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Würzige Raclette-Kartoffeln aus dem Slow Cooker

Der Winter hat zugeschlagen und irgendwie gehört zu Winter für mich Raclettekäse. Supermärkte denken da übrigens ähnlich, so ab Februar ist Raclettekäse doch aus deren Angebot verschwunden, oder? Zum Glück ist dieser Käse ein bisschen haltbar, so dass um diese Jahreszeit eigentlich immer eine Packung in meinem Kühlschrank ihrer Verwendung harrt. Meistens mach ich nur Grilled Cheese Sandwiches damit, also den Käse zwischen zwei Scheiben Brot legen und dann langsam bei maximal mittlerer Temperatur braten bis das Brot knusprig braun und der Käse angenehm zerlaufen ist. Natürlich kann auch anderes damit gemacht werden, z.B. klassisches Raclette, aber dafür fehlen mir definitiv eine höhere Anzahl von Mitessern und ein Raclettegerät. Im neuen Slow Cooker-Buch von Gabi Frankemölle „Langsam kocht (überall) besser“ lachten mich dagegen ihre Raclette-Kartoffeln an, die mit den Klassikern des Raclette-Essens aufwarten: Kartoffeln, Schinken, Zwiebelchen und natürlich dem Käse. Gesehen, im Kopf durchgegangen, was ich noch brauche, an einem Mittwochmorgen vor der Arbeit schnell das kleine Schmormonster befüllt. Gut, geschrubbt hatte ich die Kartoffeln schon am Vorabend, aber das Schnippeln und Zusammenschmeißen dauerte morgens maximal 10 Minuten. Bei Kartoffeln im Slow Cooker bin ich ja immer ein bisschen skeptisch, aber hier völlig unberechtigt! Total würzige, zarte Kartoffeln, der Käse, der bis zum Boden durchläuft, wird sogar braun. Ein wirklich wunderbares Gericht!

Würzige Raclette-Kartoffeln aus dem Slow Cooker

etwas Butter
600 g kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
80 g Raclettekäse
50 g Schinken
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Slowcooker: 1,5 l
HIGH: 3,5 bis 4,5 Stunden
LOW: 8-9 Stunden

(1) Den Einsatz des Slow Cookers dünn ausbuttern.
(2) Die Kartoffeln unter fließedem Wasser gut abbürsten. In mundgerechte Stücke schneiden, je kleiner sie sind, desto schneller sind die gar (hier ca. 1,5 cm Kantenlänge). In den Slow Cooker geben.
(3) Den Käse grob reiben, den Schinken fein würfeln, die Frühlingzwiebeln putzen und in dünnere Ringe schneiden. Von jedem etwa 1/4 abnehmen und zur Seite stellen. Den Rest unter die Kartoffeln rühren. Alles gut pfeffern, aber nur leicht salzen (Schinken und Käse haben schon genug Würze),
(4) Deckel drauf und auf HIGH 3,5 bis 4,5 Stunden garen, auf LOW 8-9 Stunden.

Testen, ob die Kartoffeln gar sind. Herausnehmen und mit frischem Salat oder sauer eingelegtem Gemüse servieren.

Genießen!

Quelle: Frankemölle, G. (2017): Langsam kocht (überall) besser. p 20

 

Gefüllte Champignons

Was war ich nicht neidisch früher auf die Menschen, die in großen Städten alles an Zutaten bekamen, die das Herz und das auserwählte Rezept begehrten. Was saß ich nicht mit tropfendem Zahn vor „Alfredissimo“-Sendungen und fragte mich, wo ich in Rostock Sojasauce oder Artischocken herbekomme. Wir reden von den 1990er Jahren … Damals waren auch gefüllte, große Champignonköpfe sehr in, nur habe ich sie damals irgendwie nicht bekommen. Es gab nur die normal großen Pilze, die zu füllen eine unendliche Fitzelarbeit gewesen wäre. Aber heutzutage bekomme ich so große Köpfe öfter sogar im Supermarkt nebenan. Und dann werden sie mitgenommen!

