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Grüne Bohnen mit Zwiebeln und Salbei aus dem Ofen

Ertragt Ihr noch ein Bohnenrezept bevor die Saison komplett um ist? Hier ist noch eine Variante aus dem Ofen, die viel einfacher daher kommt. Keine exotischen Gewürze, keine Extrazubereitungsschritte, einfach nur das Gemüse putzen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl vermischen und ein paar im Garten liebevoll gezupfte Salbeiblätter darauf verteilen. Für ne dreiviertel Stunde in den Ofen verfrachten und fertig! Und lecker!

Ihr könnt dafür jede Sorte frische Bohnen verwenden, die Ihr mögt: Buschbohnen, Prinzessbohnen, Stangenbohnen, gelbe Wachsbohnen. Egal! Kauft was Euer Markt hergibt oder pflückt die Pflanzen im Garten leer. Die Bohnen müssen diesmal auch nicht in einer Schicht auf dem Blech liegen, weil sie eher im eigenen Saft schmoren, denn rösten sollen. Wenn Ihr das Rezept aus 1 kg Bohnen machen wollt, nutzt die normal großen Backbleche für Euren Ofen. Ich habe für mein Pfund Bohnen ein halb großes Blech genommen.

Und sie schmecken einfach wunderbar! Schön intensiv nach Bohnen und das passt einfach wunderbar zum Geschmack der gerösteten Zwiebel- und Knoblauchstücke. Auch der Salbei wird lustig knusprig und gibt dem ganzen Gericht ein wunderbares Aroma. Wem die Currybohnen zu gewagt waren, probiert gerne diese Variante aus :-)

Grüne Bohnen mit Zwiebeln und Salbei aus dem Ofen

Zutaten für 2-3 Portionen als Beilage:
500 g Grüne Bohnen (gerne gemischte Sorten)
1 rote Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl
5-8 Salbeiblätter

(1) Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein kleineres Backblech mit Backpapier belegen.
(2) Die Bohnen putzen, waschen, abtropfen lassen. Die Zwiebel und Knoblauchzehen häuten. Die Zwiebel in achteln. Die Bohnen mit den Zwiebeln und ganzen Knoblauchzehen in eine Schüssel geben. Mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer gut vermischen. Auf das Backblech geben. Die Bohnen dürfen ruhig übereinander liegen. Zum Schluss den Salbei durch das restliche Fett in der Schüssel ziehen und auf den Bohnen verteilen.
(3) Die Bohnen auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und ca. 45 Minuten backen.

Genießen!

Quelle: Chili és vaníliaZsályás, lilahagymás, nyári sült zöldbab

Drei vegane Salate zum Grillen

Ist das Wetter wieder angenehm warm? Lädt es zum Grillen mit Freunden ein? Ich hoffe doch, denn jetzt am 19. Juli, wo ich diesen Beitrag schreibe, weiß ich es einfach noch nicht … Trotzdem möchte ich Euch diese drei Salate nicht vorenthalten, die sich perfekt als Grillbeilage eignen.

Zufällig sind die alle vegan geraten. Ich mag es einfach lieber, wenn mein Salat aus viel Gemüse besteht, wenn das Grillgut schon etliche tierische Proteine (egal, ob von Käse oder Fleisch) enthält.

Als erstes möchte ich Euch einen Couscous-Salat zeigen, dessen Gemüse auf der Idee von Ratatouille basiert. Die Paprika-, Auberginen- und Zucchinistücke hab ich angebraten und dabei provenzalisch gewürzt, während die Kirschtomaten roh in den Salat kamen. Noch frische Petersilie und Zitronensaft und -schale dazu und ein frischer Salat ist fertig.

Ratatouille-Couscous-Salat

Zutaten für 3 Portionen:
1/2 Paprikaschote
1 kleine Aubergine
1 mittlere Zucchini
1 Knoblauchzehe
4,5 + 4 EL Olivenöl
2 TL Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer
1 kleine Tasse Couscous
1 kleine Tasse kochendes Wasser
6-10 Cherrytomaten
1/2 Bund Petersilie
1/2 Zitrone, Saft + Schale

