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Dubaier Ofen-Aubergine mit Couscoussalat – Dubaii padlizsán a sütőből kuszkusz salátával

Also ja, es ist wohl jetzt auch kalendarisch Frühling, allein er lässt noch ein wenig auf sich warten. So schneeregnete es hier in der Mitte Deutschlands doch tatsächlich noch. Und bei maximal 7°C Außentemperatur mag ich auch noch nicht so richtig die Balkonsaison einläuten, auch wenn die mehrjährigen Kräuter schon aus ihrem Winterquartier befreit wurden:

Und manchmal brauche ich einfach ein wenig Sommer auf dem Teller! Auf das neue Buch „Reisehunger“ von Nicole Stich wurde ich durch Frau Kaltmamsell aufmerksam gemacht, die schon im Februar diese Auberginen machte und mich sofort mit tropfendem Zahn vor dem Bildschirm sitzen ließen. Und da ich Frau Stichs Art zu schreiben und ihre Rezepte sehr zu schätzen weiß, wurde das Buch spontan käuflich erworben. Eine genauere Besprechung des Buches wird es auch noch geben, wenn ich noch mehr Rezepte nachgekocht habe. Und darauf kann sich die geneigte Leserschaft verlassen!

Na, jedenfalls sollten es diese Auberginen sein. Zuerst dachte ich, wahnsinnig aufwendig, nachdem ich die Zutaten sah. Aber nee, eigentlich gar nicht! Auberginen halbieren, einritzen, würzen, in Ofen, umdrehen, kurz nachwürzen, mit Joghurt bestreichen, fertig. Nix wovor man Angst haben müsste. Und das ist sooo gut, wenn es fertig ist! Ich glaube ja, dass viele Leute, die von sich sagen, Auberginen nicht zu mögen, haben sie einfach noch nicht lange genug gegart gegessen. Wenn man dies nämlich nicht tut, bekommen sie leicht eine gummiartige Konsistenz und das ist echt seltsam. Nicht so hier, das Fleisch der Aubergine wird wunderbar cremig. Die Würzung ist großartig: süßlich, nussig, scharf, perfekt mit der minzigen Frische des Joghurts! Ich liebeliebeliebe es einfach! Wird es definitiv öfter geben! Auch wunderbar für ein schönes Abendessen an einem lauen Sommerabend auf dem Balkon.

Nun sollte es für mich nicht nur ein Snack sein, sondern vollwertige Mahlzeit, also noch schnell einen bunten Couscous-Salat dazu gezaubert, der für sich genommen sogar vegan wäre (Wer darauf achten mag). Und zusammen war die Kombination wirklich großartig! Ach, was freue ich mich auf den Sommer und die neuerliche Vielfalt an Gemüsen :-)

Dubaier Ofen-Auberginen

Für 2 Personen als Snack:
2 große Auberginen
2-3 EL Olivenöl
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
großzügige Prise Chiliflocken (Pul Biber)
Salz
Pfeffer
2 EL Honig
1,5 EL weißer Sesam
1 Zitrone

Für die Sauce:
1/2 Bund Minze, feingehackt
oder
2 TL getrocknete Minze
200 g Naturjoghurt
Salz

(1) Den Ofen auf 220 !C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ich habe die Auberginen einfach in meiner großen ungarischen Auflaufform gemacht.
(2) Die Auberginen waschen, trocknen und der Länge nach halbieren. Das Fruchtfleisch der Hälften mehrmals bis zur Schale ein, aber nicht durchschneiden, so dass ein Gittermuster entsteht (siehe Bild unten). Großzügig mit Olivenöl einpinseln, mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel bestreuen. Auberginen mit den Schnittflächen nach unten auf das Backblech legen.  In den Ofen schieben (Mitte) und ca. 20 Minute backen.
(3) Zwischenzeitlich die Joghurtsauce zubereiten. Dafür den Joghurt mit der Minze verrühren und mit Salz abschmecken. Abgedeckt bei Zimmertemperatur durchziehen lassen bis die Auberginen fertig sind.
(4) Nach Ablauf der Zeit das Blech aus dem Ofen holen, die Auberginen umdrehen. Mit dem Honig beträufeln und dem Sesam bestreuen. Nochmals für 15-20 Minuten mit den Schnittflächen nach oben in den Ofen geben. Die Auberginen sollten etwas zusammengeschrumpelt sein, die Schnittfläche appetitlich braun und das Fleisch komplett durchgegart. Ansonsten noch ein paar Minuten weiter garen.
(5) Die fertigen Auberginen mit etwas Zitrone beträufeln und der Joghurt-Minz-Sauce bestreichen.

