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Der einfachste Pancake-Teig ever!

Vor drei Tagen war ja Pancake Tuesday, der auch ausführlichst von mir zelebriert wurde. Am Sonntag schon den wunderbaren Gewürzpancake aus dem Ofen ausprobiert, damit die geneigte Leserschaft auch rechtzeitig ein Rezept bekommt, aber natürlich wollte ich gestern auch frisch welche backen. Nun hab ich am Wochentag keine Zeit und Lust auf viel Aufwand am Morgen, da bin ich froh, wenn ich es schaffe mir ein Brötchen mit Käse und Marmelade zu schmieren. Aber abends kann ich dann meist doch noch eine aufwendigere Kleinigkeit basteln (obwohl es auch oft genug nur Käsebrot-Abende gibt *g*). So hab ich die Pancakes nach einem Grundrezept von Jamie Oliver gemacht. Und es ist wirklich denkbar einfach: ein Kaffeepott voll Mehl, derselbe Kaffeepott voll Milch, ein Ei, 1/2 TL Backpulver, eine Prise Salz. Gut verrühren ohne Klümpchen und fertig! Und dann kann man seinen eigenen Gelüsten nachgeben (oder denen der Kinder): Kakaopulver und gehackte Nüsschen rein, Blaubeeren dazu oder zermanschte Bananen oder Erdbeeren rein. Es geht natürlich auch in herzhaft, zum Abendbrot ja auch nicht verkehrt: Käse der Wahl rein reiben, unterschiedliches, schnell garendes Gemüse mit rein schmeißen.

Nur hatte ich die Menge an Teig, die aus einem Kaffeepott Mehl und Milch rumkommen, komplett unterschätzt! Ich habe etwa 30 kleine Pancakes backen können. Und weil mir das in einer Variante zu langweilig gewesen wäre, habe ich den Teig halbiert und eine herzhafte Variante mit reingekrümeltem Feta und Paprikawürfelchen, sowie eine süße Version mit einem halben geriebenem Apfel, etwas Zimt und einem Esslöffel Puderzucker. Vom Teig dann einen Esslöffel pro Pancake in die Pfanne und so lange backen bis sich auf der Oberseite Bläschen zeigen:

dann ist die Unterseite perfekt gebräunt, schnell umdrehen und fertig backen! Das nächste Mal nehme ich aber zwei Pfannen, geht fixer ;-)

Noch schneller und einfacher gehen Pancakes wirklich nicht! Kriegt jedes Kind hin!

Pancake-Grundrezept

Zutaten für ca. 30 kleine Pancakes:
1 Kaffeebecher Mehl
1 Kaffeebecher Milch
1 Ei
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver

neutrales Öl

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen schnell und gründlich zu einem möglichst klümpchenfreien Teig verrühren. Nach Gelüsten verfeinern und ca. 1 Esslöffel Teig pro Pancake in einer heißen Pfanne mit etwas Öl ausbacken. Wenn sich kleine Löcher auf der Oberseite zeigen, umdrehen und zu Ende backen.

Genießen!

Für die Feta-Paprika-Variante: 1/4 rote Paprikaschote sehr fein würfeln und mit 50 g zerkrümeltem Feta unter den halben Teig mischen.

Für die Apfel-Zimt-Variante: 1/2 kleinen, grob geriebenen Apfel, 1/2 TL Zimt und 1 EL Puderzucker unter die Hälfte des Grundteiges rühren.

Quelle: FoodtubeEasy Pancake Recipe

Happy Pancake Tuesday!

Jetzt wird sich die geneigte Leserschaft fragen: Was ist denn bitte ein Pancake Day? Im englischsprachigen Raum ist damit der Faschingsdienstag, also der Tag vor Aschermittwoch gemeint, sprich heute! Also

Happy Pancake Day an alle!

Der Name kommt wohl daher, dass die Leute früher vor der Fastenzeit noch alle reichhalten Lebensmittel wie Eier, Zucker und Milch aufbrauchen wollten, um während der 40 Tage nicht in Versuchung zu kommen. In vielen Kulturen bedeutete die Fastenzeit den Verzicht auf Fleisch, Milchprodukte und Eier. Offensichtlich ernährten sich die Leute in der Zeit vegan. Interessant! … Damals haben die Leute das Fasten noch wirklich ernst genommen, nicht wie wir heutige „Heiden“, die eher gucken, ob sie in der Zeit auf Süßigkeiten o.ä. verzichten. Jedenfalls hat sich das Backen von Pfannkuchen/Eierkuchen/Palatschinken/Palacsinta/Pfannekuchen/Pancakes als feste Tradition bei den Briten und Konsorten durchgesetzt. Und das ist ja nun nicht die schlechteste aller Traditionen! Ein Pfannkuchen geht immer, oder? Weil sie so schnell zu machen sind, weil sie so vielseitig sind, egal ob herzhaft oder süß, weil sie satt und glücklich machen!

Für heute habe ich einen supersimplen und schnellen, aber großartigst leckeren Pancake aus dem „Smitten Kitchen Cookbook“ ausgesucht (drüber gestolpert bin ich bei Kirsten von „Sugar and Spice„). Er ist perfekt für’s Sonntagsfrühstück, weil man bei der Zubereitung nicht großartig nachdenken muss. Wie im Rezept beschrieben, habe ich den Teig im Standmixer gemacht und war begeistert wie gut und schnell das ging. Eigentlich hab ich in 90% meiner Pfannkuchen-Teige kleine, doofe Mehlklümpchen, aber nicht hier! Ha! Wer keinen Standmixer hat, kann natürlich mit dem Schneebesen oder Handrührgerät arbeiten. Der Pfannkuchen wird im Ofen gebacken und hier ist der einzige Punkt, bei dem man auch im schlaftrunkenen Zustand vorsichtig sein sollte: Die Pfanne nachdem sie im Ofen war, nienicht mit der bloßen Hand anfassen! Immer Topflappen in der Nähe haben! Das Zusammenrühren des Teiges dauert keine 10 Minuten und in den 15-20 Minuten, die er im Ofen bäckt, kann man in Ruhe wach werden und das restliche Frühstück vorbereiten: Käffchen aufsetzen, Tee kochen, Obst schnippeln, Brötchen und Aufschnitt/Käse auf den Tisch stellen. Wirklich perfekt für’s gemütliche Sonntagsfrühstück! Oder ein gemütliches Nachmittagskäffchentrinken am Pancake Tuesday *g*

Gewürzpfannkuchen aus dem Ofen

Zutaten für 1 großen Pancake:
2 Eier
80 ml Milch
1 TL Honig
40 g Mehl
1 EL dunkler Rohrzucker
1/2 TL Zimt
1/4 TL gemahlener Ingwer
Prise gemahlene Nelke
1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise Salz
1 EL Butter

Puderzucker, Ahornsirup

(1) Den Ofen auf 200°C vorheizen. Eine ofenfeste Pfanne mit etwa 23 cm Durchmesser bereit stellen. Wenn die Pfannen der geneigten Leserschaft nur Plastikgriffe haben, kann man die schützen, in dem man sie mit einigen Lagen Alu-Folie umwickelt.
(2) Die Eier in einen Standmixer geben und hell-schaumig aufschlagen. Kann man auch gerne mit dem Handmixer machen, kein Problem! Die restlichen Zutaten hinzufügen bis auf die Butter. Gut zu einem flüssigen Teig vermischen.
(3) Die Butter in der Pfanne bei mittelhoher Hitze schmelzen lassen. Dann die Pfanne gut schwenken, damit die Butter auch die Pfannenseiten bedeckt, weil der Pfannkuchen während des Backens an den Seiten hochsteigt. Den Teig in die Pfanne gießen und sofort in den Ofen stellen.
(4) 15-20 Minuten im Ofen backen lassen. Herausholen (Vorsicht, der Pfannenstiel ist sehr heiß!) und auf einen Teller geben. Mit Puderzucker bestreut oder Ahornsirup drauf

genießen!

