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Spaghetti mit cremiger Lauch-Speck-Sauce

Schnelle Küche ist doch bei uns allen ein großes Thema, oder? Wer hat schon Zeit (und seien wir ehrlich, auch Lust) jeden Tag groß zu kochen? Aus unerfindlichen Gründen lag in meinem Kühlschrank eine große Porreestange rum. Wofür ich die gekauft hatte? *schulterzuck* Ich weiß es simpel nicht mehr. Aber auch drei Scheiben Bacon waren noch von etwas anderem übrig und wurden nicht besser mit der Zeit. Und dann kam ein Tag mit Spätschicht an dem partout noch nicht wusste, was ich mir für’s Mittagessen machen sollte. Also schnell improvisiert, Nudeln gab es auch lange nicht mehr und sogar einen Schluck Alkohol versenkt (kann Wermuth schlecht werden?). Innerhalb von 30 Minuten steht eine wunderbar cremige Sauce, die perfekt zu den Spaghetti passte auf dem Tisch. Großartig nach einem stressigen Tag :-)

Spaghetti mit cremiger Lauch-Speck-Sauce

Zutaten für 2-3 Portionen:
1 große Stange Lauch (Porree)
3-5 Scheiben Bacon
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
1 Schluck Wermuth (Weißwein)
100 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
200 g Saure Sahne (oder Schmand)

250 g Spaghetti

(1) Von der Lauchstange das Ende abschneiden, halbieren und in 0,5 cm dicke Halbringe schneiden. Die Baconscheiben in dünne Streifen schneiden. Den Knoblauch häuten und ganz fein würfeln.
(2) Das Salzwasser für die Nudeln aufsetzen. Wenn es kocht die Spaghetti zufügen und al dente garen. Sie sollten etwa zur selben Zeit fertig wie die Sauce.
(3) Die Butter zusammen mit dem Bacon in eine große Pfanne geben und auf hoher Hitze so lange braten bis der Bacon etwas knusprig ist. Den Knoblauch zufügen und kurz andünsten bis er duftet. Dann die Porreeringe zugeben und kurz mit anbraten. Salzen, pfeffern und dem Schluck Wermuth ablöschen. Den Wermuth verkochen lassen und die Gemüsebrühe zufügen. Etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis der Porree gar ist. Die Saure Sahne unterrühren.
(4) Die abgetropften Spaghetti unter die fertige Sauce rühren.

Genießen!

Schnelle Champignon-Lauch-Spaghetti – Gyors sampinyon-póréhagymás spagetti

Warum auch immer, aber irgendwie finden sich in meinem Haushalt fast immer Champignons. Die sind so schön vielseitig, ob als leichte Suppe mittags oder im Rührei morgens oder für Bruschettabelag als kleiner Abendsnack! Es sind tolle Pilzchen, oder? Jetzt brauchte ich aber ein wirklich schnelles Mittagessen-Rezept mit ihnen, weil sie dann doch verbraucht werden wollten. Und mir war nach Pasta. Fix im weltweiten Zwischennetz gesucht und bei Gordon Ramsay aus seiner Serie „Ultimativ Kochen„, die mal auf Sixx lief, wurde ich fündig. Er servierte es schick drapiert auf Lasagneblätter, auf solche Kinkerlitzchen habe ich nach einem anstrengenden Tag in der Schule keinen Nerv und kochte einfach ein paar Spaghetti dazu. Und die Sauce ist wirklich köstlich und innerhalb einer halben Stunde steht das Essen auf’m Tisch. Dabei ist es nur wichtig, dass die Pilze und nachher auch der Lauch ein paar Röstaromen abkriegen, also angenehm braun (nein, nicht schwarz, braun!) gebraten werden. Ich habe es also eher auf mittelhoher bis hoher Hitze gemacht als auf kleiner. Natürlich hilft es auch, damit die Sauce so schnell fertig ist, wie sie ist *g* Leider hatte ich keinen getrockneten Estragon, aber der gibt bestimmt eine nette Note und wer möchte, kann die Pilze mit einem Schluck Noilly Prat ablöschen, das sollte auch eine angenehme Anis-Note geben. Ist mir nur dummerweise erst beim Essen eingefallen *g*

Also dann, ran mit Euch an den Herd und fix nachgebastelt.

Schnelle Champignon-Lauch-Spaghetti

Zutaten für 2 Portionen:
8-10 Champignons
1 Porreestange
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, Pfeffer
250 ml Gemüsebrühe
100 g Schmand
2 EL Petersilie, gehackt
oder
1-2 EL getrockneter Estragon

200 g Spaghetti

(1) Zuerst alles vorbereiten. Die Champignons putzen, in Scheiben schneiden. Porreestange rüsten, vierteln und in Ringe schneiden. Vom Knoblauch die Haut abziehen und fein hacken (oder durch die Presse jagen).
(2) Das Wasser für die Spaghetti aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.
(3) Einen Schluck Olivenöl in einer großen heiß werden lassen. Die Champignonscheiben ca. 2 Minuten anbraten. Den Knoblauch zufügen und etwa 1 Minute mitdünsten. Poree hineingeben und 6-8 Minuten bei mittelhoher Hitze braten bis die Pilze braun sind. Salzen und pfeffern.
(4) Die Gemüsebrühe hinzufügen und in 5 Minuten etwas einreduzieren lassen. Den Schmand gut unterrühren und noch 2-3 Minuten weiterköcheln lassen bei mittlerer Hitze. Die Petersilie oder Estragon unterrühren. Nochmals abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.
(5) Jetzt sollten auch die Nudeln fertig sein. Diese mit Hilfe einer Zange direkt aus dem Kochwasser in die Sauce geben und gründlich verrühren. Sofort servieren.

Genießen!

Quelle: Gordon Ramsay „Ultimativ Kochen“ auf sixx

*********************** Magyar ***********************

Mindenkinek kell gyors ebédek vagy vacsorák ami még munka után lehet csinálni és nem kell óráig a konyhában állni. Valamiért sampinyongombák majdnem mindig található a hűtőmben, de ezek is kel elhasználni. Kerestem egy recept amit még suli után csinálhatom és Gordon Ramsay megment engemet ezzel a spagetti ötlettel ;-) Gyorsan még suli elött haztam a hiányzott póréhagymát, tejföl mindig egy rendes fél magyar hűtőben van :-) És az étel nagyon fincsi, nem hiányzik benne a hús vagy sonka. Csak próbáljatok ki! Tényleg fél órában lehet főzni.

Gyors sampinyon-póréhagymás spagetti

Hozzávalók 2 főre:
8-10 sampinyongomba
1 póréhagyma
1 fokhagyma
olívaolaj
só, bors
250 ml zöldség alaplé
100 g tejföl
2 ek petrezselyem, apritott
vagy
1-2 ek szárított tárkony

200 g spagetti

(1) Elöször elökészitünk a zöldségek. A sampinyongombák puculunk és szeletelünk. A póréhagymát negyedelünk és az is szeletelünk. A fokhagymáról lehúzunk a héját és finomra aprítunk.
(2) Felteszünk a sós vizet a spagettihez. Főzünk a spagettit al dente.
(3) Egy nagy serpenyőben fel forralunk az olíva olajt. Magas hőségben 2 percig sütünk a gombaszeletek. Hozzáadjuk a fokhagymát és hagyunk dinsztelni 1 percet. Bele teszünk a póréhagymát és 6-8 percig hagyunk sütni az egészet közép lángon meddig-re a gombák barna lesznek. Sózunk és borsózunk.
(4) Hozzá öntünk a zöldség alaplevet és hagyunk kb. 5 percet befőzni. Alá keverünk a tejfölt és még egyszer 2-3 percig hagyunk magas közepes lángon főni. Petrezselyem (vagy tárkony) bekeverünk. Még egyszer kóstólunk, hiányzik még só vagy bors?
(5) Most kész kéne lenni a tésztának. Leszürünk és össze keverünk a szószal.

Egyből tálalunk.

Jó étvágyatok!

