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Dubaier Ofen-Aubergine mit Couscoussalat – Dubaii padlizsán a sütőből kuszkusz salátával

Also ja, es ist wohl jetzt auch kalendarisch Frühling, allein er lässt noch ein wenig auf sich warten. So schneeregnete es hier in der Mitte Deutschlands doch tatsächlich noch. Und bei maximal 7°C Außentemperatur mag ich auch noch nicht so richtig die Balkonsaison einläuten, auch wenn die mehrjährigen Kräuter schon aus ihrem Winterquartier befreit wurden:

Und manchmal brauche ich einfach ein wenig Sommer auf dem Teller! Auf das neue Buch „Reisehunger“ von Nicole Stich wurde ich durch Frau Kaltmamsell aufmerksam gemacht, die schon im Februar diese Auberginen machte und mich sofort mit tropfendem Zahn vor dem Bildschirm sitzen ließen. Und da ich Frau Stichs Art zu schreiben und ihre Rezepte sehr zu schätzen weiß, wurde das Buch spontan käuflich erworben. Eine genauere Besprechung des Buches wird es auch noch geben, wenn ich noch mehr Rezepte nachgekocht habe. Und darauf kann sich die geneigte Leserschaft verlassen!

Na, jedenfalls sollten es diese Auberginen sein. Zuerst dachte ich, wahnsinnig aufwendig, nachdem ich die Zutaten sah. Aber nee, eigentlich gar nicht! Auberginen halbieren, einritzen, würzen, in Ofen, umdrehen, kurz nachwürzen, mit Joghurt bestreichen, fertig. Nix wovor man Angst haben müsste. Und das ist sooo gut, wenn es fertig ist! Ich glaube ja, dass viele Leute, die von sich sagen, Auberginen nicht zu mögen, haben sie einfach noch nicht lange genug gegart gegessen. Wenn man dies nämlich nicht tut, bekommen sie leicht eine gummiartige Konsistenz und das ist echt seltsam. Nicht so hier, das Fleisch der Aubergine wird wunderbar cremig. Die Würzung ist großartig: süßlich, nussig, scharf, perfekt mit der minzigen Frische des Joghurts! Ich liebeliebeliebe es einfach! Wird es definitiv öfter geben! Auch wunderbar für ein schönes Abendessen an einem lauen Sommerabend auf dem Balkon.

Nun sollte es für mich nicht nur ein Snack sein, sondern vollwertige Mahlzeit, also noch schnell einen bunten Couscous-Salat dazu gezaubert, der für sich genommen sogar vegan wäre (Wer darauf achten mag). Und zusammen war die Kombination wirklich großartig! Ach, was freue ich mich auf den Sommer und die neuerliche Vielfalt an Gemüsen :-)

Dubaier Ofen-Auberginen

Für 2 Personen als Snack:
2 große Auberginen
2-3 EL Olivenöl
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
großzügige Prise Chiliflocken (Pul Biber)
Salz
Pfeffer
2 EL Honig
1,5 EL weißer Sesam
1 Zitrone

Für die Sauce:
1/2 Bund Minze, feingehackt
oder
2 TL getrocknete Minze
200 g Naturjoghurt
Salz

(1) Den Ofen auf 220 !C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ich habe die Auberginen einfach in meiner großen ungarischen Auflaufform gemacht.
(2) Die Auberginen waschen, trocknen und der Länge nach halbieren. Das Fruchtfleisch der Hälften mehrmals bis zur Schale ein, aber nicht durchschneiden, so dass ein Gittermuster entsteht (siehe Bild unten). Großzügig mit Olivenöl einpinseln, mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel bestreuen. Auberginen mit den Schnittflächen nach unten auf das Backblech legen.  In den Ofen schieben (Mitte) und ca. 20 Minute backen.
(3) Zwischenzeitlich die Joghurtsauce zubereiten. Dafür den Joghurt mit der Minze verrühren und mit Salz abschmecken. Abgedeckt bei Zimmertemperatur durchziehen lassen bis die Auberginen fertig sind.
(4) Nach Ablauf der Zeit das Blech aus dem Ofen holen, die Auberginen umdrehen. Mit dem Honig beträufeln und dem Sesam bestreuen. Nochmals für 15-20 Minuten mit den Schnittflächen nach oben in den Ofen geben. Die Auberginen sollten etwas zusammengeschrumpelt sein, die Schnittfläche appetitlich braun und das Fleisch komplett durchgegart. Ansonsten noch ein paar Minuten weiter garen.
(5) Die fertigen Auberginen mit etwas Zitrone beträufeln und der Joghurt-Minz-Sauce bestreichen.

