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Biokiste KW 3 und was daraus wurde

Seit letzter Woche kriege ich biologisch angebautes Gemüse von Lotta Karotta ins Büro geliefert. Damit habe ich schon lange geliebäugelt, aber jetzt wo ich wirklich hier in Göttingen bleibe und auch eigenes Geld verdiene, sprich nicht mehr abhängig vom Amt bin, habe ich sie bestellt. So gibt es im Lotta Karotta-Shop unterschiedlich große Ökokisten und Varianten, die man sich nach Belieben zusammenstellen kann, nur ist der Mindestbestellwert 13,50€ pro gelieferter Kiste gesetzt. Aber wie oft im Monat und was drin ist, was man noch zusätzlich möchte an Käse, Fleisch, Wurst, Joghurt oder anderem Gemüse ist jedem selbst überlassen. Mir angeschlossen hat sich eine liebe Kollegin, die seit dem Umzug unserer Beratungsstelle auch nicht mehr so oft auf den Wochenmarkt kommt. So bekommen wir einmal die Woche eine Ökokiste mit Gemüse im Wert von 14€. Ickfreumir!

Und als Anreiz für mich möglichst vielseitig zu kochen und natürlich nichts wegzuschmeißen, möchte ich Euch hier wöchentlich eine kurze Zusammenfassungen geben à la „Was ist in der Kiste und was wurde daraus“. Hier also meine erste Kiste aus der dritten Kalenderwoche:

Wir bekamen 6 Möhren, 400 g Mangold, 3 Tomaten, 100 g Feldsalat, 250 g(?) Champignons und 400 g Rosenkohl. Davon übernahm ich den Mangold, 3 Möhren, den Rosenkohl und 2 handvoll vom Feldsalat, weil ich ja bekanntermaßen nicht der Riesensalatfan bin.

Die Rapunzeln aß ich am Freitag mit ein paar Tomätchen und simpler Senfvinaigrette als Beilage zu einem Hoppelpoppel aus Kartoffel- und Wurstresten. Und der Salat war eine Offenbarung! Die Rapunzeln so knackig und aromatisch! Überhaupt gar kein Vergleich zu der Supermarktware.

An Risotto als Mahlzeit denke ich irgendwie nie, aber der Mangold bot sich mit dem Rest Pecorino aus dem Kühlschrank geradezu an. Und war wirklich köstlich! Nur an der Konsistenz muss ich noch feilen…

Diese Woche hat mich leider ein Virus erwischt, so dass ich nicht lange in der Küche stehen mag und Suppen wirklich gut tun. Also schnappte ich mir die Rosenköhlchen, ein paar Kartoffeln und Möhren und köchelte ein einfaches Süppchen. Auch hier war die Qualität der kleinen Kohlröschen wieder äußerst angenehm, noch sehr fest, kaum angewelktes Laub. So viel besser als aus dem Supermarkt, wo das Gemüse wahrscheinlich wesentlich länger braucht vom Bauern bis auf meinen Tisch mit diversen Zwischenhändlern.

Ich hab eben schon mal geguckt, was nächste Woche kommt! *gnihihihi* Ich freu mich schon drauf! *Händreib*

Gefüllte Champignons

Was war ich nicht neidisch früher auf die Menschen, die in großen Städten alles an Zutaten bekamen, die das Herz und das auserwählte Rezept begehrten. Was saß ich nicht mit tropfendem Zahn vor „Alfredissimo“-Sendungen und fragte mich, wo ich in Rostock Sojasauce oder Artischocken herbekomme. Wir reden von den 1990er Jahren … Damals waren auch gefüllte, große Champignonköpfe sehr in, nur habe ich sie damals irgendwie nicht bekommen. Es gab nur die normal großen Pilze, die zu füllen eine unendliche Fitzelarbeit gewesen wäre. Aber heutzutage bekomme ich so große Köpfe öfter sogar im Supermarkt nebenan. Und dann werden sie mitgenommen!

