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Nicht ungern auf Møn, Dänemark – Tag VIII-X

Drei Tage war ich mal wirklich faul. Keine Ausflüge, keine Spaziergänge zum Strand. Im und am Ferienhaus bleiben, dem Sturm lauschen (immer noch stürmischer, warmer Ostwind) und entspannen.

Am Sonntagmorgen war der Himmel noch ordentlich bewölkt.

Herr Papa und Zwerg erkundeten neue Angelplätze, Frau Mama und ich blieben zu Hause. Frau Mama schnipelte das Gemüse für die bunte Bohnensuppe und ich machte mit einem KitchenAid-Vorläufer den Teig für die Palacsinta, die sich Frau Mama so sehr zum Mittag wünschte.

Und schnell ausgebacken. Ist ja so kompliziert nicht ;-)

Der Nachmittag wurde verplempert, abends bastelte Zwerg dann unser traditionelles Sonntagsabendbrot: Überbackene Schnitten.

Montagmorgen war noch nicht entschieden, wer gewinnt. Sonne oder Wolken? Das störte die Mischpoke nicht, die Richtung Kopenhagen für den Tag ausflog. Da ich mit meiner eingeschränkten Gehfähigkeit eher hinderlich bin, blieb ich gerne zu Hause und entspannte mich. Ein bisschen die Bebbiekatze bespaßen, Raumschiff Enterprise gucken …

Zum Mittag machte ich mir die deutsche Version des Smørrebrøds: Strammer Max mit Gewürzgürkchen und Tomätchen.

Dies hier ist praktisch das Symbolbild dieser drei Tage: Lesen und sticken. Ich bin mit Julia Childs Autobiographie fertig geworden (Sehr spannend! Sehr zu empfehlen!), das Stickprojekt geht langsam voran, es dauert so viel länger, als wenn ich die Flächen mit einem Buntstift ausmalen würde ;-)

Für Dienstag war eigentlich ein Ausflug ins Mittelalter-Freilichtmuseum geplant, allein meine Krankheit hatte keine Lust (schlecht geschlafen, Kopfweh, schmerzendes Bein), also wurde nach dem hübschen Sonnenaufgang beschlossen, dass wir den Ausflug auf den letzten ganzen Urlaubstag verschieben. So konnte ich noch ein wenig ruhen und die Eltern fuhren mit Zwerg ein wenig die Insel weiter erkunden, Zwerg machte die Fossilien-Expedition des GeoCenters mit und die Eltern flanierten ein wenig durch Liselund.

Erholung auf die ein oder andere Weise für uns alle!

Nicht ungern auf Møn, Dänemark – Tag VII

 Wach wurde ich tatsächlich schon vor dem Sonnenaufgang halb sechs.

Aber wieder einschlafen ging nicht mehr, erst hielt mich der weiterhin wehende Sturm wach, dann ein Gewitter, dann ein schmerzendes Bein. Danach lohnte sich Einschlafen nicht mehr, weil wir frühstücken und unseren kleinen geplanten Ausflug machen wollten.

Nur 15 Minuten entfernt gibt es von unserer Unterkunft eine kleine Meierei und Käserei, die nur sonnabends geöffnet hat und ihre Produkte verkauft. Wie es dort aussieht und was es alles genau gab, erzähle ich der geneigten Leserschaft morgen. Nur so viel vorneweg, der Käse ist so unglaublich köstlich!

Nach dem Mittagessen und einem Nickerchen setzte ich mich in den sonnigen Garten, während die Mischpoke nach ihrem Ausflug nickerte. So saß ich da und stickte vor mich hin, während im Hintergrund die Brandung rauschte, badende Kinder quiekten und Schwalben zwitscherten. Sehr entspannend!

Es geht nur langsam voran und dauert. *seufz* Aber ich glaube, das Ergebnis wird es wert sein :-)

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