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Wir retten … sauer eingelegtes Gemüse auf türkische Art: Karışık Turşu

Meine osteuropäischen Wurzeln lassen sich nicht verleugnen. Ich mag Fleisch, es ist immer Saure Sahne im Kühlschrank und ich habe eine große Vorliebe für eingelegtes Gemüse, egal ob die Essigvariante oder in Salzlake. Noch bevor mir einfällt einen Salat als Beilage zu reichen, sind schon eingelegte Rote Bete, Gurke oder Kürbis auf einem Tellerchen gelandet. Ich liebe das Zeug einfach und in den letzten Jahren begann ich auch, die Lieblingsgemüse selbst einzulegen. Ihr fragt Euch jetzt sicherlich, warum ich mir diese Arbeit mache, wenn es Gewürzgurken, süßsauren Kürbis und Rote Bete auch in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Aber habt ihr mal auf die Zutatenliste geguckt? Bei den konventionellen, deutschen Produkten sind kaum noch unverarbeitete Zutaten drin außer Wasser und Salz, stattdessen findet man diverse Aromen statt Gewürzen wie Senf oder Piment, statt Zucker werden unterschiedliche Abarten wie Fruktose-Glucose-Sirup und Konsorten benutzt. Wo ist denn bitte schön das Problem, da echte Senfkörner reinzuschmeißen und einfach nur Salz und Zucker zu benutzen, anstatt drei unterschiedlich benannter Zuckervarianten? Ich will das alles nicht! Ich will die ganzen E-Stoffe nicht in meinem Körper haben. Ich will die Zutaten eindeutig zuordnen können. Und genau deswegen mache ich mein eigenes Gemüse ein oder wenn ich es kaufe, achte ich genau darauf, was drin ist!

Und zum Glück bin ich nicht die einzige, sondern die Damen (und Herren) von der Rettungstruppe liegen mit mir auf einer Wellenlänge, weswegen wir heute sauer eingelegtes Gemüse und Obst retten. Natürlich habe ich auch die anderen Teilnehmer nach dem Rezept wieder aufgezählt, so dass sich die geneigte Leserschaft wieder viel Inspiration holen kann.

Dieses Mal zeige ich Euch allerdings kein ungarisches oder deutsches Rezept, sondern wende mich der türkische Küche zu, die ich ebenfalls sehr liebe! Türkische Küche ist so viel mehr als Döner und wird zu Recht als eine der besten der Welt genannt. Seit ich im Klein-Ankara Kassels gelebt habe, weiß ich die türkischen Zutaten sehr zu schätzen. Sie kochen sehr gemüselastig, sehr vielfältig und würzig, aber nicht zu abgehoben in den Geschmackskombinationen. Und sie scheinen eingelegtes Gemüse zu mögen, was mir bis dato unbekannt war. Aber beim Durchblättern des großartigen Kochbuchs „Türkei vegetarisch“ von Orhan und Orkide Tançgil fiel mir ihr Rezept für in Essig und Salzlake eingelegtes Gemüse auf, dass sich super für meine damaligen Gemüsereste und die übrig gebliebenen unreifen Tomaten aus dem elterlichen Schrebergarten eignete. Also schnell noch zwei 1,5 l-Gläser besorgt und ab ging es. Was ich etwas amüsant fand, war die Zugabe der einzelnen getrockneten Kichererbsen, aber sie unterstützen wohl die Fermentation. Für dieses Gemüse könnt ihr wirklich viel unterschiedliches Gemüse verwenden, auch wenn ihr Reste habt. Die letzten Bohnen aus dem Garten lohnen sich nicht mehr für eine Suppe, dann rein damit? Es hängen noch vereinzelt grüne Tomaten am Strauch, aber es ist zu kalt zum Reifen? Ihr werdet nicht an einer Solaninvergiftung sterben, wenn ihr sie auch mit reinpackt. Und es ist so einfach zubereitet, braucht nur ein bisschen Zeit zum Reifen. Während der Wartezeit hab ich ein paar Mal wirklich vorsichtig den Deckel geöffnet, da sich doch Gase entwickeln, die auch raus wollen, ich aber keine Lust auf großes Sprudeln in der Küche hatte. Das hat sich bewährt. Und wenn ihr genug gewartet habt,…

… dann kommt großes Geschmacksglück! Noch knackiges Gemüse, leicht säuerlich und salzig. Wirklich sehr angenehm! Ihr müsst nur ernsthaft auf Sauberkeit achten, sowohl bei der Zubereitung als auch beim Herausnehmen des Gemüses. Das Glas gründlich reinigen vor dem Einschichten des Gemüses und zum Herausnehmen nur sauberes Besteck nehmen und die Gabel nicht zwischendurch ablecken, wenn ihr mehrmals ins Glas geht. Dann könnt ihr lange Freude an Eurem eingelegten Gemüse haben, wenn es nicht schon schnell in Euren Mägen verschwindet, weil es so köstlich ist!

