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Dubaier Ofen-Aubergine mit Couscoussalat – Dubaii padlizsán a sütőből kuszkusz salátával

27 Mär

Also ja, es ist wohl jetzt auch kalendarisch Frühling, allein er lässt noch ein wenig auf sich warten. So schneeregnete es hier in der Mitte Deutschlands doch tatsächlich noch. Und bei maximal 7°C Außentemperatur mag ich auch noch nicht so richtig die Balkonsaison einläuten, auch wenn die mehrjährigen Kräuter schon aus ihrem Winterquartier befreit wurden:

Und manchmal brauche ich einfach ein wenig Sommer auf dem Teller! Auf das neue Buch “Reisehunger” von Nicole Stich wurde ich durch Frau Kaltmamsell aufmerksam gemacht, die schon im Februar diese Auberginen machte und mich sofort mit tropfendem Zahn vor dem Bildschirm sitzen ließen. Und da ich Frau Stichs Art zu schreiben und ihre Rezepte sehr zu schätzen weiß, wurde das Buch spontan käuflich erworben. Eine genauere Besprechung des Buches wird es auch noch geben, wenn ich noch mehr Rezepte nachgekocht habe. Und darauf kann sich die geneigte Leserschaft verlassen!

Na, jedenfalls sollten es diese Auberginen sein. Zuerst dachte ich, wahnsinnig aufwendig, nachdem ich die Zutaten sah. Aber nee, eigentlich gar nicht! Auberginen halbieren, einritzen, würzen, in Ofen, umdrehen, kurz nachwürzen, mit Joghurt bestreichen, fertig. Nix wovor man Angst haben müsste. Und das ist sooo gut, wenn es fertig ist! Ich glaube ja, dass viele Leute, die von sich sagen, Auberginen nicht zu mögen, haben sie einfach noch nicht lange genug gegart gegessen. Wenn man dies nämlich nicht tut, bekommen sie leicht eine gummiartige Konsistenz und das ist echt seltsam. Nicht so hier, das Fleisch der Aubergine wird wunderbar cremig. Die Würzung ist großartig: süßlich, nussig, scharf, perfekt mit der minzigen Frische des Joghurts! Ich liebeliebeliebe es einfach! Wird es definitiv öfter geben! Auch wunderbar für ein schönes Abendessen an einem lauen Sommerabend auf dem Balkon.

Nun sollte es für mich nicht nur ein Snack sein, sondern vollwertige Mahlzeit, also noch schnell einen bunten Couscous-Salat dazu gezaubert, der für sich genommen sogar vegan wäre (Wer darauf achten mag). Und zusammen war die Kombination wirklich großartig! Ach, was freue ich mich auf den Sommer und die neuerliche Vielfalt an Gemüsen :-)

Dubaier Ofen-Auberginen

Für 2 Personen als Snack:
2 große Auberginen
2-3 EL Olivenöl
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
großzügige Prise Chiliflocken (Pul Biber)
Salz
Pfeffer
2 EL Honig
1,5 EL weißer Sesam
1 Zitrone

Für die Sauce:
1/2 Bund Minze, feingehackt
oder
2 TL getrocknete Minze
200 g Naturjoghurt
Salz

(1) Den Ofen auf 220 !C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ich habe die Auberginen einfach in meiner großen ungarischen Auflaufform gemacht.
(2) Die Auberginen waschen, trocknen und der Länge nach halbieren. Das Fruchtfleisch der Hälften mehrmals bis zur Schale ein, aber nicht durchschneiden, so dass ein Gittermuster entsteht (siehe Bild unten). Großzügig mit Olivenöl einpinseln, mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel bestreuen. Auberginen mit den Schnittflächen nach unten auf das Backblech legen.  In den Ofen schieben (Mitte) und ca. 20 Minute backen.
(3) Zwischenzeitlich die Joghurtsauce zubereiten. Dafür den Joghurt mit der Minze verrühren und mit Salz abschmecken. Abgedeckt bei Zimmertemperatur durchziehen lassen bis die Auberginen fertig sind.
(4) Nach Ablauf der Zeit das Blech aus dem Ofen holen, die Auberginen umdrehen. Mit dem Honig beträufeln und dem Sesam bestreuen. Nochmals für 15-20 Minuten mit den Schnittflächen nach oben in den Ofen geben. Die Auberginen sollten etwas zusammengeschrumpelt sein, die Schnittfläche appetitlich braun und das Fleisch komplett durchgegart. Ansonsten noch ein paar Minuten weiter garen.
(5) Die fertigen Auberginen mit etwas Zitrone beträufeln und der Joghurt-Minz-Sauce bestreichen.

