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Partysuppe entspannt – Gulaschsuppe aus dem Slowcooker

Seid ihr Silvester-Partytiere oder lasst ihr es gemütlich angehen? Ich bin ja der totale Silvestermuffel und verbringe den Abend am liebsten mit meiner Familie zu Hause. Leckere Kleinigkeiten zum Essen, alberne Unterhaltungen und hoffentlich gutes TV-Programm. Wir sind da sehr genügsam :-)

Meine deutschen Großeltern allerdings! Die haben in 50er und 60ern aber offensichtlich wilde Silvesterfeiern geschmissen:

Meine Großeltern 1956:

Ha! Das Photographieren von Essen ist keine neumodische Erfindung:

Jungejungejunge! Leider kann ich die beste Oma von allen nicht mehr fragen, was es damals genau zu Essen gab, aber bestimmt waren Mitternachtssuppen schon beliebt. Ich meine, wer könnte einer schön herzhaften Suppe widerstehen, wenn er verfroren aus der Kälte kommt, nachdem alle Raketen und Böller abgeschossen sind. Und ich glaube, ein bisschen Alkohol im Körper kann den Schmacht auf so ein Gericht auch steigern ;-)

Aber wenn man schon eine Party schmeißt, ist man auch froh, wenn sich manche Sachen von selbst erledigen. Und da kommt der Slowcooker ins Spiel. Während ihr die Wohnung auf Vordermann bringt und dekoriert und andere Kleinigkeiten zubereitet, schmurgelt diese Gulaschsuppe langsam im Slowcooker vor sich hin und ihr müsst Euch nicht drum kümmern, außer maximal 20 Minuten in die Vorbereitungszeit investieren. Die nächsten 8-10 Stunden könnt ihr den Slowcooker getrost vergessen.

Und die Suppe ist wirklich lecker und schmeckt tatsächlich ungarisch. Ich habe Gabis Rezept nur durch die Zugabe der Petersilienwurzel geändert, weil die nunmal an ungarische Suppen gehört. Wenn ihr also zufällig Petersilienwurzeln seht, greift dringend zu! Sie sollten momentan auf jedem Wochenmarkt oder in osteuropäischen Supermärkten zu finden sein. Sie bringen ein angenehm Aroma in die Suppe wie sonst kein anderes Gemüse. Merkt man, dass ich so ein bisschen verliebt in die Petersilienwurzel bin? Ansonsten ist das Fleisch wunderbar zart, das Gemüse noch angenehm bissfest und nicht zerkocht. Der Sud wird schön würzig durch die lange Zeit im Slowcooker, so dass die Aromen sich richtig gut miteinander verbinden können. Ich war sehr begeistert! Wird es öfter geben!

Wer jetzt allerdings keinen Slowcooker sein eigen nennt, der kann trotzdem eine tolle Gulaschsuppe kochen. In diesem Beitrag zeige ich, wie es auch auf dem normalen Herd geht.

Gulaschsuppe aus dem Slowcooker

Zutaten für 4-6 Portionen:
250 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
250 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
250 g Möhren und Petersilienwurzel gemischt
2 Paprikaschoten
500 g Schweinegulasch
2,5 EL Butterschmalz oder Schmalz
1 Tl Paprikapulver rosenscharf
4 TL Paprikapulver edelsüß
2 EL Tomatenmark
750 – 900 ml Brühe (oder Wasser)
Salz, Pfeffer
1 TL Kümmel

