Archiv der Kategorie: Süßes

Kekse für Faule: Heidesand und Friesenkekse

Eigentlich sollte dieser Beitrag in der Adventszeit erscheinen, aber irgendwie habe ich eine ungeplante Blogpause eingelegt. Erst war ich im November auf Heimaturlaub an der Ostsee, dort wurde ich krank und verlängerte meinen Aufenthalt unfreiwillig um eine Woche. Und dann war immer irgendwas zu tun, so dass keine Zeit zum Bloggen war. Aber zumindest habe ich ein paar schöne Sachen gekocht und gebacken, die ich Euch vorstellen kann.

Wahrscheinlich könnt ihr keine Plätzchen mehr sehen, dennoch machen diese wirklich leckeren und doch einfach herzustellenden Kekse den Anfang. Einfach weil diese Kekse nicht super weihnachtlich sind und eigentlich das ganze Jahr über gegessen werden können. Über den Weg liefen sie mir mal wieder bei Instagram, woraufhin ich schnell die Rezepte auf den jeweiligen Blogs suchte. Und es stellte sich heraus, dass die wirklich einfach zu machen und nicht mal unglaublich viele Zutaten. Dazu ergänzen sich diese beiden Rezepte wunderbar – für die Friesenkekse benötigt ihr ein Eigelb und für den Heidesand das Eiweiß zum Einpinseln. Überhaupt sind die Teige schnell zubereitet und müssen dann nur im Kühlschrank durchkühlen, da reicht 1 Stunde, es stört sie aber auch nicht, wenn sie erst am nächsten Tag verarbeitet werden. Meine Friesenkekse sehen etwas unorthodox aus, weil ich statt Hagelzucker ausversehen Mini-Kandis von Frau Mama mitgenommen habe, der wirklich schlecht am Rand haftete, also habe ich einfach die Oberfläche der Kekse in den Zucker gedrückt, was auch sehr lecker wurde.

Und lecker sind die! Meine Güte! Die schwarz-weißen Heidesandkekse schmecken wirklich wie vom Bäcker! Kennt ihr die noch? Beide Sorten sind wunderbar mürbe und zergehen auf der Zunge. Probiert die auf alle Fälle aus! Hier fanden sie bei allen, Kollegen, Freunden und Familie sehr großen Anklang! Ich werde sie definitiv öfter backen!

Friesenkekse

Zutaten für 1 Blech:
200 g Weizenmehl
50 g Stärke
150 g kalte Butter
75 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker
1 Eigelb
Hagelzucker/Zucker zum Wälzen

(1) Mehl und Stärke in einer Schüssel vermischen, dann die Butter in kleinen Stückchen dazu geben. Das Schneiden der Butter geht tatsächlich am Besten mit einem Messer zum Brotschmieren. Den Zucker mit der Prise Salz und dem Vanillezucker mischen.
(2) Das Eigelb zum Mehl in die Schüssel geben, Zuckermischung dazu und dann schnell zu einem Teig verarbeite, der gut zusammen hält.
(3) Den Teig zu 3 Rollen mit 4-5 cm Durchmesser formen. Straff in Frischhaltefolie einwickeln. Für 1-2 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
Nach der Kühlzeit:
(4) Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Teigrollen aus dem Kühlschrank nehmen und 10-15 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen.
(5) Hagelzucker auf einem passend großen Brettchen verteilen. Die Teigrollen aus der Folie nehmen und darin wälzen. Dann in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden. Auf das Backblech legen.
(6) In die Mitte des Ofen schieben und ca. 12 Minuten backen. Die Keksen sollten goldgelb sein und nicht braun werden.

Genießen!

Quelle: herzeliebFriesenkekse

Schwarz-weißer Heidesand
(wie vom Bäcker)

Zutaten für 2 Bleche:
250 g weiche Butter
130 g Puderzucker
1 Prise Salz
350 g Weizenmehl
3 EL Backkakao
1 Eiweiß zum Bestreichen
Zucker

(1) Als erstes die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Das sieht erst nicht danach aus, aber es klappt. Dann das Mehl mit der Prise Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
(2) Den Teig halbieren und unter die eine Hälfte den Kakao kneten. Dann beide Teige wieder in einer Schüssel geben und grob verkneten, damit die Marmorierung entsteht.
(3) Den Teig zu 2 etwa gleichgroßen Rollen formen, straff in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Nach der Kühlzeit:
(4) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(5) Zucker auf ein passendes Brett streuen. Eine Rolle auswickeln, mit Eiweiß einpinseln und im Zucker wälzen. In 20 bis 25 gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
(6) Auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und etwa 10 Minuten backen. Vorsichtig auf ein Gitter heben und abkühlen lassen. Mit der zweiten Rolle genauso verfahren.

Genießen!

Quelle: LavendelblogHeidesand schwarz-weiß

Blog-Event CLVIII: Herbstliche Kürbis-Zimt-Waffeln

Dieses Jahr war mein kulinarischer Einstieg in den Herbst etwas verspätet. Durch den Urlaub bei der ungarischen Familie, der noch ziemlich sommerlich anmutete und die Care-Pakete aus dem elterlichen Schrebergarten mit drei Patisson. Und Patisson sind bei mir immer mit Sommer verbunden. Also so richtig herbstlich war mir nicht zumute. An den Hokkaidos und Butternutkürbissen bin ich, ohne sie eines Blickes zu würdigen, vorbei gegangen.

Letzte Woche war es so weit und ich eskalierte ein bisschen beim Kürbiskauf. Ein Muskat, ein Butternut und ein Spaghettikürbis mussten mit. Natürlich alles in kleinerer Ausführung. Zum Glück halten sich die Herbstkürbisse ja ein bisschen. Der kleine Butternut wurde auch prompt zu zwei Beiträgen für den 157. Blogevent in Zorras „Kochtopf„. Dieses Mal wünscht sich Jenny von „Jenny is bakingKürbisrezepte. Soll sie kriegen!

Blog-Event CLVIII - Kür mit Biss (Einsendeschluss 15. November 2019)

Obwohl ich ja lieber herzhaft als süß unterwegs bin, wollte ich doch Jennys Wunsch nach einem süßen Kürbisrezept erfüllen und ging auf die Suche nach einem Waffelrezept. Weil Waffeln gehen doch immer, oder? Fündig wurde ich bei Jeanny von „Zucker, Zimt und Liebe“ mit ihren süßen Kürbiswaffeln. Da ich für Kürbispüree meinen Kürbis immer nur simpel halbiert in den Ofen schiebe, hab ich die ersten Schritte von Jeanny ausgelassen. Wenn man den Kürbis so trocken gart, wird der Geschmack auch schön intensiv und ich musste keine Flüssigkeit ausdrücken. Diesen Schritt könnt ihr auch gut schon am Vortag machen und das Kürbismus im Kühlschrank lagern.

Wenn das Kürbismus erstmal fertig ist, ist der Waffelteig wirklich schnell zusammen gerührt. Ihr braucht nicht mal technische Unterstützung, ein Schneebesen reicht! Perfekt, wenn man plötzlich Lust auf Waffeln hat. Und die Grundzutaten hat man doch auch fast immer im Vorratsschrank, oder?

Also macht Euch an die Arbeit, denn diese Waffeln sind sehr lecker! Nicht zu süß, schön zimtig und wärmend, ein bisschen knusprig am Rand! Wirklich gut!

Kürbis-Zimt-Waffeln

Zutaten für ca. 8 Waffeln:
1/2 kleiner Hokkaido- oder Butternutkürbis (ca. 500 g)
2 Eier
5 EL Zucker
1 Vanilleschote, Mark
(oder 1 TL Vanillepaste)
60 g Butter, geschmolzen
240 ml Milch
190 g Mehl
2 TL Backpulver
1,5 TL Zimt
1 Prise Salz

Zum Servieren:
Puderzucker, Eis, Ahornsirup, Sahne, Rote Grütze etc. pp.

(1) Folgendes kann gerne auch schon am Vortag erledigt werden. Ein kleines Backblech oder Auflaufform mit Backpapier auslegen. Die Kerne aus dem Kürbis schaben und auf das Blech setzen. Auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze stellen und ca. 1 Stunde backen bis das Kürbisfleisch weich ist. Dies am besten mit einem spitzen Messerchen prüfen. Wenn es gar ist, dann den Kürbis rausholen und etwas abkühlen lassen. Mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus der Schale schaben. 250 g Kürbismus abwiegen. Dieses mit einer Gabel gründlich zerkleinern.
(2) Die Eier in eine große Schüssel schlagen und mit einem Schneebesen gut verquirlen. Den Zucker unterrühren. Ebenso das Kürbismus, Vanillemark, geschmolzene Butter und Milch. Alles hübsch nacheinander.
(3) Dann die trocknen Zutaten vorbereiten. In einer extra Schüssel Mehl mit Salz, Backpulver und Zimt gründlich verrühren. In zwei Portionen unter die flüssigen Zutaten geben und zu einem homogenen, dickflüssigeren Teig verrühren.
(4) Das Waffeleisen vorheizen. Teig hinein geben und bei hoher Hitze backen bis sie knusprig dunkelbraun sind. Die Kürbiswaffeln brauchen ein bisschen länger als die „normalen“, also mal ins Eisen gucken, ob sie schon fertig sind.

Mit Puderzucker bestreut, Ahornsirup beträufelt oder anderer Beilage der Wahl servieren.

Genießen!

Quelle: Zucker, Zimt und LiebeSüße Kürbiswaffeln

Rhabarberkuchen mit göttlich-rhabarbiger Puddingcreme

Es ist Frühling! Es ist Rhabarber-Saison! Und da gehört Rhabarberkuchen unbedingt dazu, denn ich liebeliebeliebe Rhabarber! Vor einigen Jahren probierten Frau Mama und ich einen Blechkuchen aus einem alten DDR-Backbuch aus, weil uns die klassische Variante mit Baiser öfters misslang. Der Kuchen war schon fast gar, aber nachdem wir die Baisermasse darauf verteilt und laut Zeit fertig gebacken hatten, war das Innere des Kuchens wieder flüssig. Hmpf! Wir haben bis heute den Fehler nicht gefunden und waren dementsprechend frustriert.

Also probierten wir diesen Kuchen aus, waren begeistert und machten ihn zum letzten Osterwochenende wieder. Und diesmal hab ich aufgepasst und mitgemacht :-) Was mich wirklich erstaunt hat, war die Tatsache, dass man erst den Rhabarber mit Hilfe vom Zucker Wasser ziehen lässt (Osmose ahoi!) und diese Flüssigkeit dann nutzt, um eine Puddingcreme zu kochen. Und dieser Pudding ist sooo unglaublich lecker. Warum sind wir da bisher nicht drauf gekommen?!? Werden wir in der Rhabarbersaison definitiv öfter machen! Jedenfalls waren wir noch skeptisch, als es im Rezept hieß, dass die Butter und Eier in den heißen Pudding gerührt werden. Wird das nicht zu Rührei? Aber nein, eine wunderbare Creme entstand, die die perfekte Unterlage für den Rhabarber bildete.

Ich kann Euch nur dringend ans Herz legen diesen Kuchen auszuprobieren. Leicht knuspriger Teig, cremiger, sehr rhabarberiger Pudding und angenehm weiche Rhabarberstückchen! Wunderbarst!

Rhababerkuchen mit Pudding

Zutaten für 1 Blech:
1 kg Rhababer
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillepudding (oder 40 g Stärke + 1/2 TL Vanillemark)
60 g Saure Sahne
50 g kalte Butter
3 Eier

Für den Teig:
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
175 g Butter
125 g Zucker
Prise Salz
2 TL Vanillezucker
2 Eier
2-3 EL Milch

25 g Butter, geschmolzen
Puderzucker

(1) Den Rhabarber waschen, trocknen und in dünnere Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, mit dem Zucker verrühren und einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit der Rhabarber Flüssigkeit lässt.
(2) Nach der Zeit den Rhabarber über einem Sieb abgießen und die Flüssigkeit auffangen. Von der Rhabarberflüssigkeit 3/8 l abmessen (wenn es zu wenig ist, mit Wasser auffüllen). In einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Die Saure Sahne mit dem Puddingpulver (bzw. Stärke und Vanille) klümpchenfrei verrühren. Das Saure Sahne-Gemisch unter Rühren in die kochende Rhabarberflüssigkeit geben. Weiterrühren bis ein Pudding entstanden ist. Dann die Butter und die Eier unter den fertigen Pudding rühren bis eine cremige Masse entstanden ist. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
(3) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
(4) Für den Knetteig das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Dann entweder mit reibenden Handbewegungen oder mit Hilfe der Küchenmaschine die Butter mit dem Mehl vermengen bis alles eine krümelige Konsistenz hat. Die beiden Zuckersorten, Salz, Eier und Milch dazu geben und alles zu einem festen Teig kneten. Den Teig mit den Händen gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und fest drücken. Dabei einen Rand hochdrücken.
(5) Die Puddingcreme gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Dann die abgetropften Rhabarberstücken drüber geben.
(6) Das Blech auf mittlerer Schiene 35-40 Minuten backen.
(7) Wenn der Kuchen fertig ist, sofort mit der geschmolzenen Butter bestreichen und Puderzucker bestäuben.

Genießen!

Quelle: Das Backbuch. Verlag für die Frau. 19. Auflage 1983. p 57 und p 17

Großartiger Berliner Kleckselkuchen

Im Februar hatte ich eine Woche Urlaub, die ich eigentlich im Allgäu verbringen wollte. Es kam ein bisschen was dazwischen und so verbrachte ich die Woche in der Ostseeheimat bei den Eltern. Ist auch nie verkehrt zum Erholen :-) Und so hatte ich auch mal Zeit ein paar Sachen in der Küche auszuprobieren, die schon länger auf dem Plan standen.

Dieser Kuchen gehörte nicht zum Plan :-D Frau Mama fragte Freitagabend, ob und wenn ja, welchen Kuchen wir am Wochenende backen wollen. In ihrer kleinen Kochbuchabteilung ist ein Buch über Blechkuchen, in das ich einen Blick warf. Da wir uns nicht einig werden konnten, ob es ein Kuchen mit Quark oder Obst oder ganz pur, z.B. nur mit Streuseln werden sollte, wählten wir einen der alles hat. Genau, dieser Kuchen vereint erdigen Mohn, frische Quarkmasse und fruchtige Marmelade und toppt es noch mit einer knusprigen Streuselschicht. Hört sich viel auf einmal an, aber passt wunderbar! Dabei ist es wirklich wichtig, dass Sauerkirschkonfitüre benutzt wird, weil das leicht Herbe der Sauerkirschen einen schönen Kontrast zur Süße der anderen Füllungen bietet.

Der Kuchen ist jetzt nicht innerhalb 15 Minuten zusammen gerührt, aber die Arbeit lohnt sich und lässt sich gut aufteilen. Während der Hefeteig geht, könnt ihr in Ruhe die Füllungen vorbereiten, die auch nicht kompliziert sind. Beim Klecksen der Massen auf den ausgerollten Hefeteig solltet ihr darauf achten, dass Ihr die Marmelade nicht zu nah an den Rand macht, da sie in der Hitze anfängt stark zu kochen, gerne mal über den Blechrand läuft und sich fies in den Ofen einbrennen kann. Ich musste Marmelade aus diversen Ritzen des mütterlichen Ofens kratzen, gar kein Spaß!

Ansonsten ist es ein wirklich köstlicher Kuchen, der jede Minute Arbeit wert ist und sich auch auf Vorrat gut einfrieren lässt. Probiert ihn ruhig mal zum Wochenendkäffchen aus und lasst mir doch einen Kommentar da, wie er Euch geschmeckt hat :-)

Berliner Kleckselkuchen

Zutaten für 1 Blech (ca. 20 Stück):

Für den Teig:
250 ml Milch
500 g Mehl
1 Würfel Hefe (42 g)
80 g Zucker
100 g Butter
1/2 TL Salz
1 Zitrone, abgeriebene Schale

Für den Belag:
100 ml Milch
150 g gemahlener Mohn
60 g Zucker
3 EL Saure Sahne

2 Eier
400 g Speisequark
100 g Zucker
2 EL Rum
1 Zitrone, abgeriebene Schale

1 Glas Sauerkirschkonfitüre (etwa 250-300 g)

Für die Streusel:
200 g Mehl
150 g Zucker
1/2 TL Zimt
125 g weiche Butter

Fett für das Blech

(1) Die Milch lauwarm erwärmen, nicht heiß werden lassen, sonst stirbt die Hefe ab. Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe hinein bröckeln, die Hälfte der Milch zugeben und mit ein wenig Mehl vom Rand verrühren. Abdecken und den Vorteig 10 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.
(2) Die Butter in der restlichen Milch auflösen und zusammen mit dem restlichen Zucker, Zitronenschale und Salz auf den Mehlrand geben. Alles mischen und entweder per Hand oder mit Hilfe der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Das dauert ein bisschen. Abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort etwa 50 Minuten gehen lassen.
(3) Während die Hefe ihre Arbeit tut, die Mohnmasse vorbereiten. Die Milch zum Kochen bringen, die Mohnkörnchen damit übergießen und 30 Minuten quellen lassen. Danach den Zucker und Saure Sahne unterrühren.
(4) Für die Quarkmasse die Eier trennen. Den Quark mit Eigelb, Zucker, Rum und Zitronenschale gut verrühren. Die Eiweiß sehr steif schlagen und unter den Quark heben.
(5) Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech dünn einfetten. Den gegangenen Hefeteig auf dem Blech ausrollen und nochmals 10 Minuten gehen lassen. Die Mohn- und Quarkmasse sowie die Kirschkonfitüre auf den Teig in Klecksen verteilen.
(6) Für die Streusel das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Zimt unterrühren. Die weiche Butter stückchenweise dazu geben und mit den Händen oder einer Gabel zu Streuseln krümeln. Diese gleichmäßig über dem Teig verteilen. Den Kuchen 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
Abkühlen lassen und aufschneiden.

Genießen!

Quelle: Das große Buch der Blechkuchen. Naumann & Göbel Verlag. p 160

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