohnt sich die zu machen, wirklich!

Lime Meltaways – Zartester Limetten-Heidesand

Zutaten für ca. 3 Bleche:
550 g Mehl
50 g Maisstärke
1 TL Salz
300 g weiche Butter
70 g Puderzucker
Abrieb von 4 Bio-Limetten
60 ml Limettensaft
1,5 TL Vanillepaste oder Mark 1 Schote

(1) Mehl, Stärke und Salz in einer Schüssel vermischen.
(2) Die weiche Butter mit dem Puderzucker ca. 5 Minuten lang schaumig rühren. Die Mischung wird hell und sehr fluffig. Den Limettenabrieb, -saft und Vanillepaste/-mark unterrühren. Die Mehlmischung hinzufügen und nur soweit verrühren, dass alles gleichmäßig verteilt ist. Bloß nicht zuviel rühren!
(3) Den Teig in 4 Portionen teilen, zu Rollen formen und in Frischhaltefolie wickeln. Die Rollen für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
(4) Den Ofen auf 180°C vorheizen. Backbleche mit Backpapier belegen.
(5) Die Kekse aus dem Kühlschrank nehmen und in 0,5 cm dicke Scheiben abschneiden. Im Ofen 10-15 Minuten backen, die Kekse sollen aber nicht braun werden. Kekse auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
(6) Dann im Puderzucker wälzen und

genießen!

Quelle: Kleiner KuriositätenladenLime Meltaways

Mürbestes Orangen-Haselnuss-Shortbread

Synchronkochen mit der weit, weit weg lebenden Frau Kochschlampe ist ja schon eine kleine Tradition bei uns, aber in der Vorweihnachtszeit backen wir auch gerne per Videochat zusammen, wenn wir uns schon nicht live und in Farbe sehen können (wie noch im Dezember 2011). Da sind natürlich ein paar kleine organisatorische Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen: ein Rezept, das wir beide mögen (kein Kokos, der ist für mich ist Hauptausscheidegrund) und ein Rezept, dass relativ einfach ist, nicht zu lange dauert, keine seltsamen langen Teigruhezeiten hat. Frau Kochschlampe schlug mir Orangen-Haselnuss-Shortbread vor, dass in ihrem Haushalt von allen Mitgliedern heiß und innig geliebt und offensichtlich nur so eingeatmet wird. Haselnüsse hören sich gut, Orangen noch viel besser und die Zubereitung ist ein Kinderspiel.

Wirklich wichtig ist das Rösten der Haselnüsse. Wenn die geneigte Leserschaft mal eine frisch geröstete Haselnuss gekostet hat, ihr werdet nie wieder eine ungeröstete auch nur angucken wollen! Am einfachsten geht das im Ofen: einfach den Ofen auf 180°C vorheizen, die Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und etwa 10 Minuten backen lassen bis die Nüsse dunkel, fast schwarz sind. Die Nüsse ein wenig abkühlen lassen und dann so ca. 2 handvoll in ein Küchenhandtuch geben, gut das Handtuch rubbeln, damit die bittere Schale von den Nüssen kommt. Das geht erstaunlich gut. Und schwupps hat man höchstaromatische Haselnüsschen. Der Rest vom Keks ist ganz einfach. Die Nüsse noch schreddern, alle Zutaten miteinander verkneten bis der Teig hält. Dann werden auf einem Blech zwei Teigfladen geformt und gebacken. Fertig.

Und die sind wirklich so lecker! Sehr schön nussig mit wunderbarem Orangenaroma und so mürbe, dass sie schon beim Angucken anfangen, sich zu verkrümeln ;-) Großartig! Die wird’s öfter geben!

Orangen-Halsenuss-Shortbread

Zutaten für 24 Stück:
1 1/2 Cup Haselnüsse (geröstet und Haut abgerubbelt)
1 1/2 Cup Mehl
1/2 Cup brauner Zucker (plus 2 EL zum Bestreuen)
140 g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
1 1/2 TL abgeriebene Orangenzeste (1 Bio-Orange)
1/4 TL grobes Salz

(1) Einige Zeit vor dem Backen die Nüsse nach der Beschreibung oben rösten und enthäuten. Die Nüsse in einer Küchenmaschine mittelfein mahlen.
(2) Kurz bevor man mit dem Teig beginnt die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.
(3) Den Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
(4) Das Mehl mit Nüssen, Zucker, Butter, Zeste und dem Salz verkneten und zu einem Ball formen. Den Teig halbieren und auf das Backblech geben. Zwei Fladen von etwa 17 cm Durchmesser mit den Händen formen. Mit einem Messer 12 Stücke darauf vorzeichnen. Mit jeweils 1 EL Dekozucker bestreuen.
(5) In den Ofen schieben und in 15-20 Minuten golden backen. 10-15 Minuten abkühlen lassen und noch warm in insgesamt 24 Stücke schneiden.

