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Perfekter Spätsommerkuchen: Heidelbeer-Joghurt-Gugelhupf

So langsam neigt sich der Sommer ja dem Ende entgegen, heute ist schon der 2. September! Aber noch lassen sich einheimische Beeren im Supermarkt oder Wochenmarkt käuflich erwerben. Die Brombeeren sind jetzt reif und auch Heidelbeeren lassen sich noch finden. Nein, lasst Euch nicht von der Supermärkten täuschen, wo man das ganze Jahr über Blaubeeren kaufen kann, die dann aber vom anderen Ende der Welt hierüber fliegen. Muss doch nicht wirklich sein, oder? Aber jetzt findet man auch deutsche Beeren für wesentlich weniger Geld als die chilenischen …

Und was kann man damit alles anstellen, außer im Müsli zum Frühstück zu essen oder in Pancake-Teig zu werfen? Einen wunderschönen Heidelbeer-Gugelhupf zum Beispiel backen. Meine persönliche Gugelhupf-Fee ist ja Sonja von „Ginger in the Basement„. Ihre Rezepte funktionieren immer und sind besonders köstlich! Schon im letzten April stellte sie diese Variante mit Joghurt vor, die zu der Jahreszeit auch problemlos mit tiefgekühlten Beeren gebacken werden kann.

Der Kuchen ist tatsächlich sehr unkompliziert zu machen und schmeckt wunderbar! Fruchtig-erdig durch die Heidelbeeren, eine erfrischende Note durch die Zitronenschale und durch den Joghurt nicht ganz so mächtig. Er hält sich auch erfreulich lange (nach 7 Tagen hatte ich ihn dann geschafft *g*) und schmeckt von Tag 2 bis 4 eigentlich am Besten :-)

Also ran an die Beeren und den Ofen! Es lohnt sich!

Heidelbeer-Joghurt-Gugelhupf

200 g Butter, zimmerwarm
300g Zucker
Mark 1/2 Vanilleschote
Prise Salz
4 kleine Eier
250 g Joghurt
Schale einer Zitrone
440 g Mehl
2 TL Backpulver
200 g Heidelbeeren
(funktioniert auch mit Tiefkühlbeeren)

(1) Den Ofen auf 170° Ober-/Unterhitze (150°C Umluft) vorheizen. Die Gugelhupfform gründlich mit Hilfe eines Küchentuchs ausfetten und mit Mehl ausstreuen.
(2) Die Butter mit Zucker, Salz und Vanille schaumig rühren. Die Eier eins nach dem anderen untermixen. Joghurt und Zitronenschale unterrühren.
(3) Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver mischen und vorsichtig mit einem Spatel unterheben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh!
(4) 1/3 der Heidelbeeren vorsichtig einrühren, so dass sie nicht platzen.
(5) Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form geben, 1/3 der Beeren darauf streuen. Den restlichen Teig in die Form geben und mit den restlichen Beeren bestreuen.
(6) In den  vorgeheizten Ofen geben und ca. 70 Minuten backen.

In der Form etwas abkühlen lassen, dann beherzt rausstürzen und komplett auskühlen lassen.
Er hält sich abgedeckt ca. 1 Woche und wird jeden Tag saftiger.

Quelle: Ginger in the BasementHeidelbeergugelhupf

Saftigster Schokoladen-Mandel-Gugelhupf

Wenn ich mal einen Kuche backe, reicht dieser dann aufgrund der geringeren Bewohnerzahl dieser Wohnung (nämlich genau 1, mich *g*) für ziemlich lange. Also backe ich gerne Kuchen, die sich auch gut einfrieren lassen. Und die halten dann auch etwas länger im Tiefkühler, ich esse ja nun nicht jeden Tag 5 Stücke Kuchen ;-)

