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Klassisches Spargelragout

So langsam wird ja mal Zeit wieder an neue Spargelrezepte zu denken, oder? Immerhin steht das Spargelhäuschen schon wieder vor meinem bevorzugten großen Edeka :-) Wie steht ihr zu Spargel? Mögt ihr ihn oder könnt ihn ums Verrecken nicht essen? Als Kind mochte ich ihn überhaupt nicht, irgendwie eine komische Konsistenz und den Geschmack fand ich auch etwas seltsam. Halt so ganz anders als alles mir bis dahin bekannte und geliebte Gemüse. Zuerst gewöhnte ich mich an Grünen Spargel. Und nachdem wir drauf kamen, dass man ihn auch in der Pfanne braten kann, freundete ich mich auch mit der weißen Variante an. Durch die Ofenvariante wurde ich endgültig bekehrt und liebe seitdem alle Spargelsorten!

Klar, es gibt Klassiker, die jedes Jahr gekocht werden, wie Nata Pastaciuttas Pasta mit Spargel und Tomaten oder einfach im Ofen gegart. Die Spargel-Kartoffeltarte nach Jamie Oliver oder Ottolenghis Spargelsalat könnte ich auch mal wieder machen. Kann ich alles nur empfehlen nachzukochen, weil superlecker! Aber wenigstens ein neues Rezept pro Saison sollte man doch ausprobieren, nicht? Letztes Jahr zum 1. Mai war Frau Mama für’s Wochenende zu Besuch. Und in der mittlerweile eingestellten Zeitschrift „Mutti kocht am Besten“ fanden wir ein Rezept für klassisches Spargelragout, das sich sehr gut las. Also fix alle Zutaten besorgt und los gekocht. Ja, das Rezept ist etwas aufwendiger und nicht innerhalb von 20 Minuten fertig, aber jede Minute Gemüseputzen und Kochen sind das Ergebnis wert. Cremiges, mildes Ragout mit viel Gemüse, dass genau den richtigen Garpunkt hatte. Das ist wirklich zum Reinlegen! Ein richtiges Sonntagsessen! Könnte man dieses Jahr glatt nochmal machen, vielleicht zu Ostern? Probiert es ruhig aus! Ihr werdet es nicht bereuen!

Klassisches Spargelragout

Zutaten für 4 Portionen:
1 kg weißer Spargel (oder Hälfte Grüner Spargel)
4 Möhren
400 g neue Kartoffeln
Salz
Zucker
200 g Champignons
1 EL + 50 g Butter
Pfeffer
50 g Mehl
75 ml Weißwein
250 ml Milch
200 g Sahne
Saft von 1 Zitrone
200 g TK-Erbsen

(1) Den Spargel waschen. Die Enden abbrechen und die Stangen schälen. Dafür ca. 2 cm unterhalb des Kopfes beginnen. Falls Grüner Spargel genutzt wird, muss der nicht geschält werden. Die Spargelstangen in 3-4 cm große Stücke schneiden.
(2) Die Enden der Möhren abschneiden, alle Karotten schälen und schräg in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen, waschen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Etwa 2,5 l Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und mit 2 TL Salz und 1 TL Zucker würzen. Kartoffeln ca. 20 Minuten darin garen, nach 10 Minuten den weißen Spargel zugeben, 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Möhrenscheiben und etwaigen Grünen Spargel hinzufügen.
(3) Zwischenzeitlich die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Gemüse in ein großes Sieb gießen und das Kochwasser unbedingt auffangen. Davon ca. 600 ml abmessen, zur Seite stellen. 1 EL Butter in einem weiteren großen Topf erhitzen und die Pilze darin bei mittelhoher Hitze (Stufe 2 von 3) unter Rühren kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen.
(4) Für die Sauce in dem Pilztopf 50 g Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das komplette Mehl zugeben und unter Rühren ca. 30 Sekunden hell anschwitzen. Mit dem Schluck Wein ablöschen. Unter ständigem Rühren Milch, Sahne und das Gemüsewasser zugeben und klümpchenfrei verrühren. Dann, immer weiter rührend, alles aufkochen lassen und ca. 3 Minuten köcheln. Aufpassen, dass nichts am Topfboden ansetzt. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker gut abschmecken.
(5) Das vorbereitete Gemüse und die TK-Erbsen unterrühren und ca. 2 Minuten köcheln lassen. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und servieren.

Genießen!

Quelle: Zeitschrift „Mutti kocht am Besten“. 02/2018. Seite 21

Montagsschweinerei: Zartes Wildschweingulasch aus dem Slowcooker

Ich habe Freunde, die mich gut kennen. So schenkte mir die liebe Debby zum letzten Geburtstag zwei Stücke Wildschwein, die sie ihrem Kollegen, der Jäger ist und es kurz vor meinem Geburtstag schoss, abkaufte. Wie cool ist das denn?!? Also wanderte ca. 1 kg feinste, regionale Wildschweinschulter in meinen Froster. Nun sollte das aber auch irgendwie verbraucht werden. Und da ich seit Ende März ja meinen kleinen Slowcooker habe, musste das Fleisch darin gegart werden. Endlich muss ich keine Familienportionen mehr machen, wenn ich es nicht unbedingt will. So haben auch knapp 500 g Fleisch in Gulaschgröße darin Platz, so dass ich bequem 3 Portionen köcheln konnte. Gut, bei besseren Esser als mir sind es vielleicht auch nur zwei ;-) Die Inspiration holte ich mir aus verschiedenen Rezepten und köchelte dann meine eigene Version. Und ich muss sagen, die ist wahrlich gut geworden! Zartestes Fleisch, würzige Sauce mit einer netten Specknote. Kann ich so ernsthaft weiter empfehlen. Irgendwie werde ich so richtig zum Fan von Wildfleisch, das hat so viel mehr Geschmack und Aroma als die hochgezüchteten Tiere. Das finde ich großartig! Außerdem hatte sie bis zu ihrem Abschuss ein artgerechtes, glückliches Leben. Was möchte der Genussmensch mehr!

Und wenn ihr an regionales Wildschwein kommt, probiert diese Version ruhig aus! Lohnt sich ernsthaft!

Zartes Wildschweingulasch aus dem Slowcooker

Zutaten für 2-3 Portionen:
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Möhre
50 g Speck/Bacon
500 g Wildschwein aus der Schulter
3 TL Butterschmalz
1 TL Tomatenmark
50 ml Rotwein
200 ml Gemüsebrühe
1 TL Sojasauce
Salz, Pfeffer
1 Lorbeerblatt
2 Pimentkörner
2 Wacholderbeeren
1 Nelke

Slowcooker 1,5 Liter

(1) Zuerst alles vorbereiten. Die Zwiebeln und Knoblauchzehe häuten und in feine Würfel schneiden. Die Möhre schälen und grob raspeln. Den Bacon in grobe Würfel schneiden. Das Fleisch waschen, trocknen, eventuelle Fettdecke und Silberhäute abschneiden, in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
(2) 1,5 TL Butterschmalz in einer Pfanne bei hoher Hitze schmelzen lassen. Das Fleisch von allen Seiten anbräunen, salzen und pfeffern. Dann in den Keramikeinsatz des Slowcookers geben.
(3) Das restliche Butterschmalz in der Pfanne schmelzen. Die Speckwürfel darin unter großer Hitze knusprig anbraten. Mit Hilfe eines Schaumlöffels ohne das Fett in den Slowcooker geben.
(4) Die Zwiebel und Möhre im verbliebenen Fett bei mittlerer Hitze so lange dünsten bis sie glasig und ein bisschen braun sind, so ca. 5 Minuten. Dann die Knoblauchwürfelchen zugeben und kurz mitdünsten bis es duftet. Das Tomatenmark unterrühren und mit dem Rotwein ablöschen. Kurz einkochen lassen. In den Slowcooker geben. Nun noch die restliche Zutaten unterrühren.
(5) Deckel drauf und 4-5 Stunden auf HIGH garen. Kosten, ob das Fleisch zart ist. Fehlt noch etwas Salz oder Pfeffer? Versuchen Lorbeerblatt, Piment, Wacholder und Nelke heraus zu fischen.

Zusammen mit Kartoffeln, Knödeln, Tárhonya und einer Gemüsebeilage wie Rotkohl oder Gurkensalat servieren.

Genießen!

Wer keinen Slowcooker sein eigen nennt, kann das Ganze natürlich auch idealerweise im Schmortopf machen und das Gulasch dann für ca. 2-3 Stunden (kommt natürlich auf die Fleischqualität an) bei kleiner Hitze auf dem Herd köcheln.

Und dann überlege ich mal weiter, was ich mit dem zweiten Stück Wildschweinschulter anstelle …

Ach ja, weil es sozusagen die Urform des Schweins ist, dass hier verarbeitet wurde, darf es bei der #Montagsschweinerei der Giftigen Blonden teilnehmen.

Ein wahrhaftiges Sonntagsessen: Hirschkalbragout mit Steinpilzen plus Brezngugelhupf (és egy recept magyarul)

Manchmal haben so Klinikaufenthalte auch ihr gutes. Neben dem, dass man (hoffentlich) gesünder wird, kann man auch nette Leute kennenlernen. Besonders wenn man nette Mitpatienten hat, die dann auch nicht gleich nach zwei Tagen wieder verschwinden. Und wenn diese Patienten dann auch noch Jäger sind und bei einem Jagdausflug ihnen ein Hirschkalb vor die Flinte läuft, umso besser. Nachdem ich spaßeshalber sagte, dass ich gerne das Gulasch des Tieres haben wollen würde, wurde es mir vom Jäger tatsächlich mitgebracht! War ich überrascht! Und hocherfreut! Ich meine, wie oft bekommt man schon mal so regionales, frisches Bio-Fleisch. Mehr Bio als Wild aus dem Wald geht ja gar nicht …

Mir war sofort klar, dass ich das Hirschkalb für meine Eltern zubereiten möchte, die mich letztes Wochenende besuchten. Ein richtig schönes Sonntagsessen sollte es werden zur Feier ihres Besuchs! Aber wie bloß? Ich habe wirklich nicht viel Erfahrung mit Wildfleisch. Aber ich kenne eine Bloggerin, die es hat und suchte erstmal Petra bei „Chili und Ciabatta“ auf. Zum Thema „Hirsch“ fand ich jetzt nicht so viel, aber Rehrezepte sind in rauher Menge vertreten :-) Und so unterschiedlich zu verarbeiten sind Reh und Hirschkalb wohl nicht… Mich lachte ein Rehragout mit Steinpilzen an, da ich auch noch die selbstgesammelten und -getrockneten Steinpilze der besten Ärztin im Vorratsschrank habe. Und als ich dann noch den Brezngugelhupf dazu sah, war es um mich geschehen. Rezeptlink an die Eltern geschicht, ihre Zustimmung bekommen und schwupps die Einkaufsliste auch noch hinterher.

Die Zubereitung des Ragouts ist eigentlich ganz einfach, nur muss man etwas Zeit einplanen, da es 2-3 Stunden ganz langsam schmoren sollte. Aber dann ist es der Hammer! Unser Fleisch war superzart, die Sauce würzig mit genau der richtigen Bindung, für uns war ein µ zuviel Pfeffer dran, aber das kann auch an meinen damals erkältungsbedingt noch empfindlicheren Geschmacksknospen liegen. Jedenfalls waren wir wirklich alle begeistert! Sogar Zwerg, die am Dienstag noch Reste durch den Mutti-Lieferservice zur Arbeit geliefert bekam. Etwas besseres hätte dem Hirschkalbgulasch des Jägers gar nicht passieren können.

Eben außer dem Rotkohl, den ich noch eingeweckt hatte, bereiteten Frau Mama und ich noch den von Petra vorgeschlagenen Brezgugelhupf zu. Jetzt wird sich der ein oder andere norddeutsche Leser fragen, was das wohl sein mag. Eigentlich ganz einfach: es wird ein Teig wie für Semmelknödel zubereitet, nur eben hauptsächlich aus Laugenbrezeln, aber anstatt ihn in einzelne Kugeln zu formen und im Wasser sieden zu lassen, wird der ganze Teig in einer Gugelhupfform gegeben und im Ofen gebacken. Das kommt mir sehr entgegen, scheint es doch eine arbeitssparendere Methode zu sein, wenn man den ganzen Knödel auf einmal im Ofen backen kann und nicht die ganze Zeit am Herd stehen muss mit der ständigen Angst, dass die Knödel sich im Wasser doch noch in ihre Bestandteile auflösen. Der Teig ist gut und einfach zu machen, auch wenn es eher 30 als 5 Minuten dauert und muss dann noch eine Weile quellen, das in der Planung mitbeachten. Aber sonntags haben wir doch alle Zeit, oder? Und das Zeug ist soo lecker! Fluffiges Inneres, knusprig außen, würzig! Ernstlich toll! Den werden wir als Beilage zum Sonntagsessen ab jetzt öfter in Erwägung ziehen! Er war wirklich toll! Reste kann man gut noch am nächsten Tag aufbraten oder in Würfel geschnitten mit Ei zusammen braten. Schmeckt dann immer noch toll! Sollte die geneigte Leserschaft unbedingt mal ausprobieren!

Also, wenn ihr mal Wildfleisch aus Eurer Region sehen solltet, kauft es ruhig. Es lohnt sich wirklich!

Hirschkalbragout mit Steinpilzen

Zutaten für 4 Portionen:
je 1 gestrichener TL Piment, Wacholder, schwarze Pfefferkörner
Salz
2 Zwiebeln
600 g Hirschkalbgulasch
2 TL Butterschmalz
30 g Tomatenmark
100 ml roter Portwein
18 g getrocknete Steinpilze
400 ml Wildfond (am Besten selbstgemacht)
1 EL Preiselbeermarmelade
1 TL Maisstärke

(1) Als erstes den Piment, Wacholderbeeren und Pfefferkörner mit einer Prise Salz in einem kleinen Mixer (oder per Hand im Mörser mit dem Stößel) fein mahlen. Die Zwiebeln häuten und fein würfeln.
(2) Falls das Fleisch noch nicht geputzt ist, dieses tun und dabei von Sehnen und der Silberhaut befreien, denn diese werden auch bei ganz langsamem Schmoren nicht zart, sondern bleiben hart. Das Fleisch in mittelgroße Würfel schneiden.
(3) In einem schweren Schmortopf das Butterschmalz bei hoher Hitze schmelzen lassen. Das Fleisch portionsweise scharf von allein Seiten anbraten. Das angebratene Fleisch rausnehmen, um die nächste Portion zu verarbeiten. Dann alles Fleisch wieder in den Topf geben.
(4) Die Zwiebelwürfel und Gewürzmischung mit hinzufügen und ein paar Minütchen andünsten. Das Tomatenmark zugeben und gut verrühren. Mit dem Portwein ablöschen und die Steinpilze unterrühren. Wiederum einige Minuten köcheln lassen. Mit Wildfond auffüllen, zudecken. Bei geringer bis sehr geringer Hitze (je nach Herd) 2-3 Stunden schmoren lassen.
(5) Zum Ende der Schmorzeit, das Ragout mit der Preiselbeermarmelade verfeinern. Die Maisstärke mit ein wenig Wasser verrühren und unter das köchelnde Ragout rühren bis es ganz leicht angedickt ist.

Zusammen mit dem Brezngugelhupf, selbstgemachtem Rotkohl oder Rosenkohl servieren.

Genießen!

Quelle: nach Chili und CiabattaRehragout mit Steinpilzen

Brezngugelhupf

Zutaten für 8 Portionen:
6-7 Laugenbrezeln/-stangen, vom Tag vorher
2 Brötchen, vom vorigen Tag
1 Zwiebel
1/2 Bund Petersilie
1 EL Butter zum Dünsten
500 ml Milch
4 Eier, getrennt
Salz, Pfeffer

Butter und Mehl für die Form

(1) Die Laugenbrezeln und Brötchen in kleine Würfel schneiden, es sollten insgesamt 450 g Brötchenwürfel ergeben. In eine große Schüssel geben.
(2) Zwiebel häuten und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trocknen und fein hacken. Die Butter zum Dünsten in der Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen, die Zwiebeln glasig andünsten. Petersilie zufügen, zusammen fallen lassen. Pfanne zur Seite stellen.
(3) Die Milch zum Kochen bringen, über die Breznwürfel geben und 1 Stunde abgedeckt ziehen lassen.
(4) Nach der Zeit die Zwiebel-Petersilienmischung sowie die Eigelbe zu den Brotwürfeln geben, salzen, pfeffern. Mit einem Holzlöffel gut verrühren. Aber nicht zu sehr, die Brotwürfel sollten noch erkennbar sein. Der Teig sollte recht feucht sein.
(5) Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform (22 cm Durchmesser) gründlich buttern und einmehlen.
(6) Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen (die Schüssel und Rührbesen müssen fettfrei sein, sonst wird das nichts). Vorsichtig mit einem Spatel unter den Brezn-Teig ziehen.

(7) Die Masse in die Form geben und auf mittlerer Schiene 50-60 Minuten backen. Der Gugelhupft sollte goldbraun und fest sein (Stäbchenprobe machen). 5-10 Minuten etwas abkühlen lassen, stürzen und sofort servieren.

Zusammen mit einem saucigen Gericht (Fleisch- oder Gemüseragout, Pilze in Rahmsauce) servieren.

Genießen!

Quelle: Chili und CiabattaBrezngugelhupf

Und jetzt nochmal für die liebste Orsi auf ungarisch. És most mégegyszer magyarul a legkedvesebb Orsinak:

Zsemlegomboc kuglof

Hozzavalók 8 före:
6-7 Laugenbrezel (az ilyen német zsemlefajta)
vagy
8-10 sós kifli
1 hagyma
1/2 csokor petrezselyem
1 ek vaj, dinsztelésre
1/2 l tej
4 tojás, szétválaszalt
só, bors

vaj és liszt a kuglof formára

(1) A kifli kis kockára vagjunk, egészen 450 g kell. Egy nagy tálban tesszünk.
(2) A hagyma és a petrezselyem finomra apritjunk. Egy serpenyöben olvasztunk közepes lángon a vajat és dinsztelünk a hagymát üvegesre. Hozzá adjunk a petrezselymet és hagyunk össze esni. Félre teszünk.
(3) A tejet egyszer felforrunk, öntünk a zsemlekockára és hagyunk lefedve 1 órát állni.
(4) Hagyma-petrezselyem és a tojássárgák a zsemlekockához adunk, sózunk, borsózunk. Összekeverünk rendesen, de még látni kell a kockák. A masszat elég nedves kell lennie.
(5) A sütöt előmelegítünk 175°C. A kuglof formát rendesen kivajazunk és lisztezünk.
(6) A tojás fehért egy csipetnyi sóval keményre verünk. Óvatosan a tészta alatt keverünk.
(7) A tésztát a kuglóf formában teszünk és a sütőben 50-60 percet sütünk. A tetö legyen aranybarna és feszes a belső. 5-10 percig hagyunk hűlni, megforditani és kibukjunk a formábol.
Felvágunk és tálalunk. Nagyon jó illik pörkölt vagy tokányhoz vagy klasszikus délnémet variáció a gomba tejszínszószhoz.

Ha valaki talál egy hibát, helyesírási vagy nyelvtani, legyszives szoljon :-) Még mindig nem tanultam rendesen magyart.

És érdekelne, hogy a jövőben több receptek fordítok? És ha vannak kérdések, csak ide vele :-)

Morgenländisches Gemüseragout

So alle paar Wochen sammeln sich so komische Gemüsereste in meinem Kühlschrank an. Da brauchte ich doch nicht die Aubergine. Huch, die halbe Paprikaschote will auch dringend verbraucht werden. Da dümpeln auch noch ein paar Möhren rum und Zwiebel ist ja eh immer da. Gut, also ein Gemüseragout zu Reis für mich. Aber in welche Richtung soll es gehen? Italienisch? Indisch? Orientalisch? Ach, italienisch mach ich so oft, gescheite Currypaste ist auch nicht da, also bleibt nur eine morgenländische Version. Die Grundaromen sind mir vertraut und so mörserte ich schnell meine eigene Gewürzmischung zusammen. Koriander und Kreuzkümmel sind obligatorisch, Paprikapulver schadet auch nicht und erst recht nicht das rosenscharfe. Und eine Prise Zimt, wirklich nur eine Prise, wir wollen ja kein Weihnachtsragout.

Und ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ein wunderbares, leicht scharfes (für andere wahrscheinlich nicht spürbar, für mich grenzwertig *g*) Ragout, dass dazu – mag es kaum sagen – ich befürchte noch gesund ist durch das viele Gemüse und die kleinen Kichererbsen, die die letzten 10 Minuten noch mitköcheln. Kichererbsen rocken! Natürlich wurde es mal wieder viel zu viel für mich allein, aber es lässt sich gut einfrieren, so dass 2 Portionen in den TK wanderten. Ich der geneigten Leserschaft nur empfehlen öfter mal ein bißchen zu improvisieren, mit unterschiedlichen Aromen, mit verschiedenen Aromen. Lasst Euch inspirieren!

Morgenländisches Gemüseragout

Zutaten für 4 Portionen:
1 Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
1/2 Paprikaschote
1 Möhre
1 mittelgroße Aubergine
2-3 EL Olivenöl
Gewürzmischung
2 EL Tomatenmark
1 kleine Dose Tomaten (400 g)
1 kleine Dose Kichererbsen (400 g)

gerne noch gehackte Petersilie oder Koriander zum Bestreuen

Gewürzmischung:
1 TL Korianderkörner
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 gute Prise Zimt

(1) Zuerst das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten. Die Zwiebel halbieren und in Halbmonde schneide, die Knoblauchzehe in feine Scheiben. Die halbe Paprikaschote in größere Würfel schneiden. Die Möhre putzen, schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Aubergine halbieren und in ca. 1,5-2 cm groß würfeln.
(2) Für die Gewürzmischung alle Zutaten in einen Mörser geben und einige Minuten mit dem Stößel zerreiben bis die dann ehemals ganzen Körner mittelfein sind.
(3) In einem mittelgroßen Schmortopf das Olivenöl bei mittelhoher Temperatur erhitzen. Die Zwiebelhalbringe und Möhrenwürfel zugeben, ein wenig andünsten lassen. Die Knoblauchscheiben zufügen und mitdünsten bis sie anfangen zu duften. Dann den Topf von der Flamme nehmen und die Gewürzmischung unterrühren. Aufpassen, dass die Gewürze nicht verbrennen. Sobald sie duften, das Tomatenmark gut unterrühren. Die Paprika- und Auberginenwürfel zufügen und ca. 3 Minuten mit andünsten. Die Tomaten zufügen. Die Tomatendose mit Wasser füllen und dazu gießen, gut durchrühren. Deckel drauf und etwa 30 Minuten schmoren lassen.
(4) Die Kichererbsen in ein Sieb geben und unter fließendem kalten Wasser abspülen. Die letzten 10 Minuten zum Ragout geben und offen zu Ende köcheln lassen, damit das Ragout ein wenig eindickt. Nochmal abschmecken, ob Salz oder Pfeffer fehlt.

Wenn vorhanden mit Petersilie oder Koriander bestreuen.

Zusammen mit Reis, Couscous, Bulgur oder einfachem Fladenbrot servieren und

genießen!

Spargel-Kohlrabi-Ragout

Bevor ich diese seltsamen Bauchschmerzen entwickelte, konnte ich tatsächlich noch ein wenig Frühlingsgemüse genießen. Spargel gehört klar dazu, aber für mich auch ein heißgeliebter Vertreter ist der Kohlrabi. Ich meine, wirklich gut schmeckt er doch nur wenn er noch jung ist im Frühling, oder? Und was wäre besser als zwei Frühlingsboten zu vereinen. Ich muss gestehen, dass ich nicht weltgrößte Fan von Spargel in klassischer Variante bin und deshalb ganz glücklich über dieses Rezept aus dem „Vegetarian Basics“ war. Mal eine andere Variante von Spargel :-) Und eine wirklich köstliche dazu! Die Gemüse werden wirklich zart und die Sauce schön frisch durch die Zitronenschale. Wirklich frühlingshaft, solltet ihr dringend mal ausprobieren!

Spargel-Kohlrabi-Ragout

Zutaten für 2 Portionen:
500 g Spargel (grün oder weiß)
1 junger Kohlrabi
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
100 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1/2 Bund Kerbel (hier: Petersilie)
1/2 Bund Schnittlauch
1 kleines Stück unbehandelte Zitronenschale
1 EL Schmand (20 – 24%)

(1) Spargel putzen. Wenn ihr weißen benutzt das Ende abschneiden oder abbrechen und die Stangen schälen. Beim grünen nur das Ende entfernen. Spargelköpfe abschneiden und zur Seite legen, die restlichen Stangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
(2) Den Kohlrabi schälen, alle holzigen Stellen abschneiden. Die Kohlrabi in 2-3 cm große Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel waschen, Wurzeln und welke Teile abschneiden. Die Zwiebel in dickere Ringe schneiden. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
(3) Butter in einem Topf zerlassen. Spargelstücke (ohne Spitzen) mit Knoblauch darin andünsten. Kohlrabi dazugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen. Gemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Deckel auflegen, Hitze klein stellen und das Gemüse etwa 4 Minuten schmoren.
(4) Spargelspitzen und Zwiebelringe untermischen, zudecken und weitere 6-8 Minuten schmoren, bis das Gemüse bissfest ist. Währenddessen die Kräuter abbrausen und trocknen. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden, vom Kerbel/Petersilie die dicken Stiele abknipsen und die Blätter fein hacken. Die Zitronenschale ebenfalls fein hacken.
(5) Kräuter, Zitronenschale und Schmand unters Gemüse mischen. Probieren und nachwürzen, wenn es nötig ist.

Sofort servieren und

genießen!

Dazu passen Pellkartoffeln, Reis oder auch Pasta

Quelle: Dickhaut, S., Schinharl, C. (2005): Vegetarian Basics. Gräfe und Unzer

Und weil es mal eine andere Variante für Spargel ist, macht das Rezept mit beim „Duell der Köpfe„.

Blogevent Duell der Köpfe

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