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„Und auf die Schnelle noch ’ne Fischfrikadelle“

Na, wer von Euch kennt die Textzeile und hat sofort den Refrain im Kopf?

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„Nordisch wohoohoo Nordisch by nature“ *mitgroove* Das ist wahrscheinlich einer der Songtexte, die ich noch dement im Altersheim mitsprechen kann *ggg*

Und ja, es lässt sich nicht verleugnen. Ich bin ein Muschelschubser, ein Fischkopp, ich bin Norddeutsche. Man merkt es meinem Temperament an, meiner Sprachmelodie, manchmal fließen einfach norddeutsche Wörter mit ein, mit denen der Rest des deutschsprachigen Raums überhaupt nix anfangen kann. Wobei es ja auch in Norddeutschland himmelweite Unterschiede gibt, Ostfriesen sprechen ganz anders als Vorpommeraner, aber da liegen ja auch locker-flockig 600 km zwischen. Anders als es das Klischee eines Norddeutschen vermuten lassen würde, mag ich Fisch nicht sonderlich. Nur wenige Sorten in nur wenigen Zubereitungsarten und sobald eine Gräte in Sichtweite kommt, bin ich raus. Wohingegen ich nicht mehr sichtbar verarbeiteten Fisch in Form von Frikadellen sehr gerne mag und mir öfter welche aus der Tiefkühltruhe des Supermarktes mitnehme.

Aber das muss doch auch alleine bastelbar sein. Ohne allzu großen Aufwand. Und eventuell sogar leckerer? Da ich im Gegensatz zu Fleischfrikadellen kaum Erfahrung in der Zubereitung von Fisch habe, brauchte ich ein Rezept. Nach langer Zeit stöberte ich mal wieder im „Heimat„-Buch von Tim Mälzer, Sabine von „Hamburg kocht!“ meinte, dass da ganz schöne Rezepte drin seien. Und ja, da sind etliche Sachen drin, die mich sehr ansprechen :-) Unter anderem eben die Fischfrikadellen.

Sie sind nicht aufwendig in ihrer Zubereitung und wenn man eine Küchenmaschine nutzt, statt den Fisch fein zu hacken, geht es noch schneller. Nur fix die weiteren Zutaten unter den Fisch kneten, Frikadellen formen, in Semmelbrösel wenden und vorsichtig ausbraten. Und der Geschmack erst! Würzig, frisch, kräuterig, überhaupt nicht unangenehm fischig, sehr herzhaft! Wirklich perfekte Fischfrikadellen!

Fischfrikadellen nach Tim Mälzer

Zutaten für 6 Stück:
450 g Seelachsfilet, küchenfertig und entgrätet
2 Frühlingszwiebeln
4 Zweige Dill
1/2 Bio- Zitrone
1 Eigelb
2+4 EL Semmelbrösel
1 TL Tomatenmark
1 TL Senf, scharf
Salz, Pfeffer
ca. 5 EL Öl

(1) Den Fisch entweder mit dem Messer per Hand sehr fein hacken oder in einer Küchenmaschine pulsen bis der Fisch zerkleinert, aber kein Mus ist. Frühlingszwiebeln längs vierteln und fein schneiden. Dill hacken und die Zitronenschale fein abreiben.
(2) Den Fisch, Dill und Zitronenschale mit dem Eigelb, 2 EL Semmelbröseln, Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer gründlich vermischen. 6 etwa gleichgroße Frikadellen formen. Das restliche Semmelmehl in einen tiefen Teller geben, die Frikadellen vorsichtig darin wälzen.
(3) In einer großen Pfanne das Öl auf hoher Hitze heiß werden lassen. Die Frikadellen vorsichtig hinein geben, damit sie nicht zerbrechen und von jeder Seite etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und servieren.

Dazu passt vielerlei: Kartoffel- oder Nudelsalat, Pommes frites, grüner Salat, diverse Gemüsebeilagen.

Genießen!