Das Fleisch der Aubergine ist jetzt so weich, dass es sich wunderbar löffeln lässt.

Genießen!

Quelle: Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer Verlag. München. p188

Einfachster Couscous-Salat

Zutaten für 4-6 Portionen:
125 g Couscous
Salz
1/2 Gurke
1/2 Paprikaschote
2 Frühlingszwiebeln
3-4 Tomaten
Pfeffer
1/2 Zitrone, Saft
2 EL Olivenöl
1/2 Bund Petersilie

(1) Den Couscous in eine Schüssel geben, wo der gesamte Salat dann Platz hat. Etwas salzen. Mit genau demselben Volumen an kochendem Wasser übergießen, wie der Couscous in einer Tasse einnimmt. Die Schüssel abdecken und quellen lassen.
(2) Während der Couscous quillt, das Gemüse schneiden. Die Gurke, je nach Wunsch schälen oder nicht, in mittelkleine Würfel schneiden, ebenso die Tomaten und Paprika. Von den beiden Frühlingszwiebeln die Enden abschneiden und dann in feine Ringe schneiden. Die Petersilie fein hacken. Alles zum Couscous geben. Gut durchrühren.
(3) Mit Salz, Pfeffer, dem Zitronensaft und Olivenöl abschmecken. Etwas durchziehen lassen.

Genießen!

*********************** Magyar ***********************

Sokan nem szeretik a padlizsánt. Gondolom azért mert sohase rendesen főztek. A padlizsánhúsnak nagyon puha kell lennie, akkor a leg finomabb! És sokan nem adnak neki elég időt. Pedig olyan jó és egészséges lehet. Ez a recept egy olyan amivel a legszkeptikusabb embert lehet váltotatni padlizsán rajongóra. Probáljátok ki, igazán nagyon jó és egyszerűen csinálni!

Dubaii padlizsán sütőből

Hozzávalók 2 főre imbiszre:
2 padlizsán
olíva olaj
só, bors
1 kk őrölt római kömény
csipet chili pehely
2 ek méz
1,5 ek szezám
1 citrom

A joghurtszószhoz:
1/2 csokor menta, finomra vágva
vagy 2 tk száritott menta
200 g natúr joghurt

(1) A sütőt előmelegítünk 220°C-ra. Sütőpapírral teregetünk egy tepsire.
(2) A padlizsánt hosszuban felezünk. A feleket be- de nem átvágjuk hogy rácsmintát lehet látni (nézzetek meg a képet). Nagyvonalúan bekennünk olíva olajjal és rá szórunk a sót, bors, romai köményt és chili pehélyel. Forditva tesszünk a tepsire és sütünk a közepén kb. 20 percig.
(3) Közben a joghurtszószt csinálunk. A joghurtot a mentával össze keverünk és ízlésszerint sózunk. Félre teszünk.
(4) A padlizsános tepsi ki hozunk a sütőből és fordítunk. Rá csöpögtetünk a mézet és szórunk a szezámmagok. Vissza teszünk még 15-20 percig a sütőbe. A padlizsánhúsnak most nagyon puha kell lennie.
(5) A végen ízletisünk citromlével és rá kennünk a mentás joghurt.

Ki kanállal nagyon jó lehet enni.

Jó étvágyatok!

Forrás: Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer Verlag. München. p188

Egyszerű kuszkusz saláta

Hozzávalók 4-6 adagra:
125 g kuszkusz

1/2 kígyóuborka
1/2 sárga kaliforniai paprika
2 szál újhagyma
3-4 paradicsomok
bors
1/2 citrom, lé
3 ek olíva olaj
1/2 csokor petrezselyem

(1) A kuszkusz és egy csipet sót egy tálban teszünk a miben az egész salátának van hely. Annyi forró vizet öntünk rá mint a kuszkusz egy pohárban helyet elvisz.  Lefedezünk és hagyunk állni.
(2) Közben elöre készitünk a zöldségek. Az uborka, paradicsom és paprikát kisebb közepes kockára vágunk. Az újhagymát vékony szeletekre. Mindent a kuszkuszhoz teszünk. Sózunk és borsózunk. Együtt az olíva olajjal és citromlével összekeverünk. A végén a petrezselymet finomra vágunk és alá keverünk. Egy kis időt hagyunk állni.