Letztens füllte ich sie mit einer netten Spinat-Käse-Mischung, für die nutzte, was noch im Kühlschrank war und es erwies sich als äußerst köstlich! Um ein bisschen mehr knusper zu bekommen, hab ich noch ein paar Semmelbrösel drüber gestreut. Und weil so drei Champignonköpfe nicht wirklich sättigend sind zum Mittagessen, gab es noch BBQ- gewürzte Kartoffelspalten und einen bunten Salat dazu. Gute Kombination! Ernsthaft! So ein paar gefüllte Champignons machen sich bestimmt auch nett als Menü-Vorspeise auf einem kleinen Blattsalat. Probiert es ruhig mal aus und berichtet gerne davon :-)

Gefüllte Champignons

Zutaten für 2  Portionen:
150 g Blattspinat, TK
150 g Ziegenfrischkäse
2 konfierte Knoblauchzehen (oder 1 frische)
3 EL geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer
1 + 3 TL Semmelbrösel
6 große Champignons
Olivenöl

(1) Etwa 1,5 Stunden bevor man mit der Zubereitung beginnt, den Spinat aus dem Tiefkühler holen und auftauen lassen.
(2) Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech (oder Auflaufform, wo alle 6 Pilzköpfe hinein passen) mit Backpapier belegen.
(3) Den Spinat mit den Händen sehr gut ausdrücken, dass möglichst wenig Wasser im Spinat bleibt. Es sollte eine gute handvoll ausgedrückter Spinat sein. Grob hacken und in einer Schüssel geben. Die Knoblauchzehen grob zerdrücken (frischen häuten und pressen oder ganz fein hacken). Alle Zutaten bis auf die 3 TL Semmelbrösel gründlich miteinander verrühren.
(4) Aus den Pilzköpfen die Stiele herausbrechen und die Köpfe putzen. Die Füllung gleichmäßig in den Köpfen verteilen. Das restliche Semmelmehl obenauf streuen. Mit ein wenig Olivenöl begießen.
(5) Ein bisschen Öl auf das Backblech gießen und mit einem Champignonkopf verteilen. Die restlichen Pilze drauf geben. In die Mitte des Ofens schieben und ca. 20-30 Minuten backen je nach Größe. Wenn die Brösel obenauf goldbraun und knusprig sind herausnehmen und servieren.

Dazu passt ein frischer Salat oder Kartoffelspalten. Ich kann mir aber auch Kartoffelbrei vorstellen.

Genießen!

Wir retten vegetarische Aufstriche: Obazda

 

(Das ist kein hübsches Bild, ich weiß, es musste schnell gehen in der Schule…)

Mögt ihr Brot? Aber doch bestimmt nicht nur pur, sondern mit was drauf, oder? Aber immer denselben Käse oder Wurst wird auf Dauer auch langweilig. Deswegen bieten die Supermärkte eine bunte Auswahl an vegetarischen Brotaufstrichen, sei es Eiersalat oder Käsecremes. Aber meistens haben die Zeugs drin, das ich nicht unbedingt in meinem Körper haben will…

Nun ist ja momentan Oktoberfest in München und überall gibt es typisch bayrisches Essen zu kaufen. Und weil ich mit meinen Mitumschülern jeden Tag frühstücke, schlug ich vor ein bayrisches Weißwurstfrühstück zu machen. Jetzt fange ich nicht an Weißwürste selbst zu basteln, aber den Obazda, den es jetzt eben auch in jedem Supermarkt zu kaufen gibt, der ist sehr einfach selbst zu machen und innerhalb von Minuten fertig! Dafür werden einfach nur Camembert, Blauschimmelkäse und Frischkäse mit Butter und Gewürzen verrührt. Fertig! Dabei ist wichtig, dass es ein reifer Camembert ist, was die meisten, die es im Supermarkt käuflich zu erwerben gibt, nicht sind. Da lässt sich aber Abhilfe schaffen, indem ihr den Käse einfach 2 Tage bei Raumtemperatur in der Küche rumliegen lasst. Camembert und Blauschimmelkäse lassen sich im normalen Haushalt eher schwer herstellen, ich habe simpel keine Reifekammer mit konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit, aber ich achte auch da auf die Zutaten und den Fettgehalt. Ihr wollt bei Käse keinen reduzierten Fettgehalt, das schmeckt einfach nicht. Frischkäse hingegen könnte man schon selbst herstellen, wie Klaudia von „Kochen mit Herzchen“ zeigt (siehe ersten Link in der Liste), aber dafür hatte ich keine Zeit. Stattdessen achte ich darauf, dass wirklich nur Frischkäse und maximal Salz drin ist und nicht noch zusätzliche Stabilisatoren oder ähnlicher Quatsch. Lest Euch ruhig mal die Zutatenlisten, der unterschiedlichen Marken durch, ihr werdet erstaunt sein.

