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Bolognese aus den Bergen – Hirtenmakkaroni aus dem Slowcooker

Bolognese kennen und lieben wir doch alle! Aber wie es scheint, gibt es auch in Italien Varianten davon. Je nach Region und unterschiedlichen Grundprodukten, werden verschiedene Sachen in das Fleischragout hinein gegeben. Im neuen Slowcooker-Buch von Gabi Frankemölle „Langsam kocht (überall) besser“, ist eine Südtiroler Variante vorgestellt, die ich sofort ausprobieren wollte, als der große Nudelschmacht zuschlug. Mit dem neuen Buch kann man übrigens sehr schön einmal um die Welt reisen. Und wenn ich ein paar mehr Rezepte daraus ausprobiert habe, stelle ich es Euch sehr gerne vor!

In dieser Südtiroler Version kommt neben Kochschinken natürlich Tiroler Speck rein und ein paar Erbsen, wahrscheinlich um den Vitamingehalt ein wenig anzuheben. Zum Schluss wird es noch mit ein wenig Sahne verfeinert, wobei ich das ja sehr skeptisch bin. Ich bin einfach kein großer Sahneliebhaber. Aber das stimmt schon alles so. Zu Anfang ist die Sauce noch recht trocken, also bitte nicht erschrecken, aber sobald die Erbsen und Sahne dazu kommt, ist alles schick und geschmeidig. Natürlich könnt ihr die Sauce auch auf dem normalen Herd köcheln, dann würde ich die Vorgehensweise so beibehalten, allerdings etwas mehr Flüssigkeit zufügen und das ganze 45-60 Minuten köcheln bevor die Erbsen und Sahne dazu kommen.

Es war ein wirklich köstliches Gericht, dass es gerne öfters geben darf. Sättigend, würzig, samtig. Perfekt für usselige Wintertage! Wenn die geneigte Leserschaft es mal ausprobiert hat, berichtet mir gerne darüber! Freue mich über Euer Feedback :-)

Hirtenmakkaroni

Zutaten für 3 Portionen:
75 g Tiroler Speck oder Schinken
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
300 g Rinderhack
1 EL Öl
150 g passierte Tomaten
80 ml Gemüsebrühe
75 g gekochter Schinken
1 EL Tomatenmark
Oregano
Salz, Pfeffer
150 g Erbsen (TK)
100 ml Sahne

Slowcooker: 1,5 l
HIGH: 3,5 Stunden
LOW: 6 Stunden plus 30 min auf HIGH

(1) Als erstes alles vorbereiten. Den Speck fein würfeln. Den Kochschinken in mittelgroße Würfel schneiden. Die Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln.
(2) Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Speck mit dem Hack, Zwiebel- und Knoblauchwürfeln kräftig anbraten bis es krümelig und nicht mehr rosa ist. In den Einsatz des Slowcookers geben.
(3) Die passierten Tomaten und die mit dem Tomatenmark verrührte Gemüsebrühe angießen. Die Kochschinkenwürfel unterrühren. Mit etwas Oregano und ruhig kräftig mit Pfeffer würzen. Nur wenig salzen, da der Speck, Schinken und Brühe schon würzig sind.
(4) Deckel auflegen und auf Stufe HIGH 3 Stunden (auf LOW 6 Stunden) garen.
(5) Die Erbsen in einem Sieb auftauen, in dem sie mit kochendem Wasser übergossen werden. Gut abtropfen lassen. Nach der Garzeit die aufgetauten Erbsen und die Sahne in den Topf geben. Gut unterrühren. Deckel rauf und weitere 30 Minuten auf HIGH erhitzen.

Zu kurzen Makkaroni servieren und mit etwas Parmesan bestreuen.

Genießen!

