Archiv für den Monat Februar 2018

Farbe im Winter: Rote Bete-Süßkartoffel-Salat mit Orange

Wurzelgemüse müssen nicht nur langweilige und beige-braune Kartoffeln, Pastinaken oder Steckrübe sein, es gibt auch in der dunklen Jahreszeit viele Möglichkeiten sich fröhlich, bunte Farbe auf den Teller zu holen, z.B. mit der Hilfe von Süßkartoffeln und Roter Bete. Rote Bete ist nicht nur selbst schön rot (haha!), nein sie färbt auch alles, womit sie in Berührung kommt dunkelrosa, so dass man nach dem Schneiden wie Lady MacBeth höchstpersönlich aussieht. Oder man benutzt einfach dünne Einweghandschuhh ;-) Und die Süßkartoffel bringt auch ein bisschen orangen Sonnenschein auf den Teller neben ihren ganzen Vitaminen und Mineralstoffen. Ihr merkt also, es kann nicht verkehrt sein, die beiden zu kombinieren.

Gefunden habe ich das Rezept im wirklich wunderbaren Buch „Veggiestan“ von Sally Butcher, die darin die Gemüseküche des Nahen Ostens vorstellt. Und glaubt mir, daraus werde ich noch ganz viel kochen! Der Salat ist einigermaßen fix gekocht und braucht auch nicht so viele superexotische Zutaten. Und der Geschmack? Hammer! Wirklich köstlich – die Erdigkeit der Roten Bete wird schön durch die Fruchtigkeit der Orange ausgeglichen. Außerdem helfen die Gewürze und Kräuter zu einer angenehmen, aber subtilen Würze und Frische. Ich war wirklich begeistert von dem Rezept und hoffe sehr, dass ihr es auch ausprobiert. Es lohnt sich wirklich!

Rote Bete-Süßkartoffel-Salat mit Orange

Zutaten für 2-3 Portionen als Beilage:
1 mittelgroße Rote Bete
1 Süßkartoffel
1 mittlere Karotte
je 1 kleine handvoll Petersilie und Minze
1/2 unbehandelte Orange, Saft und Schale
1 kleines Stückchen Ingwer
je 1 große Prise gemahlener Kreuzkümmel und Zimt
2 EL Olivenöl
1 TL Balsamicoessig
Salz, Pfeffer

(1) Die Rote Bete und Süßkartoffel schälen und ca. 1,5 cm groß würfeln. Getrennt voneinander aufbewahren. Die Rote Bete in wenig Salzwasser bei mittlerer Hitze garen, das dauert etwa 35 Minuten. Die Süßkartoffel nach 20 Minuten zugeben und noch 15 Minuten köcheln bis beides weich, aber nicht verkocht ist. Abgießen und abkühlen lassen.
(2) Währenddessen die Karotte schälen und grob raspeln. Die Kräuter waschen, trocknen und fein hacken. Von der halben Orange die Schale fein abreiben und dann den Saft auspressen. Den Ingwer schälen und ebenfalls fein reiben.
(3) Aus dem Orangensaft, -schale, Ingwer, Balsamico und Olivenöl ein Dressing rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
(4) Die Gemüsewürfel mit Karotten und Kräutern vermischen, das Dressing unterrühren. Und noch kurz ziehen lassen.

Genießen!

Quelle: Butcher, S. (2011): Veggiestan – Der Zauber der orientalischen Gemüseküche. Christian Verlag. p 36

Biokiste KW 4 und 5 und was daraus wurde

 Yeah! Hier herrscht immer noch große Freude über die wöchentliche Gemüsekiste, die von Lotta Karotta geliefert wird und die ich mir mit meiner lieben Kollegin Ute teile. In der ersten Februarwoche bekamen wir wieder 100 g Feldsalat, 400 g Schwarzwurzeln, 2 Gurken, 2 monströse Rote Beten und 1 Blumenkohl:

Ute übernahm die Schwarzwurzeln, die ich zwar sehr liebe, aber auch leider sehr schlecht vertrage *seufz*, ich dafür den Blumenkohl, den Rest teilten wir.

