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Klassisches Spargelragout

So langsam wird ja mal Zeit wieder an neue Spargelrezepte zu denken, oder? Immerhin steht das Spargelhäuschen schon wieder vor meinem bevorzugten großen Edeka :-) Wie steht ihr zu Spargel? Mögt ihr ihn oder könnt ihn ums Verrecken nicht essen? Als Kind mochte ich ihn überhaupt nicht, irgendwie eine komische Konsistenz und den Geschmack fand ich auch etwas seltsam. Halt so ganz anders als alles mir bis dahin bekannte und geliebte Gemüse. Zuerst gewöhnte ich mich an Grünen Spargel. Und nachdem wir drauf kamen, dass man ihn auch in der Pfanne braten kann, freundete ich mich auch mit der weißen Variante an. Durch die Ofenvariante wurde ich endgültig bekehrt und liebe seitdem alle Spargelsorten!

Klar, es gibt Klassiker, die jedes Jahr gekocht werden, wie Nata Pastaciuttas Pasta mit Spargel und Tomaten oder einfach im Ofen gegart. Die Spargel-Kartoffeltarte nach Jamie Oliver oder Ottolenghis Spargelsalat könnte ich auch mal wieder machen. Kann ich alles nur empfehlen nachzukochen, weil superlecker! Aber wenigstens ein neues Rezept pro Saison sollte man doch ausprobieren, nicht? Letztes Jahr zum 1. Mai war Frau Mama für’s Wochenende zu Besuch. Und in der mittlerweile eingestellten Zeitschrift „Mutti kocht am Besten“ fanden wir ein Rezept für klassisches Spargelragout, das sich sehr gut las. Also fix alle Zutaten besorgt und los gekocht. Ja, das Rezept ist etwas aufwendiger und nicht innerhalb von 20 Minuten fertig, aber jede Minute Gemüseputzen und Kochen sind das Ergebnis wert. Cremiges, mildes Ragout mit viel Gemüse, dass genau den richtigen Garpunkt hatte. Das ist wirklich zum Reinlegen! Ein richtiges Sonntagsessen! Könnte man dieses Jahr glatt nochmal machen, vielleicht zu Ostern? Probiert es ruhig aus! Ihr werdet es nicht bereuen!

Klassisches Spargelragout

Zutaten für 4 Portionen:
1 kg weißer Spargel (oder Hälfte Grüner Spargel)
4 Möhren
400 g neue Kartoffeln
Salz
Zucker
200 g Champignons
1 EL + 50 g Butter
Pfeffer
50 g Mehl
75 ml Weißwein
250 ml Milch
200 g Sahne
Saft von 1 Zitrone
200 g TK-Erbsen

(1) Den Spargel waschen. Die Enden abbrechen und die Stangen schälen. Dafür ca. 2 cm unterhalb des Kopfes beginnen. Falls Grüner Spargel genutzt wird, muss der nicht geschält werden. Die Spargelstangen in 3-4 cm große Stücke schneiden.
(2) Die Enden der Möhren abschneiden, alle Karotten schälen und schräg in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen, waschen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Etwa 2,5 l Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und mit 2 TL Salz und 1 TL Zucker würzen. Kartoffeln ca. 20 Minuten darin garen, nach 10 Minuten den weißen Spargel zugeben, 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Möhrenscheiben und etwaigen Grünen Spargel hinzufügen.
(3) Zwischenzeitlich die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Gemüse in ein großes Sieb gießen und das Kochwasser unbedingt auffangen. Davon ca. 600 ml abmessen, zur Seite stellen. 1 EL Butter in einem weiteren großen Topf erhitzen und die Pilze darin bei mittelhoher Hitze (Stufe 2 von 3) unter Rühren kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen.
(4) Für die Sauce in dem Pilztopf 50 g Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das komplette Mehl zugeben und unter Rühren ca. 30 Sekunden hell anschwitzen. Mit dem Schluck Wein ablöschen. Unter ständigem Rühren Milch, Sahne und das Gemüsewasser zugeben und klümpchenfrei verrühren. Dann, immer weiter rührend, alles aufkochen lassen und ca. 3 Minuten köcheln. Aufpassen, dass nichts am Topfboden ansetzt. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker gut abschmecken.
(5) Das vorbereitete Gemüse und die TK-Erbsen unterrühren und ca. 2 Minuten köcheln lassen. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und servieren.

Genießen!

Quelle: Zeitschrift „Mutti kocht am Besten“. 02/2018. Seite 21

Perfekte Vorspeise für ein Frühlingsmenü – Spargelsalat mit Tomaten-Kräuter-Vinaigrette

Endlich ist es warm und fühlt sich richtig wie Frühling an! Die Vögel zwitschern, die Bäume sind schön grün, die Blumen blühen in den Gärten, meine Erdbeeren im Balkonkasten auch. Und der Spargel ist auch auf dem Höhepunkt seiner Saison!

Wie gerne würde ich mal ein frühlingshaftes Menü für Gäste zaubern, aber da ich meist alleine esse, begnüge ich mich mit den einzelnen Komponenten, die ich dann eben als Hauptgericht esse *g*

Diesen Salat bereitete ich zu, weil Jeanette von „Cuisine Violette“ im 130. Blogevent vom Kochtopf nach frühlingshaftem Genuss fragt. Und definitiv gehört Spargel für mich zum Frühling. Früher mochte ich nur die grüne Variante, mittlerweile auch die weiße sehr gerne. Spargel kann man ja auch gut einfrieren (schälen und einfach die rohen Stangen in den Kälteschlaf schicken), was ich in meinem ersten Jahr mit Tiefkühlschrank auch gemacht habe, alleine hatte ich außerhalb der Saison überhaupt keine Lust darauf. Ich hab ihn dann kurz vor dem Start der neuen Saison im darauffolgenden Jahr gegessen und gelernt, dass es sich für mich nicht lohnt so hochsaisonale Zutaten einzufrieren. Auch Rhabarberkuchen zu backen, käme mir außerhalb seiner Saison nicht in den Sinn …
Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Aber zurück zum Spargelsalat. Es finden sich ja schon einige Rezepte zum königlichen Gemüse hier im Blog und ich wollte gerne was neues präsentieren. Fündig wurde ich im Buch „Wochenmarkt“ von Elisabeth Raether, in dem etliche ihrer ZeitMagazin-Kolumnen nach Jahreszeiten sortiert, versammelt sind. Ein wirklich schönes Buch! Und darin schwärmt Frau Raether von einem Rezept mit von Mr. Ottolenghi. Und mit Ottolenghi macht man ja nie was verkehrt! Das Rezept ist auch relativ fix gebastelt, braucht keine super exotischen Zutaten und macht echt was her, sowohl auf dem Teller als auch auf der Zunge! Ich sag Euch, so ein geiler Scheiß! Großartigst! Den Salat MÜSST ihr dringend ausprobieren!

Spargelsalat mit Tomaten-Kräuter-Vinaigrette und Ziegenkäse

Zutaten für 4 Portionen als Vorspeise oder 2 als Hauptgang:
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 EL Balsamico
2 EL Weißweinessig
4 EL Olivenöl
Salz
500 g grüner Spargel
1 EL Petersilie
1 EL Dill
1 EL Minze
200 g Tomaten
Pfeffer
100 g Ziegenfrischkäse

(1) Die rote Zwiebel häuten und fein würfeln, in ein Schüsselchen geben. Die Knoblauchzehe ebenfalls häuten und mit dem Messer zerdrücken. Zusammen mit dem Balsamico, Weißweinessig und Olivenöl zu den Zwiebeln geben, etwas salzen, gut verrühren. Zur Seite stellen.
(2) Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Vom Spargel die Enden abbrechen. Den Spargel in das kochende Wasser geben und 2 Minuten kochen. Abgießen und mit kalten Wasser abschrecken. Trocken tupfen.
(3) Die Kräuter fein hacken und zur Vinaigrette geben. Die Tomaten halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch fein würfeln. Gut mit dem restlichen Dressing verrühren und mit Pfeffer abschmecken.
(4) Eine Grillpfanne bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen. Die möglichst trockenen Stangen quer zu den Rillen in die Pfanne legen. Von beiden Seiten grillen bis sie Grillspuren haben und köstlich duften.
(5) Die Spargelstangen auf Tellern arrangieren, die Tomaten-Kräuter-Vinaigrette darüber verteilen und den Ziegenfrischkäse drüber bröseln.