Abkühlen lassen und in Blechdosen aufbewahren oder gleich

genießen!

Quelle: Kochen für SchlampenOrangen-Haselnuss-Shortbread

Drei Nüsse für Elise – Elisenlebkuchen

Manchmal hat so ein Hamsterkaufdasein auch was gutes. Beim (zugegebenermaßen ungeplanten) Großeinkauf für die Weihnachtsbäckerei im November wanderten auch Zitronat und Orangeat und Backoblaten mit in den Einkaufskorb. So komplett ohne konkreten Plan, aber man weiß ja nie … Und Sonntag kam der Moment. Bei Susanne vom Magentratzerl-Blog las ich morgens noch im Bett von ihren Elisenlebkuchen. Hach ja, Elisenlebkuchen! Gekauft mag ich die echt gerne, hatte mir aber nie Gedanken drum gemacht, woraus sie bestehen und wie man sie überhaupt backt. Interessiert habe ich mir das Rezept schnell durchgelesen. Ach?!? So kompliziert ist das ja gar nicht und die Zutaten haste ja auch alle da. Ha!

Aber denkste, Puppe! Wer ahnt auch, dass in den normalen Supermarkt-Orangeat-Packungen nur 100 g sind. Na gut, dann nicht das Originalrezept, sondern etwas abgewandelt. Susanne verzichtet allergiebedingt auf Haselnüsse, ich hatte letztens ein Blech geröstet und dementsprechend 150 g geröstete, gemahlene Haselnüsse und 200 g gemahlene Mandeln genommen. Und weil mir 75 g Masse an Orangeat und Zitronat fehlten, hab ich einfach noch ein paar Walnüsse grob gehackt dazu geschmissen. Ich kann übrigens nur jedem empfehlen, die Nüsse selbst in der Küchenmaschine zu mahlen, durch das frische Mahlen sind die Nüsse viel aromatischer. Wirklich! Und diese Lebkuchen sind echt schnell gemacht, der Teig ist innerhalb von 15 Minuten zusammen gerührt, selbst wenn die Nüsse noch gemahlen werden müssen und auch die Oblaten sind relativ schnell bestrichen. Einzig habe ich den Schokoladenüberzug weggelassen, weil ich das bei den gekauften schon nicht so mag und sie mir mit zu mächtig sind.

Und die sind soo lecker! Und per Definition des Deutsches Lebensmittelbuchs sogar echte Elisenlebkuchen, weil sie aus mindestens 25% Nüssen bestehen und weniger als 10% Mehl, nämlich hier gar keins im Teig, haben. Hach! Ich liebe diese kleinen Lebkuchen! Die werden ins alljährliche Weihnachtsrepertoire aufgenommen!

Elisenlebkuchen

Zutaten für 25 Lebkuchen:
4 Eier
140 g Puderzucker
1 Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln
150 g geröstete Haselnüsse, gemahlen
50 g Walnüsse, grob gemahlen
100 g Orangeat
100 g Zitronat
2 TL Lebkuchengewürz
1 Bio-Zitrone, Schale abgerieben
1 Bio-Orange, Schale abgerieben
25 Backoblaten ( Durchmesser 7 cm)

Nach Belieben
200 g Schokoladenglasur oder Puderzucker-Zitronen-Glasur

(1) Die Eier mit dem Puderzucker und der Prise Salz cremig-schaumig schlagen. Das dauert ein bißchen, Geduld haben. Das Orangeat und Zitronat mit Hilfe der Küchenmaschine schreddern.
(2) Die gemahlenen Nüsse, Orangeat, Zitronat, Lebkuchengewürze, Zitrusschalen unter die Ei-Zuckermasse rühren. 30 Minuten stehen lassen, damit der Teig fester wird. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
(3) Die Backoblaten in die Hand nehmen und ca. 1,5 TL Lebkuchenmasse darauf verteilen.
(4) Das erste Blech in den kalten Ofen stellen, auf 160°C Ober- und Unterhitze stellen und 30 Minuten backen lassen. Das zweite Blech nur noch 20 Minuten im heißen Ofen backen lassen.

Wer mag kann sie noch mit Schokoladenglasur oder Zitronen-Puderzucker-Glasur überziehen oder sie einfach pur

genießen!

Quelle: nach MagentratzerlElisenlebkuchen

Einfaches, sehr köstliches Kartoffelbrot

Irgendwie ist Brotbacken bei mir psychisch und motivationstechnisch anders angesiedelt als Kuchenbacken. Kuchen ist nett, aber brauche ich nicht zwingend zum Leben, ist einfach kein Grundnahrungsmittel. Brot hingegen schon bei mir. Esse ich morgens und meistens abends auch nochmal. Und wenn keins im Haus ist, werde ich leicht nervös. Aber eigentlich passiert das nicht und wenn ich nur schnell zum türkischen Supermarkt umme Ecke gehe und ein Fladenbrot hole, dass ich dann größtenteils einfriere. Seit ich angefangen habe, mein Brot selbst zu machen, backe ich auch tatsächlich einmal die Woche ein Brot oder Brötchen. Ich will Brot, das schmeckt und frei ist von seltsamen Zusatzstoffe? Also muss ich es selbst machen! So einfach! Wenn es schnell gehen und total unaufwendig sein soll, dann die Zipferlbrötchen. Wenn die Lust es zu lässt auch gerne aufwendigere Brote, die etwas mehr zeitliche Planung benötigen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich eher der Fan von Broten aus Weizenmehl bin und auch nicht mehr der große Vollkornliebhaber werde in diesem Leben. Nach Weihnachten werde ich mich an Sauerteigbroten versuchen. Mal sehen, wie die mir schmecken werden…

So Zipferlbrötchen sind ja schön und gut, aber manchmal ist so Brot in Scheibenform auch nicht verkehrt und da hatte ich bisher noch kein schönes, saftiges, einigermaßen schnelles Rezept ausprobiert. Ich sah mich ein wenig bei Zorra, einer der Koryphäen des schnellen, einfachen Brotbackens, um. Zorra hatte ja vor einigen Jahren ihr Projekt „1 Basisrezept – 12 verschiedene Brote“ gestartet und dort wirklich etliche Brote präsentiert. Vom Alltagsbrot bis Festtagsbrot und allerlei regionale Besonderheiten dazwischen, alles dabei. Das besondere an diesen Rezepten ist ihre Unkompliziertheit: den Vorteig am Vortag zusammenkneten, 12-24 Stunden warten, den Brotteig am nächsten Tag kneten, 1 Stunde gehen lassen, Brot formen, nochmals eine knappe Stunde gehen lassen, backen und fertig. Vom Kartoffelbrot ist der Vorteig ist innerhalb 10-15 Minuten fertig vorbereitet, also nicht viel Arbeit, aber der Vorteig macht das Brot wesentlich aromatischer und auch länger haltbar. Das Machen des endgültigen Teiges am Backtag dauert etwa 20 Minuten und beim Warten, dass die Hefe ihren Job erledigt, kann man gut andere Sachen machen: Wäsche zusammen legen, lesen, staubsaugen, abwaschen. Der Teig meines Kartoffelbrotes war ziemlich klebrig nach dem Kneten, so dass ich ihn nur mit Einmalhandschuhen anfasste. So bleibt der Teig am Handschuh und ich brauch nicht jede Minute zum Händewaschen rennen. Manche Leute denken ja, sie könnten keine Brote backen, weil ihnen die nötige Hardware wie Gärkorbe fehlen. Jetzt habe ich zwar einen mittelgroßen runden Gärkorb, aber keinen für längliche Brote. Dafür nehme ich einfach meinen länglichen Brotkorb, den ich mit einem sauberen Geschirrtuch auslege, dass ich einmehle. Dann sollte eigentlich kein Brotteig mehr dran kleben bleiben. Für runde Brote können dann auch gut Schüsseln verschiedener Größen so verwendet werden.

Von dem Kartoffelbrot bin ich mehr als begeistert. Es erfüllt alles, was ich an einem Brot mag:

  • unkomplizierte Zubereitung
  • ansprechende Kruste, saftige Krume
  • nicht zu feine, nicht zu grobe Porung, also nicht zu luftig und nicht zu kompakt
  • lässt sich gut in Scheiben schneiden
  • eignet sich für diverseste Beläge, egal ob herzhaft oder süß
  • ist nicht sofort am nächsten Morgen oll
  • auch etwas älter sehr gut für Croutons/Arme Ritter/ Brotsalatwürfel geeignet

Es ist einfach ein wirklich feines Weißbrot. Perfekt für mich! Das wird ins Standardrepertoire aufgenommen und kann nur jedem empfohlen werden nachzubacken!

Kartoffelbrot

Zutaten für 2 kleinere Laibe:

Vorteig:
100 g Weizenmehl
50 g Vollkornweizenmehl
3 g frische Hefe (oder 1 g Trockenhefe)
2 g Speisesalz
100 g Wasser

Endgültiger Teig:
gesamter Vorteig
135 g Wasser
325 g Weizenmehl
25 g Vollkornweizenmehl
200 g Pellkartoffeln, vorgekocht und grob gerieben
7 g frische Hefe
10 g Salz

Arbeitszeit am Tag vorher: 15 Minuten
Gehzeit Vorteig: 12-24 Stunden
Arbeitszeit am Backtag: ca. 3 Stunden, davon insgesamt knapp 2 Stunden Gehzeiten
Gesamtbackzeit: 35 Minuten = 15 Minuten bei 230°C + 20 Minuten bei 200°C

(1) Am Tag bevor man backen will. Die Zutaten für den Vorteig gründlich miteinander zu einem festeren Teig verkneten. Den Vorteig abgedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit die Hefe in Schwung kommt. Dann für mindestens 12 Stunden, aber maximal 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
(2) Am Backtag: Den Vorteig mit dem Wasser gut vermischen bis sich der Vorteig auflöst. Das dauert ein bißchen, nicht verzagen. Den aufgelösten Vorteig mit den anderen Zutaten bis auf das Salz in die Küchenmaschine geben und 4 Minuten bei langsamer Stufe verkneten. Dann das Salz hinzufügen und bei schnellerer Stufe 6 Minuten kneten. Der Teig war bei mir relativ klebrig, vielleicht lieber Einmal-Handschuhe zum Anfassen benutzen. Den Teig abgedeckt (ich nehme immer eine clip&close-Schüssel) 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Nach 30 Minuten 1x falten. Wie das geht, ist gut gezeigt in diesem Video.
(3) Nach der ersten Gehzeit den Teig teilen und nach Wunsch formen, entweder länglich oder rund. Ich habe beides gemacht, weil es für die Backzeit egal ist, wie der Laib geformt ist.  Gärkörbchen ausmehlen und die Laibe mit dem Teigschluss nach unten (also hübsche, glatte Seite des Laibes nach oben) in den Gärkorb legen und nochmals 50 Minuten mit einem Tuch bedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen.
(4) Den Ofen mitsamt Blech auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blatt Backpapier bereit legen.
(5) Die Brote sind fertig gegangen, wenn eine kleine Delle, die man mit dem Finger in den Laib drückt, wieder etwas zurück springt, aber noch sichtbar ist. Die fertig gegangenen Laibe vorsichtig auf das mit Backpapier belegte, heiße Backblech kippen. Auf der unteren Schiene im Ofen geben. Einen kleinen Schluck kaltes Wasser auf den Boden des Herdes gießen oder mit einem Blumensprüher die Wände des Ofens mit Wasser besprühen. Schnell die Ofentür schließen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 200°C runter schalten und die Backofentür einmal kurz weit öffnen, damit eventuell ein zuviel an Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen kann. Weitere 20 Minuten backen.
(6) Die Brote sind durch gebacken, wenn sie beim Klopfen auf den Boden hohl anhören. Raus holen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: 1x umrühren bitte aka kochtopfKartoffelbrot

Wie … backe ich Brötchen? – Zipferlbrötchen

Der Mensch lernt viel in seinem Leben, verlernt aber offensichtlich auch grundlegende Sachen. Wie zum Beispiel Brotbacken. Wenn die geneigte Leserschaft mal 5 Sekunden nachdenken mag, woraus so ein ganz einfaches Brot/Brötchen (ohne Schnickschnack) besteht. 5 – 4 – 3 – 2 – 1.