Jó étvágyatok!

Morgenländisches Gemüseragout

So alle paar Wochen sammeln sich so komische Gemüsereste in meinem Kühlschrank an. Da brauchte ich doch nicht die Aubergine. Huch, die halbe Paprikaschote will auch dringend verbraucht werden. Da dümpeln auch noch ein paar Möhren rum und Zwiebel ist ja eh immer da. Gut, also ein Gemüseragout zu Reis für mich. Aber in welche Richtung soll es gehen? Italienisch? Indisch? Orientalisch? Ach, italienisch mach ich so oft, gescheite Currypaste ist auch nicht da, also bleibt nur eine morgenländische Version. Die Grundaromen sind mir vertraut und so mörserte ich schnell meine eigene Gewürzmischung zusammen. Koriander und Kreuzkümmel sind obligatorisch, Paprikapulver schadet auch nicht und erst recht nicht das rosenscharfe. Und eine Prise Zimt, wirklich nur eine Prise, wir wollen ja kein Weihnachtsragout.

Und ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ein wunderbares, leicht scharfes (für andere wahrscheinlich nicht spürbar, für mich grenzwertig *g*) Ragout, dass dazu – mag es kaum sagen – ich befürchte noch gesund ist durch das viele Gemüse und die kleinen Kichererbsen, die die letzten 10 Minuten noch mitköcheln. Kichererbsen rocken! Natürlich wurde es mal wieder viel zu viel für mich allein, aber es lässt sich gut einfrieren, so dass 2 Portionen in den TK wanderten. Ich der geneigten Leserschaft nur empfehlen öfter mal ein bißchen zu improvisieren, mit unterschiedlichen Aromen, mit verschiedenen Aromen. Lasst Euch inspirieren!

Morgenländisches Gemüseragout

Zutaten für 4 Portionen:
1 Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1/2 Paprikaschote
1 Möhre
1 mittelgroße Aubergine
2-3 EL Olivenöl
Gewürzmischung
2 EL Tomatenmark
1 kleine Dose Tomaten (400 g)
1 kleine Dose Kichererbsen (400 g)

gerne noch gehackte Petersilie oder Koriander zum Bestreuen

Gewürzmischung:
1 TL Korianderkörner
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 gute Prise Zimt

(1) Zuerst das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten. Die Zwiebel halbieren und in Halbmonde schneide, die Knoblauchzehe in feine Scheiben. Die halbe Paprikaschote in größere Würfel schneiden. Die Möhre putzen, schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Aubergine halbieren und in ca. 1,5-2 cm groß würfeln.
(2) Für die Gewürzmischung alle Zutaten in einen Mörser geben und einige Minuten mit dem Stößel zerreiben bis die dann ehemals ganzen Körner mittelfein sind.
(3) In einem mittelgroßen Schmortopf das Olivenöl bei mittelhoher Temperatur erhitzen. Die Zwiebelhalbringe und Möhrenwürfel zugeben, ein wenig andünsten lassen. Die Knoblauchscheiben zufügen und mitdünsten bis sie anfangen zu duften. Dann den Topf von der Flamme nehmen und die Gewürzmischung unterrühren. Aufpassen, dass die Gewürze nicht verbrennen. Sobald sie duften, das Tomatenmark gut unterrühren. Die Paprika- und Auberginenwürfel zufügen und ca. 3 Minuten mit andünsten. Die Tomaten zufügen. Die Tomatendose mit Wasser füllen und dazu gießen, gut durchrühren. Deckel drauf und etwa 30 Minuten schmoren lassen.
(4) Die Kichererbsen in ein Sieb geben und unter fließendem kalten Wasser abspülen. Die letzten 10 Minuten zum Ragout geben und offen zu Ende köcheln lassen, damit das Ragout ein wenig eindickt. Nochmal abschmecken, ob Salz oder Pfeffer fehlt.

Wenn vorhanden mit Petersilie oder Koriander bestreuen.

Zusammen mit Reis, Couscous, Bulgur oder einfachem Fladenbrot servieren und

genießen!