Quelle: Mälzer, Tim (2014): Heimat: Kochbuch. Mosaik. p 103

Fremdessen im vorweihnachtlichen Warnemünde/Rostock

Aus Schulzeiten habe ich nur eine Freundin. Nein, kein Mitleid, das ist voll in Ordnung so. Ich weiß schon, warum ich mit dem Großteil meiner anderen ehemaligen Mitschülern keinen Kontakt habe. Aber die beste Steffi von allen ist halt einfach die beste Steffi von allen! Wir kennen uns seit der 5. Klasse, also lockerflockig 25 Jahre, haben uns aber erst nach der Schule richtig angefreundet. Sie ist die Art von Freundin, mit der man nicht ständig telefoniert, aber wir besuchen uns gegenseitig, sie ist immer da, wenn es mir schlecht geht (hat mich sogar vor vier Jahren am Arsch von Berlin besucht, als ich dort im Krankenhaus lag und mir Sushi gegen schlechtes Krankenhausessen mitgebracht) und es ist jedes mal als hätten wir uns erst gestern gesehen. Wenn wir dann beide gleichzeitig in der Ostseeheimat weilen, versuchen wir uns natürlich auch zu treffen.

Zu Weihnachten war es wieder soweit. Zum Glück. Wir trafen uns zufällig am letzten Tag auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt, wobei sie sehr überrascht war, mich dort zu sehen. (So langsam tut sich was bei mir und das Einkapseln hört langsam auf. Ich habe wieder Lust was zu unternehmen.) Und so verabredeten wir uns gleich für den 23. Dezember abends. Und da ich Lust auf Seeluft und Meeresrauschen hatte, sind wir nach Warnemünde gedüst. Ich hab ja echt damit gerechnet, dass es unangenehm voll wird, aber nix da. Sofort einen Parkplatz bekommen und auch die Straßen waren erstaunlich leer für einen frühen Abend in der Hochsaison.

Da die beste Steffi von allen ernstlich der Magen knurrte, sind wir auf die östliche Seite des Alten Stroms gegangen und haben uns dort die Karte des Restaurants „Casa Mia“ angeguckt. War in Ordnung, eine wilde Mischung aus Italienisch und Fischgerichten von der Küste. Halt das, was der gemeine Tourist an sich erwartet. Pizza für die Kinder, Fisch für die Eltern ;-) Aber wie gesagt, es hörte sich gut an und so gingen wir rein. Es war nicht voll, aber einige Gäste doch da, so dass der Service nicht gestresst war. Wir wurden sofort freundlich begrüßt, Karte gereicht und erstmal Getränke bestellt. Dann begann die Qual der Wahl. Zum Glück war die Karte nicht so riesig. Uns lachte sofort das Carpaccio der geräucherten Entenbrust mit Rotkrautsalat, Orangenfilet und Walnüssen an. Da ich die Aufnahmekapazität meines Magens kenne, teilten wir uns die Vorspeise. Eine klassische Kombination mit knackigem, würzigem Salat und mild geräucherter, saftiger Entenbrust. Wirklich sehr köstlich!

Zum Hauptgang wählten wir Fisch. Die beste Steffi von allen wollte die Trilogie von Lachs, Dorsch und Zander, die mit schönem Pesto, Rosmarinkartoffeln und Pfannengemüse kam. Sie fand es lecker! Der Fisch war saftig und knusprig zugleich, das Kräuterpesto sehr passend:

Ich bestellte eines der untypischen italienischen Gerichte, die wahrscheinlich nur für die Touristen angeboten werden „Warnemünder Dorschpfanne“. Zum Dorschfilet, das in Gewürzmehl gewendet wurde vor dem Braten wurden Bratkartoffeln, Senf-Speck-Sauce und Salat gereicht. Der Fisch war wirklich saftig und mit der Sauce zusammen sehr köstlich! Die Bratkartoffeln waren gute Bratkartoffeln, ich hatte ein wenig Angst, dass sie vor Fett triefen, wie es manchmal der Fall ist. Ich bin ja sonst nicht der riesengroße Fischfan, aber Dorsch mag ich sehr gerne und diese Variante fand ich äußerst schmackhaft!

Ja, das „Casa Mia“ ist sehr auf Touristen ausgelegt, was in Anbetracht der Lage im Zentrum Warnemündes auch kein Wunder ist, aber zumindest bei unserem Besuch wurden wir nicht enttäuscht. Netter, zuvorkommender, unaufdringlicher Service, das Essen köstlich und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt meiner Meinung nach.

Und ein Verdauungsspaziergang nach dem Essen ist doch obligatorisch, oder? Egal wie viel Uhr es ist ;-) So spazierten wir noch ein wenig durch das dunkle, vorweihnachtliche Warnemünde. Am Alten Strom entlang bis zur Westmole, dann abbiegen Richtung Teepott und Leuchtturm:

Am Hotel Neptun vorbei schlenderten wir Richtung Auto zurück und kamen direkt auf die Warnemünder Kirche zu, zu deren Füßen noch der Weihnachtsmarkt aufgebaut war und Livemusik gespielt wurde. Sehr stimmungsvoll!

So endete ein wunderbarer Abend und Weihnachten konnte kommen!

Adresse:
Casa Mia
Am Bahnhof 1c
18119 Warnemünde

Telefon: 0381 – 20 7 92 06
Internet: www.casamia-warnemuende.de

Kulinarisches Wochenende in Hamburg – We love Fish! Ein Kochkurs in Hensslers Küche

Am zweiten Tag unseres Hamburg-Wochenendes nahmen wir an einem Kochkurs in „Hensslers Küche“ teil, den ich dem Coladieb zum Geburtstag geschenkt hatte. Das ist eine Eventküche, betrieben von – Überraschung *g* – Steffen Henssler, die man buchen kann für Partys oder eben auch Kochkurse zu diversen Themen stattfinden.

Thema des Kurses war „We love Fish“ und es gab wirklich viel Fisch. Leider kamen wir verkehrs- und navibedingt prompt 30 Minuten zu spät, obwohl wir rechtzeitig aus dem Hotel losgefahren sind.

Wir wurden sehr nett von der Service-Dame begrüßt mit Sekt, den ich in Lavendellimo umwandeln ließ (Sorry, aber Alkohol in Getränkeform geht bei mir immer noch nicht…) und bekamen unsere Schürzen für den Kurs.

Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um die Vorführung für die gesamte Gruppe zu sehen, wie die Lachstranche, die unter Folie gegart, vorbereitet wird. Eigentlich ganz einfach: Lachstranche auf Teller, salzen, pfeffern, Limonenabrieb rauf, etwas Pernod und ein Stück Butter. Dann fest in Frischhaltefolie verpacken und im 80°C warmen Ofen etwa 10-12 Minuten garen.

Nun bin ich ja kein Fan von warmem Lachs und war dementsprechend skeptisch. Kalter Lachs (roh, graved, geräuchert) ist total geil, aber gebraten mag ich ihn nicht wirklich. Dementsprechend gespannt, war ich auf das Ergebnis:

Und es war echt großartig! Sehr zarter, lauwarmer Lachs mit wunderbaren Aromen. Das werde ich wohl auch zu Hause mal machen!

Als zweites wurde uns gezeigt, wie man einen Fisch richtig filetiert und daraus dann, ich nenne es mal, frittiertes Sashimi macht. Dafür wurde eine ganze Dorade benutzt…

… deren Filets ich erstmal von der Mittelgräte trennte.

Der Coladieb übernahm dann das herausschneiden der letzten Gräten vom Bauchlappen und aus der Mitte. Dann wurde das Filet in dünne Streifen geschnitten und in einen Teller gelegt. Die beiden zuständigen Köche kamen dann mit brüllend heißem Olivenöl rum und träufelten eine ordentliche Menge über die Fischstreifen, wodurch dieser sozusagen schockgegart wurde. Dann wurden noch ein paar andere Saucen darüber geträufelt und zum Schluss eine Tomatensalsa verteilt.

Und was soll ich sagen, ein Träumchen! So unglaublich zarter Fisch, der wunderbar mit den Aromen des Öls, der Ponzusauce und der Tomatensalsa harmoniert. Hätte ich nie erwartet! (Merkt man, dass ich wenig Fischerfahrung habe? *g*) Und der Coladieb hat gute Arbeit geleistet, nicht die kleinste Gräte zu finden! (Sobald eine Gräte im Fisch ist, bin ich ja sofort raus aus der Fischgeschichte!)

Als dritten Gang durften wir Thunfischtatar zubereiten. Dafür ist eine Hauptzutat eine selbstgemachte Mayonnaise, die einer von uns Teilnehmern, der noch nie eine Mayo rührte, selbst machen musste. Aber ihr wisst ja durch das aufmerksame Lesen dieses kleinen Blogs wie es geht, oder (Eifreie Mayo oder die klassische Variante)? Diese Mayo wurde noch durch Sriracha (diese extrem fies scharfe Sauce, die es öfter beim asiatischen Imbiss gibt) und Togarashi (japanische, scharfe Gewürzmischung) verfeinert und zusammen mit einigen anderen Zutaten wie Gurken- und Selleriewürfelchen zu dem feingewürfelten Thunfisch gegeben.

Jeder von uns bekam sein eigenes Stückchen Thunfisch in Sashimiqualität und durfte sich dann sein eigenes Tatar schneiden:

Ich finde so Sachen kleinwürfeln ja immer sehr entspannend, fast schon meditativ. Immer der gleiche Bewegungsablauf und großartig nachdenken, muss man dabei auch nicht:

Dadurch, dass jeder seine eigene Portion zubereitete, konnte auch unterschiedlich intensiv gewürzt werden. Und so sah mein Endergebnis aus: Würziges Thunfischtatar mit pochiertem Ei.

Ein unglaublich leckeres Gericht! Der zarte Fisch mit den frischen Gemüsewürfelchen und der leichten Schärfe der Mayo, dazu das weiche, pochierte Ei. Es passte wunderbarst! Leider machten sich dabei schon leichte Ermüdungserscheinungen bei meinem Magen bemerkbar, so dass ich nicht alles aufessen konnte. So viel Eiweiß auf einmal ist mein Körper einfach nicht gewohnt … Der Coladieb übernahm dann meinen Rest, der ihm aber zu lasch gewürzt war. Ich bin halt eher ein Purist, wenn es um das Würzen geht, der Coladieb braucht ein wenig mehr Wumms. Er war auch so begeistert von diesem Tatar, dass er es die Woche darauf sofort nachbastelte und immer noch von der scharfen Mayonnaise schwärmt.

Das waren bisher erst die Vorspeisen, jetzt folgte der Hauptgang! Dafür wurde als wir noch nicht da waren eine ganze Lachshälfte mit vielen Kräutern und Zitrone in Zeitung gewickelt und das Ganze dann im Ofen gegart. Dazu wurde ein Kartoffelbrei gereicht, der von einer jungen Teilnehmerin zubereitet wurde:

Verfeinert wurde es mit Avocados, deren Fruchtfleisch der Coladieb hier gewissenhaft aus der Schale befreit und klein würfelte:

Dann durften die Herren, die den Fisch zubereiteten, ihn auch auspacken und waren alle ziemlich gespannt und hochkonzentriert:

So sah der Hauptgang dann in aller Schönheit aus mit dem hellgrünen Kartoffel-Avocado-Brei im Hintergrund:

Und das war meine Portion. Ich konnte einfach nicht mehr essen … Schon lecker, frisch und kräuterig der Lachs, aber für mich schon zu durch, wobei das ist mein höchsteigenes Problem *g* Für Leute, die warmen Lachs mögen und mal für viele Gäste kochen möchten, kann ich das nur empfehlen. Gut vorzubereiten und köstlich!

Als Dessert wurde von den beiden Köchen Nico und Pierre eine Monsterportion karamellisierten Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster gekocht, während wir Teilnehmer so langsam ins Fresskoma fielen ;-) Ich nutzte die Zeit, um mich angenehm mit Pierre zu unterhalten.

Der Kaiserschmarrn war sehr lecker, besonders die knusprigen Ecken mit den karamellisierten Zucker *hachz*:

Aber auch das war zu viel und so verspeiste die Lieblingscousine, die mittlerweile gekommen war, um mich abzuholen (den Rest des Wochenendes verbrachte ich bei und mit ihr) den köstlichen Rest.

