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Scones nach Devon Art – Gyors angol zsemle teához

Facebook ist schon ein fieser Möpp! Da schaut man unschuldig an einem Sonntagmorgen so bei Facebook rum, ohne große Pläne, eigentlich sollte es ein fauler Sonntag auf dem Sofa werden. Aaaber dann!

Dann postet Barbara von der Spielwiese einen Link zu ihren Scones, die sie nach einem Originalrezept aus Devon macht. Und dann sind die Faulenzer-Pläne zumindest für 30 Minuten hin und ich stand in der Küche und buk schnell diese kleinen Köstlichkeiten. Sie sind mit Zutaten gemacht, die ich eigentlich immer zu Hause habe, man braucht nicht mal ein Ei! Und wirklich schnell sind sie gemacht, von sich-aufraffen bis aus-dem-Ofen-holen vergehen keine 30 Minuten. Also für Kurzentschlossene mit spontanem Hunger auf Nachmittagsgebäck ist es das perfekte Rezept! Klassischerweise werden sie in England mit Clotted Cream, einer Art sehr fetter, cremiger Sahne und Erdbeerkonfitüre gegessen, aber die gibt es hier in Deutschland schlecht zu kaufen und ich vertrage sie auch nicht wirklich gut. Stattdessen bestrich ich sie mit Apple Butter und war wirklich begeistert von der Kombination. Wer aber eine säuerliche, frische Komponente noch braucht, dem sei Frischkäse oder türkischer Kaymak empfohlen.

Auf alle Fälle ein empfehlenswertes Rezept, dass es ins Standardrepertoire geschafft hat!

Scones nach Devon Art

Zutaten für 8-10 Stück:
225 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 Prise Salz
55 g Butter
55 g Zucker
55 g Rosinen
120 ml Milch

(1) Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze (Umluft 190°C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(2) Das Mehl mit dem Backpulver, Salz, Zucker und Butter in eine Schüssel geben. Alles gut verkneten (entweder per Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine). Die Rosinen zugeben und nach und nach die Milch, bis ein Teig entstanden ist.
(3) Den Teig etwa 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas runde Scones ausstechen. Den übrig gebliebenen Teig wieder ausrollen und neu ausstechen. So sollten 8-10 Scones entstehen.
(4) Auf das Backblech setzen, auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen.

Kurz abkühlen lassen und am Besten lauwarm genießen! Dazu passt Clotted Cream, Frischkäse, Erdbeerkonfitüre oder wie ich festgestellt habe, Apple Butter.

Quelle: Barbaras SpielwieseScones

Magyarul/Ungarisch:

Gyors egyszerü angol zsemle

Hozzavaló 8-10 darabra:
225 g liszt
1/2 csomag sütöpor
1 csipet só
55 g vaj
55 g cukor
55 g mazsola
120 ml tej

(1) A sütőt 210°C előre melegitünk. Egy tepsi sütőpapírral kirakjuk.
(2) A lisztet, sütőport, sót, vajat és cukrot egy tálba teszünk. Jó össze gyúrunk. Oda teszünk a mazsolák és lassan, nem mindent egyszerre, a tejet is. Úgy hogy rendes tészta össze jön.
(3) Ki nyujtunk a tésztát 2 cm-re. Üveggel kinyomjunk a Scones-t. 8-10 darab lesz belőle.
(4) Ráteszünk a tepsire és 10 percig hagyunk sütni aranybarnára.

Egy kicsit hagyunk kihűlni és a legjobb langyosan enni vajjal és eper- vagy más lekvárral.

Egészen maximum 30 percet kell meddig-re kész a Scones. Én nagyon imádom! Próbáljatok ki!