Letztens füllte ich sie mit einer netten Spinat-Käse-Mischung, für die nutzte, was noch im Kühlschrank war und es erwies sich als äußerst köstlich! Um ein bisschen mehr knusper zu bekommen, hab ich noch ein paar Semmelbrösel drüber gestreut. Und weil so drei Champignonköpfe nicht wirklich sättigend sind zum Mittagessen, gab es noch BBQ- gewürzte Kartoffelspalten und einen bunten Salat dazu. Gute Kombination! Ernsthaft! So ein paar gefüllte Champignons machen sich bestimmt auch nett als Menü-Vorspeise auf einem kleinen Blattsalat. Probiert es ruhig mal aus und berichtet gerne davon :-)

Gefüllte Champignons

Zutaten für 2  Portionen:
150 g Blattspinat, TK
150 g Ziegenfrischkäse
2 konfierte Knoblauchzehen (oder 1 frische)
3 EL geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer
1 + 3 TL Semmelbrösel
6 große Champignons
Olivenöl

(1) Etwa 1,5 Stunden bevor man mit der Zubereitung beginnt, den Spinat aus dem Tiefkühler holen und auftauen lassen.
(2) Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech (oder Auflaufform, wo alle 6 Pilzköpfe hinein passen) mit Backpapier belegen.
(3) Den Spinat mit den Händen sehr gut ausdrücken, dass möglichst wenig Wasser im Spinat bleibt. Es sollte eine gute handvoll ausgedrückter Spinat sein. Grob hacken und in einer Schüssel geben. Die Knoblauchzehen grob zerdrücken (frischen häuten und pressen oder ganz fein hacken). Alle Zutaten bis auf die 3 TL Semmelbrösel gründlich miteinander verrühren.
(4) Aus den Pilzköpfen die Stiele herausbrechen und die Köpfe putzen. Die Füllung gleichmäßig in den Köpfen verteilen. Das restliche Semmelmehl obenauf streuen. Mit ein wenig Olivenöl begießen.
(5) Ein bisschen Öl auf das Backblech gießen und mit einem Champignonkopf verteilen. Die restlichen Pilze drauf geben. In die Mitte des Ofens schieben und ca. 20-30 Minuten backen je nach Größe. Wenn die Brösel obenauf goldbraun und knusprig sind herausnehmen und servieren.

Dazu passt ein frischer Salat oder Kartoffelspalten. Ich kann mir aber auch Kartoffelbrei vorstellen.

Genießen!

Schnelle Champignon-Lauch-Spaghetti – Gyors sampinyon-póréhagymás spagetti

Warum auch immer, aber irgendwie finden sich in meinem Haushalt fast immer Champignons. Die sind so schön vielseitig, ob als leichte Suppe mittags oder im Rührei morgens oder für Bruschettabelag als kleiner Abendsnack! Es sind tolle Pilzchen, oder? Jetzt brauchte ich aber ein wirklich schnelles Mittagessen-Rezept mit ihnen, weil sie dann doch verbraucht werden wollten. Und mir war nach Pasta. Fix im weltweiten Zwischennetz gesucht und bei Gordon Ramsay aus seiner Serie „Ultimativ Kochen„, die mal auf Sixx lief, wurde ich fündig. Er servierte es schick drapiert auf Lasagneblätter, auf solche Kinkerlitzchen habe ich nach einem anstrengenden Tag in der Schule keinen Nerv und kochte einfach ein paar Spaghetti dazu. Und die Sauce ist wirklich köstlich und innerhalb einer halben Stunde steht das Essen auf’m Tisch. Dabei ist es nur wichtig, dass die Pilze und nachher auch der Lauch ein paar Röstaromen abkriegen, also angenehm braun (nein, nicht schwarz, braun!) gebraten werden. Ich habe es also eher auf mittelhoher bis hoher Hitze gemacht als auf kleiner. Natürlich hilft es auch, damit die Sauce so schnell fertig ist, wie sie ist *g* Leider hatte ich keinen getrockneten Estragon, aber der gibt bestimmt eine nette Note und wer möchte, kann die Pilze mit einem Schluck Noilly Prat ablöschen, das sollte auch eine angenehme Anis-Note geben. Ist mir nur dummerweise erst beim Essen eingefallen *g*

Also dann, ran mit Euch an den Herd und fix nachgebastelt.

Schnelle Champignon-Lauch-Spaghetti

Zutaten für 2 Portionen:
8-10 Champignons
1 Porreestange
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, Pfeffer
250 ml Gemüsebrühe
100 g Schmand
2 EL Petersilie, gehackt
oder
1-2 EL getrockneter Estragon

200 g Spaghetti

(1) Zuerst alles vorbereiten. Die Champignons putzen, in Scheiben schneiden. Porreestange rüsten, vierteln und in Ringe schneiden. Vom Knoblauch die Haut abziehen und fein hacken (oder durch die Presse jagen).
(2) Das Wasser für die Spaghetti aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.
(3) Einen Schluck Olivenöl in einer großen heiß werden lassen. Die Champignonscheiben ca. 2 Minuten anbraten. Den Knoblauch zufügen und etwa 1 Minute mitdünsten. Poree hineingeben und 6-8 Minuten bei mittelhoher Hitze braten bis die Pilze braun sind. Salzen und pfeffern.
(4) Die Gemüsebrühe hinzufügen und in 5 Minuten etwas einreduzieren lassen. Den Schmand gut unterrühren und noch 2-3 Minuten weiterköcheln lassen bei mittlerer Hitze. Die Petersilie oder Estragon unterrühren. Nochmals abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.
(5) Jetzt sollten auch die Nudeln fertig sein. Diese mit Hilfe einer Zange direkt aus dem Kochwasser in die Sauce geben und gründlich verrühren. Sofort servieren.

Genießen!

Quelle: Gordon Ramsay „Ultimativ Kochen“ auf sixx

*********************** Magyar ***********************

Mindenkinek kell gyors ebédek vagy vacsorák ami még munka után lehet csinálni és nem kell óráig a konyhában állni. Valamiért sampinyongombák majdnem mindig található a hűtőmben, de ezek is kel elhasználni. Kerestem egy recept amit még suli után csinálhatom és Gordon Ramsay megment engemet ezzel a spagetti ötlettel ;-) Gyorsan még suli elött haztam a hiányzott póréhagymát, tejföl mindig egy rendes fél magyar hűtőben van :-) És az étel nagyon fincsi, nem hiányzik benne a hús vagy sonka. Csak próbáljatok ki! Tényleg fél órában lehet főzni.

Gyors sampinyon-póréhagymás spagetti

Hozzávalók 2 főre:
8-10 sampinyongomba
1 póréhagyma
1 fokhagyma
olívaolaj
só, bors
250 ml zöldség alaplé
100 g tejföl
2 ek petrezselyem, apritott
vagy
1-2 ek szárított tárkony

200 g spagetti

(1) Elöször elökészitünk a zöldségek. A sampinyongombák puculunk és szeletelünk. A póréhagymát negyedelünk és az is szeletelünk. A fokhagymáról lehúzunk a héját és finomra aprítunk.
(2) Felteszünk a sós vizet a spagettihez. Főzünk a spagettit al dente.
(3) Egy nagy serpenyőben fel forralunk az olíva olajt. Magas hőségben 2 percig sütünk a gombaszeletek. Hozzáadjuk a fokhagymát és hagyunk dinsztelni 1 percet. Bele teszünk a póréhagymát és 6-8 percig hagyunk sütni az egészet közép lángon meddig-re a gombák barna lesznek. Sózunk és borsózunk.
(4) Hozzá öntünk a zöldség alaplevet és hagyunk kb. 5 percet befőzni. Alá keverünk a tejfölt és még egyszer 2-3 percig hagyunk magas közepes lángon főni. Petrezselyem (vagy tárkony) bekeverünk. Még egyszer kóstólunk, hiányzik még só vagy bors?
(5) Most kész kéne lenni a tésztának. Leszürünk és össze keverünk a szószal.

Egyből tálalunk.

Jó étvágyatok!

Schlicht und hocharomatisch – Champignoncremesuppe

Suppen gehen doch immer, oder? Eigentlich bevorzuge ich, sozialisiert durch meine Familie rustikale Versionen wie beispielsweise Omas Möhrensuppe und Kohlsuppe von der deutschen Seite oder Paloczensuppe (wer es vegetarisch will Blumenkohlsuppe) von der ungarischen Seite. Aber dann ist die Suppe bei uns das Hauptgericht. Die geneigte Leserschaft merkt, ich bin äußerst suppenaffin. In Ungarn ist eine Suppe ja fester Bestandteil der täglichen Mahlzeit (wobei sich das wahrscheinlich in meiner Generation auch gerade ändert). Erst Suppe, dann zweiter Gang. Unumstößlich. Jeden Tag. Großartigst!

Mir passiert es auch hin und wieder, dass ich mir eine kleine Vorsuppe bastele, meist dann wenn der Hauptgang süß sein soll. Weil, wenn ich mittags nur was Süßes als Hauptmahlzeit esse, ist mir den ganzen Nachmittag körperlich übel. Mit einer herzhaften Suppe vorneweg ist alles tutti! Also her mit den schnell zu machen Süppchen, die nicht viele und komplizierte Zutaten benötigen.

Eine davon ist diese wirklich nette Champignoncremesuppe, die aus der Not entstand. Wie öfter sammelten sich wieder zu viele Gemüse in meinem Kühlschrank und dieses Mal waren es erstaunlicherweise Champignons. Weiß der Teufel, warum sie sich ausgerechnet meinen Kühlschrank für geheime Treffen ausgesucht hatten. Jedenfalls mussten sie weg. Und weil ich Lust auf Kartoffelpuffer hatte, wurde aus den Mitgliedern der Champignon-Geheimgesellschaft kurzerhand eine Suppe. Um den Pilzgeschmack noch etwas zu unterstützen, habe ich noch selbstgesammelte und getrocknete Steinpilze der besten Ärztin drunter gegeben. Und es ist richtig gut geworden! Cremig, pilzig, erdig, köstlich! Wichtig finde ich tatsächlich den Schmand, da er mit seiner leichten Säure einen angenehmen Kontrast zur Erdigkeit der Pilze bildet. Kann es mir auch als schöne Vorsuppe zu einem herbstlichen Menü vorstellen (dann aber eher für 4-5 Personen?). Probiert die Suppe ruhig mal aus! Es lohnt sich!

Champignoncremesuppe

Zutaten für 2-3 Portionen:
1 handvoll getrocknete Steinpilze
ca. 100 ml kochendes Wasser
250 g Champignons
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe (hier: confiert)
1 Kartoffel
1 EL Öl
ca. 400 ml handgedrehte Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
2 EL Schmand
1 Bund Petersilie

(1) Die Steinpilze in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser begießen. Zur Seite stellen.
(2) Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Die Kartoffel schälen und ebenfalls fein würfeln.
(3) Das Öl in einem Topf bei mittelhoher Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel langsam andünsten bis sie glasig sind. Knoblauchwürfelchen zugeben und so lange mitdünsten bis sie duften. Die Pilze und Kartoffelwürfel dazu geben, etwas salzen und pfeffern. Kurz mit andünsten. Die eingeweichten Steinpilze aus dem Wasser holen, das Wasser durch einen Kaffeefilter oder sehr feines Sieb mit den Pilzen zusammen in den Topf gießen. Mit der Gemüsebrühe auffüllen. Zugedeckt aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind.
(4) Zwischenzeitlich die Petersilie waschen, trocken schütteln und mittelfein hacken.
(5) Wenn die Kartoffeln gar sind den Schmand zufügen und mit einem Stabmixer pürieren (Oder in einen Standmixer geben, dann aber aufpassen, dass da nix explodiert und raus spritzt!). Die Petersilie in die Suppe und etwas zur Dekoration dann in die angerichtete Suppe geben.

Genießen!

Pilz-Risoniotto nach Hugh Fearnley-Whittingstall

Hach, ich mag es diesen Namen ausszusprechen: Hugh Fearnley-Whittingstall. Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen! Erinnert mich ein wenig an „Die Inhaltsangabe“ einer englischen Krimiserie von Evely Hamann damals. Großartigst! Jedenfalls wieder ein Rezept aus seinem „River Cottage Veg Everyday“ und dieses hier ist wirklich ein Alltagsgericht, aber ein gar köstliches! Es dauert vielleicht maximal 40 Minuten das hier zuzubereiten, braucht keine hochspzeziellen Zutaten, die man nur im Feinkostladen am anderen Ende der Stadt erwischt. Nein, alles im normalen Supermarkt umme Ecke fix nach Feierabend erhältlich.

Ich meine normalerweise ist es kein Zauberwerk cremige Champignonsauce mit Nüdelchens zu mischen, aber ich wäre nicht unbedingt auf die Idee gekommen, da noch einen Schuss Balsamicoessig und Weißwein rein zu geben, auf Alkoholzugaben komme ich von alleine ja eh nicht ;-) Wem die Menge an Risoni-Nudeln ein bißchen wenig vorkommt, dem sei gesagt, dass es wirklich für 2 Portionen, in dem bestimmten Fall bei uns 2 Personen reicht. Ist halt ordentlich Pilz dabei :-) Die liebste M. und ich waren begeistert davon. Wird es wirklich öfter geben, dann gerne auch mit lustigen Pilzmischungen :-)