Zum Servieren:
feingehackte Petersilie
Saure Sahne
frisches Brot

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Die Kartoffeln und Wurzelgemüse schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Aus den Paprikaschoten die Kerne entfernen und in ca. 1,5-2 cm große Würfel schneiden.
(2) 1 EL Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Würfel der Kartoffeln und Wurzelgemüse bei hoher Hitze anbraten.  In den Einsatz des Slowcookers geben, Deckel drauf und auf HIGH stellen.
(3) Einen weiteren EL des Butterschmalz‘ in der Pfanne erhitzen. Das Fleisch bei hoher Hitze von allen Seite braun anbraten. In den Einsatz geben.
(4) Den Rest Butterschmalz wieder in der Pfanne erhitzen, diesmal auf mittlerer Hitze. Die Zwiebelwürfel langsam anbraten bis sie leicht braun sind. Die Pfanne vom Herd nehmen und die beiden Sorten Paprikapulver unterrühren. Ebenso den Knoblauch. Wieder auf den Herd stellen. Das Tomatenmark gut hinein rühren und so lange braten bis das Paprikapulver duftet, aber nicht verbrennt, sonst wird es bitter. Mit einem großzügigen Schluck der Brühe ablöschen und alles in den Slowcookereinsatz geben.
(5) Die Paprikaschotenstückchen hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Die restliche Brühe zugießen und umrühren. Deckel drauf und 8-9 Stunden auf LOW garen oder 4-5 Stunden auf HIGH. Oder bis die Kartoffeln und Möhren/Petersilienwurzeln gar sind.

Auf den Tellern dann mit der Petersilie und Saurer Sahne garnieren.

Genießen!

Quelle: Crocky-BlogGulaschsuppe ungarisch

Unkompliziert perfekt winterlich: Balkan-Kohltopf aus dem Slowcooker

Die Zeit der Eintöpfe und Schmorgerichte ist schon seit ein paar Wochen über uns und was passt das besser als den kleinen Slowcooker wieder rauszuholen. Aber so wirklich weit weg war er bei mir auch in der warmen Jahreszeit nicht, weil mir die Schmormonster doch so einiges an Kraft und Zeit spart.

Jetzt im Winter ist es offensichtlich vorbei mit der herrlichen Pracht an frischem Gemüse wie Zucchini, Aubergine und Tomaten, die leeren Töpfe auf dem Balkon sehen schon traurig vereinsamt aus. Aber dafür gibt es die anderen leckeren Lagergemüse wie diverse Kohl- oder Kürbissorten. Warum also nicht nutzen und leckere Schmorgerichte daraus zaubern.

Im „Slowcooker für 2“ ist ein Rezept enthalten, dass mich frappierend an den geliebten Hackschmorkohl erinnert, nur dass die Kartoffeln schon drin sind und die Würzung sich eher am Balkan orientierte mit Ajvar und Paprikapulver. Prinzipiell ist es auch schnell zusammen gestellt. Wer jetzt morgens aber nicht zu solche koordinativen Leistungen wie unfallfreies Kartoffelhobeln fähig ist, kann die Zutaten schon am Abend vorher vorbereiten, kühl zwischenlagern und am Morgen schnell in den Einsatz geben und anstellen.

Und nach der Arbeit (oder Ausflug, Gartenarbeit etc.) wird man mit einem wunderbar würzigen, sättigenden Eintopf, der herrlich von innen wärmt, belohnt.

Balkan-Kohltopf aus dem Slowcooker

Zutaten für 2 größere Portionen:
1 EL Butter
200 g Kartoffeln
200 g Weiß- oder Spitzkohl
Salz, Pfeffer
1 Prise Kümmel
1/2 bis 1 TL Paprikapulver edelsüß
1 EL Öl
250 g Hack
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
125 ml Wasser
50 g Ajvar

Zum Servieren:
50 g Feta

Slowcooker: 1,5 l
Stufe und Zeit: 6-6,5h auf LOW oder 3,5h auf HIGH

(1) Zuerst den Einsatz des Slowcookers mit der Butter einfetten.
(2) Das Gemüse vorbereiten. Die Kartoffeln schälen und in 2 mm dünne Scheiben hobeln. In den Keramikeinsatz schichten, leicht salzen und pfeffern. Den Kohl in ca. 3 mm dicke Streifen schneiden, mit Salz, Pfeffer und Kümmel etwas durchkneten und auf die Kartoffeln geben.
(3) Zwiebel und Knoblauch häuten. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch durch die Presse drücken. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hack mit Zwiebel und Knoblauch darin krümelig braten. Mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver würzen und in den Slowcooker auf die Kohlstreifen geben.
(4) Das Wasser gut mit dem Ajvar verrühren und über den Kohltopf gießen.
(5) Deckel aufsetzen und auf HIGH ca. 3,5 Stunden garen lassen.
(6) Den Feta über das Hack krümeln und servieren.

Genießen!