Quelle: Frankemölle, G. (2017): Langsam kocht (überall) besser. p 40

Partysuppe entspannt – Gulaschsuppe aus dem Slowcooker

Seid ihr Silvester-Partytiere oder lasst ihr es gemütlich angehen? Ich bin ja der totale Silvestermuffel und verbringe den Abend am liebsten mit meiner Familie zu Hause. Leckere Kleinigkeiten zum Essen, alberne Unterhaltungen und hoffentlich gutes TV-Programm. Wir sind da sehr genügsam :-)

Meine deutschen Großeltern allerdings! Die haben in 50er und 60ern aber offensichtlich wilde Silvesterfeiern geschmissen:

Meine Großeltern 1956:

Ha! Das Photographieren von Essen ist keine neumodische Erfindung:

Jungejungejunge! Leider kann ich die beste Oma von allen nicht mehr fragen, was es damals genau zu Essen gab, aber bestimmt waren Mitternachtssuppen schon beliebt. Ich meine, wer könnte einer schön herzhaften Suppe widerstehen, wenn er verfroren aus der Kälte kommt, nachdem alle Raketen und Böller abgeschossen sind. Und ich glaube, ein bisschen Alkohol im Körper kann den Schmacht auf so ein Gericht auch steigern ;-)

Aber wenn man schon eine Party schmeißt, ist man auch froh, wenn sich manche Sachen von selbst erledigen. Und da kommt der Slowcooker ins Spiel. Während ihr die Wohnung auf Vordermann bringt und dekoriert und andere Kleinigkeiten zubereitet, schmurgelt diese Gulaschsuppe langsam im Slowcooker vor sich hin und ihr müsst Euch nicht drum kümmern, außer maximal 20 Minuten in die Vorbereitungszeit investieren. Die nächsten 8-10 Stunden könnt ihr den Slowcooker getrost vergessen.

Und die Suppe ist wirklich lecker und schmeckt tatsächlich ungarisch. Ich habe Gabis Rezept nur durch die Zugabe der Petersilienwurzel geändert, weil die nunmal an ungarische Suppen gehört. Wenn ihr also zufällig Petersilienwurzeln seht, greift dringend zu! Sie sollten momentan auf jedem Wochenmarkt oder in osteuropäischen Supermärkten zu finden sein. Sie bringen ein angenehm Aroma in die Suppe wie sonst kein anderes Gemüse. Merkt man, dass ich so ein bisschen verliebt in die Petersilienwurzel bin? Ansonsten ist das Fleisch wunderbar zart, das Gemüse noch angenehm bissfest und nicht zerkocht. Der Sud wird schön würzig durch die lange Zeit im Slowcooker, so dass die Aromen sich richtig gut miteinander verbinden können. Ich war sehr begeistert! Wird es öfter geben!

Wer jetzt allerdings keinen Slowcooker sein eigen nennt, der kann trotzdem eine tolle Gulaschsuppe kochen. In diesem Beitrag zeige ich, wie es auch auf dem normalen Herd geht.

Gulaschsuppe aus dem Slowcooker

Zutaten für 4-6 Portionen:
250 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
250 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
250 g Möhren und Petersilienwurzel gemischt
2 Paprikaschoten
500 g Schweinegulasch
2,5 EL Butterschmalz oder Schmalz
1 Tl Paprikapulver rosenscharf
4 TL Paprikapulver edelsüß
2 EL Tomatenmark
750 – 900 ml Brühe (oder Wasser)
Salz, Pfeffer
1 TL Kümmel

Zum Servieren:
feingehackte Petersilie
Saure Sahne
frisches Brot

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Die Kartoffeln und Wurzelgemüse schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Aus den Paprikaschoten die Kerne entfernen und in ca. 1,5-2 cm große Würfel schneiden.
(2) 1 EL Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Würfel der Kartoffeln und Wurzelgemüse bei hoher Hitze anbraten.  In den Einsatz des Slowcookers geben, Deckel drauf und auf HIGH stellen.
(3) Einen weiteren EL des Butterschmalz‘ in der Pfanne erhitzen. Das Fleisch bei hoher Hitze von allen Seite braun anbraten. In den Einsatz geben.
(4) Den Rest Butterschmalz wieder in der Pfanne erhitzen, diesmal auf mittlerer Hitze. Die Zwiebelwürfel langsam anbraten bis sie leicht braun sind. Die Pfanne vom Herd nehmen und die beiden Sorten Paprikapulver unterrühren. Ebenso den Knoblauch. Wieder auf den Herd stellen. Das Tomatenmark gut hinein rühren und so lange braten bis das Paprikapulver duftet, aber nicht verbrennt, sonst wird es bitter. Mit einem großzügigen Schluck der Brühe ablöschen und alles in den Slowcookereinsatz geben.
(5) Die Paprikaschotenstückchen hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Die restliche Brühe zugießen und umrühren. Deckel drauf und 8-9 Stunden auf LOW garen oder 4-5 Stunden auf HIGH. Oder bis die Kartoffeln und Möhren/Petersilienwurzeln gar sind.