Karışık Turşu – Eingelegtes Gemüse auf türkische Art

Zutaten für ein 1,5l Glas:

1 l Wasser
100 ml Apfelessig
80 g grobes Steinsalz (kein Meersalz)
1 kg junges, knackiges Gemüse
(Weißkohl, Rote Bete, unreife Tomaten, Möhren, Einlegegurken,
rohe Brechbohnen, Blumenkohl, Peperoni, Kohlrabi, Paprika etc.)
6-8 getrocknete Kichererbsen
5-6 Knoblauchzehen
10-15 Pfefferkörner
1-2 Lorbeerblätter
2-3 Stengel Dill und/oder Koriander oder Sellerieblätter

(1) Das Glas mit heißem Wasser und Spülmittel gut auswaschen und dann mit heißem Wasser gründlich nachspülen, damit alle Spülmittelreste verschwinden. In den kalten Ofen auf das Gitter legen, den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze stellen und das Glas 15 Minuten drin lassen ab dem Zeitpunkt, wo die Temperatur erreicht ist. Herausholen und auf einem Holzbrettchen abkühlen lassen.
(2) Als erstes die Lake zubereiten. Dafür das Wasser aufkochen und abkühlen. Dann Essig und Salz einrühren bis sich das Salz aufgelöst hat.
(3) Das Gemüse gründlich waschen und/oder putzen. In etwa gleich große Stücke schneiden. Wenn etwas größer bleibt (z.B. die Einlegegurken) dann mit einem Spieß oder Gabel einstechen, damit die Lake gut eindringen kann. Die Knoblauchzehen schälen.
(4) Die Kichererbsen in das Glas legen. Gemüse, Knoblauchzehen und Pfefferkörner in das Glas schichten. Dabei dicht packen, so dass möglichst wenig Hohlräume entstehen. Obenauf kommen die frischen Kräuter.
(5) Die Salzlake vorsichtig aufgießen, bis alles Gemüse bedeckt und das Glas voll ist. Um alles unter der Oberfläche zu halten mit einem kleinen Schälchen/Tellerchen/Stein beschweren, der auch drin bleibt, wenn der Deckel verschlossen ist. Vorsichtig am Glas schütteln, damit alle Luftbläschen nach oben steigen. Den Deckel verschließen und das Glas 2-3 Tage auf dem Deckel stehend lagern, dann umdrehen und an einem kühleren Ort 3-4 Wochen reifen lassen. Das Glas auf einen tiefen Teller stellen, da etwas Flüssigkeit austreten kann. Manchmal auch wirklich vorsichtig den Deckel öffnen, damit die sich gebildeten Gase, entweichen können.

Wenn das Gemüse fertig ist, im Kühlschrank lagern, damit der Reifeprozess unterbrochen wird. Das Gemüse NUR mit sauberem Besteck aus dem Glas holen, nicht mit den Fingern oder abgelecktem Besteck, dann sollte es auch einige Wochen bis Monate halten.

Passt zu Kurzgebratenem, Frikadellen, Ragouts (egal, ob Gemüse oder Fleisch).

Quelle: Tançgil, O., Tançgil, O., Seiser, K. (Hg.) (2015): Türkei vegetarisch. Christian Brandstätter Verlag. Wien. p 131

Und falls ihr auf den Geschmack gekommen seid, bei den anderen Mitstreitern der Rettungstruppe, gibt es noch mehr Ideen:

Kovászos zöldbab – Fermentierte Salzbohnen aus Ungarn

Es gibt ja Leute, die oft und gerne grüne Salate in diversesten Variationen als Beilage zu fast sämtlichen Mahlzeiten servieren. Ich kann das nicht. Irgendwie kommt mein Kopf nicht auf die Idee Eichblattsalat zu Pasta zu servieren. Wenn ungekochte Beilagen, dann am allerliebsten eingelegtes Gemüse, da lassen sich meine ungarischen Gene einfach nicht verleugnen! Ich habe immer eingelegtes Gemüse im Haus und 90% der Zeit auch ein geöffnetes Glas im Kühlschrank, seien es eingelegte Rote Bete, Gewürzgurken oder Kürbis. Und jetzt im Sommer ist die perfekte Zeit um fermentiertes Salzgemüse einzulegen. Denn dafür braucht man ein paar Tage ordentliche Wärme. Meine geliebten Kovi ubi kennt die geneigte Leserschaft ja schon, aber letztes Jahr stolperte ich über ein Rezept, in dem nach derselben Methode frische Buschbohnen eingelegt werden. Die schön warmen Tage im September nutzte ich aus, um es mit Bohnen aus dem elterlichen Schrebergarten auszuprobieren. Erstmal nur ein kleine Portion, weil ich doch ein bisschen skeptisch war, ob der rohe Verarbeitung der Bohnen. Und wir wissen ja, dass rohe Böhnchen leicht giftig sind und Bauchprobleme verursachen können. Aber die Gärung in dem leichten Salzwasser macht irgendwas mit den Buschbohnen, dass sie danach sehr bekömmlich sind. Und knackig! Und würzig! Und richtig lecker! Probiert das unbedingt aus!

