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Das schönere Wort für Aprikose – Marillen in Kuchenform

Marille – ach, ich liebe Euch Österreicher für Eure anderen Worte! Wie schnöde klingt dagegen „Aprikose“. Und wir stecken im Höhepunkt der Marillensaison! Im Ungarnurlaub konnte ich schon die frühen Sorten frisch vom Baum gegessen und auch hier in Göttingen sind die reifen, aromatischen Sorten im Supermarkt (egal ob deutsch oder russisch) angekommen. Es wäre ein Träumchen, wenn da die vermaledeite Fruktoseintoleranz nicht wäre. Aber manchmal kann man keine Rücksicht nehmen und ich muss einfach Marillen (und Pfirsiche und Kirschen und Melonen und Nektarinen …) essen. So sammelten sich letzte Woche in meinem Kühlschrank insgesamt über 2,5 kg Aprikosen. Das wäre sogar für jemanden, dessen Darm Fruktose toleriert eine Herausforderung. Aber ich hatte einen Plan!

Zum einen sollte Marillenröster entstehen, den ich für die kalte Jahreszeit eingeweckt habe. Und dann gelüstete mich nach Kuchen mit Marillen. Aber es sollte einfach sein, nicht zu komplziert, nicht aufwendig, kein Mürbeteig. Mürbeteig ist immer noch irgendwie mein kulinarischer Erzfeind. Fragt nicht. Die persönliche Kuchenfee Frau Kochschlampe konnte mir adhoc nicht weiterhelfen und so guckte ich bei der giftigeblonden, die regelmäßig backt und meist unkomplizierte Rezepte unters Volk bringt. Und natürlich wurde ich fündig, ein Marillenkuchen mit Mandelstreuseln sollte es werden. Denn im Vorratsschrank dümpelten noch 40 g gemahlene Mandeln rum, die sonst zu nix zu gebrauchen waren. Für die Streusel wurden nur 30 g benötigt, also habe ich die restlichen 10 g zum normalen Teig gegeben und dafür 10 g vom Mehl weggelassen (aber im Rezept der einfachheithalber nicht angegeben, weil es keinen Unterschied macht.)

Der Kuchen ist tatsächlich unkompliziert zuzubereiten: 2 Schüsseln, wenige, einfache Zutaten, eine Kuchenform. Streusel und Teig sind schnell zusammen gerührt, die Aprikosen vorzubereiten dauert auch nicht ewig. Und der Kuchen ist soo unglaublich köstlich! Mürbeste, knusprige Streusel unter denen schon fast marmeladeartig zerbackene Aprikosen auf einer angenehmen Teigschicht. Ein Träumchen von Kuchen! Unbedingt nachbacken, so lange es noch Aprikosen gibt!

Marillenkuchen mit Mandelstreuseln

Zutaten für eine 26er oder 28er Springform:

Für die Streusel:
75 g sehr weiche Butter
90 g Mehl
30 g geschälte, gemahlene Mandeln
60 g Zucker
1 TL Vanillezucker (hier selbstgemachter)

Für den Teig:
150 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g weiche Butter
60 g Zucker
3 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
Abrieb einer Bio-Zitrone
4 Esslöffel Milch

ca. 700 g Aprikosen

Butter für die Form

(1) Die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und zuerst mit einer Gabel, dann den Händen zu Streuseln verarbeiten. Die Schüssel im Kühlschrank lagern bis sie gebraucht werden und damit die Masse fester wird.
(2) Die Aprikosen waschen, trocken. Dann mit einem Messer halbieren, den Kern entfernen und je nach Größe eventuell die Hälften nochmal halbieren.
(3) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen (überstehendes Papier abschneiden) und den Rand dünn buttern.
(4) Das Mehl abwiegen in einem Schüsselchen und mit dem Backpulver gut vermischen.
(5) Die Butter mit den beiden Zuckersorten und Salz gut schaumig rühren. Nacheinander die beiden Eier unterrühren. Den Zitronenabrieb unterrühren. Abwechselnd die Mehlmischung und Milch portionsweise unterrühren bis ein homogener Teig entstanden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh.
(6) Den Teig glatt in der Springform verstreichen. Die Aprikosen gleichmäßig darauf verteilen. Die Streusel drüber streuen.
(7) Den Kuchen auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und ca. 50 Minuten backen bis die Streusel goldbraun sind. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen.

Pur oder mit Sahne servieren.

Genießen!

Quelle: giftigeblondeMarillenkuchen mit Mandelstreuseln

Die Aprikose gehört zu den Rosengewächsen, wie auch die Erdbeere, aber im Gegensatz zur Sammelnussfrucht Erdbeere, sind Marillen Steinfrüchte, sprich ihr Samen ist von einem verholzten Kern umgeben. Und deswegen darf dieser Kuchen auch beim CXXII Blog-Event „Steinobst“ im Kochtopf mitspielen, der dieses Mal von der Apricot Lady Christina ausgetragen wird.

