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Im Ofen gebackener ganzer Blumenkohl

Meine Blumenkohlliebe ist ungebrochen! Gibt ja irgendwie Gemüse und Obst, das man sich überessen kann, in meinem Fall z.B. Erdbeeren, aber Blumenkohl könnte ich wöchentlich essen. Mich stört auch 3x ungarische Blumenkohlsuppe bei den unterschiedlichsten Verwandten in Ungarn überhaupt nicht *g*

Also, Blumenkohl geht offensichtlich immer! Und in jeder Variante! Im Winter schrieb mich Frau Kochschlampe ganz aufgeregt an, dass ich dringend den ganzen im Ofen gegarten Blumenkohl ausprobieren muss, der vorher noch mit Knoblauchbutter einreiben soll. Es dauere zwar, aber lohnte sich wohl, der Begeisterung nach zu urteilen. Auf Frau Kochschlampe höre ich gerne, also gesagt, getan! Anstatt Knoblauchbutter nahm ich Kräuterbutter, weil ich so starkes Knoblaucharoma nicht mag. Was soll ich sagen: der Hammer!

Und weil das so großartig war, habe ich es jetzt mit einem kleinen Kopf aus der Biokiste wiederholt und dabei mal aufgepasst, wie schwer der Blumenkohl war, bei welcher Temperatur und wie lange er im Ofen war. Der Kopf dieses mal war wirklich handlich und brauchte nur 45 Minuten im Ofen. Die Wintervariante mit einem mittelgroßen hat deutlich über eine Stunde gedauert. Was aber auch vollkommen okay ist, weil wir müssen ja nicht neben dem Ofen stehen und den eingepackten Blumenkohl bewachen. Während ich im Winter noch selbstgekaufte Kräuterbutter nahm, die von irgendwas anderem übrig blieb, hatte ich jetzt selbstgeklöppelte im Kühlschrank, da die Kräuter auf dem Balkon förmlich explodieren und in jeder Biokiste frische Kräuter mit bei sind. Ich habe Euch diese Kräuterbuttervariante mal mit aufgeschrieben, aber eigentlich seid Ihr in der Vielfalt nicht eingeschränkt. Ein bisschen fein geriebene Zitronenschale macht sich bestimmt auch gut oder eine Winzigkeit Senf? Probiert es aus, es schmeckt tatsächlich so viel besser als gekaufte. In meinen Varianten sind die Kräuter immer etwas gröber, weil ich einfach keine Geduld zum feinen kleinfitzeln habe, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Und sie würzte meinen niedlichen Blumenkohl sehr hervorragend! Also besorgt Euch einen nicht zu riesigen Blumenkohl, hackt schnell eine Kräuterbutter zusammen und ab in den Ofen mit dem Schatz!

Ganzer im Ofen gebackener Blumenkohl

Zutaten für 1,5 Portionen:
1 kleiner Blumenkohl (300-350 g)
3-4 EL Kräuterbutter
Salz

(1) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein großes Stück Alufolie bereit legen.
(2) Vom Blumenkohl die äußeren Blätter entfernen. Den Strunk unten kreuzförmig einschneiden.
(2) Den Blumenkohl auf die Folie legen. Die Kräuterbutter mit den Händen gleichmäßig über dem Blumenkohl verteilen. Etwas salzen. Die Alufolie über dem Blumenkohl zusammen falten.
(3) Auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und ca. 45 Minuten backen lassen. Nach der Zeit die Grillfunktion im Ofen anschalten, die Folie über dem Blumenkohl öffnen und nochmal 5-15 Minuten bis zu Eurem gewünschten Bräunungsgrad backen.

Herausnehmen. Dazu passen gut Kartoffelbrei oder Pellkartoffeln und außerdem ein frischer Salat (z.B. Tomaten-, Gurken- oder Blattsalat).

Genießen!