Quelle: Westphal, U., Frankemölle, G. (2015): Slowcooker für 2. p 55

Borschtsch – Perfekt aus dem kleinen Slowcooker

Für Suppen repsektive Eintöpfe ist der Slowcooker ja prädestiniert. Und wenn jetzt nicht Suppenzeit ist, dann weiß ich auch nicht. Es ist kalt, es ist feucht draußen, die Kälte zieht einem sofort in die Knochen und der Wind kneift einen in Nasenspitze und Ohren. Da tut ein Eintopf, der mich von innen auftaut richtig gut.

Und der Osten Europas hat es einfach drauf, was Suppen angeht. Ob es die geliebte sonntägliche Fleischbrühe in Ungarn ist (oder alle anderen täglichen Suppen), Bigos aus Polen oder das ukrainische Borschtsch. Alles ziemlich ikonische Suppen, die es sich definitiv mal lohnt zu kosten.

Vom Crocky-Blog lachte mich letztens der Borschtsch, russisch „борщ“ – und sieht das nicht wunderhübsch aus?! – an. Nun habe ich die Suppe schon mal von einem aus Sibirien stammenden Russen gekocht, probieren dürfen und es war echt lecker, aber irgendwie auch aufwendig in die Zubereitung: Brühe aus Rindfleisch kochen, Kohl, Rote Bete und weitere Gemüse raspeln und extra anbraten, um es dann in der Brühe zu Ende garen zu lassen. Hach, hmm, och nö. Aber Gabis Variante klang vielversprechend und simpler in der Handhabung: Gemüse unten in den Slowcooker legen, Fleisch obenauf, gewürzte Brühe angießen und für einen halben Tag vergessen. Dann sollten Fleisch und Gemüse gar sein, aber wie immer beim Slowcooker beachten, dass das Wurzelgemüse wirklich klein gewürfelt wird, nur geviertelte Kartoffeln normaler Größe brauchen eeeeeewig bis sie gar sind. Bei mir war es jetzt sogar so, dass das Fleisch nach 10,5 Stunden zart war, die Würfelchen aus vorwiegend festkochenden Kartoffeln aber noch 1,5 Stunden brauchten. Verkehrte Slowcooker-Kochphysik!

Und die Suppe wird richtig köstlich! Zartes Fleisch, würziges Gemüse und den letzten Kick gibt es wirklich, wenn die Saure Sahne mit dem frischen Dill unter gerührt wird. Großartigst! Kann es nur jedem empfehlen, der wärmende, tröstende Suppen für usselige Tage braucht!

Borschtsch

Zutaten für 2-3 Portionen:
1 mittlerer Karotte
1 kleines Stück Knollensellerie
1 mittelgroße Kartoffel (vorwiegend festkochend)
2 kleine Rote Bete (roh oder vorgekocht)
1/4 Kopf Spitz- oder kleiner Weißkohl
1 Beinscheibe vom Rind (300-400 g)
1/2 Lorbeerblatt
2 Pfefferkörner
750 ml Rinderbrühe (oder Wasser)
2 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1 TL Essig
1/2 TL Zucker

Zum Servieren:
Saure Sahne oder Schmand
gehackter Dill

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 11-12 Stunden auf LOW
Slowcooker: 1,5 l

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Kartoffel, Selleriestück und Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden. In den Keramikeinsatz des Slowcookers geben Wenn rohe Rote Bete benutzt wird, diese auch schälen und in ebenso kleine Würfelchen schneiden und dazu geben. Den Kohl fein schneiden oder hobeln. Auf dem Gemüse verteilen. Die Beinscheibe darauf geben, Lorbeerblatt und Pfefferkörner mit in den Topf geben.
(2) Die Brühe (oder Wasser) mit dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Essig und Zucker gut verrühren und in den Slowcooker gießen. Deckel drauf und 11-12 Stunden auf LOW garen lassen bis das Gemüse durch ist. Wer vorgekochte Rote Bete nimmt, gibt sie 3 Stunden vor Kochzeitende mit in den Slowcooker geben. Wenn das Gemüse gar ist, die Beinscheibe rausnehmen, Fett und seltsames anderes Zeug abschneiden und würfeln. Zurück in die Suppe geben.
(3) Auf die Teller verteilen, einen Klecks Schmand und Dill drüber geben und servieren.