Hamburger marokkanische Art nach Jamie Oliver

Kochsendungen *seufz* Bin ich immer noch süchtig nach … Nicht die Sendungen, wo Leute um irgendeinen Preis (sei es Geld, Auftritt in ner Sendung etc.), sondern Sendungen, wo Profis ihre Gerichte und Tipps verraten. Und ja, ich gebe es zu, ich gucke mir gerne die Jamie Oliver-Sendungen an. Letztens kam ein Sommer-Special von ihm, in dem viel über Kochen und Brutzeln in der freien Natur: mit Kindern, Picknicks, über offenem Feuer, Grillen. Zwerg und ich – ja, wir setzen unsere Tradition fort und telefonieren während der Sendungen – saßen sabbernd vorm TV … Ein Rezept ist uns im Gedächtnis geblieben, weil der Jamie das in so einer unpraktischen Position – auf dem Bauch liegend auf einer Picknickdecke mit kleinem Grill neben sich – vorführte. Nur vom Gedanken daran in dieser Position Gewürze im Mörser zu zerkleinern, lässt meinen Rücken höllisch weh tun.

Jedenfalls wollte Zwerg dann unbedingt diese Burger im marokkanischen Stil ausprobieren und was bietet sich an als an ihrem freien Tag mit mir zusammen diese zu Brutzeln. Lammfleisch war leider nicht wirklich aufzutreiben, aber gutes Rinderhack ist auch lecker. Das Besondere an den Burgern ist, dass das Fleisch sehr pur und nur von außen mit einem Rub, so ’ne Art trockener Marinade, eingerieben wird. Dann ein wenig Öl drüber träufeln und ab auf den Grill (oder in die Grillpfanne). In den Burger kommt dann auch kein Ketchup oder Mayo, sondern mit Harissa pikant abgeschmeckter Joghurt. Eine wirklich gute Kombi und der Burger an sich ist auch ernstlich köstlich! Das war so gut, dass Zwerg sich am nächsten Tag gleich wieder welche machte und auch beim nächsten Grillen wieder welche angesetzt wurden … Also, geneigte Leserschaft, eine dringende Nachgrillempfehlung!

Hamburger marokkanische Art

Zutaten für 6 Portionen:
600 g gehacktes Rind oder Lamm (gute Qualität)
Olivenöl
6 Burger-Brötchen
6 EL Naturjoghurt
1 EL Harissa-Paste
1/2 Zitrone, Saft
1 handvoll Minzblätter
2 Frühlingszwiebeln
6 Salatblätter nach Wahl

Für die trockene Marinade:
1 TL Meersalz
1 TL Pfeffer
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL gemahlener Koriander
1 TL Ras-el-hanout oder Garam masala
1-2 TL Paprikapulver (am Besten geräuchert)

(1) Erstmal alle Zutaten vorbereiten: Die Burger-Brötchen halbieren. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Salatblätter waschen und gut trocken tupfen. Die Minzblätter grob hacken. Den Joghurt mit der Harissa-Paste, dem Zitronensaft und einem Schluck Olivenöl verrühren.
(2) Dann die Zutaten für die trockene Marinade in einen Mörser geben und fein mörsern.
(3) Den Grill oder eine Grillpfanne vorheizen. Das Hackfleisch in 6 Portionen teilen und zu Burgern formen. Die trockene Marinade von außen auf den Burgern verteilen. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln und von jeder Seite etwa 6-7 Minuten grillen, je nachdem wie durch man sie mag.
(4) Währenddessen die halbierten Burgerbrötchen im Toaster oder kurz im Ofen aufbacken.

Wenn die Burger fertig sind, die Burgerbrötchen mit dem Harissa-Joghurt bestreichen, Salatblatt, Burger, Frühlingszwiebelringe und Minzblätter drauf und

genießen!

