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Spargel-Bärlauch-Quiche

Die Spargel-Saison ist ja in vollem Gange! Überall kriegt man ihn und so langsam werden die Preise auch moderat. Sehr angenehm. Und was macht man jetzt damit? Ich hatte ausversehen statt 1 kg Spargel 1,5 gekauft, die irgendwie verarbeitet werden wollten. So gab es eine Woche lang Spargel hier. Soll ja gesund sein. Natürlich wurde wieder die obligatorische schnelle Spargel-Tomaten-Pasta gemacht, die sich wunderbar noch nach Feierabend kochen lässt:

Und auch die simpelste, aber unglaublich köstliche Spargelcremesuppe wurde schon gemacht. Die erste Portion wurde gleich zum Abendbrot mit einem Brotsalat zusammen genossen:

Aber es kann ja nicht nur altbewährtes gekocht werden, es gibt sowas wie eine Foodbloggerehre! Also neues überlegt. Gleichzeitig mit dem Spargel erwarb ich auch noch den extra auf meinen Wunsch hin im Supermarkt georderten Bärlauch, der zu einem schnellen Pesto mit Sonnenblumenkernen gemixt wurde. Großartiges Zeug! Und ich kam noch zu meiner jährlichen Dosis Bärlauch. Um jetzt zurück zum Neuen zu kommen, Bärlauch und Spargel passen wunderbar zusammen, wie schon bei dieser Bärlauch-Pasta mit gebratenem Spargel, aber mir war nach einer anderen Form. Eine Quiche hatte ich lange nicht mehr … Also schnell den Standard-Teig zusammen geknetet und vorgebacken. Spargel hatte ich in Erwartung dessen schon am Vortag gebraten und kühl gestellt, weil ich an dem Abend gerade so im Spargelschäl-Flow war ;-) In den Guss wurde das Bärlauch-Pesto eingerührt und die fertig zusammen gestellte herzhafte Torte in den Ofen gestellt. Wenn man jetzt alles nacheinander macht und den Spargel warm auf die Quiche gibt, kommt die Backzeit gut hin. Wer das jetzt wie ich mit kühlschrankkalten Spargelstücken macht, braucht wahrscheinlich 5-10 Minuten mehr Backzeit, bis der Guss komplett durch gegart ist.

Vom Geschmack her ist die Quiche wirklich top! Der Spargel harmoniert gut mit der leicht knoblauchigen Schärfe des Bärlauchs. Und einfach zu machen ist sie noch dazu! Auch am nächsten Tag bei Zimmertemperatur (oder leicht in der Mikrowelle erwärmt) schmeckt sie sehr gut und ist somit wunderbar für’s Büro geeignet. Probiert es ruhig mal aus, es lohnt sich!

Spargel-Bärlauch-Quiche

Zutaten für 2 Portionen:
1x Quark-Öl-Teig
5 dicke Stangen weißer Spargel (ca. 500 g)
Schluck Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für den Guss:
1 Ei
2 TL Bärlauch-Pesto
100 g Schmand
100 g geriebener Mozzarella
(oder anderer milderer Käse)
Salz, Pfeffer

Springform 18-20 cm
getrocknete Bohnen/Linsen zum Blindbacken

(1) Als erstes den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer kleinen Springform (18 cm) mit Backpapier auslegen.
(2) Den Spargel schälen , in dickere Scheiben schneiden. Die Zutaten für den Guss gut miteinander verrühren.
(3) Den Quark-Öl-Teig kneten, auf Backpapier ausrollen und in die Form legen. Dabei das Backpapier auf der Teigoberseite belassen trockene Bohnen/Erbsen/Tonkugeln auf das Backpapier legen und 10 Minuten in der Mitte des Ofens vorbacken.
(3) Zwischenzeitlich einen Schluck Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Spargelstücke bei hoher Hitze ca. 5 Minuten anbraten. Salzen und pfeffern.
(4) Die Trockenbohnen von der vorgebackenen Quiche nehmen. Die vorgebratenen Spargelstücke gleichmäßig auf der Quiche verteilen, mit dem Guss begießen. Auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und ca. 40 Minuten backen.
(5) Herausnehmen, etwas abkühlen lassen.

Genießen!