Das Fleisch der Aubergine ist jetzt so weich, dass es sich wunderbar löffeln lässt.

Genießen!

Quelle: Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer Verlag. München. p188

Einfachster Couscous-Salat

Zutaten für 4-6 Portionen:
125 g Couscous
Salz
1/2 Gurke
1/2 Paprikaschote
2 Frühlingszwiebeln
3-4 Tomaten
Pfeffer
1/2 Zitrone, Saft
2 EL Olivenöl
1/2 Bund Petersilie

(1) Den Couscous in eine Schüssel geben, wo der gesamte Salat dann Platz hat. Etwas salzen. Mit genau demselben Volumen an kochendem Wasser übergießen, wie der Couscous in einer Tasse einnimmt. Die Schüssel abdecken und quellen lassen.
(2) Während der Couscous quillt, das Gemüse schneiden. Die Gurke, je nach Wunsch schälen oder nicht, in mittelkleine Würfel schneiden, ebenso die Tomaten und Paprika. Von den beiden Frühlingszwiebeln die Enden abschneiden und dann in feine Ringe schneiden. Die Petersilie fein hacken. Alles zum Couscous geben. Gut durchrühren.
(3) Mit Salz, Pfeffer, dem Zitronensaft und Olivenöl abschmecken. Etwas durchziehen lassen.

Genießen!

*********************** Magyar ***********************

Sokan nem szeretik a padlizsánt. Gondolom azért mert sohase rendesen főztek. A padlizsánhúsnak nagyon puha kell lennie, akkor a leg finomabb! És sokan nem adnak neki elég időt. Pedig olyan jó és egészséges lehet. Ez a recept egy olyan amivel a legszkeptikusabb embert lehet váltotatni padlizsán rajongóra. Probáljátok ki, igazán nagyon jó és egyszerűen csinálni!

Dubaii padlizsán sütőből

Hozzávalók 2 főre imbiszre:
2 padlizsán
olíva olaj
só, bors
1 kk őrölt római kömény
csipet chili pehely
2 ek méz
1,5 ek szezám
1 citrom

A joghurtszószhoz:
1/2 csokor menta, finomra vágva
vagy 2 tk száritott menta
200 g natúr joghurt

(1) A sütőt előmelegítünk 220°C-ra. Sütőpapírral teregetünk egy tepsire.
(2) A padlizsánt hosszuban felezünk. A feleket be- de nem átvágjuk hogy rácsmintát lehet látni (nézzetek meg a képet). Nagyvonalúan bekennünk olíva olajjal és rá szórunk a sót, bors, romai köményt és chili pehélyel. Forditva tesszünk a tepsire és sütünk a közepén kb. 20 percig.
(3) Közben a joghurtszószt csinálunk. A joghurtot a mentával össze keverünk és ízlésszerint sózunk. Félre teszünk.
(4) A padlizsános tepsi ki hozunk a sütőből és fordítunk. Rá csöpögtetünk a mézet és szórunk a szezámmagok. Vissza teszünk még 15-20 percig a sütőbe. A padlizsánhúsnak most nagyon puha kell lennie.
(5) A végen ízletisünk citromlével és rá kennünk a mentás joghurt.

Ki kanállal nagyon jó lehet enni.

Jó étvágyatok!