Ich habe die Junihitze der letzten Zeit genutzt und eine größere Portion angesetzt, die dann hoffentlich ein paar Wochen im Kühlschrank hält. Die Portion vom letzten Jahr hielt im im untersten Kühlschrankfach bis vor ca. 4 Wochen, ihr müsst nur darauf achten, dass ihr die Bohnen mit sauberem Besteck aus dem Glas holt, nicht die Gabel ablecken und auch nicht mit den Fingern in die Flüssigkeit, weil Bakterien von der Haut sich gerne mal in der Flüssigkeit vermehren. Ihr merkt, Sauberkeit ist wichtig und verlängert die Haltbarkeit Eurer eingelegten Köstlichkeiten erheblich! So, und wenn die nächste Hitzewelle angesagt ist, schnell beim Gemüsehändler des Vertrauens Einlegegurken und Buschbohnen erstehen und diese Schätze ansetzen!

Kovászos zöldbab – Fermentierte Salzbohnen

Zutaten für ein 1l-Glas:
500 g grünen Buschbohnen
1 Bund Dill (gerne mit Blüten)
3-5 Knoblauchzehen
1 l Wasser
1 EL Salz
1 TL Pfefferkörner
1 Scheibe Weißbrot

evtl. etwas zum Beschweren

(1) Die Enden der Bohnen abschneiden und die Bohnen halbieren. Alle gut waschen. Den Dill ebenfalls waschen. Die Knoblauchzehen häuten.
(2) Das Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und das Salz einrühren bis es sich aufgelöst hat. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
(3) Das Glas gründlich mit Spüli säubern und unter heißem Wasser ausspülen. Auf einem sauberen Handtuch etwas abtropfen lassen.
(4) Jetzt geht es ans Füllen. Die Hälfte des Dills auf den Boden des Glases legen. Dann die Pfefferkörner zufügen. Die Bohnen hinein füllen, sie dürfen ruhig eng liegen. Ein bisschen mit den, natürlich sauberen, Händen stopfen schadet nicht. Zwischendurch die Knoblauchzehen mit hineinlegen. Den Rest vom Dill obenauf. Ebenso die Weißbrotscheibe. Dann das Salzwasser aufgießen bis alles bedeckt ist. Falls das Brot herausgucken sollte, mit einem kleinen Deckel oder Schälchen beschweren, dass alles unter Wasser ist. Locker mit einem Deckel oder Alufolie abdecken, so dass noch Luft ran kommt
(5) Das Glas in eine irdene Schüssel stellen, damit eventuell auslaufende Flüssigkeit nicht Euren Tisch auf dem Balkon einsaut. Alles raus an einen sonnigen Ort stellen und je nach Temperatur 3-5 Tage stehen lassen (je wärmer, desto kürzer). Es sollten kleine Bläschen in der Flüssigkeit entstehen und die Bohnen sich militärgrün verfärben und leicht glasig werden. Wenn das geschehen ist, sind die Bohnen fertig. Brot und Dill entfernen. Die Bohnen (wer mag auch Knoblauchzehen) in ein sauberes, großes Glas geben und die Flüssigkeit durch ein Sieb darüber gießen. Im Kühlschrank lagern.

Wenn ihr die Bohnen immer mit sauberem Besteck entnehmt (Gabel nicht ablecken etc. *g*), dann halten die sich auch einige Monate im Kühlschrank.

Sie passen als Beilage zu diversen Gulascharten, Kurzgebratenem, vielleicht auch Käse?

Genießen!

Quelle: nach Izes életKovászos zöldbab

Typische Winterbeilage – Rosenkohl in Meerrettichsauce

Ich scheine in letzter Zeit meine Vitaminzufuhr etwas vernachlässigt zu haben. Jedenfalls schreit momentan jede Faser meines Körpers nach Gemüse, sei es roh oder gekocht. Ich habe sogar Blattsalat gegessen… Das passiert mir sonst nie! Aber trotzdem möchte ich in meiner Küche gerne saisonal bleiben.

Im Supermarkt neben an sprangen mir direkt Rosenkohlköpfchen in den Korb. Ich liebeliebeliebe Rosenkohl! Ich weiß, daran scheiden sich die Geister, aber Zwerg und ich mochten den schon immer! Und auch in jeder Variante: simpel gekocht mit Butter und Muskatnuss, in der Rindfleischsuppe, im Ofen geröstet, als Gratin mit Rosmarin, zusammen mit Möhren als Gemüsebeilage oder im Auflauf mit Spätzle. Ihr seht vielfältige Möglichkeiten, die auch schon hier im Blog vertreten sind. Und jetzt stelle ich Euch noch eine Version vor, die ich mir auch gut als Beilage zum Weihnachtsessen vorstellen kann.