(1) Zuerst das Gemüse vorbereiten. Die Paprikaschote entkernen. Von Zucchini und Aubergine die Enden abschneiden. Alles in 1 cm große Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe häuten und in dünne Scheiben schneiden.
(2) In einer Pfanne 1,5 EL Öl bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen. Die Paprikawürfel hinein geben und bei dieser Hitze einige Minuten anbraten bis sich braune Stellen auf der Haut bilden und die Paprika etwas angegart, aber noch Biss hat. Jetzt noch für 1 Minuten die Knoblauchscheiben zugeben. Die fertigen Würfel in eine Schüssel geben und zur Seite stellen. Wieder 1,5 EL Öl erhitzen und die Zucchiniwürfel anbraten. Etwas salzen und pfeffern sowie 1 TL der Kräuter der Provence über die Zucchini streuen. So lange anbraten bis sie etwas gebräunt sind. Zu den Paprika nehmen. Wieder 1,5 EL Olivenöl erhitzen und die Auberginenwürfel anbraten. Auf mittlere Hitze runter schalten, salzen, pfeffern und ebenfalls mit Kräutern der Provence bestreuen. So lange garen lassen bis die Aubergine weich-cremig und nicht mehr gummiartig ist. Wer Angst hat, dass sie verbrennen, gibt etwas Wasser drüber und lässt es verkochen. Auch zu dem restlichen Gemüse geben.
(3) Den Couscous in eine kleinere Schüssel geben, etwas salzen. Mit dem kochenden Wasser übergießen, abdecken und 5-10 Minuten quellen lassen. Mit der Gabel auflockern und zum angebratenen Gemüse geben.
(4) Die Cherrytomaten vierteln, die Petersilie fein hacken. Zum Salat geben. Mit der Zitronenschale und dem Saft würzen. Noch etwas salzen und pfeffern. Das restliche Olivenöl zugeben und alles gut verrühren. Etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Genießen!

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Vor wenigen Wochen war die beste Nadine und ihre Familie zum Grillen bei mir. Weil ein sehr heißer Tag angesagt war und Nadine gerade in anderen Umständen ist, wollte ich einen Kartoffelsalat ohne Mayo machen. Nachdem sich noch ein paar Radieschen und etwas Gurke im Kühlschrank fanden, wurden die mit in den Salat gehobelt. Als Dressing benutzte ich die klassische süddeutsche Variante mit Brühe, Essig und Senf. Zum Schluss frischer Schnittlauch vom Balkon drüber gestreut und fertig war ein köstlicher, herzhafter Kartoffelsalat, den alle sehr gerne mochten. Blieb wirklich nur eine Winzigkeit übrig (die Portion war echt groß, wenn ich bedenke, was wir alles noch zum Essen hatten *g*), die Nadine dann für ihr Büromittagessen am nächsten Tag mitnahm :-)

Leichter Kartoffelsalat mit Radieschen und Gurken

Zutaten für 4 Portionen:
1 kg vorwiegend festk. oder festkochende Kartoffeln
Salz
1 Prise Kümmel
1/2 Bund Radieschen
1/2 Salatgurke
1 Zwiebel
2 + 4 EL neutrales Öl
250 ml Gemüsebrühe
4 EL Weißweinessig
Pfeffer
2 TL Zucker
1 EL Senf
1 Bund Schnittlauch

(1) Am Vortag die Kartoffeln in der Schale in Salzwasser gewürzt mit ein wenig Kümmel garen. Abgießen, etwas abkühlen lassen, pellen und dann im Kühlschrank bis zum nächsten Tag lagern.
(2) Die Radieschen und Gurke putzen und mit Hilfe eines Hobels in dünne Scheibenhobeln. Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die vorgekochten Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben, die Platz für den fertigen Salat hat. Die Kartoffelscheiben gut salzen und pfeffern.
(3) In einem kleinen Topf 2 EL Öl auf mittlerer Hitze heiß werden lassen. Die Zwiebeln zufügen und in einigen Minuten weich dünsten. Die Brühe zugießen. Auch den Essig und dann mit Salz, Pfeffer, Zucker und Senf würzen. Gut verrühren und kurz aufkochen lassen. Kosten, ob noch etwas fehlt und nachjustieren. Das Dressing sollte sehr würzig schmecken.
(4) Das fertige Dressing über die Kartoffelscheiben gießen und vorsichtig umrühren. Die restlichen 4 EL Öl drüber geben. Dann die Radieschen- und Gurkenscheiben vorsichtig unterheben. Etwa 30 Minuten ziehen lassen.
(5) Den Schnittlauch fein hacken und kurz vorm Servieren drüber streuen.

Genießen!

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Mögt ihr eher asiatische Aromen? Dann ist dieser Salat vielleicht was für Euch! Mir war schon länger nach einem asiatischen Salat, aber so recht wurde ich mit der Idee, Mie- oder Ramen-Nudeln zu benutzen nicht warm. Da fiel mir ein, dass ich ja noch Soba-Nudeln, also japanische Nudeln aus Buchweizen im Vorratsschrank hatte. Das wäre doch eine Idee, dazu noch etwas Gemüse. Neben den üblichen Verdächtigen Möhre, Paprika und Frühlingszwiebel wanderten auch Gurke und Zuckerschoten in die Schüssel. Das Dressing fand ich auf dem amerikanischen Blog „May I have that recipe?“ und war sofort angefixt von den Zutaten Miso und Orange. Die restlichen Zutaten waren auch alle da. Perfekt! Ich habe die Mengen ein bisschen verändert, aber auch so wurde es ein wunderbar würziges und gleichzeitig herrlich fruchtiges Dressing, das wie gemacht ist für die nussigen Sobanudeln und das Gemüse. Der Salat muss auch nicht lange durchziehen, sollte aber, wenn möglich, am selben Tag gegessen werden. Am nächsten ist das Gemüse nicht mehr so schön knackig und die Nudeln werden von der Konsistenz unschöner.

Soba-Salat mit fruchtigem Miso-Dressing

Zutaten für 2 Portionen:
1 mittelkleine Möhre
1/3 Salatgurke
1/2 Spitzpaprika
1 handvoll Zuckerschoten
1 größere Frühlingszwiebel
100 g Sobanudeln

2 EL Sesamkörner

Fruchtiges Miso-Dressing:
2 cm Ingwer
2 TL helles Miso
Saft von je 1/2 Zitrone und Orange
1 EL Reisessig
1,5 EL Ahornsirup
3 EL Olivenöl

(1) Zuerst das Gemüse vorbereiten. Die Möhre schälen und in streichholzgroße Streifen schneiden. Die Gurke waschen, trocknen, halbieren, entkernen und in dünne Halbmonde schneiden. Von der halben Spitzpaprika die weißen Scheidewände entfernen, in feine Streifen schneiden, die dann noch halbiert werden. Die Zuckerschoten waschen, trocknen, Enden entfernen und die Schoten schräg dritteln. Von der Frühlingszwiebel das Wurzelende abschneiden, die unschöne äußere Schicht abziehen und in feine Ringe schneiden. Alles in eine Schüssel geben.
(2) Für das Dressing den Ingwer schälen und fein reiben. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einer kleinen Schüssel gründlich verrühren. Über das Gemüse gießen und verrühren.
(3) In einem Topf 1 l Wasser zum Kochen bringen. Wenn es kocht, die Sobanudeln nach Packungsanweisung bissfest garen (hier 3 Minuten). In ein Sieb abgießen und unter laufendem, kalten Wasser abschrecken. Zum Gemüse und dem Dressing in die Schüssel geben und gut verrühren.
(4) Eine kleine Pfanne auf mittelhoher Hitze heiß werden lassen. Die Sesamkörner zufügen und unter gelegentlichem Schütteln goldbraun rösten. Über den Salat streuen.

Genießen!

Quelle: Dressing nach „May I have that recipe“ – Cold Soba Noodles with White Miso Dressing

Wir retten … sauer eingelegtes Gemüse auf türkische Art: Karışık Turşu

Meine osteuropäischen Wurzeln lassen sich nicht verleugnen. Ich mag Fleisch, es ist immer Saure Sahne im Kühlschrank und ich habe eine große Vorliebe für eingelegtes Gemüse, egal ob die Essigvariante oder in Salzlake. Noch bevor mir einfällt einen Salat als Beilage zu reichen, sind schon eingelegte Rote Bete, Gurke oder Kürbis auf einem Tellerchen gelandet. Ich liebe das Zeug einfach und in den letzten Jahren begann ich auch, die Lieblingsgemüse selbst einzulegen. Ihr fragt Euch jetzt sicherlich, warum ich mir diese Arbeit mache, wenn es Gewürzgurken, süßsauren Kürbis und Rote Bete auch in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Aber habt ihr mal auf die Zutatenliste geguckt? Bei den konventionellen, deutschen Produkten sind kaum noch unverarbeitete Zutaten drin außer Wasser und Salz, stattdessen findet man diverse Aromen statt Gewürzen wie Senf oder Piment, statt Zucker werden unterschiedliche Abarten wie Fruktose-Glucose-Sirup und Konsorten benutzt. Wo ist denn bitte schön das Problem, da echte Senfkörner reinzuschmeißen und einfach nur Salz und Zucker zu benutzen, anstatt drei unterschiedlich benannter Zuckervarianten? Ich will das alles nicht! Ich will die ganzen E-Stoffe nicht in meinem Körper haben. Ich will die Zutaten eindeutig zuordnen können. Und genau deswegen mache ich mein eigenes Gemüse ein oder wenn ich es kaufe, achte ich genau darauf, was drin ist!

Und zum Glück bin ich nicht die einzige, sondern die Damen (und Herren) von der Rettungstruppe liegen mit mir auf einer Wellenlänge, weswegen wir heute sauer eingelegtes Gemüse und Obst retten. Natürlich habe ich auch die anderen Teilnehmer nach dem Rezept wieder aufgezählt, so dass sich die geneigte Leserschaft wieder viel Inspiration holen kann.

