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Vegetarisches Gulasch mit Grünen Bohnen oder Kürbis

Denkt ihr bei Gulasch auch automatisch an leckeres sämiges Rindergulasch, das stundenlang köchelt und das gesamte Haus mit wohligem Duft flutet? Oder an Szegediner Gulasch, das mit Sauerkraut verfeinert wird? Ja, ich auch und ich liebe es. Aber was ist mit den Vegetariern unter uns? Ist denen dieses ultimative Comfort Food verwehrt? Mitnichten! Denn der Ungar an sich paniert nicht nur alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, er verarbeitet auch viele unterschiedliche Gemüsesorten zu Gulasch :-)

Im Spätsommer und Frühherbst eignen sich besonders gut frische Grüne Bohnen und mein geliebter Patisson-Kürbis dazu. Falls ihr den Namen Patisson nicht kennt, das sind diese lustigen Ufo-Kürbisse, die es in weiß oder gelb gibt. Natürlich muss erst eine Grundlage für die Gulaschsauce gemacht werden. Beim Gulasch mit richtigem Schmorfleisch geschieht dies meist dadurch, dass eine große Menge Zwiebelwürfel sehr langsam bei kleiner Hitze angeschmort werden und dann das Fleisch ja auch noch lange schmort und so die Zwiebeln die sämige Sauce bildet.

Nun sind sowohl Bohnen als auch Kürbis in wesentlich weniger als 30 Minuten gar und so haben die Zwiebeln gar keine Chance zur Sauce zu zerfallen, also muss eine andere Methode her. Die besteht darin, dass man die Zwiebeln mindestens 2x mit etwas Wasser begießt (bei 1 Zwiebel etwa 50 ml) und dann einreduzieren lässt. Beim ersten Mal sind es nur die Zwiebeln oder Zwiebeln + sehr feine Paprikawürfelchen und man wartet bis das Gemüse im Fett wieder hörbar brutzelt. Bevor das zweite Mal Wasser dazu gegossen wird, kommen z.B. Tomaten, Knoblauch, Paprikapulver zu den Zwiebeln. Durch das Wasser wird auch verhindert, dass das Paprikapulver oder der Knoblauch verbrennt und dadurch bitter werden. Gleichzeitig werden eben die härteren Gemüse weich gedünstet, dass sich eine gute Grundlage für den Gulaschsaft bildet. Und auf den kommt es beim Gulasch schließlich an!

Die Bohnenvariante wird nicht gebunden, sondern wer mag, rührt einfach ein bisschen Schmand auf dem Teller unter. Das Kürbisgulasch habe ich mit einem leichten Schmand-Mehl-Gemisch gebunden, wodurch für mich der Wohlfühlfaktor nochmal um ein paar Punkte erhöht wird. Und 1 Teelöffel Mehl auf einen knappen Liter Gulasch finde ich nicht viel :-)

Und es lohnt sich wirklich mal so ein Gulasch mit Gemüse zu machen. Es ist einfach, geht (relativ) schnell und ist so köstlich! Schön würzig und gleichzeitig zart im Geschmack. Wer mag, kann natürlich auch ein bisschen scharfen Paprika dazu geben, aber zuviel würde schnell den feinen Eigengeschmack der Bohnen oder des Kürbis übertünchen. Probiert es ruhig mal aus und berichtet gerne!

Cremiges Gulasch aus Patisson

1 kleiner Patisson
1 Zwiebel
1 kleine Spitzpaprika
1 Knoblauchzehe
2 Tomaten, gerieben
2 EL Öl
1 Lorbeerblatt
3 TL Paprikapulver, edelsüß
Salz, Pfeffer
1 TL getrockneter Majoran
2 EL Schmand
1 TL Mehl

(1) Das Gemüse vorbereiten. Den Patisson halbieren und in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden, Kerne entfernen und die Stücke schälen. Die gewaschene und getrocknete Spitzpaprika halbieren und in ca. 1cm breite Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch häuten, beides fein würfeln. Die Tomaten über die grobe Reibe reiben, übrig gebliebene Haut wegwerfen, das Fruchtfleisch zur Seite stellen.
(2) Das Öl in einem mittelgroßen Topf bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen. Die Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Einen großzügigen Schluck Wasser und das Lorbeerblatt zugeben und bei mittlerer Hitze aufs Fett zurück reduzieren lassen, also bis das Wasser verdunstet ist und die Zwiebeln wieder zischen. Knoblauch und Paprikapulver zugeben, schnell verrühren und nochmals einen großen Schluck Wasser zugießen. Wie eben einreduzieren lassen bis das Wasser verdunstet ist.
(3) Dann das Tomatenfleisch, Paprikastreifen und den Kürbis zufügen. Salzen, pfeffern und Majoran hinein streuen. Gut verrühren. Mit soviel Wasser auffüllen, dass es den Kürbis etwa zur Hälfte bedeckt. Deckel drauf und ca. 20 Minuten bei mittelkleiner Hitze schmoren bis der Kürbis glasig und weich, aber nicht verkocht ist. Dabei öfter mal umrühren.
(4) Schmand mit Mehl in einer kleinen Schale klümpchenfrei verrühren. Wenn der Kürbis gar ist, mit etwas untergerührter Gulaschflüssigkeit die Temperatur des Schmand-Mehl-Geschmischs angleichen und alles dann in das Gulasch rühren. Wenige Minuten köcheln lassen bis die Sauce andickt. Kosten, ob noch Salz oder Pfeffer fehlt. Servieren.

Genießen!

Ungarischen Grüne Bohnen-Gulasch – Zöldbab pörkölt

Zutaten für 3-4 Portionen:
500 g Buschbohnen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Spitzpaprika
1 kleinere Tomate
2 EL Öl
2-4 TL Paprikapulver edelsüß
Salz, Pfeffer
Schmand zum Servieren

(1) Zuerst das Gemüse vorbereiten. Von den Bohnen die Enden abschneiden und je nach Größe halbieren oder dritteln. Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Die Paprikaschote in sehr feine Würfelchen schneiden. Die Tomate halbieren, entkernen und ebenfalls sehr fein würfeln.
(2) Um die Saucengrundlage zuzubereiten, das Öl in einem mittleren Topf bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen. Zwiebel hinein geben und glasig dünsten. Dann die Paprikawürfel dazu und mit etwa 50 ml Wasser aufgießen. Auf mittlere Hitze zurück schalten und so lange schmurgeln lassen bis das Wasser verdunstet und das Gemüse wieder brutzelt. Dann die Knoblauch- und Tomatenwürfel zufügen. Wenn der Knoblauch duftet das Paprikapulver drüber streuen und wiederum mit ca. 50 ml Wasser aufgießen und wie vorher aufs Fett zurück köcheln lassen.
(3) Die Bohnen hinein geben, salzen, pfeffern und mit soviel Wasser aufgießen, dass die Bohnen halb bedeckt sind. Abgedeckt ca. 15 Minuten schmoren lassen bei mittlerer Hitze bis die Bohnen gar sind. Abschmecken, ob noch Salz und/oder Pfeffer fehlt.

Mit Beilage der Wahl (siehe unten) servieren und zum Schluss den Schmand unterrühren.

Genießen!

Zu beiden Gulaschen passen Tarhonya (Eiergraupen), Nudeln, Spätzle/Knöpfle, Salzkartoffeln oder einfach nur frisches Brot. Auch eingelegtes Gemüse oder Gurken-/Weißkohlsalat machen sich als Beilage wunderbar!

Siebenbürger Paprikasalat

Von meiner Liebe zu den ungarischen Spitzpaprika habe ich ja schon öfter berichtet. Und auch aus dem Urlaub im September habe ich mir 1,3 kg Paprikaschoten mitgebracht, von denen ich einen Teil für Brühen und Gulaschansätze eingefroren hab, der Rest wird zu Letscho mit Patisson und gebratene Paprika mit Ei verkocht, damit wäre die Saison für mich bis zum nächsten Jahr beendet.

Aber Euch möchte ich noch ein Rezept ans Herz legen, dass Ihr gut mit den letzten roten und gelben Paprikaschoten aus dem Supermarkt zubereiten könnt. Wie ich auf die Seite geraten bin, weiß ich nicht mehr, aber der Salat aus gebackenen Paprika sprach mich sofort an. Was daran jetzt speziell siebenbürgisch/transsylvanisch ist, keine Ahnung … Aber lecker ist es und eigentlich auch ziemlich einfach zuzubereiten. Das fissiligste daran ist das Häuten der Schoten. Aber mit ein paar Tipps geht das auch einfach. Was ja auch völlig nervig ist, ist das Reinigen des Backblechs, wenn der Saft der Paprika darauf festgebrannt ist, also das Blech mit Backpapier oder Alufolie belegen. Der Ofen muss ziemlich heiß sein, damit das Gemüse wirklich röstet. Die Paprikaschoten legt ihr allerdings als Ganzes drauf, es ist nicht nötig sie vorher zu putzen und halbieren. Innerhalb einer halben Stunde, mit einmal wenden zur Halbzeit, sind die Schoten schön weich und die Haut mäßig verbrannt mit schwarzen Flecken. Dann die Schoten in eine Schüssel mit Deckel geben und abgedeckt lauwarm abkühlen lassen bis man sie gut anfassen kann. Durch das Abdecken bleibt der Dampf, der noch aus dem Gemüse entweicht in der Schüssel und lässt die Haut sich vom Fruchtfleisch lösen. Mit den Händen, Eurem besten Werkzeug in der Küche, könnt ihr dann ganz leicht die Haut abziehen und die Kerne entfernen. Ta-daa! Fertig sind die enthäuteten Paprika!

Zuletzt nur noch die restlichen Zutaten dazu und etwas ziehen lassen, damit die Aromen sich gut verbinden. Die Süße der Paprika harmoniert wunderbar mit der Säure vom Essig und auch die leichte Schärfe des rohen Knoblauchs passt da gut rein! Heraus kommt eine aromatische Vorspeise, die sich gut für ein Buffet eignet oder als Beilage zu einem schönen Braten. Probiert es gerne aus! Es lohnt sich!

Siebenbürger Paprikasalat

Zutaten für 4 Portionen:
8 Spitzpaprikaschoten (rot und/oder gelb)
2 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
2-3 Knoblauchzehen
etwas Olivenöl

(1) Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier oder Alufolie belegen.
(2) Die Paprikaschoten waschen und trocknen. Auf das Blech legen und auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. 15-20 Minuten backen, dann die Schoten wenden. Nach weiteren 10-15 Minuten die Schoten heraus holen, wenn die Haut etliche dunkle Flecken hat. In eine Schüssel geben. Die Schüssel mit einem Deckel oder Folie abdecken und lauwarm abkühlen lassen. Dann die Haut von den Schoten abziehen und das Kerngehäuse dabei entfernen. Die Schoten halbieren.
(3) Die Knoblauchzehen häuten und sehr fein würfeln. Aus Essig, Salz, Pfeffer
Alles in eine passende Schüssel oder Glas geben. Mit dem Essig, Salz und Pfeffer würzen. Dann ein bisschen Öl darüber geben. Einige Zeit im Kühlschrank durchziehen lassen. Wenn Ihr die Paprikaschoten mit sauberen Gabeln aus dem Glas holt, können sie sich auch einige Wochen im Kühlschrank halten.

Mindestens 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen.

Genießen!

Quelle: Lajos Mari konyhájaErdélyi sültpaprika

Leckere Mücver – Türkische Zucchinipuffer

So langsam lässt die Saison der Spätsommergemüse nach, aber noch gibt es Zucchini, die nicht durch halb Europa in unsere Supermärkte transportiert wurden. Vielleicht steht ja auch noch die ein oder andere eigensinnige Zucchinipflanze in Eurem Garten, die noch nicht aufgegeben hat?

Eine gute Verwertungsmöglichkeit sind natürlich Zucchinipuffer. Da bin ich ja immer auf der Suche nach schönen Rezepten und wurde wieder im „Türkei vegetarisch“ fündig. Diese Puffer sind auch wirklich einfach zu machen. Ihr braucht zusätzlich zu den Zucchini nur eine Möhre (die kann auch schon etwas älter sein), ein paar Frühlingszwiebeln und wenige Kräuter. Wer ein bisschen regelmäßiger türkisch kocht, hat die Gewürze wie getrocknete Minze oder die Pul biber-Chiliflocken eh im Schrank.

Bis auf die Stunde, die die Zucchini-Möhren-Mischung eingesalzen Wasser ziehen muss, sind die Puffer auch schnell zubereitet. Ich war dann doch erstaunt, wie schnell es ging! Die Puffer sind ein bisschen fragil beim Braten, lassen sich aber trotzdem mit ein bisschen Fingerspitzengefühl einfach umdrehen.

Und sie sind wirklich lecker! Schön knusprig und würzig. Sogar der Zucchiniverächter in meinem Umfeld fand sie gut essbar und das will was heißen *g* Also los, letzte heimische Zucchini ergattern und diese kleine Köstlichkeiten zaubern!

Mücver – Türkische Zucchinipuffer

Zutaten für 2-3 Portionen:
2 mittelgroße Zucchini (ca. 450 g)
1 kleinere Möhre
Salz
2-4 Frühlingszwiebel (je nach Dicke)
1/4 Bund Petersilie
1 Stengel Dill
1 Ei
1-1,5 EL Mehl
Pfeffer
1/2 TL Chiliflocken
1/2 TL getrocknete Minze
neutrales Öl zum Ausbacken

(1) Die Zucchini und Möhre waschen, trocknen, Enden abschneiden. Dann alles grob raspeln und mit etwas Salz vermischen. In ein Sieb geben (oder in der Schüssel lassen) und ca. 1 Stunde stehen lassen. Dann die Gemüsemischung portionsweise gut mit den Händen ausdrücken und in eine größere Schüssel geben.
(2) In der Zwischenzeit die weiteren Zutaten vorbereiten. Die Frühlingszwiebeln putzen, Wurzelenden entfernen und samt Grün in feine Ringe schneiden. Die Kräuter waschen, trocknen, grobe Stiele entfernen und fein hacken.
(3) Eine große Pfanne auf den Herd stellen und so viel Öl hinein geben, dass es etwa 0,5 cm hoch steht. Auf mittelhoher Hitze heiß werden lassen, während der Pufferteig zusammen gerührt wird.
(4) Wenn das Gemüse gut ausgedrückt ist alle weiteren vorbereiteten Zutaten, das Ei, Mehl und Gewürze zugeben. Gut durchrühren. Kosten, ob noch Salz oder Pfeffer fehlt.
(5) Etwa 1 EL der Gemüsemasse in das heiße Fett geben und mit dem Löffelrücken zu handtellergroßen Puffern formen. Bei mittlerer Hitze langsam auf beiden Seiten goldbraun ausbacken. Sie sind etwas fragil, lassen sich aber trotzdem gut umdrehen. Auf Küchenkrepp oder über einem Rost das überschüssige Fett abtropfen lassen.

Mit einem Joghurtdip der Wahl, frischem Brot und Salat servieren!

Genießen!

Quelle: Tancgil, O., Tancgil O., Seiser, K. (2015): Türkei vegetarisch. Brandstätter Verlag, p 94

Grüne Bohnen mit Zwiebeln und Salbei aus dem Ofen

Ertragt Ihr noch ein Bohnenrezept bevor die Saison komplett um ist? Hier ist noch eine Variante aus dem Ofen, die viel einfacher daher kommt. Keine exotischen Gewürze, keine Extrazubereitungsschritte, einfach nur das Gemüse putzen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl vermischen und ein paar im Garten liebevoll gezupfte Salbeiblätter darauf verteilen. Für ne dreiviertel Stunde in den Ofen verfrachten und fertig! Und lecker!

Ihr könnt dafür jede Sorte frische Bohnen verwenden, die Ihr mögt: Buschbohnen, Prinzessbohnen, Stangenbohnen, gelbe Wachsbohnen. Egal! Kauft was Euer Markt hergibt oder pflückt die Pflanzen im Garten leer. Die Bohnen müssen diesmal auch nicht in einer Schicht auf dem Blech liegen, weil sie eher im eigenen Saft schmoren, denn rösten sollen. Wenn Ihr das Rezept aus 1 kg Bohnen machen wollt, nutzt die normal großen Backbleche für Euren Ofen. Ich habe für mein Pfund Bohnen ein halb großes Blech genommen.

Und sie schmecken einfach wunderbar! Schön intensiv nach Bohnen und das passt einfach wunderbar zum Geschmack der gerösteten Zwiebel- und Knoblauchstücke. Auch der Salbei wird lustig knusprig und gibt dem ganzen Gericht ein wunderbares Aroma. Wem die Currybohnen zu gewagt waren, probiert gerne diese Variante aus :-)

Grüne Bohnen mit Zwiebeln und Salbei aus dem Ofen

Zutaten für 2-3 Portionen als Beilage:
500 g Grüne Bohnen (gerne gemischte Sorten)
1 rote Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl
5-8 Salbeiblätter

(1) Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein kleineres Backblech mit Backpapier belegen.
(2) Die Bohnen putzen, waschen, abtropfen lassen. Die Zwiebel und Knoblauchzehen häuten. Die Zwiebel in achteln. Die Bohnen mit den Zwiebeln und ganzen Knoblauchzehen in eine Schüssel geben. Mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer gut vermischen. Auf das Backblech geben. Die Bohnen dürfen ruhig übereinander liegen. Zum Schluss den Salbei durch das restliche Fett in der Schüssel ziehen und auf den Bohnen verteilen.
(3) Die Bohnen auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und ca. 45 Minuten backen.

Genießen!

Quelle: Chili és vaníliaZsályás, lilahagymás, nyári sült zöldbab

Ungarische Zucchinifrikadellen – Cukkinifasírt

Na, immer noch Zucchinischwemme aus Euren Gärten? Gefühlt hört so eine Pflanze ja nicht auf zu produzieren, bis der Frost sie dahin rafft ;-) Und auch in der Biokiste kommen momentan regelmäßig Zucchini bei mir an. Auf Instagram sah ich dann den Post einer ungarischen Frau, die Zucchinifrikadellen zeigte, die es bei ihr zum Mittag gab. So richtige Klopse aus Zucchini oder anderem Sommerkürbis? Spannend! So richtig vegetarisch aus Ungarn? Ich war sehr interessiert und fragte Ildikó nach ihrem Rezept. Es waren ungefähre Angaben, so dass ich beim Nachbasteln erstmal Buch führte und jeden Esslöffel Paniermehl zählte. Neben Zucchini könnt ihr die Gemüsebouletten auch aus Patisson, also den lustig aussehenden Ufokürbissen, machen. Die erste Überraschung war die fertige Teigkonsistenz, sie ähnelte der von Fleischfrikadellen sehr. Der Teig muss nur zügig weiter verarbeitet werden, weil die Zucchini durch das Salz im Teig immer weiter Wasser ziehen und alles wieder weicher wird. Also schnell die Klopse formen, in Paniermehl wenden und heißem Fett ausbacken. Da ja in den Frikadellen kein Fett ist, brauchen sie ein bisschen was von außen, auch um knusprig zu werden. So einen halben Zentimeter hoch sollte das Öl schon in der Pfanne stehen. Und dann der Duft während des Ausbratens! Ich hatte voll den Flashback nach Ungarn, in die Küche meiner Tante, während sie ihre Frikadellen ausbrät. Das duftete soo unglaublich gut!

Also wer gerne mal eine Gemüsealternative zu Fleischfrikadellen möchte, ist hiermit sehr gut beraten und ich kann sie wirklich weiter empfehlen!

Ungarische Zucchinifrikadellen

Zutaten für 8-10 Stück
500 g Zucchini
Salz
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Petersilie
2 Eier
3 EL Mehl
6 EL + 3 EL Paniermehl
1 TL Paprikapulver
Pfeffer
Öl zum Ausbraten

(1) Die Zucchini waschen, trocknen. Die Enden abschneiden und die Zucchini grob reiben. Etwas salzen, in ein Sieb geben und 10-15 Minuten Wasser ziehen lassen. Portionsweise gut ausdrücken und in eine Schüssel geben.
(2) Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Beides zu den Zucchiniraspeln geben. Die Petersilie waschen, trocknen und fein hacken. Dies ebenso wie die Eier, das Mehl und 6 EL Paniermehl in die Schüssel geben. Mit dem Pfeffer und Paprikapulver würzen. Gründlich zu einem Teig verkneten, der in der Konsistenz einem Frikadellenteig aus Fleisch ähneln sollte.
(3) Das Öl in einer Pfanne gießen, dass es ca. 0,5 cm hoch steht und bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen.
(4) Die restlichen 3 EL Paniermehl auf einen flachen Teller geben. Aus dem Teig 8-10 Bouletten formen, die in dem Paniermehl von beiden Seiten wälzen. Dann portionsweise bei mittlerer Hitze in der Pfanne ausbraten bis sie von beiden Seiten goldbraun sind. Dabei den Teig oder die fertig geformten Klopse nicht lange stehen lassen, da sie noch Wasser ziehen und weicher werden.

Auf einem Rost oder Küchenpapier das überschüssige Fett abtropfen lassen. Dazu passt einfacher Kartoffelbrei, Kartoffel- oder Nudelsalat.

Genießen!

Quelle: nach dem Rezept der Instagramnutzerin „csildigram

Das etwas andere Sommergericht – Schmorgurken-Pfifferlings-Pfanne

Wenn Ihr an typisches Sommergemüse denkt, was fällt Euch da als erstes ein? Bei mir, wie bei wahrscheinlich vielen anderen, sind es Tomaten, Paprika und Zucchini. Lauter Sachen, die ich jetzt ständig im Kühlschrank habe. Das sind ja alles eher südliche Sorten, aber auch hier aus Deutschland gibt es Gemüse, das typischerweise nur im Sommer reift und damit Saison hat. Dazu gehört die norddeutsche Schmorgurke und die Pfifferlinge. Klar, die Pilze gibt es auch in vielen anderen Ländern, aber ich musste erst lernen, dass Pfifferlinge im Sommer Saison haben, weil ich mit Pilzsuche doch eher den Wald im Herbst verbinde. Aber nein, die hellbraunen Köstlichkeiten sind, je nach Wetter natürlich, von Anfang Juli bis Ende September zu finden. Oder eben im Supermarkt käuflich zu erwerben. Und genau dann hat die Schmorgurke auch ihre Hoch-Zeit.

Was liegt da näher, als beides zu kombinieren. Ich hatte das Gefühl, dass das Erdige der Pilze gut mit dem milden Geschmack der Gurke passen würde. Dazu noch ein bisschen Speck und Zwiebeln, die ja auch zu beidem passen und dann Schmand, der noch eine angenehme Säure zur Cremigkeit bringt. Als Kräuter wollte ich Dill und Petersilie nehmen, hatte dann aber blöderweise doch keine mehr im Tiefkühler. Dann eben nur mit Dill, hat aber auch sehr gut geschmeckt. Wer vegetarisch unterwegs sein möchte, dem würde ich statt des Bacons empfehlen, eine aromatische Tomate zu entkernen, zu würfeln und mit den Gurken in die Pfanne zu geben. Sollte auch genug umami ans Gericht geben.

Es ist ein wirklich schönes, aromatisches Gericht für kühlere Sommertage, die es ja prinzipiell in Deutschland immer mal wieder gibt. Macht Euch ruhig auf die Suche nach beiden Zutaten auf Eurem Markt und probiert die Kombination aus! (Und berichtet auch gerne.)

Schmorgurken-Pfifferlings-Pfanne

Zutaten für 2-3 Portionen:
250 g Pfifferlinge, geputzt gewogen (ca. 300 g ungeputzt)
1,5 EL Mehl zum Reinigen der Pilze
Salz, Pfeffer
1 kleine bis mittlere Schmorgurke
1 Zwiebel
100 g Bacon
1 EL neutrales Öl
50 ml Wasser
4-6 EL Schmand
1 Bund Dill
gerne auch 1/2 Bund Petersilie

(1) Die Pfifferlinge putzen. Dafür das Ende vom Stiel und eventuell angetrocknete oder angematschte Teile des Pilzes abschneiden. Groben Schmutz entfernen. In einer großen Schüssel das Mehl mit ordentlich Wasser vermischen. Die Pilze dazu geben und unter ständigem Bewegen wirklich wenige Minuten waschen. Der Dreck wird im Wasser schwimmen. Ein sauberes Küchenhandtuch oder Küchenkrepp bereit legen und die sauberen Pilze aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und darauf legen. Gut trocknen lassen.
(2) Von der Gurke die Enden abschneiden, schälen und halbieren. Aus den Hälften die Kerne mit Hilfe eines kleinen Löffels entfernen. Die Hälften längs dritteln und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel häuten und in feine Würfel schneiden. Den Bacon ebenfalls würfeln.
(3) Eine große Pfanne (mit Deckel oder einer anderen Abdeckung z.B. Silikondeckel) auf hoher Hitze heiß werden lassen. Kein Öl hinein geben! Die Pilze in die Pfanne geben und bei hoher Hitze (Stufe 2,5 von 3) so 5-10 Minuten trocken anbraten. Wenn Wasser austritt, so lange weiter braten bis es verdampft ist. Aus der Pfanne nehmen, in eine Schale geben, leicht salzen und pfeffern. Zur Seite stellen.
(4) Den Herd zurück schalten auf mittlere Hitze. Den Bacon mit dem Öl in die Pfanne geben und ein wenig anbraten. Dann die Zwiebelwürfel dazu geben und in wenigen Minuten glasig dünsten. Jetzt die Gurkenwürfel in die Pfanne. Salzen, pfeffern und 1-2 Minuten andünsten. Das Wasser drauf und mit dem Deckel bedecken. Auf mittel-kleiner Hitze etwa 15 Minuten schmoren lassen bis die Gurken fast gar sind.
(5) Währenddessen den Dill waschen, trocknen und fein hacken.
(6) Nach der Schmorzeit die Pfifferlinge in die Pfanne geben. Den Schmand dazu und gründlich verrühren. Noch einige Minuten garen bis die Gurken gar und die Pfifferlinge warm sind. Den Dill unterrühren. Kosten, ob noch Salz oder Pfeffer fehlt.

Dazu passen Pellkartoffeln, aber ich kann mir auch Rösti oder Bratkartoffeln gut vorstellen.

Genießen!

Drei sommerliche Gemüseragouts mit Paprika

Der Sommer ist in vollem Gange! In den Gärten explodiert es geradezu und man weiß gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen geerntetem Obst und Gemüse, oder? Eines meiner Lieblingsgemüse ist die Paprika, die technisch gesehen eigentlich ein Obst ist (entsteht aus einer befruchteten Blüte = Frucht). Wenn Pfirsichbaum, Himbeere und Konsorten nicht so viel Platz auf dem Balkon vereinnahmen würden, ich hätte etliche ungarische Spitzpaprikapflanzen angebaut. Und natürlich würde ich Unmengen an Lecsó kochen, wenn ich eigene reife Paprikas hätte.

Natürlich ist Ungarn nicht die einzige Nation in der Paprika gegessen wird, auch wenn das Klischee es vermuten lässt. Andere Länder haben ebenfalls einen hohen Paprikaverbrauch samt ihrer traditionellen Gerichte. Und drei davon möchte ich Euch heute vorstellen. Sie sind alle einfach zuzubereiten und benötigen meist nur Zutaten, die in jedem Supermarkt zu bekommen sind.

Als erstes machen wir einen Ausflug nach Bella Italia und kochen uns eine supereinfache Peperonata, die schnell fertig gestellt ist und dabei superköstlich. Zufällig ist sie auch noch vegan. Wenn man Olivenöl und Salz und Pfeffer nicht mit einrechnet, besteht dieses Paprikaragout aus insgesamt vier Zutaten. Es hat einen leicht süditalienischen Einschlag durch die Rosinen, die sich aber wirklich gut machen. Wer sie partout nicht mag, lässt sie einfach weg :-) Natürlich könnt Ihr auch weiter variieren: noch andere Kräuter zufügen (z.B. Petersilie oder Rosmarin), Knoblauchscheibchen zufügen, vielleicht süß-sauer würzen mit etwas Weißweinessig und Zucker? Oder wie beim ungarischen Letscho einfach ein paar Tomaten zufügen?

Italienische Peperonata

Zutaten für 2 Portionen als Hauptgericht:
2 rote Paprikaschoten
1 gelbe Paprikaschote
1 große Zwiebel
2 EL Olivenöl
3 EL Sultaninen
1 EL frische Thymianblättchen
Salz, Pfeffer

(1) Die Paprikaschoten waschen, trocknen, entkernen, die weißen Innenhäute entfernen und das Fruchtfleisch in 0,5 cm dicke Streifen schneiden. Die Zwiebel häuten, halbieren und ebenfalls in feine Streifen schneiden.
(2) Das Öl in einer Pfanne mit passendem Deckel auf mittlerer Hitze heiß werden lassen. Die Zwiebeln hinein geben und bei niedriger Hitze 10 Minuten dünsten. Die Paprikastreifen und Sultaninen zufügen, salzen und pfeffern und zugedeckt etwa 15 Minuten schmoren lassen. Bei Bedarf ein klitzekleines bisschen Wasser zufügen, falls die Paprikaschoten am Boden ansetzen.
(3) Zum Schluss die Thymianblättchen unterrühren.

Mit Polenta oder frischem Brot und etwaiger Proteinbeilage der Wahl servieren.

Genießen!

Quelle: Bernasconi, C., Bertonasco, L. (2010): La Cucina Verde – Die schönsten italienischen Gemüserezepte. Jacoby & Stuart. 2. Auflage. p133

Die nächste Station unserer Reise dem Paprikaragout hinterher führt uns nach Israel zur Shakshuka. Eine Shakshuka ist ein kräftig gewürztes Paprika-Tomaten-Ragout, in dem Eier mitgestockt werden. In Israel mag man es sehr gerne zum Frühstück, obwohl es eigentlich ein tunesisches Gericht ist. Und auch bei der Shakshuka gibt es wahrscheinlich so viele Varianten wie es Familien gibt. Manche mögen es nur mit frischen Tomaten, manche schärfen ihre Variante entweder mit Harissa, Paprikapulver oder Cayenne, Zwiebel ja/nein, gehört Kreuzkümmel rein? Ihr seht, es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten und wir können sie offensichtlich nach unseren Vorlieben zusammen stellen.

Ich orientierte mich an einem Rezept vom Yotam Ottolenghi, das ich für mich Scharf-Mimose entschärfte. Und die Paprika in Streifen statt Würfel schnitt, was das stockende Ei ein bisschen unhübsch machen kann und manchmal unpraktisch beim Essen ist. Ansonsten ist die Shakshuka wirklich einfach und einigermaßen fix gemacht. Sehr gutes Abendessen oder für ein spätes Frühstück (zumindest bei meinem Spätaufsteher-Magen). Leider habe ich auf dem Bild den Joghurt vergessen, das solltet Ihr beim Essen aber nicht, weil der wirklich nochmal den Frischekick gibt und ein bisschen die Schärfe vom Harissa abmildert. Ein wirklich empfehlenswertes Gericht!

Israelische Shakshuka nach Ottolenghi

Zutaten für 3 Portionen:
300 g große Paprikaschoten
2-4 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1/2 – 2 TL Harissa (je nach Vorliebe)
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
Salz
300 g reife Tomaten
1 Dose Tomatenfruchtfleisch (400 g)
3-6 Eier
100 g griechischer Joghurt

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Paprikaschoten waschen, trocknen, entkernen und in etwa 0,5 cm breite Streifen schneiden. Diese Streifen je nach Größe halbieren oder dritteln. Die Knoblauchzehen häuten und fein würfeln. Die Tomaten waschen, trocknen und in mittelfeine Würfel schneiden.
(2) In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen. Die Harissapasta und das Tomatenmark mit dem Kreuzkümmel und dem Knoblauch anbraten. Die Paprikastreifen zufügen, etwas salzen und gut verrühren. 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen, bis die Paprika etwas weich geworden ist. Die frische sowie die Dosentomaten zufügen, etwas salzen, zum sanften Köcheln bringen und etwa 10 Minuten offen schmoren. Es sollte eine dicke Sauce entstehen. Kosten, ob die Würzung stimmt.
(3) So viele Vertiefung wie gewünschte Eier in das Shakshuka drücken, je 1 Ei hinein schlagen. Mit einer Gabel vorsichtig das Eiweiß mit der Sauce vermischen, aber nicht das Dotter verletzen. Offen 8-10 Minuten stocken lassen bis das Eiweiß fest ist, aber das Dotter noch flüssig.

Auf den Tellern verteilen und etwas vom griechischen Joghurt drüber geben. Mit frischem Brot servieren.

Genießen!

Quelle: Ottolenghi, Y., Tamimi, S. (2012): Jerusalem. Random House. p 66

Als letztes begeben wir uns an die westliche Seite vom Mittelmeer, genauer gesagt nach Frankreich und versuchen uns an einem Ratatouille. Zumindest an einer Variante, wie sie Mark Bittman in seinem Buch „How to cook everything“ vorstellt. Eigentlich dachte ich, ich hätte hier im Blog schon eine klassische Variante vorgestellt, aber dem scheint nicht so. Vielleicht war es mir zu aufwendig und ich hab stattdessen alle bisherigen Varianten ebenfalls im Ofen gemacht *ggg* Macht nichts, ein unkompliziertes Rezept mehr schadet niemandem und das hier ist so einfach, dass ich es noch vor der Arbeit an einem Donnerstag zubereitet habe. Einfach die Zutaten klein schneiden und in eine Auflaufform schichten. Eine Stunde später hat man ein wunderbares Gemüseragout, dass sowohl warm als auch kalt gegessen werden kann. Sogar auf Brot macht es sich gut. Eine Kollegin, der ich es mitgebracht hatte, bezeichnete es frecherweise als Antipasti ;-) Ich fand auch sehr angenehm, dass keine festgelegte Kräutermischung benutzt wurde, sondern man einfach aus den frischen Kräutern der Saison und/oder des Balkons wählen konnte. Ich benutzte Basilikum, Rosmarin, Thymian, Estragon und Petersilie. Bis auf die Petersilie wuchert alles auf meinem Balkon und es freut sich, wenn ich es ernte und benutze :-)

Dieses Ratatouille lässt sich wunderbar vorbereiten und ich würde es sogar für Gäste kochen, so sehr hat es mich überzeugt. Es funktioniert gut als veganes Gericht alleine, aber auch Feta oder anderer Grillkäse passen oder gegrilltes Lamm?

Dann jetzt ab in den Supermarkt oder auf den Markt und kauft Euch die Zutaten für eines dieser Paprikaragouts! Einfach, schnell, sommerlich, leicht und gesund! Es lohnt sich wirklich!

Ratatouille aus dem Ofen

Zutaten für 4-6 Portionen:
2 rote oder gelbe Paprikaschoten
500 g Aubergine (gerne kleine)
500 g Zucchini
2 Zwiebeln
3-5 Knoblauchzehen
2 große Tomaten
Salz, Pfeffer
2 handvoll frische Kräuter
(z.B. Rosmarin, Thymian, Basilikum, Petersilie, Estragon, Kerbel)
120 ml Olivenöl + etwas zum Einfetten der Auflaufform

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Auflaufform dünn mit Olivenöl einfetten.
(2) Das Gemüse vorbereiten. Alles waschen und trocknen. Die Paprikaschoten halbieren, entkernen, in dünne Streifen schneiden, die wiederum halbieren. Von den Auberginen die Enden abschneiden, die Früchte längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Von den Zucchini ebenfalls die Enden entfernen und die Zucchini in grobe 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln und Knoblauchzehen häuten. Die Zwiebeln in dünne Streifen schneiden, die Knoblauchzehen halbieren. Die Tomaten vierteln, Kerne entfernen und fein würfeln. Die Blättchen der Kräuter von den Stengeln zupfen und mittelfein hacken.
(3) Jetzt geht es ans Schichten. Die Hälfte der Zwiebeln auf dem Boden der Auflauf verteilen. Dann nacheinander die Hälfte der Aubergine, Zucchini, Paprika darüber geben und zum Schluss die Tomatenwürfel. Salzen und pfeffern. Mit der Hälfte der Kräuter bestreuen und einige der halbierten Knoblauchzehen in das Gemüse drücken. Mit der zweiten Hälfte des Gemüses genauso verfahren. Zum Schluss das Olivenöl gleichmäßig über alles gießen.
(4) Die Auflaufform in die Mitte des Ofens schieben und etwa 60 Minuten backen. Dabei ein paar Mal das Gemüse runter drücken, damit es im eigenen Saft schmoren kann.

Kann heiß, warm oder bei Raumtemperatur serviert werden.

Genießen!

Quelle: Bittman, M. (2008): How to cook everything. Double B Publishing Inc. p 373

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