Blog-Event CXXII - Steinobst (Einsendeschluss 15. August 2016)

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Instagram is awesome! Probably my favourite social media tool! You can sneak into so many different lives and see how life works in other countries. I don’t just follow people from Germany, Austria or Hungary but also from across the big pond. And one lovely lady from Canada really liked my picture of this apricot cake with almond crumbles. So here, please, the recipe :-) I hope you like it! I really loved it: mellow but crunchy crumble and almost jamlike apricots.

Simple apricot cake with almond crumbles

Ingredients for one 26er oder 28er cm spring form:

For the crumbles:
75 g very soft butter
90 g all purpose flour
30 g blanched, grinded almonds
60 g granulated sugar
1 tsp vanilla sugar (here homemade)

For the dough:
150 g all purpose flour
1 tsp baking powder
150 g soft butter
60 g granulated sugar
3 tsp vanilla sugar
1 pinch of salt
2 eggs
zest of 1 lemon
4 tbsp milk

ca. 700 g apricots

butter for the spring form

(1) First make the crumbles. Put all ingredients in one bowl and knead them first with a fork then by hand to crumbs. Place in the fridge to firm them up.
(2) Wash and dry your apricots. Half and pit them. Set aside.
(3) Pre heat the oven to 180°C. Line the bottom of the spring form with parchment paper and butter the sides thinly.
(4) Mix flour and baking powder. Beat the butter with both sugars and salt fluffy. Beat in the eggs, one at a time and the lemon zest. Alternate mix in the flour and milk until the batter is homogenic. Don’t beat too much, the cake might get tough.
(5) Put the batter into the spring form and flatten. Put the halved apricots on top with skinside in the batter. Scatter the crumbles on top.
(6) Put it in the oven and let it bake for about 50 minutes until the crumbles are golden and the apricots bubbly.

Serve pure or with whipped cream.

Enjoy!

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Tudom, tudom! Magyarországon már vége ért a sárgabarack szezon. Sajnos, de ez a lehetetlen könnyű és fincsi sütit még meg kell mutatnom nektek. Omladozó és ropogós morzsák, a sárgabarackok majdnem lekváros. Ki kell próbálni nektek!

Egyszerű sárgabarack sütemény mandulás morzsával

Hozzávalók egy 26 vagy 28 cm nyitható süteményforma:

A morzsákra:
75 g nagyon puha vaj
90 g liszt
30 g őrölt mandula
60 g cukor
1 ek vaníliás cukor

A tésztához:
150 g liszt
1 tk sütőpor
150 g puha vaj
60 g cukor
3 tk vaniliás cukor
1 csipet só
2 tojás
1 citrom héja
4 ek tej

kb. 700 g sárgabarack

vaj a forma kikennezéshez

(1) A hozzávalók a mórzsákhoz egy villa segitségével össze dolgozuk. Hütöben tesszünk hogy keményebb legyen.
(2) A sárgabarackok mossuk, száritjuk és kettében vagjuk. A magok kiszedve férre tesszünk.
(3) A sütöt 180°C elö melegitünk. A forma aljában teszünk sütöpapírt és a vékonyan kennünk a szélék vajjal.
(4) A lisztet a sütöporral összekeverünk. A vajat a cukor és sóval habósra keverünk. A citromhéját alá keverünk. Egymás után jöhetnek a tojások. Felváltva a lisztkeverék és a tejet bele keverünk a meddigre sima tészta lesz belöle.
(5) A tésztát a formaban öntünk és simára kennünk. A felezett sárgabarackok héja lefelé beleteszünk. A morzsák átszóruk.
(7) A süteményt a közepére tesszünk a sütöben és kb. 50 percek sütünk meddigre a morzsák pirosarany szinü lesznek és a barackok motyognak.

Hagyunk lehülni és tálalunk igy ahogyvan vagy habos tejszinnel.

Jó étvágyatok!

Perfekter Spätsommerkuchen: Heidelbeer-Joghurt-Gugelhupf

So langsam neigt sich der Sommer ja dem Ende entgegen, heute ist schon der 2. September! Aber noch lassen sich einheimische Beeren im Supermarkt oder Wochenmarkt käuflich erwerben. Die Brombeeren sind jetzt reif und auch Heidelbeeren lassen sich noch finden. Nein, lasst Euch nicht von der Supermärkten täuschen, wo man das ganze Jahr über Blaubeeren kaufen kann, die dann aber vom anderen Ende der Welt hierüber fliegen. Muss doch nicht wirklich sein, oder? Aber jetzt findet man auch deutsche Beeren für wesentlich weniger Geld als die chilenischen …

Und was kann man damit alles anstellen, außer im Müsli zum Frühstück zu essen oder in Pancake-Teig zu werfen? Einen wunderschönen Heidelbeer-Gugelhupf zum Beispiel backen. Meine persönliche Gugelhupf-Fee ist ja Sonja von „Ginger in the Basement„. Ihre Rezepte funktionieren immer und sind besonders köstlich! Schon im letzten April stellte sie diese Variante mit Joghurt vor, die zu der Jahreszeit auch problemlos mit tiefgekühlten Beeren gebacken werden kann.

