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Herr werden über die Zucchinischwemme: Zucchini-Schoko-Kuchen

 

So, wo haben wir Zucchini noch nicht versteckt? Richtig! In Süßkram! Bei Miri von „Miris Kitchen“ sah ich letztens einen Schokoladenkuchen, in dem die grüne Kürbisfrucht zur Verstärkung der Saftigkeit mit reinkamen. Er wurde auch sogleich von „Feines Gemüse„-Christina nachgebacken und auch Karin von „Food for angels and devils“ machte sich dran, nachdem sie ihn auf meinem Instagram-Account sah. Der Kuchen ist wirklich schnell zusammen gerührt und bäckt dann nur ruhig vor sich hin. Dabei hätte ich ihn beinahe vergessen. Nach 50 Minuten noch die Stäbchenprobe gemacht, war zu früh, dann aufm Sofa fast weggepennt. Zum Glück duftete der Kuchen sich seinen Weg von der Küche ins Wohnzimmer, so dass ich schnell aufsprang, um ihn vor einem noch dunkleren Schicksal zu retten. Er wurde noch am selben Abend angeschnitten, weil Frau Mama unbedingt mal diesen sehr fruktosearmen Kuchen kosten wollte. Und er kam richtig gut an! Schön schokoladig und saftig! Die Zucchini stört kein bisschen. Er ist auch nicht zu süß, für mich hätte noch ein µ mehr Zucker drin sein können. Ich würde das nächste Mal 150 g Zucker benutzen oder für andere Süßschnäbel vielleicht noch gezuckert aufgeschlagene Sahne dazu? Aber ein wirklich empfehlenswerter Kuchen! Den wird es, wohl mit leichten Abwandlungen wie Walnüsschen rein, öfter geben :-)

Zucchini-Schoko-Kuchen

Zutaten für 25 cm-Kastenform:
240 g Mehl
50 g Kakao
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 Eier
120 g Zucker
120 ml neutrales Öl (hier: Sonnenblume)
1 TL Vanilleextrakt
(oder Mark 1 Vanilleschote)
350 g grob geriebene Zucchini

Puderzucker zum Bestreuen

Butter, Mehl für die Form (oder Alufolie)

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform je nach Vorliebe einfetten und mehlen oder mit Alufolie ausschlagen.
(2) Das Mehl mit dem Kako, Natron, Backpulver und Salz mischen.
(3) Die Eier mit dem Zucker gut schaumig schlagen. Dann das Öl und das Vanilleextrakt unterrühren.
(4) Die geriebenen Zucchini mit 1/3  der Mehlmischung vermischen. Den Rest portionsweise zur Eimischung geben und unterrühren. Zum Schluss die Zucchini unter den Teig heben.
(5) Den Teig in die Kastenform geben und auf mittlerer Schiene in den Ofen geben. 50-60 Minuten backen. Den Stäbchentest machen – Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stecken, wenn es sauber heraus kommt und kein Teig mehr dran klebt, ist der Kuchen fertig.
(6) Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestreut servieren.

Genießen!

Quelle: Miris KitchenSchokoladen-Zucchinikuchen

Sonntagskuchen – Rosmarin in süß

Eine wunderschöne Sache finde ich die Tradition des höchsteigen gebackenen Sonntagskuchens und jetzt wo ich ja schon länger bei meinen Eltern weile, machen wir auch fast jeden Sonnabend einen Kuchen. Dabei versuche ich schon irgendwie Rücksicht auf Frau Mamas Fruktoseintoleranz zu nehmen, auch wenn sie Äpfel liebt, aber Bauchkneifen mag ja niemand haben … Und da Frau Kochschlampe eine höchst verlässliche Quelle für gute Kuchenrezepte ist, wurde ihr Blog durchsucht. Meine Güte hat die Frau viele Apfel- und Pflaumenkuchenrezepte *g* Aber hey, da lachte mich ein einfacher Rührkuchen mit Zitrone und Rosmarin an. Rosmarin im Kuchen hört sich etwas komisch an, aber wurde ja schon erfolgreich in diesem Rosmarin-Heidesand ausgetestet. Muss ich auch mal wieder machen …

Schnell zusammen gerührt und gebacken und, was soll ich sagen, extremst gut! Ich habe noch zusätzlich etwas Zitronenguss drüber gegeben, wodurch der Kuchen wirklich saftig wurde mit einer leichten Rosmarin-Note. Bloß nicht zuviel Rosmarin benutzen, sonst wird es leicht seifig ;-) Wird definitiv wieder gemacht!

Rosmarinkuchen

250g weiche Butter
200g feinen Rohrohrzucker
3 Eier, möglichst in L
300g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Vanillezucker
2 TL gehackte frische Rosmarinnadeln
4 EL Milch
1-2 EL brauner Zucker

Guss:
3 EL Puderzucker
Zitronensaft

(1) Ofen auf 170° vorheizen. Kastenform entweder fetten und mehlen oder mit Backpapier/Alufolie auskleiden.
(2) Butter und Zucker cremig schlagen. Eier nach und nach dazugeben, gefolgt von dem Vanillezucker, dann Mehl und Backpulver untermischen, zum Schluss dann den Rosmarin. Den Teig mit Milch dann soweit verdünnen, dass er schwer reißend vom Löffel gleitet und ihn direkt in die Form füllen und mit Zucker bestreuen.
(3) Den Kuchen in den Ofen geben. 1h soll der Kuchen etwa im Ofen bleiben, nach ca. 50 Minuten spätestens die erste Nadelprobe machen.
(4) Die Zutaten für den Guss verrühren. Den Kuchen mit einem Stäbchen oft einstechen, aber nicht bis zum Boden. Den Zitronenguss gleichmäßig darüber verteilen. In der Form auskühlen lassen, stürzen und

genießen.

Hält sich hervorragend einige Tage, wenn man ihn in einer Blechschachtel verpackt.

Quelle: RosmarinkuchenKochen für Schlampen

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