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Großartigstes Zitroneneis

Die ersten Tage mit Hochsommertemperaturen! Hier in der Mitte Deutschlands zum Glück bisher nicht so lange andauernd, aber ich werde alt und so schnelle Wetterwechsel bekommen mir nicht. Sowas gibt immer Matschkopf deluxe *seufz* Aber zum Glück hat ja mal irgendjemand die perfekte Abkühlung von innen erfunden: Eis. Schon letztes Jahr hab ich gegrübelt, ob ich mir eine Eismaschine mit Kompressor anschaffe, um unabhängig zu sein und eben Eis nach meinen Bedürfnissen (laktosearm, nicht zu viel Fett) machen zu können und nicht durch die halbe Stadt zur nächsten vernünftigen Eisdiele fahren zu müssen. Letztes Jahr kam es dann doch nicht dazu, aber dieses!

Ich habe jetzt eine ziemlich schwere, aber praktische Unold Cortina (ich bekomme kein Geld, wenn die geneigte Leserschaft auf den Link klickt, er dient rein zu Informationszwecken), die wunderbares Eis rühren kann. Auch eine eissüchtige Freundin von der Insel Rügen hat sich dieses Modell vor 2 Wochen oder so angeschafft und ich glaube, bei ihrem Eisbedarf hat sich die Anschaffung schon längst amortisiert *g* Mein Eisverbrauch ist leider nicht so hoch, aber das kann sich ja noch steigern … Wenn sie nicht gebraucht wird, schläft sie in meinem Kleiderschrank (so als Idee für diejenigen, die unter chronischem Platzmangel leiden).

Als erstes durfte sie das Super-Zitroneneis von Zorra rühren. Da ich kein großes Talent im Eiercreme machen besitze und mir die Eier zu schade für süßes Rührei sind, suche ich immer Rezepte, die ohne auskommen. Außerdem sollte man Eiscreme auf Ei-Basis ziemlich schell aufbrauchen und das schaffe ich einfach nicht. Aber das cremige Zitroneneis von Zorra ist da perfekt. Die Masse ist schnell zubereitet, kühlt dann über Nacht im Kühlschrank (oder tagsüber, je nachdem wann man sie ansetzt). Wenn sie dann kühl genug ist, in die Eismaschine und je nach Typ in 30 bis 45 Minuten zu richtig schönem Eis rühren lassen. Bei mir hat es tatsächlich nur 35 Minuten gedauert. Ich war richtig erstaunt!

Und lecker ist das Zeug! Großartig! Erfrischend, nicht zu süß, nicht zu sauer, die perfekte Balance! Das Rezept wird definitiv im Repertoire behalten und immer mal ein Löffelchen nach dem Essen genascht *g*

Super-Zitroneneis

Zutaten für ca. 1 Liter Eis:

3 Bio-Zitronen
100 g Zucker
125 ml Zitronensaft
200 g Crème fraîche
200 g Sahne
100 g Milch
1 gestrichener EL Maisstärke
1 Prise Salz

 (1) Die Zitronen abwaschen und trocknen. Dann die Zitronenschale fein abreiben und mit Zucker mischen. Den Saft auspressen und dazu gießen. So lange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Crème fraîche und Sahne zur Zitronenmischung geben und umrühren.
(2) Die Maisstärke in der kalten Milch auflösen, diese Mischung unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und noch 2-3 Minuten köcheln lassen und zu den restlichen Zutaten geben. Eine Prise Salz unterrühren.
(3) Die Mischung in den Kühlschrank stellen bis sie kalt, dann in die Eismaschine füllen und ca. 30-45 Minuten gefrieren lassen.
(4) Es sollte jetzt schon eine gut essbare Konsistenz haben. Wem es noch zu weich ist, ist eine Aufbewahrungsdose füllen, mit Frischhaltefolie und dem Deckel schließen und im Tiefkühler nachhärten lassen.

Genießen!