Forrás: Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer Verlag. München. p188

Egyszerű kuszkusz saláta

Hozzávalók 4-6 adagra:
125 g kuszkusz

1/2 kígyóuborka
1/2 sárga kaliforniai paprika
2 szál újhagyma
3-4 paradicsomok
bors
1/2 citrom, lé
3 ek olíva olaj
1/2 csokor petrezselyem

(1) A kuszkusz és egy csipet sót egy tálban teszünk a miben az egész salátának van hely. Annyi forró vizet öntünk rá mint a kuszkusz egy pohárban helyet elvisz.  Lefedezünk és hagyunk állni.
(2) Közben elöre készitünk a zöldségek. Az uborka, paradicsom és paprikát kisebb közepes kockára vágunk. Az újhagymát vékony szeletekre. Mindent a kuszkuszhoz teszünk. Sózunk és borsózunk. Együtt az olíva olajjal és citromlével összekeverünk. A végén a petrezselymet finomra vágunk és alá keverünk. Egy kis időt hagyunk állni.

Jó étvágyatok!

Erfrischende Hähnchenbrust mit Pfannen-Hummus

30 Sep

Eigentlich brauchen wir alle doch schnelle Gerichte, die innerhalb von 30 Minuten fertig sind, oder? Sei es, dass wir arbeitsbedingt erst spät nach Hause kommen oder alles so hektisch ist im Alltag, dass nicht wirklich viel Zeit zum Kochen bleibt. Dafür ist dieses orientalisch angehauchte Gericht perfekt. Man kann Aggressionen abbauen, weil die Hähnchenbrustfilets mit Hilfe des Nudelholzes platt gemacht werden:

Das hat zwei Vorteile: zum einen werden die Aromen der Minze und der Zitronenschale dadurch schön ins Fleisch einmassiert, andererseits werden die Filets schön gleichmäßig dick und sind dementsprechend auch fixer überall gleichzeitig gar. Und schwupps, hat man schick gebräuntes, zartes, würziges Fleisch. Und in der selben Pfanne kann dann das schnelle Pfannen-Hummus gemacht werden. Dafür ist es praktisch, wenn man so ‘ne Dose Kichererbsen im Vorrat hat (die ohne seltsame Zusätze). Die Kichererbsen werden nur erhitzt, würzig abgeschmeckt, etwas zermanscht und fertig ist ein wunderbares Gericht. Auch wenn die Menge an Kichererbsen zunächst wirklich wenig aussieht, keine Sorge, es reicht tatsächlich für 2 Portionen. Noch schönes frisches Brot und ein kleiner Salat dazu. Perfekt!

Erfrischende Hähnchenbrust mit Pfannen-Hummus

Zutaten für 2 Portionen:
2 Hähnchenbrüste
1/2 Bio-Zitrone, Schale und Saft
4 Zweige Minze
Salz, Pfeffer
Olivenöl
1 kleine Dose Kichererbsen
1 1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL geräuchertes Paprikapulver
eventuell einige TL Joghurt

(1) Die Hähnchenbrüste waschen und trocknen. Die Minzblättchen abstreifen und fein hacken. Die Zitronenschale fein abreiben. Die Hähnchenbrustfilets auf einen Bogen Backpapier/Pergamentpapier legen, die Minze und Zitronenschale bestreuen, salzen und pfeffern. Einen zweiten Bogen Papier drüberlegen und mit einem Nudelholz auf das Fleisch schlagen, damit sie gleichmäßig dünn werden. So braten sie in der Pfanne schneller und gleichmäßiger durch und die Aromen werden so gleich ins Fleisch einmassiert.
(2) In einer großen Pfanne einen Schluck Olivenöl mit mittelhoher Hitze erwärmen. Die platten Hähnchenbrustfilets einlegen und von beiden Seiten braten bis sie braun sind und das Fleisch gar. Raus nehmen und kurz zur Seite stellen.
(3) Aus der Dose mit den Kichererbsen die Flüssigkeit abgießen und die Kichererbsen noch in die heiße Pfanne geben. Kreuzkümmel, Paprikapulver, Salz und Pfeffer zugeben. Die halbe Zitrone über den Kichererbsen ausdrücken. Erhitzen und gut durchrühren. Dann mit einer Gabel zermusen. Wenn das Pfannen-Hummus zu fest sein sollte, einfach mit ein wenig Joghurt bis zur gewünschten Konsistenz verlängern.