Jedenfalls ist dieser Obazda wirklich unglaublich lecker! Sogar den Mitumschülern, die sonst keinen Blauschimmelkäse mögen, hat er geschmeckt. Würzig, cremig, perfekt für ein herzhaftes Frühstück (oder Abendbrot *g*). Und es ist wirklich ganz einfach!

Auch meine Mitretter waren nicht untätig und haben sich viele schöne Sachen gekocht (wird nachgetragen):

Bayrischer Käseaufstrich – Obazda

Zutaten für 4 Portionen:
100 g reifer Camembert
100 g Blauschimmelkäse
100 g Frischkäse
1 EL weiche Butter
1/2 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Kümmel, gemörsert
Salz, Pfeffer
1/2 Bund Schnittlauch

Von der Hälfte des Camembert die Hälfte der Schale entfernen. Die drei Käsesorten mit der weichen Butter mit Hilfe einer Gabel gut vermischen. Mit Paprikapulver, wenig Salz und Pfeffer würzen. Den Kümmel entweder in einer Mühle mahlen oder mit Mörser zerstoßen und unterrühren. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und ebenfalls unterrühren. Mindestens 1 Stunde durchziehen lassen, dann zu frischem Brot, im Idealfall Laugengebäck servieren.

Genießen!

Quelle: So isst der NordenObatzter

Immer noch nicht genug? Vielleicht auch mal mit Fisch? Hier noch ein paar Vorschläge, die hier schon veröffentlicht wurden:

Partyperfekter Käsesalat

Das Jahr ist ja schon ein paar Tage alt, ich weiß, aber ich wünsche Euch trotzdem ein frohes und vor allem gesundes Neues! Ich bin wieder im Alltag angekommen, der Schub ist schon fast vergessen, der Arm zickt auch nur noch selten rum und funktioniert eigentlich wieder einwandfrei. Es kann also weiter gehen hier :-)

Und deswegen möchte ich Euch noch vorstellen, was wir Silvester gegessen haben. Ein Festivitäten-Klassiker bei uns in der Familie ist Käsesalat, dessen Rezept wir von Gartenfreunden der Eltern haben. Eigentlich sind die Zutaten ganz einfach: Käse, Mais, Gewürzgurke, Porree, Paprika und seltsames Fertigdressing. Das wollte ich vermeiden, also schwupps ganz einfaches Dressing selbst angerührt und es schmeckte noch besser als sonst. Allerdings hat der Salat einen Haken: es muss viel geschnippelt werden, weil alles auf Größe eines Maiskorns geschnitten werden muss. Das ist tatsächlich essentiell, weil so alle Zutaten die gleich Größe haben und sich so das perfekte Mundgefühl beim Essen einstellt. Es ist schon irgendwie unangenehm hierbei, wenn man z.B. nur drei Käsewürfel und ein Paprikastück auf der Gabel hat. Nein, man will möglichst alle Zutaten auf einmal schmecken :-)

Aber wirklich so köstlich der Salat und bisher immer ein Renner unter den Gästen! Probiert es ruhig aus, auch wenn es ein bisschen Arbeit bedeutet.

Käsesalat

Zutaten für 6 Portionen:
1 Dose Mais
500 g mittelalter Gouda
1 rote Paprikaschote
3-5 Gewürzgurken
1/2 Stange Porree
1/2 Bund Petersilie

Dressing:
3 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
Prise Zucker
5-6 EL neutrales Öl

(1) Alle Zutaten für den Salat vorbereiten. Den Mais abgießen und in eine Schüssel geben. Den Käse, Paprika und Gewürzgurken in Maiskorngroße Stückchen schneiden. Das dauert. Ich weiß. Ist aber sehr wichtig, weil sonst der Salat nicht wirklich schmeckt, es muss alles homogen sein. Die Porreestange längs dritteln und in dünne Scheiben schneiden. Alles zum Mais in die Schüssel geben. Die Petersilie fein hacken und unterrühren.
(2) Für das Dressing zuerst den Essig mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker gut verrühren. Dann unter Rühren das Öl zugießen und so lange Rühren bis ein etwas cremiges Dressing entstanden ist.
(3) Über den Salat gießen, gut unterrühren. Abgedeckt und kühl mindestens 1 Stunde ziehen lassen, damit sich die Aromen gut verbinden.

