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Brathähnchen mit Kräuterbutter nach Jamie Oliver

Traditionell gibt es bei uns am ersten Weihnachtsfeiertag das Festessen! Schließlich ist dann erst echt Weihnachten. Ich würde gerne an diesem Tag ein paar aufwendigere Sachen ausprobieren, aber da stehen zwei Gründe gegen:

  1. Frau Mama möchte auch was von ihrer Tochter außerhalb der Küche haben.
  2. Die Essensvorlieben einiger Familienmitglieder sind heikel. So mögen manche kein Rindfleisch, dass nicht mindestens 3x gestorben ist. Manche mögen an Geflügel nur Huhn.

Damit alle glücklich werden, können wir wahlweise Schwein oder Huhn machen, leider kein schönes Roastbeef, keine knusprige Ente, kein schöner Wildbraten *seufz* Pute ist leider auch keine Option, weil sie meist zu groß ist und die Familie nicht ewig von einem Gericht essen mag.

Letztes Jahr kaufte sich Zwerg das neue „Weihnachtskochbuch“ von Jamie Oliver, so war klar, dass wir daraus etwas kochen wollten. Und da sind echt schöne Rezepte und Ideen drin. Aber viele wegen der oben erwähnten Gründe in unserer Familie nicht durchführbar (dabei würde ich so gerne mal ein Filet Wellington ausprobieren…). Aber auf das Hähnchen mit Kräuterbutter gegart konnten wir uns einigen. Die Hauptarbeit macht der Ofen, Kräuterbutter lässt sich schnell basteln. Und während das Hähnchen vor sich hin brät, kann man entspannt die Beilagen basteln. In unserem Fall ein Kartoffel-Kürbisbrei und einfachst gekochter Rosenkohl von unserem eigenen Rosenkohl aus dem Schrebergarten.

Anstatt das Hähnchen im Ganzen zu garen – wir waren ein bisschen spät dran mit den Vorbereitungen – habe ich es längs halbiert. Eigentlich ganz einfach, wenn man ein vernünftig scharfen und schweres Messer hat oder eine Geflügelschere. Geflügelscheren rocken ja mal richtig! Der Rest war echt einfach: vorbereitetes Gemüse im Bräter verteilen, Zitrone halbieren, Hähnchenhälften außen mit der Kräuterbutter bestreichen und alles ab in den Ofen. Das Hähnchen ist fertig, wenn sich das Fleisch vom Oberschenkel leicht lösen lässt und der austretende Fleischsaft klar, wenn ihr mit einem Messer reinpiekt. Ich weiß, die Kräuter sehen sehr dunkel aus, aber lasst Euch versichert sein, dass sie nicht annähernd verbrannt waren.

Und das war ein Weihnachtsessen bei dem sich nicht einer über irgendeinen Bestandteil beschwerte. Das Hähnchen war herrlich würzig, gar und saftig. Die Beilagen passten hervorragend dazu und wir waren alle angenehm gesättigt, aber nicht zum Platzen voll.

Ein voller Erfolg, sag ich mal, und kann so gerne nochmal auf meinem Teller wandern :-)

Brathähnchen mit Kräuterbutter nach Jamie Oliver

Zutaten für 4 Portionen:
1 Hähnchen ca. 1,3 kg
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Petersilie
1 kleiner Zweig Rosmarin
2 Zweiglein Thymian
Salz, Pfeffer
125 g weiche Butter
2 Möhren
1 Stück Sellerie
1 Zwiebel
1 Petersilienwurzel
1 Zitrone
1 Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian

(1) Das Hühnchen 30-45 Minuten bevor ihr mit der Zubereitung beginnen wollt, aus dem Kühlschrank nehmen.
(2) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
(3) Während das Huhn Temperatur annimmt, die Kräuterbutter basteln (geht auch schon am Tag vorher). Dafür die Knoblauchzehe häuten und fein hacken (oder pressen). Die Petersilienblätter von den Stengeln zupfen, ebenso vom Rosmarin und Thymian. Alle Kräuter fein hacken. Mit dem Knoblauch zusammen zur weichen Butter geben. Salzen und pfeffern. Alles gut miteinander verrühren.
(4 Die Möhren, Sellerie, Zwiebel und Petersilienwurzel schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Zitrone vierteln. Das Gemüse in einem Bräter gleichmäßig verteilen.
(5) Den Beutel mit den Innereien aus dem Huhn entfernen, vorsichtig waschen und gut trocknen. Das Huhn längs halbieren. Von innen und außen salzen und pfeffern. Je die Hälfte der Kräuterbutter gut auf den Hautseiten des halbierten Hähnchens mit Hilfe der Hände verstreichen. Die Hähnchen mit der Hautseite nach oben in den Bräter setzen. Die Zitronenstückchen drunter schubsen.
(6) Auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und etwa 75-90 Minuten braten. Die Haut sollte goldbraun sein und das Fleisch sich wirklich leicht vom Schenkel lösen. Wenn man in den Oberschenkel des Huhns piekst, sollten die heraustretenden Säfte klar sein. Das Huhn aus dem Ofen nehmen und etwas 15 Minuten ruhen lassen.

Dazu passen Röstkartoffeln oder Kartoffelbrei, ihr könnt das mitgegarte Gemüse aus der Auflaufform essen und noch Gemüse nach Gusto dazu garen wie Rosenohl, Rotkohl, Möhrengemüse oder Pilze?

Genießen!

Quelle: nach Oliver, J. (2016): Weihnachtskochbuch. Dorling Kindersley.

Perfekt zum Grillen – Focaccia mit Rosmarin und Meersalz

Es gibt so Tage … Eigentlich brauche ich jeden Tag zwischen 14 und 16 Uhr ’ne Pause, am Besten ein Nickerchen auf dem Sofa. Aber manchmal lässt mich mein Körper nicht schlafen und dann bin ich matschig im Kopf. An solchen Tagen sollte ich weiter auf dem Sofa rumdümpeln, aber irgendwie ist das auch keine Option. Total langweilig und unproduktiv sich vom Fernseher mit der 2783ten Wiederholung von Cold Case und Konsorten berieseln zu lassen.

Aber ich hab doch letztens das FoodTube-Video von Jamie Oliver mit Gennaro Contaldo gesehen, indem die beiden Focaccia gebacken haben. Und wenn ich mich recht entsinne, waren es nicht wirklich viele und ungewöhnliche Zutaten. Also nochmal fix angucken, Zutaten und wichtigste Schritte auf einem Zettel notieren und los geht’s! Denken kann ich im Matschkopf-Zustand nicht wirklich, aber offensichtlich geht unkompliziertes backen mit Zettelhilfe. Also schnell alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine und 5 Minuten kneten lassen, damit sich das Gerüst des Glutens gut entwickeln kann. Jamie und Gennaro machen das natürlich per Hand, da war ich zu faul für *g* Der Teig ist ein wenig klebrig, aber man muss damit ja auch nicht viel machen, außer gute 40 Minuten gehen zu lassen. Damit die Focaccia schön fluffig wird, sollte der Teig schön vorsichtig behandelt werden. Also den gegangenen Teig einfach mit den Händen grob in Form ziehen und im Bräter noch weiter vorsichtig in die Ecken drücken. Der spaßigste Teil am gesamten Backen ist das Machen der ganzen kleinen Vertiefungen mit den Fingerkuppen, die so typisch für eine Focaccia ist. Im Gegensatz zum Video bin ich relativ pur geblieben und habe nur Rosmarin und Meersalz als Belag genommen. Wichtig bei frischen Kräutern, die man mit im Ofen bäckt, ist, dass man mit ein wenig mit Öl überzieht. So werden sie knusprig und aromatisch, aber verbrennen nicht.