Zusammen mit den Hähnchenbrustfilets und vielleicht frischem Fladenbrot und einem Salat servieren.

Genießen!

Quelle: Donal SkehanLemon and mint griddled chicken with spiced chickpeas and flatbread

Und wer eine Videoanleitung vom schnuckeligen Donal möchte, hier.

Zucchini-Feta-Fritters nach Nigella Lawson

11 Aug

Sommerzeit = Zucchinizeit! Und wer Zucchinipflanzen im Garten hat, weiß irgendwann nicht mehr wohin damit. Was könnte man noch kochen? Wo kann ich sie noch verstecken? Kann ich sie irgendwie haltbar machen?

Jetzt hab ich keine Zucchinipflanze in greifbarer Nähe – die nächste mir persönlich bekannte, steht knapp 500 km entfernt im elterlichen Schrebergarten – aber esse das Zeug einfach unglaublich gern! Und beim türkischen Supermarkt umme Ecke gibt es immer welche :-) Eine schöne Sache, die man mit den Dingern anstellen kann, sind Zucchini-Puffer. Davon hab ich schon zwei Versionen gemacht (siehe unten), aber eine dritte Variante schadet ja nie. Also schnell auf den Seiten der üblichen Verdächtigen geguckt und mich für Nigella Lawsons Version mit Minze und Feta entschieden. Dafür werden die Zucchiniraspel unter einen ziemlich festen Teig aus Mehl, Ei, Feta und Gewürzen gerührt. Als ich am Teigzusammenrühren war, war ich wirklich skeptisch: Das soll eine homogene, ausbackbare Masse ergeben? Aber doch ja, ein wenig weiterrühren und es wird schon! Allerdings sollte sich wirklich an die Anweisung mit dem Teelöffel gehalten werden. Wirklich nur kleine Mengen Teig ausbraten. So kann der Platz in der Pfanne optimal ausgenutzt werden und die kleinen Fritters sind schneller durch. Bei größeren Mengen, mit einem Esslöffel reingegeben, dauert es wirklich zu lang.

Und lecker sind die Dinger. Schon kräuterlich, etwas salzig durch die Fetabröckchen und schön saftig! Wirklich toll! Passen wunderbar zu einem Picknick, weil sie auch gut bei Zimmertemperatur gegessen werden können. Bei mir gab’s einen Tomatensalat dazu und das kleine Essensglück war perfekt.

Zucchini-Feta-Fritters

Für 4 ordentliche Portionen:
4 mittlere Zucchini (etwa 750g )
6 Frühlingszwiebeln
250 g Feta
1 kleines Bund Petersilie
1 kleine Bund frische Minze
1 EL getrocknete Minze
1 TL Paprikapulver
140 g Mehl
Salz, Pfeffer
3 Eier
Olivenöl zum Ausbraten

(1) Die Zucchini waschen, trocknen, Enden abschneiden und so wie sie sind entweder per Hand oder mit der Küchenmaschine grob raspeln. Die Raspeln auf einem Küchentuch ausbreiten, damit überschüssige Flüssigkeit aufgesogen werden kann.
(2) Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und fein hacken. Die Minze und Petersilie waschen, trocken tupfen und hacken. Alles zusammen mit der getrockneten Minze und dem Paprikapulver in eine Schüssel geben.  Das Mehl hinzufügen und gut mit Salz und Pfeffer würzen. Nach und nach das Ei unterrühren. Da muss ein wenig gerührt werden bis der Teig homogener wird. Dann die Zucchiniraspeln unterrühren. Auch das dauert ein bißchen bis da eine schöne Masse entsteht. Vielleicht so 10 Minuten rühren.
(3) Ein paar Esslöffel Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Fritters müssen nicht schwimmen, aber der Boden der Pfanne darf schon bedeckt sein. Mit einem Teelöffel etwas Teig in die Pfanne geben und mit dem Löffelrücken glatt streichen. Von beiden Seiten braten bis sie goldbraun sind, das dauert etwa 2-5 Minuten, je nachdem wie der Herd funktioniert. Die fertigen Fritters auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Noch warm oder bei Zimmertemperatur servieren und

genießen!

