Schlagwort-Archive: Mais

Vegetarischer Kartoffel-Mais-Chowder aus dem Slowcooker

So wirklich koche ich nur am Wochenende, also Freitag, Sonnabend und Sonntag frisch, damit ich montags, dienstags und mittwochs noch die Reste nach bzw. im Büro essen kann. Eben für die Tage vorkochen, an denen ich nach der Arbeit keine Energie mehr habe oder welche für die längeren Nachmittagsschichten aufsparen muss.

Aber manchmal bleibt auch nichts übrig vom Wochenende, weil Besuch da war und das Essen einfach so unglaublich lecker (ich stelle Euch betreffendes definitiv noch vor *g*)… An solchen Tagen hol ich mir dann was von Pizzeria unterm Büro, eine Portion Gemüse-Sushi aus dem Studenten-Rewe nebenan, das wirklich nicht schlecht ist, weil es dort frisch gemacht wird oder simpel Fertigfutter. Aber das geht ganz schön ins Geld und wird irgendwann auch langweilig…

Also kramte ich meinen kleinen Slowcooker wieder raus und suchte in den besten Slowcooker-Kochbüchern nach Rezepten, die zeitlich gut in den Arbeitstag passten, sprich, ich die Zutaten noch vor der Arbeit schnell schnippeln kann und die mittags zu meinem Feierabend fertig sind. Weil ziemlich ungemütliches Wetter angesagt war, also kalt und nass, passt so ein sämiger, amerikanischer Eintopf doch sehr gut. Der vegetarische Kartoffel-Mais-Chowder aus dem „Slowcooker für 2“ (Amazon-Link ohne Affiliate) hat auch nur wenige Zutaten, nix muss extra angebraten werden und wenn ich auf High koche, ist er auch pünktlich zum Nachhausekommen fertig.

Gesagt, getan. Die Kartoffelwürfel hab ich wirklich klein geschnitten auf ca. 0,5 cm, weil Kartoffeln im Slowcooker sehr zickig sein können und lange brauchen. Das Vorbereiten der Kartoffeln hat tatsächlich am Längsten gedauert. Den Rest der Zutaten in den Slowcooker schmeißen, anstellen und etwa 4 Stunden später ist ein wunderbar cremiger Eintopf fertig. Ich hatte noch ein bisschen frische Petersilie im Kühlschrank, die ich feingehackt unterrührte und die wunderbar passte. Ein schön einfaches Rezept, dass ich gerne öfter mache :-)

Kartoffel-Mais-Chowder aus dem Slowcooker

Zutaten für 2 größere Portionen:
300 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
125 g Mais, gefroren
40 g Mehl
1 kleine Zwiebel oder Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/4 TL Thymian, getrocknet
1/4 TL Oregano, getrocknet
500 ml Gemüsebrühe
1 deutsches Bund Petersilie
100 g Sahne
Salz, Pfeffer

Slowcooker: 1,5 l
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 3-4 Stunden HIGH oder 6-8 Stunden LOW

(1) Zuerst das Gemüse vorbereiten. Die Kartoffeln schälen und in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Mais in Keramikeinsatz geben. Mit dem Mehl bestreuen und gründlich verrühren, so dass jedes kleine Stückchen von Mehl ummantelt ist. Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und ebenfalls sehr fein würfeln. Gemeinsam mit dem Thymian, Oregano und der Gemüsebrühe zum Gemüse geben und wiederum sehr gut durchrühren. Besonders an den Kanten des Einsatzes.
(2) Deckel aufsetzen. Und 3-4 Stunden auf HIGH garen (oder 6-8 Stunden auf LOW) bis die Kartoffeln gar sind. Wie schnell oder langsam das passiert, hängt von der Größe der Kartoffelwürfel ab.
(3) Die Petersilie fein hacken.
(4) Zum Schluss die Sahne unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie unterheben. Sofort servieren.

Genießen!

Quelle: Westphal, U., Frankemölle, G. (2015): Slowcooker für 2. p 41

In Bacon gewickelter Mais vom Grill mit Salat

Steht Ihr auch so sehr auf Mais, wie ich? Das erwähnte ich ja bestimmt schon öfter. Wenn Saison ist, wie jetzt gerade, koch ich ihn mir ganz oft zum Abendbrot. Und da bin ich ganz puristisch! Er wird einfach in kochendes Wasser mit einer Prise Zucker geworfen und dann in 10-15 Minuten zart gegart. Warum Zucker fragt Ihr Euch, wo Mais an sich doch schon relativ süß ist? Aber Salz macht die Maiskörner irgendwie hart, wohingegen sie beim Zucker zart bleiben. Aber letztens sah ich beim ungarischen Lieblingsyoutubekanal wie Kinga Mais in Bacon gewickelt gegrillt hat. Und ich saß einigermaßen sabbernd vorm Tablet.

