12 von 12 im Februar – Normaler Montag

Montag war der 12. Februar. Ein ganz normaler Montag im Winter.

Kurz nach 6 Uhr erstmal den Wetterbericht gucken zum Wachwerden. Erwähnt ich schonmal, dass ich ein Wetterbericht-Fangirl bin? Aber nur die von ARD und ZDF ;-)

Die alltägliche Morgenroutine.

Das Basteln des Frühstücks für zu Hause und die Arbeit gestaltete sich so:

Oha! Schneehimmel! Und Schnee!

Noch mehr Schnee, allerdings auf unpraktischeren Gegenständen als den Rasen in meinen Hinterhof *seufz* Ich fegte und kratzte mal kurz.

Auf Arbeit angekommen erstmal Radio anschalten und mit schon lange aufgeschobener Arbeit begonnen…

… nämlich die monströs große Büroartikelbestellung gemacht. (Euch sind die Pumps-Klebestreifenabroller aufgefallen?).

Nach Feierabend mittags noch schnell im Supermarkt neben dem Büro ein paar Sachen gekauft: Lebensmittel, faules Abendessen aka Sushi, ein paar Sachen für’s Büro (Joghurt und Mountain Dew) und 20 Narzissen, damit wenigstens in meinem Wohnzimmer ein bisschen Frühling einzieht.

Zu Hause angekommen mussten erstmal die aufgeregte Fischies gefüttert werden und dann ich:

Nach einer Pause stand noch Krankengymnastik am Gerät auf dem Plan. Ich zog mich, packte meine Sportschuhe ein und ging los, obwohl ich mich echt zerschlagen fühlte. Blöderweise verstärkten sich die Spannungskopfschmerzen mit jedem Schritt, so dass ich zwar bei der Physiotherapiepraxis ankam, aber gleich wieder umdrehte und nach Hause ging … An manchen Tagen sollte man auf seinen Körper hören.

Rechtzeitig das vegetarische Sushi aus dem Kühlschrank geholt, um es nicht eiskalt essen zu müssen (Oh Gott, ich werde wie meine Oma, die Kartoffelsalat und Joghurt immer eine Weile vor dem Essen aus dem Kühlschrank nahm *g*):

Der Abend endete mit der montäglichen Spritze gegen die MS und dem Einschlafen auf dem Sofa. Gegen 22:30h wankte ich gen Bett:

Wieder ein Tag geschafft. Nicht aufregend, aber okay :-)

Und wer in noch mehr Leben hineinlinsen will, bei „Draußen nur Kännchen“ sind die gesammelten Links.

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Der perfekte Party-Snack – Flammkuchenschnecken

Die nächste Partysaison steht an! Seid ihr Karnevalsjecken? Verkleidet ihr Euch gerne und steht an der dann Rosenmontag an der Straße oder feiert gar bei Euch zu Hause eine Faschingsparty? Ich muss gestehen, ich bin da sehr norddeutsch geraten: bei uns heißt das Fasching und feiert man nur bis zur 6. Klasse ;-) Ich bin einfach niemand, der auf Knopfdruck Partylaune hervor zaubern kann und will. Dabei hat Frau Mama damals für mich echt schöne Kostüme genäht, ich erinnere mich gerne an mein Goldmarie-Kleid im Kindergarten oder das 20er-Jahre-Kleid aus der 5. Klasse oder das superniedliche Clownskostüm für Klein-Anikó zum Fasching in der Kinderkrippe:

Also falls ihr zu einer Party eingeladen seid und gerne was mitbringen wollt, möchte ich Euch diese Flammkuchenschnecken ans Herz legen! Ich buk sie für die Eröffnungsfeier unserer Beratungsstelle im August auf Vorschlag der Chefin, die sehr begeistert von den Schneckchen ist. Und ich bin es jetzt auch! Sie sind sehr schnell gemacht und schmecken hervorragend! Knuspriger Teig mit cremig-würziger Füllung! Die Flammkuchenkombination Speck-Zwiebel-Schmand ist nicht umsonst ein Klassiker! Und damit etwaige Vegetarier auf der kleinen Party nicht zu kurz kamen, habe ich auch noch eine zweite Variante mit Oliven und halbgetrockneten Tomaten gemacht, die auch sehr wohlschmeckend geriet. Jedenfalls waren nach der Party alle Schnecken weg und bei mir sind die definitiv im Repertoire gelandet! Natürlich ist Eurer Phantasie keine Grenze gesetzt und ihr könnt die Füllung ganz nach Euren Gelüsten und Vorräten gestalten. Mal sehen, was bei mir als nächstes rein wandert …

Flammkuchenschnecken

200 g Frischkäse
125 g Schinken
2 Zwiebeln
Salz, Pfeffer
1 Packung Blätterteig aus der Kühlung (275 g)

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft (falls ihr zwei Bleche gleichzeitig backen wollt) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
(2) Den Frischkäse in eine Schüssel geben. Den Schinken fein würfeln. Die Zwiebeln häuten, halbieren und ebenfalls fein würfeln. Zum Frischkäse geben, mit wenig Salz aber ordentlich Pfeffer würzen und gut verrühren.
(3) Den Blätterteig aus dem Kühlschrank holen und auf einem stabilen Brett entrollen. Die Füllung gleichmäßig dünn darauf verstreichen, dabei am oberen Rand ca. 1 cm Rand lassen. Von der langen Seite her aufrollen.
(4) Die Rolle mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Schnecken schneiden. Auf das Backblech legen. Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten bis sie goldbraun sind. Abkühlen lassen.

Genießen!

Tomaten-Oliven-Schnecken

200 g Frischkäse
12 Oliven
10-12 halbe, weiche getrocknete Tomaten
1 handvoll Basilikumblätter
Salz, Pfeffer
1 Packung Blätterteig aus der Kühlung (275 g)

(1) Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft (falls ihr zwei Bleche gleichzeitig backen wollt) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
(2) Den Frischkäse in eine Schüssel geben. Die Oliven, Tomaten und Basilikum fein hacken. Mit Salz und Pfeffer zum Frischkäse geben und gut verrühren.
(3) Den Blätterteig aus dem Kühlschrank holen und auf einem stabilen Brett entrollen. Die Füllung gleichmäßig dünn darauf verstreichen, dabei am oberen Rand ca. 1 cm Rand lassen. Von der langen Seite her aufrollen.
(4) Die Rolle mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Schnecken schneiden. Auf das Backblech legen. Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten bis sie goldbraun sind. Abkühlen lassen.

Genießen!

 

 

Ungarisches Alltagsessen: Kartoffelgemüse – Krumpli fözelék

Wenn Ihr an ungarische Küche denkt, was kommt Euch da als erstes in den Sinn? Wahrscheinlich Gulasch, oder? Panierte Schnitzel noch? Aber die Alltagsküche, die ich von meiner Familie kenne, ist hierzulande leider kaum bekannt. Ja, die ungarische Küche für Gäste ist sehr fleischlastig und ja, es wird alles paniert und ausgebacken, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, aber im Alltag spielt Gemüse eine große Rolle, sei es in den Suppenvariationen, die es traditionell als ersten Gang gibt oder eben im Hauptgang. Und dort ist es dann der Star und nicht nur Beilage. So sind Sachen, die bei uns die Nebenrolle spielen wie Erbsen in gebundener Sauce dort das Hauptgericht und es gibt nur eine fleischige Kleinigkeit dazu. Oder man lässt diese ganz weg, wenn einem nicht danach ist. A