Nach vier Stunden war der Kochkurs beendet und ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, ich habe einige neue Sachen gelernt und auch Sachen und Zubereitungsweisen gekostet, die ich als Fischskeptiker noch nicht kannte und die mich begeisterten. Die Köche wirklich nett und kompetent, der Service unglaublich aufmerksam. Der Coladieb und ich würden das glatt nochmal machen :-)

Hensslers Küche
Neumühlen 1
22767 Hamburg

Lieblingscousine und ich spazierten noch ein wenig am Museumshafen rum, auch damit ich nach den ganzen Informationen und Menschen und Gekoche den Kopf frei bekam. Und was dümpelte dort im Wasser rum? Der Eisbrecher Stettin, den ich im August schon auf der Hanse Sail in Rostock sah, als wir rüber nach Dänemark schipperten.

Auch der Blick zu den Kränen ist ein klein bisschen beeindruckend! ;-)

Für’s Essenstagebuch – Matjesstipp Hausfrauen Art

Erstaunlich viele Pellkartoffeln hier auf’m Blog in letzter Zeit, oder? *g* Aber irgendwie sind die so bequem zu kochen, so wie sie sind in den Topf schmeißen, Salz und Kümmel dazu. Kochen bis weich und die pellen, die ich gerade wirklich benötige zum Essen. Gefühlt spare ich so ein paar Energielöffelchen und die übrig gebliebenen Kartoffeln sind vielseitig einsetzbar: Bratkartoffeln, ins Kartoffelbrot, Chilenische Tortilla, Kartoffelsalat. Ich mag das :-)

Aber zum Glück zwingt mich ja niemand immer dasselbe zu den Pellkartoffeln zu essen, im Frühjahr ist es bevorzugt Spargel, eigentlich das ganze Jahr über selbst verfeinerter Quark, sei es mit Kräutern, Paprika oder Gurke und von unserer Familie auch gerne zu Matjes. Das eigentliche Familienrezept ist das unaufwendigste ever: Marinierter Matjes à la Frau Mama. Als ich im August in der Ostseeheimat urlaubte, brauchten wir ein unkompliziertes Mittagessen. So kaufte Frau Mama ein paar Matjesfilets und wir bereiteten es getrennt voneinander zu, ich in der Wohnung, die Eltern im Schrebergarten (ich wollte nicht mir, weil das Wetter an dem Tag echt zu kühl war, um gemütlich auf der Terrasse zu dümpeln). Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Gerichte enden können, auch wenn die gleichen Zutaten verwandt werden. Meine Zutaten waren etwas kleiner geschnitten und ich nutzte mehr Schmand und einen Rest des Dills im Kühlschrank (Ein Herz für Dill!). Daraus wurde ein nettes Essen, dass schon irgendwie an Salat erinnerte, aber sich nicht ganz so salatig zu den Pellkartoffeln anfühlte. Und ja es ist total simpel, aber damit ich die groben Mengenangaben nicht verpeile, wird es hier im virtuellen Tagebuch notiert. Wofür hab ich schließlich das kleine Blog ;-) Außer, um damit vielleicht der geneigten Leserschaft ein wenig Inspiration für’s nächste Mittagessen zu verschaffen. Jedenfalls war der Matjesstipp sehr lecker und darf so gerne öfter wiederholt werden. Und ich befürchte gesund war er noch dazu *g*

Matjesstipp Hausfrauen Art

Zutaten für 2 große Portionen:
3 Matjesfilets
1/2 Zwiebel
1/2 Apfel
3 Gewürzgurken
150 g Schmand
Schluck Milch
1/2 Bund Dill
Salz, Pfeffer

Die Matjesfilets in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel häuten und in feine Halbringe schneiden. Den Apfel grob würfeln, die Gewürzgurke ebenfalls. Dill fein hacken. Alles zusammen mit dem Schmand und dem Schluck Milch verrühren. Etwas salzen und pfeffern.

Die geschlossene Schüssel in den Kühlschrank stellen und etwas durchziehen lassen.

Dazu passen Pellkartoffeln hervorragend.

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