Mais war noch im Kühlschrank, Bacon und Kräuterbutter auch. Es hielt mich nichts mehr auf! Und OH! MEIN! GOTT! ist das Zeug geil! Großartigst! Werde ich jetzt öfter so machen :-D Und empfehle es Euch auch dringend! Wenn Ihr keine Lust habt, Kräuterbutter selbst zu klöppeln, geht auch gekaufte, aber mit selbstgemachter ist schon besser :-)

So und jetzt ab mit Euch Mais und Bacon besorgen und fix in die Küche! Hopp, hopp!

Gegrillter in Bacon gewickelter Mais

Zutaten für 2 Portionen:
1 großer Maiskolben
Prise Zucker
2 EL Kräuterbutter
6 Scheiben Bacon

(1) Als erstes den Mais kochen. Dafür einen Topf mit Wasser und der Prise Zucker zum Kochen bringen. Den Mais in der Mitte durchbrechen und in das kochende Wasser geben. Ab dem Zeitpunkt, wo das Wasser wieder kocht, 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen. Je jünger und frischer der Mais, desto weniger Zeit benötigt er. Der Mais aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen.
(2) Entweder habt ihr einen Grill fertig gemacht oder heizt jetzt eine Grillpfanne auf mittelhoher Hitze vor.
(3) Je 3 Scheiben Bacon etwas überlappend auf einem Brettchen auslegen. Den Mais mit der Kräuterbutter einschmieren. Die Maisstücke in den Bacon wickeln.
(4) Den Bacon-Mais mit der Nahtseite nach unten in die Grillpfanne oder auf den Grill legen. Wenn die Seite auf der Hitze schön braun und knusprig ist, ein Stückchen weiter wenden. Insgesamt dauert es 15-20 Minuten.

Es passt zu einem frischen bunten Salat oder als Grillbeilage.

Genießen!

Quelle: nach Street KitchenBaconbe tekert grillezett kuorica

Partyperfekter Käsesalat

Das Jahr ist ja schon ein paar Tage alt, ich weiß, aber ich wünsche Euch trotzdem ein frohes und vor allem gesundes Neues! Ich bin wieder im Alltag angekommen, der Schub ist schon fast vergessen, der Arm zickt auch nur noch selten rum und funktioniert eigentlich wieder einwandfrei. Es kann also weiter gehen hier :-)

Und deswegen möchte ich Euch noch vorstellen, was wir Silvester gegessen haben. Ein Festivitäten-Klassiker bei uns in der Familie ist Käsesalat, dessen Rezept wir von Gartenfreunden der Eltern haben. Eigentlich sind die Zutaten ganz einfach: Käse, Mais, Gewürzgurke, Porree, Paprika und seltsames Fertigdressing. Das wollte ich vermeiden, also schwupps ganz einfaches Dressing selbst angerührt und es schmeckte noch besser als sonst. Allerdings hat der Salat einen Haken: es muss viel geschnippelt werden, weil alles auf Größe eines Maiskorns geschnitten werden muss. Das ist tatsächlich essentiell, weil so alle Zutaten die gleich Größe haben und sich so das perfekte Mundgefühl beim Essen einstellt. Es ist schon irgendwie unangenehm hierbei, wenn man z.B. nur drei Käsewürfel und ein Paprikastück auf der Gabel hat. Nein, man will möglichst alle Zutaten auf einmal schmecken :-)

Aber wirklich so köstlich der Salat und bisher immer ein Renner unter den Gästen! Probiert es ruhig aus, auch wenn es ein bisschen Arbeit bedeutet.

