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Kohlrabi-Hackklößchen-Suppe

Es gibt auch im Sommer Zeiten, wo man einfach ’ne Suppe braucht, oder? Dann aber bitte keine schwere Erbsen- und Linsensuppe, die nach Winter schmeckt. Nein, eher etwas leichtes, dass trotzdem von innen wärmt. Ein Standardrezept ist die Kohlrabi-Suppe mit Hackklößchen, die perfekt in den Spätfrühling/Frühsommer passt. Es ist ein Essen, dass Frau Mama schon von ihrer Mutter gekocht bekam und dass sich wunderbar für viele Personen zubereiten lässt (Frau Mama hat noch drei Geschwister und Freunde waren wohl auch immer zum Essen da). Da an Gemüse nur ordentlich Kohlrabi und Möhren in die Suppe kommt, die ja eher mild schmecken, nimmt man zum Auffüllen am Besten Gemüsebrühe (oder Gemüsebrühpulver ohne Geschmacksverstärker oder Hefeextrakt) und ein Teil des Suds, in dem die Hackklößchen gegart werden, wird ebenfalls genutzt. Es ist ein wenig aufwendiger sie zu kochen, Klöpschen drehen, das Gemüse putzen, aber beileibe nicht kompliziert.

Jedenfalls, wir lieben die Suppe heiß und innig. Wie ist das eigentlich in den anderen Teilen der Familie?

Kohlrabisuppe mit Hackklößchen und Grießnocken nach Omas Art

Zutaten für 6-8 Portionen:
4 mittlere Kohlrabi
2-3 Möhren
2-3 TL Gemüsebrühpulver
Salz, Pfeffer

Für die Hackklößchen:
400 g gemischtes Hack
1 Ei
1 TL Paprikapulver edelsüß
Salz, Pfeffer
Semmelbrösel nach Bedarf

Für die Grießnocken:
1 Ei
Salz
Weichweizengrieß nach Bedarf

(1) Zunächst die Hackklößchen machen. Dafür das Hackfleisch mit dem Ei, Paprikapulver, Salz und Pfeffer verkneten. Soviel Semmelbrösel untermischen bis der Teig bindet. Zwischenzeitlich in einem kleinen Topf etwa 1 l Wasser aufsetzen und salzen. Aus dem Hackteig walnussgroße Klößchen formen und portionsweise im kochenden Wasser bei mittlerer Hitze garen. Dass sie gar sind, erkennt man daran, dass sie an die Oberfläche steigen. Rausholen und zur Seite stellen, den Sud aber nicht wegwerfen.
(2) Den Kohlrabi schälen, holzige Stellen wegschneiden. Je nach Größe vierteln oder sechsteln und die Stücke in dünnere Scheiben schneiden. Die Möhren ebenfalls putzen und in etwa gleich dicke Scheiben schneiden wie den Kohlrabi. Das Gemüse in einen größeren Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken, Salz, Pfeffer und Gemüsebrühepulver (möglichst bio, ohne Glutamat oder Hefeextrakt) dazu und bei hoher Hitze aufkochen lassen. Dann bei mittlerer Hitze etwa 10-15 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse schon gar aber nicht zerfallen ist.
(3) Für die Grießnocken das Ei mit Salz in einem Schüsselchen verquirlen und soviel Grieß dazu geben bis ein fester Teig entsteht, der sich mmit kleinen Löffeln gut abstechen lässt.
(4) Die Hackklößchen und soviel Sud von den Hackklößchen zu dem Gemüse geben, dass alles Platz hat und eine suppige Konsistenz entsteht.
(5) Aus dem Ei-Grieß-Teig mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Nocken abstechen, in die Suppe geben und bei mittlere Hitze so lange bei geschlossenem Deckel ziehen lassen bis sie schön aufgequollen und gar sind.

Nochmal abschmecken, servieren und

genießen!

Gut macht sich auch gehackte Petersilie drüber, hatten wir aber nicht mehr …

Wer noch mehr Verwertungsmöglichkeiten für Kohlrabi braucht, wie wäre es mit:

Verregnete norddeutsche Sommer gab’s schon früher

Es wird ja langsam Herbst und auch der Sommer war hier an der Ostsee nicht wirklich berauschend, oft nur Temperaturen um 20°C und viele Wolken. Das scheint aber keine Erfindung der letzten zwei Jahre zu sein, auch Frau Mama berichtet von verregneten Sommern in ihrer Kindheit und Jugend. Und bei usseligem Wetter kann man auch im Sommer einen schönen Eintopf gebrauchen. Aus der Region Angeln, so bei Flensburg und Eckernförde, kommt diese grandios-einfache Suppenerfindung, der/die/das Schnüsch! Dafür werden die ersten zarten Gemüse der Saison (oder auch etwas später im Jahr) gekocht und mit Milch zu einer bunten Suppe verarbeitet. Kannte ich bisher nicht, weil die mütterliche Familie ja eigentlich aus der Magdeburger Ecke stammt und Frau Mama und ich in Nordostdeutschland aufwuchsen, also keine Chance auf Flensburger Essenstraditionen bei uns in der Familie zu integrieren, wobei ich mir sicher bin, dass meine deutsche Oma das gerne und oft gekocht hätte.

Es ist auch wirklich ein super Essen, schnell zu machen, bunt, gesund und es schmeckt einfach richtig gut! Wer mag, kann auch gerne ein paar Scheiben Katenschinken dazu essen, brauchte ich aber nicht zwingend. Wird es bei mir definitiv öfter geben :-)

Schnüsch – Norddeutscher Sommereintopf

Zutaten für 4 Portionen:
40 g Butter
2 El Mehl
400 g Kartoffeln
300 g Möhren
300 g Kohlrabi
Salz
200 g TK-Erbsen
1 l Milch
Pfeffer
Muskat
8El gehackte Petersilie
evtl. Katenschinken

(1) Die Butter mit dem Mehl verkneten und im Kühlschrank kalt stellen. Die Kartoffeln, Möhren und Kohlrabi schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. In 700 ml kochendem Salzwasser 13-15 Minuten garen. Etwa 2 Minuten vor Ende der Garzeit die TK-Erbsen zugeben, Kochwasser abgießen.
(2) Die Milch aufkochen und die Mehlbutter in kleinen Stücken unterrühren und aufkochen lassen. Das Gemüse zugeben. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat. Mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Genießen!

Quelle: essen & trinken Für jeden Tag 06/2004

Der Letzte der Saison – Spargelfrikassee

Ich bin mal wieder krank und deswegen bei meinen Eltern, was überaus erholsam ist. So genau weiß noch niemand, was mit mir los ist, sind es „nur“ die Nerven oder steckt doch was körperliches dahinter, wir werden es heraus finden, dauert wohl nur ein bißchen. Jedenfalls erhole ich mich hier, mache wenig bis noch weniger, schlafe ordentlich und koche mal ’ne Kleinigkeit.

Wobei dieses traumhafte Spargelfrikassee aus dem letzten Spargel für dieses von Frau Mama letzten Sonnabend gezaubert wurde. Mal wieder die großartige Kombi von Spargel mit Kohlrabi, die um einige Zuckerschoten ergänzt wird. Da unsere Familie ein wenig empfindlich auf den Fettgehalt in Sahne reagiert, wurde die Hälfte der Sahne durch Milch ersetzt, natürlich alles laktosefrei für die laktoseintolerante Frau Mama. Funktionierte auch gut! Ein wundervoll frühlingshaftes Essen mit einer kleinen, aber sehr feinen Zitronennote. Überhaupt nicht kompliziert zu machen und Frau Mama war begeistert wie formstabil der Spargel blieb. Ein wirklich feines Ragout, dass ich der geneigten Leserschaft nur ans Herz legen kann. Wenn es bis Sonntag nicht mehr klappt, dann merkt es Euch für’s nächste Jahr vor!

Spargelfrikassee

Zutaten für 2 Portionen:
250 g weißen Spargel
1 kleiner Kohlrabi
100 g Zuckerschoten
2 1/2 Bund Schnittlauch
1 EL Butter
1 EL Mehl
200 g Sahne (oder: 100 g durch Milch ersetzen)
Salz, Pfeffer

(1) Zuerst die Zutaten vorbereiten. Dafür den Spargel schälen, Enden abschneiden und in 3 cm lange Stücke schneiden. Den Kohlrabi schälen und in 1,5 cm breite Stifte schneiden. Spargel- und Kohlrabistücke in kochendem Salzwasser 8 Minuten blanchieren. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und zur Seite stellen. Vom Kochwasser 200 ml abschöpfen. Die Zuckerschoten halbieren und ebenfalls für 1 Minute blanchieren. Abgießen und kalt abschrecken, damit sie ihre schöne grüne Farbe behalten. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden.
(2) Die Butter in einem Topf schmelzen, Mehl zugeben und unter Rühren bei mittlerer Hitze aufschäumen lassen. Das Kochwasser nach und nach unter Rühren hinein gießen. Das Gemüse sowieso Sahne (bzw. Sahne und Milch 50:50) hinein geben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
(3) Mit Salz, Pfeffer, der Zitronenschale und etwas Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss die Schnittlauchröllchen untermischen und

genießen!

Dazu passen wunderbar neue Pellkartöffelchen oder Reis oder Nudeln oder Kartoffelbrei …

Quelle: leicht abgeänder nach essen & trinken Für jeden Tag 06/2012 Seite 98

Ungarische Hausmannkost: Karalábéfözelék – Kohlrabigemüse

In nächster Zeit werde ich wohl wieder verstärkt ungarisch kochen, weil ich gestern meinen Urlaub bei der Familie abgesagt habe wegen der blöde Bauchprobleme. Macht einfach keinen Spaß mit eingeschränkten Essmöglichkeiten im Paradies meiner Tanten zu sitzen und nichts davon essen zu können … Ich werde es überleben, ohne Frage, aber doof ist es trotzdem und ich vermisse die Familie jetzt schon. Naja, vielleicht ergibt sich im Herbst die Chance für ’ne Woche hinzudüsen :-) Es gab in meinem Leben ein Jahr in dem nicht in Ungarn war und das war furchtbar. Ich war unausstehlich, kochte nur noch ungarisch (gibt wirklich schlimmeres *g*), hörte nur noch ungarisches Radio und die Gedanken drehten sich nur noch um die Verwandtschaft und den nächsten Besuch … Ich bin ein hoffnungsloser Fall was die Familie angeht ;-)

Mein liebster Bestandteil der ungarischen Küche sind immer noch die Fözeléks (ausgesprochen: „Föhselehks“ mit stimmhaftem „s“ in der Mitte), also die Gemüseragouts, die ein Hauptgericht darstellen und nicht nur eine Beilage. Es geht schnell, es ist billig, je nach Jahreszeit wandlungsfähig und gesund noch dazu. Sie sind wirklich Arme-Leute-Alltagsküche, aber eben so lecker, egal ob aus Bohnen, Kartoffeln, Erbsen, Kürbis, Kohl mit Tomate oder was einem sonst noch einfällt. Zur Zeit haben ja Kohlrabis ganz groß Saison. Normalerweise schafft er es bei mir nicht in einen Topf, ich verputze ihn liebend gerne roh, aber auch gekocht, macht sich der feine Kohlrabigeschmack ganz wunderbar. Bei diesem Gemüse überlagern nicht zuviele andere, starke Aromen den Kohlrabigeschmack, nur ein µ Säure durch die saure Sahne und etwas Petersilie rundet alles ab. Dazu gab’s bei mir ein übrig gebliebenes paniertes Schnitzelchen, man kann aber auch darauf verzichten oder eine andere tierproteinreiche Beilage reichen. Dazu wie bei fast allen ungarischen Fözeléks, frisches Weißbrot. Göttlich!

Karalábéfözelék – Ungarisches Kohlrabigemüse

Zutaten für 2 Personen:
2 Kohlrabi
1 TL Gemüsebrühpulver
Salz, Pfeffer
200 g saure Sahne (1 Becher)
1 EL Mehl
1/2 Bund Petersilie

Kohlrabi schälen und würfeln. In soviel gesalzenem Wasser mit dem Gemüsebrühpulver kochen, wie es die Kohlrabistücke im Topf erreicht, also nicht komplett bedeckt. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die saure Sahne mit dem Mehl gut verrühren. Die Petersilie fein hacken. Wenn der Kohlrabi gar, aber noch bißfest ist, einige Löffel des Kochwassers zum saure Sahne-Mehl-Gemisch geben, gut verrühren und langsam, möglichst ohne Klümpchen in das Gemüse einrühren. Langsam aufkochen lassen und etwa 2 Minuten köcheln lassen damit das Gemüse etwas bindet. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie unterrühren.

Dazu gehört dringend frisches Weißbrot! Und wer mag, ein kleines paniertes Schnitzelchen oder gebratene Würstchen oder eine Frikadelle oder ein Stück gebratener Fisch.

Und wer noch mehr Fözeléks ausprobieren will, hier noch ein paar Vorschläge:

Und mein absolutes Lieblingsfözelék hab ich immer noch nicht verbloggt, Asche auf mein Haupt! Wird bestimmt noch kommen :-)

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Spargel-Kohlrabi-Ragout

Bevor ich diese seltsamen Bauchschmerzen entwickelte, konnte ich tatsächlich noch ein wenig Frühlingsgemüse genießen. Spargel gehört klar dazu, aber für mich auch ein heißgeliebter Vertreter ist der Kohlrabi. Ich meine, wirklich gut schmeckt er doch nur wenn er noch jung ist im Frühling, oder? Und was wäre besser als zwei Frühlingsboten zu vereinen. Ich muss gestehen, dass ich nicht weltgrößte Fan von Spargel in klassischer Variante bin und deshalb ganz glücklich über dieses Rezept aus dem „Vegetarian Basics“ war. Mal eine andere Variante von Spargel :-) Und eine wirklich köstliche dazu! Die Gemüse werden wirklich zart und die Sauce schön frisch durch die Zitronenschale. Wirklich frühlingshaft, solltet ihr dringend mal ausprobieren!

Spargel-Kohlrabi-Ragout

Zutaten für 2 Portionen:
500 g Spargel (grün oder weiß)
1 junger Kohlrabi
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
100 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1/2 Bund Kerbel (hier: Petersilie)
1/2 Bund Schnittlauch
1 kleines Stück unbehandelte Zitronenschale
1 EL Schmand (20 – 24%)

(1) Spargel putzen. Wenn ihr weißen benutzt das Ende abschneiden oder abbrechen und die Stangen schälen. Beim grünen nur das Ende entfernen. Spargelköpfe abschneiden und zur Seite legen, die restlichen Stangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
(2) Den Kohlrabi schälen, alle holzigen Stellen abschneiden. Die Kohlrabi in 2-3 cm große Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel waschen, Wurzeln und welke Teile abschneiden. Die Zwiebel in dickere Ringe schneiden. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
(3) Butter in einem Topf zerlassen. Spargelstücke (ohne Spitzen) mit Knoblauch darin andünsten. Kohlrabi dazugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen. Gemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Deckel auflegen, Hitze klein stellen und das Gemüse etwa 4 Minuten schmoren.
(4) Spargelspitzen und Zwiebelringe untermischen, zudecken und weitere 6-8 Minuten schmoren, bis das Gemüse bissfest ist. Währenddessen die Kräuter abbrausen und trocknen. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden, vom Kerbel/Petersilie die dicken Stiele abknipsen und die Blätter fein hacken. Die Zitronenschale ebenfalls fein hacken.
(5) Kräuter, Zitronenschale und Schmand unters Gemüse mischen. Probieren und nachwürzen, wenn es nötig ist.

Sofort servieren und

genießen!

Dazu passen Pellkartoffeln, Reis oder auch Pasta

Quelle: Dickhaut, S., Schinharl, C. (2005): Vegetarian Basics. Gräfe und Unzer

Und weil es mal eine andere Variante für Spargel ist, macht das Rezept mit beim „Duell der Köpfe„.

Blogevent Duell der Köpfe

Wie aus einer Suppe ein Risotto wurde oder Kohlrabi-Risotto

Von dem Bärlauchrisotto-und-Zucchini-Essen war noch ne gute Portion Gemüsebrühe übrig. Was damit anstellen? Nach Suppe war mir nicht, aber Risotto, ja Risotto wäre was. Hatte ich ja erst vor kurzem, aber macht ja nix. Nur was rein tun? Dann sah ich bei der hochgeschätzten Frau Kochschlampe eine Frühlingssüppchen mit Kohlrabi und Petersilie. Ach, das müsste doch auch als Risotto funktionieren. Kohlrabi ist im Frühling eh immer im Haus, Petersilie schlummert im TK und Bio-Zitronen gibt es vorrätig im Kühlschrank.

Und es passt wirklich gut zusammen! Zarter Kohlrabigeschmack mit der Frische der Zitronenschale und cremig wird das Risotto durch den Ricotta. Richtig schön frühlingshaft!

Kohlrabi-Risotto

Zutaten für 2 Personen:
1 Schalotte
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
125 g Risotto-Reis
1 mittlerer Kohlrabi, in Stifte geschnitten
Schluck Noilly Prat
ca. 400 ml Gemüsebrühe
100 g Ricotta
abgeriebene Schale 1/2 Zitrone
3 EL Petersilie

(1) Den Kohlrabi schälen, alle holzigen Stellen entfernen. Die Knolle erst in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, die Scheiben dann in 0,5 cm dicke Stifte. Die Schalotte fein würfeln, die Petersilie hacken.
(2) Wenn die Gemüsebrühe nicht heiß ist, in einem Topf erhitzen.
(3) Die Butter mit dem Olivenöl zusammen in einem Topf zum Schmelzen bringen. Die Schalotten zugeben und langsam farblos glasig dünsten lassen. Die Kohlrabistifte zufügen und leicht mit andünsten lassen. Dann den Reis zugeben und so lange andünsten bis alle Reiskörner vom Fett überzogen und schon leicht durchsichtig sind.
(4) Mit dem Schluck Noilly Prat ablöschen und einkochen lassen.
(5) Jetzt nach und nach immer kellenweise die heiße Brühe zugeben. Immer dann neu zugeben, wenn die Kelle vorher fast eingekocht ist. Dabei öfter umrühren.
(6) Wenn der Reis gar ist, aber noch Biss hat, den Ricotta, gehackte Petersilie und Zitronenschale zugeben und unterrühren. Den Topf vom Herd nehmen, Deckel drauf und 2 Minuten ruhen lassen.

Genießen!

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