Der Kuchen ist tatsächlich sehr unkompliziert zu machen und schmeckt wunderbar! Fruchtig-erdig durch die Heidelbeeren, eine erfrischende Note durch die Zitronenschale und durch den Joghurt nicht ganz so mächtig. Er hält sich auch erfreulich lange (nach 7 Tagen hatte ich ihn dann geschafft *g*) und schmeckt von Tag 2 bis 4 eigentlich am Besten :-)

Also ran an die Beeren und den Ofen! Es lohnt sich!

Heidelbeer-Joghurt-Gugelhupf

200 g Butter, zimmerwarm
300g Zucker
Mark 1/2 Vanilleschote
Prise Salz
4 kleine Eier
250 g Joghurt
Schale einer Zitrone
440 g Mehl
2 TL Backpulver
200 g Heidelbeeren
(funktioniert auch mit Tiefkühlbeeren)

(1) Den Ofen auf 170° Ober-/Unterhitze (150°C Umluft) vorheizen. Die Gugelhupfform gründlich mit Hilfe eines Küchentuchs ausfetten und mit Mehl ausstreuen.
(2) Die Butter mit Zucker, Salz und Vanille schaumig rühren. Die Eier eins nach dem anderen untermixen. Joghurt und Zitronenschale unterrühren.
(3) Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver mischen und vorsichtig mit einem Spatel unterheben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh!
(4) 1/3 der Heidelbeeren vorsichtig einrühren, so dass sie nicht platzen.
(5) Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form geben, 1/3 der Beeren darauf streuen. Den restlichen Teig in die Form geben und mit den restlichen Beeren bestreuen.
(6) In den  vorgeheizten Ofen geben und ca. 70 Minuten backen.

In der Form etwas abkühlen lassen, dann beherzt rausstürzen und komplett auskühlen lassen.
Er hält sich abgedeckt ca. 1 Woche und wird jeden Tag saftiger.

Quelle: Ginger in the BasementHeidelbeergugelhupf

Wie? … backe ich eigentlich Strudel?

Ich bin jetzt kein kompletter Backlegastheniker, aber auch kein besonders ehrgeiziger Bäcker. Ich mag die Klassiker, die einfachen Kuchen. Motivtorten und Konsorten sind nicht mein Ding, viel zu frickelig in der Herstellung und für Frickeligkeiten hatte und habe ich einfach gar keine Geduld. Ich bin der wahrscheinlich weltschlechteste Bastler! Aber es gibt so einige Klassiker, die ich unglaublich liebe, aber nicht richtig kann.

Strudel sind so ein Beispiel. Heiß geliebt und aus Ungarn wohlbekannt, wo sie von der Schwiegermutter meiner Tante regelmäßig für die Familie gebacken werden. Und diese Strudel sind der Hammer! Das muss doch auch hier hinzukriegen sein! Jetzt kenne ich natürlich den Filo-Teig vom Türken oder den Fertigstrudelteig aus deutschen Supermärkten, aber die sind nicht richtig. Das wird nicht so wie ein echter Strudel sein sollte. Liegt es vielleicht daran, dass man mehrere Blätter nimmt und die Füllung nicht in ein großes Strudelblatt rollt?

Ich wollte mich also nochmal dran versuchen und jetzt möchte ich das richtig gut lernen. Das Teigrezept nahm ich aus dem hochgeschätzten „Österreich vegetarisch“. Bei der Füllung entschied ich mich für eine traditionelle ungarische Variante, bei der eine süße Quarkmasse mit frisch gehacktem Dill gewürzt wird. Das mag sich für den ein oder anderen komisch anhören, aber es passt tatsächlich gut!  Allerdings ist das knifflige an so einem Strudel ja der Teig und da kristallisieren sich so ein paar Regeln heraus, an die sich der geneigte Strudelliebhaber halten sollte:

  • Der Teig muss lange geknetet werden! So 10 Minuten mindestens. Das ist lang, ich weiß, aber nur dadurch entwickelt sich der Kleber des Mehls richtig und der wird elastisch genug zum einfachen Ausziehen.
  • Der Teig braucht Ruhe! Leicht eingeölt mit einer erwärmten Schüssel abdecken (kurz mit Wasser in die Mikrowelle stellen oder mit heißem Wasser ausspülen und gut abtrocknen) und bei Zimmertemperatur stehen lassen. Auch das ein Schlüssel zur perfekten Elastizität.
  • Eine alte Tischdecke ist Dein Freund! (Muss nicht Omas schicke Leinentischdecke sein, die zu hohen Feiertagen aufgelegt wird.) Sie ist die perfekte Unterlage zum Ausziehen und hilft wunderbar dabei den Strudel aufzurollen und auf das Blech zu bugsieren ohne, dass man ihn unnötig oft anfassen und hoch heben muss. Meine hat die handliche Größe von 50×87 cm.
  • Beim Ausziehen am Besten nur mit den Händen arbeiten und vorsichtig sein! Mit dem Handrücken funktioniert es tatsächlich sehr gut. Bei spitzen Fingernägeln noch vorsichtiger sein *g*
  • Versuchen den Teig buchstäblich so dünn auszuziehen, dass man das Muster der Tischdecke unten drunter sieht. Es geht, bloß keine Angst! Und wenn ein Loch in den Teig reißt, ist es auch kein Beinbruch. Beim nächsten Mal klappt es besser :-)
  • Nicht zu viel Füllung benutzen! Etwa 300 g Füllung auf einen Teig aus 100 g Mehl reicht.
  • Nicht geizig sein mit der Butter! Strudel braucht Butter!

Das sind die Sachen, die mir bisher aufgefallen sind. Natürlich war auch ich wieder zu geizig mit der Butter und natürlich rissen ein, zwei Löcher in den Teig, aber zum Glück nur am Rand ;-) Aber ich war so begeistert und glücklich nach dem Backen. Und auch schon währenddessen. Der Teig ließ sich wunderbar verarbeiten, war sehr elastisch, nicht ein bisschen zickig. Die Füllung hatte genau den Geschmack, den ich mir vorstellte. Und zusammen einfach ein Traum! Leider riss der Strudel an drei Stellen auf beim Backen, aber zum Glück lief die Füllung nicht aus. Der Strudel war wunderbar blättrig, die Füllung saftig. Schon nah an perfekt. Aber noch nicht nah genug! Ich übe weiter!

Aber erstmal gibt es für die Strudelwilligen unter der geneigten Leserschaft das Rezept mit vielen Bildern, die Euch hoffentlich helfen einen wunderhübschen und köstlichen Strudel zu zaubern! Keine Angst, es lohnt sich und macht Spaß!

Strudel mit süßer Quark-Dill-Füllung

Zutaten für 2-4 Portionen:

Für den Teig:
100 g Mehl Type 405
50 g lauwarmes Wasser
20 g Pflanzenöl (ca. 2 EL)
1/2 TL Weißweinessig

Für die Quark-Dill-Füllung:
250 g Quark
2 EL Weichweizengrieß
60 g Puderzucker
1/2 Bund Dill
1 Ei, getrennt

80 g Butter, geschmolzen

(1) Zuerst den Teig zubereiten. Dafür alle Zutaten in eine Schüssel geben und erst mit einem Löffel verrühren. Wenn das nicht mehr geht, dann die Hand benutzen und ca. 10 Minuten lang kneten. Ja, das ist lang, aber der Teig braucht das. Und am besten geht das tatsächlich auf einem Holzbrett. Nach der Hälfte der Zeit und am Ende den Teig sehr kraftvoll auf des Holzbrett schmeißen, damit eventuell eingearbeitete Luftblasen zu zerstören. Den Teig zu einer Kugel formen, dünn mit Öl einpinseln. Eine Keramikschüssel mit heißem Wasser ausspülen, trocknen und die warme Schüssel über den Teig stülpen. 1 Stunde ruhen lassen. Danach ist der Teig sehr elastisch und sieht etwa so aus, wenn er eingedrückt wird:

(2) Zwischenzeitlich schon mal die Füllung vorbereiten. Den Dill fein hacken und mit Quark, Puderzucker, Grieß und Eigelb verrühren. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und kurz bevor der Quark auf den Teig gegeben wird, unterrühren. So bleibt er schön fluffig und die Eiweißluftbläschen fallen nicht zusammen.
(3) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(4) Jetzt geht es an das Ausziehen des Teigs. Dafür zuerst eine größere Tischdecke auf dem Esstisch ausbreiten und großflächig dünn einmehlen. Den Teig erst mit der Hand etwas flacher drücken und dann vorsichtig über die Handrücken nach allen Seiten ausziehen. Wenn möglich sollte ein Rechteckt entstehen. Der Teig sollte möglichst dünn sein:

Dabei aufpassen, dass möglichst kein Löcher entstehen. Zum Schluss mit einem Messer nur noch die dicken Ränder abschneiden.
(5) Den Teig mit einem Teil der geschmolzenen Butter bestreiche. Dann die Füllung im unteren Drittel etwas vom Rand entfernt gleichmäßig verteilen:

Dann von unten und den Seiten her einschlagen. So wird verhindert, dass die Füllung an den kurzen Enden ausläuft:

Dann mit Hilfe der Tischdecke den Strudel aufrollen. Kein Angst, nicht zu zaghaft sein! Und vorsichtig auf das Backblech legen. Die Tischdecke ist auch hier Euer Helferlein! Das Äußere mit ordentlich geschmolzener Butter bestreichen, aber nicht alles benutzen, eine Portion Butter wird noch verstrichen.