Quelle: Perelman, D. (2012): The Smitten Kitchen Cookbook – Recipes from a New York Kitchen. Square Peg. p 11

Herzhaft plus süß – Würzige Rote Linsen-Suppe plus Ofenpfannkuchen

Krankheitsbedingt kann ich nicht mehr so gut stehen, so nach 30-40 Minuten geht nichts mehr und ich muss mich am Besten auf’m Sofa lang machen (nicht schlafen, nur liegen reicht). So bin ich neuerdings verstärkt auf der Suche nach vielfältigen, leckeren Rezepten, die sich quasi von selbst irgendwo und irgendwie machen … Nun gibt es ein paar Rezepte, da muss man einfach länger stehen, etwa wenn man gemütlich-meditativ einen Palacsinta nach dem anderen ausbäckt. Geht jetzt leider nicht mehr so ohne weiteres, aber ich hatte trotzdem Lust auf Pfannkuchen/Eierkuchen/Palacsinta. Bei Sabines Beitrag über ihre Ferienwohnungskocherei des letzten Dänemark-Urlaubs bin auf das Stichwort „Ofenpfannkuchen“ gestoßen. Ach, das ist ja mal ein interessantes Konzept! Teig zusammen rühren, auf ein Backblech, in den Ofen, warten, fertig! Muss ausprobiert werden! Und es hat tatsächlich gut funktioniert! Gut, der Pfannkuchen ist dicker als meine ungarischen, aber trotzdem echt lecker! Und ich muss noch heraus finden, wie ich miese, fiese Mehlklümpchen beim Teigzusammenrühren verhindere *grübel* Den fertigen Pfannkuchen kann man gut in vier dicke Streifen schneiden, mit Marmelade oder einer anderen Füllung der Wahl bestreichen, zusammen rollen und genießen! Auf der Unterseite konnte man dann tatsächlich noch das schöne Pfannkuchenmuster erkennen. Total einfach und auch familienfreundlich!

Und weil der Ofenpfannkuchen das Mittagessen sein sollte, brauchte ich noch eine herzhafte Komponente, sonst wäre mir den gesamten Nachmittag übel gewesen ;-) Dafür bot sich die Suppe aus roten Linsen und Möhren mit einigen Gewürzen an, die sich köstlich anhörte, und meine Vorräte an Linsen ein wenig verringerte. Schöne Suppe geworden! Pikant, würzig, wärmend! Und sie passte somit super zu den milden, süßen Pfannkuchen. Tolle Kombination, kann ich nur jedem empfehlen!

Rote Linsensuppe mit Zitrone

Zutaten für 2 Portionen:
1,5 EL Olivenöl
1 Zwiebel, gewürfelt
2 Knoblauchzehen (konfiert)
oder 1 rohe Knoblauchzehe, fein gehackt
1 TL Tomatenmark
1/2 TL Kreukümmel gemahlen
1/2 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
oder
1 Prise Chili oder Cayenne
750 ml Gemüsebrühe
100 g rote Linsen
1 Möhren, geschält und gewürfelt
guter Spritzer Zitronensaft
3 EL gehackter Koriander oder Petersilie

(1) Das Öl bei hoher Hitze in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und golden dünsten, etwa 4 Minuten lang. Tomatenmark, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Paprikapulver hinzufügen und für etwa 2 Minuten mit anbraten, damit sich die Aromen entfalten. Die Gemüsebrühe, Linsen und Möhren hinzufügen. Aufkochen lassen und teilweise abgedeckt bei mittel-kleiner Hitze ca. 30 Minuten kochen lassen bis die Linsen weich sind. Probieren und noch Salz hinzufügen falls nötig.
(2) Mit einem Stabmixer grob pürieren, so dass noch Stückchen bleiben. Mit dem Zitronensaft abschmecken. Koriander oder Petersilie hinzufügen und servieren.

Genießen!