Schon öfter sah ich schöne Gugelhupfe bei „Ginger in the basement“ oder auch Kochsendungen, die die österreichische Küche zeigten. Leider hatte ich keine richtige Gugelhupfform, ja so einen Einsatz für meine große Tortenform schon, aber keine richtige Gugelhupfform. Dann entschloss ich mich doch spontan eine zu erstehen, aber was für eine? Eine aus beschichtete Metall oder gar Silikon oder etwa schickes Emaille? Silikonformen mag ich nicht sonderlich, weil die mir zu labbrig und instabil sind, am sympathischsten war mir tatsächlich die Emailleform, weil ich das Gefühl hab, dass das Zeug sehr langlebig sein kann, ich kann es in den Geschirrspüler tun und die Form war mit ihrer dunkelblauen Farbe auch noch die hübscheste. Und die zukünftigen Kuchen sollen es ja schick haben beim Backen ;-)

Also schnell mal die Meisterin der Gugelhupfe befragt, was für ein Rezept sie empfehlen würde, woraufhin Frau Ginger gleich vier zur Auswahl stellte. Ich entschied mich für ein schokoladiges mit Nüsschen, für den ich zum Glück auch alle Zutaten im Haus hatte. Es ist ein Kuchen für den man keine Waage benötigt, weil alles was man braucht, ein Becher Schmand/Joghurt/Saure Sahne ist. Bei mir schlummerte noch ein 200 g Becher Schmand im Kühlschrank, der prompt benutzt wurde. Schnell den Schmand in ein Schüsselchen transferiert, Becher ausgewaschen und abgetrocknet und schon konnten die Zutaten abgemessen werden. Dabei empfiehlt es sich (wie bei den amerikanischen Rezepten) erst die trockenen Zutaten abzumessen und dann die feuchten, sonst ist das irgendwie unpraktisch und gibt ’ne große Schmiererei.

Nun weiß ich nicht, ob es Absicht war, aber im Rezept war kein Backpulver erwähnt, das kam mir ein wenig suspekt vor. Ich weiß, dass Kuchen mit vielen Eiern auch gut aufgehen, aber hier sind nur drei Stück drin. Also hab ich eigenmächtig mal 2 TL Backpulver dazu gegeben und hat nicht geschadet *g* Der Gugelhupf ging auch wunderschön auf im Ofen und ich hatte nur Angst, dass er eventuell nur in Kleinteilen aus der Form kommt. Emailleformen muss man wirklich gründlich einfetten und –mehlen. Aber Glück gehabt, diese saftige Schönheit blieb ganz! Ein wenig Puderzucker drauf gestäubt und dann genießen, gleich drei Stück, soooo großartigst köstlich war der! Wirklich eine dringende Nachbackempfehlung von meiner Seite! Und diese hübsche Gugelhupfform erst, oder?

Schokoladen-Mandel-Gugelhupf

Für 1 Gugelhupfform 22 cm-Durchmesser:
1 Becher (200 g) Schmand (20-25 % Fett)
3 Eier
1 Becher Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Becher Mehl
1 Becher gemahlene Mandeln (oder andere Nüsse)
2 TL Backpulver
1/3 Becher entöltes Kakaopulver
1/3 Becher neutrales Öl

Butter und Mehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben oder Kuvertüre

(1) Den Ofen auf 190°C vorheizen. Die Gugelhupfform gründlich einbuttern und ausmehlen.
(2) Den Schmand in ein Schüsselchen geben. Den Becher gut auswaschen und abtrocknen.
(3) Die Eier in eine Schüssel schlagen, den Zucker und Vanillezucker zufügen und schaumig schlagen.
(4) In einer weiteren Schüssel das Mehl mit den Mandeln, der Prise Salz, Backpulver und Kakaopulver vermischen.
(5) Das Öl und den Schmand zu der Ei-Zucker-Mischung geben, unterrühren. Dann die Mehlmischung darunter rühren bis ein homogener Teig entstanden ist, aber nicht zu lange.
(6) In den Ofen geben und ca. 50 Minuten backen. Um zu prüfen, ob er fertig ist, mit einem Holz- oder Metallstäbchen einpieken. Wenn kein Teig am Stäbchen klebt beim Rausholen, ist der Kuchen fertig.

Etwas abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben oder Kuvertüre bestreichen.

Genießen!

Quelle: Ginger in the basementSchokoladiger Nussgugelhupf

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