Kräuterbutter

Zutaten für ca. 280 g:
250 g weiche Butter
1 Frühlingszwiebel
1/2 Bund glatte Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Dill
1 Zweiglein Estragon
1/4 – 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer

(1) Von der Frühlingszwiebel das Wurzelende und unschöne äußere Schichten entfernen. Sie längs halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Die Kräuter waschen, trocknen, grobe Stengel entfernen. Die Kräuter so fein hacken, wie es die eigene Geduld zulässt.
(2) Die weiche Butter in eine passend große Schüssel geben, die gehackten Kräuter und Frühlingszwiebel zufügen. Ebenso den Kreuzkümmel, dann salzen und pfeffern. Alles wirklich gründlich miteinander verrühren.

Genießen!

Würziges Mac’n’Cheese mit Blumenkohl

Wie ja sicherlich alle mittlerweile wissen, liebeliebeliebe ich Blumenkohl! Ich mag ihn einfach in (fast) jeder Zubereitungsweise. Aber seien wir ehrlich, manchmal kann er ziemlich fad schmecken, wenn man nicht die richtige Würzung nutzt.

Ein Klassiker der amerikanischen Küche sind ja Mac and Cheese, also ein sehr gehaltvoller Makkaroni-Käse-Auflauf. Den haben augenscheinlich die Briten mit ihrem eigenen Klassiker Cauliflower Cheese, also Blumenkohl in Käsesauce überbacken, gekreuzt. Ist ja auch nie verkehrt ein bisschen Gemüse in Nudelaufläufen zu verstecken. Wenn man den Blumenkohl allerdings nur kocht und in die Bechamelsauce eher geschmacksarmen Käse rührt, wird auch nur ein langweiliges Gericht draus.

Die Damen und Herren von BBC Good Food haben sich dieses Problems angenommen und ein bisschen an der Zubereitungsweise geschraubt. Der Blumenkohl wird statt in Salzwasser gekocht, im Ofen geröstet, was seine eigenen Aromen wunderbar zum Vorschein bringt. Auch in die Sauce kommen zwei verschiedene Käse, englischer schön aromatischer Cheddar und italienischer Parmesan. Zudem wird noch mit scharfem Senf und Thymian gewürzt, was einen Extrakick gibt. Für den zusätzlichen Knusper haben sie noch ein paar gehackte Nüsse drüber gestreut, die auch wunderbar aromatisch werden und großartig in Kombination mit dem Blumenkohl passen.

Eine wirklich schöne Variante dieses klassischen Auflaufs, die die geneigte Leserschaft mal ausprobieren sollte!

Würziges Mac’n’Cheese mit Blumenkohl

Zutaten für 2 Personen:
1/2 Blumenkohl, 400 g
1 TL Olivenöl
einige Zweiglein Thymian
Salz
150 g Nudeln (z.B. Fussili oder Makkaroni)
1 EL Butter
1 EL Mehl
1 TL scharfer Senf
350 ml Milch
70 g Cheddar, gerieben
25 g Parmesan, gerieben
25 g Hasel- oder Macadamianüsse

(1) Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze stellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Blumenkohl in Röschen schneiden, vom Thymian die Blättchen abstreifen. Den Blumenkohl mit dem Öl, etwas Salz und der Hälfte vom Thymian vermischen. Auf dem Blech in einer Schicht verteilen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen bis die Röschen weich und goldbraun sind. (Ofen nicht ausschalten, brauchen wir noch zum Backen des fertigen Auflaufs.) In der Zwischenzeit die Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Abgießen und abtropfen lassen.
(2) In einem mittleren Topf die Butter schmelzen lassen. Das Mehl einrühren. Den Topf vom Herd nehmen und schluckweise die Milch klümpchenfrei unterrühren. Den Senf und restlichen Thymianblättchen einrühren. Unter ständigem Rühren nochmals 4-5 Minuten auf dem Herd kochen lassen bis eine sämige, dicke Sauce entstanden ist. Von der Hitze nehmen und 2 Minuten warten. Dann den Cheddar und die Hälfte des Parmesans unterrühren.
(3) Den Blumenkohl und die Nudeln unter die Sauce rühren. Falls die Nudeln zusammenkleben, etwas kochendes Wasser drüber gießen. Weenn die Sauce zu dick sein sollte, mit Milch ein bisschen flüssiger rühren. Alles in eine flache Auflaufform geben und mit dem restlichen Parmesan bestreuen. Die Hasel- oder Macadamianüsse grob hacken und drüber streuen. Den Auflauf 20 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen lassen.

Genießen!

Quelle: BBC Good Food – Cauliflower mac & cheese

Perfektes Wohlfühlessen – Mac’n’Cheese mit Blumenkohl

Ich hinke ein bisschen hinterher mit meinen Rezepten. Dieses zum Beispiel kochte ich schon Ende Januar als mich große Gelüste nach Blumenkohl überfielen, ich aber nicht die übliche ungarische Blumenkohlsuppe kochen wollte. Ach, ein Auflauf wäre auch nett, aber pures Cauliflower Cheese gab es auch schon öfter. Wie wäre es denn, wenn man die beiden Klassiker der Käseaufläufe der englischen Küche – Mac’n’Cheese und Cauliflower Cheese – kombiniert? Auf der BBC Good Food-Seite wurde ich fündig. Für die Sauce wird das schöne Englische Senfpulver benutzt, dass einen schönen Geschmack, aber wer das nicht hat, kann auch einfach vor dem Käse einen scharfen Senf unterrühren. Ansonsten ist es ein eher milder, aber aromatischer Auflauf, der sich auch wunderbar noch nach der Arbeit zubereiten lässt. Oder ihr kocht die Nudeln und Blumenkohl vor, so dass ihr nach der Arbeit nur die Sauce köcheln und den Auflauf in den Ofen schieben müsst. Und weil es ja auch im Sommer kühlere Tage gibt und Blumenkohl aus Deutschland gerade Saison hat, könnt ihr den eigentlich auch jetzt zubereiten ;-)

Mac’n’Cheese mit Blumenkohl

Zutaten für 2-3 Portionen:
1 mittlerer Kopf Blumenkohl
250 g Nudeln (Penne, Fussili, kurze Makkaroni)
Salz
1,5 El Butter
2 EL Mehl
2 TL Englisches Senfpulver
450 ml Milch
100 g geriebener Käse (Cheddar, Emmentaler)
Pfeffer

Butter zum Einfetten der Auflaufform

(1) Den Blumenkohl putzen und in kleinere Röschen teilen.
(2) Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und die nach Packungsanweisung kochen. Die letzten 4 Minuten der Kochzeit den Blumenkohl zufügen.
(3) Eine mittlere Auflaufform mit etwas Butter einfetten. Den Grill des Ofens vorheizen.
(4) Während die Nudeln und Blumenkohl kochen die Käsesauce zubereiten. In einem kleinen Topf die Butter schmelzen lassen. Mit einem Schneebesen das Mehl und Senfpulver unterrühren und 2 Minuten mitdünsten lassen. Den Topf vom Herd nehmen und portionsweise die Milch unterrühren, so dass keine Klumpen entstehen. Den Topf wieder auf den Herd stellen und unter Rühren so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Sauce etwas andickt. 3/4 des Käses unterrühren und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
(5) Die Nudeln und Blumenkohl abgießen. Zusammen mit der Käsesauce in der Auflaufform gründlich mischen. Den restlichen Käse drüber streuen. Unter den Grill in den Ofen schieben und so lange backen bis die Oberfläche goldbraun ist und der Auflauf am Rand blubbert (10-20 Minuten).

Mit frischem Salat oder eingelegtem Gemüse servieren.

Genießen!

Quelle: nach BBC Good FoodCauliflower & macaroni cheese

Blumenkohl-Spinat-Curry

Es geht stark auf Weihnachten zu. Das ist offensichtlich, denn in den sozialen Medien werde ich mit Plätzchen und Konsorten so überflutet, dass ich fast keine Lust mehr habe, selbst welche zu backen … Da brauche zumindest ich ein herzhaftes Konteressen. In diesem Fall empfehle ich Euch dieses vegetarische, ja sogar vegane Curry, wenn ihr den Joghurt zum Schluss weg lasst. Und gleich kriegt man noch ein paar Vitamine und Wärme verpasst, die zu dieser Jahreszeit ja auch nie verkehrt sind.

Natürlich ist das Curry nicht original indisch, aber dafür köstlich und unkompliziert schnell zubereitet. Probiert es mal aus! Schmeckt wirklich vorzüglich!

Blumenkohl-Spinat-Curry

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 kleiner Blumenkohl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 cm Ingwer
2 handvoll Babyspinat
3-4 mittelkleine Tomaten
1 EL Butterschmalz oder Öl
1 gehäufter TL Currypaste
Salz, Pfeffer

Optional: Joghurt zum Servieren

(1) Das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln. Den Ingwer mit Hilfe eines Löffels schälen und fein reiben. Den Blumenkohl in Röschen teilen, die Tomaten in Würfel schneiden. Den Spinat waschen und abtropfen lassen.
(2) Das Fett in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebeln langsam andünsten bis sie glasig sind. Den Knoblauch und Ingwer hinzufügen und kurz mitdünsten bis sie duften. Die Hitze hochschalten und das Curry zugeben. So lange anbraten bis das Curry duftet. Die Tomatenwürfel hinzufügen, einen Schluck Wasser dazu geben, Deckel drauf und bei kleiner Hitze 10 Minuten dünsten.
(3) Den Blumenkohl zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten dünsten. Den Deckel abnehmen und den Spinat unterrühren. So lange köcheln lassen bis er zusammen gefallen und gar ist. Nochmal kosten, ob Salz oder Pfeffer fehlt.

Zusammen mit Reis oder Fladenbrot und eventuell Joghurt servieren.

Macht mieses Wetter erträglich – Blumenkohl-Süßkartoffel-Suppe aus dem Slowcooker

Neben Essen kreisen meine Gedanken auch relativ häufig um das Wetter. Ja, ich finde Wetter und alles was damit zusammen hängt hochgradig spannend! Ich hatte sogar ernsthaft mal überlegt, ob ich Meteorologie studieren sollte. Jeder seriöse Wetterbericht wird angeguckt, in der Hoffnung, dass mir neue Zusammenhänge erklärt werden. Und ich muss zugeben, ich bin so ein klein bisschen Fangirl von den Herren des ARD Wetters und Benjamin Stöwe (ZDF) bin. Ich könnte ihnen stundenlang zuhören, wenn sie über Vb-Wetterlagen, nordatlantische Oszillation erzählen oder mir erklären, wo unser Wetter entsteht (Sehr gute Doku, dringende Anguckempfehlung!). Nicht umsonst habe ich Geographie im Studium als Nebenfach gewählt und fand die Vorlesungen, über den Wasserhaushalt und das Klima der Welt mit am spannendsten. Und das momentane Wetter ist äußerst spannend (wenn auch für einige Regionen katastrophal und ich hoffe, die größeren Flüssen wie Elbe und Donau können die gefallenen Wassermengen auffangen), es sind so zwei Tiefs zwischen ganz vielen Hochs, die um Deutschland herum in Skandinavien, Südwesteuropa und Osteuropa rumdümpeln, „gefangen“, weswegen es gerade so häufig zu Unwettern kommt (Stand 01.06.16).

