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Nicht ungern auf Møn, Dänemark – Tag II

Der zweite Urlaubstag begann gewohnt früh um 5:37 Uhr. Aber dieses Mal wurde ich von einem unglaublich schönen Sonnenaufgang geweckt. Schnell Trainingsjacke überziehen und raushuschen, um das obligatorische Morgenbild zu knipsen:

Premiere für mich dieses Jahr: Frühstück im Freien!

Der Himmel noch etwas bedeckt, aber trotzdem nicht kalt.

Dann verriet uns unsere Vermieterin, dass sie eine Bebbiekatze hätten, die leider alleine aufwachsen muss, weil sein Geschwisterchen gestorben ist. Aber der kleine Kerl ist so herzig! Hier hole ich mir meine Katzeneinheiten für die nächsten 12 Monate ab:

Das ist unsere Unterkunft an der Südküste Møns. Ein asbachuraltes Haus mit sehr dicken Wänden, so dass wir innen eine Winzigkeit frieren, aber sehr knuffig-gemütlich eingerichtet, hyggelig wie der Däne an sich sagt. Es hat alles was man braucht plus tragbares Internet. Was will ich mehr?!? Meine diesjährige Urlaubsglückformel lautet: Meer + Bebbiekatze + Schwalben + WLAN = perfekter Urlaubsort.

Hier ist der Garten hinterm Haus, der tagsüber angenehm sonnig ist:

Innenhof des Hause mit den Tellerhortensien auf der rechten Seite, auf die meine Mutter ziemlich neidisch ist *g*

Während die Familie nach dem Mittag gen Stege entschwand, um ein paar Sachen käuflich zu erstehen (Rumschlumpfhose für Herrn Papa, Angelschein, Lebensmittel), entspannte ich im Liegestuhl …

… ließ mich von Bebbiekatze anknabbern …

… und machte einen kleinen Spaziergang zum Strand. Dabei brach der Botaniker in mir doch wieder durch ;-) Brennesseln können auch hübsch sein:

Kletten werden leider häufig unterschätzt:

Die Ackerwinde ist immer noch eine meiner liebsten Blumen:

Margerite mit Besucher:

Ein hübsches Pflänzken, dass mir leider komplett unbekannt ist:

Auch Disteln bekommen oft Besuch:

Ich glaube, hier sieht man die Fruchtstände einer wilden Zwiebelpflanze:

Der Blick von der Steilküste runter ist immer wieder schön:

Ich saß 1m vom Meer entfernt, wenn auch nicht in Bikini, sondern mit Turnschuhen und pinken Strümpfen. Aber der Strand ist zu steinig zum Barfußlaufen und den Wind empfand ich als kühl. Aber zählt trotzdem, oder?

Steine gibt es ’ne Menge! Die Lieblingstante hätte ihre helle Freude :-)

Die liebste Jahreszeit im Schrebergarten – Spätsommer/Frühherbst

Der Spätsommer oder Frühherbst (je nachdem, ob man den meteorologischen oder kalendarischen Herbstanfang betrachtet) ist meine liebste Jahreszeit im Garten. Warum? Guckt einfach selbst in den elterlichen Schrebergarten  (ja, bin immer noch krankseienderweise in der Ostseeheimat, aber es wird langsam besser, danke der Nachfrage *g*)

Schick-gruselige Spinnen spannen ihr Netz …

…zwischen den endlich reifenden stachellosen Brombeerzweigen.

Der Sonnenhut blüht wie wahnsinnig:

Die Dahlie schmeißt mit ästhetisch geometrischen Blütenköpfen nur so um sich:

Der weiße Flox leuchtet und duftet aus vielen Ecken der 300 qm:

Definitiv mein Lieblingsblümchen – Cosmea, so filigran:

Auch einige wohlduftende Rosen wohnen in Frau Mamas Blumenrabatten, die hier riecht besonders gut und wurde deshalb auch geerntet und in Essig eingelegt:

Unser Pflaumenbaum hat noch nie besonders gut getragen, aber dieses Jahr haben sich einige große Pflaumen versteckt, die nur noch weich werden müssen, ich hoffe es gibt noch ein paar Sonnentage:

Die rote Beten werden auch endlich dick:

Und die Monatserdbeeren blühen immer noch fleißig und bilden ein Früchtchen nach dem anderen, sooo köstlich!

Noch eine sehr schön duftende Rose, leider kenn ich, im Gegensatz zu Frau Mama, die Sortennamen nicht, aber so lange sie schön aussehen :-)

Ein niedliches kleines Blümchen, dessen Namen mir nicht verraten wurde, aber hübsch isse!

Und ich hoffe, dass ich demnächst auch wieder Muße habe und Euch ein paar Rezepte hier vorstellen kann, Zeit ist ja immer noch reichlich vorhanden :-) Seid gespannt!

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