Mehl, klar! Wasser, auch logisch! Salz, sonst schmeckt es nach nichts. Hefe, irgendwie muss es ja ein bißchen fluffig werden, in der einfachsten Brotversion, z.B. bei Fladenbroten ist nicht mal die notwendig. Aber irgendwie scheint dieses Bewusstsein in den letzten Jahren beim Normalverbraucher verschwunden zu sein. Nicht mal Frau Mama konnte auf meine Frage antworten, was denn wohl in so einem normalen Weizenbrötchen, wie meine Eltern es tagtäglich essen, drin sei. Dieses Brotbackding scheint ein großes Mysterium geworden zu sein, etwas wofür man unglaublich viele, unglaublich schwer zu besorgende Zutaten und Zubehör benötigt. Etwas wofür man unendlich Zeit und Geduld braucht. Und ich muss gestehen, genauso dachte ich auch. Ich fand es immer faszinierend, wenn ich sah was Frau Schnuppschnüss, Petra oder Zorra (und natürlich noch viele andere) sich so zusammen backen. Bei neuen Themen kommt immer der Naturwissenschaftler in mir durch und ich muss mich erstmal theoretisch damit beschäftigen. Und das tat ich schon vor einigen Jahr. Dabei wurde mir klar, dass der Zeitaspekt tatsächlich nicht zu unterschätzen ist. Weil ich damals noch viel mehr arbeitete als meine Krankheit es heute zu lässt, habe ich das Thema fallen lassen und ad acta gelegt. Jemand der mindestens 40 Stunden die Woche arbeitet, Haushalt, Garten und vielleicht noch Kinder hat, muss nicht noch dringend Sauerteigbrote über 3 Tage basteln, es sei denn derjenige verspürt ein wirklichen Drang in die Richtung ;-) Gerne bezahle ich auch Profis, um Produkte herzustellen für die mir Zeit, Muße und Können fehlt.

Aber jetzt wo ich tatsächlich nur noch 20 Stunden die Woche arbeite, hat mich so ein Brötchen wieder von hinten angefallen und ließ nicht mehr los. Ach, könnte man ja doch mal versuchen. Ein paar Rezepte angeguckt und so kompliziert scheint das ja gar nicht zu sein. Und zumindest für so Brote/Brötchen auf Hefebasis braucht man ja auch nicht viele komplizierte Zutaten. Also wagte ich den Versuch mit dem Zipferlbrötchen-Rezept vom Zorra, dass mir von Karin von Food for Angels and Devils empfohlen wurde. Wenige Zutaten, kein seltsames Formen der fertigen Brötchen. Es schien Brotback-Dau-sicher.

Und das ist es auch. Die Brötchen bestehen tatsächlich nur aus den vier Zutaten Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Bei mir war es das einfachste, normale Mehl Type 405, was in jedem Supermarkt zu erstehen ist. Hefe kriegt man auch überall und Salz und Wasser hat eh jeder zu Hause. Ich war ja gespannt und skeptisch. Und bei der Zubereitung über einige Sachen wirklich überrascht. Zum ersten wie lange man den Teig kneten muss. Das geht natürlich per Hand und macht dann auch ordentlich Muskeln, aber in so einem Fall in eine Küchenmaschine dein Freund. Dann war ich als zweites überrascht, wie wenig Hefe da rein kommt. Wirklich nur 10 Gramm? Wirklich nur ein Viertel des normalen Hefewürfels? Okay, Zorra wird wissen was sie schreibt. Punkt 3 war die Salzmenge. Holla, die Waldfee! Ernsthaft 10 Gramm? Soo viel? Na gut. Ich hatte ja schon vorher gelesen irgendwo, dass ordentlich Salz in Brotteige versenkt werden, weil die sonst fad schmecken.