(6) Auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und 30 Minuten backen lassen bis er goldbraun ist. Nach der Hälfte der Zeit nochmal mit Butter bestreichen.
(7) Rausholen und etwas abkühlen lassen bis der Strudel lauwarm ist.

Genießen!

Quelle: Teig nach Seiser, K., Neunkirchner, M. (2012): Österreich vegetarisch. Brandstätter Verlag. Wien. p200
Füllung nach Gergely, A., Stempell, R., Büschel, Ch. (1999): Ungarische Spezialitäten. Könemann Verlag. p 117

Ich hatte Ausversehen die doppelte Menge Teig gemacht, ließ ihn eingepackt im Kühlschrank ruhe und hätte ihn am nächsten Tag nach einer kurzen Aufwärmphase gut benutzen können. Aber es ergab sich nicht, also wurde er eingefroren. Als ich ihn dann benötigte am Tag vorher rausgeholt, im Gemüsefach des Kühlschranks aufgetaut und 1-1,5 Stunden Zimmertemperatur annehmen lassen. Funktionierte 1a! Immer noch superelastischer Teig!

Schnelle Schokoladen-Muffins – Gyors csokoládé muffinok

Ihr kennt alle das berühmte Lied von Ernie aus der Sesamstraße, so von wegen Kuchen und Gäste? Manchmal geht es einem doch tatsächlich so, dass sich Gäste ankündigen, man aber nichts vorbereitet hat (oder nicht wirklich Zeit/Kraft dazu hatte). Barbara von der Spielwiese hatte letztens in dem blauen sozialen Netzwerk ihr Rezept von Schnelle Schokomuffins gezeigt und es wurde prompt im Hinterkopf gespeichert. Und schon wenige Tage später als sich die Mädels von Station 5 ankündigten habe ich sie schnell in einer Sonntagmorgen-Aktion umgesetzt.

Sie bestehen aus Zutaten, die zumindest ich (fast) immer da habe und sind tatsächlich sehr fix gemacht. Das einzig ätzende und langwierige war das Hacken der Schokolade. Das ist meine zweitunliebste Arbeit in der Küche (die meistgehasste ist Petersiliehacken *seufz*):

Wie immer bei Muffins ist es wichtig, dass die trocknen getrennt von den flüssigen Zutaten vorbereitet werden. Dann werden die flüssigen Zutaten unter die trockenen gerührt. Aber wirklich nur ganz ganz kurz, bis sich der Teig eben verbunden hat. Nur so bleiben die Muffins fluffig. Wenn man länger rührt, werden sie aus mir unbekannten Gründen zäh. Also ernsthaft: nur kurz verrühren.

Und diese Muffins fanden allgemeinen Anklang. Nicht zu süß, aber schön schokoladig. Und manchmal stößt man auf kleine Schokoseen, die von etwas größeren, geschmolzenen Schokostückchen stammen. Die werden ins Repertoire aufgenommen und in Omas Rezept-Buch geschrieben!

Schnelle Schokoladen-Muffins

Zutaten für 12 Stück:

75 g Schokolade

Trockene Mischung:
200 g Mehl
2 TL Backpulver
2 gehäufte EL Kakaopulver
80 g Zucker
1 Prise Salz
1-2 EL Vanillezucker

Flüssige Mischung:
30 g Butter, geschmolzen
200 ml Milch
2 Eier

(1) Zuerst den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorheizen. Ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
(2) Die Schokolade mit Hilfe eines großen, schweren Messers (oder einfacher einer kleinen Küchenmaschine) hacken.
(3) Jetzt als erstes die trockene Mischung machen. Dafür alle Zutaten in eine größere Schüssel geben und gut vermischen. Dann in einem anderen Gefäß die Butter mit der Milch und Eiern gut verrühren. Die flüssigen zu den trockenen Zutaten geben und wirklich nur ganz ganz kurz mit Hilfe einer Gabel verrühren. Bis der Teig gerade so verbunden, so bleiben die Muffins fluffig und werden nicht zäh. Zum Schluss ganz kurz die gehackten Schokostücken unterrühren. Den Teig gleichmäßig in der Muffinform verteilen.
(4) Für 15-20 Minuten in der Mitte des Ofens backen bis sie oben aufgerissen sind.
(5) 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, herausnehmen und komplett abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: Barbaras SpielwieseSchnelle Schokomuffins

Nun werde ich in diesem Leben kein Schokoholic mehr, aber diese Muffins sollten jedes Schokobedürfnis befriedigen und dürfen deswegen beim „Death by chocolate„-Event im Kochtopf ausgerichtet von Sibel von „Insane in the Kitchen“ teilnehmen.

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)

*********************** Magyar ***********************

Van olyan hogy jönnek vendégek, de nincsen otthon semmi ajánlattó. Ilyenkor nagyon praktikus hogy van-e gyors receptek egy kis édességnek. Ezek a csokis muffinok egy olyan recept! A hozzávalóm majdnem mindig vannak itthon. A lényeg a muffin sütésen az hogy a száraz és folyadékos hozzávaló külön kel előre készíteni és csak nagyon röviden össze dolgozni.

Gyors csokoládés muffinok

Hozzávalok 12 darabra:

75 g csokoládé

Száraz keverék:
200 g liszt
2 tk sütőpor
2 pupzott ek kakaopór
80 g cukor
1 csipet só
1-2 ek vanilia cukor

Folyékony keverék:
30 g olvasztott vaj
200 ml tej
2 tojás

(1)Előszór elő melegítünk sütőt 180°C-ra. Egy muffin formában teszünk muffin papírok.
(2) A csokit vágunk kis darabokra.
(3) A száraz keverékhez mindent egy nagyobb tálban össze keverünk. Egy másik kisebb tálban összekeverünk a folyadékos hozzávalók. Most gyorsan és röviden keverünk a folyadékot a száraz hozzávalókhoz. Tényleg csak nagyon röviden hogy épp összejön a tészta. Egyenleten elosztunk a muffin formában.
(4) 15-20 percig közepén a sütöben teszünk és hagyunk sütni meddig-re felszakít a muffin a tetején.
(5) 5 percig hagyunk kihűlni a formában. Kihozunk és egészen kihűl egy rácson.

Jó étvágytok!

Wir retten Geburtstagskuchen: Quarkwaffeln

Unser kleiner Rettungsevent wird 1 Jahr alt! Sprich, seit 365 Tagen werden in unregelmäßigen Abständen von einer immer größer werdenden Gruppe von Essensenthusiasten Klassiker der Küche, die sonst ein Großteil der Bevölkerung halbfertig als Tüte oder Convenienceprodukt im Supermarkt kauft, selbst gekocht und vorgestellt, um eben zu zeigen, wie einfach (und größtenteils günstiger) manchmal die Herstellung von bestimmten Gerichten ist.

Zum Geburtstag retten wir diesmal den Geburtstagskuchen! Und wenn man sich mal im Supermarkt in der Backabteilung umguckt, findet man wirklich viele Packungen, zu der nur noch Milch, Ei und Butter zugegeben werden muss und der Rest ist in der Packung. Aber halt, der Rest? Was kann schon der Rest sein außer Mehl, Zucker, Backpulver und noch andere Kleinigkeiten? Ihr merkt, eigentlich sind die Dinger unnütz! Und noch unnützer sind doch nur diese „Shaker“-Flaschen für Pfannkuchen und Waffeln. Wo ist denn da bitte der Sinn? Die Zutaten für einfache, schnell zusammengerührte hat doch eigentlich fast jeder im Haus, oder?

Und deswegen rette ich heute die Gemeine Geburtstagswaffel! Leider hatten wir, als ich ein Kind war noch kein Waffeleisen, sonst hätte ich mir wahrscheinlich öfter welche als Geburtstagskuchen gewünscht. So hat Frau Mama für Zwerg und mich immer den berühmt-berüchtigten Papageienkuchen gebacken. Letztens hatte ich Besuch von den Mädels und so ganz ohne was zu Essen dazu stehen, verstößt gegen meine Foodie- und Halbungarinehre *g* Und was eignet sich für nachmittags mehr als etwas Kuchenartiges? Nun wusste ich, dass ich am vorherigen und auch selben Tag nach der Schule keine Kraft und Nerv mehr haben werde, um einen richtigen Kuchen zu backen. Aber Waffeln, Waffeln gehen fast immer. Der Teig ist schnell beisammen und mit meinem großartigen Doppelwaffeleisen auch fix ausgebacken. Perfekt. Fräulein L. überließ ich die Wahl der Waffelsorte aus meinem alten DDR-Backbuch und sie entschied sich für Quarkwaffeln. Es stellte sich heraus eine wahrlich gute Entscheidung! Die Waffeln sind zwar nicht knusprig, aber haben eine nette quarkig-zitronige Note und sind auch nicht zu süß. Wirklich gut! Ich kann sie jedem Quarkliebhaber nur wärmstens an Herz legen! Und sie schmecken auch noch kalt am nächsten und übernächsten Tag!

Einfache Quarkwaffeln

Zutaten für ca. 8-10 Stück:
75 g weiche Butter
75 g Zucker
3 EL Vanillezucker (oder 1 Packg.)
3 Eier, getrennt
150 g Mehl
125 ml Kondensmilch
1/2 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
150 g Quark, einige Stunden vorher im Sieb abgetropft
Prise Salz

Öl für das Waffeleisen

Die Butter mit den beiden Zuckersorten und den drei Eigelben cremig schlagen. Mehl, Kondensmilch, Zitronenschale und den Quark gut unterrühren. Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Das Waffeleisen aufheizen. Die Backflächen dünn mit Öl bepinseln und dann portionsweise die Waffeln nach gewünschtem Bräunungsgrad ausbacken.

Mit Puderzucker bestreuen.

Genießen!

Quelle: Verlag für die Frau (Hrsg.) (1967): Das Backbuch. Verlag für die Frau. Leipzig. 19. Auflage 1983

Und diese vielfältigen Geburtstagskuchen wurden von den anderen gerettet (wird ergänzt):

Hochköstliche Sauerrahm-Waffeln aus dem neuen Spielzeug – Tejfölös gofri az új játekbol

Nach dem ganzen Krankenhaus-Stress habe ich mir was verdient, finde ich. Das hat irgendwie Tradition in der Familie *g* Nach ihren nervenaufreibenden Krankenhausaufenthalten vor einigen Jahren hat sich Frau Mama eine KitchenAid in hübschem orange gegönnt, ich bin etwas bescheidener und begnüge mich mit einem Waffeleisen. Dafür aber eins, dass zwei Waffeln auf einmal backen kann. Ha!

Drauf kam ich, weil wir in der Klinik vorletzten Freitag während der Visitenwarterei Waffeln buken und das hat mir so viel Lust auf eigene gemacht, dass natürlich erstmal die passenden Gerätschaften angeschafft werden mussten.Und momentan ist die Lust auf Waffeln der unterschiedlichsten Couleur wirklich groß: süß, weniger süß. Mit Frucht drin. Herzhaft mit Feta oder Spinat oder Speck. Ach, mir schwirren gerade so viele Ideen und Gelüste rum, ich weiß gar nicht, wann ich das alles essen soll *g*

Es fand sich auch sofort die perfekte Gelegenheit es auszuprobieren, weil sich vorletzten Freitag die beste B. von allen zu einem Besuch ansagte und sofort begeistert von der Waffelidee zeigte. Es war noch kurz unsicher, ob mein Waffeleisen überhaupt rechtzeitig ankommen würde. Kam es aber! Perfekt! Als Rezept habe ich Leonies verwendet, nur eben die Buttermilch durch Saure Sahne  und einen µ Milch ersetzt. Buttermilch brauche ich nicht oft, aber Saure Sahne/Schmand habe ich als halbe Ungarin eigentlich immer im Kühlschrank. Und wenn keine im Kühlschrank zu finden ist, werde ich nervös. Ihr sehr also, wie ernst es mir mit der Sauren Sahne ist. Und deswegen mache ich auch beim momentan Blogevent in Zorras Kochtopf mit: „Sauer macht lustig!„, indem es um alle möglichen Sauermilchprodukte geht.

Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)

Und diese Waffeln sind echt super! Der Teig wirklich schnell zusammen gerührt, die Waffelproduktion dauert ja auch nicht ewig. Sie sind nicht zu süß und es kommt eine wirklich angenehme säuerliche Note durch die Saure Sahne! Jedenfalls ist das Rezept sofort in das selbstgeschriebene Rezeptbuch der weltbesten Oma gewandert, dass ich ja weiterführe :-) Also, wenn es Euch gelüstet, probiert die hier mal aus!

Sauerrahm-Waffeln

Zutaten für ca. 10 Waffeln:
125 g Butter, weich
70 g Zucker
4 EL Vanillezucker (oder 2  Päckchen)
3 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Saure Sahne (10%)
50 ml Milch

etwas neutrales Öl für das Waffeleisen

(1) Als erstes die Butter mit den beiden Zuckersorten in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührer schaumig rühren. Nacheinander die Eier unterrühren, dabei jeden Ei etwa 30 Sekunden bearbeiten.
(2) Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz in einer Extraschüssel vermischen. Die Saure Sahne mit der Milch gut verrühren.
(3) Abwechselnd in etwa 3 Portionen die Mehl- und Saure Sahne-Mischung unterrühren bis ein homogener Teig entstanden ist.
(4) Das Waffeleisen aufheizen und die Flächen mit wenig Öl einpinseln. Nacheinander wie in der Gebrauchsanweisung beschrieben die Waffeln ausbacken.
Dazu passt Rote Grütze oder anderes Fruchtkompott, pur mit etwas Puderzucker bestäubt oder Sahne oder Vanilleeis. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Genießen!

Quelle: leicht verändert nach dem Rezept der besten L.