Dieses Mal zeige ich Euch allerdings kein ungarisches oder deutsches Rezept, sondern wende mich der türkische Küche zu, die ich ebenfalls sehr liebe! Türkische Küche ist so viel mehr als Döner und wird zu Recht als eine der besten der Welt genannt. Seit ich im Klein-Ankara Kassels gelebt habe, weiß ich die türkischen Zutaten sehr zu schätzen. Sie kochen sehr gemüselastig, sehr vielfältig und würzig, aber nicht zu abgehoben in den Geschmackskombinationen. Und sie scheinen eingelegtes Gemüse zu mögen, was mir bis dato unbekannt war. Aber beim Durchblättern des großartigen Kochbuchs „Türkei vegetarisch“ von Orhan und Orkide Tançgil fiel mir ihr Rezept für in Essig und Salzlake eingelegtes Gemüse auf, dass sich super für meine damaligen Gemüsereste und die übrig gebliebenen unreifen Tomaten aus dem elterlichen Schrebergarten eignete. Also schnell noch zwei 1,5 l-Gläser besorgt und ab ging es. Was ich etwas amüsant fand, war die Zugabe der einzelnen getrockneten Kichererbsen, aber sie unterstützen wohl die Fermentation. Für dieses Gemüse könnt ihr wirklich viel unterschiedliches Gemüse verwenden, auch wenn ihr Reste habt. Die letzten Bohnen aus dem Garten lohnen sich nicht mehr für eine Suppe, dann rein damit? Es hängen noch vereinzelt grüne Tomaten am Strauch, aber es ist zu kalt zum Reifen? Ihr werdet nicht an einer Solaninvergiftung sterben, wenn ihr sie auch mit reinpackt. Und es ist so einfach zubereitet, braucht nur ein bisschen Zeit zum Reifen. Während der Wartezeit hab ich ein paar Mal wirklich vorsichtig den Deckel geöffnet, da sich doch Gase entwickeln, die auch raus wollen, ich aber keine Lust auf großes Sprudeln in der Küche hatte. Das hat sich bewährt. Und wenn ihr genug gewartet habt,…

… dann kommt großes Geschmacksglück! Noch knackiges Gemüse, leicht säuerlich und salzig. Wirklich sehr angenehm! Ihr müsst nur ernsthaft auf Sauberkeit achten, sowohl bei der Zubereitung als auch beim Herausnehmen des Gemüses. Das Glas gründlich reinigen vor dem Einschichten des Gemüses und zum Herausnehmen nur sauberes Besteck nehmen und die Gabel nicht zwischendurch ablecken, wenn ihr mehrmals ins Glas geht. Dann könnt ihr lange Freude an Eurem eingelegten Gemüse haben, wenn es nicht schon schnell in Euren Mägen verschwindet, weil es so köstlich ist!

Karışık Turşu – Eingelegtes Gemüse auf türkische Art

Zutaten für ein 1,5l Glas:

1 l Wasser
100 ml Apfelessig
80 g grobes Steinsalz (kein Meersalz)
1 kg junges, knackiges Gemüse
(Weißkohl, Rote Bete, unreife Tomaten, Möhren, Einlegegurken,
rohe Brechbohnen, Blumenkohl, Peperoni, Kohlrabi, Paprika etc.)
6-8 getrocknete Kichererbsen
5-6 Knoblauchzehen
10-15 Pfefferkörner
1-2 Lorbeerblätter
2-3 Stengel Dill und/oder Koriander oder Sellerieblätter

(1) Das Glas mit heißem Wasser und Spülmittel gut auswaschen und dann mit heißem Wasser gründlich nachspülen, damit alle Spülmittelreste verschwinden. In den kalten Ofen auf das Gitter legen, den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze stellen und das Glas 15 Minuten drin lassen ab dem Zeitpunkt, wo die Temperatur erreicht ist. Herausholen und auf einem Holzbrettchen abkühlen lassen.
(2) Als erstes die Lake zubereiten. Dafür das Wasser aufkochen und abkühlen. Dann Essig und Salz einrühren bis sich das Salz aufgelöst hat.
(3) Das Gemüse gründlich waschen und/oder putzen. In etwa gleich große Stücke schneiden. Wenn etwas größer bleibt (z.B. die Einlegegurken) dann mit einem Spieß oder Gabel einstechen, damit die Lake gut eindringen kann. Die Knoblauchzehen schälen.
(4) Die Kichererbsen in das Glas legen. Gemüse, Knoblauchzehen und Pfefferkörner in das Glas schichten. Dabei dicht packen, so dass möglichst wenig Hohlräume entstehen. Obenauf kommen die frischen Kräuter.
(5) Die Salzlake vorsichtig aufgießen, bis alles Gemüse bedeckt und das Glas voll ist. Um alles unter der Oberfläche zu halten mit einem kleinen Schälchen/Tellerchen/Stein beschweren, der auch drin bleibt, wenn der Deckel verschlossen ist. Vorsichtig am Glas schütteln, damit alle Luftbläschen nach oben steigen. Den Deckel verschließen und das Glas 2-3 Tage auf dem Deckel stehend lagern, dann umdrehen und an einem kühleren Ort 3-4 Wochen reifen lassen. Das Glas auf einen tiefen Teller stellen, da etwas Flüssigkeit austreten kann. Manchmal auch wirklich vorsichtig den Deckel öffnen, damit die sich gebildeten Gase, entweichen können.