Ich rette Quarkstollen nach der weltbesten Oma

 

Eigentlich wollte ich ja dieses Jahr endlich mal Omas Wasserkringel backen. Jetzt fragt sich die geneigte Leserschaft wahrscheinlich, was ein Wasserkringel sein mag. Das ist eine Art Stollen, dessen Teig in ein Handtuch eingeschlagen in einem Eimer mit warmem Wasser geht. Ich war leider nie dabei, wenn die beste Oma von Welt ihn gebacken hat, aber sie hat immer einen mitgebracht, wenn sie uns zu Herrn Papas und meinem Geburtstag besuchte. Das Rezept ist glücklicherweise in Omas rosa Rezeptbuch, aber leider (wie bei fast allem) ohne genauere Angaben der Zubereitung *hmpf* Frau Mama fragte dann, ob in dem Buch auch Omas Quarkstollen-Rezept drin sei und ob ich das haben möchte. Quarkstollen? Daran kann ich mich gar nicht erinnern … Aber hey, immer her damit und es kam dann in Form einer Postkarte, auf der Frau Mama in ihrer unnachahmlich akkuraten Handschrift das Rezept für mich niederschrieb. Es las sich auch ganz gut und einfach. Schnell in Gedanken die Vorräte durchgegangen, ob alles da ist. Wieviel Hefe braucht man dafür? Aber nee, nix da! Keine Hefe in dem Stollen, nur Backpulver. Komisch! Darf er sich dann überhaupt Stollen nennen? Keine Ahnung … Nachdem ich den rohen Teig kostete, war ich aber sehr überrascht, er schmeckte so schon sehr stark nach Stollen. Wunderbar! Zwei kleine Änderungen nahm ich vor. Zum einen gab ich Orangeat mit rein, dass die beste Oma von Welt wahrscheinlich nicht mit drin hatte, weil es zu DDR-Zeiten zu teuer/selten war oder einfach in der Familie nicht beliebt. Aber ich mag Orangeat :-) Außerdem formte ich aus dem Teig keinen klassischen Stollen (obwohl das bei der Konsistenz ohne weiteres möglich ist), sondern gab ihn in eine Gugelhupfform. Funktionierte 1a!

Und der Stollen ist soo lecker! Er schmeckt wie richtiger Stollen fruchtig-nussig und ist so schön saftig. Mal gucken, wieviele Tage er überlebt *g* Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, diese Variante mal auszutesten. Schnell und einfach gemacht :-)

Einfacher Quarkstollen

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver (10 g)
1 Prise Salz
175 g Butter
250 g Quark
2 Eier
150 g Zucker
3 EL Vanillezucker (oder 1 Päckchen)
Schale 1 Bio-Zitrone

60 g Rosinen
50 g gehackte Mandeln
50 g Orangeat

2 EL Butter zum Einpinseln
Puderzucker zum Bestreuen

(1) Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugelhupfform gründlich ausbuttern und mehlieren.
(2) Das Mehl mit dem Backpulver und Salz in eine Schüssel geben. Dann den Quark, Butter und Eier hinzu. Die beiden Zuckerarten und die abgeriebene Schale der Bio-Zitrone mit zu restlichen Zutaten geben. Alles so lange kneten bis ein homogener, gut formbarer Teig entstanden ist.
(3) Die Rosinen, Mandeln und Orangeat kurz unterkneten.
(4) Den Teig gleichmäßig in die Gugelhupfform geben. Heraus stehende Rosinen in den Teig drücken (es sei denn man mag verbrannte Rosinen wie ich *g*). Auf die mittlere Schiene des Ofens geben und 60-70 Minuten backen. Stäbchenprobe machen – ein Holzstäbchen/Stricknadel/Spaghetti in den Kuchen stecken und wieder rausziehen. Wenn kein Teig mehr daran klebt, ist der Kuchen gar.
(5) Herausholen und in der Form abkühlen lassen bis er lauwarm. Dann heraus stürzen und auf einen Teller stellen. Die Butter schmelzen und den Stollen damit bepinseln. Dann mit Puderzucker bestreuen. Zwei- bis dreimal wiederholen.

Genießen!

Quelle: Familienrezept

Und weil ja immer weniger Menschen ihren Stollen selbst backen. Sei es aus Angst, dass es nicht schmecken könnte, dass es zu zeitaufwendig sei, dass man gefühlt schon im Juli damit anfangen müsse, damit er zur Adventszeit „reif“ ist, dass der Hefeteig nicht tut was er soll. Euch allen möchte ich hiermit beweisen, dass das alles für diesen Stollen nicht zutrifft. Kein Bangen, ob die Hefe aufgeht, der Teig ist innerhalb 20 Minuten fertig und er schmeckt praktisch sofort! Also probiert es auch vor Weihnachten ruhig aus! Es lohnt sich!

Auch andere Blogger beteiligten sich der Weihnachtsgebäck-Rettungsaktion. Da dieses Wochenende eher von Familie und Geburtstagsfeiereien bestimmt wird, werde ich die Links sobald wie möglich nachreichen! So, endlich sind hier die anderen Retter:

Rike von genial lecker
Sina von giftigeblonde
Susi, die Turbohausfrau
Zorra vom Kochtopf
Hardy, der Genussjäger
Andrea von our food creations
Friederike vom Fliederbaum
Katja von Hoetus Poetus
Janke von Jankes Soulfood
Kerstin von Verboten gut
Irene von der Widmatt
Der Winzer und die Kärntnerin
Karin von Conjas Eck
Sandra von From Snuggs Kitchen

Haferflocken-Rosinen-Kekse

Ich bin ja kein leidenschaftlicher Bäcker, nicht wie andere Damen und Herren, die am liebsten jeden Tag Cremetorte, Muffins, Cupcakes, Cakepops, Brownies und Konsorten backen wollen würden. Aber nee, Jungs. Nicht meine Baustelle. Mal ja, weil selbstgemacht doch immer noch am Besten schmeckt, aber ich neige ja auch dazu, dass mir körperlich übel wird, wenn sich so süßer Keks- und Kuchengeruch zu lange in der Wohnung hält. Und spätestens zur Vorweihnachtszeit wird der Verbrauch an Gewürzgurken wieder stark ansteigen, wenn dann doch mehr als 1x im Monat süß gebacken wird *g*

Das Rezept für diese Haferflocken-Kekse postete Barbara von ihrer Spielwiese letzte Woche auf Facebook und ich war sofort angefixt. Kekse wollte ich schon länger backen und die kleinen Adjektive „schnell“ und „einfach“ ließen sie seeehr hoch auf die Nachbackliste wandern. Zutaten waren alle da (ich habe gefühlt Unmengen an Haferflocken, dabei ess ich die gar nicht so oft). Und dann war es am letzten Freitag noch am frühen Abend soweit, alles schnell zusammen gerührt. Oft werden so Kekse ja mit zwei Esslöffeln abgestochen, aber das war mir zu doof hier. Der Teig ist so angenehm fest, dass er sich gut mit angefeuchteten Händen zu Kugeln formen lässt. Perfekt! Innerhalb von 45 Minuten hat man leckere Kekse. Sogar der sehr kritische Coladieb ist angetan von diesen Haferflocken-Keksen und ich darf sie nochmal backen *g*

Haferflocken-Rosinen-Kekse

Zutaten für ca. 24 Stück:
150 g Zucker
200 g weiche Butter (nicht flüssig!)
1/2 TL Vanillemark
oder
2 TL Vanilleextrakt
1 Ei
125 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
225 g Haferflocken (kernig oder zart)
50 g Rosinen

(1) Den Ofen auf 175°C Umluft (oder 190°C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
(2) Den Zucker mit der Butter schaumig schlagen. Das Ei unterrühren. Das Vanillemark/Vanilleextrakt zufügen.
(3) Das Mehl mit dem Backpulver und Salz gründlich vermischen. In zwei Portionen zur Zucker-Butter-Ei-Mischung geben. Kurz unterrühren bis es sich gerade verbunden hat. Kurz die Haferflocken unterrühren und ganz zum Schluss die Rosinen.
(4) Mit leicht angefeuchteten Händen 24 etwa golfballgroße Kugeln formen und mit etwas Abstand auf die Bleche setzen (Wer keinen Teig an den Fingern mag, kann gerne Chirurgen-Handschuhe anziehen oder 2 Esslöffel zur Hilfe nehmen).
(5) In den Ofen schieben und ca. 15 Minuten backen lassen. Wer Ober-/Unterhitze benutzt, die Bleche nach der Hälfte der Zeit tauschen oder nacheinander backen.
(6) Erst kurz auf dem Backblech, dann auf einen Kuchengitter abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: leicht abgewandelt nach Barbaras SpielwieseHaferflockenkekse

Herr werden über die Zucchinischwemme: Zucchini-Schoko-Kuchen

 