Dazu passen Kartoffelspalten aus’m Ofen, Pommes, Tomatensalat oder andere Salate oder ein nur so den Burger essen …

Quelle: nach Jamie Olivers „Moroccan-style lamb burgers“

Würziger Kichererbsen-Tomaten-Eintopf

Der ganze Mist mit dem Kranksein fing ja schon im Sommer an und da bekam ich Besuch von der lieben Kochschlampe, Rostock und Berlin sind jetzt ja nicht sooo ewig weit voneinander entfernt ;-) Da der Juli relativ kühl und regnerisch war und wir mittags was für meine Eltern mitkochen wollten, schlug sie einen würzigen Eintopf aus der Olive vor. Hörte sich auch wirklich gut an mit den Tomaten und Kichererbsen, in den noch ein wenig Couscous gegeben wird, so als kleine Sättigungsbeilage. Der Clou ist die Zugabe von Harissa, die die Suppe schön würzig macht, eigentlich sind 2-3 EL vorgesehen, aber da Frau Kochschlampe meine Scharf-Mimosigkeit kennt, haben wir es auf 1 gestrichenen Esslöffel reduziert. Mir schon fast zu scharf, für Frau Kochschlampe angenehm würzig. So unterschiedlich empfindlich sind die Geschmacksknospen ;-)

Und ich fand ihn wirklich wunderbar, auch jetzt für die grauen, fies-nieseligen Novembertagen. Perfekt! Tomatig, frisch und angenehm würzig. Auch die Eltern waren angetan, trotz des fehlenden Fleisches. Okay, sie schlugen vor ein paar Paprikawurstscheiben hinein zu geben, aber wird wirklich, ernsthaft nicht gebraucht :-) Also unbedingt mal ausprobieren!

Würziger Tomaten-Kichererbsen-Eintopf mit Couscous

Zutaten für 4 Portionen:
1-2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, fein gehackt
2 Möhren, geputzt und gewürfelt
3 Stangen Sellerie, geputzt und gewürfelt
1 EL Harissa
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
500 ml Gemüsebrühe
1 Dose (400 g) Kichererbsen (gute Qualität nehmen!)
2 EL Couscous
1/2 kleines Bund Petersilie, gewaschen und gehackt

(1) Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel-, Möhren- und Selleriewürfel einige Minuten dünsten bis sie weich sind. Den Harissa und Kreuzkümmel zugeben und umrühren. Alle anderen Zutaten bis auf den Couscous und die Petersilie zugeben, gut durchrühren, abdecken und für 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Couscous zugeben und nochmals 5 Minuten simmern lassen.
(2) Vor dem Servieren mit der Petersilie bestreuen und

genießen!

Quelle: Olive magazine Juni 2010

Möhren-Couscous-Bratlinge mit Gurkensalat

Zwerg ist schon lustig, ruft sie mich letztens an: „Duhuu *die ich will was von dir Tonlage*?! Kannst Du mir mal die Zutaten für ein Rezept sagen?“ Sie auf Arbeit, ich auf dem Weg zum Büro, nicht annähernd mein Kochbuchregal oder PC mit Internetverbindung in der Nähe … „Ähm, Zwerg ich bin grade unterwegs, aber wenn ich da bin. Für welches Essen eigentlich?“ Zwerg: „Im Frühjahr gab’s mal in einer „Für jeden Tag“ ein Rezept für so Klopse mit Möhren.“ Ich: „Klopse mit Möhren?!? Vegetarisch oder mit Fleisch?“ *grübel* Da war doch was … „Sag mal Zwerg, waren die mit Couscous oder so?“ Manchmal ist mein Gedächtnis doch besser als ich dachte ;-) Zwerg: „Ja, ja, sowas … Kannst Du das Rezept mal raus suchen und mir die Zutaten durchgeben?“ Wo krieg ich denn im Büro bitte die Zeitschrift her und die genaue Ausgabe wußte ich auch nicht mehr … Aber hey, die haben doch ihre ganzen Rezepte hier online gestellt. Und tatsächlich, schneller als ich „Bob ist mein Onkel“ sagen konnte, hatte ich das Rezept und konnte es Zwerg durchgeben. Dass sie dann noch zweimal anrief, weil sie irgendwas davon vergessen hatte, sei nur am Rande erwähnt ;-)

Jedenfalls fand ich das Rezept dann auch so ansprechend und mal eine gute Abwechslung zum ganzen Weihnachtssüßkram, dass ich es kurz danach auch ausprobiert habe. Während der Teig bei Zwerg noch gepflegt auseinander bröselte, blieben die Bratlinge bei mir zum Glück ganz. Ich glaube der Trick ist, dass man den Teig wirklich gut zusammen drückt, die Bratlinge ganz scharf anbrät und wirklich nur einmal umdreht, wenn die Pfannenseite schon Richtung dunkelbraun tendiert. Also wirklich vorsichtig mit den Schätzchen umgehen! Und die Vorsicht lohnt sich, es kommen richtig leckere kleine Klopse/Frikadellen/Buletten (Bratling hört sich zu gesund an *g*) bei rum, die auch noch am nächsten Tag sehr gut schmecken und sich bestimmt auch großartig bei Picknicks machen. Der Gurkensalat passt hervorragend dazu, ich kann mir aber auch einen Dip aus Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse sehr gut vorstellen. Also ich werd jetzt wohl öfters mal so vegetarische Klopse machen, schmecken nämlich hervorragend!

Und hier ist das genaue Rezept, damit auch meine liebe Kollegin P., die sie kostete und begeistert war, nachkochen kann für die Familie:

Möhren-Couscous-Bratling

Zutaten für 3 Portionen:
250 ml Gemüsebrühe
125 g Couscous (Instant)
1 Zwiebel
250 g Möhren
2 TL Butter
1 TL Currypulver
2 EL Thymianblättchen
Salz
Pfeffer
1 EL Magerquark
1 Ei (Kl. M)
9 EL Olivenöl
1 Salatgurke
3 EL Zitronensaft
Zucker
1 Beet Kresse

(1) Die Brühe aufkochen, Couscous einrühren und zugedeckt 10 Min. quellen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel fein würfeln und die Möhren schälen und grob raspeln.
(2) Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebelwürfelchen 2 Minuten glasig andünsten. Die Möhren zugeben und weitere 3 Minuten mitdünsten, mit Curry bestreuen und kurz mitbraten, damit der Curry sein Aroma entfalten kann. Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
(3) Den Ofen auf 180°C vorheizen.
(4) Den Couscous mit den Möhren, dem Quark und Ei sorgfältig in einer Schüssel vermischen, vielleicht noch nachwürzen mit Salz und Pfeffer. Mit feuchten Händen zu 8 Bratlingen formen, sehr fest zusammen drücken. 4 EL des Öls in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Bratlinge in 2 Portionen bei mittlerer Hitze von jeder Seite 3 Min. anbraten, bis sie ziemlich braun sind.  Auf einem Blech im heißen Ofen bei 180 Grad auf der mittleren Schiene 15 Min. fertig garen, Umluft ist nicht empfehlenswert, trocknet sie zu sehr aus.
(5) Während die Couscous-Klopse im Ofen fertig braten, die Gurke streifig schälen, längs halbieren, entkernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Den Zitronensaft mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und 5 El Öl verrühren. Die Gurkenwürfelchen mit Sauce und abgeschnittener Kresse mischen und zu den Bratlingen servieren.

Quelle: Essen & Trinken – Für jeden Tag 04/2009

Honigmelonen-Feta-Salat mit Oliven und Koriander

Bevor sich hier einige wegen des Korianders angewidert abwenden, keine Angst es sind Koriandersamen im Salat, nicht die krautige Version.

Diesen Salat habe ich gefunden, weil noch eine einsame Honigmelone in meinem Kühlschrank ihr Dasein fristete und unbedingt verbraucht werden wollte. Und dieser Salat ist mal echt eine Alternative zur mittlerweile weit verbreiteten Wassermelonen-Feta-Kombination, der durch die Oliven und die Koriandersamen ein schönes Aroma erhält. Also dringend ausprobieren! Geht schnell, ist einigermaßen billig und macht glücklich! Für mich war’s ein perfektes Abendessen über zwei Tage, aber auch zum Grillen kann ich ihn mir sehr gut vorstellen.

HonigmelonenFeta-Salat mit Oliven und Koriander

Zutaten für 4 Portionen

1 1/2 TL Koriandersamen
100 g  grüne Oliven ohne Stein
3 Knoblauchzehen
1/2  rote Chilischote
2 TL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
1/2 Honig- oder Zuckermelone
150 g  Feta
ein paar  Petersilienstengel

(1) Die Koriandersamen in einer kleinen Pfanne 1-2 Minuten rösten, bis sie anfangen, zu duften. Rausholen und im Mörser fein zerdrücken (unsagbar guter Duft wird sich verbreiten!).

(2) Die Oliven klein würfeln, die Knoblauchzehen schälen und hacken, Chili waschen, entstielen und entkernen und das Schotenstück ebenfalls fein hacken.

