Schlagwort-Archive: Leber

Unser Sonntagsessen: Hähnchenleber Berliner Art ~ A mi vasárnapi ebéd: Csirkemáj Berlini módra

Mir war nach Familie und sehr stark nach Sonntagsessen in der Familie. Nun ist das Problem, dass die Familie 440 km von mir entfernt. Ein traditionelles Sonntagsessen bei uns ist gebratene Hähnchenleber, ich sag mal mutig Berliner Art, mit Apfel und Zwiebel. Als Beilage gab es bei Reis mit Erbsen dazu, von uns Risibisi genannt (und ja, ich weiß, dass das italienische Original etwas anders gemacht wird). Dafür wird einfach gekochter Langkornreis mit Butter, Petersilie und Erbsen (in unserem Fall – ganz wichtig – Dosen-Erbsen, alle anderen können die TK-Erbsen zwei Minuten im Reiswasser mitkochen) vermischt. Und höchstwichtig ist der Möhrensalat dazu. Und auch da geht nur Frau Mamas Version :-)

Also fix noch die Leber gekauft, der Rest der Zutaten ist eh immer im Vorrat. Und es ist unkompliziert zu machen. Einzig bei der Leber darauf achten, dass sie nicht zu lange brät, sonst wird sie unangenehm hart. Auch alle Leberstückchen ruhig nochmal durch gucken vor dem Braten, ob vielleicht doch eine Galle dran vergessen wurde. Wenn ja, zusammen mit den Sehnen und Fettbobbeln wegschneiden, sonst wird die Leber bitter. Und das will ja niemand! Auch salzen wir unsere Leber immer erst nach dem Braten, eben damit sie nicht hart, aber habe jetzt schon öfter in Rezepten gelesen, dass sie vorher gesalzen wird. Die Traute es auszuprobieren, hatte ich noch nicht … Jedenfalls war es ziemlich einfach die Leber vor- und zuzubereiten. Nicht halb so eklig wie ich dachte. Eigentlich gar nicht, wenn man sich erst an die etwas wabbelige Konsistenz der Leber gewöhnt hat. Auch das Braten ging schnell: mehlieren, in die heiße Pfanne geben, einmal umdrehen, wenn es unten knusprig ist und unter dem Deckel wenige Minuten zu Ende garen lassen. Voila! Tat wirklich gut mal wieder Familienessen zu haben, wenn auch leider ohne Familie…

Hähnchenleber Berliner Art

Zutaten für 3 Portionen:
400 g Hähnchenleber
2 Zwiebeln
1/2 Apfel
1+2 TL Butterschmalz
Salz
Mehl

(1) Zuerst die Zutaten vorbereiten. Die Leber waschen und putzen. Dafür größere Fettstücke wegschneiden und wenn noch Galle (die sieht grünlich aus, sollte aber eigentlich nicht mehr dran sein) diese auch definitiv entfernen, weil sonst die Leber bitter schmecken wird. Die Zwiebel häuten und in Halbringe schneiden. Den halben Apfel entkernen und in mitteldicke Spalten schneiden.
(2) In einer mittelgroßen Pfanne auf die ein Deckel o.ä. passt, auf dem Herd heiß werden lassen. 1 T Butterschmalz darin schmelzen lassen. Erst die Zwiebeln ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten, dabei ein wenig salzen, sie sollten aber nicht zuviel Farbe nehmen. Die Apfelspalten für 2 Minuten mit dazu geben. In eine Schüssel geben. Die Pfanne mit Küchenkrepp einfach nur auswischen.
(3) Den Herd wieder auf hohe Hitze stellen. Das restliche Butterschmalz in der Pfanne schmelzen. Einige Esslöffel Mehl in einen Gefrierbeutel geben und die vorbereitete Leber in dem Beutel schütteln, bis sie von allen Seiten mehliert sind. Die Leber vorsichtig in die Pfanne geben, es spritzt! Die Leber ca. 5 Minuten braten ohne sie zu bewegen bis oben etwas Fleischsaft raus kommt. Pfanne vom Herd nehmen, Flamme auf mittlere Hitze runter stellen und die Leberstückchen umdrehen. Vorsicht, die können auch jetzt immer noch spritzen! Zum Schluss die Zwiebel-Apfel-Mischung auf der Leber verteilen. Auf den Herd zurück stellen. Deckel drauf und noch ca. 5 Minuten braten lassen bis die Leber gar aber noch nicht zu trocken ist. Die Äpfel und Zwiebel sollten jetzt auch angenehm weich sein.

Erst zum Schluss salzen, da die Leber angeblich hart wird, wenn man es vorher macht.

Zusammen mit Risibisi und Möhrensalat servieren. Es geht aber auch Kartoffelpüree oder Kartoffel-Möhren-Gemüse.

Genießen!