Und wenn es so richtig schüttet wie heute von Vormittag an bis in den späten Nachmittag, tut eine schön wärmende Suppe auch am meteorologischen Sommeranfang gut. Und wenn sie noch so einfach im Slowcooker zu machen ist, wie diese um so besser. Die Zutaten am Abend vorher vorbereiten, am Morgen noch die Brühe und Gewürze dazu geben, anstellen und mittags zur fast fertig Suppe wiederkommen. Zum Schluss werden noch die Milchprodukte zugegeben, durchpüriert et voilà! Die Grundsuppe ist vegetarisch (wenn man nicht gerade Hühnerbrühe zugibt), kann aber nach Belieben variiert werden durch die Toppings. Da lasst Eurer Phantasie freien Lauf: gehackte frische Kräuter, angebratener Speck, Röstzwiebeln, Croutons, angebratene Gemüsewürfelchen oder geriebener Käse. Stelle ich mir alles sehr gut vor!

Natürlich kann die Suppe auch auf dem normalen Herd gekocht werden, da würde ich erst die Zwiebel andünsten in Butter, Blumenkohl und Süßkartoffel hinein geben, Gewürze dazu, alles kurz dünsten mit der Brühe auffüllen und ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen nach dem Aufkochen. Zum Schluss wie gehabt Milch und Frischkäse dazu und durchpürieren. Nur ich habe da keine Lust zu, wenn ich mittags von der Schule nach Hause komme *g*

Blumenkohl-Süßkartoffel-Suppe aus dem Slowcooker

Zutaten für 3 große Portionen:
1/2 Blumenkohl
1 mittlere Süßkartoffel
1 Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL getrockneter Thymian
1 Prise Chiliflocken
Salz, Pfeffer
ca. 1/2 l Gemüsebrühe
150 ml Milch
1,5 EL Frischkäse

Toppings:

  • geriebener Käse
  • angebratener Speck
  • Frühlingszwiebeln
  • angebratene Zwiebel
  • Schnittlauch, Petersilie
  • angebratene Gemüsewürfelchen
  • Croutons

Slowcooker: 3,5 l
Zeit: 4-5  Stunden auf HIGH

(1) Den Blumenkohl grob hacken. Die Süßkartoffel schälen und in mittelkleine Würfel schneiden. Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden. Alles in den Einsatz des Slowcookers geben. Die Gewürze hinzu geben, aber nicht zu viel, deren Aroma intensiviert sich sehr. Vorsichtig salzen und pfeffern. So viel Brühe angießen, dass die Brühe am Gemüse sichtbar ist, es aber nicht bedeckt.
(2) Deckel drauf setzen und 4-5 Stunden auf HIGH garen.
(3) Nach der Zeit den Slowcooker ausschalten, Milch und Frischkäse zufügen und mit einem Stabmixer durchpürieren. Nochmals kosten, ob etwas an Gewürzen fehlt und eventuell nachsalzen oder -pfeffern.

Auf Schalen oder Teller verteilen, mit Toppings nach Belieben bestreuen.

Genießen!

Quelle: Peas & CrayonsCauliflower Sweet Potato Soup

So, und jetzt (Stand 01.Juni 2016 18:40) scheint die Sonne und ich bastele mir zum Abendbrot Tomaten-Mozzarella-Salat plus Laugenstange *g*

Blumenkohl-Fritter mit Minz-Joghurt-Dip

Blumenkohl! ♥

Ich liebe dieses unscheinbare, weiße Gemüse! Ungarische Blumenkohlsuppe kann ich wirklich oft hintereinander essen, ohne das es langweilig wird *g* Es wurde mal wieder Zeit für einen Kopf, aber was daraus zaubern, das hier noch nicht präsentiert wurde? Da spülte mir FB den Link von der geliebten Smitten Kitchen in die Timeline, wo sie ihre Leser an ein Rezept aus 2012 erinnerte. Und was war die Hauptzutat? Genau: Blumenkohl! In Püfferchenform. Und einfach zuzubereiten. Perfekte Voraussetzungen für mich. Die Zubereitung habe ich noch ein wenig entzerrt, aber denke bei normaler, entspannter Arbeitsweise stehen die Fritters locker in 1 Stunde auf dem Tisch.