(3) Oliven, Knoblauch und Chili mit Zitronensaft, Olivenöl und 2 EL Wasser mit Hilfe des Mixstabes pürieren. Den gemörserten Koriander unterrühren.

(4) Die Kerne mit einem Löffel aus der halben Melonen schaben. Die Hälfte schälen und in ungefähr 1 cm große Würfel schneiden. Den Feta etwas kleiner würfeln. Beides auf einer tiefen Platte mischen und die Olivensauce darüber löffeln. Die Petersilie waschen und trockenschütteln. Blättchen abzupfen und über die Melone und den Käse streuen.

Quelle: Schinharl, C., Dickhaut,S. (2004): Oriental Basics. Gräfe und Unzer Verlag. München

Geschmack: +++
Zeit: ++
Zutaten: ++
Schwierigkeitsgrad: +

Orientalischer Kartoffelsalat

Wegen des Stresses auf Arbeit ruhte auch die Kostprobe des Monat und ich habe weder für Juli noch August ein neues Buch vorgestellt. Aus dem „Oriental Basics“ habe ich natürlich mehr als den Spinat mit Joghurt gekocht und diesen Monat möchte ich einfach diese Rezepte vorstellen, bevor ich mich im September in ein neues Kochbuchabenteuer stürze.

Den Anfang macht ein „Orientalischer Kartoffelsalat“, den ich auf der Geburtstagfeier einer Freundin letztes Jahr kennengelernt habe. Auch I. hat das „Oriental Basics“ und kochte auch oft daraus, so dass ich wenigstens wusste, wo ich nachgucken konnte.

Und ich muss sagen, dieser Salat ist wirklich phantastisch! Eine etwas ungewöhnliche Zubereitungsweise, weil die Kartoffeln erst gekocht und dann nochmal in der Gewürzmischung zusammen mit den Paprikastreifen gebraten werden. Am Ende nicht erschrecken, wenn der ganze Zitronensaft zugegeben wird, das passt schon, wird nicht zu sauer!

Ein wirklich toller Salat, der mit seinem frischen-zitronigen Geschmack perfekt in den Sommer passt und ganz bestimmt super zu gegrilltem Halloumi oder Lamm schmeckt! Oder auch einfach solo ;-)

Orientalischer Kartoffelsalat

Zutaten für 4 Portionen als Beilage:
600 g  Kartoffeln (festkochend)
Salz
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 grüne Spitzpaprikaschote oder 1 dicke milde Peperoni
4 EL Olivenöl
1 EL Schwarzkümmelsamen
je 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel, gemahlener Koriander und edelsüßes Paprikapulver
2 EL grüne Oliven ohne Stein
1 Stück  unbehandelte Zitronenschale
1/2 Bund  Petersilie
100 g  Schafkäse (Feta)
5  EL Zitronen- oder Limettensaft

(1) Die Kartoffeln waschen und in der Schale in Salzwasser 15-20 Minuten kochen, bis sie fast weich sind. Abgießen, etwas abkühlen lassen, dann schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

(2) Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, die Zwiebeln vierteln und
in feine Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken. Die Spitzpaprika oder Peperoni putzen und die Schote in Ringe schneiden.

(3) Eine große Pfanne (die muss wirklich groß sein) auf den Herd stellen und das Öl darin erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Paprikaschotenringe darin bei mittlerer Hitze einige Minuten braten, aber nicht braun werden lassen. Schwarzkümmel 1-2 Minuten mitbraten, die übrigen Gewürze drüber streuen und gut untermischen.

(4) Die Kartoffelscheiben dazugeben und unter Rühren so lange braten, bis sie ganz gar sind. Währenddessen die Oliven und die Zitronenschale ganz fein hacken. Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blättchen ebenfalls fein hacken. Schafkäse zerkrümeln und mit Petersilie und der Oliven-Zitronenschalen-Mischung locker verrühren.

(5) Kartoffeln in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen bis sie lauwarm sind. Den Zitronensaft untermischen und den Salat mit Salz abschmecken. Die Käsemischung oben auf streuen.

Servieren! Schmeckt lauwarm genauso gut wie gekühlt.

Quelle: Schinharl, C., Dickhaut,S. (2004): Oriental Basics. Gräfe und Unzer Verlag. München

Geschmack: ++++
Zeit: ++
Zutaten: +++
Schwierigkeitsgrad: ++

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