Das Fleisch der Aubergine ist jetzt so weich, dass es sich wunderbar löffeln lässt.

Genießen!

Quelle: Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer Verlag. München. p188

Einfachster Couscous-Salat

Zutaten für 4-6 Portionen:
125 g Couscous
Salz
1/2 Gurke
1/2 Paprikaschote
2 Frühlingszwiebeln
3-4 Tomaten
Pfeffer
1/2 Zitrone, Saft
2 EL Olivenöl
1/2 Bund Petersilie

(1) Den Couscous in eine Schüssel geben, wo der gesamte Salat dann Platz hat. Etwas salzen. Mit genau demselben Volumen an kochendem Wasser übergießen, wie der Couscous in einer Tasse einnimmt. Die Schüssel abdecken und quellen lassen.
(2) Während der Couscous quillt, das Gemüse schneiden. Die Gurke, je nach Wunsch schälen oder nicht, in mittelkleine Würfel schneiden, ebenso die Tomaten und Paprika. Von den beiden Frühlingszwiebeln die Enden abschneiden und dann in feine Ringe schneiden. Die Petersilie fein hacken. Alles zum Couscous geben. Gut durchrühren.
(3) Mit Salz, Pfeffer, dem Zitronensaft und Olivenöl abschmecken. Etwas durchziehen lassen.

Genießen!

*********************** Magyar ***********************

Sokan nem szeretik a padlizsánt. Gondolom azért mert sohase rendesen főztek. A padlizsánhúsnak nagyon puha kell lennie, akkor a leg finomabb! És sokan nem adnak neki elég időt. Pedig olyan jó és egészséges lehet. Ez a recept egy olyan amivel a legszkeptikusabb embert lehet váltotatni padlizsán rajongóra. Probáljátok ki, igazán nagyon jó és egyszerűen csinálni!

Dubaii padlizsán sütőből

Hozzávalók 2 főre imbiszre:
2 padlizsán
olíva olaj
só, bors
1 kk őrölt római kömény
csipet chili pehely
2 ek méz
1,5 ek szezám
1 citrom

A joghurtszószhoz:
1/2 csokor menta, finomra vágva
vagy 2 tk száritott menta
200 g natúr joghurt

(1) A sütőt előmelegítünk 220°C-ra. Sütőpapírral teregetünk egy tepsire.
(2) A padlizsánt hosszuban felezünk. A feleket be- de nem átvágjuk hogy rácsmintát lehet látni (nézzetek meg a képet). Nagyvonalúan bekennünk olíva olajjal és rá szórunk a sót, bors, romai köményt és chili pehélyel. Forditva tesszünk a tepsire és sütünk a közepén kb. 20 percig.
(3) Közben a joghurtszószt csinálunk. A joghurtot a mentával össze keverünk és ízlésszerint sózunk. Félre teszünk.
(4) A padlizsános tepsi ki hozunk a sütőből és fordítunk. Rá csöpögtetünk a mézet és szórunk a szezámmagok. Vissza teszünk még 15-20 percig a sütőbe. A padlizsánhúsnak most nagyon puha kell lennie.
(5) A végen ízletisünk citromlével és rá kennünk a mentás joghurt.

Ki kanállal nagyon jó lehet enni.

Jó étvágyatok!