ls Gemüse kann jedes erdenkliche genommen werden: Kohl für Paradicsomos káposzta, also in Tomatensaft gekochten Kohl, Erbsen für Borsófözelek, Kohlrabi für Karalábefözelék oder getrocknete Linsen für Lencsefözelék zu Neujahr. Aber auch Kartoffeln gehen gut. Und jede Variante wird ein bisschen anders gewürzt, mal mit viel Petersilie, mal mit Paprikapulver, mal säuerlich. Für das Kartoffelgemüse sind Lorbeerblätter und Essig wirklich essentiell. Und dann natürlich der heimliche Star der ungarischen Küche, noch vor Paprikapulver, die Saure Sahne. Ohne Saure Sahne funktionieren nur wenige ungarische Gerichte, dieses hier ebenso wenig. Das Zusammenspiel von der subtilen Säure der Sauren Sahne (wobei die ungarische Variante nochmal anderes schmeckt als unsere deutsche) mit der etwas kneifenderen Säure des Essigs und der Milde der Kartoffeln ist wirklich angenehm. Es ist das perfekte Feierabendessen, weil es vom Kartoffelschälen bis zum fertigen Gericht innerhalb von maximal 45 Minuten auf dem Tisch steht. Wenn ihr ein schnelles Wohlfühlessen sucht, ist das ein heißer Kandidat!

Krumpli fözelék – Ungarisches Kartoffelgemüse

Zutaten für 3 Portionen:
750 g Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
2 EL Öl
50 ml + 250 ml + 50 ml Wasser
1/2 TL Paprikapulver edelsüß
2 Lorbeerblätter
1,5 TL gerebelter Majoran
1 TL Salz
1 gehäufter TL Zucker
125 g Saure Sahne/Schmand
3 TL Mehl
75 g süße Sahne
1-2 TL Weißweinessig
1 EL kalte Butter

(1) Die Kartoffeln schälen und in ca. 1,5-2 cm große Stücke schneiden. Die Zwiebel häuten und fein würfeln.
(2) Das Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten ohne, dass sie Farbe annehmen. Das Paprikapulver einrühren und sofort 50 ml Wasser hinzufügen, damit der Paprika nicht verbrennt und bitter wird. Lorbeerblätter, Majoran, Salz und Zucker hinein geben. Die Kartoffeln zufügen und mit ca. 250 ml Wasser auffüllen bis es knapp bei den Kartoffeln sichtbar ist. Deckel aufsetzen und ca. 10 Minuten kochen lassen bis die Kartoffeln gar sind.
(3) In der Zwischenzeit das Mehl mit den restlichen 50 ml Wasser und der Sauren Sahne klümpchenfrei verrühren.
(4) Wenn die Kartoffeln gar sind, den Essig und die Saure-Sahne-Mischung unterrühren. 2-3 Minuten köcheln lassen. Dann die süße Sahne und Butter einrühren. Abschmecken, fehlt noch Salz oder Essig?

Mit gebratenem Frikadellen oder Würstchen servieren.

Genießen!

Quelle: Fördös, Zé (2016): 83 kedvenc magyar receptem. Lunchbox kiadó. p 101

Biokiste KW 3 und was daraus wurde

Seit letzter Woche kriege ich biologisch angebautes Gemüse von Lotta Karotta ins Büro geliefert. Damit habe ich schon lange geliebäugelt, aber jetzt wo ich wirklich hier in Göttingen bleibe und auch eigenes Geld verdiene, sprich nicht mehr abhängig vom Amt bin, habe ich sie bestellt. So gibt es im Lotta Karotta-Shop unterschiedlich große Ökokisten und Varianten, die man sich nach Belieben zusammenstellen kann, nur ist der Mindestbestellwert 13,50€ pro gelieferter Kiste gesetzt. Aber wie oft im Monat und was drin ist, was man noch zusätzlich möchte an Käse, Fleisch, Wurst, Joghurt oder anderem Gemüse ist jedem selbst überlassen. Mir angeschlossen hat sich eine liebe Kollegin, die seit dem Umzug unserer Beratungsstelle auch nicht mehr so oft auf den Wochenmarkt kommt. So bekommen wir einmal die Woche eine Ökokiste mit Gemüse im Wert von 14€. Ickfreumir!