So, wo haben wir Zucchini noch nicht versteckt? Richtig! In Süßkram! Bei Miri von „Miris Kitchen“ sah ich letztens einen Schokoladenkuchen, in dem die grüne Kürbisfrucht zur Verstärkung der Saftigkeit mit reinkamen. Er wurde auch sogleich von „Feines Gemüse„-Christina nachgebacken und auch Karin von „Food for angels and devils“ machte sich dran, nachdem sie ihn auf meinem Instagram-Account sah. Der Kuchen ist wirklich schnell zusammen gerührt und bäckt dann nur ruhig vor sich hin. Dabei hätte ich ihn beinahe vergessen. Nach 50 Minuten noch die Stäbchenprobe gemacht, war zu früh, dann aufm Sofa fast weggepennt. Zum Glück duftete der Kuchen sich seinen Weg von der Küche ins Wohnzimmer, so dass ich schnell aufsprang, um ihn vor einem noch dunkleren Schicksal zu retten. Er wurde noch am selben Abend angeschnitten, weil Frau Mama unbedingt mal diesen sehr fruktosearmen Kuchen kosten wollte. Und er kam richtig gut an! Schön schokoladig und saftig! Die Zucchini stört kein bisschen. Er ist auch nicht zu süß, für mich hätte noch ein µ mehr Zucker drin sein können. Ich würde das nächste Mal 150 g Zucker benutzen oder für andere Süßschnäbel vielleicht noch gezuckert aufgeschlagene Sahne dazu? Aber ein wirklich empfehlenswerter Kuchen! Den wird es, wohl mit leichten Abwandlungen wie Walnüsschen rein, öfter geben :-)

Zucchini-Schoko-Kuchen

Zutaten für 25 cm-Kastenform:
240 g Mehl
50 g Kakao
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 Eier
120 g Zucker
120 ml neutrales Öl (hier: Sonnenblume)
1 TL Vanilleextrakt
(oder Mark 1 Vanilleschote)
350 g grob geriebene Zucchini

Puderzucker zum Bestreuen

Butter, Mehl für die Form (oder Alufolie)

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform je nach Vorliebe einfetten und mehlen oder mit Alufolie ausschlagen.
(2) Das Mehl mit dem Kako, Natron, Backpulver und Salz mischen.
(3) Die Eier mit dem Zucker gut schaumig schlagen. Dann das Öl und das Vanilleextrakt unterrühren.
(4) Die geriebenen Zucchini mit 1/3  der Mehlmischung vermischen. Den Rest portionsweise zur Eimischung geben und unterrühren. Zum Schluss die Zucchini unter den Teig heben.
(5) Den Teig in die Kastenform geben und auf mittlerer Schiene in den Ofen geben. 50-60 Minuten backen. Den Stäbchentest machen – Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stecken, wenn es sauber heraus kommt und kein Teig mehr dran klebt, ist der Kuchen fertig.
(6) Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestreut servieren.

Genießen!

Quelle: Miris KitchenSchokoladen-Zucchinikuchen

Brownies – Ein Bekehrungsrezept

Eigentlich mag ich Brownies nicht. Schon zu Studienzeiten, wenn wir nach dem gemeinsamen Mensa-Essen in die Cafeteria des Theologicums gegangen sind und ein Heißgetränk der Wahl tranken, haben die anderen sich dann immer noch einen Brownie geholt, wahlweise pur, mit Walnuss oder noch zusätzlicher Schokolade. Nach einem Viertel des Stückchens war mir übel. Es war mir einfach zuviel von allem! Deswegen habe ich auch nie selbst welche gebacken. Aber letztens gelüstete mich danach, warum auch immer. Oder zumindest nach Schokolade in kuchenartiger Form (was auch eher selten ist). Ein Schoko-Kuchen erschien mir zuviel, aber so Brownies, die in entsprechend kleine Würfel geschnitten werden sollten, gehen.

Und welche Nation hat sie erfunden und macht die besten Brownies? Genau, die US-Amerikaner. Also fix im „Essential New York Times Cookbook“ nachgeschlagen (mit schnell durchgucken ist bei 900 Seiten eher nichts *g*). Und tatsächlich, ein Rezept, das im Jahr 1943 in der Zeitung veröffentlicht wurde. Die Zutatenliste überflogen und alles im Vorratsschrank da. Großartig! Dann noch diese elendigen amerikanischen Volumenmaße umrechnen (Wer hat die denn erfunden?!? *naargh*). Da sollen wirklich nur 60 g Mehl rein? Na gut, Ms. Hesser wird wissen was sie tut!

Die Zubereitung ist auch ganz einfach und dauert nicht lange. Dann nur noch 25-30 Minuten im Ofen und voila! Total saftige, schokoladige Brownies! Einen Teil der im Rezept vorgesehenen Nüsschen habe ich durch getrocknete Sauerkirschen ersetzt und sie machen sich hervorragend darin! Und die Brownies waren wirklich gut. Schön saftig, auch noch nach Tage, schokoladig, fruchtig, knackig durch die Walnüsse. Ohne größere Versuchsreihen habe ich DAS Brownie-Rezept gefunden, das mich wirklich glücklich macht!

Walnuss-Kirsch-Brownies

Zutaten für 16 kleine Stück/
20×20 cm Form:
115 g Halbbitterschokolade
125 g Butter
2 Eier
1 cup/225 g Zucker
1/4 TL Salz
1/2 TL Vanillemark
(oder Mark 1/2 Schote oder 1 TL Vanilleextrakt)
1/2 cup/60 g Mehl
1/4 cup/40 g getrocknete Sauerkirschen
1/4 cup/40 g grob gehackte Walnüsse

(1) Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine quadratische Form mit 20 cm Kantenlänge (hier eine Auflaufform) mit Backpapier auslegen.
(2) Entweder einen Topf über ein Wasserba stellen oder in einem doppelwandigem Milchtopf die Butter und Schokolade bei geringer Hitze schmelzen lassen. Von der Flamme nehmen und etwas abkühlen lassen.
(3) Die Eier in eine Rührschüssel schlagen, den Zucker dazu und so lange verrühren bis der Zucker sich fast aufgelöst hat. Vanillemark und Salz unterrühren. Dann die Butter-Schokoladen-Mischung dazu geben und mit unterrühren. Die restlichen Zutaten zugeben und kurz unterschlagen bis sich die Zutaten verbunden haben.
(4) Den Teig in die Auflaufform geben, glatt streichen wenn nötig und für 25 Minuten in den Ofen stellen. Die Brownies sind fertig, wenn man ein Holzstäbchen in den Kuchen sticht und nur noch ein bisschen Teig dran kleben bleibt.
(5) 10-15 Minuten in der Form abkühlen, dann mit Hilfe des Backpapiers auf einen Gitterrost heben und dort komplett auskühlen lassen.

In 16 kleine Stückchen aufschneiden.

Genießen!

Quelle: Hesser, A. (2010): The Essential New York Times Cookbook. Norton and Company. p 684

Und für diejenigen unter der geneigten Leserschaft, die wenig Erfahrung im Brownie-Backen haben, so sahen meine Brownies aus, nachdem sie frisch aus dem Ofen gekommen waren! Sie erinnerten mich von der Oberfläche her so ein bisschen an Russisch Brot *g*

Saftigster Schokoladen-Mandel-Gugelhupf

Wenn ich mal einen Kuche backe, reicht dieser dann aufgrund der geringeren Bewohnerzahl dieser Wohnung (nämlich genau 1, mich *g*) für ziemlich lange. Also backe ich gerne Kuchen, die sich auch gut einfrieren lassen. Und die halten dann auch etwas länger im Tiefkühler, ich esse ja nun nicht jeden Tag 5 Stücke Kuchen ;-)

Schon öfter sah ich schöne Gugelhupfe bei „Ginger in the basement“ oder auch Kochsendungen, die die österreichische Küche zeigten. Leider hatte ich keine richtige Gugelhupfform, ja so einen Einsatz für meine große Tortenform schon, aber keine richtige Gugelhupfform. Dann entschloss ich mich doch spontan eine zu erstehen, aber was für eine? Eine aus beschichtete Metall oder gar Silikon oder etwa schickes Emaille? Silikonformen mag ich nicht sonderlich, weil die mir zu labbrig und instabil sind, am sympathischsten war mir tatsächlich die Emailleform, weil ich das Gefühl hab, dass das Zeug sehr langlebig sein kann, ich kann es in den Geschirrspüler tun und die Form war mit ihrer dunkelblauen Farbe auch noch die hübscheste. Und die zukünftigen Kuchen sollen es ja schick haben beim Backen ;-)