Genießen!

Und was gab es noch auf unserem kleinen Familienbuffet?

Natürlich Russische Eier! Wenn man schon so ein fancy Gefüllte-Eier-Geschirrteil hat, muss es auch benutzt werden:

Die Eier bereitet Frau Mama immer aus dem Handgelenk und ohne festes Rezept zu, aber hier findet ihr eine Variante dafür. Außerdem noch den heißgeliebten Heringssalat, einen Nudelsalat „Alte Schule“ und von Herrn Papa liebevoll ausgebackene, zarte Schnitzelchen. Ein schönes Silvester-Abendessen, gut vorzubereiten und lecker!

Was habt ihr so zum Jahreswechsel gemacht? Wilde Party oder ruhig zu Hause?

Herzhafte Pizzamuffins – Pizzás muffinok

Nehmt Ihr auch immer dasselbe mit zur Arbeit für’s zweite Frühstück? Klappstulle mit einer Käsescheibe dazwischen oder mit Leberwurst oder anderem Aufstrich drauf? Ich gebe es zu, bei mir ist sehr ähnlich, aber das muss doch auch anders gehen. Letztens hatte ich noch ein paar kleine Reste vom samstäglichen Pizzabacken übrig und da kam mir die Vorstellung von herzhaften Muffins, die eben mit Kochschinken, ungarischer Paprikawurst und Paprika gebacken werden. Bei den Küchengöttern wurde auf der Suche nach einem Rezept fündig. Und so konnte ich schnell an einem Sonntagmorgen den Teig zusammen rühren und backen.

Es wunderbar würzige, saftige Muffins bei rumgekommen, die sich zum Abendbrot als Snack eignen oder wirklich perfekt für’s Büro oder Schule sind.

Herzhafte Pizzamuffins

Zutaten für 12 Stück:

50 g Kochschinken
50 g würzige Salami (z.B. Chorizo oder ungarische Kolbász)
1 kleine rote oder gelbe Paprikaschote
100 g Käse (hier 50:50 mittelalter Gouda und Parmesan)

Trockene Mischung:
200 g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer

Flüssige Mischung:
200 g Magerquark
5 EL Milch
80 ml Olivenöl
2 Eier

6-8 Kirschtomaten

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden oder dünn einölen.
(2) Zuerst die Zutaten vorbereiten. Kochschinken und Salami in kleine Würfel schneiden, ebenso die Paprikaschote. Den Käse grob und fein reiben.
(3) Für die trockene Mischung alle Zutaten gut miteinander verrühren und die anderen vorbereiteten Zutaten unterrühren bis sie alle vom Mehl ummantelt sind.
(4) Die flüssigen Zutaten gründlich verrühren und dann die trockene Mischung dazu geben und verrühren bis ein fester Teig entstanden ist.
(5) Gleichmäßig im vorbereiteten Muffinblech verteilen und für 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen backen.
(6) Die Kirschtomaten halbieren und die Hälften mit der Schnittfläche nach oben nach 10 Minuten in die schon angebackenen Muffins drücken. Zu Ende backen.
(7) Herausholen, 10 Minuten im Blech abkühlen lassen und aus der Form holen. Auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.

Genießen!

Quelle: nach KüchengötterPizza-Muffins

Man kann sie auch einfrieren, aber dafür entweder die Tomätchen von den fertigen Muffins herunter nehmen oder besser gleich ohne backen.

*********************** Magyar ***********************

Ti mit szoktatok a munkahelyre vinni uzsonnára? Csak kenyeret sajttal vagy szalámival? Vagy mi a szokásos ennivaló amit magyar diák visznek? Na, multkor még voltak kis maradékok a szombati pizzasütésből és gondoltam miért nem pikáns muffinok csinálni amiből is vihettek az én sulimban reggelire. Tök jók lettek! Nagyon egyszerű csinálni és paradicsom nékül befagyni is lehet hogy nem tudjátok egyszerre mindent enni. Próbáljatok ki! Nekem nagyon ízlett!

Pikáns pizza muffinok

Hozzávalók 12 darabra:

50 g gépsonka
50 g kolbász
1 kisebb piros vagy sárga kaliforniai paprika
100 g sajt

Száraz keverék:
200 g liszt
2 tk sütőpor
2 tk szárított oregánó
só, bors

folyadékos keverék:
200 g krém túró
5 ek tej
80 ml olíva olaj
2 tojás

6-8 koktélparadicsomok

(1) A sütőt 180°C előmelegítünk. A muffinforma kiolajozunk vagy papírformákkal kirakunk.
(2) Előszór a hozzávalók előkészítünk.  Gépsonka, kolbász és paprika kis kockára vágunk. A sajtot durvára reszelünk.
(3) A száraz keverékhez hozzávalók jó összekeverünk és a többi száraz hozzávalók alá teszünk.
(4) A folyadékok alaposan elkeverünk. A száraz keverék hozza adunk és keverünk eddigre egy keményebb tészta lesz belőle.
(5) Egyenletes a muffinformában teszünk a tésztát. 25-30 percig a sütőben a közepes rákon sütünk.
(6) A koktélparadicsomok felezünk és 10 perc miután a sütőben mentek a muffinok be nyomunk a muffinban. Végre sütünk az egészet.
(7) Kihozunk és 10 percet a muffínformákban hagyunk kihűlni. Kiteszünk a muffinok és tejesen hagyunk kihűlni.

Jó étvágyatok!

Comfort Food, wenn alles anstrengend ist: Nudel-Schinken-Auflauf

Es gibt so Tage, da braucht es Comfort Food! Ich hatte noch Kochschinken im Kühlschrank, der jetzt auch nicht besser wurde mit der Zeit. Hmm, Kochschinken passt doch auch hervorragend zu Nudeln. Da könnte man doch einen Auflauf machen. Also schnell mal im weltweiten Zwischennetz geguckt und bei Eva in ihrer Deichrunner’s Küche fündig geworden. Mir war noch nach ein wenig Gemüse, so dass noch ein paar Champignons und Porree in den Auflauf wanderten. Natürlich passen auch andere Sachen wie Mais oder Paprika oder ein paar Erbsen. Eurer Phantasie und den Resten in Eurem Kühlschrank sind keine Grenzen gesetzt :-) Was auch gut funktioniert, ist den Auflauf schon am Vortag zu schichten, den Guß in einem separaten Schüsselchen aufbewahren und dann wenn es am nächsten Tag gebraucht wird den Ofen auf die Temperatur stellen, Guß über die Nudeln gießen, mit Käse bestreuen und in den Ofen stellen. Wenn es direkt aus dem Kühlschrank kommt, vielleicht 5 Minuten länger backen. Aber das kriegt ihr dann schon mit :-) So hat es mein Mittwochsmittag gerettet und ich konnte entspannt frischen, knusprigen Nudel-Schinken-Auflauf genießen!

Nudel-Schinken-Auflauf

Zutaten für 2-3 Portionen:
50-100 g Kochschinken
1/2 Porreestange
150 g Champignons
200-250 g kurze Maccheroni
Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 g geriebener Käse

Für den Guß:
2 Eier
250 ml Milch
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1/2 TL Paprikapulver

(1) Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze oder 200°C Umluft vorheizen. Eine kleinere Auflaufform dünn mit Öl auspinseln.
(2) Kochschinken würfeln. Den Porree in mitteldicke Scheiben schneiden. Die Champignons putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
(3) Die Maccheroni laut Packungsanweisung in Salzwasser al dente garen. Abgießen und abtropfen lassen.
(4) In einer großen Pfanne einen Schluck Olivenöl erhitzen und die Champignons bei hoher Hitze ein paar Minuten anbraten. Dann die Porreeringe zufügen, salzen, pfeffern. So lange dünsten bis der Lauch etwas weicher geworden ist. Dann die Kochschinkenwürfel hinein geben und kurz mitbraten.
(5) Für den Guss die Eier mit der Milch gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskat und dem Paprikapulver würzen.
(6) Die Hälfte der Nudeln in die Auflaufform geben, dann die Pilz-Porree-Schinken-Mischung gleichmäßig darauf verteilen und mit der zweite Nudelhälfte bedecken. Den Guß drüber gießen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
(7) Auf die mittlere Schiene des Ofen geben und etwa 40 Minuten backen. Wenn es zu schnell zu braun wird, etwa nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie abdecken.

Dazu passt ein schöner Salat oder eingelegte Rote Bete oder Kürbis oder Gewürzgurken. Ach, ihr findet schon was :-)

Genießen!