Im russischen Supermarkt sind mir letztens frische Meerrettichwurzeln aufgefallen, die ich sofort mitnahm. Ich liebe Meerrettichschärfe! Auch wenn ich Chilischärfe nicht ertrage, so rein körperlich, funktioniert die Schärfe von Senfölen, wie sie im Meerrettich (und natürlich Senf) reichlich enthalten sind sehr gut. Und gesund sind sie noch dazu, da sie antibiotisch wirken. Und da sind noch etliche andere gute Inhaltsstoffe in diesen Wurzeln: Unmengen an Vitamin C, Vitamin B1, B2 und B6, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Ihr seht, es spricht nichts dagegen sich öfter ein bisschen Schärfe aus dem Meerrettich zu gönnen! Bis Pfeffer nämlich allgemein erschwinglich war, war das eine der wenigen Quellen für Schärfe und wurde daher oft verwendet. Und das praktische ist, dass er auch verwildert in der freien Natur wächst. Also prinzipiell könnt ich auch selbst welchen jagen und erlegen gehen. Wozu bin ich Botanikerin *g* Traditionell wird Meerrettich zu Gerichten wie Räucherfisch, Sauerfleisch, Tafelspitz oder auch Roastbeef gereicht. Aber auch verschiedene Gemüsearten lassen sich hervorragend damit kombinieren, man denke nur an Rote Bete und eben Rosenkohl.

Und diese Kombination kam mir in den Sinn, als die Rosenköhlchen in meinen Einkaufskorb hüpften. Schnell recherchiert und mich für eine Meerrettichsauce entschieden, in die der vorgekochte Rosenkohl kommt. Die Sauce ist auf Mehlbasis, aber erfreulicherweise wird keine Sahne als Flüssigkeit verwand, sondern das Kochwasser des Rosenkohls und Schmand, der auch noch eine angenehme Säure bringt. Die Zubereitung ist wirklich denkbar einfach und kann sich für Weihnachten entzerren lassen – einfach den Rosenkohl schon putzen, vorkochen und im Kühlschrank parken bis ihr dann kurz vorm Essen die Sauce macht und den Kohl einfach nur darin aufwärmt. Tadaa! Eine wunderbare Beilage zu festlich Kurzgebratenem wie Steak oder Roastbeef, funktioniert aber auch tadellos zu Frikadellen oder Bratwurst. Oder einfach ganz ohne Tier und nur Kartoffelbrei dazu. So wurde aus mir am Sonntagmittag eine glückliche Anikó!

Rosenkohl in Meerrettichsauce

Zutaten für 2-4 Portionen:
500 g Rosenkohl
1 Zwiebel
1 EL Butter
1 gehäüfter TL Mehl
2 gehäufte EL Schmand
1 EL frisch geriebener Meerrettich (auch aus dem Glas möglich)
Salz, Pfeffer
Spritzer Zitronensaft

(1) Den Rosenkohl putzen: Enden abschneiden, unschöne äußere Blätter entfernen. Je nach Größe die Köpfe halbieren oder ganz lassen und dann das Stielende kreuzweise einschneiden.
(2) In einem weiten Topf ca. 1,5 l Wasser aufkochen und salzen. Den Rosenkohl zugeben und in 10-12 Minuten bissfest garen. 125 ml (1/8 l) vom Kochwasser auffangen und den Rosenkohl abgießen.
(3) Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die Butter im Topf, in dem Rosenkohlköpfchen gekocht wurden, bei mittlerer Hitze zerlassen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Das Mehl darüber streuen und gut einrühren. Schluckweise unter Rühren das Rosenkohlkochwasser zugießen und den Schmand zugeben. Alles klümpchenfrei verrühren. Deckel auflegen und 5-8 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Dabei öfter umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt. Den Meerrettich unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Den vorgekochten Rosenkohl hinein geben und kurz wieder warm werden lassen.

Entweder pur zu Kartoffelbrei oder als Beilage zu Kurzgebratenem servieren.

Genießen!

Quelle: KüchengötterRosenkohl in Meerrettichsauce

Schnell, einfach und rosa – Radieschen Pickles

Ist Euch schon aufgefallen, dass die Radieschen neuerdings irgendwie langweilig schmecken? Nicht mehr scharf, nur noch ein Hauch des von mir geliebten Retticharomas. Schade eigentlich. Und trotzdem baue ich jedes Jahr wieder Radieschen auf dem Balkon an. Es ist auch einfach zu spaßig und interessant: Samenband auf die Erde legen, noch Erde drauf, gießen und warten. Und zwischendurch immer mal wieder gießen. Dann zeigen sich erst die hübschen, herzförmigen Keimblätter und so nach und nach kommen die richtigen Blätter und es bildet sich ein kleiner, roter Radieschenknubbel als Wurzel. Nach einigen Woche, je nach Wetter, wohnen dann perfekte, verzehrfertige Radieschen im Balkonkasten:

Aber was jetzt damit anstellen? Klar, kann man einfach so essen, aber, um ehrlich zu sein, so viele Radieschen esse ich dann pur auch nicht. Wäre ja nett, wenn man sie irgendwie haltbar machen könnte. Also durchsuchte ich das weltweite Zwischennetz nach eingelegten Radieschen, denn irgendwo auf Facebook sah ich mal ein Glas mit schick rosaner Flüssigkeit und Radieschenscheibchen. Fündig wurde ich beim Blog „Cookie + Kate“ und das Rezept erinnerte mich frappierend an sonstige Pickles-Rezepte. Kann also gar nicht verkehrt sein!

