Typisch für den Herbst – Quiche mit Pfifferlingen

Herbst! Und zwar so richtig jetzt! Zumindest kalendarisch! Das Wetter draußen mutet noch sehr spätsommerlich an. Ein sehr später Spätsommer! Aber hey, wir nehmen, was wir kriegen können, oder? Und zum Herbst passen sowohl Pfifferlinge als auch Quiche und was läge da näher, als die beiden Sachen zu verbinden, wo es sich doch auch am nächsten Tag vorzüglich als Büromittag eignet.

Ich blieb diesmal bei der klassischen Geschmackskombination in vegetarisch mit Zwiebelchen und Petersilie, die im Guss landeten. Und ich stellte mich meinem Erzfeind: dem Mürbeteig. Irgendwie wurde der nie was bei mir und war mir auch zu fisselig zum Bearbeiten. Aber auf Twitter sprach man mir Mut zu und ich traute mich an Julias Rezept von „German Abendbrot„. Und tatsächlich – gar nicht schwer! Der Teig ließ sich wunderbar ausrollen, zickte nicht einmal rum und schmeckte auch noch wunderbarst! Um die Furcht vor dem Erzfeind Mürbeteig komplett zu verlieren, muss ich ihn allerdings noch ein paar Mal machen. Und eigentlich ist so eine Quiche auch entspannt zu machen, man muss ja nicht alles hintereinander weg basteln. Vormittags können schon die Pfifferlinge geputzt und der Teig geknetet werden. Guss basteln und Pilzebraten kann während der Vorbackphase des Teigs gemacht werden. Und während die Quiche im Ofen bäckt, wird die Küche fix aufgeräumt. Ihr seht alles nur eine Frage der Organisation, so bleibt auch noch Kraft und Zeit für andere Sachen zwischendrin :-)

Und diese Quiche kann ich wirklich uneingeschränkt empfehlen! Sehr angenehme Pilznote, knuspriger Teig, cremig-würzige Füllung. Wunderbarst! Darf es in der Kombination gerne wieder geben!

Quiche mit Pfifferlingen

Zutaten für 1 Springform 26 cm:

Für den Mürbeteig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter
Prise Salz
80-100 ml kaltes Wasser

mindestens 500 g Bohnen oder Linsen zum Blindbacken
30-60 Minuten zur Teigruhe

Für den Belag:
400 g Pfifferlinge
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 (deutsches) Bund Petersilie
100 g Gouda
2 EL Öl
3 Eier
150 g Schmand
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss

(1) Als erstes den Mürbeteig vorbereiten. Dafür die kalte Butter mit Mehl und Salz in eine Schüssel geben, etwas vom Wasser, aber nicht alles zugießen. Alles schnell zu einem Teig verkneten, der gut zusammenhält. Wenn noch Wasser nötig nachgießen und unterkneten. In einen großen Gefrierbeutel legen (der wird später auch zum Ausrollen benutzt) und 30 bis 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
(2) Währenddessen die Pilze putzen. Dafür die Pfifferlinge verlesen. In einer großen Schüssel 1,5 El Mehl mit 1,5 l Wasser gut vermischen. Die Pilze portionsweise darin waschen, aber nicht zu lange drin liegen lassen. Gut abtropfen lassen und auf einem Küchenhandtuch legen, damit überschüssige Flüssigkeit aufgesaugt werden kann.
(3) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier belegen und dann den Rand auf dem Boden befestigen. Überstehendes Papier abschneiden.
(4) Für die Füllung Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln. Die Petersilie fein hacken. Den Gouda reiben. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. In eine Schüssel geben, etwas abkühlen lassen und mit dem Schmand, geriebenem Käse, Eiern, Petersilie und den Gewürzen gut verrühren. Zur Seite stellen.
(5) In der Pfanne das restliche Öl erhitzen und die Pfifferlinge portionsweise bei hoher Hitze scharf anbraten. Zum Schluss salzen und pfeffern. Zur Seite stellen.
(6) Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen. Die lange Seite des Gefrierbeutels aufschneiden und den Mürbeteig in der Mitte platzieren. Mit einem Bogen Backpapier belegen und so groß mit Hilfe eines Nudelholzes ausrollen, dass er um einige Zentimeter größer als der Durchmesser der Springform ist. Den Teig mit Hilfe des Papiers in die Springform legen mit dem Backpapier bedeckt lassen und Bohnen drauf verteilen. Für 10 Minuten im Ofen vorbacken. Herausholen, Bohnen entfernen und nochmals für 5 Minuten backen.
(7) Die Pfifferlinge auf dem vorgebackenen Teig gleichmäßig verteilen und mit der Eiermasse begießen. In den Ofen stellen und ca. 35 – 40 Minuten backen lassen.

Aus dem Ofen holen, ca. 15 Minuten abkühlen lassen. Dazu passt wunderbar ein frischer Salat.

Genießen!

Quelle: abgewandelt nach „German Abendbrot“ – Pfifferling-Tarte mit Speck

Nicht ungern in Rostock – Tourist in der eigenen Heimat

Kennt ihr Rostock? Die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns an der Ostsee? Eine alte Hansestadt mit  dem bedeutendsten Hafen des Landes zu DDR-Zeiten. Und die Stadt, in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin. Sprich Heimat. Geliebte Heimat!

Zum Glück wohnt die Mischpoke immer noch da, so dass ich regelmäßig hinfahren kann, um die angenehme Ostseeluft einzuatmen. Aber viele Leute kennen die Stadt nicht, haben nur die Klischees vom rechten Gesindel im Kopf. Ja, das gibt es tatsächlich, muss ich leider zugeben, aber die gibt es auch in anderen Ecken Deutschlands. Und Rostock hat so viel mehr zu bieten, auch historisch gesehen als diese braunen Episoden …

Lasst mich Euch zu einer kurzen Sightseeing-Tour entführen, die ich mit Frau Mama an einem Augustnachmittag machte. Unweit von Frau Mamas Arbeitsplatz findet man das Ständehaus, das im neugotischen Stil von 1889 bis 1893 errichtet wurde und heute als Oberlandesgericht dient. Etwas ausführlicher kann man auch das schmuckvolle Wappenrelief an der Hauptfassade betrachten:

Gleich daneben steht das Steintor, eines der wenigen noch verbliebenen Stadttore Rostocks:

Ein erstes Tor wurde 1279 gebaut und entwickelte sich bald zum Haupttor der Stadt, was es auch das gesamt Mittelalter über blieb. Nach einigen Querelen zwischen diversen Herzögen, wurde das Tor und einige andere Bestandteile der Stadtbefestigung durch Johann Albrecht I. geschliffen. Geschliffen? Ja, das heißt, dass die Bestandteile der Stadt des Verlierers einer militärischen Auseinandersetzung  abgerissen wurden. In seiner heutigen Form wurde das Steintor von 1574 bis 1577 im Stil der Niederländischen Renaissance errichtet.

Heute wird es zusätzlich von zwei Greifen, dem Wappentier Rostocks bewacht:

Unweit davon kann man auch einen Blick auf die Nikolaikirche erhaschen, deren Bau 1230 begann und die somit einer der ältesten noch erhaltenen Hallenkirchen im gesamten Ostseeraum ist. Sie ist keine Pfarrkirche mehr, d.h. es finden keine Gottesdienste mehr darin statt, aber sie wird noch sehr viel für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte genutzt. Und noch eine Besonderheit gibt es dabei, in dem sichtbaren Kirchturm sind Büros und Diensträume der Kirchenverwaltung untergebracht und das Dach wurde in den 70er Jahren so ausgebaut, dass in drei Etagen Wohnungen entstanden sind, die auch wirklich bewohnt sind.

Wenn man vom Steintor etwas nach Osten geht, erreicht man ein noch gut erhaltenes Stück der Stadtmauer mit dem Kuhtor. Es ist das wohl älteste erhaltene Stadttor Norddeutschlands. Wann es genau gebaut wurde, ist nicht bekannt, aber urkundlich wurde es erstmals 1262 erwähnt. Nach dem Bau des Steintors wurde durch das Kuhtor nur noch das Vieh auf die Wiesen der Warnow (Fluss, der durch Rostock fließt) getrieben, wodurch es seinen Namen erhielt.

Vom Kuhtor und Steintor ist es nicht weit bis zum Neuen Markt. Sozusagen der Hauptplatz in Rostock, in den viele der wichtigen Einkaufsstraßen münden. Besonders hübsch finde ich diese Giebelhäuser, von denen ich das dunkelgrüne im Kunstunterricht der 4. Klasse zum 777. Stadtjubiläum von Rostock malen musste :-) Und ja, Rostock hat es mit der Zahl Sieben:

Sieben Türme der St. Marien Kirche,
sieben Straßen bei dem großen Markt,
sieben Tore, die in das Land führen,
sieben Kaufmannsbrücken bei dem Strand,
sieben Türme, die auf dem Rathaus stehen,
sieben Glocken der sieben Kirchen, die zugleich schlagen und
sieben Lindenbäume im Rosengarten,
das sind die sieben Rostocker Wahrzeichen!

Ob das (ja, schweinchenrosane) Rathaus wirklich sieben Türme hat, könnt ihr gleich hier überprüfen:

Am Fuße einer Säule findet man eine Schlange, die früher mal kleiner war, aber nachdem sie öfter gestohlen wurde, größer gestaltet und fest in der Bausubstanz verankert wurde.

An der einen Seite des Gebäudes konnte noch eine alte Eingangspforte erhalten werden:

Schräg hinter dem Rathaus ist ein wunderschöner alter Backsteinbau, in dem das Stadtarchiv und Standesamt untergebracht sind.

Am Rande des Neuen Markts steht die imposante, evangelische Kirche St. Marien, über die es noch einen eigenen Artikel geben wird. Die ist echt interessant von innen!

Gleich hinter der Marienkirche sind hübsche alte Fachwerkhäuser „Am Ziegenmarkt“ zu finden:

Gleich daneben die „Alte Münze„, ein Haus, das wahrscheinlich um 1500 erbaut wurde, allerdings ist dieser Platz schon seit 1394 als Münzstätte belegt. Das nächste Mal werde ich mir auch das Renaissance-Portal und die Rokokotür genauer ansehen.

Frau Mama und ich hatten noch Zeit und so schlenderten wir die Kröpeliner Straße entlang (Rostocks Haupteinkaufsstraße), vorbei am „Brunnen der Lebensfreude“ (hat unter Rostockern einen anderen Namen *g*) …

… und dem Hauptgebäude der Universität Rostock, die 1419 gegründet wurde und somit die älteste im gesamten Ostseeraum und dem Norden des damaligen Heiligen Römischen Reiches ist. Wenn ihr mal davor steht, guckt Euch in Ruhe die Fassade mit den Statuen (Oder haben die einen anderen Namen, wenn sie an Fassaden rumhängen?). Sehr interessant!

Uns plagte ein kleines Hüngerchen und da wir erst gegen 20 Uhr zu Hause ankommen sollten, schlug Frau Mama vor im Hugendubel eine Kleinigkeit zu essen. Ich wunderte mich: „Aber das ist doch nur eine Buchhandlung?!?“ Aber weit gefehlt, dort hat sich die „Lunchbox – eat fresher“ mit eingemietet, die frisches und – ich befürchte *g* – gesundes Essen anbieten. Wir entschieden uns für Sommerrollen, die wahrlich köstlich waren:

Das war dann auch schon die kurze Sightseeing-Tour mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Rostocker Innenstadt. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken! Interessiert es Euch? Soll ich beim nächsten Besuch nochmal eine kleine Tour mit Frau Mama unternehmen?

Und wen echtes Meer interessiert, ich war im August auch in Warnemünde und habe ein paar Segelschiffe, die zur Hanse Sail kamen, angeguckt.

Entspannt im Herbst – Simple Kürbis-Curry-Suppe aus dem Slowcooker

 

So, nach der letzten doch noch wirklich sehr sommerlichen Woche, ist hier in Göttingen seit gestern Herbst – Kühle, Wolken, Regen. Und schwupps packte mich die Lust auf Suppe. Und da ein von mir gekaufter Butternutkürbis offensichtlich eine schadhafte Stelle in der Schale hatte und deswegen etwas angeditscht war, musste er schnell verarbeitet werden. Und was passt besser zum ersten regnerischen Herbsttag der Saison als Kürbiscremesuppe?!? Weil schon absehbar war, dass ich abends keine Lust zum Kochen am Herd haben werde, wurde der kleine Slowcooker beauftragt. Schnell Gemüse schnippeln, die Zwiebelwürfelchen mit den Curry andünsten, alles mit Brühe in den Einsatz geben und 7 Stunden vor sich hinschmurgeln lassen, während ich ein Nickerchen machte und für die bevorstehende IHK-Abschlussprüfung lernte:

Zum Schluss nur noch pürieren und schon ist die bauchwärmende Suppe für’s Abendbrot fertig. Perfekt! Ich habe mir noch ein paar Rosinen auf die Suppe gestreut und mit etwas Joghurt verfeinert, kann mir aber auch vorstellen, dass karamellisierte Feigen da was hermachen, wenn man das Süppchen Gästen als Vorspeise servieren möchte. Dafür ist der Slowcooker nämlich auch wunderbar geeignet – vor sich hin köcheln, während man selbst noch mit anderen Essenszubereitungen beschäftigt ist.

Kürbis-Curry-Suppe aus dem Slowcooker

Zutaten für 3 Portionen:
400 g Butternutkürbis
2 Kartoffeln (keine festkochende Sorte)
1 mittelgroße Mohrrübe
1 kleine Petersilienwurzel
2 cm frischer Ingwer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
1 TL Currypulver
Salz, Pfeffer
500 ml Gemüsebrühe

Zum Servieren:
Joghurt/Schmand/Creme fraiche
Rosinen

Slowcooker: 1,5 l
Zeit und Stufe: 3-4 Stunden HIGH oder 7 Stunden LOW

(1) Den Kürbis schälen und die Kerne entfernen. In grobere Würfel schneiden. Die Kartoffeln, Möhre und Petersilienwurzel mit einem Sparschäler schälen und in dünne Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Die Schale des Ingwers mit Hilfe eines kleinen Löffels abschaben und fein reiben.  Alles in den Einsatz des Slowcookers geben.
(2) Zwiebel und Knoblauch häuten, fein würfeln. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit Currypulver bestreuen und kurz mitrösten. Alles zum Gemüse in den Slowcooker geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Gemüsebrühe angießen.
(3) Deckel aufsetzen und dann 7 Stunden auf LOW köcheln lassen.
(4) Die Suppe im Topf mit dem Pürierstab fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz noch mit etwas Brühe verdünnen.

Auf Teller geben, mit Joghurt und Rosinen verzieren.

Genießen!

Wer keinen Slowcooker hat, kann die Suppe natürlich auch auf dem Herd kochen. Dafür die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einem größeren Topf in 2 EL Öl andünsten, mit Currypulver bestäuben. Das vorbereitete restliche Gemüse dazu geben und kurz mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer würzen und Gemüsebrühe aufgießen. Abgedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist und dann zu einer geschmeidigen Suppe pürieren.

12 von 12 im September

 Letzte Woche Montag war der 12. Tag des Monats, also gibt es für Euch wieder zwölf Bilder meines Alltags. Und wer noch mehr Alltage sehen will, gucke doch bei Caro von „Draußen nur Kännchen„.

Als ich dieses Bild machte, war ich schon über 1 Stunde wach *gnaah*:

Aber wenn man schon mal wach ist, kann man auch gleich noch den Pflanzendurst stillen. Es war ja doch noch erstaunlich warm die letzte Woche:

Dafür konnte ich wieder einen wunderschönen zart pastellfarbenen Sonnenaufgang aus der 7. Etage beobachten:

Dann folgte Schule, die aus vier Stunden Online-Unterricht bestand:


School cat lernte was über Marketing, z.B. wie die 4P zu 7P im Gesundheitswesen werden:

Danach war ich erstmal platt:

Seitdem ich weiß, wo die Vitacola im Supermarkt nebenan steht, kann ich auch der Sucht wieder nachgeben:

Dann kam es zu einer Premiere: ich habe mich das erste Mal überhaupt ausgeschlossen. Der Coladieb hatte sein Portemonnaie in meinem Auto vergessen, ich also mit Telefon am Ohr runter. Als ich dann ins Haus zurück wollte, hatte ich einen Schlüssel in der Hand, blöderweise war es der Autoschlüssel und nicht mein Hausschlüssel. Da musste der Coladieb wohl oder übel nochmal zu mir kommen, obwohl er erst 20 Minuten vorher gefahren war, weil er derjenige mit dem Ersatzschlüssel ist …

Nach einem kurzen Päuschen ging es dann weiter zum therapeutischen Sporteln. Ja, es hilft, ich gebe es ja zu:

Dann bekamen die schuppigen Mitbewohner ihr Fressen …

… bevor ich mein faules Abendbrot aß (der Tag war zu anstrengend für hübsch zurecht gemachtes Essen):

Zum Abschluss des Tages ließ ich mir nur noch sherlocken:

Die langsamste Currywurst der Welt

Mögt ihr Currywurst? Ich ja eigentlich nicht so. Es kommt mir irgendwie nie in den Sinn, mir welche an einer Imbissbude zu kaufen (abgesehen davon, dass ich nicht oft an Imbissbuden halt mache…). Einmal aß ich eine von einer der berühmten Currywurstbuden in Berlin, aber irgendwie … ach … hmm … Nicht so das Wahre.

Aber ich wollte dem Konzept nochmal eine Chance geben und als ich Gabis Rezept für den Slowcooker auf dem Crocky-Blog sah, musste das gemacht werden. Wie praktisch ist das bitte, während die Sauce köchelt, habe ich noch alle Zeit der Welt die perfekten Ofenpommes dazu zu basteln. Und die Sauce schmeckt wirklich hammer! Würzig, tomatig, pikant. Passt nicht nur zur Wurst, sondern auch allgemein zu Gegrilltem oder nur Pommes! Wer keinen Slowcooker hat, kann das ganze ja auch im Topf zubereiten: die Zwiebel andünsten, Zucker und Currypulver kurz mitbraten, dann die restlichen Zutaten drauf und bei mittelkleiner Hitze ca. 45-60 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen schön vereinen können. Probiert es ruhig mal aus, es lohnt sich richtig!

Und weil Currywurst ja einer DER Klassiker schlechthin unter dem Fastfood ist, darf das Rezept beim CXXIII Blogevent im bei Zorras „1x umrühren bitte“ mitmachen. Es geht um „Homemade Fastfood“ und wird ausgerichtet von Tanja und Martin, die bei „Sakriköstlich“ schreiben.

Blog-Event CXXIII - Homemade Fastfood (Einsendeschluss 15.9.2016)

Die langsamste Currywurst der Welt

Zutaten für 4 Portionen:
1 Zwiebel
1 EL Butterschmalz oder Öl
1 EL brauner Zucker
2 EL Curry, scharf oder mild (nach Geschmack)
50 g Gewürzgurke
500 g passierte Tomaten
200 g Tomatenketchup
25 g Tomatenmark
2 EL Apfelessig
1 – 2 TL Harissa
(marokkanische Chilipaste, je nach gewünschter Schärfe)
Salz und Zucker zum Abschmecken

3-4 Bratwürste, angebraten und in Scheiben geschnitten

Slowcooker: 1,5 l
Zeit: 3-4 Stunden
Stufe: HIGH

(1) Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Die Gewürzgurke mittelfein hacken.
(2) Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Braunen Zucker und Curypulver darüber stäuben und kurz rösten. In den Einsatz des Slowcookers geben.
(3) Gurke, Ketchup, Tomatenmark, Essig und Gewürze dazu geben und abschmecken (beim Harissa erstmal vorsichtig sein). Auf Stufe HIGH 3-4 Stunden garen.
(4) Die Sauce mit einem Pürierstab sehr glatt pürieren. Die Hälfte abfüllen und einfrieren, die andere Hälfte über angebratene Bratwürste der Wahl geben.

Dazu passen wunderbarst Pommes aus dem Ofen.

Quelle: Crocky-BlogAus dem Slowcooker: Currywurst

Die (bisher) besten Pommes aus dem Ofen

 

Ihr mögt Pommes? Seid aber fies vor dem Frittieren? Geht mir genauso. Auch wenn ich sonst alles ausbacke, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, an Pommes traue ich mich nicht ran und irgendwie ist mir auch das viele Öl zu schade, dass trotz nur einer Portion drauf geht. Es muss also anders sein. Der Ofen ist eine Variante, aber alle Kartoffelstäbchen, die ich bis jetzt darin garte, waren meilenweit vom Pommesstatus entfernt. Hmm … Aber recherchieren wir doch mal und bei Smitten Kitchen wurde ich fündig, die offensichtlich eine ähnlich starke Vorliebe für Pommes frites wie die „pastacuitta“ nata *g*

Sie probierte vieles aus und fand dann die für sich passendste Version. Dafür benötigt ihr nicht viele Zutaten – drei um genau zu sein – und kompliziert ist es auch nicht. Die Kartoffeln werden kurz angegart, tatsächlich nur 10 Minuten auf dem Herd gelassen und dann in den glühend heißen Ofen verfrachtet. Dabei ist wirklich wichtig, dass ihr das Blech mit etwas Öl drauf im Ofen mit aufheizt, damit die vorgekochten Kartoffelstäbchen sofort beginnen zu rösten. Dann heißt es nur noch warten und ein- oder zweimal wenden.

Und fertig sind wirklich erstaunlich knusprige und leckere Ofenpommes, die nur einen Bruchteil an Öl benötigen. Versucht es ruhig mal!

Und weil Pommes ja wohl das ultimative Fastfood sind – ich meine, wer holt sich bei akutem Hunger nicht gerne eine Portion Pommes?!? – darf der Beitrag beim CXXIII Blogevent im bei Zorras „1x umrühren bitte“ mitmachen. Es geht um „Homemade Fastfood“ und wird ausgerichtet von Tanja und Martin, die „Sakriköstlich“ beitreiben. Auf dem Bild könnt ihr auch erkennen, was der nächste Beitrag zum Event ist, dieses Mal nur etwas anders zubereitet. Seid gespannt!

Blog-Event CXXIII - Homemade Fastfood (Einsendeschluss 15.9.2016)

Die (bisher) besten Pommes frites aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen:
3-4 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
3-4 El Olivenöl
Salz

(1) Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
(2) Die Kartoffeln je nach Vorliebe nur waschen (Schale dran lassen) oder schälen. Die Kartoffeln erst der Länge nach in Scheiben schneiden, diese dann in schmale Pommesstreifen (ca. 1 cm). In einen Topf geben, mit Wasser bedecken und bei hoher Hitze auf den Herd stellen. Nach 10 Minuten – egal, ob das Wasser gekocht hat oder nicht – abgießen. Wenn es kochen sollte, dann die Temperatur runter stellen. Die Kartoffeln sollten sehr „al dente“ sein, aber nicht mehr knackig.
(3) Zwischenzeitlich auf einem Backblech 2-3 EL Olivenöl verteilen und im Ofen erhitzen. Das Öl sollte richtig heiß sein und sich schon fast von alleine auf dem Blech bewegt. Aber schon ein Auge darauf haben.
(4) Die Kartoffeln sofort nach dem Abgießen in einer Schicht auf dem Blech verteilen. Mit dem letzten EL Olivenöl beträufeln und leicht salzen. Für 20 Minuten in der Mitte des Ofens rösten. Dann die Kartoffeln wenden, so dass sie von allen Seiten gleichmäßig bräunen. Nochmals 5 Minuten drin lassen. Die Wendeprozedur noch 1 oder 2 mal machen. Hier waren sie nach 30 Minuten perfekt.
(5) Auf eine Platte geben, nochmals salzen, so lange sie heiß sind und ab dafür!

Genießen!

Quelle: Smitten KitchenOven fries

Samstagsessen – Gehackte Stippe mit Bohnen

Die Eltern werden immer noch mit Bohnen überschwemmt und so konnte ich eine ordentlich große Portion vom letzten Besuch in der Ostseeheimat mitnehmen. Und wollte sie nicht nur als Butterbohnen verkochen, obwohl die natürlich immer gehen und total köstlich sind!

Mir war immer noch nach Mamaessen und weil noch Hack im Tiefkühler schlummerte, war Gehackte Stippe naheliegend. Es geht schnell, ich muss beim Kochen nicht nachdenken und es macht mir ein wohliges Gefühl im Bauch. Und was läge da näher als einfach ein paar Bohnen mit reinzuschmeißen. Ist das Gemüse gleich bei und es wird nur ein Topf dreckig *g* Ein schönes, einigermaßen schnelles Mittagessen, dass auch nach einem stressigen Tag problemlos gekocht werden kann.

Gehackte Stippe mit Bohnen

Zutaten für 4 Portionen:
350 g Bohnen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
600 g gemischtes Hack
Salz, Pfeffer
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 TL Paprikapulver edelsüß
1 EL Tomatenmark
1 EL Mehl
300-400 ml Wasser

(1) Die Bohnen gründlich waschen, die Enden abschneiden, eventuelle Fäden abziehen und dann je nach Größe halbieren oder dritteln. Zwiebel und Knoblauch häuten und fein hacken.
(2) Ein mittelgroßen Topf oder eine größere Pfanne mit Deckel auf hoher Flamme heiß werden lassen. Das Hack darin bei hoher Hitze krümelig anbraten. So nach 2-3 Minuten die Zwiebel- und Knoblauchwürfel dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und dem Kreuzkümmel würzen. So lange weiterbraten bis das Hack die Farbe geändert hat. Mit Mehl bestäuben und verrühren. Das Paprikapulver und Tomatenmark unterrühren. Die Bohnen zufügen, mit Wasser auffüllen. Deckel drauf und ab dem Zeitpunkt des Kochens etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen bis die Bohnen gar sind.

Zu Pellkartoffeln, Kartoffelbrei oder Reis servieren.

Genießen!

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