Dazu passt gut Säure, entweder ein frischer Salat (Tomate, Blattsalate, Gurke) mit Essig oder einfach ein wenig frischen Limettensaft über die Püfferchen träufeln.

Quelle: Nigella LawsonCourgette Fritters

Möchte die geneigte Leserschaft andere Puffer aus Zucchini austesten? Hier bitte schön:

Minz-Zitronen-Sirup

23 Jun

Jahaa, die Sirupproduktion geht weiter. Offensichtlich ist der Sommer die perfekte Zeit dafür. Wobei ich diesen Sirup auch gut im Winter hinkriegen würde, der türkische Supermarkt umme Ecke hat immer Monsterbunde Minze im Angebot, das ist soo großartig! Und die ist auch so richtig fies aromatisch! Ich liebe es! Und weil Minze und Zitrone wirklich unglaublich gute Freunde sind, wusste ich gleich beim ersten Durchblättern von Yvette van Bovens “Home made – Sommer“, dass ich der Sirup dringend gemacht werden muss! Und andere Rezepte natürlich auch!

Er war auch ganz schnell gemacht: die wenigen Zutaten in einen größeren Topf schmeißen (rohe Minze nimmt echt viel Platz weg), aufkochen, kurz kochen lassen, dann ‘ne Stunde ziehen lassen, währenddessen die Flaschen vorbereiten, abfüllen und glücklich werden! Ich werde den tollen Sirup wieder nur mit Wasser zusammen genießen, aber kann es mir auch für Cocktails/Longdrinks/etc. vorstellen oder ein Schlückchen im Sekt? Es lohnt sich die ein oder andere Flasche davon anzusetzen, ehrlich!

Minz-Zitronen-Sirup

Zutaten für knapp 1 Liter:
400 g Zucker
2 Bio-Zitronen in Scheiben geschnitten
1 großes Bund Minze (etwa 100 g), gewaschen und verlesen
600 ml Wasser

(1) Alle Zutaten in einen größeren Topf (hier Fassungsvermögen 3 l) geben. Aufkochen und 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Vom Herd nehmen und ca. 1 Stunden ziehen lassen.
(2) Währenddessen den Ofen auf 120 °C vorheizen und die Flaschen und Deckel gut auswaschen, mit heißem Wasser ausspülen. Die Flaschen ca. 10 Minuten im Herd trocknen lassen, die Deckel mit einem neuen Geschirrhandtuch gut abtrocknen.
(3) Den durchgezogenen Sirup durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen, gut ausdrücken mit einem Löffel, damit jeder Tropfen Sirup in die Flasche kommt. Nochmals aufkochen lassen und dann heiß in die heißen Flaschen aus dem Ofen füllen. Ein Trichter leistet gute Dienste dabei. Die Flaschen mit dem Deckel verschließen, für 10 Minuten auf den Kopf stellen, dann zugedeckt mit einer Decke (oder mehrere Handtücher) langsam abkühlen lassen. Irgendwann sollte es *klick* machen und es hat sich ein Vakkum in den Flaschen gebildet.

Für Cocktails, zu Joghurt, in Quark oder einfach wie ich in kaltes Wasser rühren und die Erfrischung

genießen!

Quelle: Boven, Y. van (2012): Home made – Sommer. Dumont. Seite 79

Geburtstagssause die III. – Kleinigkeiten zum Wegschnabulieren

26 Feb

Das Phänomen ist doch allgemein bekannt: Eigentlich sind alle schon satt, aber so Kleinigkeiten passen immer noch :-) Also wurden ein paar Kleinigkeiten gezaubert, die wirklich köstlich waren, schnell zuzubereiten sind und sich wirklich gut mit den Fingern essen lassen.

Als erstes möchte ich Euch diese kleinen Blätterteigschnecken gefüllt mit Spinat und Feta vorstellen. Die Idee ist von Christina und wurde in meiner Küche umgesetzt von meiner lieben Schulfreundin S. Und die Dinger sind echt der Hammer, selbst die doppelte Menge in kleinen Schneckchen gebastelt, waren morgens 5 Uhr weg :-) Wirklich wichtig ist, dass man den Blätterteig mit einem wirklich scharfen Messer schneidet, sonst quetscht man ihn nur und er geht nicht mehr so schön auf im Ofen. Ein idealer Snack!