Quelle: nach Deichrunner’s KücheSchinken-Nudel-Auflauf

Im Käse- und Kürbishimmel auf Erden – Butternut Mac’n’Cheese

Ich versuche immer noch mehr vegetarisch zu essen und es den Eltern unterzujubeln, ohne dass sie gleich nach Schinkenwürfelchen oder Schnitzelchen rufen *g* So stand auf dem Balkon noch ein Butternut-Kürbis rum, überhaupt der beste Kürbis von allen, wie ich finde. Erstanden hatte ich ihn schon Anfang September und so langsam sollte er mal verbraucht werden, bevor ich für einige Wochen in der Reha wieder fremdverköstigt werde (so gerade momentan jetzt *g*). Aber das altbekannte Problem, was damit anstellen? Die Eltern waren keine große Hilfe:

Ich: Ich will den Kürbis auf’m Balkon endlich verarbeiten. Habt ihr irgendwelche Vorlieben?
Eltern: Ach, weiß nicht …
Ich: Worauf habt ihr denn Lust?
Eltern: Ach, weiß nicht …
Ich: Nudeln, Reis, Kartoffeln, Auflauf etc.?
Eltern: Ach, weiß nicht … Mach, worauf Du Lust hast …
Ich: *grmpf*

So hatten wir ja nicht gewettet, aber gut, dann müssen sie halt essen, was ich koche *g* Ich hatte bei Facebook kurz rumgefragt, ob jemand Ideen für Nudeln mit Butternut-Kürbis hat und es kamen auch schöne Ideen von Paule und Marci, aber letztendlich entschieden habe ich mich für eine Variante der klassischen Macaroni and Cheese von der BBC Good Food-Seite. Die gehen zwar nicht so schnell wie Nigella Lawson’s Version, aber die Kürbisnote ist großartig, wirklich toll und soooo käsig! Himmlisch! Der Kürbis wird aber nicht einfach nur angebraten und untergerührt, nein! Erst wird er puristisch nur mit ein wenig Olivenöl, Salz und Pfeffer im Ofen gebacken, entwickelt einen göttlichen Geschmack und wird dann teilweise mit in die Sauce eingearbeitet und als Würfel unter die Nudeln gemischt. Toll toll toll! Auch die Eltern hatten überhaupt nichts zu meckern und vermissten nicht ein Fitzelchen Fleisch *g* Allerdings sollte man das Abwaschen des Käsesaucentopfs jemand anderem überlassen, das macht überhaupt keinen Spaß ;-)

Aber ansonsten, dringend nachmachen! Wirklich! Ernsthaft!

Butternut Mac’n’Cheese

Zutaten für 4-6 Portionen, je nach Hunger:
1 großer Butternut-Kürbi, ca. 1 kg
2 El Olivenöl
300 g Makkaroni (die kurze Version)
50 g Butter
50 g Mehl
2 TL mittelscharfer Senf
500 ml Milch
200 g geriebener Emmentaler (eigentlich Cheddar)
50 g geriebener Parmesan

(1) Den Ofen auf 220°C/200°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
(2) Den Kürbis halbieren, Kerne entfernen und schälen. In ca. 2,5 cm große Würfel schneiden. Mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Auf das Backblech in einer Schicht verteilen. In den Ofen schieben und in ca. 15-20 Minuten weich backen. Mit einer Gabel testen. Zwischenzeitlich die Makkaroni nach Packungsanweisung bissfest garen. Abgießen. Kalt abspülen. Abtropfen lassen.
(3) Die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Mehl dazu geben und kurz mit andünsten. Nach und nach die gesamte Milch unterrühren und immer gut rühren, damit keine Klumpen entstehen. Auf dem Herd etwas köcheln lassen und dabei immer rühren, damit die Sauce nicht anbrennt. Den Senf unterrühren.
(4) Die Sauce vom Herd nehmen. Ein Drittel des Kürbiswürfel mit einer Gabel zermanschen und unter die Sauce rühren. Auch den Emmentaler und die Hälfte des Parmesans unterrühren und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
(5) Die Nudeln in eine relativ große Auflaufform füllen, mit den restlichen Kürbiswürfeln verrühren. Dann die Kürbis-Käsesauce drüber geben, alles vorsichtig unterrühren. Den restlichen Parmesan drüber streuen und im Ofen ca. 15-20 Minuten backen bis der Auflauf goldbraun ist und blubbert.

Mit einem frischen Salat dazu servieren und

genießen!

Quelle: BBC Good Food – Butternut Macaroni Cheese

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