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#12von12 im März – Typischer Sonntag

Der 12. Tag des dritten Monats im Jahr 2017 nach Christus. Also sind wieder zwölf Bilder von meinem Alltag fällig, diesmal ein Sonntag.

 7:49 Uhr: 95% meiner Tage beginnen damit, dass ich gleich nach dem Aufstehen das Wohnzimmer und Küche lüfte. Damit sich mein Brotteig und Sauerteig (mittlerweile habe ich festgestellt, dass er nicht mehr lebt :-( ) nicht erschrecken, wurden sie für die Zeit in den geschlossenen Ofen verfrachtet.

8:00 Uhr: Und wenn ich mich schon mal in der Senkrechten befinde, kann ich die vorhandene Kraft auch nutzen, um Bettwäsche abzuziehen und zusammen mit anderer Kochwäsche in die Waschmaschine zu verfrachten.

8:21 Uhr: Dann endlich das obligatorische Himmelsbild. Scheint nett zu werden heute.

8:43 Uhr: Auch der Brotteig will dringend weiter verarbeitet werden…

8:55 Uhr: Endlich Zeit für Frühstück. Diesmal relativ spartanisch.

9:22 Uhr: Ein Symbolbild für die diversen Haushaltsaufgabe dieses Sonntags. Müll entsorgen, Wäsche zusammen legen und wegräumen, Wäsche aufhängen, Geschirrspüler anstellen, ausräumen, Zeug aufräumen.

10:24 Uhr: Symbolbild für die diversen körperhygienischen Maßnahmen des Tages.

11:06 Uhr: Endlich war das Kartoffel-Weizenbrot auch fertig und das Abendbrot somit gesichert.

11:30 Uhr: Sonntagsentspannung natürlich mit der Sendung mit der Maus. Sonntagspflichtprogramm.

12:45 Uhr. Ich bin mit zehn Bildern durch und es ist erst Mittagszeit. Wenn ich esse, kriegen die Fischies auch was. Wäre ja gemein, ihnen andauernd was vorzuessen. Sie hatten Trockenfutter, ich Reste vom Heringssalat (Rezept kommt am nächsten Freitag) mit wirklich knusprigen Bratkartoffeln *stolzsei* und einem Ei.

Den Nachmittag verbrachte ich hauptsächlich nickernd auf dem Sofa und schrieb noch einen Blogbeitrag für, der Mittwoch online geht.

19:56 Uhr: Nach diversen Telefonaten mit Zwerg konnte ich auch endlich Abendbrot essen. Das Brot ist wirklich richtig köstlich geworden – knusprig außen, saftige Krume. Perfekt!

20:15 Uhr: Der letzte Teil des Tages, auf den ich mich sehr freute – „Singin in the Rain“ auf Disney Channel gucken. Ich liebe diesen Film einfach! Und Gene Kelly! Diese Leichtigkeit und gleichzeitig Athletik seines Tanzes *hachseufz*

Hier findet die geneigte Leserschaft noch mehr Märzsonntage in zwölf Bildern.

12 von 12 im Februar

Oh  Gott, bald steht schon der 12. März vor der Tür und ich habe noch nicht mal Februar verbloggt. Dabei habe ich momentan ja einiges an Zeit, aber irgendwie verplempere ich die bzw. bin mit anderen Sachen wie Bewerbungen schreiben und den Folgen beschäftigt … Dabei habe ich Euch doch einiges zu erzählen und zeigen und stehe rezeptetechnisch immer noch bei Weihnachten *seufz* Ich reiß mich mal am Riemen, lass YouTube YouTube sein und schreibe ein bisschen *g*

Ich vergaß an dem Sonntag, dass der 12. war, so dass das erste Bild mein Sonntagsfrühstück bestehend aus einer Scheibe Brot mit Frühlingszwiebelrührei, etwas Mango und Kakao war:

Das obligatorische Himmelsbild kam dementsprechend auch später, obwohl ich schon seit 6 Uhr wach war:

Nach dem Frühstück etwas Zahnhygiene:

Ich versuche gerade etwas Ruhe in meinen Kopf zu kriegen durch Meditation, aber irgendwie will das noch keine Gewohnheit werden. Es tut mir gut, aber ich denke einfach nicht dran Hmpf.