Also schnell mal die Meisterin der Gugelhupfe befragt, was für ein Rezept sie empfehlen würde, woraufhin Frau Ginger gleich vier zur Auswahl stellte. Ich entschied mich für ein schokoladiges mit Nüsschen, für den ich zum Glück auch alle Zutaten im Haus hatte. Es ist ein Kuchen für den man keine Waage benötigt, weil alles was man braucht, ein Becher Schmand/Joghurt/Saure Sahne ist. Bei mir schlummerte noch ein 200 g Becher Schmand im Kühlschrank, der prompt benutzt wurde. Schnell den Schmand in ein Schüsselchen transferiert, Becher ausgewaschen und abgetrocknet und schon konnten die Zutaten abgemessen werden. Dabei empfiehlt es sich (wie bei den amerikanischen Rezepten) erst die trockenen Zutaten abzumessen und dann die feuchten, sonst ist das irgendwie unpraktisch und gibt ’ne große Schmiererei.

Nun weiß ich nicht, ob es Absicht war, aber im Rezept war kein Backpulver erwähnt, das kam mir ein wenig suspekt vor. Ich weiß, dass Kuchen mit vielen Eiern auch gut aufgehen, aber hier sind nur drei Stück drin. Also hab ich eigenmächtig mal 2 TL Backpulver dazu gegeben und hat nicht geschadet *g* Der Gugelhupf ging auch wunderschön auf im Ofen und ich hatte nur Angst, dass er eventuell nur in Kleinteilen aus der Form kommt. Emailleformen muss man wirklich gründlich einfetten und –mehlen. Aber Glück gehabt, diese saftige Schönheit blieb ganz! Ein wenig Puderzucker drauf gestäubt und dann genießen, gleich drei Stück, soooo großartigst köstlich war der! Wirklich eine dringende Nachbackempfehlung von meiner Seite! Und diese hübsche Gugelhupfform erst, oder?

Schokoladen-Mandel-Gugelhupf

Für 1 Gugelhupfform 22 cm-Durchmesser:
1 Becher (200 g) Schmand (20-25 % Fett)
3 Eier
1 Becher Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Becher Mehl
1 Becher gemahlene Mandeln (oder andere Nüsse)
2 TL Backpulver
1/3 Becher entöltes Kakaopulver
1/3 Becher neutrales Öl

Butter und Mehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben oder Kuvertüre

(1) Den Ofen auf 190°C vorheizen. Die Gugelhupfform gründlich einbuttern und ausmehlen.
(2) Den Schmand in ein Schüsselchen geben. Den Becher gut auswaschen und abtrocknen.
(3) Die Eier in eine Schüssel schlagen, den Zucker und Vanillezucker zufügen und schaumig schlagen.
(4) In einer weiteren Schüssel das Mehl mit den Mandeln, der Prise Salz, Backpulver und Kakaopulver vermischen.
(5) Das Öl und den Schmand zu der Ei-Zucker-Mischung geben, unterrühren. Dann die Mehlmischung darunter rühren bis ein homogener Teig entstanden ist, aber nicht zu lange.
(6) In den Ofen geben und ca. 50 Minuten backen. Um zu prüfen, ob er fertig ist, mit einem Holz- oder Metallstäbchen einpieken. Wenn kein Teig am Stäbchen klebt beim Rausholen, ist der Kuchen fertig.

Etwas abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben oder Kuvertüre bestreichen.

Genießen!

Quelle: Ginger in the basementSchokoladiger Nussgugelhupf

Osterbrunch 2014 – Ein Überblick

Hattet ihr schöne Osterfeiertage? War der Osterhase fleißig?

Ich war (natürlich) wieder bei der Familie in Rostock und wir machten uns ein paar ruhige Tage. Bei Ausflügen bin ich ja momentan durch meine eingeschränkte Gehstrecke eher ein Spaßverderber, also verwöhne ich die Familie gerne zu Hause. Zum Ostersonntag plante ich ein Brunch, dessen Reste auch gleich noch für den nächsten Tag reichten. Wir verteilten die Vorbereitungen auf die Tage vorher, so dass der Stress sich Ostersonntagmorgen in Grenzen hält, Planung ist alles ;-)

Am Sonntagmorgen sah unser Brunchtisch dann so aus:

Einen Teil der Aufstriche steht darauf, selbstgemachter Kräuterbutter und Kräuterquark, der Braten und selbstgebackene Brötchen und natürlich hartgekochte Eier, die Frau Mama und ich noch den Abend vorher bezeichneten:

Auf der Arbeitsfläche stand der Rest vom Buffet mit Aufschnitt, Käse, Salaten:

Schon am Mittwoch vor Ostern buk ich in einer Nachmittagsaktion für Ostern Kifli und einen Hefezopf, die im Tiefkühler auf ihren Einsatz warteten:

Nun gibt es bei mir in den nächsten Tagen eine Oster-Nachlese mit Ideen für’s nächste Jahr (oder mal ein gemütliches Brunch mit Freunden zwischendurch) mit den Rezepten für folgende Köstlichkeiten:

  • Kifli
  • Forellencreme
  • Soleier
  • Würzige Möhren-Linsen-Suppe
  • Supersaftiger und schneller Kasslerbraten
  • Nudelsalat
  • Rhabarber-Quark-Dessert

Die meisten Sachen lassen sich gut vorbereiten, so dass am Tag des Brunches nur noch Kleinigkeiten zu erledigen sind. Was mir auch sehr entgegenkommt, weil ich früh morgens noch nicht wirklich produktiv bin bzw. mein Hirn nur Standardprozeduren zulässt ;-)

Als erstes möchte ich Euch den Hefezopf vorstellen, den Frau Mama sich wünschte. Frau Mama mag so etwas süßes Hefegebäck wirklich sehr und würde es (fast) jedem Stück Kuchen zum Nachmittagskaffee vorziehen. Das Rezept habe ich aus der aktuellen Ausgabe der „deli„, wo in anschaulichen und eindeutigen Illustrationen festgehalten ist. Wenn ich so gut zeichnen könnte, würde ich der geneigten Leserschaft auch ein paar Rezepte aufmalen ;-)

Der Hefezopf ist jedenfalls ziemlich einfach zuzubereiten und hat keinen Schnickschnack wie Rosinen oder Orangeat/Zitronat drin. Er ist wirklich saftig und schmeckt wunderbar einfach mit Butter bestrichen. Wer es süßer mag, kann gerne noch Honig und leckere selbstgemachte Erdbeermarmelade dazu essen. Wir fanden ihn wirklich gut! Und in kleinerer Form werde ich ihn bestimmt für mich auch mal backen. Toller Zopf!

Hefezopf

Für 1 großen Zopf:
250 ml Milch
20 g frische Hefe (1/2 Würfel)
75 g Zucker
500 g Weizenmehl (Type 550)
1 Ei
1,5 TL Salz
75 g weiche Butter

(1) Die Milch lauwarm werden lassen, entweder in der Mikrowelle oder im kleinen Topf. Die Hefe in ein Schüsselchen krümeln, mit etwas lauwarmer Milch und dem Zucker gut verrühren. Etwas stehen lassen. Das Ei in einer Tasse verquirlen. 3 EL davon im Kühlschrank kalt stellen.
(2) Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben. Die in Würfel geschnittene Butter dazu geben, ebenso die Hefe-Zucker-Milch-Mischung und die restliche lauwarme Milch hinzufügen und 5 Minuten lang kneten.
(3) Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig 1 Stunde gehen lassen.
(4) Den Teig nochmals durchkneten und dritteln. 10 Minuten ruhen lassen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(5) Die Teigstücke zu lange Rollen formen und dann locker flechten. Den Zopf auf das Backblech legen, mit dem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.
(6) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) vorheizen.
(7) Den Zopf mit dem restlichen Ei aus dem Kühlschrank bestreichen.
(8) Im Ofen 25 Minuten backen. Wenn er zu dunkel wird, die letzten 10 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken.

Abkühlen lassen und frisch, mit Butter bestrichen,

genießen!

Quelle: ganz leicht abgewandelt nach deli 01/2014 –  Hefezopf Seite 30/31

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