Wenn das Gemüse fertig ist, im Kühlschrank lagern, damit der Reifeprozess unterbrochen wird. Das Gemüse NUR mit sauberem Besteck aus dem Glas holen, nicht mit den Fingern oder abgelecktem Besteck, dann sollte es auch einige Wochen bis Monate halten.

Passt zu Kurzgebratenem, Frikadellen, Ragouts (egal, ob Gemüse oder Fleisch).

Quelle: Tançgil, O., Tançgil, O., Seiser, K. (Hg.) (2015): Türkei vegetarisch. Christian Brandstätter Verlag. Wien. p 131

Und falls ihr auf den Geschmack gekommen seid, bei den anderen Mitstreitern der Rettungstruppe, gibt es noch mehr Ideen:

Kovászos zöldbab – Fermentierte Salzbohnen aus Ungarn

Es gibt ja Leute, die oft und gerne grüne Salate in diversesten Variationen als Beilage zu fast sämtlichen Mahlzeiten servieren. Ich kann das nicht. Irgendwie kommt mein Kopf nicht auf die Idee Eichblattsalat zu Pasta zu servieren. Wenn ungekochte Beilagen, dann am allerliebsten eingelegtes Gemüse, da lassen sich meine ungarischen Gene einfach nicht verleugnen! Ich habe immer eingelegtes Gemüse im Haus und 90% der Zeit auch ein geöffnetes Glas im Kühlschrank, seien es eingelegte Rote Bete, Gewürzgurken oder Kürbis. Und jetzt im Sommer ist die perfekte Zeit um fermentiertes Salzgemüse einzulegen. Denn dafür braucht man ein paar Tage ordentliche Wärme. Meine geliebten Kovi ubi kennt die geneigte Leserschaft ja schon, aber letztes Jahr stolperte ich über ein Rezept, in dem nach derselben Methode frische Buschbohnen eingelegt werden. Die schön warmen Tage im September nutzte ich aus, um es mit Bohnen aus dem elterlichen Schrebergarten auszuprobieren. Erstmal nur ein kleine Portion, weil ich doch ein bisschen skeptisch war, ob der rohe Verarbeitung der Bohnen. Und wir wissen ja, dass rohe Böhnchen leicht giftig sind und Bauchprobleme verursachen können. Aber die Gärung in dem leichten Salzwasser macht irgendwas mit den Buschbohnen, dass sie danach sehr bekömmlich sind. Und knackig! Und würzig! Und richtig lecker! Probiert das unbedingt aus!

Ich habe die Junihitze der letzten Zeit genutzt und eine größere Portion angesetzt, die dann hoffentlich ein paar Wochen im Kühlschrank hält. Die Portion vom letzten Jahr hielt im im untersten Kühlschrankfach bis vor ca. 4 Wochen, ihr müsst nur darauf achten, dass ihr die Bohnen mit sauberem Besteck aus dem Glas holt, nicht die Gabel ablecken und auch nicht mit den Fingern in die Flüssigkeit, weil Bakterien von der Haut sich gerne mal in der Flüssigkeit vermehren. Ihr merkt, Sauberkeit ist wichtig und verlängert die Haltbarkeit Eurer eingelegten Köstlichkeiten erheblich! So, und wenn die nächste Hitzewelle angesagt ist, schnell beim Gemüsehändler des Vertrauens Einlegegurken und Buschbohnen erstehen und diese Schätze ansetzen!