Käsesalat

Zutaten für 6 Portionen:
1 Dose Mais
500 g mittelalter Gouda
1 rote Paprikaschote
3-5 Gewürzgurken
1/2 Stange Porree
1/2 Bund Petersilie

Dressing:
3 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
Prise Zucker
5-6 EL neutrales Öl

(1) Alle Zutaten für den Salat vorbereiten. Den Mais abgießen und in eine Schüssel geben. Den Käse, Paprika und Gewürzgurken in Maiskorngroße Stückchen schneiden. Das dauert. Ich weiß. Ist aber sehr wichtig, weil sonst der Salat nicht wirklich schmeckt, es muss alles homogen sein. Die Porreestange längs dritteln und in dünne Scheiben schneiden. Alles zum Mais in die Schüssel geben. Die Petersilie fein hacken und unterrühren.
(2) Für das Dressing zuerst den Essig mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker gut verrühren. Dann unter Rühren das Öl zugießen und so lange Rühren bis ein etwas cremiges Dressing entstanden ist.
(3) Über den Salat gießen, gut unterrühren. Abgedeckt und kühl mindestens 1 Stunde ziehen lassen, damit sich die Aromen gut verbinden.

Genießen!

Und was gab es noch auf unserem kleinen Familienbuffet?

Natürlich Russische Eier! Wenn man schon so ein fancy Gefüllte-Eier-Geschirrteil hat, muss es auch benutzt werden:

Die Eier bereitet Frau Mama immer aus dem Handgelenk und ohne festes Rezept zu, aber hier findet ihr eine Variante dafür. Außerdem noch den heißgeliebten Heringssalat, einen Nudelsalat „Alte Schule“ und von Herrn Papa liebevoll ausgebackene, zarte Schnitzelchen. Ein schönes Silvester-Abendessen, gut vorzubereiten und lecker!

Was habt ihr so zum Jahreswechsel gemacht? Wilde Party oder ruhig zu Hause?

Würziger Hähnchensalat mit Ananas und Mais

Manchmal muss es schnell gehen, lange auf Arbeit gewesen, dringend noch einkaufen und die ganze Mischpoke komplett ausgehungert. Dann kaufen die Eltern schon mal ein Grillhähnchen vom Wagen. Letztens war es doch etwas viel, ich schaffe auch nur viertel Hähnchen, da bleibt dann immer was übrig. Aber wäre ja schade, den Rest wegzuschmeißen. Also hab ich flugs am nächsten Abend einen schnellen, würzigen Salat mit den Zutaten aus dem Kühlschrank gebastelt. Mir schwebten leicht süße Aromen vor, die aber auch noch ein würziges Gegenstück brauchten. Zum Glück fand sich Ananas und Mais im Vorratsschrank und im Kühlschrank ein frisches Stück Ingwer. Daraus lässt sich doch was basteln. Schnell mit Frau Mamas Hilfe die Zutaten vorbereitet. Die Sauce brauchte etwas Finetuning und musste tragischerweise öfter gekostet werden ;-) Noch etwas durchziehen lassen und fertig war der wirklich leckere Salat.

Ich kann nur sagen, geneigte Leserschaft traut Euch was! Überlegt welche Zutaten zu den vorhandenen passen würden, nach welcher Geschmacksrichtung Euch ist. Eher süß-mild oder würzig-indisch oder mediterran oder orientalisch? Habt Mut! Wenn man die einzelnen Grundzutaten schon mag, kann die Mischung (meist) nicht katastrophal schmecken :-) Und wenn es mal doch nicht perfekt sein sollte (Was ist schon perfekt beim ersten Mal?), dann einfach nochmal basteln und optimieren. Das macht wirklich Spaß!

Würziger Hähnchensalat

Zutaten für 4 Portionen:
1/2 Grillhähnchen (Brust und Keule)
1 Frühlingszwiebel
1/4 Dose Mais
1/2 rote Paprikaschote
2 Scheiben Ananas aus der Dose

Für das Dressing:
150 g Joghurt
1 EL Ananassaft
1 TL scharfer Senf
1 TL frisch geriebener Ingwer
Salz, Pfeffer
1 TL Paprikapulver edelsüß

(1) Das Hähnchen auseinanderpflücken. Knochen und Haut entfernen, das Fleisch in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden. Die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden. Den Mais abtropfen lassen. Die Paprika in kleinere Würfel schneiden. Die Ananas ebenfalls in Stücke schneiden. Alles in eine Schüssel geben.
(2) Das Dressing zubereiten. Dafür Den Joghurt mit dem Ananassaft, Senf und dem frisch geriebenen Ingwer vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver pikant abschmecken. Gut mit den Salatzutaten vermischen und etwa 30 Minuten durchziehen lassen.

Mit frischem Brot serviert

genießen!

Quelle: eigenes Rezept durch die akute Kühlschranklage

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: