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Schnelles Alltagsessen – Spinat mit herzhaftem Armen Ritter

Wie gut, dass ich noch ein paar Tage Ruhe hatte nach meinem Urlaub mit der Familie bei der Familie in Ungarn. Irgendwie brauche ich dieses Mal etwas länger, um wieder in den Alltag zu finden. Im Urlaub sorgte die Tante für unser leibliches Wohl, hatte genau durchgeplant, wann was gekocht und gegessen wird, damit auch ja alle Lieblingsgerichte vom kleinen Bruder (also meinem Herrn Papa) dabei sind *g* Und so wurden wir auf’s vorzüglichste verwöhnt und ich brauchte mir keine Gedanken machen, was es wann gibt. Natürlich habe ich auch geholfen, wo es ging und die Tante mich ließ (für Tante bin ich gefühlt immer noch 5 Jahre alt und darf kein scharfes Messer anfassen *g*).

Aber jetzt bin ich wieder hier und muss mir alleine Gedanken machen, was ich essen will, was ich dafür einkaufen muss und es dann auch noch selbst kochen. So viel Arbeit ;-) Da es in Ungarn ziemlich viel Fleisch gab, ist mir momentan eher nach vegetarischen Hauptgerichten, aber schon irgendwie ungarisch angehaucht. So wirklich ganz bin ich noch nicht wieder hier angekommen, ein Teil scheint noch in Ungarn zu weilen. Und noch habe ich keine Lust auf exzessiv langes Kochen, schnell und einfach sollte es gehen. Da kommt mir zupass, dass ich bei Eszter von „Füszer és Lélek“ einen Beitrag über Spinat las und dass sie, genauso wie ich, schon immer ein – wie es im Ungarischen heißt – komischer Käfer war, der Spinat schon als Kind gerne mochte. Aber ich glaube das ist im Blog nicht zu übersehen, wenn ihr mal nach Spinatrezepten sucht *g* Jedenfalls erzählte sie davon, dass es in ungarischen Schulkantinen Spinatgemüse immer zusammen mit Armen Rittern gab und ich fand die Idee ganz bezaubernd. Selbst stellte sie dann noch ihr eigenes Rezept vor, das unglaublich simpel und schnell geht. Gekauft! Schnell den TK-Spinat und Ziegenfrischkäse gekauft und tatsächlich steht das gesamte Essen in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch und das ganz ohne Hektik. Allerdings kam ich mit den Mengenangaben nicht so ganz hin, Eszter nutzt für vier Portionen 450 g Spinat, ich brauchte schon 400 g Spinat für zwei Portionen und ich bin kein allzu guter Esser. Die Armen Ritter sind nicht süß, keine Angst! Statt Zucker habe ich Paprikapulver in die Eimischung gegeben, immerhin ist dies ein ungarisches Essen *g*

Diese Variante weicht von der deutschen Tradition von Spinat mit Kartoffeln und Ei ab, ist aber nicht minder lecker und der herzhafte Arme Ritter passt hervorragend zum Spinat! Wird es ab sofort öfter geben!

Spinat mit herzhaftem Armen Ritter

Zutaten für 2 Portionen:
400 g TK-Blattspinat, unaufgetaut
1 EL Butter
100 g Ziegenfrischkäse (gerne auch mehr)
1-2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
2 Eier

Für die Armen Ritter:
2 Scheiben Weißbrot vom Vortag
1 Ei
3 EL Milch
Salz, Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver edelsüß
1-2 TL Butterschmalz oder Öl

(1) Den Spinat in eine Pfanne geben und bei mittelhoher Hitze auftauen lassen. Öfter mal umrühren. Die Butter und Ziegenfrischkäse unterrühren. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Einmal aufkochen lassen. Dann zwei Mulden in den Spinat machen und die Eier hinein schlagen. Einen passenden Deckel aufsetzen und das ganze bei mittlerer Hitze stocken lassen bis das Eiweiß gar ist.
(2) Zwischenzeitlich die herzhaften Armen Ritter zubereiten. Das Ei mit Milch und den Gewürzen in einem tiefen Teller verschlagen. Die Brotscheiben einlegen und sich von beiden Seiten mit der Mischun vollsaugen lassen. Das Butterschmalz oder Öl in einer Pfanne auf mittelhoher Flamme erhitzen. Die Brotscheiben einlegen und von beiden Seiten in einigen Minuten goldbraun braten.

Zusammen servieren.

Genießen!

Quelle: nach Füszer és LélekSpenótfözelék

Einfacher Rahmspinat mit selbstgemachtem Blubb

Spinat ist bei vielen Kindern unbeliebt. Dabei weiß ich gar nicht wieso. Ist es die Farbe? Konnten deren Eltern keinen Spinat so verfeinern, dass er gut schmeckt? Gut, ich glaube gehackten TK-Spinat in pur hätte ich auch seltsam gefunden, aber so von Frau Mama nie bekommen. Sie hat ihn immer auf diese spezielle Art verfeinert, die gekochten Eier im Spinat versteckt und dann mit geriebenem Käse überbacken. Und warmer Käse macht doch alles besser, oder? Ich liebe Frau Mamas Version noch heute heiß und innig! Sie ist für einen Single-Haushalt allerdings zu viel …

Aber man kann ja auch von Blattspinat kleinere Mengen kaufen und dann eben die entsprechende Portionsgröße basteln. Und dieses Rezept ist wunderbar geeignet dafür. Statt des jungen Spinats nahm ich 500 g des großblättrigen Wurzelspinat, der, erst einmal verlesen und geputzt, noch so ca. 400 g ergab, zwei ordentliche Portionen für Spinatliebhaber *g* Einzig muss er etwas länger kochen als der Babyspinat. Aber alles in allem ist es ein schnell gekochtes Mittagessen, das Putzen des Spinats ist am langwierigsten *g* Nicht erschrecken mit der Saucenmenge, das passt nachher mit der Spinatmasse :-) Und dann wird dazu natürlich klassisch als Beilage Ei (gekocht, als Spiegel- oder Rührei) und Kartoffeln (als Kartoffelbrei wirklich perfekt). Diese Kombination ist einfach unschlagbar! ♥

Rahmspinat mit selbstgemachtem Blubb

Zutaten für 2 großzügige Portionen:
500 g Wurzelspinat
(oder 300-400 g Babyspinat)
1 kleine Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
1 gehäufter EL Butter
1 EL Mehl
200 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Muskatnuss

(1) Den Wurzelspinat mehrmals in lauwarmem Wasser im Spülbecken waschen. Nach dem letzten Waschdurchgang die groben Stiele von den Blättern entfernen und das Blatt in 2-3 Stücke reißen. In ein Sieb geben und abtropfen lassen. (Babyspinat nur waschen, verlesen und abtropfen lassen.)
(2) Die Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln.
(3) In einem großen Topf die Butter schmelzen lassen, Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen glasig dünsten. Mehl darüber stäuben und kurz unterrühren. Dann schluckweise unter ständigem Rühren die Gemüsebrühe und Sahne unterrühren. So sollten keine Klümpchen entstehen. Mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss würzen und kurz aufkochen lassen bis die Sauce dicker geworden ist.
(4) Den abgetropften Spinat portionsweise drunter rühren, d.h. wenn der erste Teil etwas zusammen gefallen ist, den zweiten hinein geben. Wenn der ganze Spinat drin ist, so ca. 5-7 Minuten kochen (Babyspinat nur 1-3 Minuten), je nachdem wie gar man den Spinat mag. Kosten, ob noch was fehlt und gegebenenfalls nachwürzen.

Zusammen mit Kartoffel- und Eibeilage nach Wahl servieren.

Genießen!

Quelle: Paul, S., Seiser, K. (Hrs.) (2013). Deutschland vegetarisch. Brandstätter Verlag. Wien. p 240

Kleiner Snack – Mit Heidelbeeren gefüllter Armer Ritter

Ich habe ja nicht oft altbackenes Brot übrig, nicht weil ich so viel Brot esse, sondern weil ich es meist sofort einfriere und nur portionsweise für meinen Gebrauch auftaue. Aber manchmal passiert es doch und dann mache ich mir gerne Arme Ritter zum Sonntagsfrühstück. Ein bisschen gesunder werden sie wahrscheinlich, indem man einfach ein paar Beeren mit reinschmeißt. Und es fanden sich – oh Wunder! – tatsächlich doch ein paar frische Heidelbeeren in meinem Kühlschrank.

Etwas ähnliches hatte ich bei Jamie Oliver gesehen, der allerdings in eine dicke Scheibe Brot eine Tasche schnitt. Das war mir zu umständlich! Also flugs normal angefangen für Armen Ritter und einfach nur die getunkten Scheiben aufeinander legen und dazwischen ein paar Heidelbeeren verstecken. Durch die Ei-Milch-Tunke kleben die Brote ganz gut zusammen und fallen auch nicht auseinander, wenn man sie ein bisschen vorsichtig behandelt.

Und der Geschmack ist wunderbar! Knusprig cremiger Armer Ritter mit warmen, leicht aufgeplatzten, saftigen Beeren. Göttlich! Probiert es ruhig mal aus, geht wahrscheinlich auch mit gefrorenen Beeren, die geben dann nur ein bisschen mehr Saft ab.

Mit Beeren gefüllter Armer Ritter

Zutaten für 1 Portion:
2 Scheiben Weißbrot
1 Ei, verschlagen
1 Schluck Milch
1 handvoll Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren etc.)
1/2 TL Butterschmalz
Zimt, Zucker zum Bestreuen

Das Ei mit der Milch gut in einem tiefen Teller verschlagen. Das Butterschmalz bei mittelhoher Hitze in einer kleinen Pfanne schmelzen. Eine Scheibe des Brot sich von beiden Seiten in der Ei-Milch-Mischung etwas vollsaugen lassen. Die zweite Scheibe Brot einlegen und ebenso verfahren. Die erste Scheibe in die Pfanne legen, die Beeren darauf verteilen und die zweite Scheibe drauf legen. Mit einem Kochlöffel gut andrücken. Bei mittlerer Hitze braten und wenn die Unterseite braun ist, vorsichtig umdrehen und von der zweiten Seite ebenfalls goldbraun braten. Darauf achten, dass nicht so viele Beeren rauskullern. Wenn es knusprig und goldbraun ist, kurz auf Küchenkrepp das überschüssige Fett aufnehmen lassen.

Zum Servieren mit Zimt und Zucker bestreuen.

Genießen!

Idee nach Jamie Oliver

Schnell und gut vorzubereiten: Spaghetti-Mangold-Frittata

Praktikum: Stressiger Vormittag und ich komme erst am späten Mittag bzw. frühen Nachmittag nach Hause. Da muss schnelles Essen auf den Tisch, am Besten schon teilweise vorbereitet, so dass ich so halb verhungert wie ich meist bin, nur noch kurz in der Küche stehen muss. Diese Frittata ist perfekt, die Spaghetti können schon am Vortag gekocht werden, der Mangold ist schnell vom Balkon gepflückt und geschnitten. Während die Mangoldfüllung zusammen fällt, schnell die Ei-Mischung mixen. Ich war ja erstaunt, wie gut der Mangold dieses Jahr auf meinem Balkon wuchs, dafür waren ja die Erbsen eher ein Reinfall.

Alles in allem, ein unaufwendiges, leichtes Sommeressen, dass auch wirklich gut nach Feierabend gezaubert werden kann. Und ich befürchte noch gesund dazu ;-) Und ja, köstlich, sehr köstlich sogar. Das ist ja das Wichtigste!

Spaghetti-Mangold-Frittata

Zutaten für 2 Portionen:
ca. 100 g Spaghetti
einige Blätter Mangold
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1 handvoll geriebener Parmesan
3 Eier

1 kleine Pfanne mit Deckel

(1) Die Spaghetti in kochendem Salzwasser laut Packungsanweisung al dente garen. Das kann auch schon am Tag vorher passieren.
(2) Die Mangoldblätter waschen, gut abtropfen lassen. Die Stiele schmaler schneiden, die Blätter in breitere Streifen. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe häuten und fein würfeln. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln andünsten. Knoblauchwürfelchen zugeben und so lange mitbraten bis sie zu duften beginnen. Den Mangold zugeben, salzen und pfeffern. So lange braten bis er zusammen gefallen ist. Mit etwas frisch geriebener Muskatnuss würzen. Die gekochten Spaghetti dazu geben und gut verrühren. Einigermaßen plan und fest in die Pfanne drücken.
(3) Den Parmesan mit den Eiern verschlagen, ebenfalls salzen und pfeffern.
(4) Die Eier gleichmäßig über die Spaghetti-Mangold-Mischung gießen. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze so lange stocken lassen bis die Masse von unten goldbraun ist. Das dauert ca. 10 Minuten, vielleicht sogar ein bisschen länger. Dann die Frittata mit Hilfe des Deckels drehen und von der anderen Seite wieder goldbraun backen.

Zu einem frischen grünen oder Tomatensalat servieren.

Genießen!

Quelle: Idee nach Stich, N. (2015): Reisehunger. Gräfe und Unzer. München

Leb‘ gefährlich! – Senfeier mit Curry

Die Woche war anstrengend! Und da es nicht niederstreckend heiß war am Wochenende und ich noch die Eier von glücklichen Hühnern des Mitumschülers hatte, musste ich das absolute Lieblingsessen-seit-schon-immer kochen: Senfei. Aber nicht das übliche Familienrezept, sondern eine sommerlich-exotische Variante hatte es mir angetan. Gefunden habe ich diese mal wieder bei Herrn Paul im „Deutschland vegetarisch“, wo in die Senfsauce noch Würfelchen frischer Gurke kommen und man nach Geschmack auch noch Currypulver mit anbraten kann.

Und was soll ich sagen? Zum Süchtigwerden gut! Die Sauce ist sowohl im Geschmack als auch der Konsistenz vielschichtig. Durch die Gurken- und Zwiebelwürfelchen hat man was zu kauen und die Senfkörner geben einen netten Knuspereffekt. Die Sauce schmeckt eben nicht nur nach Senf, sondern bekommt durch das Currypulver und den Schmand süßliche und säuerliche Aromen!

Eine dicke Nachkochempfehlung von mir! Diese Variante wurde instant in mein Standardrepertoire aufgenommen!

Curry-Gurken-Senfei

Zutaten für 2 Portionen:
4 Eier
Salz
1+1 Spritzer Weißweinessig
100 g Gurke
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter
1/2 TL Senfsaat
1 TL Currypulver, mild
1 EL Mehl
100 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch
3 TL mittelscharfer Senf
2 gehäufte TL Schmand
1 Prise Zucker

1 kleines Beet Kresse
Kartoffeln nach Wahl als Beilage

(1) Als erstes die Kartoffeln wie gewünscht aufsetzen und garen. Für die Eier Wasser mit etwas Salz und 1 Spritzer Essig zum Kochen bringen. Die Eier anpieken und je nach gewünschtem Härtegrad 6-8 Minuten kochen. Herausnehmen und in kaltem Wasser abkühlen lassen.
(2) Vom Gurkenstück nur jeden zweiten Streifen abschälen. Halbieren, mit Hilfe eines kleinen Löffels entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Zwiebel häuten und ebenfalls fein würfeln.
(3) Die Butter in einem Topf bei mittelhoher Hitze aufschäumen lassen. Gurken-, Zwiebelwürfel, Senfkörner und Currypulver darin andünsten bis das Gemüse glasig ist. Mit dem Mehl bestäuben und gut verrühren. Den Topf vom Herd nehmen und unter Rühren nach und nach die Brühe und Milch eingießen, so dass keine Klümpchen entstehen. Immer weiter rühren und 2 Minuten kochen lassen. Dann den Senf und Schmand unterrühren. Mit einem Spritzer Essig, Salz und Zucker abschmecken.
(4) Die gepellten Eier mit den Kartoffeln (Bratkartoffeln, Kartoffelbrei, Salzkartoffeln) mit der Sauce anrichten.

Genießen!