Kovászos zöldbab – Fermentierte Salzbohnen

Zutaten für ein 1l-Glas:
500 g grünen Buschbohnen
1 Bund Dill (gerne mit Blüten)
3-5 Knoblauchzehen
1 l Wasser
1 EL Salz
1 TL Pfefferkörner
1 Scheibe Weißbrot

evtl. etwas zum Beschweren

(1) Die Enden der Bohnen abschneiden und die Bohnen halbieren. Alle gut waschen. Den Dill ebenfalls waschen. Die Knoblauchzehen häuten.
(2) Das Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und das Salz einrühren bis es sich aufgelöst hat. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
(3) Das Glas gründlich mit Spüli säubern und unter heißem Wasser ausspülen. Auf einem sauberen Handtuch etwas abtropfen lassen.
(4) Jetzt geht es ans Füllen. Die Hälfte des Dills auf den Boden des Glases legen. Dann die Pfefferkörner zufügen. Die Bohnen hinein füllen, sie dürfen ruhig eng liegen. Ein bisschen mit den, natürlich sauberen, Händen stopfen schadet nicht. Zwischendurch die Knoblauchzehen mit hineinlegen. Den Rest vom Dill obenauf. Ebenso die Weißbrotscheibe. Dann das Salzwasser aufgießen bis alles bedeckt ist. Falls das Brot herausgucken sollte, mit einem kleinen Deckel oder Schälchen beschweren, dass alles unter Wasser ist. Locker mit einem Deckel oder Alufolie abdecken, so dass noch Luft ran kommt
(5) Das Glas in eine irdene Schüssel stellen, damit eventuell auslaufende Flüssigkeit nicht Euren Tisch auf dem Balkon einsaut. Alles raus an einen sonnigen Ort stellen und je nach Temperatur 3-5 Tage stehen lassen (je wärmer, desto kürzer). Es sollten kleine Bläschen in der Flüssigkeit entstehen und die Bohnen sich militärgrün verfärben und leicht glasig werden. Wenn das geschehen ist, sind die Bohnen fertig. Brot und Dill entfernen. Die Bohnen (wer mag auch Knoblauchzehen) in ein sauberes, großes Glas geben und die Flüssigkeit durch ein Sieb darüber gießen. Im Kühlschrank lagern.

Wenn ihr die Bohnen immer mit sauberem Besteck entnehmt (Gabel nicht ablecken etc. *g*), dann halten die sich auch einige Monate im Kühlschrank.

Sie passen als Beilage zu diversen Gulascharten, Kurzgebratenem, vielleicht auch Käse?

Genießen!

Quelle: nach Izes életKovászos zöldbab

Typische Winterbeilage – Rosenkohl in Meerrettichsauce

Ich scheine in letzter Zeit meine Vitaminzufuhr etwas vernachlässigt zu haben. Jedenfalls schreit momentan jede Faser meines Körpers nach Gemüse, sei es roh oder gekocht. Ich habe sogar Blattsalat gegessen… Das passiert mir sonst nie! Aber trotzdem möchte ich in meiner Küche gerne saisonal bleiben.

Im Supermarkt neben an sprangen mir direkt Rosenkohlköpfchen in den Korb. Ich liebeliebeliebe Rosenkohl! Ich weiß, daran scheiden sich die Geister, aber Zwerg und ich mochten den schon immer! Und auch in jeder Variante: simpel gekocht mit Butter und Muskatnuss, in der Rindfleischsuppe, im Ofen geröstet, als Gratin mit Rosmarin, zusammen mit Möhren als Gemüsebeilage oder im Auflauf mit Spätzle. Ihr seht vielfältige Möglichkeiten, die auch schon hier im Blog vertreten sind. Und jetzt stelle ich Euch noch eine Version vor, die ich mir auch gut als Beilage zum Weihnachtsessen vorstellen kann.

Im russischen Supermarkt sind mir letztens frische Meerrettichwurzeln aufgefallen, die ich sofort mitnahm. Ich liebe Meerrettichschärfe! Auch wenn ich Chilischärfe nicht ertrage, so rein körperlich, funktioniert die Schärfe von Senfölen, wie sie im Meerrettich (und natürlich Senf) reichlich enthalten sind sehr gut. Und gesund sind sie noch dazu, da sie antibiotisch wirken. Und da sind noch etliche andere gute Inhaltsstoffe in diesen Wurzeln: Unmengen an Vitamin C, Vitamin B1, B2 und B6, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Ihr seht, es spricht nichts dagegen sich öfter ein bisschen Schärfe aus dem Meerrettich zu gönnen! Bis Pfeffer nämlich allgemein erschwinglich war, war das eine der wenigen Quellen für Schärfe und wurde daher oft verwendet. Und das praktische ist, dass er auch verwildert in der freien Natur wächst. Also prinzipiell könnt ich auch selbst welchen jagen und erlegen gehen. Wozu bin ich Botanikerin *g* Traditionell wird Meerrettich zu Gerichten wie Räucherfisch, Sauerfleisch, Tafelspitz oder auch Roastbeef gereicht. Aber auch verschiedene Gemüsearten lassen sich hervorragend damit kombinieren, man denke nur an Rote Bete und eben Rosenkohl.