Es ist wirklich schnell gemacht, sehr unaufwendig und die Wohnung riecht nur kurz nach dem aufgekochten Essig. (Jetzt das Fenster weit aufreißen und die Essigmoleküle nach draußen entschwinden lassen!) Dann heißt es sich allerdings ein wenig gedulden: erst müssen die Pickles auf Zimmertemperatur abkühlen und ich lasse sie dann gerne mindestens 1 Tag im Kühlschrank ziehen, früher sind sie mir zu essigscharf. Aber dann wirklich wunderbar: ein bisschen prickelig, ein bisschen scharf, perfekt auf’s Brot oder einen Burger.

Radieschen Pickles

Zutaten für 1 Glas mit 500 ml Inhalt:
1 Bund Radieschen
(oder einige Radieschen plus 1 größere Rettichkugel)
1 großzügige Prise Chiliflocken
180 ml Weißweinessig
180 ml Wasser
2 TL Salz
3 EL Honig
1 TL Senfsaat
1 TL Koriandersaat

(1) Das Glas mit Deckel (Weck oder mit Drehverschluss) mit heißem Spüliwasser waschen und gut ausspülen. Auf dem Kopf gedreht auf einem sauberen Handtuch bis es benutzt wird, stehen lassen.
(2) Die Radieschen waschen, Blätter und Wurzelenden abschneiden, in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Eng in das Glas einschichten. Mit einer Prise Chiliflocken bestreuen.
(3) Den Essig, Wasser, Salz, Honig und Gewürze in einem Topf zum Kochen bringen, bis sich Honig und Salz aufgelöst haben. So kochend heiß vorsichtig über die Radieschen gießen (es wird wahrscheinlich ein klein bisschen übrig bleiben). Deckel drauf und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mindestens einen Tag im Kühlschrank reifen lassen.

Passt wunderbar auf Burger, kaltem oder warmem Käsetoast

Genießen!

Quelle: Spicy Quick Pickled Radishes

Bayrisch Kraut – Klassiker der Beilagenküche

Ich lebe nicht nur im Klein-Ankara oder Klein-Moskau Göttingens, nee offensichtlich auch Klein-Warschau. Die polnische Gemeinde hier ist nicht zu unterschätzen. Sie ist offensichtlich so kaufkräftig, dass es sich für einen Anbieter polnischer Wurstwaren und anderer Lebensmittel lohnt hier einmal wöchentlich einen Verkaufswagen vorbei zu schicken, der auch tatsächlich jeden Dienstagnachmittag von etlichen Damen und Herren erwartet wird. Ich habe es nur mitbekommen, weil ich zufällig einen Tag später aus der Arbeit gekommen bin und da einige mir bekannte Kunden sah. Und weil der Wagen gerade um die Ecke bog, habe ich die Chance ergriffen und ein paar schlesische Köstlichkeiten käuflich erworben. Und ich muss sagen, diese Würste waren wirklich sehr gut. Sogenannte Sonntagskrakauer habe ich zum Abendbrot gekocht und in Letscho mitgegart. Die oben sichtbare Bauernkrakauer nur in etwas Öl gebraten. Köstlich!

Aber nur gebratene Wurst ist auch kein richtiges Mittagessen für mich. Kartoffelbrei passt ja eh zu fast allem und an gemüsigem, war mir nach Kohl. In meinem alten Kindergarten, in dem auch zu Schulzeiten noch mittags essen ging, gab es manchmal Bayrisch Kraut, also etwas süßlicher Kohl. Das fand ich damals schon lecker und hat mich nicht mehr losgelassen. Also schnell in den weiten des Internets gesucht und bei den Küchengöttern fündig geworden. Das Rezept las sich gut. Und es war auch wirklich gut! Einfache, stressfreie Zubereitung (nicht nicht in 5 Minuten, habe ich aber auch nicht „schnell“ behauptet) und Geschmack wirklich vorzüglich! Probiert es ruhig aus, es lohnt sich!