Auf den Tellern dann mit der Petersilie und Saurer Sahne garnieren.

Genießen!

Quelle: Crocky-BlogGulaschsuppe ungarisch

Unkompliziert perfekt winterlich: Balkan-Kohltopf aus dem Slowcooker

Die Zeit der Eintöpfe und Schmorgerichte ist schon seit ein paar Wochen über uns und was passt das besser als den kleinen Slowcooker wieder rauszuholen. Aber so wirklich weit weg war er bei mir auch in der warmen Jahreszeit nicht, weil mir die Schmormonster doch so einiges an Kraft und Zeit spart.

Jetzt im Winter ist es offensichtlich vorbei mit der herrlichen Pracht an frischem Gemüse wie Zucchini, Aubergine und Tomaten, die leeren Töpfe auf dem Balkon sehen schon traurig vereinsamt aus. Aber dafür gibt es die anderen leckeren Lagergemüse wie diverse Kohl- oder Kürbissorten. Warum also nicht nutzen und leckere Schmorgerichte daraus zaubern.

Im „Slowcooker für 2“ ist ein Rezept enthalten, dass mich frappierend an den geliebten Hackschmorkohl erinnert, nur dass die Kartoffeln schon drin sind und die Würzung sich eher am Balkan orientierte mit Ajvar und Paprikapulver. Prinzipiell ist es auch schnell zusammen gestellt. Wer jetzt morgens aber nicht zu solche koordinativen Leistungen wie unfallfreies Kartoffelhobeln fähig ist, kann die Zutaten schon am Abend vorher vorbereiten, kühl zwischenlagern und am Morgen schnell in den Einsatz geben und anstellen.

Und nach der Arbeit (oder Ausflug, Gartenarbeit etc.) wird man mit einem wunderbar würzigen, sättigenden Eintopf, der herrlich von innen wärmt, belohnt.

Balkan-Kohltopf aus dem Slowcooker

Zutaten für 2 größere Portionen:
1 EL Butter
200 g Kartoffeln
200 g Weiß- oder Spitzkohl
Salz, Pfeffer
1 Prise Kümmel
1/2 bis 1 TL Paprikapulver edelsüß
1 EL Öl
250 g Hack
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
125 ml Wasser
50 g Ajvar

Zum Servieren:
50 g Feta

Slowcooker: 1,5 l
Stufe und Zeit: 6-6,5h auf LOW oder 3,5h auf HIGH

(1) Zuerst den Einsatz des Slowcookers mit der Butter einfetten.
(2) Das Gemüse vorbereiten. Die Kartoffeln schälen und in 2 mm dünne Scheiben hobeln. In den Keramikeinsatz schichten, leicht salzen und pfeffern. Den Kohl in ca. 3 mm dicke Streifen schneiden, mit Salz, Pfeffer und Kümmel etwas durchkneten und auf die Kartoffeln geben.
(3) Zwiebel und Knoblauch häuten. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch durch die Presse drücken. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hack mit Zwiebel und Knoblauch darin krümelig braten. Mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver würzen und in den Slowcooker auf die Kohlstreifen geben.
(4) Das Wasser gut mit dem Ajvar verrühren und über den Kohltopf gießen.
(5) Deckel aufsetzen und auf HIGH ca. 3,5 Stunden garen lassen.
(6) Den Feta über das Hack krümeln und servieren.

Genießen!

Quelle: Westphal, U., Frankemölle, G. (2015): Slowcooker für 2. p 55

Hähnchenragout Gärtnerin Art aus dem Slowcooker

Es gibt genau ein Fertiggericht, dem weder Zwerg (meine kleine Schwester) noch ich widerstehen können: Hähnchenfilet Gärtnerin Art. Das ist ein helles Ragout aus angebratener Hähnchenbrust mit diversen Gemüse mit drin. Einfach nur Reis dazu und wir sind glückselig! Aber irgendwie hat uns immer gestört, dass wir das nicht selbst gemacht haben. Dann machte Zwerg in ihrem kleinen Slowcooker ein Hühnerfrikassee-Rezept und meinte, es schmeckt dem geliebten Fertigfutter sehr ähnlich. Daraufhin probierte ich ein wenig aus und – Tadaa! – es gelang! Ja, es ist ein wenig aufwendiger als andere Slowcooker-Rezepte, wo man die Zutaten nur rein schmeißen muss. Aber der Geschmack! Der Geschmack! Würzige Sauce, zartes Hähnchenfilet, köstliches Gemüse! Ich war sehr begeistert! Das wird es ab sofort öfter geben!