Dabei geben die Zitronenschale, Feta und Chiliflocken dem manchmal muffigen Blumenkohl den richtigen Kick. Ich war ein bisschen zu vorsichtig mit den Chiliflocken (hab auch weniger hinein gegeben, als im Rezept, Scharfmimose ich), meine hätten noch ein wenig mehr Wumms vertragen. Aber ansonsten großartiger Geschmack. So zart, frisch, knusprig und perfekt mit dem Minz-Joghurt. Versucht ruhig mal diese Variante des Blumenkohls! Es lohnt sich wirklich!

Blumenkohl-Fritters mit Minz-Joghurt-Dip

Zutaten für 3 Portionen als Mahlzeit:
450 g geputzer Blumenkohl
1 Ei
1 Knoblauchzehe
Schale 1/2 Bio-Zitrone
60 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Salz
1/2 TL Chiliflocken
85 g Feta

Olivenöl zum Ausbraten

Für den Dip:
6 EL Naturjoghurt
Salz, Pfeffer
1 TL getrocknete Minze

(1) Als erstes den Dip zubereiten. Dafür Joghurt mit Salz, Pfeffer und Minze verrühren. Abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
(2) Die Blumenkohlröschen in grobe Stücke schneiden und ca. 10 Minuten in kochendem Salzwasser garen oder über kochendem Wasser dämpfen bis er gar, aber noch nicht zerfallen. Gut abtropfen lassen und trocknen lassen.
(3) Die Knoblauchzehe häuten und sehr fein hacken oder pressen. Mit dem Ei und der Zitronenschale in einer großen Schüssel gut vermischen.
(4) Das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Chiliflocken mischen.
(5) Die Blumenkohlröschen in die Schüssel geben und mit Hilfe eines Kartoffelstampfers in ca. reiskorngroße Stückchen zerkleinern. Manche bleiben größer, manche werden kleiner, das passt alles schon. Die Mehlmischung unterrühren bis sich alles verbunden hat. Der Teig ist eher fest als flüssig.
(6) In einer großen Pfanne 2-3 EL Olivenöl erhitzen, der Boden sollte gut bedeckt sein, aber die Fritter müssen nicht schwimmen. Einen gehäuften Esslöffel pro Fritter in die Pfanne und mit dem Löffelrücken glatt streichen. So lange braten bis sie von der Unterseite angenehm braun sind, wenden und auch auf der zweiten Seite goldbraun backen. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp lagern, damit das Fett abtropft. So weiter verfahren bis der Teig verbraucht ist.

Zusammen mit dem Joghurt-Minz-Dip und einem frischen Salat (z.B. Fenchel-Orange) servieren.

Genießen!

Quelle: Smitten KitchenCauliflower Fritters with pomegranate

Ungarisches Sonntagsessen in vegetarisch – Panierter Blumenkohl mit Petersilienkartoffeln und Gurkensalat

Letztens zeigte ich Euch ja, wie Schnitzel paniert werden. Dabei ist Fleisch beileibe nicht das einzige, was in einer knusprigen Bröselkruste köstlich schmeckt. Für die fleischlosen Gelüste eignen sich auch viele Gemüse zum Panieren, seien es Kohlrabi, Sellerie, Patisson oder gar Chicoree. Aber am allerliebsten (mit Patisson zusammen) mag ich es mit Blumenkohl. Irgendwie wird der Blumenkohl süßlich und der feine Eigengeschmack noch hervorgehoben. Ich liebe es total!