Die Entdeckung des Brösels

Brösel. So wirklich spannend hört sich das jetzt nicht an, oder? Aber wenn man sie ein wenig verfeinert, ein paar hocharomatische Zutaten dazu gibt, kann etwas wunderbares daraus werden. So bei dieser Pasta nach Jamie Oliver. Zwerg hatte es mal wieder im TV gesehen und wollte es dringend austesten. Ich meine mich zu erinnern, mal gehört zu haben, dass so Brösel ein Teil der italienischen Cucina povera sind als sich die normale Bevölkerung nicht andauernd Parmesan und Co. leisten konnten und damit improvisierten. Mr. Oliver (und auch Tim Mälzer hat in seinem Greenbox-Buch die Bröselei für sich entdeckt, yay!) streut in letzter Zeit öfter aromatisierte Brösel über die diversesten Gerichte und ich muss sagen, was ich bisher ausgetestet habe, da passten sie hervorragend!

Auch hier bei der Pasta mit dem mild-cremigen Porree-Bacon-Gemüse! Auf dem Bild sind da nicht allzu viele von den Bröselchen zu sehen, aber seid Euch sicher, nach dem Photographieren wurde noch eine ordentliche Ladung von köstlicher Knusprigkeit darauf verteilt :-) Das Essen ist auch nicht kompliziert zu kochen, während der Porree vor sich hin schmort, werden der Pangrattato und die Nudeln gekocht. Und schon kann die Großfamilie an den Tisch kommen und sich die Bäuche vollschlagen mit süßem Lauch und dessem leichten Räuchergeschmack und dazu diese wundervoll knusprigen Brösel. Toll! Einfach nur toll!

Langsam geschmorte Lauch-Pasta mit Steinpilz-Pangrattato

Zutaten für 4-6 Portionen:
5 große Porreestangen, Enden abgeschnitten, gewaschen
Olivenöl
3 EL Butter
3 Knoblauchzehen, gepellt, in feinen Scheiben
einige Zweige frischer Thymian
1 kleines Glas Weißwein
Salz, Pfeffer
400-500 ml Gemüsebrühe
8 Scheiben Schinken, gerne Parma
500 g Pappardelle
2 handvoll Parmesan, plus ein wenig extra zum Servieren

Für das Steinpilz-Pangrattato:
1 kleine handvoll getrocknete Steinpilze
1/2 Ciabatta-Brot vom Vortag, in Stücke geschnitten
Salz, Pfeffer
Olivenöl
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin

(1) Den Lauch längs halbieren, unter fließendem Wasser den Dreck raus waschen, in 1 cm dicke Halbringe schneiden. Einen weiten Topf oder Pfanne mit Deckel erhitzen, Schluck Olivenöl und 2 EL Butter hinein geben. Wenn ein leises Knistern zu hören ist, die Knoblauchscheiben, Thymian und Lauchhalbringen hinzufügen. Ein bißchen durchrühren bis jedes Lauchstückchen ein wenig mit Fett ummantelt ist. Den Wein zufügen, salzen, pfeffern und die Brühe hineingeben. Die Porreestücke mit den Schinkenscheiben bedecken, einfach nebeneinander drauf legen. Deckel auflegen, für 25-30 Minuten schmoren lassen. Wenn der Porree zart-weich ist, den Topf vom Herd nehmen.
(2) Für das Pangrattato die Steinpilze mit dem Brot, Salz und Pfeffer in einer Küchenmaschine zerkleinern bis es wie Brotkrümel aussieht. Einen großzügigen Schluck Öl in einer Pfanne erhitzen. Den angedrückten Knoblauch und Rosmarin zugeben, 1 Minuten braten. Dann die Brotkrümel dazu geben und braten bis sie golden und knusprig sind. Dabei NICHT anbrennen lassen, die Pfanne immer mal wieder schütteln. Auf einem Küchentuch das Fett entfetten, Rosmarin und Knoblauch entfernen und abkühlen lassen.
(3) Wasser für die Pasta aufsetzen und nach Packungsanweisung al dente kochen.
(4) Den Bacon vom Porree-Gemüse entfernen, in Streifen schneiden und zurück unter den Lauch rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Parmesan und den restlichen Esslöffel Butter unterrühren.
(5) Die Pasta abgießen, etwas vom Kochwasser aufheben und die Nudeln zum Porree geben. Noch ein wenig Kochwasser dazu geben, falls es zu trocken und keine seidig-geschmeidige Sauce ist.

Sofort servieren, dazu etwas extra Parmesan und die knusprig-aromatischen Brösel in einer kleinen Schüssel geben und drüber streuen.

Genießen!

Quelle: Oliver, J. (2007): Jamie at home. Penguin UK

Herbst an Aniko – Kürbis überall

Endlich kann ich der geneigten Leserschaft diese beiden Köstlichkeiten präsentieren. Gekocht wurden sie schon letztes Jahr als Frau Mama auf Krankenbesuch bei mir in Kassel war und sich wünschte, dass ich ihr irgendwas mit Kürbis koche. Nichts leichter als das! Es gibt nur ein Problem, was macht man mit dem übrig gebliebenen halben Kürbis? Am Besten gleich mitverbrauchen! Also zwei Rezepte suchen mit möglichst gleichen Zutaten, damit nicht noch mehr Lebensmittel im Kühlschrank rumfliegen. Zwei x drei Zutaten, die zu zwei sehr unterschiedlichen, aber ernstlich leckeren Ergebnissen führte.

Die Suppe ist die beste Kürbissuppe, die ich je gegessen habe. Sonst habe ich sie immer mit Ingwer und Knoblauch und Curry gemacht, aber nee, brauchste gar nicht! Die paar Zutaten reichen und man hat den puren Geschmack der Kürbissuppe, verfeinert mit einer Winzigkeit Kürbiskernöl! Großartigst!

Und was an Curry bei der Suppe gespart wurde, kam in die Kürbisküchlein, die auch schön und äußerst nachkochenswert sind. Wirklich! Saftig, knusprig, frisch mit dem Kräuterquark. Wirklich sehr schöne Kombi! Vielleicht schaffe ich es die dieses Jahr wieder zu machen. Sie lassen sich auch gut portionsweise einfrieren, also lieber eine Küchenmaschine anschmeißen und ’ne etwas größere Portion basteln. Lohnt sich!

Kürbisküchlein mit Kräuterquark

Zutaten für etwa 20 Küchlein für 4 Portionen:
350 g Kürbis (geputzt gewogen)
300 g Möhren
300 g Lauch
4 EL Mehl
2 Eier
Salz, Pfeffer
1 TL Currypulver

250 g Sahnequark
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackter Schnittlauch

Sonnenblumenöl zum Braten

(1) Den Kürbis schälen, entkernen und raspeln. Wenn man Hokkaido nimmt, braucht er nicht zwingend geschält werden. Die Möhren putzen, schälen und auch raspeln. Die Lauch putzen, in dünne Ringe schneiden, waschen und gut abtropfen lassen.
(2) Kürbis, Möhren und Lauch in einer Schüssel mit dem Mehl und den Eiern gut vermengen, mit Salz, Pfeffer und Curry gut abschmecken. In einem Schüsselchen den Quark mit den Kräutern gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ein wenig durchziehen lassen.
(3) Ordentlich Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Für jedes Küchlein 1 EL der Masse in das heiße Öl geben, etwas flach drücken. Die Küchlein von beiden Seiten in ca. 4-5 Minuten knusprig braten, warm halten.

Zusammen mit dem Kräuterquark servieren und

genießen!

Quelle: Küchengötter

Simpelste deliziöse Kürbissuppe ever

Zutaten für ca. 4 Portionen als Vorspeise:
1/2 Hokkaido-Kürbis (ca. 500 g mit Kernen)
2 große Möhren
1 Porreestange
2 mittelgroße Kartoffeln
2 El Rapsöl
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl

(1) Den Hokkaido waschen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Möhren putzen, schälen und ebenfalls in 1cm-Würfel schneiden. Den Porree/Lauch ebenfalls putzen, in Ringe schneiden, die im Sieb gut waschen. Die Kartoffeln auch schälen und in 1 cm große Würfel schnippeln.
(2) Das Öl in einem größeren Topf erhitzen. Das vorbereitete Gemüse darin einige Minuten anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Soviel Gemüsebrühe aufgießen, dass das Gemüse knapp bedeckt ist. So lange kochen bis die Möhren weich sind.
(3) Mit einem Pürierstab gut durchpürieren, wenn die Suppe etwas zu dick ist, mit ein wenig Gemüsebrühe in die gewünschte Konsistenz bringen.

Auf Teller geben und mit ein wenig Kürbiskernöl beträufeln und

genießen!

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