Wenn die Focaccia dann aus dem Ofen kommt, nach einer erstaunlich kurzen Backzeit von nur 20-25 Minuten, ist sie so großartig! Ernsthaft! Flaumig, saftig, würzig, fluffig. Ich sag mal perfekt! Und für ein Brot wirklich schnell und unaufwendig gemacht, so dass man es gut zum nächsten Grillabend backen kann. Aber natürlich geht es auch einfach so, als Beilage für einen Griechischen Salat oder als Sandwich-Grundlage.

Ich befürchte, in Zukunft werde ich noch mehr Focaccias basteln mit unterschiedlichen Belägen, wie wäre es mit Basilikum und Cherrytomätchen oder Gorgonzola und Weintrauben? Oder Walnüsse und Honig? Oder Oliven? Hach, auf in neue Focaccia-Abenteuer!

Focaccia mit Rosmarin und Meersalz

Zutaten für 8-10 Portionen:
500 g Mehl 550
1,5 TL Salz
4,5 EL Olivenöl
325 ml lauwarmes Wasser
7 g Trockenhefe (1 Päckchen)

2 Zweige Rosmarin
ein klitzekleiner Schluck Olivenöl
Meersalz

etwas Polenta zum Ausstreuen der Form

(1) Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, miteinander verrühren. 1,5 EL Olivenöl hinein gießen. Das lauwarme Wasser mit der Trockenhefe verrühren. Zum Mehl in die Schüssel geben. Per Hand etwa 10 Minuten gründlich kneten, mit der Küchenmaschine 5 Minuten auf der kleinsten Stufe. Der Teig ist etwas klebrig. Rund formen und in der abgedeckten Schüssel 40 Minuten gehen lassen.
(2) Eine große Auflaufform dünn mit der Polenta ausstreuen. Den Rosmarin grob hacken und mit einer Winzigkeit Olivenöl vermischen.
(3) Den Teig vorsichtig grob in die Form der Auflaufform ziehen. Bloß nicht ausrollen, dann geht die ganze Luft raus! In die Form legen und vorsichtig bis in die Ecken drücken. Manchmal kann der Teig widerspenstig sein und sich wieder zurück ziehen. Dann einfach wenige Minuten ruhen lassen und wieder drücken.
(4) Dann mit allen Fingerspitzen viele, viele Vertiefungen in den Teig drücken. 1,5 EL Olivenöl gleichmäßig über der Focaccia verstreichen, dann mit dem Rosmarin bestreuen. Ein Küchenhandtuch mit heißem Wasser nass machen, gut auswringen und über die Auflaufform legen. 45 Minuten gehen lassen bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
(5) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
(6) Noch etwas Meersalz über die gegangene Focaccia streuen und auf die mittlere Schiene in den Ofen geben. 20-25 Minuten backen lassen bis sie goldbraun ist.
(7) Die Focaccia aus dem Ofen holen und die letzten 1,5 EL Oliven noch über das heiße Brot streichen. Mindestens 10 Minuten abkühlen lassen.

Am Besten noch lauwarm essen.

Genießen!

Quelle: FoodTubeHow to make Focaccia

Und weil das hier ja offensichtlich kein deutsches Mischbrot ist, sondern ein italienischer Klassiker aus Ligurien, darf es beim 73. Bread Baking Day mitspielen, der diesmal von Susanna von „Mehlstaub und Ofenduft“ ausgerichtet wird. Danke für die Mühe!

Bread Baking Day #73 - Brot aus aller Welt / Breads around the world (last day of submission May 1, 2015)

Stressfreie Beilage: Ofengeröstete Knoblauch-Karotten nach Jamie Oliver

Geht es Euch auch manchmal so? Komplette Kreativlosigkeit was Beilagen angeht? Ja klar, man hat ja so seine Standards: Butterbohnen, gebundene Erbsen, gekochte Möhrchen (auch gerne in der Luxusversion mit Vanille), Rotkohl oder Creme-Champignons. Das sind so unsere Familienstandards. Wenn ich alleine für mich koche, benötige ich meist keine extra Beilage, weil viele der Gerichte, die ich mir aussuche, so etwas nicht brauchen. Aber manchmal mache ich mir doch klassisch deutsches Drei-Komponenten-Essen, das ja aus Stärkekomponente – Fleisch – Gemüsebeilage besteht. Die Stärkebeilage war bei mir dieses mal ein Sellerie-Kartoffelbrei, im Kühlschrank schlummerte noch eine halbe Monsterzucchini, die ich zu Zucchinischnitzel verarbeitete. Nun ist das ziemlich zeitintensiv und mit viel Stehen in der Küche verbunden, so dass ich eine unaufwendige Beilage brauchte, die sich gut vorbereiten ließ und praktisch selbst machte. Bei Jamie Oliver hatte ich doch mal Karotten aus dem Ofen gesehen, die ich auch prompt auf seiner Homepage fand. Mr. Oliver ist ja bekannt für leckere, aber unaufwendige Gerichte, was sich auch bei diesem bestätigte. Karotten schneiden, mit Marinade vermischen, in den Ofen und in Ruhe schmurgeln lassen. Währenddessen dann die anderen Bestandteile vorbereiten. Perfekt. Und irgendwann duftete es wunderbar aus dem Ofen und der Rest war auch fertig. Es konnte gegessen und genossen werden. Wundervoll! Diese Karotten sind süß und würzig gleichzeitig. Wirklich süchtigmachend, so dass sie sofort ins Standardrepertoire gewandert sind :-)

Ofengeröstete Knoblauch-Karotten

Zutaten für 3 Portionen als Beilage:
1 Bund junge Möhren
1-2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Schluck Weißweinessig
3-5 TL Olivenöl
ein paar Zweige Rosmarin oder Thymian

(1) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleinere Auflaufform bereit stellen.
(2) Die Möhren gut abschrubben. Je nach Größe quer halbieren oder dritteln und dann nochmal längs halbieren oder gar vierteln. In die Auflaufform geben.
(3) Die Knoblauchzehen häuten und pressen. In einer kleinen Schüssel mit Salz, Pfeffer, Essig und Olivenöl gut vermischen. Mit den Möhren in der Auflaufform gut vermischen. Die Möhren möglichst einlagig in der Auflaufform verteilen. Die Zweige Rosmarin/Thymian zwischen die Möhrenstücke stecken. Die Auflaufform mit Alufolie verschließen.
(4) In den Ofen stellen und 30-40 Minuten backen lassen. Dann die Folie abnehmen und noch 10 Minuten bräunen lassen.

Genießen!

Quelle: nach Jamie OliverBaked carrots

Hähnchen-Gyros mit Coleslaw

Sabine ist schuld! Seit sie in ihrer „Szenen einer Ehe„-Rubrik von Gyros erzählte, gelüstete mich danach! Ich hatte schon viel zu lange kein dönerähnliches Gericht. Der Plan war also gefasst! Es schlummerte noch eine ganze Hähnchenbrust im TK, die ich dafür verwenden wollte. Dass sich zwei Tage spontan eine Planänderung ergab und ich ein bisschen des Dönertiers verspeiste, war nicht abzusehen. Aber zumindest das Sonntagsessen sollte bleiben, also weiterhin Hähnchen-Gyros mit buntem Coleslaw, Tzatziki und Reis.