Quelle: Familienzubereitung

Möhrensalat

Zutaten für 3 Portionen:
1/2 Bund Möhren
1/2 Apfel
1 handvoll Rosinen
1/2 Bio-Zitrone, Saft und Schale
ein Schluck neutrales Öl
Prise Salz
2 Prisen Zucker

(1) Die Möhren putzen und schälen, den Apfel entkernen und vierteln. Beides entweder per Hand oder mit Hilfe einer Küchenmaschine fein raspeln.
(2) In der Schüssel die Rosinen, Saft und Schale der Bio-Zitrone unterrühren. Einen Schluck Öl dazu geben (erleichtert die Vitaminaufnahme), dann mit Salz und Zucker würzen.
(3) Abgedeckt mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Genießen!

Quelle: Familienrezept

*********************** Magyar ***********************

Szerintem az a legjobb hogy egy állatnak már meg kell halni hogy mi megehetünk, akkor fel is kell használni az egész állat. Egy csirkének nincsen csak mellfilé, van is szárnya és lába és a zsiger. Az amit én a legjobban szeretem az a csirkemáj. Nem túl sokat kell rajta pucolni és még gyorsan is főz. Nagyon imádom a reszelt máj módra, de a mi családunk hagyományosan inkább a Berlini módra. Ez az jelent hogy a máj mellett még sül alma és hagyma. Mellé eszünk rizibizi és répa saláta ahogyan anyukám szokta csinálni :) Nagyon kellet egy kis családi vasárnapi ebéd, csak kár hogy a család 440 km tölem lakik … De komolyan, próbáljatok a zsenge csirkemáj így, nagyon guszta!

Sült csirkemáj Berlini módra

Hozzávalók 3 adagra:
400 g csirkemáj
2 hagyma
1/2 alma
1+2 tk olaj vagy zsir
liszt

(1) A csirkemájok mossunk és pucolunk. Levágjunk a zsirt és ha még rajta van az epe is. Ha az epe maradt az egész máj keserü lesz. Nem akarjuk.
(2) A hagymátrol lehuzunk a héját, az almából kivágjuk a csutkát. A hagymát felezünk és szeletelünk mindketten. Egy serpenyőben melegítünk közepes-magas lángon. 1 teáskanál zsir olvasztunk. Előszór dinsztelünk a hagyma egy pár percig, hozzá adjuk az almaszeletek. Kevés percig sütjük. Hozzunk ki és félre teszünk egy kis tálban. A serpenyőt gyorsan ki törölünk.
(3) A májak gyorsan lisztezünk. A maradék zsírt olvasztunk magas lángon a serpenyöben. Óvatosan beteszünk a májak, ne hogy elégünk magunk a forró olajon. 5 percig hagyunk sütni magas lángon. Lehúzzunk a serpenyöt a tüzröl és gyorsan fordítunk a májat. Elosztunk a hagymát és almát a máján, lefedezünk és még egyszer 5 percig sütünk. Sózunk.

Hozzá illik rizibizi vagy burgonyapüré, saláták.

forrás: családi recept

Jó étvágyatok!

Répa saláta anyukám módra

Hozzáválok 3 adagra:
1/2 köteg répa
1/2 alma
1/2 pohár mazsóla
1/2 Bio citrom, héja és lé
kis kortyor olaj
1 csipet só
2 csipet cukor

(1) A répat pucolunk. az almát is. Mindketten finoman reszelünk, kézel vagy gépel.
(2) Hozza adunk a többi hozzávalók és jó össze keverünk.
(3) Lefedve hagyunk minimum 1 orát állni.

forrás: családi recept

Jó étvágyatok!

Weihnachten 2014: Kalter Spaziergang und Comfort Food

 Am zweiten Feiertag wurde es mal wieder Zeit aus der Wohnung zu kommen und – oh Wunder! – das Wetter ließ es zu. Es war zwar kalt, dass die Pfützen schon gefroren waren …

… aber die Sonne schien. So zogen Frau Mama, Zwerg und ich los zu einer größeren Runde um unseren Stadtteil. Herr Papa blieb derweil zu Hause. Durch Schmarl fließt auch ein Bach, sinnigerweise Schmarler Bach genannt:

An dem sich aber auch richtig hübsche Spiegelungen der bachbegleitenden Erlen zeigen:

Herr Papa fing derweil an das Mittagessen des zweiten Weihnachtsfeiertags vorzubereiten. Wir halten es an diesem Tag eher einfach mit Comfort Food, dass nicht zu kompliziert ist. Es war noch bunten Kartoffelbrei vom Vortag übrig, also da kein Stress. Ansonsten war ja Ungarisches Lebergulasch geplant, da sich Zwerg Leber gewünscht hatte. Typisch für Herrn Papa und auch Zwerg ist das spontane Suchen von Rezepten, auch wenn man schon mit dem Kochen begonnen hat ;-) Gegessen haben wir dann das:

Kartoffelbrei-Stern mit einfachem Lebergulasch:

Wirklich köstlich! Hat Herr Papa sehr gut hinbekommen!

Komische Gelüste – Ungarisches Lebergulasch

Kennt ihr komische Gelüste? Also, dass man dringend jetzt gleich was ganz bestimmtes Essen will? (Nein, ich bin nicht schwanger! *g*) Meistens denke ich dann, dass mein Körper mir irgendwie signalisieren will, dass er noch was braucht. Warum ich aber letztens so ein großes Verlangen nach Lebergulasch hatte, weiß ich nicht. Was ist denn in Leber so drin an Vitaminen, Mineralien etc.? Laut dem Lebensmittellexikon Folsäure, Zink, Kalium, Magnesium und die Vitamine A, C, E (gibt’s da nicht auch so seltsame Säfte mit der Kombi?), außerdem nicht unerhebliche Mengen an Eisen. Eisen und Vitamine kann man immer gebrauchen. Und Wikipedia sagt, dass Hähnchenleber 20µg Vitamin B12 je 100 g hat. Das ist nicht so ohne und Vitamin B12 mag mein Körper eh nicht so gut speichern. Vielleicht war es das … Auf der anderen Seite sollte ich nicht so viele Innereien essen, da sie auch einen nicht unerheblichen Teil an Omega-6-Fettsäuren enthalten, die im Körper gerne zu entzündungsfördernden Botenstoffe umgesetzt werden, sagt mein Infoblatt zur Ernährung bei der doofen Krankheit. Aber einmal in sechs Monaten sollte das genehmigt sein ;-)

Jedenfalls musste es ein Gulasch aus Leber sein. Und das wird wie alle ungarischen Gulaschs (ja, eigentlich Pörkölt) angesetzt. Zwiebeln langsam anschmurgeln, Paprikapulver dazu, Fleisch dazu und schmoren lassen. Sehr simpel, sehr vielfältig! Da Leber jetzt auch nicht ewig braucht, um gar zu werden, ist dieses Gulasch auch recht schnell gemacht. Ich habe diesmal noch geräuchertes Paprikapulver mit reingegeben, weil ich dachte, dass eine leichte Räuchernote sicher nicht verkehrt wäre. Wer mag kann stattdessen auch einfach ein wenig klein gewürfelten geräucherten Bacon mit den Zwiebeln zusammen anbraten. Stelle ich mir auch lecker vor. Gerne hätte ich noch eine kleingeschnittene Paprikaschote mit reingegeben, aber war nicht da *schulterzuck* Wer es nachkochen mag und eine im Kühlschrank weilt, tut Euch keinen Zwang an, das passt hervorragend und wird dann zusammen mit der Tomaten so ein leicht letschoiges Gulasch. Bei uns zu Hause hätte es dazu sicherlich Risi-bisi, also Reis mit Erbsen gegeben, aber mir ist zur Zeit sehr nach Kartoffelbrei und der ist ja auch schnell gekocht.

Ich fand es wirklich köstlich: zarte Leberstückchen mit feiner Paprikanote, die Tomaten geben eine nette fruchtige Note. Meine Gulaschgene lassen mich nur selten im Stich ;-)

Ungarisches Lebergulasch

Zutaten für 3-4 Portionen:
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe (hier konfiert)
5 Cherry-Tomaten
500 g Hähnchenleber
1,5 EL Öl
1,5 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1/4 TL Paprikapulver rosenscharf
ca. 200 ml Wasser
1/2 TL Majoran getrocknet
Salz

(1) Die Leber waschen und putzen. Dafür bei der Leber die eventuell noch vorhandene Galle (so ein kleines Stück, dass eine grün-gelbe Farbe hat, sollte aber eigentlich nicht mehr dran sein!) und die gut sichtbaren Fettstücke abschneiden. Die Lebern in mundgerechte Stücke schneiden, so in etwa vierteln. Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die Knoblauchzehe ebenfalls oder wenn konfiert, dann nur zerdrücken. Die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln.
(2) Das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel hinein geben und langsam etwa 15 Minuten andünsten bis sie weich und süß sind. Den Knoblauch zufügen und andünsten bis er duftet. Den Topf vom Herd nehmen und die Paprikapulver unterrühren. Das Paprikapulver darf duften, aber nicht verbrennen, sonst wird es bitter. Den Topf zurück auf den Herd stellen. Tomaten und Leber hinein geben. Mit dem Wasser auffüllen und den Majoran mit zufügen. Deckel drauf und etwa 30 Minuten bei mittel-kleiner Hitze schmoren lassen. Es ist fertig, wenn die Leber gar und zart ist.

Mit Salzkartoffeln, Kartoffelbrei, Reis, Nokedli/Spätzle servieren. Gerne noch einen frischen Gurkensalat oder eingelegte Gurken dazu.

Genießen!

%d Bloggern gefällt das: