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Herbst auf Rügen – Grenzentesten: Entspannter Sonntag

Sonntagmorgen: Ich öffne die Augen und mein Körper gibt mir eindringlich zu verstehen, dass er heute Ruhe braucht. Keine langen Spaziergänge am Strand, kein Shoppingstress bitte. Der Morgen begrüßte uns auch in steingrau.

Trotzdem brauchten Frau Kochschlampe und ich ja Brötchen zum Frühstück und so machten wir uns via Strand auf zum Bäcker. Und wenn man schon mal am Wasser ist, kann man auch gleich ein paar hübsche Sonnenaufgangsbilder mit Meer und Seebrücke machen:

Strandkörbe standen auch noch am Strand, um von den Besuchern später am Tag bevölkert zu werden:

Die Sonne macht sich auf den Weg:

Auf dem Rückweg noch ein Beweisbild der wirklich aparten und typischen Bäderarchitektur der Ostseebäder auf Rügen:

Frau Kochschlampe machte sich dann auf den Weg, um im Nationalpark Jasmund ein wenig die Kreideküste mit ihren UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwäldern zu erkunden, während ich ein Vormittagsnickerchen einlegte. Danach fühlte ich mich wesentlich fitter und ein wenig hungrig. Zum Glück gibt es in einem Ort, der seit 1885 offiziell Seebad ist und dementsprechend touristisch erschlossen, genug Auswahlmöglichkeiten. Und ich entschied mich für „Fritz Braugasthaus“ keine zwei Minuten zu Fuß von der Ferienwohnung entfernt. Die Speisekarte im Netz fand ich ganz ansprechend, bin ich also zum frühen Nachmittag hin, als der große Mittagsansturm vorbei war.

Das Innere ist rustikal-gemütlich eingerichtet mit viel Kupfer und hinten raus ist ein Außenbereich vorhanden, der auch noch gut frequentiert war. Aber zum Draußensitzen war es mir doch einen µ zu kühl.

Und weil ja Sonntag war, bestellte ich mir ein „richtig deutsches“ Sonntagsessen: Ofenfrischer Schweinebraten mit Rotkohl und Klößen:

Ich bestellte nur die kleine Portion, da ich die Aufnahmefähigkeit meines Magens kenne. Aber es war wirklich köstlich! Der Braten schön zart mit würziger Sauce dazu wirklich köstlicher Rotkohl (I ♥ Rotkohl!) und flaumige Knödel! Das Essen war einen Sonntag wirklich würdig! Was ich sehr lobenswert finde, ist dass das Restaurant mit einem Bio-Produzenten zusammen arbeitet und große Teile des angebotenen Rind- und Schweinefleischs vom Landwerthof Stahlbrode kommt, die seit 2008 ein vielfältiges Hofprojekt in Angriff genommen haben mit einem Schulgarten, eigener Tierhaltung und eben auch Verarbeitung und Vermarktung ihrer Produkte. Über das Bier kann ich in Anbetracht meiner Alkoholabneigung nichts sagen, aber es gab auch lustige andere Sorten als den Standard.

Natürlich ist „Fritz Braugasthaus“ ein Franchise-Unternehmen, aber ich habe den Eindruck, eines von den besseren. Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dort wieder Essen zu gehen und würde es Anderen auch empfehlen :-)

Den sonnigen Nachmittag nutzte ich dann, um auf dem Balkon noch ein wenig Vitamin D zu tanken und das emsigen Treiben auf der Straße zu beobachten. Ein gelungener, ruhiger Sonntag!

Fritz Braugasthaus
Schillerstraße 8
18609 Binz

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 11-0 Uhr

Herbst auf Rügen – Grenzentesten: Meer und See in Binz

Nach einer erholsamen Nacht wachte ich relativ früh auf. Frau Kochschlampe schlief noch selig neben mir. Und um sie nicht Ausversehen zu wecken, schlich ich ins Wohnzimmer der Ferienwohnung und beobachte den Himmel. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, wenn der Körper zwar irgendwie wach ist, mein Hirn aber noch nicht. Nun habe ich ja mittlerweile einige Erfahrung bei Sonnenauf- und -untergängen, so dass ich ganz gut abschätzen kann, ob es dramatisch am Himmel wird oder nicht. Und dieser 1. Oktober versprach Drama! Also fix angezogen, Frau Kochschlampe kam auch mit und ab zum Strand!