Spinat-Feta-Blätterteigschnecken

Zutaten für ca. 40 Mini-Schnecken:
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
400 g TK-Blattspinat
400 g Feta
4 Eier
Salz, Pfeffer
2-3 EL Milch

(1) Den Ofen auf 200°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
(2) Zuerst die Füllung machen. Dafür den Spinat auftauen lassen und gut ausdrücken. Den Feta hinzukrümeln, gut salzen und pfeffern. Zwei Eier hinein geben und alles gut miteinander vermischen. Die beiden restlichen Eier trennen und die Eigelb mit der Milch verschlagen.
(3) Eine Rolle Blätterteig entrollen und von der langen Seite her (also längs) einmal halbieren. Von den beiden schmalen Blätterteigstücke die unteren zwei Drittel mit der Spinat-Feta-Mischung belegen. Vorsichtig aufrollen und die Naht gut fest drücken. Die Rollen mit der Eigelb-Milch-Mischung bepinseln und mit einem wirklich, richtig scharfen Messer in 1,5 cm breite Stücke schneiden. Diese vorsichtig mit der Schnittseite nach unten (also die Spinat-Feta-Füllung guckt nach oben) mit 2-3 cm Abstand auf die Backbleche verteilen.
(4) In den Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen.  Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Genießen!

Quelle: New Kitch on the BlogSpinat-Feta-Schnecken

Als zweiten neuen Snack kam noch spontan ein persischen Kräuter-Omelett dazu, dass ich beim 8. Hamburg kocht-Treffen bei Heidi kennenlernte und mich spontan darin verliebte. Gott, ist das gut! Diese vielen Kräuter, traumhaft! Es ist ein bißchen Arbeit die ganzen Kräuter zu zupfen und dann zu hacken, aber es lohnt sich wirklich! Zum Glück konnten Schuldfreundin S. und ich uns die Arbeit teilen, so dass jede das machen konnte, was ihr noch am meisten Spaß macht dabei. Ich zupfte geduldig die Kräuterblättchen von den Stengeln und S. zerhackte sie mit viel Liebe fein (kann die Arbeit immer noch nicht leiden!). Kann mir auch gut vorstellen dieses Omelett für mich selbst mal abends zu machen mit entsprechend weniger Kräutern und gröber gehackt. Die Mischung der Kräuter ist auch super: viel Petersilie, ein bißchen Koriander, etwas zwiebeliger Schnittlauch und Minze für den frischen Geschmack. Eigentlich sollten noch Kurkuma, Walnüsse und Berberitzen rein, hab ich aber drauf verzichtet, war auch so sehr sehr lecker! Wer Kräuter mag und das Prinzip einer italienischen Firttata oder spanischen Tortilla mag, wird die Dinger lieben.

Kuku sabzi – Persisches Kräuter-Omelett

Zutaten für 1 große Pfanne oder 6 Personen als Vorspeise:
2 türkische Bund Petersilie oder 4 deutsche Bunde
1 Bund Dill
1/2 Bund Koriander
1/2 türkisches Bund Minze oder 1 ganzes deutsches
1 Bund Schnittlauch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe (hier: konfiert)
5 Eier
1 EL Mehl
1 TL Backpulver
Salz, Pfeffer
ordentlich Öl

(1) Zuerst die Kräuter vorbereiten. Dazu von allen Kräuter die Blätter abzupfen, Stengel sind hier nicht willkommen, und in eine Salatschleuder geben. Waschen und gut schleudern. Die Kräuter portionsweise mittelfein hacken und in eine Schüssel geben.
(2) Die Zwiebel und Knoblauch pellen, fein würfeln und in etwas Öl in der Pfanne andünsten bis sie weich sind. Zu den Kräutern geben. Das Mehl und Backpulver zu den Kräutern in die Schüssel geben, gut salzen und pfeffern. Die Eier darüber schlagen und alles gut verrühren zu einer geschmeidigen Masse.
(3) Einen ordentlichen Schluck Öl (sollte gut den Boden der Pfanne bedecken) in der Pfanne heiß werden lassen. Dann die Kräuter-Ei-Masse hinein geben und glatt streichen. Bei mittlerer bis kleinerer hitze langsam stocken lassen. Das dauert ein Weilchen. Nur Geduld! Wenn auch die Oberfläche fest geworden ist, einen großen Teller oder Tablett auf das Omelett legen, umdrehen und dann die noch ungebackene Seite vorsichtig wieder in die Pfanne gleiten lassen. Noch einige Minuten weiterbraten bis es fest ist.
(4) Wieder auf einen Teller stürzen und in 6-8 Tortenstücke schneiden.