Am Samstag garte ich die Rote Bete in Folie im Ofen, während der Papageienkuchen buk. Dann wurde sie geschält, in kleine Würfel geschnitten, mit Frühlingszwiebel, Apfelessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und ordentlich Dill und Petersilie mariniert. Gab es ein paar Tage als Beilage zum Abendbrot wie zu diesem Sonnenblumenkernbrot mit Rührei.

Am nächsten Tag wurde die Hälfte des Blumenkohls paniert und ausgebacken. Ich liebeliebeliebe panierten Blumenkohl! Dazu hab ich einen Steirischen Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl und den Rapunzeln/Feldsalat/Vogerlsalat gemacht. War das lecker!

Den darauffolgenden Donnerstag kam dann die nächste Kiste! Eigentlich wollten wir die Cherrytomaten umtauschen, aber ich hab es nicht rechtzeitig auf die Homepage geschafft und letztendlich waren Ute und ich sehr froh darüber, weil die echt köstlich, schön süß waren! Musste mich zusammenreißen nicht alle auf einmal zu essen ;-) Ansonsten wieder Feldsalat, 2 kleine Köpfe Brokkoli, 6 Möhren, 1 große Süßkartoffel und ein Bund Komatsuna (Japanischer Senfspinat):

Auf den Komatsuna waren wir sehr gespannt, weil wir den beide noch nicht kannten. Ich habe ihn mit Möhre, Paprika, Zuckerschoten und Tofu zu einem thailändisch angehauchten Curry mit Kokosmilch verarbeitet. Der Komatsuna ist auch total lecker, der schmeckt roh so ein bisschen wie der Strunk vom Weißkohl, leicht kohlrabiartig, aber eben als Blattgemüse. Leider sind diese Thai-Aromen so gar nicht meins, sodass ich Thai-Küche erstmal sein lassen. Aber den Japanischen Senfspinat werde ich mal wieder bestellen und eine anderes schönes damit kochen. Wenigstens war es schön bunt:

Am nächsten Tag hab ich aus dem übrigen Blumenkohl, dem Brokkoli, 2 Möhren und den restlichen Zuckerschoten einen Auflauf gebastelt. Das Gemüse hab ich mit einer Käsesauce bedeckt und dann noch geriebenen Cheddar drüber gestreut. War das gut! Aber um optimal zu sein, muss ich mit der Sauce noch ein bisschen experimentieren, aber dann könnte das Rezept (wahrscheinlich in gezeichneter Form, weil hübsch kann der Auflauf nie geknipst werden *g*) hier landen:

In einem unaufmerksamen Moment ist mir doch glatt eine Packung Maultaschen in den Einkaufskorb gehüpft, die natürlich auch verbraucht werden wollte. So gab es mittags nach der Ergotherapie eine Hühnerbrühe mit drei Maultaschen, Möhre, Erbsen und Frühlingszwiebeln. Für den Salat hatte ich mir einen Salat mit Maultaschen vorgestellt, da ja auch immer noch ein paar Rapunzeln ihrer Verwendung harrten. Dafür hab ich die Maultaschen in Scheiben geschnitten und in Butter angebraten. Dann den gewaschenen Feldsalat in eine breitere Schüssel geben, mit klein geschnittenem Gemüse (Paprika, Gurke, Tomate und Frühlingszwiebeln) bestreuen und die Maultaschen dann darauf legen. Mit einem schnellen Honig-Senf-Dressing beträufeln und genießen.

Jetzt ist noch eine Süßkartoffel übrig, mal sehen, was ich mit der anstelle. Vielleicht im Ofen gebackene Süßkartoffel mit einer schönen Füllung? Was würdet ihr damit machen?

Ofengeröstete Süßkartoffeln mit Rosenkohl

Ihr kommt von der Arbeit und es kündigt sich Hunger an? Ihr habt Lust auf Gemüse trotz des kalten und ungemütlichen Winters draußen? Dann kommt hier das perfekte Essen für Euch: Süßkartoffeln und Rosenkohl im Ofen geröstet. Saisonal, vitaminreich, einfach vorbereitet und bäckt dann einfach im Ofen vor sich hin, während ihr fix die Küche aufräumt oder die Füße für ein paar Minuten hochlegt. Und das Beste, ihr braucht, abgesehen von Salz und Olivenöl, auch nur drei bis fünf Zutaten. Belohnt werdet ihr mit einem Wohlfühlessen, dass vor Aromen nur so strotzt. Die Süßkartoffel entfaltet ihr wunderbar süß-nussiges Aroma, beim Rosenkohl werden seine leichten Senfaromen durch die Hitze des Ofen freigesetzt. Wenn ihr das fertige Gericht dann noch mit angerösteten Haselnüssen oder Mandeln bestreut und cremigen Feta mit seiner zarten Säure drüber krümelt, ist es perfekt. Also – husch husch – in die Küche mit Euch!

