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Würzige Ajvar-Hackbällchen in Tomatensauce

Irgendwie muss ich mal wieder ins regelmäßige Kochen kommen. Durch Urlaube und Besuche bin ich da irgendwie rausgekommen und ich kaufte einiges an unnötigem Fertigfutter bzw. ging auswärts essen. Das geht beides natürlich ins Geld. Selbst kochen macht doch mehr Spaß und ich weiß einigermaßen, was drin ist.

Um wieder Lust zu bekommen bieten sich ja einfache und einigermaßen schnelle Gerichte an, die ich auch noch am Tag nach einer Fortbildungschaffe zu basteln. Da bieten sich Rezepte aus dem „meine Familie & ich“-Heft „Lecker kochen mit nur 5 Zutaten“ an, aus dem ich schon einige Rezepte kochte. Sie sind was die reine Kochzeit angeht, manchmal sehr ambitioniert, aber wer knackige Zutaten mag, kommt damit hin. Nur ich mag mein Gemüse gerne etwas weicher (nein, nicht verkocht-matschig) und füge gerne ein paar Minuten Bratzeit hinzu. Aber ansonsten funktionieren die Rezepte wirklich gut!

Jedenfalls lachte mich das Rezept für Hackbällchen in Tomatensauce an, da zur Würzung der Bällchen Ajvar benutzt wird und das ganze im Ofen noch mit Feta überbacken. Und etwas mit Käse überbacken ist ja nie verkehrt, oder? Ich war etwas skeptisch, ob die Mini-Klopse ohne Ei oder Semmelbrösel zusammenhalten, aber überhaupt kein Problem. Schwupps waren die Klöpschen geformt und durch gebraten. In die Sauce sollten eigentlich nur Ajvar und eine Zwiebel, um die 5 Zutaten-Regel einzuhalten, aber das war mir zu wenig Gemüse und so schnippelte ich kurzerhand noch eine Zucchini mit rein, die definitiv wunderbar passte! Dazu habe ich mir Naturreis gekocht, aber ich kann es mir auch einfach mit frischem Brot, Couscous/Bulgur und einem grünen Salat vorstellen, wenn man Blattsalate mag. Das Gericht kann es ruhig öfters geben!

Würzige Ajvar-Hackbällchen in Tomatensauce

Zutaten für 2 großzügige Portionen:
1 Zwiebel
1 mittelgroße Zucchini
250 g gemischtes Hackfleisch
1+1 EL Ajvar
Salz, Pfeffer
1 EL Olivenöl
1 Dose stückige Tomaten (400 g)
50 g Feta
einige Basilikumblätter

(1) Als erstes das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel häuten, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Von der Zucchini die Enden abschneiden, längs halbieren. Die Hälften nochmals längs halbieren und dann in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden.
(2) Das Öl in einer größeren Pfanne auf mittelhoher Hitze heiß werden lassen.
(3) Das Hackfleisch mit 1 EL Ajvar, Salz und Pfeffer gut verkneten. Zu etwa walnussgroßen Bällchen formen. In der heißen Pfanne 8-10 Minuten von allen Seiten braten. Herausnehmen.
(4) Den Ofengrill auf 250°C vorheizen. Eine kleinere Auflaufform bereit stellen.
(5) Die Zwiebelstreifen und Zucchini in die Pfanne geben, salzen und pfeffern. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten dünsten bis sie etwas weicher sind. Die Tomatenstücke aus der Dose und 1 EL Ajvar dazu geben, etwas salzen und pfeffern. Weitere 10 Minuten köcheln lassen. Abschmecken. Die Hackbällchen kurz in die Sauce geben und ein wenig darin erwärmen. Alles in die Auflaufform geben und mit zerkrümeltem Feta bestreuen.
(6) Auf die oberst mögliche Schiene in den Ofen schieben und ca. 10 Minuten grillen lassen bis der Käse ein bisschen gebräunt ist.

Gesamtzubereitungszeit: ca. 50 Minuten

Dazu passt: frisches Brot, Reis, Couscous. Frischer Blattsalat.

Genießen!

Quelle: „meine Familie & ich“ books – Lecker kochen mit nur 5 Zutaten. p 6

Sommerlicher Dinkelsalat

Seid ihr eher experimentelle Kocher oder bleibt ihr bei altbewährten Zutaten? Ich mag es ja nach neuen Sachen Ausschau zu halten und gehe gerne in Supermärkte, die Produkte anderer Nationen anbieten und nehme lustige Sachen mit, um sie dann auszuprobieren. Allerdings gibt es auch deutsche Produkte, die ich noch nicht kenne und auf einmal im Supermarkt nebenan bemerke. Wie diesen vorgegarten Dinkel.

Ich kenne viele Leute, die selbst oder deren Eltern eine ausgeprägte Vollkornkostphase in den 80ern und 90ern hatte (je nach Alter der Person *g*), aber nicht bei mir. Meine Eltern waren zu DDR-Zeiten teilweise froh, wenn sie überhaupt das gewünschte in der Kaufhalle bekommen haben, da konnte an solche Extravaganzen wie Grünkern und Konsorten gar nicht gedacht werden. Zumindest nicht in Rostock, in Berlin mag das vielleicht anders gewesen sein. Jedenfalls kenne ich mich mit anderen Körnern, abseits von Reis nicht sonderlich gut aus. Deswegen war der Dinkel schon eine kleine Herausforderung und dümpelte ein wenig länger im Vorratsschrank rum. Dann sah ich das Rezept für einen Graupensalat mit gebratenen Auberginen und beschloss ihn abzuwandeln. Dinkel statt Graupen (die übrigens auch noch ihrer Verwendung harren), zur Aubergine wird sich eine Zucchini gesellen und um Kraft zu sparen, wird das Gemüse im Ofen gebacken. Außerdem wurde meine Würzung leicht türkisch, denn zusätzlich zur Petersilie hab ich noch ein bisschen Minze und Pul Biber zugegeben.

Entstanden ist ein schöner, lauwarmer, sommerlicher Salat, der angenehm satt macht, dabei aber nicht zu mächtig ist. Eine charmante Mischung an Aromen von frisch durch Zitrone und Tomate bis rauchig durch das gebackene Gemüse. Ein Salat, der auch gut zum Grillabend passt oder über den man noch ein wenig Feta krümeln kann, wenn einem das tierische Protein fehlt. Und jetzt begebe ich mich auf die Suche nach weiteren Verwendungsmöglichkeiten für den Dinkel, weil der wirklich köstlich ist! Gebt Dinkel eine Chance!

Sommerlicher Dinkelsalat

Zutaten für 2-3 Portionen:
150 g Aubergine
1 mittlere Zucchini
Salz, Pfeffer
2+5 EL Olivenöl
125 g vorgegarter Dinkel
2 Frühlingszwiebeln
3 mittelgroße Tomaten
1/2 Bund glatte Petersilie
1 Prise Chiliflocken (Pul Biber)
2 Prisen getrocknete Minze
1/2 Bio-Zitrone, Saft und Schale

(1) Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech bereit stellen.
(2) Die Auberginen und Zucchini waschen, trocknen, Enden ab- und die Früchte in ca. 1 cm große Würfel schneiden. In eine Schüssel geben, mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer gut vermischen. In einer Schicht auf dem Backblech verteilen und auf mittlerer Schiene ca. 20-30 Minuten im Ofen backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. In eine Schüssel geben.
(3) Den Dinkel nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser garen. Bei mir dauerte das etwa 20 Minuten. Wenn noch Wasser im Topf sein sollte, abgießen und abtropfen lassen. Zum gebackenen Gemüse geben.
(4) Jetzt das restliche Gemüse zerkleinern. Von den Frühlingszwiebeln das Wurzelende und das unschöne obere Ende abschneiden, den Rest in feine Ringe schneiden. Die Tomaten waschen, trocknen. Dann halbieren und den grünen Strunk entfernen. Das Fruchtfleisch in mittelgroße Würfel schneiden. Zum restlichen Salat geben.
(5) Die Petersilie waschen, abtrocknen und fein hacken. Zusammen mit der Minze, Chiliflocken, Zitronenschale und -saft zum Salat geben. Die übrigen 5 EL Olivenöl drüber gießen und gut durchrühren. Etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Genießen!

Pabuçaki – Gefüllte Zucchini mit Käsekruste auf türkische Art

Wer hat einen Garten sein Eigen nennt und auch nur eine Zucchinipflanze setzte, kennt das Problem der Zucchinischwemme. Erst kommt lange Zeit nichts, leichte Ungeduld macht sich breit, dann die ersten männlichen Blüten, bei denen man etwas genervt denkt „Das wird ja nie was!“ und plötzlich wirft die eine Pflanzen Früchte en masse ab. Und wenn man mal 12 Stunden nicht hingeguckt hat, entwickelt sich eine unsichtbar kleine Zucchini zu einer wahren Herkuleskeule. Und damit Eure Zucchiniernte ein bisschen besser verwertet wird, eignet sich dieses Rezept wunderbar!

Gefunden hatte ich es im Buch „Türkei vegetarisch„, über das ich bei anderer Gelegenheit nochmal ein paar Worte verlieren sollte. Einfach weil es ein so tolles Buch ist! Aber zurück zum Rezept, die Zubereitung ist denkbar einfach und unaufwendig. Ihr braucht auch nicht viele Zutaten: Käse, Kräuter und ein paar Nüsschen. Die Füllung ist innerhalb einer Viertelstunde fertig und in den Zucchinihälften verteilt, den Rest erledigt der Ofen.

Und es ist eine verdammt gute Kombination, die die türkische Küche da hervorgebracht hat! Milde Zucchini mit würzig-cremiger Füllung, die durch die Walnüsse reichhaltig ist. Und der Käse oben drauf! Warmer, zerlaufener Käse macht doch alles besser, oder? :-D Ich mochte die Zucchini wirklich sehr und kann nur jedem raten, sie dringend nachzumachen!

Gefüllte Zucchini mit Käsekruste auf türkische Art

Zutaten für 2 Portionen:
2 runde Zucchini
100-125 g Feta
2 Stengel Petersilie
4 Stengel Dill
1  Stengel Minze
1 handvoll Walnüsse
1 Prise Muskatnuss
Pfeffer
1-1,5 EL Olivenöl
1 handvoll geriebener Käse (z.B. Emmentaler)

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine flache Auflaufform bereit stellen.
(2) Die Zucchini waschen, trocken. Die Zucchini quer halbieren, von runden Seiten ein bisschen was abschneiden, damit die Hälften sicher stehen. Mit einem Teelöffel das Fruchtfleisch bis auf 1 cm Rand aushöhlen. Die Hälfte des Fruchtfleisches klein hacken.
(3) Für die Füllung die Kräuter waschen, trocknen und fein hacken. Die Walnüsse grob hacken. Den Feta mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken. Kräuter, Fruchtfleisch und Walnüsse dazu geben, gut verrühren. Mit Muskatnuss und Pfeffer würzen.
(4) Die Zucchinihälften mit der Kräuter-Käse-Mischung füllen, in die Auflaufform setzen und dem Olivenöl beträufeln. 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene garen.
(5) Nach der Zeit die Form kurz rausholen, den geriebenen Käse über die Zucchini streuen und nochmals 10 Minuten im Ofen backen bis die Oberfläche goldbraun ist und die Zucchini weich sind.

Zu frischem Weißbrot/Pide/Fladenbrot servieren.

Genießen!

Quelle: Tançgil, O., Tançgil, O., Seiser, K. (Hg.) (2015): Türkei vegetarisch. Christian Brandstätter Verlag. Wien. p 135

Einfach, lecker und gesund – Hähnchenstreifen mit viiel Gemüse aus dem Ofen

Vor nicht allzu langer Zeit entdeckte ich die ungarische Seite „Streetkitchen„, auf der bekannte ungarische Blogger Rezepte in Wort und Bild vorstellen und einmal wöchentlich im ungarischen TV auftreten. Und ich muss sagen, mir gefallen die Videos und Rezepte sehr! Es werden ungarische Klassiker vorgestellt (z.B. DAS ungarische Paprika-Hühnchen schlechthin oder selbstgebackene Retro-Snacks), aber auch Gerichte aus andere Küchen der Welt und auch Streetfood wie hausgemachte Big Macs oder Tandoori Spieße. Für mich eine wirklich schöne Inspirationsquelle mit schon vielen virtuellen Lesezeichen *g*

Bloggerin Dóra präsentierte darin eine Gericht in dem viiiel Gemüse und Hähnchenstreifen in Backpapiertaschen gegart werden. Das war mir für den Tag, aber zu viel Pfriemelei (ich besitze doch keine Bastelgeduld), also wurde kurzerhand alles in eine Auflaufform geschmissen und die Garzeit verlängert.

Und es ist wirklich köstlich! Würzig, leicht, gemüsig aromatisch. Großartig! Und wirklich nicht viel Arbeit (Wenn ich das schon sage!). Schnell in die Auflaufform schmeißen und entspannen, so lange es im Ofen gart. Perfekt für stressige Tage, an denen einem nach Comfort Food ist! Natürlich könnt ihr das Gemüse nach persönlichen Vorlieben und Vorratslage ändern, wichtig ist nur, dass es in etwa gleich große Stücke geschnitten wird, damit sie auch gleichzeitig gar werden. Und gerade jetzt im Spätsommer ist die Auswahl an frischem, regionalen Gemüse ja fast überbordend. Also tobt Euch aus und werdet glücklich mit diesem Essen :-)

Hähnchenstreifen mit viiiel Gemüse aus dem Ofen

Zutaten für 3 große Portionen:

Für die Gewürzmischung:
1 TL Salz
1/2 TL gemahlener Pfeffer
1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
1 TL geräuchertes Paprikapulver mild
1 Prise Chiliflocken

1 Hähnchenbrustfilet (also 1/2, nicht die ganze)
1/2 Paprikaschote
1 mittlere Zucchini
1 größere Karotte
1 handvoll Cocktailtomaten
100 g Erbsen (TK)
Salz, Pfeffer
4 EL Olivenöl
2 EL Wermut oder Weißwein
3 TL Butter
einige Zweiglein Thymian und Rosmarin

Öl für die Auflaufform
Alufolie

(1) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine mittlere Auflaufform dünn einölen.
(2) Zuerst die Gewürzmischung mischen. Dafür Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Paprikapulver und Chiliflocken miteinander verrühren. Das gewaschene und getrocknete Hähnchenbrustfilet in Streifen schneiden und in der Gewürzmischung wälzen.
(3) Die Paprikaschote in schmale Streifen schneiden, die Karotte ebenfalls. Die Zucchini halbieren oder dritteln und in breitere Streifen schneiden. Die Cocktailtomaten halbieren. Alles zusammen mit den Erbsen in die Auflaufform geben, mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer gut vermischen. Die gewürzten Hähnchenstreifen dazwischen legen. Den Wermut drüber gießen, Gewürzzweige und Butter darauf verteilen. Mit Folie abdecken und am Rand gut festdrücken. In die Mitte des Ofens geben und ca. 50 Minuten backen lassen bis alles gar ist.

Mit Brot, Kartoffelpüree oder Reis servieren.

Genießen!

Quelle: nach StreetkitchenPapírtasakban sült csirke zöldségekkel

Auberginiges Letscho aus dem Ofen aka Ofen-Ratatouille

Ich bin so ein bisschen verrückt, was Zutaten angeht. So kaufe ich tatsächlich nur Spitzpaprika aus Ungarn und nur im Sommer und auch nur die gelben. Die haben eine angenehme Schalenstärke und sind auch wesentlich aromatischer (für mich). Auch wenn sie an Tantes Paprikaschoten aus ihrem Garten nicht rankommen, aber sie sind besser als nichts ;-) Und so kaufte ich noch ein Netz hübscher gelber Letschopaprika an meinem letzten Tag in Ungarn. Nur Letscho wollte ich damit nicht machen, weil ich es schon zweimal in Ungarn aß. Aber was dann?

Im Buch von Zsofi Mautner, in dem ich auf der Suche nach dem Rezept für die Kovi ubi (ungarische, fermentierte Sommergurken) war, fiel mir ein Rezept für Letscho aus dem Ofen mit Auberginen ins Auge. Nach etwas genauerer Begutachtung ist es doch eine Art Ratatouille, aber hey, wenn mit dem Namen experimentierunfreudige Ungarn geködert werden können, dieses französische Nationalheiliggericht auszuprobieren, ab dafür :-)

Die Zutaten waren ursprünglich für 4-6 Portionen angegeben, also hab ich nur die Hälfte gemacht, die bei mir locker für 3 Portionen ausreichte. Zuerst war ich etwas skeptisch, ob das mit der Zeit im Ofen auch hinkommt, aber wenn die Masse nicht so dick in eine Auflaufform oder Blech gegeben wird, wird es großartig! Sogar die Auberginen bekommen die richtige Konsistenz, wenn man die Würfel nicht gerade grob lässt. Für meine drei Portionen habe ich eine große Auflaufform genommen (ca. 32 x 20 cm), für die doppelte Menge würde ich tatsächlich ein Backblech empfehlen.

Die Zubereitung ist ganz unkompliziert: Gemüse schnippeln (die Tomaten habe ich nur entkernt, nicht gehäutet), dann mit den Gewürzen, Öl und Tomaten aus der Dose vermenge, in eine Auflaufform geben und für ca. 30 Minuten im Ofen vergessen. Es wird wundervoll duften! Und dann wird alles genau den richtigen Garpunkt, genug weich, aber nicht zu sehr. Für mich so gut, dass es das ab sofort öfter geben wird :-) (Und ich vielleicht noch die ein oder andere Portion einwecke!) Große Nachkochempfehlung von mir!

Einfaches Letscho-Ratatouille aus dem Ofen

Zutaten für 2-3 Portionen:
1 kleine Aubergine
1 mittlere Zucchini
1 mittlere Zwiebel
2 größere Tomaten
2 gelbe Spitzpaprika
1/2 Bund glatte Petersilie
1 kleine Dose geschälte Tomaten (ca. 400 g)
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl

(1) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Auflaufform mit Backpapier auslegen.
(2) Das Gemüse waschen und trocknen. Die Aubergine und Zucchini in mittelkleine Würfel schneiden. Die Zwiebel häuten, halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Die Tomaten halbieren, grünen Strunk und Kerngehäuse entfernen, dann mittelfein würfeln. Die Spitzpaprika halbieren, Kerne herausnehmen und in längliche Streifen schneiden. Die Petersilie hacken. Alles in eine größere Schüssel geben.
(3) Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Olivenöl und der gesamte Inhalt der Tomatendose darüber geben. Die Tomaten beim verrühren grob zerteilen.
(4) Alles in die Auflaufform geben und für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen garen lassen.

Zusammen mit frischen Fladenbrot servieren.

Genießen!

Quelle: Mautner, Zs. (2014): Főzőiskola – Középfok. libri. Budapest. p 44

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Ti is szeretitek a lecsót? Én nagyon, de csak igazi zöldpaprika Magyarországból, mással nem izlik nekem. De az itt Németországon csak nyáron tudok venni, de akkor sem annyira aromás mint a kertből Nagysápon. És úgy vettem még lecsópaprikát az utolsó szabinapom. Csak mit csinálni belőle? Lecsó már volt kétszer egy hetten belül. De Mautner Zsófi második Főzőiskola könyvben találtam egy recept padlizsános lecsóra, amit nagyon jó hangzott.

És igaza volt az érzésemnek, nagyon jól sikerült és annyira finom lett! Mindenképpen ki kell próbálnátok! Kevés idö kell az elöi munkára és az fél óra a süttőben lehet pihenni :-)

Padlizsános lecsó a tepsiből

Hozzávalók 2-3 főre:
1 kis padlizsán
1 közepes cukkini
1 közepes hagyma
2 nagyobb paradicsom
2 zöldpaprika
1/2 csokor petrezselyem
1 kis doboz hámozott paradicsom (kb. 400 g)
1 tk őrölt római kömény
só, bors
3 ek olíva olaj

(1) A sütőt 200°C előre melegítünk. Egy tepsibe sütőpapírt rakjuk.
(2) A zöldségek mosunk és szárítjuk. A padlizsánt és cukkinit közepes kis kockára vágunk. A hagymát hámozzunk és vékony félkerékre vágjuk. A zöldpaprikák vékony csíkokra vágjuk. A paradicsomot felezünk, a zöld részt és a magok kivesszük és kisebb kockára vágunk. A petrezselymet apróra vágjuk. Mindent egy nagyobb tálban teszünk.
(3) A zöldségek bors, só és romai köménnyel fűszerezünk. Olíva olajt és az egész doboz hámozott paradicsom hozza adjuk. A paradicsomot egy kicsit szét válunk. Jó összekeverünk az egészet és teszünk a tepsibe. Kb. 30 percet sütünk közepes rácson a sütőben.

Kész amikor a padlizsán szép puha és minden illatos. Friss kenyérrel tálalunk!

Jó étvágyatok!

Garantiert unauthentisch, aber lecker: Bohnen-Hähnchen-Curry

Spätsommer = Grüne Bohnensaison! Ich liebeliebeliebe sie! Wenn es etwas im elterlichen Garten gibt, was jedes Jahr angebaut wird, dann grüne Bohnen. Die gesamte Familie ist verrückt danach! Den ersten Schwung der reifen grünen Bohnen aus dem elterlichen Garten durfte ich nach dem Urlaub mit nach Göttingen nehmen. Yeah! Einen Teil habe ich natürlich zu den heißgeliebten Butterbohnen gemacht (Bohnen in Salzwasser kochen, abgießen, Butter drauf und durchschwenken, großartig), aber was mache ich mit dem Rest?

Irgendwie so ganz glücklich war ich mit keiner Variante, die ich in Kochbüchern fand und dann war da ja auch noch die halbe Zucchini und im Tiefkühler ein Stück Hähnchenbrust. Im Kühlschrank fiel mir die geliebte milde, indische Currypaste von Patak’s ins Auge. Hey, das wäre doch was. Authentisch geht anders, aber für leckere Alltagsküche ist das ein wunderbares Rezept! Und so ein Glas Currypaste gehört in jeden Kühlschrank finde ich, erleichtert manchmal einiges ;-)

Unauthentisches Bohnen-Hähnchen-Curry

Zutaten für 2 Portionen:
1 Hähnchenbrust (ca. 250 g)
250 g grüne Bohnen
1 Zwiebel
1 Möhre
1 kleine Zucchini
2 EL Öl
Salz, Pfeffer
3 TL Curry-Paste (Schärfegrad nach Wahl)
1 TL Tomatenmark
200 ml Wasser (oder Brühe)

Zum Servieren:
gekochter Reis
Joghurt

(1) Alles vorbereiten. Das Hähnchenbrustfilet waschen, trocknen und in 1-2 cm große Würfel schneiden. Von den Bohnen die Enden abschneiden, je nach Größe halbieren oder dritteln und gut waschen. Die Zwiebel häuten und in dünne Halbringe schneiden. Die Möhre schälen und in feine Würfel schneiden.
(2) In einem Topf oder Pfanne mit Deckel das Öl erhitzen und die Hähnchenwürfel bei hoher Hitze rundum anbraten bis sie braun sind. Dabei salzen und pfeffern. Herausnehmen und in einer Schüssel zur Seite stellen. Im verbleibenden Öl die Zwiebel und Möhre bei mittlerer Hitze und mit Deckel ca. 10 Minuten andünsten lassen. Dabei öfter mal rühren und aufpassen, dass nichts anbrennt. Die Hitze wieder hochstellen und sowohl Currypaste als auch Tomatenmark zufügen und ca. 1 Minute anrösten lassen bis es duftet. Die Bohnen, Zucchini und angebratene Fleisch in den Topf geben mit der Brühe/Wasser ablöschen.
(3) Das Curry zugedeckt, ab dem Zeitpunkt wo es wieder kocht, bei mittlerer Hitze ca. 20-30 Minuten schmoren lassen. Die Bohnen und Zucchini sollten gar sein, aber noch nicht verkocht.

Zusammen mit dem Reis und einem Klecks Joghurt servieren.

Genießen!

Ratatouille aus dem Slowcooker

Ein Klassiker der Gemüse-Schmorgerichte! Aus Frankreich! Ratatouille! Als ich es das erste Mal kochte, so als 13jährige, fand ich es nicht so prickelnd. Das lag wahrscheinlich an den Auberginen. Auberginen schmecken nur in einer ganz bestimmten Konsistenz, wenn sie zu kurz gegart werden, kommen sie einem leicht gummiartig vor. Wenn sie allerdings richtig zubereitet wurden, sind sie eine aromatische, cremige Hochköstlichkeit! Na, jedenfalls mochte ich es damals nicht sonderlich und mir fehlte damals auch ein Klops dazu ;-)

Aber Geschmäcker wandeln sind und mittlerweile liebe ich Auberginen, Zucchini sowieso und die Paprikaliebe ist in meinen halbungarischen Genen verankert *g* Und die Kombination als Ratatouille ist eine wirklich gute! Zum Glück kann man das Rezept auch im Slowcooker zubereiten, so dass es noch entspannter ist als ohnehin schon. Durch das langsame Schmurgeln haben die Aromen auch wunderbar Gelegenheit miteinander zu verschmelzen und das Gemüse hat (fast) keine Chance zu verkochen! Der Vorteil bei diesem Gericht ist ja eh, dass es sowohl warm als auch bei Zimmertemperatur genossen werden kann, perfekt für kühle und heiße Sommertage! So ganz ohne tierisches Eiweiß als Beilage komme ich immer noch nicht aus, aber bevorzuge mittlerweile gebratenen Halloumi (aka zypriotischer Quietschekäse).

Ratatouille aus dem Slowcooker

Zutaten für 4 Portionen:
1 große Aubergine
2 kleine Zucchini
1 Zwiebel
2 Paprikaschoten
1 Dose stückige Tomaten (425 ml)
1 TL Tomatenmark
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer
1 – 2 TL Kräuter der Provence
2 EL Olivenöl

Slowcooker 3,5 l
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 2,5-3,5 Stunden auf HIGH

(1) Die Aubergine in 1 cm große Würfel schneiden, salzen und 2 Stunde stehen lassen. Anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Zwiebel und Knoblauch häuten und sehr fein würfeln. Paprika entkernen und in dünne Streifen schneiden. Die Tomaten mit dem Tomatenmark verrühren, salzen, pfeffern und vorsichtig mit den Kräutern der Provence würzen.
(2) Zuerst die Auberginenwürfel in den Keramikeinsatz geben. Zwiebel, Paprika und Knoblauch obenauf geben. Die Tomatenmischung in das Gemüse rühren.
(3) Mit Öl beträufeln und 1,5 – 2 Stunden auf HIGH garen.
(4) Die Zucchini längs halbieren, in Halbmonde schneiden. Nach der Zeit unter das Gemüse im Slowcooker rühren und weitere 1-1,5 Stunden auf HIGH garen.

Kann warm oder auch kalt gegessen werden. Dazu passt auch ein Spiegel oder gebratener Halloumi. Reis oder frisches Baguette oder einfach pur.

Genießen!

Quelle: Frankemölle, G., Westphal, U. (2014): Slowcooker vegetarisch. p 100

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