Genießen!

Quelle: abgewandelt nach Heidis Rezeptheftchen zum Persischen Kochen

Und weil ich meine Pappenheimer hier aus Kassel kenne und sie erstaunlicherweise die Auberginenröllchen wirklich richtig gerne mögen, habe ich für sie noch die dreifache Menge nach dem altbewährten Rezept gebastelt, dieses Mal aber wirklich mit Thymian, was doch ‘nen Tick besser schmeckt als mit Oregano. Hach, die waren aber auch wirklich gut!

Geburtstagssause die II. – Dips zum Reinknien

25 Feb

Ich finde zu einem ordentlichen Partybuffet gehören Dips, vielleicht auch nur deswegen, weil ich die Dinger einfach sehr gerne mag *g* Und dem Geburtstagskind muss es ja schmecken :-)

Hier auf meinem mordsschicken Fensterbrett *seufz* die vier Dips, die wir (mit Fräulein K. zusammen) gezaubert haben:

  • ganz hinten in dunklem pink: Rote Bete-Walnuss-Hummus
  • daneben in orange: Pikante Möhrencreme mit Oliven und Frühlingszwiebeln
  • Joghurt mit Gurke, getrockneten Aprikosen und Minze
  • ganz vorne: Moutabal – libanesische Auberginencreme

Die Möhrencreme und der Joghurt-Dip kamen am Besten an, das Moutabal ist leider etwas untergegangen. Es schmeckt sehr leicht und fruchtig, besticht mit einem farbenfrohen beige, aber zu frischem Fladenbrot wirklich hervorragend! Das Rezept ist aus dem wunderbaren Buch “Tender Vol. 1” von meinem zweiten Kochbuch-Helden Nigel Slater. Großartiges Buch! Ich liebe es! Anbautipps, Küchentricks, Würzzempfehlungen und viiiele Rezepte zu allen möglichen Gemüsesorten, von Aubergine über Grünkohl, Mangold, Lauch bis Zucchini. Ein Traum! Und weil es das erste Rezept aus dem Buch ist, dass ich kochte und das obwohl ich es schon fast ein Jahr besitze, spielen wir mit bei FoodfreaksDKduW“-Event! Und für Euch das Rezept:

Moutabal – Libanesische Auberginencreme

Zutaten für 2 Personen als leichter Mittagssnack:
2 große Auberginen
Saft 1 Zitronen
2 Knoblauchzehen, zerdrückt (hier: konfierter Knoblauch)
2 EL Tahinipaste (Sesambrei)
3 EL Olivenöl

(1) Den Ofen auf 200°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
(2) Die Auberginen ganz lassen und mit einem scharfen Messer ein paar mal einstechen, damit sie im Ofen nicht explodieren. Auf dem Backblech in den Ofen schieben und 40-50 Minuten backen bis die Haut ganz schwarz ist und die Aubergine sehr weich ist.
(3) Aus dem Ofen holen und soweit abkühlen lassen bis man sie einigermaßen anfassen kann. Die Haut abzuppeln und das Auberginenfleisch mit einer Gabel zermusen. Mit dem Knoblauch, Zitronensaft, Tahini und Olivenöl vermischen und abschmecken.

Am Besten noch lauwarm mit frischem Fladenbrot vom Türken des Vertrauens genießen!

Quelle: Slater, Nigel (2009): Tender Volume I – A cook and his vegetable patch. Fourth Estate London. p 50

Und weil, wie erwähnt, so viele den Joghurtdip mochten, hier nochmal das Rezept, obwohl es schon öfter im Blog aufgetaucht ist. Wegen meiner brauch ich gar nicht mehr zum Abendessen als diesen Dip und frisches Weißbrot (von welcher Nation auch immer gebacken):

Joghurtdip mit Gurke, Minze und Aprikose

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Joghurt, 10%ig
1 Gurke
Salz, Pfeffer
1 handvoll getrocknete Aprikosen/Pflaumen
ca. 10 Minzblättchen

(1) Die Gurke geschält oder ungeschält grob oder fein raspeln, je nach Vorliebe. Etwas salzen, in ein Sieb geben und ca. 30 Minuten Wasser ziehen lassen, macht die Gurkenraspel schön knackig. Die Gurkenraspel gut ausdrücken. Die Aprikosen oder Pflaumen in klitzekleine Würfel schneiden. Die Minzblätter fein hacken.
(2) Den Joghurt in eine Schüssel geben mit den vorbereiteten Zutaten verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Weilchen im Kühlschrank durchziehen lassen.

Genießen!

Passt auch wunderbar beim Grillen im Sommer!

Würziger Erbsenmansch

7 Feb

Ein Quell unerschöpflicher Essensideen ist die von mir hoch geschätzte Frau Kochschlampe. Wenn ich selbst ideenlos bin, sie hat immer ein Rezept mit von mir in dem Moment begehrten Zutaten parat, das ist unheimlich. Natürlich sind die Rezepte alle vegetarisch, aber das stört ja niemanden weiter, oder? Jedenfalls war mir an einem kalten Abend noch nach etwas warmem in Bauch, war aber auch schon gefühlt länger nicht mehr einkaufen. Aber TK-Erbsen waren da und dafür hatte Frau Kochschlampe eben diesen würzigen Erbsenmansch parat. Interessanterweise wird er mit Honig abgeschmeckt und ganz vielen Kräutern. Die Petersilie lungert eingefroren in meinem Tiefkühler rum und die letzten Reste des auf dem Balkon eingefrorenen Thymian und Minze hab ich, mit Taschenlampe bewaffnet, aus den Töpfen geerntet. War leider nicht soviel wie gewünscht, aber besser als gar nichts :-) Und ich sag Euch, ein großartiges schnelles Essen. Sehr würzig und frisch und perfekt zum Dippen mit wirklich frischen Brot (Baguette, Fladenbrot) geeignet, weswegen es bei Heikes “Tunken”-Event im Kochtopf mitspielen darf. Ja, es mag sich wirklich ungewöhnlich anhören, aber probiert es aus. Wie man auf dem Photo sieht, schmeckt es auch hervorragend zu kleinen, dicken Nudeln! Sehr vielseitig einsetzbar, dieser

Würzige Erbsenmansch

Zutaten für 2-3 Portionen:
500 g TK-Erbsen
1-2 EL Butter
125 ml Brühe
Salz
1 EL Honig
2 EL Petersilie, gehackt (gerne auch mit 1 EL Kerbel)
1 mittlere gehackte Zwiebel
Minze und Thymian, gehackt (Menge nach Geschmack)
1 Eigelb
5 EL saure Sahne/Schmand

(1) Butter in einem mittelgroßen Topf schmelzen, die gefrorenen Erbsen hinzufügen und bei geschlossenem Deckel 5 Minuten andünsten.
(2) Die Brühe zugießen. Den Honig, Salz und gehackten Kräuter hinzufügen und noch weitere 10 Minuten dünsten lassen.
(3) Das Eigelb mit der sauren Sahne in einer kleinen Schale gut vermischen. Den Topf mit den Erbsen vom Herd nehmen und die Eigelb-saure Sahne-Mischung hinzufügen. Nicht mehr kochen lassen! Die Erbsen mit einem Kartoffelstampfer soweit zermusen, wie es einem genehm ist. Eventuell nochmal abschmecken mit Salz.

Zusammen mit frischen Weißbrot/Baguette/Fladenbrot oder kurzen dicken Nudeln

genießen!

Quelle: fernschriftlich durch Frau Kochschlampe

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