Forrás: Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer Verlag. München. p188

Egyszerű kuszkusz saláta

Hozzávalók 4-6 adagra:
125 g kuszkusz

1/2 kígyóuborka
1/2 sárga kaliforniai paprika
2 szál újhagyma
3-4 paradicsomok
bors
1/2 citrom, lé
3 ek olíva olaj
1/2 csokor petrezselyem

(1) A kuszkusz és egy csipet sót egy tálban teszünk a miben az egész salátának van hely. Annyi forró vizet öntünk rá mint a kuszkusz egy pohárban helyet elvisz.  Lefedezünk és hagyunk állni.
(2) Közben elöre készitünk a zöldségek. Az uborka, paradicsom és paprikát kisebb közepes kockára vágunk. Az újhagymát vékony szeletekre. Mindent a kuszkuszhoz teszünk. Sózunk és borsózunk. Együtt az olíva olajjal és citromlével összekeverünk. A végén a petrezselymet finomra vágunk és alá keverünk. Egy kis időt hagyunk állni.

Jó étvágyatok!

Türkische Alltagsküche: Joghurt-Nudeln mit Gewürzbutter – Yoğurtlu Makarna

Instagram ist ja ganz gefährlich! Lauter Essensphotos! Die ganze Zeit! Immer! Und dann immer so leckere Sachen! Furchtbar! Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll mit dem Nachkochen und Sabbern ;-) Und letztens postete die liebe AD vom „Restaurant am Ende des Universums“ ein Bild von türkischer Alltagsküche. Es war ganz unspektakulär Nudeln mit Joghurt und einer gewürzigen Sauce. Aber das hörte sich sooo gut, dass gleich mehrere Instagrammer zu sabbern anfingen und nach dem Rezept verlangten.

Sehr zeitnah wurde es dann glücklicherweise auch gepostet *puh* Und es las sich wirklich unkompliziert und noch leckerer als in der Instagram-Beschreibung. Aber es dauerte dann doch noch fast zwei Wochen gedauert bis sich in meinem Essensplan ein freier Slot auftat. Donnerstage sind Tage, an denen ich nach der Schule noch frisch koche, weil keine Reste mehr vom Wochenende übrig sind. Aber an den Tagen muss es schnell gehen, da hängt der Magen in den Kniekehlen und in allerhöchstens 30 Minuten muss das fertige Essen im Teller sein. Und für solche Tage ist dieses Essen perfekt! Es dauert nur so lange, wie die Nudeln brauchen um gar zu werden. Perfekt! Diese Mischung aus Knoblauch.Joghurt mit einer Gewürzbutter, in die Tomaten- und Paprikamark, getrocknete Minze und Paprikapulver gerührt werden. Der Hammer! So geiles Zeug! Und mit lauter Sachen, die man im Vorrat haben kann! Ich sag’s Euch, die getrocknete Minze in der Butter macht echt den Unterschied! Ich habe mich sofort in dieses Essen verliebt!

Ich habe ja schon länger eine Vorliebe für die türkische Küche, aber jetzt muss ich doch tiefer in die Materie einsteigen, mich vielleicht intensiver mit der türkischen Alltagsküche beschäftigen. Hat jemand Empfehlungen? Gibt es Bücher, die ich mir mal intensiver angucken sollte?

Joghurt-Nudeln mit Gewürzbutter – Yoğurtlu Makarna

Zutaten für 1 Portion:
ca. 120 g Nudeln (Bandnudeln, Fleckerl, Farfalle)
100 g Joghurt
1/2 Knoblauchzehe (hier confiert)
Salz
1,5 EL Butter
1/2 TL Tomatenmark
1/2 TL Paprikasalca (oder Paprikamark)
1 TL getrocknete Minze
1/2 TL Paprikapulver, edelsüß

(1) Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen.
(2) Den Knoblauch häuten und pressne (oder ganz, ganz fein hacken). Mit dem Joghurt verrühren. Salzen.
(3) Kurz bevor die Nudeln fertig sind, in einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen, die zwei Marksorten, Minze und Paprikapulver hinein rühren. Fertig ist die Gewürzbutter.
(4) Die abgegossenen Nudeln mit dem Knoblauch-Joghurt im Topf verrühren. Auf einen Teller verfrachten und mit der Gewürzbutter begießen. Fertig.

Genießen!

Quelle: Restaurant am Ende des UniversumsYoğurtlu Makarna

Andere Länder, andere kalte Suppen: Tarator

Dieser Druck immer! ;-) Da erscheint das Bild einer unscheinbaren kalten Gurken-Walnuss-Suppe auf Instagram (die aktuellen Bilder sind auf der rechten Seite zu sehen), die nur schnell in der Küche zusammen geschmissen wurde, schreit schon jemand nach dem Rezept *g* Nein, ernsthaft! Es freut mich ja sehr, wenn der geneigten Leserschaft gefällt, was ich so koche, zumindest im Bild … Und wer mir über Instagram folgen mag, findet mich unter dem Nutzernamen paprikameetskardamom.