Genießen!

Quelle: Raether, E. (2015): Wochenmarkt. Die frischen einfachen Rezepte aus dem ZEIT Magazin. Bloomsbury. Berlin. p 64

Ein deutscher Klassiker – Leipziger Allerlei

Hatte ich der geneigten Leserschaft schon erzählt, dass ich am Wochenende nach Pfingsten lieben Besuch hatte? Es war ein kleines Bloggertreffen geplant mit Noémi sammelhamster, mit Frau Evi aus der Kyche, der hochgeschätzten Frau Küchenlatein und meiner liebsten Kochschlampe. Es war soo schön! Die Damen waren auf dem Wochenmarkt, während ich ein wenig Energie tankte, Frau Evi und ich versuchten den Frittier-Angsthasen Noémi und Frau Kochschlampe durch in Teig umhüllte Gemüsesticks die Angst vor heißem Öl zu nehmen und wir aßen und redeten einfach nur unglaublich viel. Und machten irgendwie kaum Bilder … Schlechte Foodblogger wir *g*

Und wie sehr ich mich freute, Frau Kochschlampe mal wieder zu sehen, wieder etwas Zeit mit ihr in echt und nicht nur per Chat zu verbringen. Zum Sonntagsessen wünschte sie sich Leipziger Allerlei nach dem „Deutschland vegetarisch“. Aber gerne doch! Zwar gehörte auch ich bis dahin zu den Leuten, die es nur als Dosenversion kannten und auch vom Rezept im Buch ein bisschen abgeschreckt war, aber zu zweit sollte sich das doch basteln lassen.

Im Endeffekt ist es auch gar nicht so kompliziert zu machen, wenn man die im Buch vorgeschlagenen Beilagenkomponenten weglässt. Wir waren mit Pellkartoffeln zufrieden und brauchten nicht dringend Klößchen und Blätterteigdreiecke. Erst bereitet man die Sauce zu und stellt sie warm (Herdplatte auf die kleinste Stufe) und dann wird das extra gegarte Gemüse drunter gehoben. Für mich das Highlight waren die Morcheln. Ich hatte noch nie Morcheln gegessen, weil sie hier in Deutschland selbst im getrockneten Zustand exorbitant teuer sind, aber Frau Kochschlampe brachte welche aus der Schweiz, die dort offensichtlich günstiger zu erwerben sind. Und die sind echt gut! Jetzt habe ich noch einige hier und mal sehen, was ich aus den kleinen Schätzen so noch zaubere :-) Aber auch die gesamte Gemüsekombination im Allerlei ist ziemlich genial! Einzig der Noilly Prat stach in der Sauce etwas raus (aber ich bin ja eh kein Alkoholmaßstab) und auch Frau Kochschlampe würde eher einen Weißwein empfehlen. Ansonsten eine große Nachkochempfehlung für den nächsten Frühling!

Leipziger Allerlei

Zutaten für 3 großzügige Portionen:
Morcheln:
12 g getrocknete Morcheln
1 EL Butter

Gemüse:
6 Stangen Spargel
1/2 kleiner Blumenkohl
2-3 feine Bundmöhren
100 g Erbsen
Salz
Prise Zucker

Für die Sauce:
3-4 EL weiche Butter
2 EL Mehl
350 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
Salz, Pfeffer
2 EL Noilly Prat (lieber Weißwein)
4-6 Zweige Kerbel

(1) Als erstes die Morcheln in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen und so lange einweichen lassen bis sie gebraucht werden.
(2) Dann das Gemüse vorbereiten. Den Spargel schälen und je nach Größe dritteln oder vierteln. Die Blumenkohl in Röschen teilen. Die Möhren schälen und in schräge Scheiben schneiden.
(3) Dann die Sauce vorbereiten. Die Butter zerlassen und das Mehl darin anrösten. Das ganze mit dem Wein ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Unter ständigem Rühren die Gemüsebrühe und Sahne dazu geben, so dass keine Klümpchen entstehen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Unter Rühren aufkochen lassen und dann warm stellen. Zwischendurch immer mal wieder rühren, während das Gemüse gart.
(4) 1/2 l Wasser mit Salz und Zucker aufkochen. Spargel in ca. 10-12 Minuten darin bissfest garen. Nach 3 Minuten alles weitere Gemüse dazu geben. Es sei denn, es wären frische Erbsen. Die erst 3 Minuten vor Schluss.
(5) Die Morcheln abgießen. In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen und die Morcheln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Die Morcheln zusammen mit dem fertigen Gemüse unter die Sauce heben. Mit Kerbelblättchen bestreuen.

Genießen!

Quelle: nach Paul, S., Seiser, K. (Hrg.) (2013): Deutschland vegetarisch. Christian Brandstätter Verlag. Wien. p 22

Hier noch die kleinen Berichte von Frau Kochschlampe und Frau Küchenlatein, die sich noch in der Saline Luisenhall rumtrieb.

Diese Saison nur klassisch – Simpelster Spargel aus dem Ofen

Es ist ja gerade Hochsaison für das Königsgemüse. Und auch ich liebe es! Seit einiger Zeit sogar den weißen Spargel. In den letzten Jahren habe ich auch einiges ausprobiert, aber diese Saison bin ich irgendwie nur klassisch unterwegs. Das heißt bei mir sehr pur im Ofen gegart und dann am liebsten mit Pellkartoffeln.

Der austretende Spargelsaft verbindet sich mit der Butter zu einer zarten Sauce und ich mag besonders, wenn die Spargelstangen von unten etwas braun geworden sind, manchmal sogar knusprig. Das ist sooo gut! Es ist schnell gemacht, einfach, mit Zutaten, die bis auf den Spargel eigentlich im Vorrat sind, also ran an die Stangen! Es lohnt sich total!

Simpelster Spargel aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen:
16 Stangen Spargel
Salz
Prise Zucker
frisch geriebene Muskatnuss
etwa 50 g Butter

(1) Den Ofen auf 180°C vorheizen.
(2) Die Spargelstangen schälen und in eine größere Auflaufform legen. Sie sollten nicht übereinander liegen. Salzen, leicht zuckern und etwas Muskatnuss frisch drüber reiben. Die Butter in Flocken verteilen.
(3) Die Auflaufform mit Alufolie (matte Seite außen, glänzende innen) bedecken und an den Rändern gut festklemmen. Auf der mittleren Schiene im Ofen ca. 30 Minuten garen.
(4) Die Auflaufform heraus nehmen, die Folie entfernen und mit den Beilagen der Wahl servieren.

Genießen!

Quelle: bei irgendwem im Blog gelesen, zu lange her, um es noch genau rekonstruieren zu können ;-)

Für alle anderen experimentierfreudigen Spargelsüchtigen da draußen, findet ihr hier noch viele andere Köstlichkeiten:

Abendbrotidee: Lauwarmer Spargelsalat – Egy kis vacsi ötlet: langyos spárgasaláta

Noch ist Spargelsaison! Also ausnutzen und einigermaßen regelmäßig das gesunde Königsgemüse machen. Letztens kaufte ich ein Bund grünen Spargel, den ich um ehrlich zu sein immer noch am liebsten mag. Aber was damit machen? Die Kartoffel-Spargel-Tarte nach Jamie Oliver wurde schon gebastelt:

Aber es gehen ja auch andere Sachen. In einer Kochgruppe bei Facebook wurde jemandem Spargel mit einer Vinaigrette vorgeschlagen und irgendwie setzte sich die Idee fest. Und wurde ein wenig für mich weiter geführt. Radieschen sind doch schön frühlingshaft und die Frühlingszwiebel hat die Jahreszeit sogar schon im Namen. Und ich fand, die passten auch zu einem Spargelsalat. Noch ein paar Tomaten dazu und voila! Ein überraschend wohlschmeckender schneller, lauwarmer Salat. Perfekt zum Abendbrot! Leider schmeckt er am nächsten Tag nur noch halb so gut, keine echte Büroalternative. Also lieber gleich den ganzen Salat genießen!

Lauwarmer Spargelsalat

Zutaten für 2 Portionen:
500 g grüner Spargel
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Prise Zucker
1 Frühlingszwiebel
4 Radieschen
4 Cherry-Tomaten

Für das Dressing:
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
große Prise Zucker
2 TL Weißweinessig
4 TL Olivenöl

(1) Den Spargel waschen, trocknen und die unteren Enden abbrechen. Die Spargel in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Eine mittelgroße Pfanne bei hoher Hitze erhitzen. Etwas Olivenöl reingeben und heiß werden lassen. Den Spargel hinein geben, salzen, pfeffern, zuckern und bei mittelhoher Hitze ca. 10 Minuten braten bis er gar aber noch knackig ist.
(2) In der Zwischenzeit das Dressing in der einer passend großen Schüssel zubereiten. Dafür Senf mit Salz, Pfeffer, Zucker und dem Weißweinessig gut verrühren. Unter rühren das Olivenöl zugießen bis eine cremige Salatsauce entsteht.
(3) Die Frühlingszwiebel und Radieschen putzen und in halbe Ringe schneiden.
(4) Jetzt in etwa sollte der Spargel fertig sein. Zu den anderen Zutaten in die Salatschüssel geben.
(5) Als letztes nur noch die Tomaten in kleine Würfel schneiden und über den Salat geben. Durchrühren und vielleicht noch 10 Minuten ziehen lassen.

Mit frischem Brot oder zu Spiegelei oder gebratenem Halloumi servieren.

Genießen!

Und weil der Salat zufällig ohne jegliches tierisches Produkt auskommt, darf er beim tierfreitag von Frau esskultur mitspielen :-)

tierfreitag

*********************** Magyar ***********************

Igazán még sohase ettem spárgát Magyarországon és apukám se ismerte mielőtt összejött anyukámmal 1970es években és először ment látogatásban a jövő após és anyóshoz. Az volt anyu születésnapra május közepén és ö mindig kívánt spárga a szülinapi ebédre. Most sajnos nem tudom hogyan ízlett apunak, de gondolom először elég idegen volt. Nekem is megkellet szokni a spárgaíz, gyerekkoromban nem nagyon szerettem. De hogy nagyobb lettem is változott az´ízem. Először csak a zöld spárgát kezdettem szeretni, most már mindegyik fajta. Csak légy szives ne legyen vízben főzve.

A spárga szezon itt Németországon még Június 24. tart és addig elég rendszeresen kívánom a királya zöldsége ahogyan itt neveznek. Múltkor vettem zöldspárgát és valamit kellet vele csinálni. Olasz rizottó? Nincs kedvem. De egy saláta, az biztos jó működne. Gyorsan néztem a hűtőben hogy mi még található (a heti vásárlás előtt volt) és mi jó férne a spárga mellé. Kijött ez a nagyon finom éz félek egészséges ;-) saláta ami nagyon jó vacsorára illik.

Én meglepődtem hogy ilyen finom lett és nagyon ajánlom nektek!