Quelle: leicht verändert nach 1 x umrühren bitteSuper-Zitroneneis

 

Zitronensorbet

Zitronensorbet

Zitronensorbet

Als Dessert zum unserem Weihnachtsessen dachte ich an etwas Frisches. Da kam mir ein Rezept aus Jamie Olivers „Genial Italienisch“ gerade recht. Zitronensorbet – mmh. Bin ja eigentlich nicht so der Fan von Wassereis (Sorbet ist ja eigentlich nichts anderes als Wassereis mit Geschmack, oder?), aber da es eine Milchkomponente durch den Mascarpone hatte, wollte ich den Versuch wagen. Hatte mir extra das Rezept abgeschrieben, wozu soll ich für ein Rezept ein ganzes Buch mitschleppen. Die Mengenangaben der einzelnen Zutaten hatte ich auch noch im Kopf und auch die grobe Vorgehensweise, aber leider nicht mehr die Zeiten. So hab ich den Zuckersirup viel zu lange kochen lassen und nachdem er etwas abgekühlt ist und ich den Zitronensaft zugegeben habe, wurde es prompt wieder fest. Mist! Also hab ich den gesamten Saft hinein gegeben und nochmal bei mittlerer Hitze so lange erhitzt bis sich der kristallisierte Zucker wieder aufgelöst hat. Hat funktioniert, Glück gehabt! Schnell restlichen Zutaten hinzu gefügt und eingefroren. Auch die Konsistenz war anders. Ich denke es war sehr viel cremiger als eigentlich gewollt, aber nicht minder großartig! Wenige Zutaten, einfache Zubereitung, klarer Geschmack! Ich liebe solche Gerichte! Wozu gefühlte 17 Geschmackskomponenten, die man dann doch nicht heraus schmecken kann. Jedenfalls hat es auch der Familie sehr gut geschmeckt und wird definitiv ins Repertoire aufgenommen!

Sorbetto di limone – Zitronensorbet (6 Portionen)

200 g Zucker
200 ml Wasser
200 ml Zitronensaft (hier 3-4 Zitronen)
1 Bio-Zitrone; abgeriebene Schale
1 EL Mascarpone, gehäuft

(1) Ein flaches 20-25 cm Gefäß (Metall) vorher einfrieren.
(2) Den Zucker und das Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze 5 min simmern lassen. Wenn die Flüssigkeit klar und sirupartig gibt, vom Herd nehmen und 15 min lang abkühlen lassen. Den Zitronensaft und -schale hinzufügen. Die Mascarpone dazugeben und gut verrühren bis alles miteinander verbunden ist. Abschmecken, wenn zu sauer mehr Zucker.
(3) In das vorgefrorene Geschirr geben und zurück in den Tiefkühler geben. Mindestens 1 Stunde darin lassen. Wenn es angefangen hat zu gefrieren mit einer Gabel ankratzen. Das jede Stunde für die nächsten 3 Stunden machen, danach ist es fertig zum Essen. Es kann mit Frischhaltefolie bedeckt 2 Tage im Tiefkühler bleiben. Länger und es bilden sich Eiskristalle.

Solo servieren und mit frischen pürierten Himbeeren als Sauce.

Quelle: Jamie Oliver (2005) – Jamie´s Italy. Penguin books

Geschmack: ++++
Zeit: +++
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: +

Schnelles Erdbeereis

Schnelles Erdbeereis

Schnelles Erdbeereis

Als Dessert gab es heute bei Mitbewohnerin M. und mir ein schnelles selbstgemachtes Erdbeereis. Im Tiefkühlfach fanden sich noch gefrorene Erdbeeren vom Juni und erinnerte mich an ein Rezept aus irgendeiner Sendung von „Kerner kocht“. Gefrorene Früchte, Joghurt und Puderzucker. Nicht mehr!

Ich hatte 400 g Erdbeeren und 150 g Joghurt (1 Becher). Die Hälfte der Erdbeeren mit dem halben Becher Joghurt und 3 TL Puderzucker mit einem Pürierstab so lange malträtieren bis sämiges Eis entsteht. Mit der zweiten Hälfte der Zutaten genau dasselbe machen. Ergibt zwei große Portionen Eis.

Verdammt lecker! Tolle Farbe! Fix gemacht! Billige Zutaten, die man überall kriegt! Man weiß, was drin ist! Großartig! Wird es ab sofort öfter geben!

Und jetzt hab ich Eis-Kopfschmerzen und mir ist wieder kalt *grummel* Aber das war es wert!

Erdbeereis aus der Nähe

Erdbeereis aus der Nähe

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