Quelle: Hesser, A. (2010): The Essential New York Times Cook Book – Classical Recipes for a New Century. – Red lentil Soup with Lemon. p163

Finnische Ofenpfannkuchen

Zutaten für 1 Fettpfanne/4 Portionen:
600 ml Milch
250 g Mehl
3 Eier
1 Prise Salz
Mark 1/2 Vanilleschote
oder
1/2 TL Vanillepaste
1 EL geschmolzene Butter
1 EL brauner Zucker

(1) Den Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze oder 180°C Umluft) vorheizen. Die Fettpfanne mit Backpapier auslegen.
(2) Alle Zutaten für den Teig möglichs klümpchenfrei miteinander verrühren. Den Teig in die Fettpfanne gießen, gegebenenfalls mit Hilfe eines Teigschabers gleichmäßig verteilen.
(3) Die Fettpfanne auf die zweite Schiene von unten (oder in der Mitte) in den Ofen schieben und 30 Minuten backen lassen bis er goldbraun ist.

In Streifen schneiden, je nach Wunsch bestreichen (Marmelade, Quark, Zucker.Zimt, Kakao, …) und servieren.

Quelle: Hamburg kocht!Pannukakku

Pfannkuchen-Cordon bleu

Ein Klassiker schon bei Zwerg, dass sie in irgendeiner ewig alten Ausgabe der „Für jeden Tag“ entdeckt hat und damals gleich austeste. Es sei vorweg gesagt, es ist ein unglaublich sättigendes Essen, sehr lecker, aber mehr als ein bis maximal zwei Pfannkuchen kriegt keiner von uns runter,  nicht mal Zwerg und Herr Papa, die sehr gute Esser sind. Eigentlich sind wir ja alle gute Esser bis Neunköpfige Raupen, aber bei den gefüllten Pfannkuchen kommen wir an unsere Grenzen. Also seid vorgewarnt ;-) Aber die sind auch lecker. Weil als wir sie machten, noch Champignons im Kühlschrank vor sich hindümpelten, wurden sie kurzerhand mit einem Zwiebelchen angedünstet und mit eingerollt. Hat es nochmal rausgerissen, wirklich. Für die Vegetarier unter der geneigten Leserschaft lassen sich bestimmt auch andere Leckereien füllen: geröstete Paprikaschoten, angebratene Zucchini- oder Auberginenscheiben? Vielleicht statt des Emmentalers Mozzarella oder gar geräucherter Mozzarella rein? Ich glaube es gibt eine Trilliarden Möglichkeiten, die alle mal ausprobiert werden sollten. Ich meine, Pfannkuchen gehen doch immer, oder?

Pfannkuchen-Cordon bleu

Zutaten für 4-6 Portionen (je nach Esserqualitäten):
300 g Mehl
600 ml Milch
4 Eier
4 EL Öl
Salz
60 g Butter
etwas Öl zum Braten

Für die Füllung:
12 Scheiben Kochschinken
300 g geriebener Käse (Emmentaler, Gouda)
ca. 200 g Champignons

Für die Bechamel:
4 EL Butter
4 EL Mehl
500 ml kalte Milch
4 EL Tomatenmark
200 ml Weißwein
Pfeffer

6 EL Semmelbrösel

(1) Zuerst die Pfannkuchen machen. Für den Teig Mehll, Milch, Eier, Öl und einer Prise Salz zu einem glatten Teig rühren. 10 Minuten ruhen lassen. In einer beschichteten Pfanne ein wenig Öl erhitzen und nacheinander 12 nicht zu dünne Pfannkuchen backen..
(2) Die Pilze putzen und in dünne Scheiben schneiden. Ein Schluck Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze anbraten bis sie die Flüssigkeit, die sie abgeben, verkocht ist. Salzen und pfeffern.
(3) Die Bechamel kochen. Dafür die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Das Mehl dazu geben und gut mit der Butter verrühren. Topf vom Herd nehmen und schluckweise die kalte Milch einrühren. Dabei wirklich gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Wenn die gesamt Milch verarbeitet ist, den Topf zurück auf den Herd stellen und unter Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen lassen und ein wenig kochen lassen bis sie sämig ist. Dann das Tomatenmark und den Weißwein in die Bechamel einrühren. Salzen und pfeffern. Zur Seite stellen.
(4) Den Ofen auf 210°C vorheizen.
(5) Die Pfannkuchen füllen. Dafür pro Pfannkuchen eine Scheibe Kochschinken auflegen, etwas der Pilze und ein wenig vom geriebenen Käse. Alle Pfannkuchen füllen und in eine große, geölte Auflaufform legen.
(6) Die Bechamelsauce über die Pfannkuchen gießen. Mit Semmelbrösel und 60 g Butter in Flöckchen darauf verteilen. In den Ofen schieben und auf der zweiten Schiene von unten 15-20 Minuten backen.

Mit einem frischen Salat servieren und genießen!

Quelle: Für jeden Tag 03/2006

Speck-Birnen-Pfannkuchen

Speck-Birnen-Pfannkuchen

Speck-Birnen-Pfannkuchen

Deutsche Pfannkuchen sind mir eher unbekannt, ich kenne nur die ungarischen dünnen Palacsinta (gespr. Palatschinta), die hier sicherlich auch vorgestellt werden. In der Dezember-Ausgabe der „Essen & Trinken – Für jeden Tag“ war ein Rezept mit der mich äußerst ansprechenden Kombination von Speck, Birnen und Frühlingszwiebeln. Vorgestern Abend habe ich es schnell für Mitbewohnerin M. und mich gekocht.

Allerdings stand dort, dass man eine kleine, beschichte Pfanne benutzen sollte. In Ermangelung dessen wurde die komplette Portion in einer großen Pfanne gemacht, was sich aber als äußerst hinderlich beim Wenden heraus stellte. Also flugs den Pfannkuchen geviertelt, versucht im Ganzen zu wenden und weiter gebraten. Es war dann optisch nicht mehr der große Bringer, aber geschmacklich ’ne Eins! Krosser Speck mit süßen Birnen und lauchigen Zwiebelchen umhüllt vom saftigen Pfannkuchenteig. Perfekte Mischung aus salzig und süß! Genau mein Ding! Wird es öfter geben!  Denke auch perfekt für Samstagmittagessen geeignet, braucht kaum Vorbereitung und ist ruck-zuck fertig!

Speck-Birnen-Pfannkuchen (2 Portionen)

100 g Mehl
Prise Salz
2 Eier
250 ml Milch
125 g Bacon (hier: 25 g Bacon, 100 g geräucherter Landschinken)
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 große, feste Birne
2 EL Butterschmalz (hier: Sonnenblumenöl)

(1) Zu dem Mehl und dem Salz in einer Schüssel nach und nach die Eier und Milch unterrühren, dass ein geschmeidiger Teig ohne Klümpchen entsteht. 10 Minuten stehen lassen, damit das Mehl ein wenig aufquillt.
(2) Zwischenzeitlich den Frühstücksspeck in 1 cm breite Streifen schneiden. Die Birne schälen, vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden, eventuell die Spalten nochmal halbieren, damit es beim Wenden nicht so problematisch wird. Die Zwiebeln waschen, Wurzelbüschel abschneiden und den weißen und hellgrünen Teil in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
(3) In einer kleinen beschichteten Pfanne 1 EL des Butterschmalzes erhitzen und die Hälfte vom Speck knusprig anbraten. Dann jeweils die Hälfte der Birne und Lauchzwiebeln dazu geben und kurz mitbraten.
(4) Die Hälfte des Pfannkuchenteiges drüber gießen. Von jeder Seite ca. 3 Minuten (bei kompletter Portion auf einmal entsprechend mehr) backen. Ebenso für den zweiten Pfannkuchen mit den restlichen Zutaten verfahren.

Quelle: Essen & Trinken – Für jeden Tag. Nr. 12/2008

Geschmack: ++++
Zutaten: ++
Zeit: ++
Schwierigkeitsgrad: ++

Wir haben etwas verrücktes getan oder Pancakes am Abend

Pancake-Variationen

Pancake-Variationen mit Solarium-Bacon

Am Abend als wir unser Thanksgiving-Dinner kochten, kamen wir im Gespräch über Ahornsirup zu Pancakes, die Freundin M. und ich noch nicht in Kombination mit Ahornsirup gekostet haben. Also beschlossene Sache, die am nächsten Tag auszuprobieren. Da M. morgens in die Uni musste und wir beide tendenziell eher zu lang als zu kurz schlafen, beschlossen wir etwas verrücktes zu tun und ein typisches Frühstücksgericht am Abend zu kochen ;-)

Ich hatte in Erinnerung, dass in meinem Jamie-Oliver-Kochbuch in ungarischer Sprache ein Rezept befand. Nach einigem Blättern (Register nützte nix, wie heißen denn die blöden Dinger auf ungarisch) war es auch schnell gefunden. Sollte für 2-4 Portionen reichen, war neutral gehalten mit einigen Tipps für Beläge. Uns sagten eher die herzhafte Varianten mit Bacon und Mais zu, zu denen wir noch einen simplen gemischten Salat aus Gemüseresten wie Tomate, Gurke, Mais und Feta machten.

Die Zubereitung des Teiges ist wirklich kinderleicht. Und dann kann man sich austoben während die kleinen Dinger ausbacken: in die süße Richtung gehen mit Bananenscheiben, Apfelstückchen, Heidelbeeren oder eher herzhaft werden wie wir mit Mais und Feta. Dazu gab es im Ofen knusprig gebackenen Bacon (Pfanne war ja schon belegt). Allerdings sollte man den Bacon gut im Auge behalten, von einer Minute auf die nächste kann er verbrennen. Bei uns wäre es fast passiert, aber die Scheiben waren noch gut essbar, nur ein wenig bröselig *g* Das Backen der Pancakes in der beschichteten Pfanne ohne Fett ging auch sehr gut, kein Dreck, kein Festkleben. M. und mir hat die Variante „Feta“ in Kombination mit Frühstücksspeck und Ahornsirup am Besten geschmeckt. Fluffige Pfannküchlein leicht salzig, knuspriger Speck und süßer Ahornsirup, göttlich! Auch die Variante mit Mais war gut, wobei ich demnächst auf Mr. Oliver höre und nur frischen Mais benutzen werde, glaube die Knackigkeit und frische Süße tut dem Pancake sehr gut. Die puren Pancakes ohne alles wurden zu Testzwecken angefertigt, damit wir mal die Ursprungsversion kennenlernen. War auch gut, besonders wenn der Ahornsirup schon eingezogen ist. Also die wird es zu besonderen Frühstücksgelegenheiten wieder geben oder auch als kleines warmes Abendessen *g*!

Pancakes (2-4 Portionen)

3 Eier
150 ml Milch
120 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

12 Scheiben Bacon/Frühstücksspeck
ca. 125 g Feta
frische Maiskörner

(1) Die Eier trennen. Die Eigelbe in eine größere Schüssel geben, die Milch, das Mehl und das Backpulver hinzufügen und zu einem klümpchenfreien Teig verarbeiten. Die Eiweiße mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
(2) Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Die Baconscheiben nebeneinander auf einem mit Backpapiert belegten Blech nebeneinander legen.  Im heißen Ofen so lange backen bis sie schön knusprig sind.
(3) Eine beschichtete Pfanne erhitzen. Zwei Esslöffel Teig pro Pancake hineingeben und so lange braten, bis sich oben auf dem Teig Blasen bilden. Dann die gewünschten Zusaätze drauf streuen und sofort wenden. Noch wenige Minuten backen bis auch die Unterseite braun ist. Herausnehmen. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.

Sofort servieren!

Quelle: Jamie Oliver – Genial kochen mit Jamie Oliver

Geschmack: +++
Zutaten: +
Zeit: ++
Schwierigkeitsgrad: +

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