Schlagwort-Archive: Orangen

Mürbestes Orangen-Haselnuss-Shortbread

Synchronkochen mit der weit, weit weg lebenden Frau Kochschlampe ist ja schon eine kleine Tradition bei uns, aber in der Vorweihnachtszeit backen wir auch gerne per Videochat zusammen, wenn wir uns schon nicht live und in Farbe sehen können (wie noch im Dezember 2011). Da sind natürlich ein paar kleine organisatorische Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen: ein Rezept, das wir beide mögen (kein Kokos, der ist für mich ist Hauptausscheidegrund) und ein Rezept, dass relativ einfach ist, nicht zu lange dauert, keine seltsamen langen Teigruhezeiten hat. Frau Kochschlampe schlug mir Orangen-Haselnuss-Shortbread vor, dass in ihrem Haushalt von allen Mitgliedern heiß und innig geliebt und offensichtlich nur so eingeatmet wird. Haselnüsse hören sich gut, Orangen noch viel besser und die Zubereitung ist ein Kinderspiel.

Wirklich wichtig ist das Rösten der Haselnüsse. Wenn die geneigte Leserschaft mal eine frisch geröstete Haselnuss gekostet hat, ihr werdet nie wieder eine ungeröstete auch nur angucken wollen! Am einfachsten geht das im Ofen: einfach den Ofen auf 180°C vorheizen, die Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und etwa 10 Minuten backen lassen bis die Nüsse dunkel, fast schwarz sind. Die Nüsse ein wenig abkühlen lassen und dann so ca. 2 handvoll in ein Küchenhandtuch geben, gut das Handtuch rubbeln, damit die bittere Schale von den Nüssen kommt. Das geht erstaunlich gut. Und schwupps hat man höchstaromatische Haselnüsschen. Der Rest vom Keks ist ganz einfach. Die Nüsse noch schreddern, alle Zutaten miteinander verkneten bis der Teig hält. Dann werden auf einem Blech zwei Teigfladen geformt und gebacken. Fertig.

Und die sind wirklich so lecker! Sehr schön nussig mit wunderbarem Orangenaroma und so mürbe, dass sie schon beim Angucken anfangen, sich zu verkrümeln ;-) Großartig! Die wird’s öfter geben!

Orangen-Halsenuss-Shortbread

Zutaten für 24 Stück:
1 1/2 Cup Haselnüsse (geröstet und Haut abgerubbelt)
1 1/2 Cup Mehl
1/2 Cup brauner Zucker (plus 2 EL zum Bestreuen)
140 g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
1 1/2 TL abgeriebene Orangenzeste (1 Bio-Orange)
1/4 TL grobes Salz

(1) Einige Zeit vor dem Backen die Nüsse nach der Beschreibung oben rösten und enthäuten. Die Nüsse in einer Küchenmaschine mittelfein mahlen.
(2) Kurz bevor man mit dem Teig beginnt die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.
(3) Den Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
(4) Das Mehl mit Nüssen, Zucker, Butter, Zeste und dem Salz verkneten und zu einem Ball formen. Den Teig halbieren und auf das Backblech geben. Zwei Fladen von etwa 17 cm Durchmesser mit den Händen formen. Mit einem Messer 12 Stücke darauf vorzeichnen. Mit jeweils 1 EL Dekozucker bestreuen.
(5) In den Ofen schieben und in 15-20 Minuten golden backen. 10-15 Minuten abkühlen lassen und noch warm in insgesamt 24 Stücke schneiden.

Abkühlen lassen und in Blechdosen aufbewahren oder gleich

genießen!

Quelle: Kochen für SchlampenOrangen-Haselnuss-Shortbread

Anjapantes Orangen-Geschnetzeltes

Es passiert manchmal, dass ich mehr Fleisch kaufe als ich für das Gericht brauche, weil ich das Rezept falsch im Kopf haben oder aus welchen Gründen auch immer. Fragt nicht! Und so war letztens irgendwann noch ein einsames Schnitzelchen übrig. Was damit tun an einem Sonntagabend, an dem man nicht sonderlich willig war zu kochen? Hmm, man könnte es in eine Marinade einlegen. Damit es schneller mariniert richtig klein schneiden und die Marinierzeit zu den üblichen Sonntagstelefonaten nutzen. Das eigentliche Kochen ist schneller erledigt als die geneigte Leserschaft „Bob ist mein Onkel“ sagen kann. Es schmeckt wunderbar fruchtig und passt zu Couscous, Reis und noch irgendeine gemüsige Beilage. Schnelle, Faule-Köche Küche :-)

Japanisiertes Orangen-Schnitzelchen

Zutaten für 1 Portion:
1 Schnitzel
1 Orange
3 TL Sake
3 TL Mirin
6 TL Sojasauce
Prise Zucker
1 Frühlingszwiebel
Schluck neutrales Öl

(1) Das Schnitzel in dünne Streifen schneiden. In ein Schüsselchen geben.
(2) Die Orange filetieren, dafür oben und unten ein Stück abschneiden, dass sie gut stehen kann. Dann mit einem scharfen Messer, die Schale samt weißer, bitterer Haut rundherum abschneiden. Die einzelnen Segmente zwischen den Häutchen vorsichtig rausschneiden. Den Saft dabei in dem Schüsselchen mit dem Fleisch auffangen und die Orangenfilets in eine andere geben.
(3) Zum Fleisch noch den Sake, Mirin, Sojasauce und die Prise Zucker geben. Gut mischen und etwa 30 Minuten marinieren lassen.
(4) Währenddessen die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden.
(5) Das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen, die Marinade auffangen. In einer Pfanne denn Schluck Öl erhitzen. Das fleisch darin anbraten. Die Frühlingszwiebelstückchen hinein geben und kurz anbraten. Die Marinade dazu geben, etwas einkochen lassen. Die Orangenfilets hinein geben und ohne groß zu rühren, erhitzen.

Mit Reis/Couscous und einer netten Gemüsebeilage/Salat servieren und

genießen!

%d Bloggern gefällt das: