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World Sandwich Day: Flammkuchen-Fladenbrot

Happy World Sandwich Day! Ja, richtig gelesen, heute ist der Internationale Tag des belegten Brotes. Und das kann ja alles sein, von einem einfachen Butterbrot mit Schnittlauch über die aufwendigeren Croque Madame bis zu den turmhohen Sandwiches mit unterschiedlichsten Schichten. Dabei ist es egal, ob es warm oder kalt serviert wird. Und deswegen haben sich einige Foodblogger zusammen getan und posten heute die unterschiedlichsten belegten Brote.

Ich möchte Euch mein momentanes Lieblingsabendessen zeigen, dass meine kleine Schwester im Frühjahr für uns alle gemacht hatte:

Flammkuchen-Fladenbrot

Eigentlich braucht man dafür nicht mal ein Rezept… Für mich allein heize ich erst den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor und belege ein kleines Blech mit Backpapier. Dann halbiere ich eins von meinen kleinen selbstgebackenen Fladenbroten, die Hälften werden mit ordentlich Schmand (20%ig) bestrichen, der dann leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt wird. Danach verteilt ihr noch in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebel und fein gewürfelten Speck/Bacon darauf und zum Schluss mit geriebenem Käse bestreuen. Alles kommt in den Ofen bis der Käse geschmolzen ist und der Bacon etwas knusprig wird, das dauert so 10-15 Minuten. Tadaa – ein sehr leckeres Abendbrot ist fertig! Wenn ihr mehr Leute seid, könnt ihr die Menge völlig unkompliziert erhöhen.

Und jetzt guck ich mich erstmal bei den anderen Teilnehmern um, was als nächstes für Sandwiches hier gemacht werden können:

Schneller Rote Bete-Salat mit Feta

Plant Ihr auch manchmal Essen, aber wisst nicht so recht, was man dazu essen könnte? Ein Salat wäre ja ganz nett, aber nicht so was fies sättigendes, aber auch nicht nur einzelne grüne Salatblätter in dünner Vinaigrette…

Dieser Rote Bete-Salat mit Feta ist Eure Rettung! Er ist superfix zubereitet, denn man kann auch die vorgegarte Rote Bete aus dem Supermarkt nehmen und kann sofort gegessen ohne lange Durchziehzeit. Außerdem sind die Zutaten alle im normalen Supermarkt zu bekommen bzw. schon in Eurem Vorratsschrank. Und lecker ist dieser Salat noch obendrein! Das Erdige der Bete wird durch die Säure von Zitrone und Balsamico gut ausgeglichen. Und lasst bloß nicht Feta und Minze weg, die nochmal einen schönen Kontrast reinbringen! Bei uns in der Familie ist er Standard geworden und passt auch wunderbar zum Abendbrot! Also los, worauf wartet Ihr!

Schneller Rote Bete-Salat mit Feta

Zutaten für 4 Portionen:
500 g vorgegarte Rote Bete
1 kleines Bund Petersilie
1-2 Zweiglein Minze
Salz, Pfeffer
1/2 – 1 Zitrone, Saft
2 EL Balsamicoessig
4-6 EL Olivenöl
50 – 100 g Feta

Die Rote Bete grob reiben (per Hand mit der Reibe, mit Hilfe einer Küchenmaschine). Die Petersilie und Minze waschen, gut trocknen, fein hacken und mit der Rote Bete mischen.
Salzen und pfeffern. Alles mit dem Zitronensaft, Balsamico und Olivenöl vermischen. Abschmecken. Zum Schluss den Feta über den Salat krümeln.

Genießen!

Quelle: nach Jamie Oliver „30 Minutes meals“

Pasta alla Genovese aber mit typisch ungarischen Tarhonya

Heute stelle ich Euch ein Gericht, für dass ihr spezielle ungarische Nüdelchens, nämlich Tarhonya braucht oder es aber mit normalen, vielleicht kleineren Nudeln macht. Es ist eine kleine Abwandlung des ligurischen Klassikers „Pasta alla Genovese“, also Nudeln mit Kartoffeln und Bohnen gegart und dann mit schön pfeffrigem Basilikumpesto vermischt. Es ist perfekt für den Spätsommer, wenn die Buschbohnen reif sind und die Kartoffeln langsam aus der Erde kommen.

Aber was sind Tarhonya überhaupt? Tarhonya scheinen typisch für Ungarn zu sein, jedenfalls habe ich noch nicht von ähnlichen Nudeln aus anderen Ländern gehört (aber belehrt mich gerne eines Besseren :-)). Sie sind aus ganz normalem Pastateig mit Mehl und Ei (kein Salz) gemacht, nur dass es ein sehr sehr fester Teig ist, also wesentlich weniger Ei als normal genutzt. Der Teig wird dann auch nicht ausgerollt, sondern entweder an der Wand einer großen, rauhen Holzschüssel gerieben oder, wer Kraft sparen möchte, durch eine grobe Reibe gerieben. Bei ersterer Methode entstehen unterschiedlich große Tarhonya, bei zweiter Variante sind sie einheitlich. Nach dem Trocknen werden die unterschiedlich großen Tarhonya auch für verschiedene Gerichte genutzt, die sehr kleinen sind gut als Suppeneinlage, die gröberen eignen sich als Beilage zu Ragouts oder eben wie für dieses eigenständige Gerichte wie dieses „Tarhonya alla Genovese“.