Ein Sonntag ist kein Sonntag ohne die „Sendung mit der Maus“ und das Sonntagsmärchen danach.

Mittagessen waren die Reste vom freitäglichen Székely káposzta einfach mit einer Scheibe Brot dazu. Gott, ich liebe dieses Essen!

Danach etwas Entspannung mit einem interessanten Buch – Michael Pollans „Cooked: A natural transformation„.

Auch die Fischies machen schon rabatz und wollen Futter haben. Kriegen sie natürlich!

Teil 2 der sonntäglichen Körperhygiene.

Sisyphos lässt grüßen:

Es gibt nicht nur Sonntagsfrühstück und Sonntagsessen. Nein, bei uns in der Familie auch ein Sonntagsabendbrot. Das wird eine überbackene Schnitte! Darauf von unten nach oben: Brot, dünn Butter, Wurst (an dem Abend rumänische Fleischwurst), Obst nach Wahl, Marmelade-Senf-Mischung, Käse. Das ganze wird in den Ofen geschoben bis der Käse verlaufen ist. Yummie!

Noch ein wenig TV geguckt und gute Nacht!

Ein typischer, unproduktiver langweiliger, erholsamer Sonntag *g*

Türkisches Sonntagsfrühstück: Sucuk yumurta – Spiegelei mit Sucuk

Bekanntlicherweise wohne ich im Klein-Ankara Kassels. Und ich finde es großartig! Ich habe hier viele unterschiedliche Nationen als Nachbarn. Meine direkten Nachbarn sind Afghanen, die nasenscheinlich unglaublich gut kochen können. Manchmal duftet es so wunderbar auf meinem Balkon (ihr Küchenfenster ist nur 50 cm entfernt), dass ich am liebsten nebenan klingeln möchte, um nach dem Rezept zu fragen … Auch die türkischen Supermärkte, die es hier gefühlt alle 500 m gibt, sind wunderbar! Bei meinem umme Ecke kriege ich fast alles was das Herz begehrt: frisches Obst und Gemüse, Blumenstrauß große Bunde an Petersilie und anderen Kräutern (Minze, Koriander, Dill, Postelein), türkische Brote, Hülsenfrüchte (getrocknet, in Dose), Reis, Bulgur, Couscous, Käse (Feta etc.), Butter, Ayran, Joghurt, frisches Fleisch, Gewürze, manchmal frischen Fisch, Oliven, Honig, Tomaten, eingelegtes Gemüse, Nüsse, Knabberkram, Geschirr und Wurst. Die Wurstabteilung besteht hauptsächlich aus einer roten Wurst namens Sucuk:

Sucuk ist eine Wurst aus Rindfleisch, die mit etwas Knoblauch, einen µ Kreuzkümmel gewürzt ist und auch etwas pikanter sein kann. Es gibt sie in monströs großen Abpackungen für türkische Großfamilie, aber zum Glück auch in der Single-Probierportion. Endlich hab ich mich mal getraut und eine kleine Packung hüpfte in meinen Einkaufskorb. Aber was mache ich jetzt damit? Von berufener Seite wurde mir Ei mit Sucuk zugeflüstert und so machte ich mich auf die Suche. Man kann sich einen typischen Snack machen, bei dem Sucuk mit Käse überbacken wird. Dabei darf die Sucuk, wie hier erklärt und ausführlichst gezeigt, auf keinen Fall gewürfelt werden. Nur Scheiben sind zulässig! Ist ja ganz schön, aber für mich eher ein Abendbrot (heute vielleicht?). Dieses Video von „Koch Dich türkisch“ fand ich schon frühstückshafter und habe es als Idee genommen. Es ist natürlich auch als Rezept im weltweiten Zwischennetz niedergeschrieben, aber im Video kann die geneigte Leserschaft auch gleich noch ein wenig türkisch lernen. Nie verkehrt, oder?