Ofengeröstete Süßkartoffeln mit Rosenkohl

Zutaten für 2 Portionen:
1 große Süßkartoffel (ca. 300 g)
500-600 g Rosenkohl
Salz
Zimt
4 EL Olivenöl

Zum Servieren:
zerkrümelter Feta
geröstete Nüsse

(1) Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
(2) Die Süßkartoffel schälen und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. Den Rosenkohl putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Beides in getrennten Schüsseln mit je der Hälfte vom Olivenöl und Salz vermischen. Die Süßkartoffeln noch zusätzlich mit einer Prise Zimt würzen.
(3) Zuerst die Süßkartoffeln auf eine Hälfte des Blechs geben und auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. 10 Minuten backen, dann auf der zweiten Hälfte den Rosenkohl verteilen. Weitere 20 Minuten rösten.
(4) Herausnehmen und das Gemüse miteinander vermischen. Mit den gerösteten Nüssen und/oder zerkrümeltem Feta bestreuen.

Genießen!

Quelle: KochkarussellKnusprig gerösteter Rosenkohl und Süßkartoffel aus dem Ofen

12 von 12 im Februar – Normaler Montag

Montag war der 12. Februar. Ein ganz normaler Montag im Winter.

Kurz nach 6 Uhr erstmal den Wetterbericht gucken zum Wachwerden. Erwähnt ich schonmal, dass ich ein Wetterbericht-Fangirl bin? Aber nur die von ARD und ZDF ;-)

Die alltägliche Morgenroutine.

Das Basteln des Frühstücks für zu Hause und die Arbeit gestaltete sich so:

Oha! Schneehimmel! Und Schnee!

Noch mehr Schnee, allerdings auf unpraktischeren Gegenständen als den Rasen in meinen Hinterhof *seufz* Ich fegte und kratzte mal kurz.

Auf Arbeit angekommen erstmal Radio anschalten und mit schon lange aufgeschobener Arbeit begonnen…

… nämlich die monströs große Büroartikelbestellung gemacht. (Euch sind die Pumps-Klebestreifenabroller aufgefallen?).

Nach Feierabend mittags noch schnell im Supermarkt neben dem Büro ein paar Sachen gekauft: Lebensmittel, faules Abendessen aka Sushi, ein paar Sachen für’s Büro (Joghurt und Mountain Dew) und 20 Narzissen, damit wenigstens in meinem Wohnzimmer ein bisschen Frühling einzieht.

Zu Hause angekommen mussten erstmal die aufgeregte Fischies gefüttert werden und dann ich:

Nach einer Pause stand noch Krankengymnastik am Gerät auf dem Plan. Ich zog mich, packte meine Sportschuhe ein und ging los, obwohl ich mich echt zerschlagen fühlte. Blöderweise verstärkten sich die Spannungskopfschmerzen mit jedem Schritt, so dass ich zwar bei der Physiotherapiepraxis ankam, aber gleich wieder umdrehte und nach Hause ging … An manchen Tagen sollte man auf seinen Körper hören.

Rechtzeitig das vegetarische Sushi aus dem Kühlschrank geholt, um es nicht eiskalt essen zu müssen (Oh Gott, ich werde wie meine Oma, die Kartoffelsalat und Joghurt immer eine Weile vor dem Essen aus dem Kühlschrank nahm *g*):

Der Abend endete mit der montäglichen Spritze gegen die MS und dem Einschlafen auf dem Sofa. Gegen 22:30h wankte ich gen Bett:

Wieder ein Tag geschafft. Nicht aufregend, aber okay :-)

Und wer in noch mehr Leben hineinlinsen will, bei „Draußen nur Kännchen“ sind die gesammelten Links.

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