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Pasta der fünf P – Pasta mit Schinken, Erbsen und Sahne

Jeder braucht doch ein Repertoire an schnell und einfach zu kochenden Gerichten, die man ohne groß nachzudenken noch nach Feierabend basteln kann, oder? Bei mir sind es meist Kindheitsessen wie Senfei oder simple Nudeln mit Tomatensauce, aber auch die meisten meiner geliebten ungarischen Gemüseragouts, wie Erbsengemüse, Kürbisgemüse oder Tomatenkohl sind einfach und schnell gemacht.

Und bestimmt gehört auch dieser Klassiker der Pastaküche in Italien zu der Kategorie. An frischen Zutaten muss man eigentlich nur den Kochschinken besorgen, aber Erbsen dümpeln doch bei jedem im Tiefkühler rum, oder? Parmesan ist doch auch so ein Grundnahrungsmittel, dass irgendwie immer in meinem Kühlschrank ist. Und selbst wenn eine Zutat nicht da sein sollte, kann sie bestimmt ohne großen Aufwand im nächsten Supermarkt besorgt werden.

Und warum heißt das jetzt Cinque Pi, also Pasta der fünf P? Weil prinzipiell die Hauptzutaten auf italienisch mit P beginnen: Parmesan, Panna (Sahne), Piselli (Erbsen), Proscuitto (Kochschinken) und wenn man Pennenudeln, dann auch die, nur bei mir war es F wie Fussili *g*

Kocht dieses Nudelgericht ruhig nach, schnell, einfach und dazu noch richtig köstlich! Nicht umsonst ein Klassiker der italienischen Küche!

Pasta Cinque Pi

Zutaten für 2 Portionen:
160 g Pasta (Penne oder Fussili)
Salz
1 kleine Zwiebel
6-8 Scheiben Kochschinken
1 EL Butter
4 handvoll Erbsen, TK
4 EL Sahne
Muskatnuss
Pfeffer
Parmesan, viiiel

(1) Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und diese dann gemäß Packungsanweisung al dente kochen.
(2) Die Zwiebel fein würfeln. Den Schinken in mittelgroße Würfel schneiden.
(3) Die Butter in einer größeren Pfanne schmelzen lassen. DIe Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Die Erbsen in die Pfanne geben und 2-3 Kellen des Nudelkochwassers dazu gießen.
(4) Den Schinken und die Sahne hinein geben und etwas köcheln lassen. Mit etwas Muskat und Pfeffer würzen. Nur wenig salzen.
(5) Wenn die Nudeln gar sind, diese mit Hilfe eines Sieblöffels tropfnass in die Sauce geben und gut durchrühren.
Pasta auf die Teller verteilen und sofort mit seeehr viel frisch geriebenem Parmesan vermischen.

Genießen!

Quelle: 1x umrühren bitteCinque Pi

Frühling in der Suppenschale – Erbsen-Kopfsalat-Suppe

So langsam beginnt ja die Salatsaison, also ich meine tatsächlich die Saison der großen grünen Salatköpfe. Nun bin ich ja bekannterweise nicht der größte Freund von grünem Salat. Jedenfalls nicht in kalter Form… Also musste der Kopfsalat aus der Biokiste irgendwie warm verarbeitet werden. Vor einigen Jahren probierte ich ja schon ein Erbsen-Salat-Gemüse, dass in Österreich wohl sehr gerne gegessen wird und war sehr angetan davon. Irgendwie lief mir auf der Seite von „Essen & Trinken“ eine Cremesuppe mit dieser Gemüsekombination über den Weg. Bei Cremesuppen bin ich ja immer erstmal skeptisch, weil etwa 99% aller Rezepte mit Sahne sind und ich Sahne einfach nicht gut vertrage. Aber hier wird – Überraschung! – Ziegenfrischkäse genutzt. Und Ziegenfrischkäse mag ich sehr. Dann geben wir dem Rezept doch mal eine Chance!

Ein großer Pluspunkt ist, dass sie tatsächlich schnell zubereitet ist. Und sie ist vielseitig einsetzbar, in der 2 Personen-Variante macht sie gut satt, hat aber auch das Zeug dazu für 4 Personen als feines Vorsüppchen zu dienen, wenn man sie feiner püriert oder durch ein Sieb passiert. Und sie schmeckt einfach unglaublich gut, frisch, leicht süßlich durch die Erbsen, angenehm säuerlich durch den Ziegenfrischkäse und trotzdem hat man noch was zu kauen. Großartigst!

Erbsen-Kopfsalat-Suppe

Zutaten für 2 größere Portionen:
1 Zwiebel
1 Kopfsalat
2 EL Öl
300 g TK-Erbsen
500 ml heiße Gemüsebrühe
150 g Ziegenfrischkäse
Salz
1 Prise Cayennepfeffer
4 EL Milch

(1) Die Zwiebel häuten und fein würfeln. Vom Kopfsalat welke Blätter entfernen, den Strunk rausschneiden. Dann den Salatkopf halbieren. Die Hälften nochmal dritteln und dann in feine Streifen schneiden. 1/4 der Salatstreifen (am besten vom feinen Herz) zur Seite legen.
(2) In einem mittelgroßen Topf das Öl bei mittelhoher Hitze heiß werden lassen. Die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten.
(3) Die gefrorenen Erbsen und die heiße Brühe zugeben, zugedeckt aufkochen lassen und 5 Minuten kochen lassen.
(4) 50 g des Ziegenfrischkäses mit der Milch zu einer glatten Creme verrühren.
(5) 4 EL der Erbsen aus der Suppe nehmen und zur Seite stellen. Die Salatstreifen zur Suppe geben und 2 Minuten mitkochen lassen bei mittlerer Hitze.
(6) Die Suppe vom Herd nehmen, den restlichen Ziegenfrischkäse unterrühren und die Suppe dann mit einem Gerät der Wahl fein pürieren. Die Suppe nochmal erhitzen, aber nicht kochen lassen. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Auf Schalen aufteilen mit den ganzen Erbsen, Salatstreifen und der Ziegenkäsecreme garnieren.

Genießen!

Quelle: Erbsen-Salat-Cremesuppe – Für jeden Tag 4/2016

Frühlingshafter Orient – Grüner Erbsen-Hummus

Ich muss gestehen, ich mag Dips sehr, aber bin kein großer Fan von Hummus. Ja, er ist gesund und schon seit Jahren voll der heiße Scheiß, aber irgendwie komme ich an die klassische Variante nicht ran. Meistens schmeckt es mir zu dumpf, zu erdig ohne frischen Kontrast. Oder ich habe bisher immer die falschen probiert…

Im wirklich schönen Buch „Veggiestan“ von Sally Butcher fiel mir eine Version mit grünen Erbsen auf. Hey, Erbsen magst Du ja. Also eigentlich liebeliebeliebe ich sie und könnte sie jeden Tag essen. Vielleicht machen die mir als Grundzutat ja einen Hummus schmackhaft. Nun musste ich noch Tahin, also die Sesampaste besorgen. Da akut kein türkischer Supermarkt in fußläufiger Entfernung war, versuchte ich es im Supermarkt nebenan. Da ich wenig Lust auf Suchen hatte (er wurde vor kurzem umgebaut) frug ich einen jungen Mitarbeiter. Es folgten große Augen, mehrmaliges Nachfragen, was ich denn bitte suche? Na, Tahin, so orientalische Sesampaste… Er führte mich zum Regal mit den Bio-Lebensmitteln, weil – Originalzitat – „Die komischen Sachen sind immer beim Biozeug zu finden.“ :-D Und war es dann tatsächlich auch *gg* (Für was kann ich Tahin eigentlich noch benutzen? Wäre ja schade, wenn das gute Biozeug ranzig würde…)

Mit vollständigen Zutaten (das meiste ist ja eh im Vorratsschrank) ging es nach Hause und schnell wurde der Hummus für einen bunten Snack-Teller zum Eurovision Song Contest gebastelt. Die Zubereitung benötigt wirklich kaum Zeit und diese Version schmeckt tatsächlich frischer als die klassische mit Kichererbsen. Ein wirklich köstlicher und farbenfroher Dip zu Rohkost. Allerdings würde ich ihn innerhalb von maximal 2 Tagen verbrauchen, weil der Geschmack im Kühlschrank nicht unbedingt besser wird. Also lieber für einen netten gemütlichen Abend mit Freunden zubereiten, wenn er auch verbraucht werden kann. Aber probiert den Dip wirklich mal aus :-)

Grüner Erbsen-Hummus

Zutaten für 3-4 Portionen:
250 g tiefgekühlte Erbsen
1 EL Tahin
Saft und Schale von 1/2-1 Zitrone
1 EL Olivenöl
1 größere Knoblauchzehe
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
einige Stengel Petersilie
Salz, Pfeffer

Zum Servieren:
etwas Olivenöl
eine Prise Cayennepfeffer

(1) Die Erbsen in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen und in etwa 5 Minuten garen bis sie weich sind. Abgießen, unter kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
(2) Die Schale einer halben Zitrone fein abreiben, Knoblauch häuten und würfeln, Petersilie waschen, trocknen und grob hacken.
(3) Erbsen, Tahin, Zitronensaft und -schale, Olivenöl, Knoblauch, Kreuzkümmel und Petersilie in einen Mixer geben und kurz pürieren. Wahrscheinlich ist die Masse noch zu fest, also so ca. 1 EL Wasser dazu geben und etwas weiter pürieren bis es den gewünschten Feinheitsgrad erreicht hat. Mit Salz und Pfeffer würzen, in eine Schüssel füllen. Mit Olivenöl und Cayennepfeffer vollenden und servieren.

Genießen!

Quelle: Butcher, S. (2012): Veggiestan. Der Zauber der orientalischen Küche. Christian Verlag. p 123

Einfach und köstlich – Kochsalat-Erbsen-Gemüse

Urlaub steht an! Endlich! Nach langem geht es mal wieder in eine mir unbekannte Region – die Südsee! Nein, nicht was ihr denkt, es ist nur Südseeland, also eine Region Dänemarks, die sehr nah an der Ostseeheimat liegt. Aber bevor es dahin geht, muss der Balkon urlaubstauglich gemacht werden und das heißt in meinem Fall, so viel wie möglich vom angebauten Gemüse verbrauchen, damit es von der netten Gießerin nicht auch noch mitversorgt werden muss, sprich die Arbeit so gering wie möglich halten. Der Mangold wurde ja schon für den Strudel und die Frittata fast komplett verbraucht, von 20 gelegten Bohnen wurden eh nur drei Pflanzen erwachsen, so dass deren Früchte als klitzekleine Abendbrotbeilage reichten. Jetzt war nur noch der Pflücksalat übrig…

Ich weiß gar nicht, warum ich jedes Jahr wieder Salat aussäe. Ich mag grünen Salat nicht sonderlich, verbrauche ihn kaum. Aber irgendwie gehört er auf einen Balkon und die Samen sind mir zu schade, um sie einfach so zu entsorgen. Jedes Jahr auf’s neue denke ich: Dieses Jahr isst Du öfter Blattsalate! Und scheitere an dem Vorsatz… Aber ich wollte den Balkonkasten nicht samt leuchtend grüner Pflanzen entsorgen, also muss ich irgendwas damit anstellen. Am Besten etwas, wo viel von dem Salat weg kommt und es nicht nur Beilagensalat wird. Da kam mir der Beitrag bei der giftig blonden Sina gerade Recht, die eine österreichisches Alltagsessen ihrer Kindheit vorstellte: Kochsalat mit Erbsen. Spannend! Die Zubereitung las sich wie eines meiner heißgeliebten ungarischen Fözeléks und es hat Erbsen! Ich liebe Erbsen! Als ich im Supermarkt nebenan noch frische Erbsen in der Schale käuflich erstehen konnte, war mein Glück perfekt!

Die Zubereitung habe ich etwas verändert, so dass nur ein Topf verwendet wird und das ganze auch nicht zu fein püriert. Ich mag es, wenn ich noch erkennen kann, was ich da gerade esse *g* Und was soll ich sagen: großartig! Es hat was spinatiges, ist cremig und grün und gesund. Für Leute, die darauf achten sogar tierfrei. Allein dafür würde es sich lohnen auch nächstes Jahr Salat im Balkonkasten auszusäen :-)

Kochsalat-Erbsen-Gemüse

Zutaten für 3 Portionen:
350 g Blattsalat
500 g frische Erbsen in der Schote (gepalt: 250 g)
oder TK-Erbsen
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1,5 EL Rapsöl
2 EL Mehl
ca. 400 ml Wasser
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
2 EL gehackte Petersilie

(1) Den Blattsalat waschen und grob klein schneiden. Die Erbsen palen. Die Zwiebel und Knoblauch häuten und fein würfeln.
(2) Das Öl in einem größeren Topf erhitzen. Zwiebelwürfel bei mittelhoher Hitze glasig dünsten. Den Knoblauch zufügen und anbraten bis er duftet. Mit dem Mehl bestäuben und gut verrühren. Wenige Minuten anschwitzen lassen. Dann unter Rühren schluckweise das kalte Wasser zufügen. Immer gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen.
(3) Die Erbsen in die Mehlschwitze geben und wenn es einmal aufgekocht ist, den geschnittenen Salat zufügen, vielleicht auch portionsweise, wenn der Topf nicht groß genug ist. Salzen und pfeffern. Alles etwa 5-10 Minuten kochen lassen, dabei öfter umrühren, damit nichts am Topfboden anbrennt.
(4) Die Petersilie unterrühren. Das Gemüse ein wenig mit dem Pürierstab bearbeiten, dass es etwas cremiger wird, aber trotzdem noch Erbsen und Salat erkennbar ist. Kosten und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Dazu passen wunderbar Pellkartoffeln.

Genießen!

Quelle: Idee nach Giftige BlondeKochsalat mit Erbsen

Ab morgen bin ich dann mit der Familie auf der Insel Møn *freufreufreu* Wenn alles so läuft wie bestellt, haben wir WLAN im Ferienhaus und dann werde ich mich auch melde, vielleicht täglich, vielleicht auch nicht. Weil eigentlich ist ein unspektakulärer Erholungsurlaub auf der kleinen Insel geplant: mal das Meer vom Strand aus angucken (wenn das Wetter mitspielt, uns selbst auch darin versenken), spazieren gehen, lesen, handarbeiten oder ein Städtchen erbummeln. Vielleicht auch den ein oder anderen längeren Ausflug nach Nykøbing . Wir können das alle vier gut gebrauchen :-)

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