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Van most egy új kis játekom, egy gofrisütő amit vettem magamnak a kórház után :-) Szerencsére gyorsan tudtam kipróbálni mert jött látogatásra egy régi ismerősöm és csináltunk ezzek a gyors, egyszerű és nagyon fincsi gofrik. Nagyon érdemes kiprobálni! Mostanában nagyon kivánom a gofrik ugy hogy a jövőben még jönnek receptek: édesek, pikáns gofrik spenottal, fetával vagy szalonnával. Kiváncsi legyetek!

Tejfölös gofri

Hozzávalók 8-10 gofrira:
125 g vaj, szoba hömérség
70 g cukor
4 ek vaniliás cukor
3 tojás
250 g liszt
1 tk sütöpor
1 csipet só
200 g tejföl
50 ml tej

egy kis olaj a gofrisütöre

(1) A vaj a két cukorfajtával habosra verünk. Egymás után a tojásokat bele keverünk.
(2) Egy másik tálban keverünk a lisztet, sót és sütöport. A tej a tejfölel egy pohárban össze dolgozunk.
(3) Felváltva alá keverünk a liszt meg a tejfölt. Szép, sima tészta legyen belöle.
(4) A gofrisütöt elömelegitünk. Egy kicsit beolajozunk egy ecsettel. És a szokásos modón kisütünk a gofrikak.

Pórcukorral, vaniliás fagyival, vaniliásszoszal vagy lekvárral tálalunk.

Jó étvágyot!

Scones nach Devon Art – Gyors angol zsemle teához

Facebook ist schon ein fieser Möpp! Da schaut man unschuldig an einem Sonntagmorgen so bei Facebook rum, ohne große Pläne, eigentlich sollte es ein fauler Sonntag auf dem Sofa werden. Aaaber dann!

Dann postet Barbara von der Spielwiese einen Link zu ihren Scones, die sie nach einem Originalrezept aus Devon macht. Und dann sind die Faulenzer-Pläne zumindest für 30 Minuten hin und ich stand in der Küche und buk schnell diese kleinen Köstlichkeiten. Sie sind mit Zutaten gemacht, die ich eigentlich immer zu Hause habe, man braucht nicht mal ein Ei! Und wirklich schnell sind sie gemacht, von sich-aufraffen bis aus-dem-Ofen-holen vergehen keine 30 Minuten. Also für Kurzentschlossene mit spontanem Hunger auf Nachmittagsgebäck ist es das perfekte Rezept! Klassischerweise werden sie in England mit Clotted Cream, einer Art sehr fetter, cremiger Sahne und Erdbeerkonfitüre gegessen, aber die gibt es hier in Deutschland schlecht zu kaufen und ich vertrage sie auch nicht wirklich gut. Stattdessen bestrich ich sie mit Apple Butter und war wirklich begeistert von der Kombination. Wer aber eine säuerliche, frische Komponente noch braucht, dem sei Frischkäse oder türkischer Kaymak empfohlen.

Auf alle Fälle ein empfehlenswertes Rezept, dass es ins Standardrepertoire geschafft hat!

Scones nach Devon Art

Zutaten für 8-10 Stück:
225 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 Prise Salz
55 g Butter
55 g Zucker
55 g Rosinen
120 ml Milch

(1) Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze (Umluft 190°C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(2) Das Mehl mit dem Backpulver, Salz, Zucker und Butter in eine Schüssel geben. Alles gut verkneten (entweder per Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine). Die Rosinen zugeben und nach und nach die Milch, bis ein Teig entstanden ist.
(3) Den Teig etwa 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas runde Scones ausstechen. Den übrig gebliebenen Teig wieder ausrollen und neu ausstechen. So sollten 8-10 Scones entstehen.
(4) Auf das Backblech setzen, auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen.

Kurz abkühlen lassen und am Besten lauwarm genießen! Dazu passt Clotted Cream, Frischkäse, Erdbeerkonfitüre oder wie ich festgestellt habe, Apple Butter.

Quelle: Barbaras SpielwieseScones

Magyarul/Ungarisch:

Gyors egyszerü angol zsemle

Hozzavaló 8-10 darabra:
225 g liszt
1/2 csomag sütöpor
1 csipet só
55 g vaj
55 g cukor
55 g mazsola
120 ml tej

(1) A sütőt 210°C előre melegitünk. Egy tepsi sütőpapírral kirakjuk.
(2) A lisztet, sütőport, sót, vajat és cukrot egy tálba teszünk. Jó össze gyúrunk. Oda teszünk a mazsolák és lassan, nem mindent egyszerre, a tejet is. Úgy hogy rendes tészta össze jön.
(3) Ki nyujtunk a tésztát 2 cm-re. Üveggel kinyomjunk a Scones-t. 8-10 darab lesz belőle.
(4) Ráteszünk a tepsire és 10 percig hagyunk sütni aranybarnára.

Egy kicsit hagyunk kihűlni és a legjobb langyosan enni vajjal és eper- vagy más lekvárral.

Egészen maximum 30 percet kell meddig-re kész a Scones. Én nagyon imádom! Próbáljatok ki!

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