Und tatsächlich! Drama!

Der Blick Richtung Sassnitz ist leicht rosa gefärbt.

Es wird golden!

Feinster Sandstrand mit ein paar kleinen Quallen.

Quallen sind nicht die einzigen Tiere dort, auch viele Möwen machten sich fein für den Tag und frühstückten.

Goldenes Morgenlicht.

Nach einer knappen Stunde am Strand besorgten wir noch schnell ein paar Brötchen zum Frühstück und guckten, was es in der engeren Umgebung unserer Ferienwohnung an Geschäften gibt.

Nicht weit weg, gab es einen Edeka, den wir natürlich genau inspizierten. Frau Kochschlampe fand meine absolute Lieblingsbrause: Vielanker Fassbrause ♥

Die Temperaturen waren noch so angenehm, dass wir es uns auf der Terrasse gemütlich machten:

An normalen Sonnabenden wäre ich zu Hause geblieben und hätte rumgedümpelt, aber es kristallisierte sich schon raus, dass dieser Rügenurlaub zum Grenzentesten bei mir genutzt wird (in den nächsten Beiträgen werdet ihr es besser verstehen). Also anstatt auf dem Sofa zu sitzen, machte ich mit Frau Kochschlampe noch einen langen Spaziergang ins Binz abseits von Ostsee und Strand.

Erstaunlicherweise gibt es in Binz einen ziemlich großen Süßwassersee, den Schmachtersee:

Wenn man mal einen Gedanken dran verschwendet, wiederum nicht überraschend, weil ja auch Rügen stark von den Eiszeiten geformt wurde und diese ganz gerne mal große Löcher hinterlassen haben, die sich mit Süßwasser füllten und gemeinhin „See“ genannt werden *g* (Teiche sind übrigens immer künstlich angelegt). Und das kann ebenfalls auf Inseln passieren…

Jedenfalls ist das Ufer des Schmachtersees ganz zauberhaft. Es stehen Skulpuren dort, es gibt Cafés, einen schönen Spielplatz, der auch zum Sporteln geeignet ist. Und auch wenn es regnet, kann man dort schön flanieren (Regenjacken ahoi!).

Auch der Blick auf die evangelische Kirche ist ganz hübsch, der wir auf dem Rückweg zur Ferienwohnung noch einen Besuch abstatteten. Sie wurden ab 1911 im neugotischen Stil gebaut und 1913 geweiht. Im Sommer finden dort Konzerte statt, am folgenden Tag sollte der Erntedankgottesdienst sein.

Um zur Kirche zu kommen, muss man einen Berg hoch. Ja genau, ein Berg! An der Ostseeküste. Und er ist nicht alleine. Es gibt eine Stadt auf Rügen, die Bergen heißt und ihren Namen zurecht trägt ;-)

Aber zumindest hat man von dort einen schönen Blick auf Binz zur touristischen Rush Hour *g*

Das war es aber noch nicht für den Tag. Morgen erzähle und zeige ich dann was zu unserem kulinarisch wundervollen Abend!

Bunter Dezembersonnenaufgang

 Guten Morgen, ihr Lieben!

Wunderbare Sonnenaufgangsfarben im Dezember…

… mit dem Mond, der sich hinter pinken Wolken versucht zu verstecken.

Habt noch ein wunderbares 2. Adventswochenende!

Himmelskitsch IV

Samstagmorgen, kurz nach halb sieben. Bunte Streifen:

Samstagabend, sechs Uhr. Goldener Beginn des Sonnenuntergangs:

Zehn Minuten später. Bunte Zuckerwattewolken:

Nochmals 15 Minuten später. Noch mehr Drama und der Himmel steht in Flammen:

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