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Mediterran marinierter Mozzarella

Über Facebook hab ich auch die Seite der Essen & Trinken abonniert, dort bekommt man netterweise regelmäßig schöne Bilder mit Essen drauf gezeigt, so als Inspiration für den Tag. Dort sah ich dann auch die eingelegten Mozzarella-Kügelchen, die mich sofort anlachten! Da ist alles (na gut, fast alles) drin, was ich mag: Zitronenschale – geil! Rosmarin – großartig! Thymian – perfekt! Käse – hallo, wann geht Käse denn nicht?!? Das kann nur schmecken! Also sofort bei nächster Gelegenheit die Kügelchen besorgt, der Rest ist immer irgendwie im Haus … Chili hab ich zum Beispiel grundsätzlich eingefroren im Tiefkühler, weil ich davon nicht soviel brauche und meist mehr als nötig mir verkauft werden. Und Thymian und Rosmarin leben schon immer auf meinem Balkon. Wie kommt man ohne frischen Thymian und Rosmarin aus?

Das Basteln des Ganzen dauert keine 10 Minuten und dann braucht man nur noch ein wenig Geduld. Der Mozzarella sollte einen Tag im Kühlschrank, aber man kann es auch schon nach einigen Stunden kosten … Und es schmeckt herrlich! Ein wenig zitronig, mediterran, etwas knoblauchig – einfach frisch! Die Kügelchen wurden von mir hauptsächlich im Fladenbrot gesteckt oder halbiert auf ein mit Ajvar-Joghurt bestrichenes Landbrot. Wundervoll! Ist aber bestimmt auch gut als kleines Gimmick auf Salaten oder als so als Vorspeise oder als kleiner Snack beim Grillen. Der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt und es lohnt sich wirklich die Kügelchen einzulegen!

Mediterran marinierter Mozzarella

Zutaten für 4 Portionen:
150 g kleine Mozzarella-Kügelchen (etwa 20 Stück)
1 Chilischote
3 Streifen Schale 1 Bio-Zitrone
eine kleine handvoll Thymianzweige
1 kleine handvoll Rosmarinzweige
3 kleine Knoblauchzehen
Olivenöl (etwa 300 ml)

(1) Die Mozzarellakugeln in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Dann auf einem Küchenkrepp richtig trocknen.
(2) Die Chilischote halbieren, die Knoblauchzehen schälen, Rosmarin und Thymian waschen und gut trocknen.
(3) Alles in ein Glas schichten und mit dem Olivenöl begießen. Das Glas 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Es hält sich ca. 1 Woche im Kühlschrank.

Wozu? Als Salatbeilage, auf’s Brot, ins Fladenbrot, als Snack zum Abendbrot oder auf’s Buffet oder beim Grillen.

Quelle: essen & trinken Für jeden Tag 07/2010 – Eingelegter Mozzarella

Sonntagskuchen – Rosmarin in süß

Eine wunderschöne Sache finde ich die Tradition des höchsteigen gebackenen Sonntagskuchens und jetzt wo ich ja schon länger bei meinen Eltern weile, machen wir auch fast jeden Sonnabend einen Kuchen. Dabei versuche ich schon irgendwie Rücksicht auf Frau Mamas Fruktoseintoleranz zu nehmen, auch wenn sie Äpfel liebt, aber Bauchkneifen mag ja niemand haben … Und da Frau Kochschlampe eine höchst verlässliche Quelle für gute Kuchenrezepte ist, wurde ihr Blog durchsucht. Meine Güte hat die Frau viele Apfel- und Pflaumenkuchenrezepte *g* Aber hey, da lachte mich ein einfacher Rührkuchen mit Zitrone und Rosmarin an. Rosmarin im Kuchen hört sich etwas komisch an, aber wurde ja schon erfolgreich in diesem Rosmarin-Heidesand ausgetestet. Muss ich auch mal wieder machen …

Schnell zusammen gerührt und gebacken und, was soll ich sagen, extremst gut! Ich habe noch zusätzlich etwas Zitronenguss drüber gegeben, wodurch der Kuchen wirklich saftig wurde mit einer leichten Rosmarin-Note. Bloß nicht zuviel Rosmarin benutzen, sonst wird es leicht seifig ;-) Wird definitiv wieder gemacht!

Rosmarinkuchen

250g weiche Butter
200g feinen Rohrohrzucker
3 Eier, möglichst in L
300g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Vanillezucker
2 TL gehackte frische Rosmarinnadeln
4 EL Milch
1-2 EL brauner Zucker

Guss:
3 EL Puderzucker
Zitronensaft

(1) Ofen auf 170° vorheizen. Kastenform entweder fetten und mehlen oder mit Backpapier/Alufolie auskleiden.
(2) Butter und Zucker cremig schlagen. Eier nach und nach dazugeben, gefolgt von dem Vanillezucker, dann Mehl und Backpulver untermischen, zum Schluss dann den Rosmarin. Den Teig mit Milch dann soweit verdünnen, dass er schwer reißend vom Löffel gleitet und ihn direkt in die Form füllen und mit Zucker bestreuen.
(3) Den Kuchen in den Ofen geben. 1h soll der Kuchen etwa im Ofen bleiben, nach ca. 50 Minuten spätestens die erste Nadelprobe machen.
(4) Die Zutaten für den Guss verrühren. Den Kuchen mit einem Stäbchen oft einstechen, aber nicht bis zum Boden. Den Zitronenguss gleichmäßig darüber verteilen. In der Form auskühlen lassen, stürzen und

genießen.

Hält sich hervorragend einige Tage, wenn man ihn in einer Blechschachtel verpackt.

Quelle: RosmarinkuchenKochen für Schlampen

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