Und als Anreiz für mich möglichst vielseitig zu kochen und natürlich nichts wegzuschmeißen, möchte ich Euch hier wöchentlich eine kurze Zusammenfassungen geben à la „Was ist in der Kiste und was wurde daraus“. Hier also meine erste Kiste aus der dritten Kalenderwoche:

Wir bekamen 6 Möhren, 400 g Mangold, 3 Tomaten, 100 g Feldsalat, 250 g(?) Champignons und 400 g Rosenkohl. Davon übernahm ich den Mangold, 3 Möhren, den Rosenkohl und 2 handvoll vom Feldsalat, weil ich ja bekanntermaßen nicht der Riesensalatfan bin.

Die Rapunzeln aß ich am Freitag mit ein paar Tomätchen und simpler Senfvinaigrette als Beilage zu einem Hoppelpoppel aus Kartoffel- und Wurstresten. Und der Salat war eine Offenbarung! Die Rapunzeln so knackig und aromatisch! Überhaupt gar kein Vergleich zu der Supermarktware.

An Risotto als Mahlzeit denke ich irgendwie nie, aber der Mangold bot sich mit dem Rest Pecorino aus dem Kühlschrank geradezu an. Und war wirklich köstlich! Nur an der Konsistenz muss ich noch feilen…

Diese Woche hat mich leider ein Virus erwischt, so dass ich nicht lange in der Küche stehen mag und Suppen wirklich gut tun. Also schnappte ich mir die Rosenköhlchen, ein paar Kartoffeln und Möhren und köchelte ein einfaches Süppchen. Auch hier war die Qualität der kleinen Kohlröschen wieder äußerst angenehm, noch sehr fest, kaum angewelktes Laub. So viel besser als aus dem Supermarkt, wo das Gemüse wahrscheinlich wesentlich länger braucht vom Bauern bis auf meinen Tisch mit diversen Zwischenhändlern.

Ich hab eben schon mal geguckt, was nächste Woche kommt! *gnihihihi* Ich freu mich schon drauf! *Händreib*

Wir retten was zu retten ist: Kohl als ungarischen Blumenkohl-Gulasch-Auflauf

Heute ist wieder Rettungstag, aber im Gegensatz zu sonst retten wir kein bestimmtes Fertiggericht, sondern eine ganze Gemüsefamilie, die leider etwas ins Abseits geraten ist. Ich rede von Kohl. Dabei hat Kohl alles, was den Winter kulinarisch erträglich macht: Vitamine, Wohlgeschmack, Saisonalität, lange Haltbarkeit, vielseitige Verwendbarkeit von Salat bis Schmortopf. Ihr seht, Kohl ist tolles Gemüse und es gibt so viele unterschiedliche Sorte, dass für jeden Geschmack was dabei ist. Ich liebe eigentlich jeden Kohl, egal ob Weißkohl, Blumenkohl, Spitzkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Wirsing, Grünkohl! (Und zu allem findet ihr Rezepte über die Suche hier im Blog) Aber heute möchte ich Euch einen einfachen und köstlichen Auflauf mit Blumenkohl aus Ungarn vorstellen. Und damit wir dem Klischee entsprechen, ist natürlich auch Gulasch mit im Spiel *g* Aber dieses Gulasch wird aus Hackfleisch gemacht, weswegen es nicht so ewig lange schmoren muss. Dann werden die Hauptkomponenten nur in der Auflaufform geschichtet und gebacken. Dies kann man sofort tun oder den fertig geschichteten Auflauf abgedeckt in den Kühlschrank stellen, etwa 1 Stunde vor dem Backen dort heraus holen, damit er nicht mehr eiskalt ist und dann ca. 40 Minuten backen. Ihr seht ein wirklich entspanntes Essen in der Zubereitung. Und dabei soo unglaublich köstlich! Ernsthaft, ich hätte mich da rein legen können und verstehe jetzt, wie Leute Gulasch mit Reis essen können *g* Probiert es bitte dringend aus!

Blumenkohl-Gulasch-Auflauf – Rakott karfiol

Zutaten für 2-3 Portionen:

100 g Reis (Basmati oder Langkornreis)
1 kleiner Blumenkohl

Für das Hackfleischgulasch:
1 mittlere Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
300 g Hackfleisch
Salz, Pfeffer
3 TL Paprikapulver edelsüß
1 EL Tomatenmark
1 gute Prise Majoran
150-200 ml Wasser

200 g Saure Sahne
200 g Sahne
Muskatnuss

(1) Den Reis in Salzwasser nach Packungsanweisung gar kochen. Den Blumenkohl in größere Röschen teilen und in wenig Salzwasser oder im Dämpfeinsatz in 10-15 Minuten bissfest garen.
(2) Die Zwiebel und Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Das Hackfleisch in einer heißen Pfanne krümelig braten, wenn es schon etwas die Farbe verloren die Knoblauch- und Zwiebelwürfel zufügen und mit andünsten. Alles salzen  und pfeffern. Die Pfanne kurz vorm Herd nehmen. Paprikapulver und Tomatenmark unterrühren. Die Pfanne wieder auf die  Flamme stellen und bei mittlerer Hitze weitergaren. Majoran und Wasser zufügen. Etwa 15 Minuten schmurgeln lassen.
(3) Den Ofen auf 200°C vorheizen. Eine kleinere Auflaufform mit etwas Öl einfetten.
(4) Als erstes den Reis gleichmäßig in der Form verteilen, darauf das Hackgulasch verteilen und zum Schluss die Blumenkohlröschen. Die Saure Sahne mit der Sahne vermischen, mit Muskatnuss und wenig Salz würzen. Gleichmäßig über dem Blumenkohl verteilen.
(5) Den Auflauf auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Etwa 30 Minuten backen bis er blubbert und obenauf etwas gebräunt ist.

Genießen!

Quelle: NokedlisRakott karfiol

Und als nächstes zeige ich Euch dann wirklich, wie ein Supermarkt-Fertigfutter einfach zu Hause gekocht werden kann und dabei so viel leckerer und kostengünstiger ist! Aber bis dahin könnt ihr bei den anderen Teilnehmern gucken, was sie so leckeres aus Kohl gezaubert haben:

Anna Antonia – Cole-Slaw ganz einfach
auchwas – Grünkohl-Pizza
Barbaras Spielwiese – Gebackener Rosenkohl mit Gorgonzola und Walnüssen
Bonjour Alsace – Sauerkraut im Glas
Brittas Kochbuch – Winterliche Minestrone
Brotwein – Grünkohl-Pesto mediteran mit Oliven und Kapern
Cakes, Cookies and more – Bunter Wintersalat
CorumBlog 2.0 – Rotkrautsalat mit Pistazien
evchenkocht – Kohlroulade auf thailändisch
Fliederbaum – Klassisches Rotkraut
German Abendbrot – Zweierlei Rotkohl: Als Pickle und ganz klassisch
giftigeblonde – Rotkraut auf polnische Art
Katha kocht! – Geschmortes Wildschwein mit Grünkohl und Kartoffeln
LanisLeckerEcke – Cole Slaw
Leberkassemmel und mehr – Überbackener Blumenkohl
madamroteruebe – Herzhafter Wirsingkuchen mit Apfel und Bergkäse
magentratzerl – Kohl hoch zwei
Obers triftt Sahne – Fruchtiger Grünkohlsalat mit Nüssen und Salzzitronen
our food creations – Kale Salad
Schmeckt nach mehr – 5 Grünkohl-Irrtümer und ein Rezept für Grünkohl äthiopisch
Schönes + Leben – Sächsischer Gulasch mit Rotkraut und Kartoffelbrei
Summsis Hobbyküche – Weißkohlcurry
Turbohausfrau – Flammkuchen mit Kohl
Unser Meating – Rote – Bete – Risotto mit Grünkohltopping
Kebo Home – Romanesco Kichererbsensuppe
Rike Grünkohl mit Schweinebauch

Und danke an die Turbohausfrau und die „Giftige Blonde“ für’s ins Leben rufen und organisieren der Rettungstruppe!

Bemerkenswertes im Januar

  • Ist Euch schon aufgefallen, dass es im Supermarkt nur noch die selben 4-5 Apfelsorten gibt? (Fast) Immer gleich groß. immer perfekt in ihrer Farbe. Warum das so ist, wie Apfel-Marketing funktioniert, was sogenannte Clubsorten sind und noch viel mehr, erfahrt ihr hier in der ZDFzoom Reportage: Der wahre Preis für den perfekten Apfel (noch abrufbar bis 24.01.2019).
  • Momentan ist die japanische Ramen-Suppe buchstäblich in aller Munde und ja, auch ich liebe sie und stelle schon Recherchen an, sie bald mal selbst zu kochen, aber bis dahin ist dieser Artikel über die faszinierend-vielschichtige Geschichte des Ramens äußerst interessant: The social history of Ramen (englisch). Und wenn ich nächstes Mal das Lieblingscousinchen in Hamburg besuche, ist ein Abstecher zu Momo Ramen fällig.
  • Alle Fluchen über den Winter, es ist kalt, es ist ungemütlich, es schneit. Aber wie unglaublich hübsch und filigran und schön Schneeflocken eigentlich sind, das beachtet wieder keiner, wird aber hier gezeigt: „Wie schön Schnee wirklich ist, sieht man erst, wenn man ganz nahe rangeht„. Ich mag Schnee! Und jetzt genießt den Winter, Frühling und Sommer kommen noch schnell genug :-)
  • Januar ist ja traditionell der Monat der guten Vorsätze, wer sich regelmäßiges Aufräumen vorgenommen hat, findet bei Nic von „Luzia Pimpinella“ vielleicht eine Methode, die ihm liegt: „Meine 15-15-15-Minuten Ordnung – mein Life Hack zum Aufräumen„. Und ja, auch ich könnte etwas organisierter Ordnung schaffen bei mir …
  • Die Musikerin und Sängerin Judith Holofernes schreibt in ihrem Blog über ihre Hirnhautentzündung im letzten Jahr und wie es sie verändert hat: „Ein völlig unauffälliges Gehirn und andere Geschenke„. Und ich kann nur zustimmen: Genießt was ihr habt! Und wenn ihr merkt, dass etwas kolossal nicht mit Euch stimmt, geht verdammt nochmal ins Krankenhaus!
  • Und wo wir schon bei Gesundheit sind: Ja, Vitamin D ist wichtig! Nein, nehmt nicht einfach auf Verdacht selbstgekaufte Pillen, wenn ihr nicht wisst, ob überhaupt ein Mangel besteht. Warum und weshalb steht hier: „Wie wichtig ist Vitamin D im Winter?
  • Noch ein bisschen Politik. Wenn nicht gerade meine halbe Familie in Ungarn leben würde, würde ich bei der momentanen Politik nicht mehr hinfahren. Ich verstehe weder die Politiker, noch dass die Menschen dort sich alles so gefallen lassen: „In Ungarn ist alles kaputt

Wohlduftender Zimtkranz

So in den letzten anderthalb Jahren habe ich YouTube für mich entdeckt. Zuerst habe ich nur kurze Kochvideos geguckt, aber mittlerweile folge ich einigen YouTubern regelmäßig, die interessantes von ihren Reisen zeigen, aus ihrem Alltag, was sie wo gegessen haben. Und ja, es sind auch immer noch ziemlich viele mit Hauptfokus auf Essen darunter. Aber es gibt ja auch so viele tolle kulinarische Traditionen auf der ganzen Welt :-) Natürlich folge ich auch einigen ungarischen YouTube-Kanälen, unter anderem Fördös Zé, der auch im ungarischen TV aktiv ist, ein Kochmagazin raus gibt und mittlerweile sein drittes Kochbuch geschrieben hat. Und ich mag die Art, wie er kocht, wie er traditionelle ungarische Gerichte verändert, ihnen aber ihre ungarische Seele lässt und den Ungarn auch neue Geschmackswelten zeigt. Denn, seien wir ehrlich, manchmal sind Ungarn sehr unaufgeschlossen neuen Gerichten gegenüber und bleiben lieber bei ihrer Zubereitungsweise, wie es Oma schon früher immer gemacht hat.