Ich habe alles so gemacht wie Zorra sagte (bei allerersten Versuchen mache zumindest ich keine Experimente). Der Teig ging insgesamt 2 Stunden, die Hefe tat wie ihr Geheißen und nach einer kurzen Backzeit bei sehr hohen Temperaturen duftete meine Wohnung himmlisch und ich konnte 8 größere und 1 kleineres Zipferlbrötchen aus meinem Ofen holen. Als sie endlich abgekühlt waren konnte ich kosten und war überwältigt: göttlich! Knusprig, wie ein Brötchen schmecken muss mit schönen kleinen Löchern in der Krume:

Wie vom Bäcker! Und das aus meinem Ofen! Von MIR gebacken! Mit nur VIER Zutaten! Komplette Faszination! Ich habe mein allererstes Brötchen einfach nur mit Butter und etwas Salz oben drauf genossen. Wunderbar! Selbst jetzt, drei Tage später bin ich noch komplett aus’m Häuschen.

Und wenn ich dann auch mal den finanziellen Aspekt betrachte. Wieviel bezahlt man für ein Brötchen beim Bäcker, der außen an Supermärkten angeschlossen ist und dessen Brötchen auch nur Teiglinge sind? 23 cent? Grob überschlagen habe ich für die Zutaten plus Wasser und Strom 50 Cent ausgegeben. Und da sind 8,5 Brötchen bei rumgekommen und nicht nur zwei wie vom Bäcker.

Ich befürchte der Brötchen-Virus hat mich erwischt und ich werde in Zukunft etwas öfter meine eigenen Brötchen backen und mich vielleicht auch noch andere Sorten und Backmethoden wagen. Seid gespannt, was da noch kommen mag …

Ansonsten erstmal das Rezept für die ernstlich einfachen Zipferlbrötchen:

Zipferlbrötchen

Für 8 Stück:
500 g Weizenmehl (Type 405)
10 g Hefe
340 g Wasser
10 g Salz

2 TL Grieß zum Bestreuen (optional)

(1) Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe fein drüber bröseln. In eine Küchenmaschine geben und den Großteil des Wassers  während die Maschine auf Stufe 3 von 10 knetet, zugeben. Falls der Teig zu trocken ist, peu à peu Wasser zufügen. 4 Minuten kneten lassen. Ruhig auf die Uhr gucken, 4 Minuten sind länger als man denkt.
– Noch ein paar Worte zum Wasser. Das Wasser wirklich abwiegen, es steht nicht umsonst eine Grammangabe im Rezept, abwiegen ist genauer als abmessen im Messbecher. Dann nicht sofort das ganze Wasser zufügen. Mehle sind anscheinend launige Diven, die mal mehr, mal weniger Wasser vertragen. –
(2) Nach der Zeit das Salz zufügen und auf Stufe 5 von 10 nochmals 4 Minuten kneten lassen. Dann sollte der Teig so aussehen:

Ich decke ihn mit einer „Mörderduschhaube“ ab und lasse ihn 30 Minuten im kalten Ofen gehen. Im Ofen deshalb, weil es dort nicht zieht.

(3) Nach den ersten 30 Minuten sieht der Teig dann so aus, die Hefe hat angefangen zu arbeiten und der Teig ist schon ein bißchen größer geworden. Jetzt muss er einmal gefaltet werden. Das heißt nichts anderes als dass man den Teig von unten anfasst und einmal zur Oberseite hin umschlägt. Das von allen vier Seiten. Für wen sich das unlogisch anhört, der kann bei diesem Video vom Plötzblog nachgucken wie das auszusehen hat. Wieder abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

(4) Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf legen und mit etwas bemehlten Händen vorsichtig 2-3 cm dick flach drücken.  Mit einem Teigschaber (oder ähnlichem stabilen Gerät) 8 ungleichmäßig geformte Zipferl von dem Teigfladen abstechen:

Diese etwas auseinander setzen und mit einem sauberen Geschirrhandtuch abgedeckt nochmals 50-60 Minuten gehen lassen.
(4) Den Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze (oder 230°C Umluft) vorheizen.
(5) Wer möchte kann die Zipferl noch ein bißchen mit Grieß bestreuen, damit sie knuspriger werden. Dafür einfach mit einem Backpinsel Wasser auf die Zipferl streichen und mit Grieß bestreuen.
(6) Auf der mittleren Stufe in den heißen Ofen schieben und 8 Minuten backen lassen. Dann das Blech umdrehen, so dass die vorderen Zipferl jetzt hinten sind. Nochmals 8 Minuten backen lassen. Sie sind fertig gebacken, wenn sie sich hohl anhören wenn man auf die Brötchenunterseite klopft. Rausholen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: 1 x umrühren bitteZipferlbrötchen

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