Also gab es ein etwas abgespecktes, aber doch leicht türkisches Frühstück mit Sucuk yumurta, Sesamkringel und frischem Gemüse. Wirklich schön und sättigend! Sucuk schmeckt echt gut, etwas pikant, aber nicht zu scharf (andere Leute würden das wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen) und wird jetzt tatsächlich öfter in meinem Kühlschrank zu finden sein :-)

Eigentlich braucht es dafür kein Rezept, ich schreibe trotzdem mal fix auf, wie ich das Sucuk yumurta gemacht habe:

Sucuk yumurta – Spiegelei mit Sucuk

Zutaten für 1 Portion:
1/2 kleine Sucuk (ca. 40 g)
1/2 kleine Zwiebel
1/4 TL Butter
1 Ei
Salz

Die Zwiebel häuten und in Halbringe schneiden, von der Sucuk die Pelle abziehen und in dünne Scheiben schneiden. In einer kleinen Pfanne die Butter bei mittelhoher Hitze zerlassen, Sucuk und Zwiebelringe etwas anbraten. Wenn die Zwiebeln weich sind, das Ei drüber schlagen und einen Deckel auf die Pfanne legen, damit das Eiweiß auch von oben gart. Wenn das Eigelb den gewünschten Gargrad hat, auf einen Teller geben, salzen und

genießen!

Dazu passt wunderbar frisches Fladenbrot oder Sesamkringel und ein wenig frisches Gemüse. Gerne kann auch noch mehr Gemüse mit den Zwiebeln und der Sucuk angebraten werden (etwas schärfere Paprika, Zucchini, Pilze etc.).

Quelle: nach „Koch Dich türkisch“ – Sucuk yumurta

Sonntagskuchen – Rosmarin in süß

Eine wunderschöne Sache finde ich die Tradition des höchsteigen gebackenen Sonntagskuchens und jetzt wo ich ja schon länger bei meinen Eltern weile, machen wir auch fast jeden Sonnabend einen Kuchen. Dabei versuche ich schon irgendwie Rücksicht auf Frau Mamas Fruktoseintoleranz zu nehmen, auch wenn sie Äpfel liebt, aber Bauchkneifen mag ja niemand haben … Und da Frau Kochschlampe eine höchst verlässliche Quelle für gute Kuchenrezepte ist, wurde ihr Blog durchsucht. Meine Güte hat die Frau viele Apfel- und Pflaumenkuchenrezepte *g* Aber hey, da lachte mich ein einfacher Rührkuchen mit Zitrone und Rosmarin an. Rosmarin im Kuchen hört sich etwas komisch an, aber wurde ja schon erfolgreich in diesem Rosmarin-Heidesand ausgetestet. Muss ich auch mal wieder machen …

Schnell zusammen gerührt und gebacken und, was soll ich sagen, extremst gut! Ich habe noch zusätzlich etwas Zitronenguss drüber gegeben, wodurch der Kuchen wirklich saftig wurde mit einer leichten Rosmarin-Note. Bloß nicht zuviel Rosmarin benutzen, sonst wird es leicht seifig ;-) Wird definitiv wieder gemacht!

Rosmarinkuchen

250g weiche Butter
200g feinen Rohrohrzucker
3 Eier, möglichst in L
300g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Vanillezucker
2 TL gehackte frische Rosmarinnadeln
4 EL Milch
1-2 EL brauner Zucker

Guss:
3 EL Puderzucker
Zitronensaft

(1) Ofen auf 170° vorheizen. Kastenform entweder fetten und mehlen oder mit Backpapier/Alufolie auskleiden.
(2) Butter und Zucker cremig schlagen. Eier nach und nach dazugeben, gefolgt von dem Vanillezucker, dann Mehl und Backpulver untermischen, zum Schluss dann den Rosmarin. Den Teig mit Milch dann soweit verdünnen, dass er schwer reißend vom Löffel gleitet und ihn direkt in die Form füllen und mit Zucker bestreuen.
(3) Den Kuchen in den Ofen geben. 1h soll der Kuchen etwa im Ofen bleiben, nach ca. 50 Minuten spätestens die erste Nadelprobe machen.
(4) Die Zutaten für den Guss verrühren. Den Kuchen mit einem Stäbchen oft einstechen, aber nicht bis zum Boden. Den Zitronenguss gleichmäßig darüber verteilen. In der Form auskühlen lassen, stürzen und

genießen.

Hält sich hervorragend einige Tage, wenn man ihn in einer Blechschachtel verpackt.

Quelle: RosmarinkuchenKochen für Schlampen

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