Jedenfalls wurde letztens dort von einer anderen Köchin, genauer gesagt Bäckerin gezeigt, wie man ganz einfach einen Zimtkranz bäckt. Ich meine mit Zimt und Zucker in einem Hefeteig kann man bei mir nicht viel falsch machen und auch die Größe sah singlehauskompatibel aus. Ich war ein bisschen skeptisch bei der Menge an Mehl und Flüssigkeit, die in den Teig kommt, aber es passt im Großen und Ganzen. Der Teig ist innerhalb weniger Minuten geknetet, muss nur 30 Minuten gehen und dann eine gute halbe Stunde im Backofen backen. Innerhalb von 90 Minuten habt ihr einen schönen Zimtkranz fertig, was für Hefeteig fast turboschnell ist. Und die Form! Eine Offenbarung! Ja, ich fluchte ein wenig beim Formen, aber durch diese Kranzform wird der Teig so unglaublich knusprig – ein Traum! Das kriegt keine Schnecke der Welt hin.

Ein wirklicher Traum dieser Kuchen: schnell gemacht, wohlduftend, nicht zu süß, knusprig! Was begehrt Ihr mehr! Auf auf in die Küche und fix nachbacken am Wochenende!

Wohlduftender Zimtkranz

Zutaten für den Teig:
100 ml Milch
2 TL Honig
1/2 Würfel Hefe
260 g Mehl Type 550
1 Prise Salz
ca. 100 ml Wasser
20 g Butter, geschmolzen

Für die Füllung:
40 g Butter, geschmolzen
4 EL Puderzucker
2 EL Zimt

(1) Die Milch zimmerwarm erhitzen, wenn sie gerade aus dem Kühlschrank kommt (für 30 Sekunden in die auf niedrigster Stufe eingestellte Mikrowelle stellen). Den Honig und die Hefe hinein rühren. Zur Seite stellen bis man die anderen Zutaten vorbereitet hat. Die Milch darf nicht zu heiß sein, sonst stirbt die Hefe ab und der Teig geht nicht mehr auf.
(2) Das Mehl in einer größeren Schüssel abwiegen. Die Prise Salz unterrühren. 100 ml lauwarmes Wasser abmessen. Die Butter schmelzen.
(3) Die Honig-Hefe-Milch zum Mehl gießen und beginnen einen Teig zu kneten. Nach und nach das Wasser zugießen, es kann sein, dass nicht alles davon benötigt wird. Wenn der Teig schon glatt ist, die geschmolzene Butter unterkneten. Zuerst hat es den Anschein, dass es zu viel ist, aber wenn ihr ca. 5 Minuten knetet, wird der Teig wunderbar geschmeidig und lässt sich zu einer Kugel formen. Abgedeckt in einer mit Mehl ausgestäubten Schüssel ca. 30 Minuten an einem zugfreien, warmen Ort (z.B. in der Mikrowelle oder im ausgeschalteten Ofen) gehen lassen.
(4) Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Arbeitsfläche zum Ausrollen vorbereiten. Puderzucker mit Zimt vermischen. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kurz bevor der Teig fertig gegangen ist, die Butter schmelzen.
(5) Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 45×25 cm ausrollen. Dick mit der Butter bepinseln, die Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Von der langen Seite aufrollen. Die lange Rolle längs mit einem scharfen Messer halbieren. Unter Fluchen die beiden Stränge umeinander drehen, dabei versuchen, dass die offene Seite nach oben zeigt. Den verdrehten Strang vorsichtig auf das Backblech setzen und dabei zu einem runden Kranz formen. Die Enden gut zusammen kneifen.
(6) Auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und 30-35 Minuten backen.

Herausholen. Abkühlen lassen. Wer mag noch mit Puderzucker bestäuben.

Genießen!

Quelle: Zé magazinBámulatos fahéjas koszorú

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