Ich versuche ja sonntags etwas Besonderes zu kochen und nicht nur Nudeln mit Tomatensauce. Die Tradition des Sonntagsessen finde ich schon schön! Und an dem Sonntag war mir nach einem ungarischen Sonntagsessen. Jetzt hab ich zwar nicht extra Brühe gekocht, nicht für mich allein. Aber sonst war es schon sehr ungarisch: Panierte Hauptzutat, Petersilienkartoffeln und Gurkensalat. (Wer mag, kann hier, hier und hier gucken, wie Sonntagsessen in Ungarn wirklich aussehen *g*.) Beim Salat bin ich mal von der ungarischen Variante abgewichen und machte einen Teil des Wirtshaussalats aus dem „Deutschland vegetarisch“. Zu Anfang war ich skeptisch, reicht wirklich so wenig Marinade für soviel Gurke? Aber ja! Ein Hammer! Ab sofort gibt es den Gurkensalat nur noch so! Frau Mama, dringend ausprobieren! Er schmeckt wirklich phantastisch und in Kombination mit dem Blumenkohl ein für mich wirklich würdiges Sonntagsessen!

Wirtshaus-Gurkensalat

Zutaten für 4 Portionen:
1 Salatgurke
1 EL Kräuteressig (hier: Weißweinessig)
1 EL Zucker
½ TL Salz
3 EL neutrales Öl
4 Zweige Dill

Die Gurke waschen. Jeden zweiten Streifen abschälen. Die Gurke in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Aus Essig, Zucker, Salz und Öl eine Vinaigrette anrühren und mit den Gurken vermischen. Den Dill waschen, gut trocknen und unter den Salat rühren.

Genießen!

Quelle: Paul, S., Seiser, K. (Hg.) (2013): Deutschland vegetarisch. Christian Brandstätter Verlang. Wien. p21

Panierter Blumenkohl

Zutaten für 2-3 Portionen:
1 mittelgroßer Blumenkohl
Salz
2-3 EL Mehl
2 Eier
Milch
Paniermehl

Öl zum Ausbacken

(1) Die äußeren Blätter vom Blumenkohl entfernen und dann in kleinere bis mittelgroße Röschen zerteilen. Den Blumenkohl in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten vorgaren. Durch ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Das kann auch schon gut am Tag vorher gemacht werden und dann in einer Schüssel abgedeckt bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.
(2) Die Panierstraße vorbereiten. Eine kleine Gefriertüte mit dem Mehl füllen. In einen Suppenteller die beiden Eier aufschlagen, etwas salzen und einen Schluck Milch dazu geben. Gut verschlagen. In einem zweiten Suppenteller das Paniermehl geben. Eine Pfanne auf den Herd stellen und erhitzen, eine Flasche Öl geöffnet bereit stellen. Wenn die Pfanne heiß ist, Öl hineinschütten, dass der Boden ca. 2 cm hoch bedeckt. Das Öl ist richtig heiß zum Ausbacken, wenn an einem Holzlöffel/Holzstäbchen, das hinein gehalten wird, enthusiastisch kleine Bläschen aufsteigen.
(3) Einige Blumenkohlröschen in den Mehlbeutel geben, den Beutel zuhalten und ein paar Mal euphorisch schütteln. Von den Röschen das überschüssige Mehl abschütteln, dann in das Ei geben und mit Hilfe einer Gabel im Ei wenden. Dann werden die Röschen ins Paniermehl geben und von allen Seiten mit Bröseln bedecken. (Am Besten nur eine Hand dreckig machen.) Dann in das heiße Öl geben und bei mittelhoher Hitze von allen Seiten goldbraun ausbacken. Mit allen Röschen nach und nach so verfahren. Zum Abtropfen auf einen Teller/Schüssel, der mit mehreren Lagen Küchenkrepp bedeckt ist, das überschüssige Öl abtropfen lassen. Zwischen jeder neuen Lage mit den fertig gebackenen Blumenkohlröschen neuen Küchenkrepp legen.

Warm oder bei Zimmertemperatur mit einem Dip servieren.

Genießen!

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