Lanyos spárga saláta

Hozzávalók 2 adagra:
50 dkg zöld spárga
olíva olaj
só, bors
csipet cukor
1 újhagyma
4 retek
4 koktél paradicsom

A salátaöntethez:
1 tk mustár
só, bors
jó csipet cukor
2 tk feherborecet
4 tk olíva olaj

(1) A spárgát mosunk, szárítunk és letörünk a véget. Egy közepes serpenyöt melegitünk nagy lángon és hozzáadunk az olíva olajt. A spárgát sütönk 10 perc alatt közepes-magas lángon, közben sózunk, borsózunk és egy csipet cukor szórunk rá. A spárga ne  legyen nyers, de még egy kicsit ropogós.
(2) Közben a salátaöntet csinálunk a tálban amiben belefér mindent. A mustár összekeverünk a só, bors, cukor és fehérborecettel. Keverés közben hozzá adunk az olíva olajt. Egy krémes öntet legyen.
(3) Az újhagymát és retek pucolunk és fél karikára vágunk. Az öntethez teszünk.
(4) Most kész kéne lenni a spárgának, bedobunk a többi hozzáválókhoz.
(5) Az utolsó dolog hogy ici-pici kockára vágunk a koktélparadicsomok és szórunk a salátára. Szépen össze keverünk és még 10-15 percig hagyunk hogy alakul az íze.

Friss kenyérrel egy tükörtojással vagy sült ciprusi grill sajthoz ajánlunk.

étvágyatok!

Spargel-Bärlauch-Quiche

Die Spargel-Saison ist ja in vollem Gange! Überall kriegt man ihn und so langsam werden die Preise auch moderat. Sehr angenehm. Und was macht man jetzt damit? Ich hatte ausversehen statt 1 kg Spargel 1,5 gekauft, die irgendwie verarbeitet werden wollten. So gab es eine Woche lang Spargel hier. Soll ja gesund sein. Natürlich wurde wieder die obligatorische schnelle Spargel-Tomaten-Pasta gemacht, die sich wunderbar noch nach Feierabend kochen lässt:

Und auch die simpelste, aber unglaublich köstliche Spargelcremesuppe wurde schon gemacht. Die erste Portion wurde gleich zum Abendbrot mit einem Brotsalat zusammen genossen:

Aber es kann ja nicht nur altbewährtes gekocht werden, es gibt sowas wie eine Foodbloggerehre! Also neues überlegt. Gleichzeitig mit dem Spargel erwarb ich auch noch den extra auf meinen Wunsch hin im Supermarkt georderten Bärlauch, der zu einem schnellen Pesto mit Sonnenblumenkernen gemixt wurde. Großartiges Zeug! Und ich kam noch zu meiner jährlichen Dosis Bärlauch. Um jetzt zurück zum Neuen zu kommen, Bärlauch und Spargel passen wunderbar zusammen, wie schon bei dieser Bärlauch-Pasta mit gebratenem Spargel, aber mir war nach einer anderen Form. Eine Quiche hatte ich lange nicht mehr … Also schnell den Standard-Teig zusammen geknetet und vorgebacken. Spargel hatte ich in Erwartung dessen schon am Vortag gebraten und kühl gestellt, weil ich an dem Abend gerade so im Spargelschäl-Flow war ;-) In den Guss wurde das Bärlauch-Pesto eingerührt und die fertig zusammen gestellte herzhafte Torte in den Ofen gestellt. Wenn man jetzt alles nacheinander macht und den Spargel warm auf die Quiche gibt, kommt die Backzeit gut hin. Wer das jetzt wie ich mit kühlschrankkalten Spargelstücken macht, braucht wahrscheinlich 5-10 Minuten mehr Backzeit, bis der Guss komplett durch gegart ist.

Vom Geschmack her ist die Quiche wirklich top! Der Spargel harmoniert gut mit der leicht knoblauchigen Schärfe des Bärlauchs. Und einfach zu machen ist sie noch dazu! Auch am nächsten Tag bei Zimmertemperatur (oder leicht in der Mikrowelle erwärmt) schmeckt sie sehr gut und ist somit wunderbar für’s Büro geeignet. Probiert es ruhig mal aus, es lohnt sich!

Spargel-Bärlauch-Quiche

Zutaten für 2 Portionen:
1x Quark-Öl-Teig
5 dicke Stangen weißer Spargel (ca. 500 g)
Schluck Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für den Guss:
1 Ei
2 TL Bärlauch-Pesto
100 g Schmand
100 g geriebener Mozzarella
(oder anderer milderer Käse)
Salz, Pfeffer

Springform 18-20 cm
getrocknete Bohnen/Linsen zum Blindbacken

(1) Als erstes den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer kleinen Springform (18 cm) mit Backpapier auslegen.
(2) Den Spargel schälen , in dickere Scheiben schneiden. Die Zutaten für den Guss gut miteinander verrühren.
(3) Den Quark-Öl-Teig kneten, auf Backpapier ausrollen und in die Form legen. Dabei das Backpapier auf der Teigoberseite belassen trockene Bohnen/Erbsen/Tonkugeln auf das Backpapier legen und 10 Minuten in der Mitte des Ofens vorbacken.
(3) Zwischenzeitlich einen Schluck Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Spargelstücke bei hoher Hitze ca. 5 Minuten anbraten. Salzen und pfeffern.
(4) Die Trockenbohnen von der vorgebackenen Quiche nehmen. Die vorgebratenen Spargelstücke gleichmäßig auf der Quiche verteilen, mit dem Guss begießen. Auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und ca. 40 Minuten backen.
(5) Herausnehmen, etwas abkühlen lassen.

Genießen!

Ist Euer Hunger auf Spargel noch nicht gestillt? Versucht es mal mit diesen:

Spargel mit Bozener Sauce

Spargelsaison ist ja auch fast vorbei. Irgendwie schade, andererseits kommen jetzt andere tolle Köstlichkeiten. Hat halt alles seine Zeit! Nicht nur in Deutschland ist Spargel bekannt und heiß geliebt, auch andere Länder haben ihre Spargelspezialitäten, die Briten beispielsweise bevorzugen grünen Spargel, in Italien gibt es eine Mailänder Variante und im südtiroler Bozen wird eine Sauce aus Ei zum gegarten Spargel gegessen. Bei Frau Küchenlatein fand ich diese Version, die sie widerum in der Süddeutschen Zeitung fand.

Eigentlich wird hier nur aus gekochtem Ei eine Mayonnaise gerührt, die noch mit etwas Kräutern verfeinert wird. Bei der Recherche im Internet zum Thema „Bozener Sauce“ bin ich auch auf etwas andere Varianten gestoßen, bei denen noch zusätzlich Petersilie reinkommt oder die Sauce etwas flüssiger gemacht wird durch Gemüsebrühe. Ich blieb bei dieser puren Variante. Wie auch bei der Mayonnaise mit rohem Ei, ist es hier wichtig das Öl langsam zum Eigelb zu geben und dabei immer gut zu rühren und nicht alles auf einmal. Sonst kommt die Emulsion nicht zustande und die Sauce bleibt so seltsam krisselig. Also sich immer rührend um die Sauce kümmern. Der Rest ist ernstlich einfach. Statt den Spargel zu kochen, gare ich ihn immer im Ofen. Irgendwie mag ich den Geschmack und die Konsistenz viel lieber :-) Dazu gab es bei mir Kartoffel-Gurken-Salat mit einem Dressing aus Brühe. Mag sich ungewöhnlich anhören, fand ich äußerst passend dazu. Und diese Sauce, da hatten die Bozener eine wirklich schöne Idee zu Spargel. Gefällt mir außerordentlich gut und wird nächstes Jahr wieder gemacht!

Bozener Sauce

Zutaten für 2 Portionen:
2 Eier
1 TL mittelscharfer Senf
50 ml Öl
2 EL Weißweinessig
1 Spritzer Zitronensaft
2 EL Schnittlauch, gehackt

Eier hartkochen, kalt abschrecken und pellen. Die Eier halbieren, das Eigelb mit einem Teelöffel herauslösen und durch ein feines Teesieb in eine Schüssel drücken. Den Senf unterrühren und danach unter ständigem Rühren das Öl dazu gießen. Den Weißweinessig unterrühren mit mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Das Eiweiß in feine Würfel schneiden und zusammen mit dem Schnittlauch unter die Sauce rühren.

Den Spargel mit der Sauce begießen und

Genießen!

Quelle: KüchenlateinSpargel mit Bozner Sauce

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