Und diese Kombination kam mir in den Sinn, als die Rosenköhlchen in meinen Einkaufskorb hüpften. Schnell recherchiert und mich für eine Meerrettichsauce entschieden, in die der vorgekochte Rosenkohl kommt. Die Sauce ist auf Mehlbasis, aber erfreulicherweise wird keine Sahne als Flüssigkeit verwand, sondern das Kochwasser des Rosenkohls und Schmand, der auch noch eine angenehme Säure bringt. Die Zubereitung ist wirklich denkbar einfach und kann sich für Weihnachten entzerren lassen – einfach den Rosenkohl schon putzen, vorkochen und im Kühlschrank parken bis ihr dann kurz vorm Essen die Sauce macht und den Kohl einfach nur darin aufwärmt. Tadaa! Eine wunderbare Beilage zu festlich Kurzgebratenem wie Steak oder Roastbeef, funktioniert aber auch tadellos zu Frikadellen oder Bratwurst. Oder einfach ganz ohne Tier und nur Kartoffelbrei dazu. So wurde aus mir am Sonntagmittag eine glückliche Anikó!

Rosenkohl in Meerrettichsauce

Zutaten für 2-4 Portionen:
500 g Rosenkohl
1 Zwiebel
1 EL Butter
1 gehäüfter TL Mehl
2 gehäufte EL Schmand
1 EL frisch geriebener Meerrettich (auch aus dem Glas möglich)
Salz, Pfeffer
Spritzer Zitronensaft

(1) Den Rosenkohl putzen: Enden abschneiden, unschöne äußere Blätter entfernen. Je nach Größe die Köpfe halbieren oder ganz lassen und dann das Stielende kreuzweise einschneiden.
(2) In einem weiten Topf ca. 1,5 l Wasser aufkochen und salzen. Den Rosenkohl zugeben und in 10-12 Minuten bissfest garen. 125 ml (1/8 l) vom Kochwasser auffangen und den Rosenkohl abgießen.
(3) Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die Butter im Topf, in dem Rosenkohlköpfchen gekocht wurden, bei mittlerer Hitze zerlassen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Das Mehl darüber streuen und gut einrühren. Schluckweise unter Rühren das Rosenkohlkochwasser zugießen und den Schmand zugeben. Alles klümpchenfrei verrühren. Deckel auflegen und 5-8 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Dabei öfter umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt. Den Meerrettich unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Den vorgekochten Rosenkohl hinein geben und kurz wieder warm werden lassen.

Entweder pur zu Kartoffelbrei oder als Beilage zu Kurzgebratenem servieren.

Genießen!

Quelle: KüchengötterRosenkohl in Meerrettichsauce

Schnell, einfach und rosa – Radieschen Pickles

Ist Euch schon aufgefallen, dass die Radieschen neuerdings irgendwie langweilig schmecken? Nicht mehr scharf, nur noch ein Hauch des von mir geliebten Retticharomas. Schade eigentlich. Und trotzdem baue ich jedes Jahr wieder Radieschen auf dem Balkon an. Es ist auch einfach zu spaßig und interessant: Samenband auf die Erde legen, noch Erde drauf, gießen und warten. Und zwischendurch immer mal wieder gießen. Dann zeigen sich erst die hübschen, herzförmigen Keimblätter und so nach und nach kommen die richtigen Blätter und es bildet sich ein kleiner, roter Radieschenknubbel als Wurzel. Nach einigen Woche, je nach Wetter, wohnen dann perfekte, verzehrfertige Radieschen im Balkonkasten:

Aber was jetzt damit anstellen? Klar, kann man einfach so essen, aber, um ehrlich zu sein, so viele Radieschen esse ich dann pur auch nicht. Wäre ja nett, wenn man sie irgendwie haltbar machen könnte. Also durchsuchte ich das weltweite Zwischennetz nach eingelegten Radieschen, denn irgendwo auf Facebook sah ich mal ein Glas mit schick rosaner Flüssigkeit und Radieschenscheibchen. Fündig wurde ich beim Blog „Cookie + Kate“ und das Rezept erinnerte mich frappierend an sonstige Pickles-Rezepte. Kann also gar nicht verkehrt sein!

Es ist wirklich schnell gemacht, sehr unaufwendig und die Wohnung riecht nur kurz nach dem aufgekochten Essig. (Jetzt das Fenster weit aufreißen und die Essigmoleküle nach draußen entschwinden lassen!) Dann heißt es sich allerdings ein wenig gedulden: erst müssen die Pickles auf Zimmertemperatur abkühlen und ich lasse sie dann gerne mindestens 1 Tag im Kühlschrank ziehen, früher sind sie mir zu essigscharf. Aber dann wirklich wunderbar: ein bisschen prickelig, ein bisschen scharf, perfekt auf’s Brot oder einen Burger.