Pilz-Risoniotto

Zutaten für 2 Portionen:
2 EL Raps- oder Olivenöl
1 Stück Butter
500 g Pilze (z.B. Champignons, Austernpilze, Kräuterseitlinge etc.)
150 g Risoni oder Orzo Pasta
2 Knoblauchzehen
1 paar Zweiglein Thymian
1 TL Balsamicoessig
ca. 75 ml trockener Weißwein (hier: Schluck Noilly Prat)
ca. 50 ml Creme fraiche (hier: Schmand)
Salz, Pfeffer
1 handvoll glatte Petersilie

(1) Die Pilze putzen und in dicke Scheiben schneiden. Den Knoblauch pellen und hacken. Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen. Die Petersilie grob hacken.
(2) Einen ausreichend großen Topf mit Wasser für die Pasta aufsetzen. Damit sie kochen kann während die Sauce köchelt.
(3) 1 EL des Öls mit der Hälfte der Butter in einer großen Pfanne (bei mir Wok) bei mittelhoher Hitze erhitzen. Die Hälfte der Pilze zufügen und öfters Rühren bis die Pilze ihre Flüssigkeit entlassen haben und die verdunstet ist. Die Pilze fangen so an zu karamellisieren. In eine Schüssel geben und mit der zweiten Hälfte der Pilze genauso verfahren.
(4) Wenn die zweite Pilzhälfte fast gar ist, die Pasta in das kochende Salzwasser geben und kochen bis sie al dente sind.
(5) Die erste Hälfte der Pilze wieder in die Pfanne geben. Den Knoblauch, Thymianblättchen und Balsamico hinzugeben und 1-2 Minuten dünsten. Den Wein hinzufügen und so lange kochen bis die Flüssigkeit fast verkocht ist. Die Creme fraiche zugeben, Hitze etwas reduzieren und rühren bis die Sauce simmert. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
(6) Die Pasta abgießen und unter die cremige Pilzsauce rühren. Mit der Petersilie bestreut servieren!

Genießen!

Quelle: Fearnley-Whittingstall, H. (2011): River Cottage Veg Everyday. Bloomsbury. p 258

Tröstende Spaghetti mit Sahne-Champignons

Letzte Woche Donnerstag kam ich ja nach längerem Diagnosemarathon und anschließender Kortison-Therapie aus dem Krankenhaus raus und Frau Mama war so nett, sich die beiden folgenden Tage freizunehmen, um sich ein wenig um das kortisongeplagte Töchterchen zu kümmern. Für Freitag durfte ich mir ein Essen aussuchen, was nach dem ganzen, teilweise wirklich, wirklich, ernstlich seltsamen Krankenhausessen (ich sag nur nicht garer Kartoffelbrei aus Flocken, brrr!) auch nötig war. Mir war irgendwie nach Nudeln, aber nicht profan mit Tomatensauce und Spiegelei. Nee, irgendwie anders, aber doch seelentröstend. Zum Glück hat Frau Kochschlampe immer eine passende Idee für mich und diesmal sprang die „Nudelschlempe“ bei rum, also Nüdelchens mit einer sauleckeren Champignon-Sahne-Sauce. Wirklich schnell und einfach gemacht! Der Clou ist, dass die Nudeln zum Schluss noch ein paar Minütchen mit der Sauce zusammen ziehen und so das Aroma perfekt aufnehmen. Toll! Das perfekte Feierabendessen :-) Wird es öfter geben!

Spaghetti mit Champignon-Sahne-Sauce

Zutaten für 2 Portionen:
Butter, Olivenöl
3 Schalotten oder eine kleine Zwiebel in Würfeln
250g kleine Champignons in Scheiben
1 TL Mehl
Salz, Pfeffer
150ml Sahne
1 EL Portwein (oder Rotwein oder Madeira)
60g getrocknete Tomate, gehackt
250g Spaghetti
1 EL gehackte Petersilie

(1) Das Wasser für die Spaghetti aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
(2) Die Zwiebelwürfelchen in etwas Butter und Öl glasig andünsten, dann die Champignonscheiben für 2 Minuten dazu geben.
(3) Salzen, pfeffern und das Mehl drüber streuen. 1 Minute mitbraten, dann mit Portwein und Sahne ablöschen. Die Würfel der getrockneten Tomaten darunter rühren und ca. 8 Minuten köcheln lassen.(4) Jetzt sollten langsam die Spaghetti al dente sein, abgießen und in den Topf zurück geben. Die Pilzsauce hinzu geben und 3 Minuten ziehen lassen.
(5) Auf Tellern verteilen, mit Petersilie bestreuen und

genießen!

Quelle: Nudelschlempe bei Kochen für Schlampen

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