Die nächste Station unser sommerlichen Suppen-Reise ist Bulgarien. Irgendwie ist eine leichte Tendenz Richtung Osteuropa erkennbar, oder? Gibt es in Frankreich oder Italien keine kalten Suppen? Oder bin ich aufgrund des halben ungarischen Gensatzes nur ignorant? Mag mir die geneigte Leserschaft helfen und mir Hinweise auf Suppen süd- und west- und südwesteuropäischer Länder geben? Jedenfalls bin ich irgendwie über diese bulgarische Suppe im Internet gestolpert und mir war klar, das wird die nächste. Schnell noch ein wenig mehr Recherche sowohl digital als auch analog. Fündig wurde ich auf einer Seite mit Infos zu bulgarischen Rezepten, dann im „The Essential New York Times Cook Book„, wo es als „Tom’s Chilled Cucumber Soup“ aus dem Jahr 1973 betitelt wurde. Ich glaube ja Tom oder Toms Mutter waren Bulgaren, anders kann ich mir nicht erklären, dass die identischen Zutaten benutzt werden wie auch in einem Buch, dass mir meine Frau Mama vor zwei Jahren aus ihrem Bestand schenkte. Es handelt sich um ein Buch von Ursula Winnington, einer Kochbuchautorin und Journalistin aus der DDR, die für die monatliche Zeitschrift „Das Magazin“ früher die Rezepte schrieb. Zu dem wirklich schönen Büchlein werde ich noch genauer in der nächsten Kochbuchwoche im November berichten…

Zurück zur Suppe. Sie besteht aus nicht wirklich vielen Zutaten und lässt sich richtig schnell zurecht pürieren – kochen wäre übertrieben zu sagen. Interessant fand ich die Walnüsse darin, die dem ganzen eine nette erdige Note geben und die Suppe schön binden. Laut dem Rezept von Ursula Winnington sollte die Gurke nur in gaanz dünne Scheiben geschnitten werden  und alle anderen Zutaten nur untergerührt. Im New York Times Cook Book wird die Suppe hingegen komplett püriert. Ach, machen wir doch eine Mischung aus beidem! Also wurde ein Teil der Gurke feine Scheiben gehobelt, der Rest mit den übrigen Zutaten zu einer fast mousseartigen Suppe aufpüriert. Großartig! Was zum Beißen und trotzdem eine lecker cremige Suppe! Und lecker ist sie wirklich: erfrischen, sättigend, herzhaft, knoblauchig, dillig. Toll!

Tarator – Kalte bulgarische Gurkensuppe

Zutaten für 4 kleinere Portionen:
1 Salatgurke
2 EL gehackte Walnüsse
2 Knoblauchzehen, gehackt
500 g Vollmilchjoghurt
2 EL gehackter Dill + etwas zum Servieren
Salz, Pfeffer
etwas Paprikapulver zum Servieren

Die Gurke waschen. Ein Drittel der Gurke in feine Scheiben hobeln, in eine Schüssel geben. Die restlichen zwei Dritte längs vierteln und grob würfeln. Die grob gewürfelten Gurken mit dem Knoblauch, Walnüssen, Salz, Pfeffer, Joghurt und Dill in einen Standmixer geben und einige Minuten bei hoher Geschwindigkeit pürieren. Auch gerne mit einem Stabmixer, dauert wahrscheinlich nur einen µ länger. Die pürierte Suppe zu den Gurkenscheiben gießen und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden durchkühlen lassen.

Zum Servieren mit dem restlichen Dill und etwas Paprikapulver bestreuen.

Genießen!

Quelle: etwas verändert nach Winnington, U. (1984): Ein Leib- und Magenbuch. Kulinarische Notizen. Verlag für die Frau. DDR. Leipzig. p 133

Vielleicht mal eine andere kalte Suppe ausprobieren? Hier die bisherige Auswahl im kleinen Blog:

Geburtstagssause die II. – Dips zum Reinknien

Ich finde zu einem ordentlichen Partybuffet gehören Dips, vielleicht auch nur deswegen, weil ich die Dinger einfach sehr gerne mag *g* Und dem Geburtstagskind muss es ja schmecken :-)

Hier auf meinem mordsschicken Fensterbrett *seufz* die vier Dips, die wir (mit Fräulein K. zusammen) gezaubert haben:

  • ganz hinten in dunklem pink: Rote Bete-Walnuss-Hummus
  • daneben in orange: Pikante Möhrencreme mit Oliven und Frühlingszwiebeln
  • Joghurt mit Gurke, getrockneten Aprikosen und Minze
  • ganz vorne: Moutabal – libanesische Auberginencreme

Die Möhrencreme und der Joghurt-Dip kamen am Besten an, das Moutabal ist leider etwas untergegangen. Es schmeckt sehr leicht und fruchtig, besticht mit einem farbenfrohen beige, aber zu frischem Fladenbrot wirklich hervorragend! Das Rezept ist aus dem wunderbaren Buch „Tender Vol. 1“ von meinem zweiten Kochbuch-Helden Nigel Slater. Großartiges Buch! Ich liebe es! Anbautipps, Küchentricks, Würzzempfehlungen und viiiele Rezepte zu allen möglichen Gemüsesorten, von Aubergine über Grünkohl, Mangold, Lauch bis Zucchini. Ein Traum! Und weil es das erste Rezept aus dem Buch ist, dass ich kochte und das obwohl ich es schon fast ein Jahr besitze, spielen wir mit bei FoodfreaksDKduW„-Event! Und für Euch das Rezept:

Moutabal – Libanesische Auberginencreme

Zutaten für 2 Personen als leichter Mittagssnack:
2 große Auberginen
Saft 1 Zitronen
2 Knoblauchzehen, zerdrückt (hier: konfierter Knoblauch)
2 EL Tahinipaste (Sesambrei)
3 EL Olivenöl

(1) Den Ofen auf 200°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
(2) Die Auberginen ganz lassen und mit einem scharfen Messer ein paar mal einstechen, damit sie im Ofen nicht explodieren. Auf dem Backblech in den Ofen schieben und 40-50 Minuten backen bis die Haut ganz schwarz ist und die Aubergine sehr weich ist.
(3) Aus dem Ofen holen und soweit abkühlen lassen bis man sie einigermaßen anfassen kann. Die Haut abzuppeln und das Auberginenfleisch mit einer Gabel zermusen. Mit dem Knoblauch, Zitronensaft, Tahini und Olivenöl vermischen und abschmecken.

Am Besten noch lauwarm mit frischem Fladenbrot vom Türken des Vertrauens genießen!

Quelle: Slater, Nigel (2009): Tender Volume I – A cook and his vegetable patch. Fourth Estate London. p 50

Und weil, wie erwähnt, so viele den Joghurtdip mochten, hier nochmal das Rezept, obwohl es schon öfter im Blog aufgetaucht ist. Wegen meiner brauch ich gar nicht mehr zum Abendessen als diesen Dip und frisches Weißbrot (von welcher Nation auch immer gebacken):

Joghurtdip mit Gurke, Minze und Aprikose

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Joghurt, 10%ig
1 Gurke
Salz, Pfeffer
1 handvoll getrocknete Aprikosen/Pflaumen
ca. 10 Minzblättchen

(1) Die Gurke geschält oder ungeschält grob oder fein raspeln, je nach Vorliebe. Etwas salzen, in ein Sieb geben und ca. 30 Minuten Wasser ziehen lassen, macht die Gurkenraspel schön knackig. Die Gurkenraspel gut ausdrücken. Die Aprikosen oder Pflaumen in klitzekleine Würfel schneiden. Die Minzblätter fein hacken.
(2) Den Joghurt in eine Schüssel geben mit den vorbereiteten Zutaten verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Weilchen im Kühlschrank durchziehen lassen.

Genießen!

Passt auch wunderbar beim Grillen im Sommer!