Prinzipiell ist es auch einfach und schnell gemacht. Für Leute, die auf ihre Kräfte und/oder Zeit achten müssen, lässt sich die Arbeit auch wunderbar entzerren. Das Gyros am Besten am Abend vorher in die Gewürzmarinade einlegen, die dann im Kühlschrank vor sich hinzieht. Tzatziki und Coleslaw habe ich am Morgen in einem Anfall von „wenn-ich-schonmal-wach-bin-kann-ich-auch-kochen“ gemacht. Danach konnte ich in Ruhe Löwenzahn gucken und musste mittags nur noch den selbstkochenden Reis aufsetzen (Ich liebe meinen kleinen Reiskocher!) und schnell das Gyros braten. Fertig! Ein wunderbares Sonntagsessen stand auf dem Tisch :-)

Das Gyros ist wirklich empfehlenswert! Es duftete schon beim Marinieren wie vom Griechen! Gebraten war es wunderbar zart, würzig, scharf. Für mich ein µ zu scharf (das nächste Mal weniger rosenscharfen Paprika), aber ich bin ja auch echt ’ne Scharf-Mimose, der Normalschmeckende bleibt bei der Menge an Paprikapulver. Das macht sich bestimmt auch gut als Snack in einem Stück Fladenbrot!

Hausgemachtes Hähnchen-Gyros

Zutaten für 2-3 Portionen:
2 große Hähnchenbrustfilets (oder 1 ganze) (≅500 g)
6 EL Olivenöl
1/2 Zitrone, Saft
2 Knoblauchzehen, gepresst
1,5 EL Petersilie, gehackt
2 TL Zwiebelpulver (oder 1 frische in dünne Streifen)
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1,5 TL Paprikapulver, rosenscharf
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Kreuzkümmel/Cumin, gemahlen
Prise Zimt
1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Salz

(1) Das Fleisch waschen und trocken tupfen. In dünne Streifen schneiden. In eine verschließbare Schüssel geben.
(2) Die restlichen Zutaten zum Fleisch geben und gut vermischen. Im Kühlschrank mindestens 4 Stunden, besser über Nacht marinieren lassen.
(3) Am nächsten Tag eine große Pfanne bei hoher Hitze warm werden lassen. Das Fleisch ohne extra Fettzugabe bei mittelhoher Temperatur braten bis es gar und braun ist.

Genießen!

Quelle: Hamburg kocht!Gyros

Beim Coleslaw orientierte ich mich am Rezept von Jamie Oliver aus seinem wunderbaren „Jamie at home„-Buch. Es wurde nicht eins zu eins übernommen, aber es wird auch zu eigenen Versionen je nach Vorratslage ermutigt. Knackig, würzig, schön bunt für graue Novembertage. Im Gegensatz zur uramerikanischen Version, wo nur Mayo dazu kommt, hat der Jamie ein Joghurtdressing mit Senf und frischen Kräutern benutzt. Wirklich lecker! Passt nicht nur zu Gyros, auch zu einen Brathähnchen oder schönem Braten von Schwein oder Rind. Vielfältig einsetzbar, köstlich und gesund.

Bunter Winter-Coleslaw nach Jamie Oliver

Zutaten für 4-6 Portionen:
200 g Spitzkohl
200 g Rotkohl
3 Radieschen
2 kleine Möhren
1 kleines Stück Knollensellerie
2 Frühlingszwiebeln

Für die Salatsauce:
3 EL Joghurt
3 TL Olivenöl
1/2 Zitrone, Saft
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
Prise Zucker
1,5 TL Petersilie, gehackt
1,5 TL Dill, gehackt

(1) Vom Kohl die äußeren Blätter entfernen. Mit einem Hobel oder Küchenmaschine in feine Streifen schneiden. Radieschen von Blättern und Wurzelende befreien, Möhren und Knollensellerie schälen. Alles grob reiben. Von den Frühlingszwiebeln das Wurzelende abschneiden und in feine Ringe schneiden. Alles zum Kohl geben.
(2) In einem Schüsselchen den Joghurt mit dem Olivenöl, Zitronensaft, Senf, Salz, Pfeffer, Zucker und den Kräutern gut verrühren.
(3) Das Dressing zum Salat geben und gut durchrrühren. Im Kühlschrank mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Je länger er zieht, desto besser schmeckt er.

Genießen!

Quelle: leicht abgewandelt nach Oliver, J. (2007): Jamie at home. Penguin/Michael Joseph. p 384

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