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Unkomplizierte Gazpacho nach Gordon Ramsay – Gazpacho: Hideg spanyól zöldségleves

So, die ersten heißen Tage dieses Sommers sind überstanden. Und zumindest ich bin froh darüber … Aber abgesehen von der externen Kühlung durch Freibad oder wenigstens ein kühles Fußbad auf dem Balkon, kann man sich auch durch Essen innere Kühlung verschaffen. Nein, ich meine jetzt nicht Eiscreme. Nur Eiscreme funktioniert bei mir nicht. Ich brauche was handfesteres …

Und was passt da besser als Gazpacho. Diese kalte, spanische Gemüsesuppe, die wunderbar erfrischend wirkt. Und seien wir ehrlich, eigentlich ist es auch nur pürierter Brotsalat *g* Dieses Mal orientierte ich mich an einem Rezept von Gordon Ramsay aus seinem Buch und Sendung „Ultimate Home Cooking“ und gefühlt ist es viel einfacher. Einfach nur alle Zutaten mehr oder minder fein würfeln, mit den Händen zermanschen, ein bisschen Kühl stellen und pürieren. Voila! Mr. Ramsay benutzt eine rote und eine grüne Paprikaschote, wodurch seine Gazpacho eher bräunlich aussieht. Da ich grüne, nach Gras schmeckende Paprikas aber überhaupt nicht mag und es unsinnig fand extra von zwei Paprikaschoten nur die Hälfte zu benutzen, wurde es eben nur eine ganze rote :-) Macht die einfach schönere Farbe!

Versucht es ruhig! Die Suppe ist perfekt für die heißen Tage! Einfach, gesund, köstlich!

Und wer noch ein paar Essensideen für die heißen Tage braucht, kann in diesem Sommer-Artikel vom letzten Jahr stöbern! Viel Spaß dabei :-)

Unkomplizierte Gazpacho nach Gordon Ramsay

Zutaten für 2 Portionen:
1 rote Paprikaschote
1/2 Salatgurke
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe (hier: confiert)
400 g Tomaten
1/2 Brötchen
1 Zweig Basilikum
Salz, Pfeffer
1 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl

(1) Das Gemüse vorbereiten. Die Paprikaschote halbieren, entkernen, in Würfel schneiden. Die Salatgurke schälen und mit Hilfe eines Löffels entkernen, würfeln. Von der Frühlingszwiebel die Enden abschneiden, in Ringe schneiden. Den Knoblauch häuten, fein würfeln. Von den Tomaten die grünen Strünke raus schneiden und grob Würfeln. Das Brötchen mittelfein würfeln. Vom Basilikum die Blätter entfernen und grob zupfen. Alles in eine Schüssel geben. Salzen, pfeffer. Mit Weißweinessig und Olivenöl begießen. Mit der Hand gut durcharbeiten, damit die Säfte freigesetzt werden. Mindestens 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen, aber über Nacht schadet es auch nicht.
(2) Alles in einen Standmixer geben und fein pürieren oder in einem hohen Gefäß mit einem Pürierstab bearbeiten. Nochmal kosten, fehlt noch Salz oder Pfeffer? Wenn es nicht flüssig genug ist, einfach noch ein bisschen Olivenöl zufügen.

Wer mag, kann die fertige Suppe mit fein gewürfeltem Gemüse bestreuen.

Genießen!

Quelle: nach Ramsay, G. (2013): Ultimate Home Cooking. Hodder & Stoughton. p 63

Nachtrag: Das ist mir wirklich jetzt erst (Freitag 12.06.15 11:05 Uhr) aufgefallen, dass die Suppe ja komplett tierfrei ist. Deswegen darf sie auch sehr gerne bei Frau Seisers Tierfreitag teilnehmen.

tierfreitag

*********************** Magyar ***********************

Ha nézem az időjárás Magyarországon egy pici melegebb van mint itt közép Németországon ;-) Én sajnos már nem nagyon bírom a meleget és ilyenkor nagyon jól esik egy hideg ebéd. Szeretem a húslevest, de ilyen forró napokban nem igazán kell. De mégis valamit rendes ebéd kell, nem? Tudom hogy van ott is nagyon finom hideg levesek pl. a meggyleves amit nagyon imádom, de ez a hideg spanyol leves is nagyon illik ilyenkor, mert nem más mint turmixolt kenyér-zöldség saláta. Csak nem kell annyit rágni ;-) A recept Gordon Ramsaytöl „loptam“ és nagyon egyszerüen csinálni. Ki akkor a nagy melegben még oráig a konyhában állni? Inkabb kimegyünk a strandra vagy a hintaágyban az árnyékban. Probáljatok ki a levest! Hűsítő, egészséges, finom. Nyáron nekem perfekt :-)

Gazpacho – Hideg spanyol zöldségleves

Hozzávalók 2 adagra:
1 piros kaliforniai paprika
1/2 kígyóuborka
1 újhagyma
1 fokhagyma
40 dkg paradicsom
1 ág bazsalikom
1/2 zsemle
só, bors
1 ek fehérborecet
3 ek olíva olaj

(1) Előkészítünk a zöldségek. A paprikát felezünk, kimagozunk és kockára vágunk. A kígyóuborkát hámozunk, egy kanál segítségével kimagozunk és kockázunk. Az újhagymát karikára vágunk a pucolt fokhagymát kis koskára. A paradicsomból kivágunk a zöld részt és kockára vágunk. A fél zsemlét is. Mindent egy tálban teszünk, sózunk, borsózunk. Rá öntünk a fehérborecet és olíva olajt és kézzel jó össze nyomkodjunk (gyerekeknek biztosan tetszik ez a munka). Legalább 30 percet vagy egy éjszakát teszünk a hűtőben.
(2) Mikor jó lehült az egészet egy turmixtgepén vagy bot-mixel levest csinálunk belőle. Ha nem elég folyékony a leves még egy kicsit olíva olajt teszünk be.

Ha még nem elég hideg a levest vissza tehetünk a hűtőben és kis zöldség kockák szorítunk rá. És kinek hiányzik rá szórhat is feta morzsák vagy egy kis pirított sonkát.

Jó étvágyatok!

Andere Ländere, andere kalte Suppen – Gazpacho

Yeah, yeah, yeah! Sommer! Yeah, yeah, yeah! *sing* – Und ich hoffe, es ist noch wunderbares Wetter, wenn dieser Beitrag online geht. – Und wenn es warm ist, will man nicht unbedingt noch heiße Suppen essen (Tut der Ungar an sich aber trotzdem). Und so hat wohl jedes Land, in dem es einigermaßen heiße Phasen gibt, so seine kalte Suppenkultur entwickelt. Natürlich kenne ich die berühmteste kalte ungarische Suppe aus Sauerkirschen, verfeinert mit Saurer Sahne. Exzellent! Aber da Frau Mama ja nicht sonderlich tolerant auf Fructose reagiert, ist es schwierig Obstsuppen zu kochen, auch wenn sie die sehr gerne mag. Aber andere Länder, andere kalte Suppe – recherchiere ich mal in heißen Ländern.

Ein Klassiker ist ja die südspanische Gazpacho, eigentlich auch ein Arme-Leute-Essen bei dem altes Brot und ein Zuviel an Tomaten aufgebraucht wird. Und eigentlich ist es auch übertrieben zu sagen, dass man diese Suppe kocht, die rohen Zutaten werden ja eigentlich nur püriert. Diese Gazpacho-ähnliche Suppe fand ich im wunderbaren Buch „Sommerküche“ von Tanja Dusy. Da ist die Zubereitung auch einen µ aufwendiger, weil die Tomaten erst noch gehäutet werden und zusammen mit einer Hälfte des angerösteten Brots durchgekühlt werden bevor die Mischung mit dem restlichen Gemüse püriert wird. Ich war ja sehr skeptisch, wie leicht oder schwer sich rohe Paprika und Gurken pürieren lassen, aber erstaunlicherweise ist das ganz leicht und ziemlich schnell hat man eine Suppe in schöner Konsistenz. Wie die traditionelle Version, wird auch hier zum Schluss ein wenig Paprika klein gewürfelt und als Einlage zusammen mit geröstetem Brot drüber gestreut, damit man noch was zum Knuspern hat.

Und ich war ernsthaft überrascht, wie wirklich ernstlich köstlich diese Suppe ist! Und sättigend und gesund und erfrischend! Meine Güte, was will die geneigte Leserschaft mehr! Wobei natürlich der überragende Geschmack mein Hauptargument zur dringenden Nachbastelempfehlung ist!

Gazpacho-sehr-ähnliche-kalte-Suppe

Zutaten für 4 Portionen:
150 g Weißbrot vom Vortag (2 Brötchen)
2 Knoblauchzehen
8 EL Olivenöl
750 g Tomaten
3 EL Weißweinessig (hier: Apfelessig)
1 rote Paprikaschote
1/2 Salatgurke
150 ml Gemüsebrühe
8 EL kaltes Wasser
Salz, Pfeffer
edelsüßes Paprikapulver
rosenscharfes Paprikapulver
2-3 Prisen Zucker
1 kleine gelbe Spitzpaprika
4 Stängel Basilikum

(1) Das Brot in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. 4 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, das Brot und die Hälfte des Knoblauchs dazu geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun braten, anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.
(2) Als nächstes die Tomaten enthäuten. Dafür diese kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten (etwa 2-3) ziehen lassen. Dann die Tomaten häuten, vierteln, Kerne mit dem Stielansatz heraus schneiden. Das Tomatenfleisch grob schneiden und mitsamt dem dabei anfallendem Saft mit dem Essig, restlichen Öl und Knoblauch und der Hälfte des gerösteten Brots mischen. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
(3) Die rote Paprikaschote waschen, halbieren, Kerne und weiße Innenwände entfernen, grob würfeln. Salatgurke schälen (hier vergessen), längs halbieren und die Kerne mit einem Löffel heraus kratzen. Dann das Gurkenfleisch in kleine Stücke schneiden. Paprika- und Gurkenwürfel zusammen mit der Tomaten-Brot-Mischung, der Brühe und den Eiswürfeln (oder kaltem Wasser) fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, den beiden Paprikapulvern und dem Zucker würzen. Die Suppe im Kühlschrank mindestens 2 Stunden durchkühlen lassen.
(4) Die kleine Spitzpaprika waschen, putzen und in feine Würfelchen schneiden. Basilikum waschen und trocken schütteln. Die Basilikumblätter vom Stengel zupfen und in feine Streifen schneiden. Mit den Paprikawürfeln mischen.

Die Suppe auf Tellern oder Schüsseln verteilen. Die restlichen Brotwürfel und die Paprika-Basilikum-Mischung darauf streuen und

genießen!

Quelle: Dusy, T. (2010). Sommerküche – Voller Sonne und Aroma. GU. München. Seite 110

Ich hoffe einfach mal, der Sommer bleibt noch ein bißchen, so dass ich auch die kalte-Suppen-Kultur weiterer Länder erkunden kann. Russland scheint in der Hinsicht auch Recht spannend zu sein :-)

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