Für diejenigen, die es auf dem Herd kochen wollen, würde ich das Fleisch anbraten und zur Seite stellen. Das Gemüse gröber schneiden und in der Gemüsebrühe zusammen mit dem Fleisch langsam garen (so 20 Minuten?) und dann zum Schluss eben die Sahne mit der Stärke vermischen und unterrühren. Petersilie drauf und fertig. Ich weiß, die geneigte Leserschaft kann kochen und auch dieses Gericht für sich für den Herd umbauen. Ich glaube an Euch! :-D

Hähnchenragout Gärtnerin Art

Zutaten für 3 Portionen:
1 große Karotte
70 g grüne Bohnen
150 g Blumenkohl
400 g Hähnchenbrustfilet
Salz, Pfeffer
1 EL Öl
200 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
100 g Sahne
2 TL Speisestärke
1/2 Bund Petersilie

Slowcooker: 1,5 l
Zeit: 4 Stunden plus 30 Minuten
Stufe: LOW plus HIGH

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Die Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Enden von den Bohnen entfernen und je nach Größe halbieren oder dritteln. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Das Gemüse in kochendem Salzwasser vorkochen. Erst die Möhrenscheiben für 2 Minuten kochen, dann den Rest zugeben und nochmals 2 Minuten garen. Abgießen und in den Einsatz des Slowcookers geben.
(2) Das Hähnchenbrustfilet waschen, trocknen und in mittelgroße Würfel schneiden. Das Öl in einer Pfanne hoch erhitzen. Die Hähnchenwürfel von beiden Seiten kurz braun braten, dabei wirklich hohe Hitze benutzen und nicht sofort umrühren. Salzen und pfeffern. Herausnehmen und in den Slowcooker geben. Das ganze mit wenig Salz und Pfeffer würzen, Gemüsebrühe zugießen. Deckel drauf und auf LOW 4 Stunden garen lassen.
(3) Die Petersilie fein hacken. Die Sahne mit der Speisestärke klümpchenfrei verrühren.
(4) Nach den 4 Stunden den Slowcooker auf HIGH stellen und die Sahnemischung unterrühren. Deckel drauf und nochmals 30 Minuten zum Andicken garen. Zum Schluss die Petersilie unterrühren und abschmecken.

Mit Reis oder Pellkartoffeln servieren.

Genießen!

Ungarisch gefüllte Paprikaschote aus dem Slowcooker

Bald ist die Saison wieder vorbei und meine geliebten ungarischen Spitzpaprika verschwinden wieder bis zum nächsten Sommer aus den hiesigen Supermärkten *seufz* Aber bis dahin schlummert immer eine Packung in meinem Kühlschrank und es wird eine Version der Heiligen Dreifaltigkeit der Spitzpaprika gebastelt.

Irgendwie hatte ich dieses Jahr noch gar keine gefüllte Paprikaschote – dafür aber echt oft Letscho *g* – und deswegen zeige ich Euch mal die etwas veränderte Version, die ich im Slowcooker vor sich hinköcheln lasse. Die Würzung der Füllung ist etwas raffinierter und durch die Zeit im Slowcooker wird das Fleisch wunderbar zart. Ich habe das Gefühl durch das extremst langsame Garen löst sich auch nicht so schnell die Haut der Paprika, so dass das Essen angenehmer bleibt. Sowohl die Mischpoke als auch ich machen sie nur noch so :-) So, und jetzt ab zum Supermarkt mit Euch, schnappt Euch die letzten hocharomatischen Paprikaschoten und schmort Euch diesen Klassiker der ungarischen Küche!

Ungarisch gefüllte Paprikaschote aus dem Slowcooker

Zutaten für 4 großzügige Portionen:
500 g ungarische Spitzpaprika
80 g Langkornreis
600 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei
Salz, Pfeffer
2 TL Paprikapulver edelsüß
3 TL gehackte Petersilie

Für die Sauce:
1 Zwiebel
1 EL Öl
1 Prise Zucker
700 g passierte Tomaten
Salz, Pfeffer

Slowcooker: 3,5 l
Zeit und Stufe: 3,5-4,5 Stunden HIGH oder 7 – 8 Stunden LOW

(1) Die Paprikaschoten waschen, trocknen, den Strunk abschneiden und vorsichtig mit den Fingern die Kerne aus dem Innern entfernen. Es wird keiner umkommen, wenn ihr ein paar nicht erreicht und sie drin bleiben ;-)
(2) Den Reis in ein irdenes Gefäß geben, mit soviel Wasser wie Reis bedecken und in der Mikrowelle auf höchster Stufe 4 Minuten vorkochen oder normal im Topf in kochendem Salzwasser 8 Minuten. Abkühlen lassen.
(3) Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Mit dem Hackfleisch, Reis, Ei, Gewürzen und Petersilie gut verkneten. Portionsweise in die Paprikaschoten stopfen und in den Slowcooker legen. Die übriggebliebene Hackmasse zu größeren Bällchen formen und ebenfalls auf die Schoten in den Einsatz legen.
(4) Für die Sauce die Zwiebel fein würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen und etwas karamellisieren lassen. Die passierten Tomaten zugießen, mit Salz und Pfeffer würzen, aufkochen lassen. In den Slowcooker gießen.
(5) Deckel drauf und ca. 3,5-4 Stunden bei HIGH oder 7-8 Stunden auf LOW garen.

Zusammen mit Kartoffeln und etwas Saurer Sahne servieren.

Genießen!

Die langsamste Currywurst der Welt

Mögt ihr Currywurst? Ich ja eigentlich nicht so. Es kommt mir irgendwie nie in den Sinn, mir welche an einer Imbissbude zu kaufen (abgesehen davon, dass ich nicht oft an Imbissbuden halt mache…). Einmal aß ich eine von einer der berühmten Currywurstbuden in Berlin, aber irgendwie … ach … hmm … Nicht so das Wahre.

Aber ich wollte dem Konzept nochmal eine Chance geben und als ich Gabis Rezept für den Slowcooker auf dem Crocky-Blog sah, musste das gemacht werden. Wie praktisch ist das bitte, während die Sauce köchelt, habe ich noch alle Zeit der Welt die perfekten Ofenpommes dazu zu basteln. Und die Sauce schmeckt wirklich hammer! Würzig, tomatig, pikant. Passt nicht nur zur Wurst, sondern auch allgemein zu Gegrilltem oder nur Pommes! Wer keinen Slowcooker hat, kann das ganze ja auch im Topf zubereiten: die Zwiebel andünsten, Zucker und Currypulver kurz mitbraten, dann die restlichen Zutaten drauf und bei mittelkleiner Hitze ca. 45-60 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen schön vereinen können. Probiert es ruhig mal aus, es lohnt sich richtig!

Und weil Currywurst ja einer DER Klassiker schlechthin unter dem Fastfood ist, darf das Rezept beim CXXIII Blogevent im bei Zorras „1x umrühren bitte“ mitmachen. Es geht um „Homemade Fastfood“ und wird ausgerichtet von Tanja und Martin, die bei „Sakriköstlich“ schreiben.

Blog-Event CXXIII - Homemade Fastfood (Einsendeschluss 15.9.2016)

Die langsamste Currywurst der Welt

Zutaten für 4 Portionen:
1 Zwiebel
1 EL Butterschmalz oder Öl
1 EL brauner Zucker
2 EL Curry, scharf oder mild (nach Geschmack)
50 g Gewürzgurke
500 g passierte Tomaten
200 g Tomatenketchup
25 g Tomatenmark
2 EL Apfelessig
1 – 2 TL Harissa
(marokkanische Chilipaste, je nach gewünschter Schärfe)
Salz und Zucker zum Abschmecken

3-4 Bratwürste, angebraten und in Scheiben geschnitten

Slowcooker: 1,5 l
Zeit: 3-4 Stunden
Stufe: HIGH

(1) Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die Gewürzgurke mittelfein hacken.
(2) Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Braunen Zucker und Curypulver darüber stäuben und kurz rösten. In den Einsatz des Slowcookers geben.
(3) Gurke, Ketchup, Tomatenmark, Essig und Gewürze dazu geben und abschmecken (beim Harissa erstmal vorsichtig sein). Auf Stufe HIGH 3-4 Stunden garen.
(4) Die Sauce mit einem Pürierstab sehr glatt pürieren. Die Hälfte abfüllen und einfrieren, die andere Hälfte über angebratene Bratwürste der Wahl geben.

Dazu passen wunderbarst Pommes aus dem Ofen.

Quelle: Crocky-BlogAus dem Slowcooker: Currywurst

Ein amerikanischer Klassiker – Hackbällchen in Tomatensauce aus dem Slowcooker

Alles, was mit Pasta und Tomatensauce zu tun hat, wird ja automatisch Italien zugerechnet. Aber diese Variante mit Hackbällchen ist nicht traditionell italienisch, sondern wurde in den USA erfunden. Und wird dort fast kultisch verehrt, wie man ja auch an der berühmten Szene aus dem Disney-Film „Susi und Strolch“ sieht:

(Und nein, es ist nicht mein Lieblingsfilm, ich habe um genau zu sein, ein kleines Susi-und-Strolch-Trauma, weil wir das Hörspiel auf langen Fahrten nach Ungarn für meinen Geschmack ein paar mal zu oft gehört haben *g*)

Kommen wir zurück zu den Hackbällchen. Im Slowcooker lassen sie sich ganz entspannt schmurgeln, während man mit den Kindern spielt, den Garten auf Vordermann bringt oder die komplette Wohnung durchwischen. Zum Zeitgewinn kommt noch hinzu, dass die Hackbällchen unglaublich zart werden und die Tomatensauce sehr aromatisch. Dann nur noch schnell Spaghetti kochen und genießen! So einfach, so gut! Zu Recht ein Klassiker der italo-amerikanischen Küche!

Hackbällchen mit Tomatensauce aus dem Slowcooker

Zutaten für 4 Portionen:
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Stange Staudensellerie
einige Stengel Basilikum
1 EL Zucker
750 g passierte Tomaten
Salz, Pfeffer

Für die Hackbällchen:
500 g Rinderhackfleisch (oder halb und halb)
1 Ei
Salz, Pfeffer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Oregano
1-2 EL Semmelbrösel

Olivenöl

Slowcooker: 3,5 l
Temperatur: HIGH (oder LOW)
Zeit: 3-4 Stunden (oder 6-8 Stunden)

(1) Zuerst das Gemüse für die Sauce vorbereiten. Zwiebel und Knoblauchzehe häuten, die Karotte schälen, den Staudensellerie entfädeln und alles fein würfeln. Vom Basilikum die Blätter abnehmen, im Kühlschrank zwischenparken und die Stiele fein schneiden.
(2) Die Hackbällchen machen. Dafür die Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln. Zum Hack und Ei in die Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Die Semmelbrösel zugeben und einen Teig kneten. Daraus ca. 20 golfballgroße Bällchen formen.
(3) In einer großen Pfanne etwas Olivenöl auf hoher Temperatur erhitzen. Die Bällchen darin von allen Seiten braun anbraten, sie müssen nicht durch gegart sein. In den Einsatz des Slowcookers geben.
(4) Die Hitze etwas runter schalten und die Zwiebeln, Knoblauch, Möhre, Staudensellerie und Basilikumstiele auf mittelhoher Hitze andünsten. Den Zucker zufügen und etwas karamellisieren lassen. Die passierten Tomaten hinein gießen, kurz aufkochen lassen und über die Hackbällchen in den Slowcooker geben.
(5) Deckel auflegen und auf HIGH 3-4 Stunden (oder LOW 6-8 Stunden) garen.
(6) Kurz vor dem Servieren den Basilikum zerzupfen und unter die Sauce rühren.

Zusammen mit Spaghetti und Parmesan bestreut servieren.

Genießen!

Wer keinen Slowcooker hat, kann es natürlich auch im normalen Topf zubereiten. Dafür die Hackbällchen in einem weiten Topf anbraten, herausnehmen. Im selben Topf das Gemüse andünsten, die passierten Tomaten zugeben, würzen, und ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Danach die Hackbällchen zugeben und nochmals 30 Minuten zusammen garen bis die Sauce schön sämig und die Bällchen gar sind. Zum Schluss den frischen Basilikum unterrühren. Ihr seht überhaupt nicht schwierig :-)

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