Genießen!

Quelle: Crocky-BlogAus dem Crockpot: Borschtsch

Ach, und seit vorsichtig bei den Pfefferkörnern, drauf beißen kann unangenehm sein ;-)

Wir retten Eintöpfe – Gelbe Erbsensuppe

Letzten Samstag wurden wieder typische Gerichte, die oft fertig im Supermarkt gekauft werden, von einer kleinen, unermüdlichen Schar Blogger gerettet, dieses Mal gebundene Suppen und herzhafte Eintöpfe, die perfekt in diese usselige Jahreszeit passen. Leider habe ich es nicht rechtzeitig geschafft den Beitrag zu schreiben wegen des elterlichen Wochenendbesuchs, aber möchte Euch trotzdem meine Suppe nicht vorenthalten.

So Eintöpfe sind ja wunderbares Comfort Food und dazu noch gesund. Wenn man ein paar Hülsenfrüchte mit reinschmeißt, wird es noch gesünder und sättigender. Aber natürlich gibt es diese Suppen auch im Supermarkt als Dosenware kaufen, was ich ziemlich gruselig finde. Ich habe sowas noch nicht gekauft, aber die Eltern holen sich manchmal Linsensuppe, wenn an einem Sonnabend viel Arbeit ansteht, obwohl sie selbst sagen, dass meine selbstgekochte Variante besser schmeckt. Dabei ist es so einfach, einen klassischen, sättigenden und gesunden Eintopf zu kochen. Gut, es braucht ein bisschen Zeit, das gebe ich zu. Das Essen steht nicht in 30 Minuten auf dem Tisch, aber es benötigt kaum Beaufsichtigung und die Schnippelarbeit hält sich in überschaubaren Grenzen.

Ich habe mich diesmal für gelbe Schälerbsen entschieden, die man nicht eine Nacht vorher einweichen muss. Wenn sie nicht jahrelang im Regal rumdümpeln, dann sind sie auch tatsächlich in 1,5 Stunden gar. Die restlichen Zutaten sind relativ billig und eigentlich auch überall zu besorgen. Und heraus kommt eine wirklich angenehm würzige, sättigende und glücklich machende Suppe (das Wort „Eintopf“ findet sich irgendwie nicht meinem aktiven Wortschatz). Probiert es ruhig mal aus: geht leicht, schmeckt köstlich!

Gelbe Erbsensuppe

Zutaten für 4 Portionen:
300 g gelbe Spalterbsen
150 g geräucherter Schinkenspeck
2 Stengel Petersilie
1,5 l Wasser
1 Bund Suppengrün
oder
3 Karotten
1/4 Knolle Sellerie
1 Stange Porree/Lauch
400 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
200 g Würstchen
(Wiener, Bockwurst, Schlesische, Krakauer oder Fleischwurst)
1 Bund Petersilie

(1) Die Erbsen in einem Sieb waschen. Zusammen mit dem Speck und den beiden Petersilienstengeln in einen großen Topf geben. 1,5 l kaltes Wasser auffüllen, Deckel drauf, bei starker Hitze aufkochen lassen (Obacht! Es kocht schnell über!) und dann bei geringer Hitze 1 Stunde kochen lassen. Dabei zwischendurch mit Hilfe eines Löffels den Schaum abschöpfen.
(2) In der Zwischenzeit das weitere Gemüse vorbereiten. Die Karotten schälen und in mitteldicke Scheiben schneiden. Den Sellerie putzen und in etwa so große Stücke wie die Möhren schneiden. Den Porree in dickere Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und in karottengroße Stücke schneiden. Die Sachen in einer Schüssel mit Wasser bedeckt zur Seite stellen. Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die Wurst in Scheiben schneiden. Die Petersilie waschen, trocknen und fein hacken.
(3) Nach der Stunde Kochzeit das Wasser aus der Schüssel des übrigen Gemüses abgießen und das Gemüse zu den Erbsen geben. Ebenso die Zwiebelwürfelchen. Alles etwas salzen und pfeffern. Die Suppe wieder aufkochen, auf mittlerer Hitze zurück schalten und noch etwa 30-45 Minuten (je nach Größe des Gemüses) weiter köcheln lassen bis es gar ist. Die letzten 10 Minuten den Speck aus der Suppe nehmen, würfeln und zusammen mit den Wurstscheiben zurück in die Suppe geben und erhitzen.
(4) Abschmecken, ob Salz oder Pfeffer fehlt und mit der Petersilie bestreuen.