Bayrisch Kraut

Zutaten für 4 Portionen als Beilage:
1 mittlerer Spitzkohl
(oder 1/2 Weißkohl)
1 Zwiebel
50 g durchwachsener Räucherspeck
2 EL Schmalz (Gans, Schwein, Butter)
1,5 EL Zucler
1/4 l Brühe
Salz, Pfeffer
1 TL Kümmel
2 EL Weißweinessig
1 Apfel
1 TL Speisestärke

(1) Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen, ihn halbieren und den Strunk rausschneiden. Die Hälften in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Den Speck ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Apfel vierteln, entkernen und fein würfeln.
(2) In einem größeren Topf das Schmalz erhitzen, den Speck und Zwiebel darin anbraten bei mittelhoher Hitze. Den Zucker zufügen und leicht karamellisieren. Die Brühe zugießen, mit Salz, Pfeffer, Kümmel und dem Essig würzen. Circa 3 Minuten köcheln lassen.
(3) Apfelstückchen und Kohlstreifen in den Topf geben und 30-40 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze schmoren lassen.
(4) Die Stärke in einer kleinen Tasse mit 3 TL kaltem Wasser anrühren und unter das fertige Kraut rühren. Einmal aufkochen lassen und nochmals kosten, ob noch etwas fehlt.

Zusammen mit Kartoffeln, Kartoffelbrei und z.B. Bratwurst oder Klops servieren.

Genießen!

Quelle: KüchengötterBayrisch Kraut

Sommer für den Winter: Gurkensalat im Glas

Gurken, meine große Liebe! Und Gurkensalat erst Recht! Als jemand mit halbem ungarischem Gensatz bin ich praktisch mit Gurkensalat aufgewachsen. Eigentlich gab es zu jedem Sonntagsessen in Ungarn Gurkensalat. Ihr merkt, der spielt eine große Rolle in meinem kulinarischen Leben *g*

Beim blauen, sozialen Netzwerk bin ich Mitglied in einer Gruppe, deren Thema Einkochen und anderweitiges Konservieren ist. Und in den dortigen Dateien blieb mein Blick auf einem Rezept zu Gurkensalat im Glas hängen. Die Idee hört sich ja nicht verkehrt an! Einmal Arbeit haben und dann nur schnell ein Glas öffnen, wenn man eine kleine Beilage braucht. Also fix vorbereitet und eingekocht. Letzten Samstag, nachdem mir noch ein anstrengend-schlaflose Nacht in den Knochen steckte und ich keine Lust zum aufwendigen Kochen hatte, bot sich die Gelegenheit zum Kosten, da es mittags nur schnelle Bratnudeln mit Ketchup und Ei gab. Und was soll ich sagen: tolles Zeug! Er ist natürlich anders als frischer Gurkensalat, aber aufgepimpt mit ein wenig Saurer Sahne und Paprikapulver oder so pur, richtig gut! Für gestresste oder leicht verpeilte Menschen eine sehr anständige Alternative!

Gurkensalat im Glas

Zutaten für knapp 2 l:
3 Salatgurken
1 Zwiebel
je Glas 1/2 Lorbeerblätter
je Glas 1/2 TL Senfkörner
gehackter Dill
200 g Zucker
200 ml Weißweinessig
3 EL Salz
1 l Wasser

Weck-Gläsern mit Gummiringen und Metallklammern
großer Topf oder Einkochautomat

(1) Die Gläser vorbereiten. Mit heißem Spüliwasser gut auswaschen, mit heißem, klarem Wasser gründlich ausspülen. Die Gläser in den Herd stellen, auf 120°C Ober-/Unterhitze stellen und in 15 Minuten sowohl trocknen als eben auch sterilisieren. Dann die Gläser aus dem Ofen holen und auf einem Holzbrett lauwarm abkühlen lassen. Die Deckel und Gummiringe in einem Topf mit Wasser bedecken, einen Schluck Essig hinzu und einige Minuten kochen lassen. So sterben auch dort die Bakterien ab. Bis sie gebraucht werden, im Topf lassen.
(2) Während die Gläser sterilisieren, den Salat vorbereiten. Die Gurken waschen, trocknen, Enden abschneiden und in dünne Scheiben hobeln (Die Küchenmaschine ist Dein Freund!). Die Zwiebel häuten und in dünne Halbringe schneiden. Lorbeerblätter, Senfkörner und Dill bereitstellen.
(3) Zucker, Weißweinessig, Salz und Wasser in einem Topf aufkochen lassen und so lange kochen bis Salz und Zucker aufgelöst sind.
(4) Die Gläser nach folgendem Prinzip befüllen: In die untere Hälfte eng die Gurkenscheiben einschichten, darauf ein paar Zwiebelstückchen, das halbe Lorbeerblatt, 1/2 TL Senfkörner und ca. 1 TL gehackter Dill. Den Rest des Glases dann wieder eng mit Gurkenscheiben auffüllen. Wenn alle Gläser befüllt sind, die Marinade in die Gläser gießen, dass sie zu ca. 3/4 gefüllt sind. Die Deckel samt Gummiringen mit zwei Metallklammern befestigen.
(5) Einen großen Topf, in den die Gläser passen mit einem alten Küchentuch oder zwei Lagen Küchenkrepp auslegen. Die Gläser hinein stellen und so viel lauwarmes Wasser zugießen, dass die Gläser mindestens zu 3/4 im Wasser stehen. (Wenn ihr Gläser stapelt, muss das oberste Glas mindestens 3/4 im Wasser stehen. Es macht nichts, wenn die Gläser komplett von Wasser bedeckt sind, weil kein Wasser eindringen kann.) Deckel auf den Topf und den Herd auf Stufe 4 von 6 stellen, wenn das Wasser kocht, die Temperatur auf Stufe 2 von 6 zurück stellen und 30 Minuten einkochen lassen. Nach der Zeit die Gläser heraus holen und auf einem Holzbrett stehend vollständig abkühlen lassen. Klammern entfernen und prüfen, ob der Einkochvorgang erfolgreich war, indem man die Gläser nur am Deckel hoch hebt. Noch eine Woche ziehen lassen und dann …