Spinat mit Joghurt orientalisch angehaucht

Orientalisch angehauchter Spinat mit Joghurt

Orientalisch angehauchter Spinat mit Joghurt

Im unserem Kleinstgarten wächst es gerade wie wahnsinnig (Ja, es gibt noch einen Artikel darüber *g*). So wollen dringend die Salate und der Spinat geerntet werden. Mich gelüstete es auch mal wieder nach dem Klassiker Spinat mit Kartoffeln und Ei. Und es sollte was sein, wo der frische Spinat richtig gut zur Geltung kommt und nicht mit ewig viel anderem erschlagen wird. Da kam mir dieses Rezept aus dem Oriental Basics gerade recht.

Und es wirklich wunderbar! Fix gemacht und so lecker, dass ich eigentlich nicht mehr wirklich viel dazu gebraucht hätte! Hat auch wirklich gut zu den Pellkartoffel und dem Spiegelei gepaßt. Perfekt für richtig frischen Spinat. Ich hatte weniger Spinat (ihr glaubt nicht wieviel Spinat 500 g sind) und habe den Joghurt auch nach Gefühl zugegeben. Natürlich wurde der Knoblauch-Anteil reduziert ;-)

Spinat mit Joghurt

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Spinat
1 große Zwiebel
2 EL Olivenöl
2 TL Kurkuma oder 1/2 TL Safran
Salz
Pfeffer
2 Knoblauchzehen (hier: 1 kleine Zehe)
300 g Joghurt

(1) Spinat gründlich waschen, welken Blätter aussortieren und die Blätter auf einem großen Brett klein hacken (hier: gröber gelassen). Zwiebel häuten und fein würfeln.
(2) Einen breiten Topf auf den Herd stellen und das Öl darin erhitzen.  Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten brutzeln. Immer mal wieder umrühren. Das Kurkuma oder den Safran zufügen und weiterrühren bis die Zwiebeln schick gelb sind.
(3) Den Spinat in den Topf geben und so lange rühren bis er zusammen gefallen ist. Dann den Deckel drauf und zugedeckt noch 2-3 Minuten bei schwacher Hitze garen lassen.
(4) Den Spinat in eine Schüssel füllen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas abkühlen lassen. Den Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Zum Spinat geben, ebenso den Joghurt und beides gut unterrühren. Eventuell noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Geschmack: +++
Zeit: +
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: +

Quelle: Schinharl C., Dickhaut S. (2004): Oriental Basics. Gräfe und Unzer Verlag

Zucchinipuffer mit Tomaten-Joghurt

Auch Zucchini zählen neben Tomaten und Gurken zu den großartigen Sommergemüsesorten. Ja, ich weiß, sie sind nicht unbedingt das geschmackintensivste Gemüse der Welt, aber gerade deswegen sind sie so vielseitig einsetzbar. Weil ich leider keinen eigenen Garten im WG-Zimmer unterkrieg‘ und auch der elterliche Garten 500 km entfernt liegt (und sowieso kaum Zucchini abwirft dieses Jahr), werde ich nicht von ominösen Zucchinischwemmen erwischt, so dass ich mir meine doch auf dem Wochenmarkt kaufen muss. Aus meinem Oriental Basics-Kochbuch lachte mich, seit ich es vor 2 Jahren geschenkt (großen Dank an S. aus L.) bekommen hab, die Zucchinipuffer an. Jetzt habe ich endlich mal die Zeit und Muße diese auszuprobieren. Ohne Mitesser, aber kann ich wenigstens in Ruhe kochen und wann ich will.

Es ist wunderbar leichtes Rezept für den Sommer, dass man für 4 Personen als Vorspeise verwenden kann oder für 2 Personen als Hauptgericht. Für mich allein hat es auch locker zwei Tage gereicht. Hatte mir dazu Butterbohnen und Maiskolben gekocht, sowie Fladenbrot geholt, dass perfekt passte. Da ich ein bekennender Fan der Kombination „Brot plus Milchprodukt“ bin, hab ich die doppelte Portion des Joghurts gemacht. Diese Puffer lassen sich sowohl warm als auch kalt essen, man kann sie problemlos einfrieren (Selbstversuch erfolgreich bestanden), also perfekt für die arbeitende Bevölkerung, einfach ein paar mehr auf Vorrat braten. Hier zum Rezept

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