Ist Euer Hunger auf Spargel noch nicht gestillt? Versucht es mal mit diesen:

Pasta Spargel Zucchini Bärlauchpesto

Es ist Bärlauchzeit! Das sieht man schon in den ganzen Blogs landauf landab, nur ich war etwas geknickt, weil ich dieses Jahr so gar keine Gelegenheit habe, um im Wald Bärlauch zu sammeln. Aber dann rettete mich meine liebe Kollegin A., die selbst keinen Bärlauch mag, aber Unmengen im Garten unterm Himbeerstrauch zu wachsen hat. Immer her damit, hier gibt es dankbare Abnehmer! Und auch meine Büromitbewohnerin A. hatte Massen an Bärlauchpesto gemacht und mir ein Gläschen zum Kosten mitgebracht. Wunderbar, liebe A., nicht zu scharf *g*, perfekt würde ich sagen! Bärlauchpesto macht sich immer noch gut auf Brot mit Avocado, ist aber natürlich auch perfekt für den Klassiker Pasta mit Pesto. Weil ich aber nicht nur Pasta mit Pesto mag und gerne noch was gemüsiges da mit drin mag, wurde kurzerhand noch ein Bund Spargel mit dem Rest einer Zucchini gebraten. Kleine Nüdelchens dazu, die in etwa die Größe der Spargelstücke haben, alles mit dem Pesto mischen und ein wunderbar schnelles Abendessen haben. Die leichte Süße der gebratenen Zucchini harmoniert wunderbar mit dem Spargelgeschmack und dem etwas knoblauchigen Bärlauchpesto. Großartigst!

Pasta Spargel Zucchini Bärlauchpesto

Zutaten für 2 Personen:
1 halbe mittlere Zucchini
500 g Spargel
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
200 g kleine kurze Nudeln
6 TL Bärlauchpesto

(1) Spargel schälen, holzige Enden abbrechen, in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Die Köpfe dürfen ruhig etwas größer sein. Die Zucchini halbieren und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
(2) Das Wasser für die Nudeln aufsetzen. Salzen, wenn es kocht und dann die Nudeln darin garen.
(3) Eine Pfanne heiß werden lassen. Erst die Zucchini hinein geben, kurz anbraten lassen. Dann die Spargelstücke dazu, salzen, pfeffern und mit der Prise Zucker würzen. Bei höherer Hitze braten lassen bis der Spargel gar, aber noch knackig ist. Es darf alles ruhig Farbe kriegen.
(4) Beim Abgießen der Nudeln eine Tasse Nudelwasser zurück behalten. Die Nudeln im Topf mit dem Gemüse und dem Bärlauchpesto mischen, schluckweise das Nudelwasser dazu geben bis das Pesto eine sämige Konsistenz bekommt und als richtig schöne Sauce alles ummantelt.

Genießen!

Stulle deluxe: Bärlauchpesto mit Avocado

Bevor neues Bärlauchpesto nach Roberts Rezept angesetzt wurde, sollte das alte ausm TK erstmal verbraucht werden, oder? Nun bin ich nicht der weltgrößte Fan von Pasta mit Pesto und es müssen andere Verwertungsmöglichkeiten gefunden werden. Als Brotaufstrich unter Käse oder Kochschinken macht es sich gut, durchaus! Aber ich hatte letztens noch eine, wie heißt es so schön, verzehrfertige Hass-Avocado rumliegen, die mich anflehte sie zu essen. Kleine Idee fix umgesetzt: frisches Brot, dick Bärlauch-Mandel-Pesto, halbe Avocado in Scheiben. Beim ersten Biss, welch Überraschung, der Geschmack: göttlich! So eine großartige Kombi, harmoniert wunderbarst! Wurde in den folgenden Tagen exzessiv oft zubereitet. Und damit die geneigte Leserschaft das schnell noch nachbasteln kann, bevor die Bärlauchsaison zu Ende ist, hier das Rezept für’s

Bärlauch-Mandel-Pesto

80 g Bärlauch
130-140 ml Olivenöl extra
100 g Mandeln geschält
2 TL Salz
4 EL Zitronensaft (1 Zitrone)
50 g Parmesan gerieben
Pfeffer frisch gemahlen

(1) Mandeln mit heißem Wasser übergießen und so lange ziehen lassen bis sich die Haut löst.Die Mandeln dann alle schälen, also eigentlich nur die Mandeln aus der Haut flutschen lassen.
(2) Den Bärlauch gut waschen und grob zerschneiden. Mit den Mandeln und dem Käse mit dem Pürierstab kurz zerkleinern. Öl, Zitronensaft und Salz zugeben und weiter mit dem Pürierstab bearbeiten bis alles ein feines Pesto ist. Mit Pfeffer abschmecken.

Entweder in ein sauberen Glas füllen, Luftbläschen rausklopfen, mit Olivenöl abdecken und in den Kühlschrank stellen, hält ca. 1 Monat oder flach gedrückt in einem Tiefkühlbeutel einfrieren.

Schmeckt zu Pasta, aber auch auf’s Brot mit Avocado oder Tomaten.

Genießen!

Quelle: Lamiacucina – Bärlauchpesto mit Mandeln

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