Genießen!

Quelle: Rezept aus einer Facebook-Gruppe

Ihr wollt mehr Grundlageninformationen zum „Wie? Was? Warum?“ des Einkochens?

Dubaier Ofen-Aubergine mit Couscoussalat – Dubaii padlizsán a sütőből kuszkusz salátával

Also ja, es ist wohl jetzt auch kalendarisch Frühling, allein er lässt noch ein wenig auf sich warten. So schneeregnete es hier in der Mitte Deutschlands doch tatsächlich noch. Und bei maximal 7°C Außentemperatur mag ich auch noch nicht so richtig die Balkonsaison einläuten, auch wenn die mehrjährigen Kräuter schon aus ihrem Winterquartier befreit wurden:

Und manchmal brauche ich einfach ein wenig Sommer auf dem Teller! Auf das neue Buch „Reisehunger“ von Nicole Stich wurde ich durch Frau Kaltmamsell aufmerksam gemacht, die schon im Februar diese Auberginen machte und mich sofort mit tropfendem Zahn vor dem Bildschirm sitzen ließen. Und da ich Frau Stichs Art zu schreiben und ihre Rezepte sehr zu schätzen weiß, wurde das Buch spontan käuflich erworben. Eine genauere Besprechung des Buches wird es auch noch geben, wenn ich noch mehr Rezepte nachgekocht habe. Und darauf kann sich die geneigte Leserschaft verlassen!

Na, jedenfalls sollten es diese Auberginen sein. Zuerst dachte ich, wahnsinnig aufwendig, nachdem ich die Zutaten sah. Aber nee, eigentlich gar nicht! Auberginen halbieren, einritzen, würzen, in Ofen, umdrehen, kurz nachwürzen, mit Joghurt bestreichen, fertig. Nix wovor man Angst haben müsste. Und das ist sooo gut, wenn es fertig ist! Ich glaube ja, dass viele Leute, die von sich sagen, Auberginen nicht zu mögen, haben sie einfach noch nicht lange genug gegart gegessen. Wenn man dies nämlich nicht tut, bekommen sie leicht eine gummiartige Konsistenz und das ist echt seltsam. Nicht so hier, das Fleisch der Aubergine wird wunderbar cremig. Die Würzung ist großartig: süßlich, nussig, scharf, perfekt mit der minzigen Frische des Joghurts! Ich liebeliebeliebe es einfach! Wird es definitiv öfter geben! Auch wunderbar für ein schönes Abendessen an einem lauen Sommerabend auf dem Balkon.

Nun sollte es für mich nicht nur ein Snack sein, sondern vollwertige Mahlzeit, also noch schnell einen bunten Couscous-Salat dazu gezaubert, der für sich genommen sogar vegan wäre (Wer darauf achten mag). Und zusammen war die Kombination wirklich großartig! Ach, was freue ich mich auf den Sommer und die neuerliche Vielfalt an Gemüsen :-)

Dubaier Ofen-Auberginen

Für 2 Personen als Snack:
2 große Auberginen
2-3 EL Olivenöl
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
großzügige Prise Chiliflocken (Pul Biber)
Salz
Pfeffer
2 EL Honig
1,5 EL weißer Sesam
1 Zitrone

Für die Sauce:
1/2 Bund Minze, feingehackt
oder
2 TL getrocknete Minze
200 g Naturjoghurt
Salz

(1) Den Ofen auf 220 !C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ich habe die Auberginen einfach in meiner großen ungarischen Auflaufform gemacht.
(2) Die Auberginen waschen, trocknen und der Länge nach halbieren. Das Fruchtfleisch der Hälften mehrmals bis zur Schale ein, aber nicht durchschneiden, so dass ein Gittermuster entsteht (siehe Bild unten). Großzügig mit Olivenöl einpinseln, mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel bestreuen. Auberginen mit den Schnittflächen nach unten auf das Backblech legen.  In den Ofen schieben (Mitte) und ca. 20 Minute backen.
(3) Zwischenzeitlich die Joghurtsauce zubereiten. Dafür den Joghurt mit der Minze verrühren und mit Salz abschmecken. Abgedeckt bei Zimmertemperatur durchziehen lassen bis die Auberginen fertig sind.
(4) Nach Ablauf der Zeit das Blech aus dem Ofen holen, die Auberginen umdrehen. Mit dem Honig beträufeln und dem Sesam bestreuen. Nochmals für 15-20 Minuten mit den Schnittflächen nach oben in den Ofen geben. Die Auberginen sollten etwas zusammengeschrumpelt sein, die Schnittfläche appetitlich braun und das Fleisch komplett durchgegart. Ansonsten noch ein paar Minuten weiter garen.
(5) Die fertigen Auberginen mit etwas Zitrone beträufeln und der Joghurt-Minz-Sauce bestreichen.

Das Fleisch der Aubergine ist jetzt so weich, dass es sich wunderbar löffeln lässt.

Genießen!

Quelle: Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer Verlag. München. p188

Einfachster Couscous-Salat

Zutaten für 4-6 Portionen:
125 g Couscous
Salz
1/2 Gurke
1/2 Paprikaschote
2 Frühlingszwiebeln
3-4 Tomaten
Pfeffer
1/2 Zitrone, Saft
2 EL Olivenöl
1/2 Bund Petersilie

(1) Den Couscous in eine Schüssel geben, wo der gesamte Salat dann Platz hat. Etwas salzen. Mit genau demselben Volumen an kochendem Wasser übergießen, wie der Couscous in einer Tasse einnimmt. Die Schüssel abdecken und quellen lassen.
(2) Während der Couscous quillt, das Gemüse schneiden. Die Gurke, je nach Wunsch schälen oder nicht, in mittelkleine Würfel schneiden, ebenso die Tomaten und Paprika. Von den beiden Frühlingszwiebeln die Enden abschneiden und dann in feine Ringe schneiden. Die Petersilie fein hacken. Alles zum Couscous geben. Gut durchrühren.
(3) Mit Salz, Pfeffer, dem Zitronensaft und Olivenöl abschmecken. Etwas durchziehen lassen.

Genießen!

*********************** Magyar ***********************

Sokan nem szeretik a padlizsánt. Gondolom azért mert sohase rendesen főztek. A padlizsánhúsnak nagyon puha kell lennie, akkor a leg finomabb! És sokan nem adnak neki elég időt. Pedig olyan jó és egészséges lehet. Ez a recept egy olyan amivel a legszkeptikusabb embert lehet váltotatni padlizsán rajongóra. Probáljátok ki, igazán nagyon jó és egyszerűen csinálni!

Dubaii padlizsán sütőből

Hozzávalók 2 főre imbiszre:
2 padlizsán
olíva olaj
só, bors
1 kk őrölt római kömény
csipet chili pehely
2 ek méz
1,5 ek szezám
1 citrom

A joghurtszószhoz:
1/2 csokor menta, finomra vágva
vagy 2 tk száritott menta
200 g natúr joghurt

(1) A sütőt előmelegítünk 220°C-ra. Sütőpapírral teregetünk egy tepsire.
(2) A padlizsánt hosszuban felezünk. A feleket be- de nem átvágjuk hogy rácsmintát lehet látni (nézzetek meg a képet). Nagyvonalúan bekennünk olíva olajjal és rá szórunk a sót, bors, romai köményt és chili pehélyel. Forditva tesszünk a tepsire és sütünk a közepén kb. 20 percig.
(3) Közben a joghurtszószt csinálunk. A joghurtot a mentával össze keverünk és ízlésszerint sózunk. Félre teszünk.
(4) A padlizsános tepsi ki hozunk a sütőből és fordítunk. Rá csöpögtetünk a mézet és szórunk a szezámmagok. Vissza teszünk még 15-20 percig a sütőbe. A padlizsánhúsnak most nagyon puha kell lennie.
(5) A végen ízletisünk citromlével és rá kennünk a mentás joghurt.

Ki kanállal nagyon jó lehet enni.

Jó étvágyatok!

Forrás: Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer Verlag. München. p188

Egyszerű kuszkusz saláta

Hozzávalók 4-6 adagra:
125 g kuszkusz

1/2 kígyóuborka
1/2 sárga kaliforniai paprika
2 szál újhagyma
3-4 paradicsomok
bors
1/2 citrom, lé
3 ek olíva olaj
1/2 csokor petrezselyem

(1) A kuszkusz és egy csipet sót egy tálban teszünk a miben az egész salátának van hely. Annyi forró vizet öntünk rá mint a kuszkusz egy pohárban helyet elvisz.  Lefedezünk és hagyunk állni.
(2) Közben elöre készitünk a zöldségek. Az uborka, paradicsom és paprikát kisebb közepes kockára vágunk. Az újhagymát vékony szeletekre. Mindent a kuszkuszhoz teszünk. Sózunk és borsózunk. Együtt az olíva olajjal és citromlével összekeverünk. A végén a petrezselymet finomra vágunk és alá keverünk. Egy kis időt hagyunk állni.

Jó étvágyatok!

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