Und es lohnt sich wirklich dieses Essen mit anderen Nudeln auszuprobieren! Und das Pesto frisch zu machen! Das ist kein Hexenwerk, geht relativ schnell, Ihr wisst was drin ist und es schmeckt so viel besser als sämtliche Versionen aus dem Supermarkt. Es ist auch ein feierabendfreundliches Gericht, das innerhalb von guten 30 Minuten auf dem Tisch steht. Und wenn Ihr Grüne Bohnen aus dem Tiefkühler nehmt, geht es noch schneller, weil die nicht geputzt werden müssen und schneller gar sind als frische. Also wenn Ihr mal Tarhonya im osteuropäischen Supermarkt Eures Vertrauens findet, probiert es dringend aus! Und ich werde mir mal Gedanken machen, was ich sonst noch mit meinen Tarhonya-Vorräten anstellen kann *g*

Tarhonya alla Genovese

Zutaten für 2 Portionen:
100 g Tarhonya
250 g Kartoffeln
200 g Grüne Bohnen
1,5 EL Olivenöl
Salz

Für das Basilikumpesto:
1 EL Pinienkerne
1 Bund Basilikum
1 EL geriebener Parmesan
40 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Die Kartoffeln schälen und in größere Würfel schneiden. Von den Bohnen die beiden Enden abknipsen und dann je nach Größe halbieren oder dritteln. Zur Seite stellen. Die Tarhonyamenge in eine Tasse geben, um das Volumen zu ermitteln.
(2) Dann fix das Basilikumpesto zubereiten. Dafür die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett bei mittelhoher Hitze goldbraun rösten. Währenddessen öfter an der Pfanne schütteln und dabei bleiben, die verbrennen ziemlich plötzlich und schnell. Die Basilikumblätter abzupfen und zusammen mit den Pinienkernen, Parmesan, Olivenöl, Salz und Pfeffer in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab kurz fein pürieren. Wenn ihr das Pesto etwas flüssiger haben wollt, gebt noch etwas Öl dazu. Zur Seite stellen.
(3) In einem größeren Topf die 1,5 EL Olivenöl bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen. Das Tarhonya einrieseln lassen und unter Rühren anbraten bis sie ein bisschen braun geworden sind. Dann die Kartoffelstücke dazu geben, salzen. Doppelt so viel Wasser wie Tarhonya darauf gießen, Deckel drauf und etwa 10 Minuten bei mittelkleiner Hitze köcheln lassen. Nach der Zeit die Bohnen zugeben und unterrühren. Bei geschlossenem Deckel garen lassen bis alles gar ist. Öfter mal gucken, ob eventuell noch Wasser zugegeben werden muss. Zum Schluss sollte das Wasser von den Nudeln aufgesaugt worden sein.
(4) Als letztes das Pesto unter das gegarte Gemüse rühren und servieren.

Genießen!

Quelle: nach StreetkitchenGenovai pestós tarhonya

Erfrischender deutscher Gurkensalat

Zwischendurch möchte ich Euch einen kleinen Beilagenklassiker vorstellen, den es, schätze ich, in jeder Länderküche in irgendeiner Form gibt. Heute mal eine deutsche Variante, die ziemlich einfach herzustellen ist. Und an heißen Sommertagen wie Anfang August ein wirklich erfrischendes Mittagessen sind. Dazu gibt es bei mir noch ein paar Kartoffeln, die mit dem Salat zusammen zermanscht werden und ein bisschen Rührei. Ein großartiges Essen, wenn man eigentlich schon was Warmes im Bauch haben will, aber draußen über 30°C herrschen. Auch als Beilage zu Gulasch, egal ob mit Fleisch oder vegetarisch, zu Braten oder Schnitzeln (auch hier wieder egal, ob aus Hähnchen, Schwein, Pilzen, Kürbis oder Blumenkohl) ist er ideal! In Ungarn gibt es Gurkensalat im Sommer eigentlich jede Woche. Also falls ihr mal wieder nicht wisst, was es geben könnte, dieser Gurkensalat passt immer und noch bekommt ihr wunderbar aromatische Gurke zu kaufen!

Deutscher Gurkensalat

Zutaten für 2-3 Portionen:
750 g Gurken
2 TL Salz
1 kleine Schalotte
Pfeffer
2 TL Zucker
2 EL Weißweinessig
250 g Joghurt
1/2 Bund Dill

(1) Von den Gurken die Enden abschneiden und die Gurken schälen. Dünn hobeln und in eine Schüssel geben. Mit dem Salz gut vermischen und mindestens 30 Minuten Flüssigkeit ziehen lassen.
(2) Nach der Zeit die Gurken gut mit den Händen ausdrücken und in eine Schüssel geben. Die Schalotte häuten, fein würfeln und zu den Gurken geben. Den Dill waschen, trocknen, fein hacken.
(3) Jetzt pfeffern, mit dem Zucker bestreuen, Weißweinessig und den Joghurt gründlich unterrühren. Zum Schluss den Dill unterheben und nochmals abschmecken und gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer oder Zucker nachwürzen.

Der Salat passt wunderbar als Beilage zu Gulasch aus Fleisch oder Gemüse, diversen Braten oder als Hauptmahlzeit in der Sommerhitze mit Rührei und ein paar Kartoffeln, die mit dem Salat vermischt werden.

Genießen!

Idee nach German AbendbrotGurkensalat

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