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Erfrischender Soba-Nudel-Salat bei Hitze

Momentan ist es etwas ruhiger im Blog oder es kommt mir nur so vor … Das hat zwei Gründe. Zum einen macht mir das Wetter etwas zu schaffen. Dieses ständige auf und ab, mal heiß, dann wieder kühl. Sommer, entscheide Dich! Der andere, viel kräftezehrendere Grund ist die zweite Phase, in die ich gerade bei meiner Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen getreten bin. Vor knapp zwei Wochen habe ich mein zehnmonatiges Praktikum begonnen, sozusagen der praktische Teil meiner Berufsausbildung. In einer großen Physiotherapiepraxis. Es macht unglaublich viel Spaß! Die Kollegen sind ernstlich nett und hilfsbereit, die (meisten) Patienten auch. Aber es ist stressig. Und alles neu. Und eine Zeitstunde mehr Arbeit, als nur in der Schule zu sitzen. Und das alles zusammen raubt mir ziemlich die Kräfte, dass ich mittags leicht wankend nach Hause gehe, nur noch Essen warm machen kann und dann locker 1,5 Stunden auf dem Sofa wegpenne … Ich muss also etwas mehr mit den Kräften haushalten und Prioritäten setzen, bis sich mehr Routine eingestellt hat und die Prozesse wie z.B. Terminplanungsprogramm bedienen, unterbewusst ablaufen. Deswegen plane ich meine Wochen auch essenstechnisch wieder mehr durch. Es wird hauptsächlich einfache (wann mach ich je was kompliziertes *g*)  Gerichte geben, deren Zubereitung sich im Idealfall zeitlich entzerren lässt. Und auch wenn Sommer ist, der Slowcooker wird verstärkt zum Einsatz kommen. Jawollja! Und so steht bloggen momentan nur am Wochenende an. Aber die geneigte Leserschaft kommt schon zu neuen Rezepten und Ideen für Eure Mittagessen :)

Die Tage waren ja wieder wärmere Temperaturen hier angesagt und im Süden der Republik hat die Hitzewelle ja gefühlt gar nicht aufgehört. Da braucht man einfache, schnelle, erfrischende, aber trotzdem sättigende Gerichte. Bei Hitze Hunger haben, ist echt doof und lässt den Kreislauf noch schneller absacken. Also brauchte ich in Anbetracht der Situation etwas fixes. Ich hatte Lust auf einen Nudelsalat, aber diesmal nicht mediterran sondern gerne asiatisch. Es schlummerte noch eine Packung Soba-Nudeln im Vorratsschrank, die schon *räusper* 2010 *ähem* abgelaufen sind. Aber hey, was soll an trocken gelagerten Nudeln schon schlecht werden, wenn sich nicht gerade Lebensmittelmotten in ihnen breit gemacht haben? Deswegen darf dieser Salat auch bei der „Schatzsuche im Vorratsschrank“ von Frau Magentratzerl mitmachen. Im Kühlschrank ist auch einiges an Gemüse zu finden, dass gut rein passt. Und wie wäre es, wenn ich den Rest des gebratenen Entenfleisches, der noch im Tiefkühler schlummerte, mit rein gebe? Das Dressing sollte erfrischend sein, da passen doch Limette und Ingwer wunderbar. Und tatsächlich passte es gut! Ein erfrischender, gesunder, sättigender Salat, der aber nicht schwer im Magen liegt!

Erfrischender Soba-Nudel-Salat

Zutaten für 2 großzügige Portionen:
150 g Soba-Nudeln (japanische Buchweizennudeln)
1/4 große rote Paprikaschote
1 Frühlingszwiebel
1/3 Gurke
1 Möhre
Fleisch einer gebratenen Entenkeule o.ä., zerzupft

Dressing:
1 cm Ingwer
1 Limette, Saft
3 EL Sojasauce
2 TL Sesamöl

(1) Die Nudeln nach Packungsanweisung in kochendem Wasser (nein, kein Salz rein) garen. Bei mir dauerte das 5 Minuten. Abgießen und mit kaltem Wasser abspülen.
(2) Zwischenzeitlich das Gemüse putzen und klein schneiden. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe, die Paprika, Gurke und Möhre in dünne Streifen. Alles zusammen mit dem Fleisch in eine Schüssel geben.
(3) Vom Ingwer mit einem Löffel die Schale abschaben und sehr fein in ein kleines Glas reiben. Limettensaft, Sojasauce und Sesamöl hinzufügen. Das Glas zuschrauben und enthusiastisch schütteln, dass ein schönes Dressing entsteht.
(4) Die Nudeln mit den restlichen Zutaten und dem Dressing gut verrühren. Entweder sofort essen und etwas durchziehen lassen.

Genießen!

Bunter Glasnudelsalat mit Hähnchen nach Jamie Oliver

Zwerg hat momentan Urlaub und nutzt die Zeit, um Deutschland ein wenig zu erkunden. Und wie praktisch, dass ihre große Schwester, sprich ich, ziemlich genau mittig in einer kleinen süßen Fachwerkstadt lebt und man hier auch mal ein paar Tage sich erholen kann, um dann mit frischen Kräften weitere Städte zu erkunden. Am ersten Tag machten wir ein paar Essenspläne, eigentlich ziemlich konkrete ;-) Als erstes schlug Zwerg einen sehr schnellen Glasnudelsalat vor, den sie sich öfter macht und der sich gut zur Resteverwertung eignet. Ich kaufte jetzt extra ein halbes Grillhähnchen, aber wenn bei jemandem was vom Brathähnchen übrig ist oder vom gekochten Hühnchen der Hühnerbrühe, kann dieses Fleisch sehr gut verwenden. An Gemüse kann die geneigte Leserschaft verwenden, was noch im Kühlschrank rumlungert. Aber zuviel durcheinander sollte es auch nicht sein, so 3-4 unterschiedliche Gemüsesorten sind ideal. Besonders das Dressing hat es Zwerg und mir angetan, soooo gut! Unglaublich! Das macht sich bestimmt auch gut als Dip für Frühlingsrollen, Sommerrollen oder andere kleinere Schweinereien *g*

Und der Salat steht wirklich innerhalb von maximal 30 Minuten auf dem Tisch, auch wenn ihn einer alleine bastelt. Einfach mal ausprobieren und köstlichst überrascht werden!

Bunter Glasnudel-Hähnchen-Salat nach Jamie Oliver

Zutaten für 2 großzügige Portionen:
1/2 Grillhähnchen
oder entsprechende Menge anders gegartes Hähnchenfleisch
200 g Glasnudeln
1 Möhre
1 Frühlingszwiebel
1/3 Salatgurke
1 Romanasalat

Für das Dressing:
3 EL süß-scharfe Chili-Sauce
1 TL Honig
1 TL Sesamöl
2 EL Sojasauce
2 EL Limettensaft

(1) Das Fleisch vom Grillhähnchen pulen und in kleinere, mundgerechte Stücke zupfen. In eine Salatschüssel geben.
(2) Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und so lange stehen lassen bis sie weich sind. Das dauert 5-10 Minuten, zwischendurch kosten. Die Nudeln durch ein Sieb abgießen und mit in die große Salatschüssel geben.
(3) Das Gemüse vorbereiten. Die Möhren schälen und in etwa streichholzdicke Streifen schneiden. Von der Frühlingszwiebel die äußere Schicht entfernen und bis auf die unansehnlichen dunkelgrünen Teile alles in feine Ringe schneiden. Die Salatgurke halbieren, entkernen und dünne Halbringe schneiden. Vom Romana-Salat die Blätter abteilen, waschen, gut trocknen und in Streifen schneiden. Alles in die Salatschüssel geben.
(4) Für das Dressing alle Zutaten gut miteinander verrühren und ganz kurz erwärmen, entweder in der Mikrowelle oder einem kleinen Topf. Zu den restlichen Zutaten geben und gut durchmischen.

Sofort genießen!

Quelle: aus Zwergs Erinnerung nach einem Rezept aus der Jamie Oliver-Zeitschrift

Lime Meltaways – Zartester Limetten-Heidesand

Meltaways hört doch gut an, oder? „Wegschmelzen“, wer will nicht so zarte Kekse essen? Hört sich doch viel besser an als ordinärer Heidesand, wobei der Teig ja eigentlich nichts anderes ist. Und Heidesand mag ich, weil die Kekse so unkompliziert zu backen sind und gleichzeitig unglaublich vielseitig, ob klassisch oder mit Schokolade oder nur einem µ Vanille oder mit Rosmarin. Teig kurz kneten, im Kühlschrank von einigen Stunden bis einigen Tagen zwischenparken, backen. Wunderbar. Auch, dass man die Zubereitung so entzerren kann, Teig basteln klappt noch, aber das backen nicht mehr? Kein Ding, der Teig überlebt ohne Probleme eine Woche im Kühlschrank oder kann auch eingefroren werden. Welchen Schritt man bei diesen Meltaways nicht auslassen sollte, ist das abschließende Wälzen in Puderzucker, der Teig an sich hat wirklich wenig Zucker in sich.

Und die Kekse schmelzen wirklich, sobald sie im Mund sind. Großartig! Durch die Limette kommt eine leicht herbe Zitrusnote, die wunderbar passt. Wer das allerdings nicht so mag, kann es auch gerne durch Zitrone oder Orange ersetzen. Lohnt sich die zu machen, wirklich!

Lime Meltaways – Zartester Limetten-Heidesand

Zutaten für ca. 3 Bleche:
550 g Mehl
50 g Maisstärke
1 TL Salz
300 g weiche Butter
70 g Puderzucker
Abrieb von 4 Bio-Limetten
60 ml Limettensaft
1,5 TL Vanillepaste oder Mark 1 Schote

(1) Mehl, Stärke und Salz in einer Schüssel vermischen.
(2) Die weiche Butter mit dem Puderzucker ca. 5 Minuten lang schaumig rühren. Die Mischung wird hell und sehr fluffig. Den Limettenabrieb, -saft und Vanillepaste/-mark unterrühren. Die Mehlmischung hinzufügen und nur soweit verrühren, dass alles gleichmäßig verteilt ist. Bloß nicht zuviel rühren!
(3) Den Teig in 4 Portionen teilen, zu Rollen formen und in Frischhaltefolie wickeln. Die Rollen für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
(4) Den Ofen auf 180°C vorheizen. Backbleche mit Backpapier belegen.
(5) Die Kekse aus dem Kühlschrank nehmen und in 0,5 cm dicke Scheiben abschneiden. Im Ofen 10-15 Minuten backen, die Kekse sollen aber nicht braun werden. Kekse auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
(6) Dann im Puderzucker wälzen und

genießen!

Quelle: Kleiner KuriositätenladenLime Meltaways

Fruchtiger Nudelsalat mit Wassermelone und Gurke

Also, nee! Irgendwie hört die Hitze ja gar nicht auf diesen Sommer! Noch vor drei Jahren hätte es mich nicht gestört, aber seit ich krank bin, ist das alles schon einen µ anstrengender. Naja, nichts zu ändern und meckern nützt nix! *Jammerlappenmodusausschalt* Stattdessen sollte zumindest die Nahrungsaufnahme so leicht wie möglich gestaltet werden mit viel wasserhaltigem Obst und Gemüse. Und dafür ist dieser Salat wirklich hervorragend geeignet. Ich meine, Wassermelonen lassen sich nicht nur pur essen. Verarbeitet sind sie mir sogar lieber, weil ich den meisten Obstsorten ziemlich schnell überdrüssig werde.

Gefunden habe ich diese Nudelsalat-Variante in der aktuellen „deli“-Ausgabe. Es scheint eine Abwandlung dieses Wassermelonen-Feta-Oliven-Salats zu sein, ist aber mit den Nudeln einen Tick sättigender. Auf den ersten Blick sehen die 100 g Spaghetti ein bißchen wenig aus, aber keine Angst: bei großer Hitze kann man ja auch gar nicht so viel essen und es reicht wirklich für 2 Portionen. Die Lieblingscousine probierte den Salat nach meinem Schwärmen, trotz einiger Skepsis, auch gleich aus und war ebenso begeistert. Wenn das mal kein Kompliment an den Salat ist von jemandem, der sich als Kind hauptsächlich von Salzkartoffeln mit Ketchup ernährt hat. Also, so lange es noch heiß ist, schnell machen!

Nudelsalat mit Wassermelone und Gurke

Zutaten für 2 Portionen:
100 g Spaghetti
Salz
300 g Gurke
500 g Wassermelone
1/2 rote Zwiebel
4 Zweige Minze
3 EL Limettensaft
1,5 EL Olivenöl
Pfeffer
50 g Feta (hier: Halloumi, der gebraten wurde)

(1) Die Nudeln nach Packungsanweisung in sprudelndem Salzwasser al dente kochen. Abgießen, mit kalten Wasser abschrecken.
(2) Die Gurke und Wassermelone schälen, Kerne entfernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Blätter von den Minzzweigen abzwicken und grob hacken. Die halbe rote Zwiebel in dünne Halbmonde schneiden. Alle Zutaten mit den Spaghetti zusammen in eine Schüssel geben. Den Limettensaft und Olivenöl drüber geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. 10 Minuten ziehen lassen.
(3) Zum Schluss den Feta (oder angebratenen Halloumi) drüber krümeln und

genießen!

Quelle: Zeitschrift deli 01/2013 Seite 75

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