Quelle: Paul, S., Seiser, K. (Hg.) (2013): Deutschland vegetarisch. Christian Brandstätter Verlag. Wien. p 85

Zigeunerquark

Hui, wie nennt man diesen Aufstrich jetzt politisch korrekt? Ich bin mir der politischen Unkorrektheit des Namens zumindest in Deutschland bewusst, aber weiß auch von Mitgliedern dieser Völker, dass sie sich selbst „Zigeuner“ nennen, nicht alle, aber einige. Wer mehr Interesse an dem Thema hat: am 08. April ist jedes Jahr der „Internationaler Tag der Roma“ und die Deutsche Welle hat wirklich interessante Beiträge zu unterschiedlichen Aspekten des Themas zusammen gestellt. Lohnt sich das mal genauer anzugucken und natürlich anzuhören.  …

Aber egal wie der Brotaufstrich heißt, es ist wirklich lecker und perfekt für’s Abendbrot. Schnell gemischt, mit Zutaten, die fast überall zu bekommen sind. Ich kann nur ein große Nachmachempfehlung für diejenigen unter der geneigten Leserschaft aussprechen, die genug haben von Schinken- und Käsebroten!

Zigeunerquark

125 g Ziegenfrischkäse
125 g Quark
2 EL Olivenöl
1 hartgekochtes Ei
1 Frühlingszwiebel
2 Cherrytomaten
1/4 rote Paprika
Salz, Pfeffer
Dill, Schnittlauch

Ei pellen und sehr fein hacken, Frühlingszwiebel und Paprika ebenfalls fein würfeln. Die Cherrytomaten entkernen und – Überraschung – fein würfeln. Den Dill und Schnittlauch fein wiegen. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen und vor dem Servieren noch mindestens 30 Minuten kühlen.

Als Brotaufstrich sehr gut, aber auch als Dip nicht zu verachten! Auf alle Fälle

genießen!

Quelle: nach Chili & VaniliaBódvalenkei cigányturó

Immer wieder gerne – Rakott krumpli

Aus Gründen habe ich momentan wieder ziemliches Heimweh und wünschte irgendwie ich könnte gerade in Ungarn bei der Familie sein. Da ich aber erst im August Ferien habe, bleiben mir nur ungarische Gerichte, die ich für mich koche. Eines meiner liebsten sind Rakott krumpli, ein geschichteter Auflauf aus gekochten Kartoffelscheiben, gekochten Eiern, ungarischer Kolbász (eine Salamivariante, die der spanischen Chorizo nicht unähnlich ist) und saurer Sahne. Also alles billige, einfach Zutaten, die relativ zügig zu einem wohlschmeckenden und sättigenden Mittagessen verarbeitet werden können. Ich liebe dieses Gericht einfach, schon als Kind! Und dementsprechend regelmäßig kommt es auch aus meinem Ofen, wenn ich die richtige Wurst da habe *g*

Rakott krumpli – Ungarischer Kartoffelauflauf

Zutaten für 2 Portionen:
8 mittl. Kartoffeln
4 Eier
200 gr Paprikawurst (z.B. Ung. Kolbasz, Chorizo o.ä.)
250 gr Saure Sahne
Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß
1  Handvoll  Geraspelten Käse (nach Belieben)
Öl zum Einfetten der Form

(1) Kartoffeln in der Schale kochen, wenn sie gar sind, abgießen, pellen und in Scheiben schneiden. Das kann auch gerne schon am Vortag passieren. Die Eier hart kochen, pellen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Wurst in dünne Scheiben schneiden.
(2) Ofen auf 200 Grad vorheizen.
(3) Eine kleinere Auflaufform einfetten. Die Hälfte der Kartoffeln darin verteilen, dann die Wurst- und Ei-Scheiben darauf geben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Die Hälfte der sauren Sahne in Klecksen darüber verteilen. Dasselbe mit der anderen Hälfte der Zutaten machen. Den geraspelten Käse darüber.
(4) In den Ofen stellen und ca. 20-25 Minuten backen bis der Käse verlaufen ist.

Sofort heiß servieren und

genießen!

Dazu: Frischer Salat, Gurkensalat, Weißkohlsalat, eingelegte Gurken

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