Genießen!

Quelle: Andreas, A. (Hrg.), Redis, A. (Hrg.) (2009): Kochen! Das goldene von GU. Gräfe und Unzer. München. p 228

Ihr braucht noch mehr Ideen für sättigende Suppen zu jeder Jahreszeit? Bitte schön:

Tomaten-Couscous-Eintopf

Es ist Tomaten-Saison! Endlich sind sie wieder aromatisch und ich kann aus den vollen Schöpfen, wenn ich zum türkischen Supermarkt umme Ecke gehe. Mir war nach einer schönen Tomatensuppe – ja, auch in der größten Hitze – schön sämig, cremig, rot, fruchtig. Mich lachte ein Rezept aus dem „Vegetarian Basics“ an, in dem noch Couscous vorkommt. Kaufte alle Zutaten und machte mich dran. Dann fiel mir erst auf: „Halt! Wieso soll ich die Tomaten ganz klein fitzeln, wenn die Suppe püriert wird? Häh? Von Pürieren steht hier ja gar nicht? Komisch! Wie soll das denn aussehen zum Schluss?“ Ja, das Ergebnis sieht die geneigte Leserschaft oben. Es ist eher ein Tomaten-Couscous-Brei, aber ein äußerst wohlschmeckender. Schön würzig und auch fruchtig. Sättigend ist es durch den Couscous und den Feta außerdem. Wirklich toll! Es schmeckt auch noch bei Zimmertemperatur kalt am nächsten Tag. Lohnt sich wirklich mal, diesen „Brei“ nachzukochen.

Tomaten-Couscous-Eintopf

Zutaten für 2-4 Portionen je nach Hunger und Gelegenheit:
400 g vollreife Tomaten
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1 TL gemischte Kräuter (z.B. Kräuter der Provence)
120 g Couscous (oder Amaranth, Reis, Quinoa)
600 ml Gemüsebrühe
2 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker oder Honig
100 g Feta
2 Stängel Petersilie
1 EL Creme fraiche (oder Schmand)

(1) Tomaten waschen, trocknen und in sehr kleine Würfel schneiden, dann stört die Haut auch nicht. Dabei die Stielansätze entfernen. Die Zwiebel und Knoblauchzehen häuten und ganz fein schneiden.
(2) Einen größeren Topf auf den Herd stellen, das Öl darin auf mittlere Hitze erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und die Kräuter zugeben. Die Kräuter ein wenig zwischen den Fingern zerreiben, dann werden sie aromatischer. Dann bei mittlerer unter häufigem Rühren ca. 5 Minuten dünsten bis die Zwiebeln anfangen weich zu werden. Den Couscous dazurühren und untermischen, bis die einzelnen Körnchen ganz vom Öl überzogen sind. Den Couscous etwas zur Seite schieben, dass in der Topfmitte der Boden sichtbar ist. Das Tomatenmark hineingeben und 2 Minütchen anbraten.
(3) Die Tomaten und Brühe untermischen und zum Kochen bringen. Mit Salz, Pfeffer und Honig/Zucker würzen. Die Hitze klein stellen, Deckel drauf und ca. 30 Minuten garen lassen. Dabei mal umrühren, damit der Couscous sich nicht am Boden festsetzt.
(4) Den Feta zerkrümeln. Die Petersilie waschen und trockenschütteln. Die Blättchen fein hacken. Creme fraiche mit Feta und Petersilie unter den Eintopf rühren. Kosten. Fehlt noch was? Wenn ja, mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Gleich auf den Tisch und

genießen!

Quelle: Schinharl, C., Dickhaut, S. (2005): Vegetarian Basics. GU. 7. Auflage. p 85

Aber eine cremig-sämige Tomatensuppe werde ich dieses Jahr definitiv auch noch machen!

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