Radieschen Pickles

Zutaten für 1 Glas mit 500 ml Inhalt:
1 Bund Radieschen
(oder einige Radieschen plus 1 größere Rettichkugel)
1 großzügige Prise Chiliflocken
180 ml Weißweinessig
180 ml Wasser
2 TL Salz
3 EL Honig
1 TL Senfsaat
1 TL Koriandersaat

(1) Das Glas mit Deckel (Weck oder mit Drehverschluss) mit heißem Spüliwasser waschen und gut ausspülen. Auf dem Kopf gedreht auf einem sauberen Handtuch bis es benutzt wird, stehen lassen.
(2) Die Radieschen waschen, Blätter und Wurzelenden abschneiden, in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Eng in das Glas einschichten. Mit einer Prise Chiliflocken bestreuen.
(3) Den Essig, Wasser, Salz, Honig und Gewürze in einem Topf zum Kochen bringen, bis sich Honig und Salz aufgelöst haben. So kochend heiß vorsichtig über die Radieschen gießen (es wird wahrscheinlich ein klein bisschen übrig bleiben). Deckel drauf und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mindestens einen Tag im Kühlschrank reifen lassen.

Passt wunderbar auf Burger, kaltem oder warmem Käsetoast

Genießen!

Quelle: Spicy Quick Pickled Radishes

Bayrisch Kraut – Klassiker der Beilagenküche

Ich lebe nicht nur im Klein-Ankara oder Klein-Moskau Göttingens, nee offensichtlich auch Klein-Warschau. Die polnische Gemeinde hier ist nicht zu unterschätzen. Sie ist offensichtlich so kaufkräftig, dass es sich für einen Anbieter polnischer Wurstwaren und anderer Lebensmittel lohnt hier einmal wöchentlich einen Verkaufswagen vorbei zu schicken, der auch tatsächlich jeden Dienstagnachmittag von etlichen Damen und Herren erwartet wird. Ich habe es nur mitbekommen, weil ich zufällig einen Tag später aus der Arbeit gekommen bin und da einige mir bekannte Kunden sah. Und weil der Wagen gerade um die Ecke bog, habe ich die Chance ergriffen und ein paar schlesische Köstlichkeiten käuflich erworben. Und ich muss sagen, diese Würste waren wirklich sehr gut. Sogenannte Sonntagskrakauer habe ich zum Abendbrot gekocht und in Letscho mitgegart. Die oben sichtbare Bauernkrakauer nur in etwas Öl gebraten. Köstlich!

Aber nur gebratene Wurst ist auch kein richtiges Mittagessen für mich. Kartoffelbrei passt ja eh zu fast allem und an gemüsigem, war mir nach Kohl. In meinem alten Kindergarten, in dem auch zu Schulzeiten noch mittags essen ging, gab es manchmal Bayrisch Kraut, also etwas süßlicher Kohl. Das fand ich damals schon lecker und hat mich nicht mehr losgelassen. Also schnell in den weiten des Internets gesucht und bei den Küchengöttern fündig geworden. Das Rezept las sich gut. Und es war auch wirklich gut! Einfache, stressfreie Zubereitung (nicht nicht in 5 Minuten, habe ich aber auch nicht „schnell“ behauptet) und Geschmack wirklich vorzüglich! Probiert es ruhig aus, es lohnt sich!

Bayrisch Kraut

Zutaten für 4 Portionen als Beilage:
1 mittlerer Spitzkohl
(oder 1/2 Weißkohl)
1 Zwiebel
50 g durchwachsener Räucherspeck
2 EL Schmalz (Gans, Schwein, Butter)
1,5 EL Zucler
1/4 l Brühe
Salz, Pfeffer
1 TL Kümmel
2 EL Weißweinessig
1 Apfel
1 TL Speisestärke

(1) Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen, ihn halbieren und den Strunk rausschneiden. Die Hälften in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Den Speck ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Apfel vierteln, entkernen und fein würfeln.
(2) In einem größeren Topf das Schmalz erhitzen, den Speck und Zwiebel darin anbraten bei mittelhoher Hitze. Den Zucker zufügen und leicht karamellisieren. Die Brühe zugießen, mit Salz, Pfeffer, Kümmel und dem Essig würzen. Circa 3 Minuten köcheln lassen.
(3) Apfelstückchen und Kohlstreifen in den Topf geben und 30-40 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze schmoren lassen.
(4) Die Stärke in einer kleinen Tasse mit 3 TL kaltem Wasser anrühren und unter das fertige Kraut rühren. Einmal aufkochen lassen und nochmals kosten, ob noch etwas fehlt.

Zusammen mit Kartoffeln, Kartoffelbrei und z.B. Bratwurst oder Klops servieren.

Genießen!

Quelle: KüchengötterBayrisch Kraut

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